ich bin schon traur...
 
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ich bin schon traurig

 
 gaya
(@gaya)
Nicht wegzudenken Registriert

hallo,

ich weiss nicht genau, wo ich meinen betrag platzieren soll, deshalb tue ichs hier.

neben meiner eigenen geschichte, die mich bis heute mit 3 kindern beherrscht, bin ich langsam überfordert, (ich habs sie hier geschrieben) was auch so in anderen familien in meinem umfeld passiert. ;(

mein nachbar, auch 3 kinder(6 und zwillinge2) hat nur pank mit seiner ex. ist auch hier zu lesen.  ;(

mein 30 jahre alter freund,  der  seid 11 jahren verheiratet ist, in spanien wohnt und 2 mädels(4 und 6) hat, kommt erstmal für zwei wochen nach deutschland, weil er seiner beziehung keinen sinn mehr gibt. seine frau liebt ihn nicht mehr. er ist total am ende.

meine beste freundin( auch 30 jahre), auch drei kinder(11,9 und5), ist ihres mannes überdrüssig und er beschwert sich bei mir über sie. ;(

meine schwester lag eine woche im krankenhaus. ich habe auf ihre kinder (11, 9 und7)aufgepasst. die beziehung zu ihrem lg, wie ich feststellen konnte, ist auch eine bombe. ;(

ich kotz lagsam, was ist das nur für eine welt, wir sind alle keine teenies mehr, alle leute, die ich hier erwähne, sind alle alt genug, haben genug geld, aber sind nicht zufrieden. ;(

ich kann nichts dagegen unternehmen, ich habe mich in den jahren auch schlau hier gelesen, ich kann nichts dagegen machen, darüber bin ich traurig. hier sind definietiv 14 kinder betroffen. das kanns doch nich sein. :exclam:

ich schreibs einfach mal.

nachdenkliche grüsse

gaya


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 28.05.2007 00:33
(@suffering_d)
Nicht wegzudenken Registriert

Nachdem grad meine 2 DIN A 4 Seiten einfach vom Rechner verschwunden sind zu dem Thema, es gibt heutzutage keine Werte mehr. Man ist sich zu bequem Werte überhaupt noch wahr zunehmen. Es fängt an in der U- Bahn - erst aussteigen lassen, dann einsteigen. Es gibt hunderte von Beispielen, aber Erziehung ist das was wir daraus machen und wenn ich sehe was da draussen abgeht so sehe ich Egoismus, nichts was einem lieb und teuer wäre, nein, blanker Egoismus.

Früher gab es keine Ämter die eben Mal den Unterhalt anderer sicherten - oder andere dafür definierten, heute ist das anders, da wird die Famillie geplant und zum Teil auch geplant ausgenutzt.

Yours
Retro


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 01:10
(@hamburger jung)

Hi gaya,

bei zwei von Deinen Beispielen ist vor dem 20. Lj. geheiratet worden, ich selber habe glaube ich mit 22 Jahren geheiratet.

Bei mir war es so, dass ich damals die Ausmasse dessen, was ich tue überhaupt nnicht abschätzen konnte. Ausserdem war es bei mir so, dass ich damals von der Entwicklung und meinen Ansichten mit Exe auf einer Stufe stand, ausserdem habe ich damals jemanden gesucht, der mich "anleitet" (ist meine persönliche laienhafte psych. Einschätzung! ).

Leider haben Exe und ich unterschiedliche Entwicklungen genommen, so sie sich denn überhaupt weiterentwickelt hat...

Meine Vorstellung vom Leben war immer, etwas zu schaffen, ein Haus umbauen vielleicht, oder irgendwann gut leben zu können. Ihre auch, aber sie wollte nix dafür tun. Ds Ergebnis war dann wohl, dass wir so weit voneinander entfernt waren, dass es nicht mehr ging.

Ich weiß nicht, ob es am Alter lag oder an dem (wahrscheinlich immer schon vorhandenen) Intelligenzgefälle zwischen uns. Wahrscheinlich beides, aber glaube mir, ich habe mich nicht leichtfertig getrennt, es hat mind. 4 von 8 Jahren Beziehung gedauert, bis ichs geschafft habe.

