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Bemerkung von Kleinegon...

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(@Aniram)

Damit ich nicht noch vor Weihnachten Haue von Deep krieg 😉

Aber das

Ich kenne Aussagen von JuÄmtern, die den Vätern sagen, bevor das Kind zum Vater kommt, dann kommt es in ein Heim. Auch mein Richter scheint derart eingestellt zu sein.

würde mich wirklich interessieren.

WARUM ist das so ? Ich kann mir nichts vorstellen, was im
Normalfall gegen den Vater sprechen sollte. Ich hab auch
überlegt ob das finanzielle Gründen sein können (was schlimm
genug wäre) aber auch das kann es ja nicht sein. Weil bei
einem Pflegeplatz doch die Allgemeinheit belastet wäre, was
ja nicht im Sinne des Staates sein kann.

Ich kapier das einfach nicht 🙁

Gruß

Marina


Zitat
Geschrieben : 20.12.2005 19:32
(@Simon II)

WARUM ist das so ?

Weil viele (nicht alle!) JA-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen überzeugte Feministen sind, die von folgenden Dingen überzeugt sind:

- Väter sind nur dazu da, Unterhalt für Kinder und Mutter zu zahlen,
- Väter sind aus Prinzip ungeeignet zur Erziehung,
- Väter stören grundsätzlich.

In meiner Arbeit der Betreuung von Vätern habe ich die hanebüchensten Sachen mit JAs erlebt.

Beispielsweise die Tatsache, daß der KM während ihrer Umschulung lieber für das Kind eine Tagesmutter bezahlt wurde, anstatt das Kind vom Vater betreuen zu lassen, obwohl er aufgrund seiner freiberuflichen Tätigkeit dazu Zeit gehabt hätte und dies auch liebend gerne gemacht hätte.

Wohlgemerkt: Es gibt auch andere JA-Mitarbeiter. Aber nach meiner Erfahrung scheinen die in der Minderheit zu sein.

Simon II

Nachtrag: Der Grund war im geschilderten Fall relativ einfach: Da durch die Betreuung das Kind mehr als die Hälfte beim Vater gewesen wäre, hätte die KM den Anspruch auf KU verloren. Na, und das kann man ja nicht machen!

Übrigens ist dies einer wenigen Fälle, die sich dann doch relativ gut für Kind und Vater gelöst haben: Das Kind ist mittlerweile doch mehr als die Hälfte der Zeit beim Vater und dieser zahlt trotzdem brav KU an die KM, weil er, wenn er das nicht machen würde, Gefahr laufen würde, sofort Dank der staatlichen Fürsorge des JAs für die KM auf den üblichen Umgang alle 14-Tage am WE zurückgesetzt zu werden.

Da ist ihm sein Kind doch wichtiger als das Geld!

[Editiert am 20/12/2005 von Simon II]


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 19:45
(@jensb2001)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hey!

Doch leider ist dem so..allerdings gibt es wirklich gewaltige Unterschiede zu JA`s, gewaltige ...

Ich hab das auch selber erlebt..

Damals bei meiner Trennung war noch ein JA für mich zuständig, das alles, aber auch wirklich alles daran setzte das die Kids doch zur KM kommen, egal wie durchgeknallt die war, egal das sie ihre Kinder eh im Stich gelassen hatte, sich nicht umm sie dann kümmerte u es ihr auch egal war wie es weiter ging, u sie eigentlcih auch ncith wirklich die Kids wollte, egal alles..egal auch das der Vater (also ich) die Kids bei sich behalten wollte u das auch soweit kein Problem war u auch ansich nichts dagegen sprach und ich auch wie wild darum am Käpfen war das sie bei mir bleiben, obwohl sie eh bei mir waren u das schon ne ziemliche Zeit u die KM, von einem Frauenhaus zum anderen wanderte u bei Familien untergebracht wurde und und, und überall nach kürzester Zeit an die Luft gesetzt wurde, weil sie überall nicht tagbar war..

Egal..

Da ich nun allerdings noch vollzeittätig war u das auch weiter sei wollte, bzw auch nocht mußte, zumindest für einen bestimmten Zeitraum von ca. 1 1/2 Jahren, oder eben aber den Job hätte voll schmeissen müssen..kam man auf die gloreiche Idee, Tagesmutter nein, keine Kostenübernahme dafür, aber das Angebot, man haben doch sofort einen Heimplatz für die Kinder parat, wäre alles kein Prob, auch das dann z.B. ich jedes WE die Kids zu mir holen könnte, kein Prob...
Dem guten SA vom JA, hab ich da sehr ernergisch mal den "Piepmatz" gezeigt..

