Hallo,
wollte nur mal sagen: Cannabis macht sehr wohl abhängig. Sei es mental und körperlich. Starke Konsumenten berichten, dass sie wochenlang nicht einschlafen können, nicht essen können und reizbar sind.
Gruß Tara
hi tara,
was sollen uns deine worte sagen?????????
gruss
bengel
Hi bengel,
"tara" bezog sich wohl auf ein von "planetfe" eröffnetes Thema.
Deep hat das aber schon "geschlossen".
LG balduin
Kleiner Insider-Witz:...jetzt wieder voller E-LAN mit W-LAN
wollte nur mal sagen: Cannabis macht sehr wohl abhängig. Sei es mental und körperlich. Starke Konsumenten berichten, dass sie wochenlang nicht einschlafen können, nicht essen können und reizbar sind.
Hi Tara,
was Du beschreibst, sind Entzugserscheinungen. Diese haben nicht zwangsläufig mit Sucht zu tun. Sucht ist das stete Verlangen nach einer Substanz.
Uli
Moin
Sucht oder nicht Sucht, das ist hier die Frage. Da das Wort Sucht seit über 100 Jahren in der Medizin veraltet ist, wir heute von einer Abhänigkeit gesprochen.
Abhängigkeit steht in der Medizin für das unabweisbare Verlangen nach bestimmten Stoffen oder Verhaltensformen, durch die ein kurzfristig befriedigender Erlebniszustand erreicht wird.
Somit muß nicht zwingend ein Verlangen nach einer Substanz bestehen die körperlich abhänig macht, sondern es kann auch eine psychische Abhänigkeit sein. z.B. SXX (6) oder dem Hochgefühl das bei der Einname von Kokain besteht
Auch für den "normalen" Menschen ganz banale Dinge wie ein Adrenalinstoß kann eine psychische Abhänigkeit hervorrufen.
Es ist eine weitverbreitete Ausrede von Cannabis- und Kokainkonsumenten, das Ihr Stoff ja nicht abhänig macht. Körperlich nicht. Psychisch aber wohl.
Ebenso behaupten Kiffer, das Kiffen nicht so schädlich ist wie saufen. und und und
Seht den Tatsachen ins Auge. Die Stoffe sind verboten, ob sie jetzt schädlich sind oder nicht. Punkt.
Gruß
Martin
Huhuchen!
Ja, ich habe in dem besagten Thread auch ein bissi doof aus der Wäsche geguckt. Denn die Kiffer, die mir in meinem Leben über die Füße gefallen sind, waren in meinen Augen alle süchtig. Aufgrund welcher Hintergründe ist doch sekundär.
Aber schön, dass wir darüber gesprochen haben 😉
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin zusammen!
Eure subjektiven Meinungen in allen Ehren ... aber so wie es scheint, habt Ihr alle nie die Erfahrung gemacht das Zeugs zu nehmen und dann aufzuhören. Naja, seis drum. Bei dem Thema kommt man nie auf einen Nenner, weil die Antifraktion nie die medizinischen Fakten akzeptieren will. Weil sie dann nämlich eingestehen müssten, dass sie ihr allabendliches Glas Wein oder die Pulle Bier ebenso verteufeln müssten wie ein paar Gramm Gras.
Dies sagt übrigens Väterchen Gericht dazu:
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluß ausführlich dargestellt, welche Gefahren durch Cannabis drohen und welche nicht: Cannabis ruft keine körperliche Abhängigkeit hervor. Es bewirkt keine Toleranzbildung. Die Theorie von Cannabis als "Einstiegsdroge" wird von der Wissenschaft "überwiegend abgelehnt" .
Als vorhandene Gefahren beschreibt das Gericht: psychische Abhängigkeit (Allerdings ist das Suchtpotential "sehr gering" ), mögliche psychische Störungen (Verhaltensstörungen, Lethargie, Depressionen, ...) vor allem bei Jugendlichen, einen "Umsteigeeffekt" sowie die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit.