Natürlich ist es traurig, aber die Zeiten sind nunmal so, dass jeder sein Leben -gottseidank- so leben kann, wie er es möchte und dazu gehört doch auch, dass man Dinge, die man falsch gemacht hat, wieder auf den richtigen Weg bringen darf. Leider- und da geb ich Dir recht- sind es fast immer die Kinder, die von der neu gewonnenen "Zufriedenheit" des/der ET (mir fällt dafür kein besserer Begriff ein) nur neu gewonnenen Ärger und Probleme habn, die vorher (so deutlich spürbar) nicht vorhanden waren. Allerdings nur dann -und das ist ja meistens der Fall- wenn die Trennung nicht einvernehmlich vonsatten ging und einer oder beide ET durchdrehen.

Nachdenkliche Grüsse HHJung

der trotz allem froh ist, diesen schweren Schritt gegangen zu sein


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 01:14
 gaya
(@gaya)
Nicht wegzudenken Registriert

hey suffering_d und hamburger jung,

natürlich haben wir jede menge diskussionen darüber, aber jeder bewegt sich auf der stelle.

hamburger jung, du hast es schon gut erklärt, warum das passiert und auch gehandelt :thumbup:

aber ich rede hier von über 40jährigen. erwachsenen menschen, mitteren alters, die offensisichtlich nicht mehr lernen wollen und
keine werte mehr haben, wie du, suffering_d ja auch berichtest.

aber die zeit hatten wir doch, alle sind über 40, das zu begreifen, müsste doch möglich sein.

geht aber nicht 😡  von denen ich berichtet habe, benehmen sich einige, wie im kindergarten. sie haben kinder und führen sich auf wie teenies, haben aber selber kleine kinder.

antworten wie : ich brauch freiraum, ich bin eingeengt, ich will keinen sex mit dir, du machst nicht genug im haushalt
in diesem zusammenhang fällt immer wieder der begriff "mitlife cryses" .(wahrscheinlich falsch geschrieben)8)
dann platzt mir aber wieder der kragen. ich zweifle fast an mir, das alles nicht früher bemerkt zu haben

die werte sind wech und ich bin ein fossil :exclam:

mit immer noch nachdenklichen grüssen

gaya


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.05.2007 02:05
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo gaya,

Werte ändern sich mit den Jahren, das ist mir aufgefallen. Wenn ich heute überlege, wie ich mit 20 oder mit 30 gehandelt habe und wie ich heute handel...

Nun bin ich 45 und nächsten Monat 10 Jahre mit Göga zusammen. Wir sind uns aber absolut einig, dass wir vor 20 oder 25 Jahren nicht zusammengeblieben wären. Ich musste erst an meinen Macken arbeiten und er auch an seinen. Im Endeffekt haben wir aus unseren gescheiterten Beziehungen gelernt.

Tut mir leid, dass ich dir grad nichts Positiveres schreiben kann  :redhead:

LG

eskima


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 02:16
(@suffering_d)
Nicht wegzudenken Registriert

Die Midlife Crisis könnte ein Ansatzpunkt sein. Persönlich komme ich mir selbst vor, mit 36 das ich vieles falsch gemacht habe und den Nenner zu meiner Rechnung such ich auch noch, oder besser, die Gleichung.

Wurscht, mir gehen ganz einfach die Werte ab die ich vermittelt bekommen habe, ich habe auch versucht  eine Ehe zu führem  - ging nicht. Eine Partnerschaft im gemeinsamen Haushalt - ging auch nicht. Bin nicht derjenige der sagt das es an mir liegt, aber ich denke Beziehungsunfähig zu sein, aber es gibt eben die andere Ebene eine Beziehung zu führen, die finde ich okay und wenn sich Zwei einig sind, so ists eben so. So mache ich auch meinen Partnerinnen keinen Vorwurf.

Aber dies Ganze resultiert auch über einen langen Zeitraum, dem der Erziehung, des Aufwachsens.. keine Ahnung was da noch im Spiel ist.

Jeder findet seinen Weg, aber wie ist doch manchmal mehr, als nur Offen.