Später stellte sich heraus warum das Angebot..die Kosten für die Heimplätze hätte nicht das JA des Kreises tragen müssen, denn die wären aus einer anderen Kasse gekommen..
Sowas nennt man schlichtweg "die Gelder der eigenen Kasse brav einsparen" .. um mehr gings da nicht..das war eben fürs JA eine reine Kostenfrage..

Und allgemein kam dann noch dazu, das das (nichts, wirklich nichts gegen Katholiken) eine absolut katholische Gegend war, in der es schon unmöglich war das Mann u Frau sich trennt u wenn dann kann da nur der Mann dran schuld sein, und schon gar nicht kann da ein Mann die Kinder erziehen, das geht schon gar nicht, dort war die Meinung eindeutig klar "Kinder gehören zur Mutter"

U lange dachte ich selber, ich bild mir das alles nur ein, aber es stellte sich bald raus, das nicht nur ich so empfand...
Gewisse Einstellung hatten die meisten die nicht von dort waren..

Die Stadt hat schon ihren eigenen Charakter..u ist dafür scheinbar auch bekannt..u hat ihren Ruf..

Naja..

Hier in meiner Heimat hab ich da völlig andere Erfahrungen gemacht mit dem JA!!!!!!!

Ich war mehr als angenehm "geschockt" !!!!!! 😉 😉

Es liegt also in den Köpfen mancher JA`s u ist eben scheinbar auch einfach nur eine Geld frage..!!

Gruß
Jens


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 19:53
(@taccina)
Registriert

Hallo Marina,

ich habe die Erfahrng gemacht das das Jugendamt hier sehr neutral war. Die haben sich erstmal beide Seiten angehört und sind dann auch, wegen Beschuldigungen meines Ex, hierher gekommen und haben sich ein Bild davon gemacht wie wir leben.

Als sie sich dann aber von meinem Ex an der Nase herum geführt fühlten, wurden sie dann auch ein bißchen deutlicher meinem ex gegenüber. Aber ich denke das ist ganz normal und das hat nichts mit Männerfeindlich zu tun.

Liebe grüße Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 20:00
(@jensb2001)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@Simon II

- Väter sind nur dazu da, Unterhalt für Kinder und Mutter zu zahlen,
- Väter sind aus Prinzip ungeeignet zur Erziehung,
- Väter stören grundsätzlich.

Genau diese Auffassung scheinen einige JA`s zu vertreten!!!

eine Tagesmutter bezahlt wurde,

Tja u Frauen bekommen eine Kostenübernahme bei den JA`s..Männer eben nicht bei allen..
Und so ließe sich das ohne weiteres fortsetzen mit den JA`s ...

Kann da auch so einige Geschichten noch erzählen..

Aber nicht alle JA`s sind eindeutig gleich..nur leider zählt deren Bericht viel zu viel..

Gruß
Jens


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 20:01
(@Aniram)

Dann hab ich also richtig gedacht wenn ich Jens richtig verstanden
habe. Es geht also sogar dabei wieder nur ums Geld. Wobei das
schon pervers ist. Weil schlussendlich ist es doch egal, von welcher
Tasche das Geld kommt, ob es die rechte oder die linke Mantel-
tasche ist.

Das wäre doch aber ein weiterer Grund, dem Vater die Kinder
zu geben oder seh ich das falsch ? Und in den seltensten Fällen
ist die Heimunterbringung besser für die Kinder.

Genauso widersinnig ist die Ansicht, Väter könnten nicht für ihre
Kinder sorgen weil sie berufstätig sind. Mütter können es ja auch,
wenn sie denn arbeiten wollen. Was für ein Schwachsinn !

Und katholisch !?! Naja, ich bin Katholikin und eine überzeugte
noch dazu. Aber leider stimmt das schon - die kirchlichen Ein-
richtungen denken oft am wenigsten christlich. Oder nur dann,
wenn es in ihren Augen christlich und richtig ist. Mit Verständnis
und der gepredigten Barmherzigkeit haben sie es manchmal nicht
so sehr, wenn es ihren eigenen Vorstellungen widerspricht. Aber
auch hier gibt es solche und solche.

Mir sträuben sich auf alle Fälle die Nackenhaare bei dem Gedanken,
Kinder in ein Heim zu stecken, als sie bei einem Elternteil unterzu-
bringen wenn die Möglichkeit gegeben ist.

Und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass sich die
Jugendämter oder die Jugendwohlfahrt schwer übernehmen. Ich
hab den Eindruck den Blick auf die Kinder haben die im Laufe der
Zeit warum auch immer verloren.

Dieser Willkür ausgesetzt zu sein, muss der blanke Horror sein. Nur
solange es um's Geld geht oder um das Gefühl der Machtausübung
wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern.