Für alle, die sich trotzdem mal informieren wollen, knallt Google massenhaft Ergebnisse zum Thema raus. Hier mal eins:
http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/sachtext/cannabis06.htm
Greetz,
Milan
Hallo zusammen,
dazu möchte ich meine Sichtweise auch einmal loswerden.
Generell könnte ich die Aussage von Milan fast unterschreiben aber nur fast
Also auch ich würde Cannabis nicht verteufeln und wenn der Staat einmal kalkulieren würde was beim Cannabisverkauf an Steuereinnahmen zu erzielen wären.... .
Ich denke allerdings schon das Cannabis eine Einstiegsdroge ist ; wenn auch nur deshalb weil es illegal ist und somit die Grenzen zu "härteren" illegalen Drogen verschwimmen - denn der/die Jugendliche haben sich schon durch den Cannabiskonsum in die Illegalität begeben - stellen fest das Zeug ist nicht so schlimm wie die Gesellschaft es darstellt - und kommen zu dem Schluss, dass die anderen Drogen dann wohl auch nicht so schlimm sein können…….(die Konsequenz könnt ihr euch ausmahlen)..
Das liegt jedoch nicht an Cannabis selbst sondern an dem gesellschaftlichen Fehlverhalten gegenüber dieser Droge - denn eine Legalisierung würde diese Eigenschaft von Cannabis ausmerzen.
Generell hätte ich lieber dass mein Sohn später kifft bevor er zur Flasche greift!
Denn Alkoholiker sind krank - Kiffer nur abhängig!
Grapfruit
Ich denke allerdings schon das Cannabis eine Einstiegsdroge ist ; wenn auch nur deshalb weil es illegal ist und somit die Grenzen zu "härteren" illegalen Drogen verschwimmen - denn der/die Jugendliche haben sich schon durch den Cannabiskonsum in die Illegalität begeben - stellen fest das Zeug ist nicht so schlimm wie die Gesellschaft es darstellt - und kommen zu dem Schluss, dass die anderen Drogen dann wohl auch nicht so schlimm sein können…….(die Konsequenz könnt ihr euch ausmahlen)..
Das liegt jedoch nicht an Cannabis selbst sondern an dem gesellschaftlichen Fehlverhalten gegenüber dieser Droge - denn eine Legalisierung würde diese Eigenschaft von Cannabis ausmerzen.
Woher nimmst Du diese Erkenntnis?
Uli
Naja, also wenn man Kiffer in seinem Umfeld hat, dann kann mir keiner sagen, dass diese Droge den Konsumenten nicht schädigt. Vielleicht ist auch da der Unterschied, wie man mit der Droge umgeht, genauso wie beim Alkohol. Ist das jemand, der vielleicht alle Vierteljahre mal auf einer Party was raucht, oder ist das einer, der das Zeug konsumiert wie ein Feierabendbier oder wie eine normale Zigarette?
Im letzteren Fall - da kenne ich einige - führt das nämlich genau zu dieser "die Welt ist schön-Trägheit", die den Konsumenten auf Dauer unfähig machen, am realen Leben verantwortungsbewußt teilzunehmen. (mir doch egaaaaal, oooooch ist doch jetzt nicht so wiiiiichtiiiig,...)
Letzlich finde ich, unterscheiden sich Alkohol und Kiffen überhaupt nicht. Wer damit nicht verantwortungsbewußt umgeht, hat auf Dauer ein gesundheitliches, geistiges, soziales Problem.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Uli,
das ist meine Logik – ich bin immer offen für andere Argumente just post!
Bei einem legalen Verkauf in z.B. Apotheken würde er Zugang zu harten Drogen immens erschwert, da man dann schlichtweg nicht über die notwendigen Kontakte verfügt.
Heutzutage bekommt man die Kontakte zur illegalen Drogenszene schon wenn man Cannabis kauft.