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 02:22
(@lonesomewolf)
Nicht wegzudenken Registriert

und geht´s zu gut und wir werden zu alt  😉


wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun

(j.b.molière)

AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 02:41
(@hamburger jung)

Wir sind uns aber absolut einig, dass wir vor 20 oder 25 Jahren nicht zusammengeblieben wären.

Genau das sagen HHdeern und ich aUCH immer. Wir haben aus unseren Fehlern gelernt und sind an vielen Dingen gewachsen und gereift. Wir sehen in allem was passiert ist- ob gut oder schlecht (und ich hab schon ´ne Menge Sch... erlebt) immer einen Sinn, auch wenn er einem manchmal verborgen bleibt.

und geht´s zu gut und wir werden zu alt

Auch da geb ich Dir recht. HHDeern und ich haben die ersten zwei Jahre (also bis vor ein oder zwei Monaten) meinen ganzen Trennungsstress zusammen erlebt. Sie war -fast- von Anfang an dabei. Uns ging es zeitweise echt bescheiden. Emotional wie auch finanziell. Und das hat uns glaub ich ganz feste zusammengeschweisst. Wir wissen zu schätzen, was wir jetzt haben. Nun liegt es an uns, dies nicht zu vergessen.


AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 02:49
 gaya
(@gaya)
Nicht wegzudenken Registriert

hallo,

mir schlagen diese ganzen geschichten einfach nur ins gesicht. ;(
ich kenne alle kinder und die werden gerade für irgend einen ego-scheiss verheizt. das ist doch nicht mehr normal.  😡

es ist ganz sicher ein werte problem. aber was soll nun aus den kindern werden :question:

eine kranke gesellschaft ist das. sie ist nicht mehr in der lage, kinder gross zu kriegen und auch mal zurück zustecken. da waren ja unsere eltern fast besser. erschütternd ist das. :exclam:

mit traurigen grüssen

gaya


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.05.2007 20:06
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich bin mir nicht sicher, ob unsere Eltern es richtig gemacht haben. Meine Eltern haben sich lange Jahre durch die Beziehung gequält, meine Mutter WEGEN uns Kindern. Dass sie nach und nach die Achtung vor meinem Vater verloren hat (und ich mit) war für mich nicht schön mit anzusehen, obwohl sie ihn NIE vor uns Kindern schlecht gemacht hat.
Dass die Generationen vor uns sich nicht so häufig getrennt haben, lag vor allem daran - denke ich - dass innerhalb der Kleinfamilie finanzielle Abhängigkeiten die Regel waren und dass Frauen zum Stillhalten und Männer zum Familienoberhaupt erzogen wurden.

Grundsätzlich denke ich, dass unter einer sauberen Trennung Kinder nicht leiden müssen sondern sogar profitieren. "Richtig" angestellt kann man ihnen vorleben, dass Lebensperspektiven auseinander gehen, deshalb aber keine Gesichtsverluste entstehen müssen.
Das aber richtig anzustellen fällt den meisten Menschen schwer. Ob mir und LBP das gelingt, wird sich zeigen. In meiner ersten, zwar kinderlosen Ehe ist das beiden Seiten perfekt gelungen. Wir mögen uns heute noch.

Ich habe mal gelesen, dass der Mensch sich alle 7 Jahre weitgehend verändert hat. Ich denke, laufen diese Veränderungen von Partnern nicht parallel ab bzw ergänzen diese sich nicht, sieht es für den Fortbestand der Beziehung immer schlecht aus.

Gerade Kinder sind m. E. oft der Auslöser für handfeste Krisen. Aus der toughen Superwoman im Bürostyle wird plötzlich das ungeschminkte Mutti in Jogginghose, wo früher Raum war für Wein, Theater, Bowling und nächtelange Gespräche und heißen Spaß, bleibt das Wegfegen von Kekskrümeln und die Suche nach dem verlorenen Schlaf. Nicht zu vergessen das wegbrechende Gehalt und der Frust über mangelnde Anerkennung des betreuuenden Elternteils, das neidisch darauf blickt, wie der Partner weiterhin sein Leben lebt und ohne zu verstehen, dass der darüber vielleicht gar nicht so glücklich ist.