Das hat auch der Fall vor einem Jahr bei uns gezeigt. Als ein Junge
vom Jugendamt mit Hilfe des Gerichtsvollziehers förmlich aus den
Armen seines Vaters und seines kleinen Bruders entführt worden
ist um ihn nach Schweden zu seiner Mutter zu verfrachten. Wo war
da das vielzitierte Kontinuitätsprinzip ? Die Bilder von dem Kind
mit entsetzten Gesicht und panischer Angst in den Augen ging durch
alle Zeitungen.

Es war zum K***** !

Gruß

Marina


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 20:30
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Leute,
ich habe mir gerade den FAZ-Artikel durchgelesen, der genau das Thema hat, dass hier auch im Post ist.

Leider haben die meisten von uns eher schlechte Erfahrungen mit den JÄern gemchtm wie auch ich. Ansosnsten wären wir hier wohl nicht auf der Seite.

Und als ich das dann mit der Versorgerrolle, den Einstellungen der Behörden, dem Bhudismus,... gelesen habe, da habe ich wieder gemerkt, dass mein Herz brennt. Trotz LoLa-Prinzip und Dalai Lama, trotz Neuanfang,...

Und ich weiss, dass es wohl nie aufhören wird.

Vielleicht ein wenig offtopic, aber das musste ich loswerden.

Gruss,
Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 20:52
(@jensb2001)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hey!

@Aniram

Schon richtig..es ist ein Grund, die Kosten..aber eben auch nciht der einzigste Grund..

U es sind nunmal öffentliche Kassen (sprich Haushaltsgelder) u da versucht jeder doch so knauserig wie möglich mit umzugehen..u da ist es doch eine interessante Sache wenn man da seine Gelder einsparen kann u das ganze jemand anderem auf die Augen drückt..

Klar, spart es ansich Gelder der öffentlichen Kassen wenn z.B. die Kids dann beim Vater bleiben, aber manchmal braucht auch der finanzielle Hilfe..so wie es bei mir war, weil ich meinen Job nicht aufgeben konnte u wollte (mitten in einer "Ausbildung" steckte, die mir ein super Einkommen beschert in einem krisensicheren Job auf Lebenszeit) u dafür benötigte ich nunmal finzielle Hilfe um mir eine Tagesmutter leisten zu können..

Aber da will man eben lieber sparen, auch wenn das ganze absehbar war u da lag der Weg dann noch nahe eben die Kosten auf eine andere Kostenstelle weiter zu schieben..

Naja, war kein Thema für mich...

Na und dann gibt es natürlich noch weitere Gründe, der finazielle ist da wohl nicht der eizigste, aber ein sehr großer Grund..

Erschwerend kam dazu bei mir zumindest, das man das von Seiten des JA`s sich absolut nicht vorstellen konnte u wollte, das Kinder bei ihrem Vater aufwachsen..eben einfache Einstellungssache.. "Kinder gehören zur Mutter" ..und sonst gibts da nichts anderes..

Aber der finanzielle Aspekt war der größte Grund..

Meine Erfahrung eben..

Bei einer Frau wäre das anders gelaufen..u ich weiß das es das oftmals auch in selbiger Stadt so gab..allerdings hatte da das Gesetzt dem JA (bei der Kostengewährung für die Gleder für eine Tagesmutter) den vollen Ermessensspielraum überlassen..tja..

Lieber da einer KM die Sozialhilfe gewehren, als die Kinder zum Vater u dem für einen absehbare Zeit die Kostenübernahmen gewähren, denn die Sozialhilfe ist eine andere Kostenstelle...

Genauso widersinnig ist die Ansicht, Väter könnten nicht für ihre
Kinder sorgen weil sie berufstätig sind.

aber auch das war ein Punkt, weil das geht eben nicht Job + Kinder..das kann Mann nicht ..

Naja..der damalige Richter hat dann irgendwann dann doch auch mal dem SA deftig auf die Finger geklopft...nur da war es für die Sache schon zu spät..die kosten hingen allein dann an mir..

Gruß
Jens


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 22:27
(@Simon II)

Dieser Willkür ausgesetzt zu sein, muss der blanke Horror sein.

Richtig!

Nur solange es um's Geld geht oder um das Gefühl der Machtausübung
wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern.

Ebenfalls richtig!

Der einzige Weg, den ich sehe, wäre eine konsequente Abschaffung des EUs und vielleicht sogar des KUs.

Ich hole mir schon mal Chips und Cola für den nun folgenden Aufschrei...

Simon II


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 22:50
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich hole mir schon mal Chips und Cola

Nääääääääää, das macht doch dick... 🙂


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 22:51




(@Aniram)

Hi Jens !

Ich finde das alles sehr kurzsichtig gedacht.

