Verlorene Träume
 
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Verlorene Träume

 
(@reisender)
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Gibt es hier Menschen mit einer Seele? Solche die sich, ihr Leben und das Leben im Allgemeinen hinterfragen statt nur damit zufrieden zu sein, jeden Tag roboten zu gehen?

Männer, die merken, dass sie die falsche Frau geheiratet haben, weil diese sich nicht für das (wahre) Leben mit Zweisamkeit, Intimität, Reisen, Freude haben, Dinge erleben und Gemeinsamkeiten interessieren, sondern neben dem Vollzeitjob und dem von allen erledigten Alltag lieber PC-Spiele spielen? Und von denen eine Trennung der Kinder wegen schwierig bis moralisch fast unmöglich ist? Was ist aus den Träumen geworden, die viele von uns Männern in der Jugend hatten und die dank hartherziger und gleichgültiger Frauen geplatzt sind? Unsere Seelen wurden beschädigt. Was bleibt ist der Gedanke alles dem Wohlergehen der Kinder zu opfern.

 

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 16.06.2022 22:01
(@mirko999)
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Die EINE RICHTIGE gibt es nicht im Leben. Es gibt gute Frauen und schlechte Frauen. Genauso ist es bei den Männern. Jeder Mann, der DIE RICHTIGE sucht ist ein hoffnungsloser Optimist. Man lernt mit der Zeit und Frauen ticken da anders als Männer. Wenn sie eine bessere Option haben und sie der Hypergamie folgen, dann sind sie weg. Völlig egal was der Mann vorher geleistet hat. Ob der ihr ein Haus gebaut hat, ob er den Haushalt gemacht hat. Selbst wenn sie gemeinsame Kinder haben ist es dann egal. Sinkt die Anziehung dann ist die Frau auch weg. 99% haben bereits einen neuen wenn sie sich trennen damit sie nicht zu hart fallen. 

Man kann es der Frau einfach nur schwer machen sich zu trennen indem Mann selbst zu einem "hochwertigen" Mann wird.

Sich über die Vergangenheit zu sorgen kann man machen. Es bringt halt nur nichts außer, dass der innere Konflikt nur größer wird und am Ende schadet man damit nur sich selbst und ruiniert seine Gesundheit. Stattdessen ist es besser sich auf das positive konzentrieren. Es gibt wahrlich schlimmere Sachen als eine Scheidung oder Unterhaltszahlungen.

AntwortZitat
Geschrieben : 16.06.2022 23:06
(@wasserfee)
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@Mirko

das ist eine absolut unsägliche Verallgemeinerung.

Wenn du tatsächlich ausschließlich diese Erfahrungen gemacht hast, solltest du man eventuell auch ein bisschen auf dich schauen, dein Beuteschema und dein eigenes Verhalten reflektieren.

 

WF

nicht mein Zoo
nicht meine Affen

AntwortZitat
Geschrieben : 17.06.2022 06:15
(@mirko999)
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@wasserfee

Während Männer einfach nur lieben tun es Frauen IMMER mit Zweifel. Ob bewusst oder unbewusst. 

Ich schaue nicht nur ein bisschen auf mich sondern 200%. 

Eine Frau wird niemals die erste Geige in meinem Leben spielen so wie ich es früher gemacht habe. Gibt für mich Grenzen und rote Flaggen. Wenn sie mir nicht das geben kann was ich möchte oder verhält sich total daneben dann bin ich weg. Ihr Verhalten ist immer die Botschaft und nicht das was sie mir erzählt 😉

AntwortZitat
Geschrieben : 17.06.2022 06:31
(@wasserfee)
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@mirko999 

dass du mit diesem schwarz-weiß Denken nicht weit gekommen bist ist mir klar.

Red flags sollte es grundsätzlich geben.

Und wie du Dir hier anmaßt, sogar die unbewussten Gefühle ALLER FRauen einschätzen zu können.

 

Naja, viel Erfolg damit

 

WF

nicht mein Zoo
nicht meine Affen

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Geschrieben : 17.06.2022 07:09
Kakadu59 gefällt
(@mirko999)
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@wasserfee

Ich glaube du kannst es gar nicht beurteilen wie weit ich schon gekommen bin 😉

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Geschrieben : 17.06.2022 07:23
(@wasserfee)
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@mirko999 

natürlich nicht.

Du hast also recht und ich kann das nicht beurteilen.

Ich bin ja selber nur eine zweifelnde, hypergame Frau.

 

Belustigte Grüße

 

WF

nicht mein Zoo
nicht meine Affen

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Geschrieben : 17.06.2022 07:33
(@midnightwish)
Gehört zum Inventar Moderator

Hm, ob man so auf Dauer glücklich wird?

Du stellst dich als Mann an erste Stelle, tut die Frau das aber, dann ist dein Vorurteil wieder bestätigt und du wirst es in der nächsten "Beziehung" wieder tun. Vielleicht triffst du irgendwann auf eine Frau, die bereit ist sich unterzuordnen und sich an letzte Stelle zu stellen und dabei glücklich ist.

Wenn sich was besseres, jüngeres findet gibt es sicher auch jede Menge Männer, die gerne ihre "in die Jahre" gekommenen Frauen austauschen 😉

Verallgemeinerungen helfen da denke ich kein Stück weiter.