Die Gründe sind vielfältig, aber vor allem haben wir eines nicht ordentlich gelernt: KOMMUNIZIEREN BEVOR DAS KIND IN DEN BRUNNEN GEFALLEN IST!! Und dazu das Mars-Venus-Problem.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 20:20




 gaya
(@gaya)
Nicht wegzudenken Registriert

hallo

in allen fällen, die ich geschildert habe, sind bereits gerichtsverfahren anhängig, oder sie folgen noch ;(

ich weiss ehrich nicht mehr, mit meinen 47 jahren, damit umzugehen. 😡

die haben alle einfach nicht mehr alle tassen im schrank.
der witz ist, das ich die erste war :puzz:

mit freundlichen grüssen

gaya


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.05.2007 23:05
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Gaya,

da kommt bestimmt der Gedanke dazu "Himmel, soll das alles vom Leben gewesen sein..."
Allerdings ist mit 47 die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Kinder nicht mehr so klein sind... Meiner wäre dann 20! Himmel...

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 23:25
 gaya
(@gaya)
Nicht wegzudenken Registriert

hey LBM

zum alter meiner kinder, stimmt, habe ich nicht geschrieben, sie sind (noch 13, 8 und 6) ich bin eben auch eine alte mutter, die für, ich sags mal so, solche kriege eben wegen genau diesem alter kein verständniss mehr hat :exclam:

mit freundlichen grüssen

gaya


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.05.2007 23:37
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Lass mal, Gaya, das Verständnis für solche Kriege geht mir auch mit 31 ab, ging es auch schon mit 24.... Nenn es konfliktscheu, nenn es friedliebend, aber ich hab gelernt, dass man Konflikte und Probleme anders löst.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 28.05.2007 23:42
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

menschlich ist es immer .... aber ist es nciht leider so, dass man sich weiterentwickelt ... der eine mehr, der andere weniger. Wenn ein Partner sich auf den anderen stützt, mag das eine Zeit gutgehen, aber der andere bricht unter der Last zusammen und flüchtet. Das kann die Frau sein, die als Managerin neben dem Haushault noch dem Männe seinen Tag organisiert. Das kann der Mann sein, der nach einem 12 Stunden Tag noch der Hausfrau ihren Tag organisiert.
Ich beschreib das jetzt mal aus der Sicht des Mannes (sorry, hab leider nur diese).
Wie oft höre ich Mütter stöhnen, dass so viel zu tun ist und man ja fast überfordert ist .... Ich bin sehr oft im Kindergarten ... Hinterfragt man dies, dann wünsche ich mir, diesen Stress zu haben. Ich habe das Gefühl, dass es viele gibt, die nicht belastbar sind und sich Kinder wünschen, die 12 Stunden am Tag brav in der Ecke sitzen und sich mit sich selbst beschäftigen. Wenn ich alle Aufgaben los werden könnte und mich nur mit meinen Balgern "rumärgern" müsste, wäre ich der glücklichste Mann der Welt und hätte die glücklichsten Kinder der Welt.

Ich glaube, das Zauberwort heißt "Toleranz". Diese ist vielen verloren gegangen und ih kenne soviele Beispiele, wo verbissen um Kleinigkeiten gekämpft wird, so dass das eigentliche Ziel komplett aus den Augen verloren geht.

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 29.05.2007 00:17
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Kasper!

Aber auch DAS ist Toleranz: hinzunehmen, dass (Haus-)Frau mit ihrer Arbeit total überfordert ist (weil man nämlich immer wieder von vorne anfangen kann, wenn man meint fertig zu sein, reinstes Sysyphos...) genauso wie Mann, der ja nur mit seinem Bürostuhl Kreise fährt.

Ich sag Dir ganz ehrlich: ICH fand die Zeit zu Hause in Elternzeit anstrengender, als die, wo ich alles gleichzeitig hatte. (Kind, Ausbildung, Mann für den ich mitdenken und organisieren mußte). Die Frage ist immer, wieviel von dem was Du tust erfüllt Dich WIRKLICH.