Ein weitere Ansatzpunkt ist sicherlich Cannabis nicht als harte Droge zu verteufeln denn so verschwimmen die Grenzen und das ist nicht im Sinne des Jugendschutzes.
Unlogisch?
Grapfruit
Hallo Grapefruit,
das ist schon logisch, was Du schreibst. Allerdings würde das doch auch dem Widersprechen, dass Cannabis keine Einstiegsdroge sein soll. Denn wenn ich mit meinem C. zufrieden bin, warum sollte ich dann "mehr" sprich Ecstasy und Co. brauchen? Dann müßte man ja auch vermuten, dass jeder Raucher irgendwann C. braucht oder so.
Ich tu' mich da sowieso schwer mit. Ich habe vor Drogen einen Mörderrespekt und habe daher nie irgendwas probiert, nicht mal eine einfache Zigarette. Mir reicht schon der Gedanke, dass ich es "brauchen" könnte, dass ich die Gefahr gar nicht erst eingehen will.
Und Alkohol, damit kann ich GsD verantwortungsbewußt umgehen, hab ja auch ausreichend abschreckende Beispiele kennengelernt.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo LBM,
ich denke Du sprichst da genau den richtigen Punkt an.
Natürlich macht der Umgang mit einer Substanz oder auch einer Handlung den Unterschied!
Missbrauch führt zu Abhängigkeit und zwar auf allen Gebieten des täglichen Lebens (Workoholic, Adrenalinjunkies z.B. durch Ausdauersport........). Bei Allem ist die Dosis der springende Punkt. Reiner Sauerstoff bringt uns um. Eine schöne Dosis Insulin führt zum schmerfreien Freitod.......diese Liste lässt sich endlos erweitern...
Ich denke es liegt an jedem Selbst den richtigen Umgang mit Allem so zu gestallten, dass ein Tun nicht zur Anhängigkeit wird.
Leider ist die Grenze hier immer sehr schwammig.
Grapfruit
Moin,
viele für und wieders prallen aufeinander.
Es gibt medizinische Argumente die für einen Konsum stehen, so bei einigen Krankheiten ... aber, aus der gemachten Erfahrung (nicht als Konsument) ist es leider so, dass diese Drogen Probleme verkleinern bzw. labile Menschen (davon scheint es immer mehr zu geben) vollkommen einnimmt. Das Argument, es gibt doch auch Alkohol und Tabak zieht meiner ansicht nicht, denn auch diese Drogen werden immer mehr zurück gedrängt und sind allgemeinhin als ungesund deklariert.
Der unkontrollierte Genuss führt zu immer mehr Problemen. Allenfalls in einer medizinischen Verabreichung könnte ich mir dies vorstellen. Wird es frei gegegeben, werden sich die Straftaten und Unfälle drastisch vermehren, die alkoholisierten auf die unter canabiseinfluß stehenden treffen (wobei es nicht unüblich ist, dass beides zusammen genommen wird).
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Bei einem legalen Verkauf in z.B. Apotheken würde er Zugang zu harten Drogen immens erschwert, da man dann schlichtweg nicht über die notwendigen Kontakte verfügt.
(1) Jeder kann, wenn er will, einen finden, der einen kennt, der was hat.
(2) Der Schwarzmarkt würde auch bei Apothekenabgabe bestehen bleiben, da es a) für Jugendliche doch wohl hoffentlich keinen Zugang zum Apo-Dope geben würde und b) man nichts exorbitant versteuertes kauft wenn man es überall unversteuert bekommt und c) die Apotheken längst geschlossen haben wenn der Durchschnittskiffer was holen geht.
Heutzutage bekommt man die Kontakte zur illegalen Drogenszene schon wenn man Cannabis kauft.
Falsch. Heutzutage gehört man zur illegalen Drogenszene schon wenn man Cannabis kauft.
Ein weitere Ansatzpunkt ist sicherlich Cannabis nicht als harte Droge zu verteufeln denn so verschwimmen die Grenzen und das ist nicht im Sinne des Jugendschutzes.