Beziehung bedeutet für mich auch nicht, dass entweder der Partner oder ich an erster Stelle stehen, sondern das es eine Begegnung auf Augenhöhe ist.
Ja, das ist jede Menge Arbeit und das nicht nur am Anfang, sondern gerade dann ,wenn nach ein paar Jahren der Alltag eingekehrt ist.
Ich bin froh, dass mein Mann nicht nur Partner, sondern eben auch bester Freund ist und umgekehrt. Bei uns steckt jeder mal dem anderen zu Liebe zurück und jeder setzt mal seinen Dickkopf durch. Es wird über alles geredet und eine Lösung gesucht. Anders könnte ich mir das nicht vorstellen.
Ich würde nie aufgeben wollen, aber auch keinen Partner, der immer nur zurücksteckt.

 

 

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

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Geschrieben : 17.06.2022 10:18
 Cel
(@cel)
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Hallo Reisender,

wenn man sich Deine Beiträge so ansieht, scheinst Du so alle halbe Jahre den Blues zu kriegen und Dein Leben in Frage zu stellen.

Grundsätzlich ist es ja eine gute Sache, sich hin und wieder die Frage zu stellen, ob das eigene Leben in etwa den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Und wenn die Antwort „nein“ ist, sollte man sich durchaus auch die Frage nach dem „Warum“ stellen.

Beim letzten Punkt sehe ich in Deinen Darstellungen jedoch das Problem: Das „Warum“ steht bei Dir von vornherein fest: nämlich weil Deine Frau Deine vermeintlich liebsten Freizeitbeschäftigungen nicht teilt.

Mit „vermeintlich“ beziehe ich mich darauf, dass Dir das Reisen und der Sport als solche offensichtlich gar nicht so viel Befriedigung bringen: In einem anderen Thread bezeichnest Du die Radtouren, die Du alleine durchführst, als „vergeudete Lebenszeit“. Das ist ein Zeichen, dass für Dich Erlebnisse nur dann wertvoll sind, wenn Du sie teilen kannst.

Ich habe einen guten Freund, der diese Konstellation mit umgekehrten Vorzeichen hat: beide haben anspruchsvolle Berufe, sie plant in ihrer Freizeit eine Unternehmung nach der anderen und es müssen mindestens drei Urlaubsreisen im Jahr gemacht werden. Er genießt halt lieber seine Freizeit mit einem Buch im Garten. Die Lösung ist, dass sie eben nicht alles gemeinsam machen. Die Frau verreist mit Freundinnen oder in einer Reisegruppe und er macht sein Ding. Das funktioniert auch, und die beiden genießen das, was sie zusammen haben: die gemeinsamen Abendessen, das schöne Haus, das sie besitzen, einen gemeinsamen Fernsehabend.

Ich denke, Du solltest versuchen, Deine eigene Zufriedenheit nicht so stark von Deiner Partnerin abhängig zu machen. Es ist ein -gerade in Deutschland- verbreiteter Irrtum zu glauben, der Partner müsse alle Bedürfnisse abdecken, damit man glücklich wird. Glück hängt aber viel mehr von einem selbst ab.

Sieh mal, Deine Partnerin und Du, Ihr zieht offenbar recht erfolgreich das Projekt „Kinder und Eigenheim“ durch. Sie bringt sich da ein, leistet dabei ihren verlässlichen Beitrag. Das ist doch toll. Ihr habt keine Geldsorgen und die Kinder machen offenbar auch keine größeren Probleme (jedenfalls berichtest Du von keinen).

Genieße und schätze doch einfach einmal das, was Du mit dieser Frau hast und versuche den Rest, der Dir zur Zufriedenheit fehlt, Dir selbst zu verschaffen. Eine Bergtour ist auch allein sehr schön und wer mag, kann ja die Gipfelbilder in seinen WhatsApp-Status stellen. Das ist auch eine Möglichkeit, seine Erlebnisse zu teil en.

 

 

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Geschrieben : 17.06.2022 10:24
(@reisender)
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@cel 

Wow, ich bin geflasht. Ja, Deine Analyse ist korrekt. Auch wenn ich inzwischen alleinige Aktivitäten mehr genieße (genießen kann) als in jüngeren Jahren, empfinde ich so etwas nur dann als wirkich vollkommen und wertvoll, wenn ich es mit meiner Partnerin erleben könnte / dürfte. Deine genannten Beispiele kenne ich aus meinem Umfeld auch, kann und werde diese aber wohl nie bewusst vollstänig verstehen und teilen können. Veilleicht habe ich zu viel Hollywood-Filme gesehen und zu viele berührende Songs gehört. Aber was am Ende des Lebens zählt sind die gespürten Verbindungen und nicht eine "Erfüllung" in der (künstlich geschaffenen) Arbeitswelt oder durch kurzlebige "Ersatzbefriedigungen" von Wochenend-Freizeitaktiivitäten. Und ja, ich bekomme in gewissen Abständen (halbes Jahr oder andere Zeiträume) meinen "Blues", und das finde ich auch gut so. Denn ich bin der Meinung, das es das ist, was uns menschlich macht: Nicht nur täglich "stark" zu sein für Kolleginnen und Kollegen oder für die Gesellschaft (Ausnahme: die Familie), sondern inne zu halten, seine Umwelt und die eigenen Bedürfnisse (nach Glück, aber euch dem eigenen moralischen Verhalten) zu reflektieren und an Wünschen, Träumen und Veränderungen zu arbeiten.

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Themenstarter Geschrieben : 17.06.2022 22:09