Ich bleib' dabei, dass viele Beziehungen besser funktionieren würden, wenn man a) zielgerichteter kommuniziert und b) mehr lobt! Das zumindest versuchen wir unserem Sohn vorzuleben. Und wenn ein 3,5jähriger mit leuchtenden Augen vor seinem Mittagessen sitzt und sagt: "Oh danke Mami, dass Du mir so leckeren Rotkohl gekocht hast!" (frag mich nicht, warum er auf den so abfährt *gg*), dann koche ich den nächsten Rotkohl auch umso lieber. Genauso eben, wenn Mann und Frau die Leistungen des anderen schätzen und das auch zum Ausdruck bringen.

Kritisiert und gemeckert ist schnell, aber gelobt und unterstützt eben nicht....

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 29.05.2007 00:27
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi LBM,

aber wiederholt sich nicht so  vieles im Leben? Und es wird an so vielen Stellen kommentarlos hingenommen ....?

Wenn dem Kind zum Millionsten male erklärt wird, das Stifte NICHT an der Wand ausprobiert werden sollen.
Der Mitarbeiter zum Trillionsten male auf dem eigenen Parkplatz steht.
Der Liter Sprit schon seit Jahren auf einem hohen Stand ist.
Man der Meinung sein kann, dass es Politiker mit der Wahrheit anscheinend nicht ganz so ernst nehmen.
Frau keine Tüte vom Laden nach Hause tragen kann, aber "mal eben so" ein Wohnzimmer in zwei Stunden umstellt.

Es gibt so schöne Unterschiede zwischen Mann und Frau, dass ich lieber darüber lache, als alles so Bierernst zu nehmen. Und wenn die Kinder die Wände vollschmieren, dann male ich ein paar Figuren dazu ... was nützt es sich, da aufzuregen (der schlaue behält ja auch Farbe zum nachstreichen über). Auch die ständigen streitereien mit irgendwelchen Lehrern und Erziehern rühren aus meiner Erfahrung zu 90% daraus, dass vergessen wird, über Probleme zu reden. Meist wird der Kampf eröffnet, bevor überhaupt feststeht, warum der Fight losgeht ... das können Frauen übrigens besonders gut. Das das stresst, gebe ich zu ... ist aber hausgemacht.

Das Thema könnte man unendlich fortführen ... ich bin der Meinung, dass die mangelnde Bereitschaft zur Toleranz das Hauptproblem ist. Ich will mich davon auch nicht komplett freisprechen.

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 29.05.2007 00:59
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ja Kasper, da gebe ich Dir Recht: Mit Toleranz und Humor und ein bißchen Gelassenheit würden es wesentlich weniger Konflikte geben.

Und wenn Mensch lernen würde, dass es bei Diskussionen und Konflikten nicht um "gewinnen" und "verlieren" geht, sondern um konstruktive Lösungen.

🙂

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 29.05.2007 01:04
(@hamburger jung)

Wenn ein Partner sich auf den anderen stützt, mag das eine Zeit gutgehen

Ich galube, dass das eins der Hauptprobleme ist. Wenn beide Partner jederzeit eigenständig und voneinander unabhängig sein könnten, wäre zum einen so mancher Krieg überflüssig und zum anderen würde man viel besser auf eine Beziehung aufpassen.
Ich spreche mich auch nicht davon frei, immer davon ausgegangen zu sein, dass Exe mich gar nicht verlassen kann, weil sie ohne mich keine finanzielle Lebensgrundlage hätte. So unbewusst wenn Ihr versteht was ich meine. Als Folge dessen habe ich vielleicht manches auf die leichte Schulter genommen, was ich hätte ernster nehmen müssen.

Und das ein "Nur"Haushalt mit Kind sehr anstrengend sein kann- vorausgesetzt es ist einem nicht egasl, wies zuhause aussieht- kann ich nach meinen neuesten Erfahrungen nur bestätigen. *immernochschwitzvomsaubermachenheute*

Allerdings kann man sich dies wohl besser einteilen als "richtige" Arbeit.


AntwortZitat
Geschrieben : 29.05.2007 01:28