Zu den harten Drogen wird C auch nirgendwo gezählt. Aber: Die Schädlichkeit, was C.-induzierte soziale Fehlentwicklungen und psychische Erkrankungen betrifft, ist in der Jugend am größten. Nun macht also gerade die Zielgruppe, bei der das Verbot dadurch Sinn macht, den größte Konsumentenanteil aus - so daß es mE müßig ist, diese Legalisierungsdiskussion zu führen. Es beträfe nur ü30-Nichtautofahrer und Patienten mit einer entsprechenden Indikation, und ich denke, beiden kann in den meisten Fällen auch anders geholfen werden.
Hallo Skorpion,
Deine Argumente sind erschlagend gut!
Nun macht also gerade die Zielgruppe, bei der das Verbot dadurch Sinn macht, den größte Konsumentenanteil aus - so daß es mE müßig ist, diese Legalisierungsdiskussion zu führen
Somit wäre zu überlegen das Abgabealter weit sehr weit nach unten zu verlagern und die Abgabe an Minderjährige sagen wir mal im Rahmen eines Präventionsprogramms abzugeben (so unter dem Namen "Give hard drugs no chance"); das zum Beispiel ein Aufklärungsgespräch durch den Hausarzt vorsehen könnte bevor C. über eine gewisse Dauer bezogen werden kann (just an idea).
Im Ernst die gesellschaftspolitische sinnvolle Umsetzung einer solchen Legalisierung ist wie bereits andiskutiert sehr sehr schwierig und ich traue mir es nicht zu hierfür einen salonfähigen Ansatz zu unterbreiten, der alle Aspekte die zu berücksichtigen sind erfasst und ihnen auch noch gerecht wird.
Grapfruit
Somit wäre zu überlegen das Abgabealter weit sehr weit nach unten zu verlagern und die Abgabe an Minderjährige sagen wir mal im Rahmen eines Präventionsprogramms abzugeben (so unter dem Namen "Give hard drugs no chance"); das zum Beispiel ein Aufklärungsgespräch durch den Hausarzt vorsehen könnte bevor C. über eine gewisse Dauer bezogen werden kann (just an idea).
War das jetzt ein satirischer Beitrag ? :kaffeezeitung:
Hallo Uli,
war nur so ein Gedanke den man sicherlich aufgreifen müsste um durch eine Legalisierung auch einen Effekt zu erzielen, da eine Legalisierung für Erwachsene (wie Skopion schon andeutet) das Problem Einstiegsdroge nicht beseitigten würde.
Wie ich jedoch anschliessend anmerke ist mir die Findung eines gesellschaftspolitische sinnvollen Ansatzes nicht möglich. Wir würden in diesem Zusammenhang auch die Frage nach der Ursache des Drogenkonsums erörtern müssen und so zwangsläufig der Frage nach der Richtigkeit unserer gesellschaftlichen Ausrichtung und Sinnfindung nicht ausweichen können und das führt mir an dieser Stelle zu weit (und wird außer viel Diskussion keinen Outcome haben).
Grapfruit
Heute im Bundestag Nr. 106 - 24.04.2007
9. Im Bundestag notiert: Steuermehreinnahmen In Folge einer Legalisierung von Cannabis
Berlin: (hib/MPI) Die Linksfraktion interessiert sich für mögliche Steuermehreinnahmen In Folge einer Legalisierung von Cannabis. Sie verweist dazu in einer Kleinen Anfrage (16/5041) auf Angaben des Deutschen Hanf-Verbandes, wonach eine Cannabislegalisierung zu mindestens 530 Millionen Euro direkten Steuereinnahmen in Deutschland führen würde. Die Abgeordneten wollen auch wissen, wie viel der Staat für die Strafverfolgung bei Cannabis sowie für Prävention und Behandlung in diesem Bereich ausgibt.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