Heimkinder sind nicht sehr oft glückliche und ausgeglichene
Kinder und später Erwachsene. Wie oft hört man (manchmal
bestimmt auch als Ausrede für die eigene Unzulänglichkeit)
von einer unglücklichen Kindheit.

Was ist die Folge ? Erwachsene, die später oft genug selbst
Schwierigkeiten bei der Kindererziehung haben, die be -
ziehungsunfähig sind, was wieder Trennungen nach sich zieht
und ebenfalls unglückliche Kinder hinterläßt.

Ein ewiger Kreislauf, der noch dazu volkswirtschaftlich teuer
kommt.

Angefangen bei psychosomatischen und physischen Er-
krankungen bis hin zu schlechteren Schul- und Berufsaus-
bildungen.

Natürlich darf man nicht verallgemeinern und es wäre
unfair zu sagen, dass aus allen Heimkindern nichts wird.
Aber ich glaube schon, das es global gesehen so ausschaut.

Manchmal frag ich mich wirklich von was für I***** wir regiert
werden :exclam: Aber wahrscheinlich gehen die davon aus,
dass bis das ausgebadet werden muss, ein anderer am
Regierungsruder sitzt und sie dann bereits die (nicht)wohlverdiente
Rente in der Karibik leben und damit nichts mehr zu tun haben.

Heime sind dann gut, wenn es keine leibliche Familienmitglieder
gibt, die das/die Kind/er aufnehmen können oder wollen. Dann
aber nur dann, ist so eine Entscheidung gerechtfertigt. Und natürlich,
wenn ein Kind absolut erziehungsresistent ist. Aber um ehrlich zu sein
... ich glaube ihn den meisten Fällen sind auch hier wir Erwachsene
dran schuld.

Gut... ist jetzt vielleicht ein bißchen reisserisch formuliert, aber in der
Sache glaub ich, nicht unrichtig.

Oder lieg ich da so falsch ?

Gruß

Marina


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 22:53
 AJA
(@aja)
Registriert

Ich hole mir schon mal Chips und Cola für den nun folgenden Aufschrei...

Na, Tüte schon leer?

Ich versuche mal ernsthaft auf deinen Vorschlag einzugehen, da er tatsächlich nicht so ganz von der Hand zu weisen ist und ich bitte Marina schon mal um Verzeihung, wenn dieser Beitrag möglicherweise vom Ausgangsbeitrag abweicht.

Die Tatsache, dass offenbar viele Mütter (was ich im Übrigen erst durch dieses Forum erfahren habe) den Umgang direkt von der Zahlung der Gelder abhängig machen, dürfte durch diesen Vorschlag unterbunden werden.

Auf der anderen Seite regt sich natürlich das Muttertier in mir, das ich ja schon mehr als ausführlich in dem leider entgleisten Thread über Taccinas Freundin beschrieben habe.

Aber eine andere Idee hätte ich. So, wie das Arbeitsamt unzählige Bewerbungen verlangt, könnte das doch auch ein KV verlangen, der EU bezahlen muss.

Beim KU hört allerdings der Spaß auf. Aber auch da könnte man den Spieß umdrehen und sagen: Geld gibts nur dann, wenn kein Umgangsboykott stattfindet.

Was hälts du davon?

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 23:42
(@Aniram)

@Aja

Kein Problem 🙂 aber das weißt Du ja !


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 23:45
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo AJA,

ich stell mir grad vor, wir wären bei Wünsch-Dir-Was *g*

Beim KU hört allerdings der Spaß auf. Aber auch da könnte man den Spieß umdrehen und sagen: Geld gibts nur dann, wenn kein Umgangsboykott stattfindet.

... und die Kinder der Jahreszeit entsprechend in sauberer, heiler Kleidung zum Umgang erscheinen, sowie saubere, heile Wechselwäsche mithaben. Ansonsten sei er erlaubt, die Bekleidungskosten für die Kinder direkt vom KU abzuziehen.

Gruß

eskima


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 23:49
(@schmusepapa)
Registriert

Hallo Aja,

Beim KU hört allerdings der Spaß auf. Aber auch da könnte man den Spieß umdrehen und sagen: Geld gibts nur dann, wenn kein Umgangsboykott stattfindet.

Ich denke solche Gesetze gibt es z.B. in Spanien. Aber das "fortschrittliche" Deutschland kommt natürlich nicht auf eine solche Idee. Dann würden ja Heerscharen von Juristen ohne Beschäftigung dastehen 😮

Ich bitte um Entschuldigung für den Sarkasmus. Hat eigentlich auch nix mit Marinas Thema zu tun. Aber ich musste das jetzt einfach loswerden...

Gruß

Martin


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 23:50
 AJA
(@aja)
Registriert

Eskima und Martin,

dass ich mich gerade auf einer Traumreise befinde ist mir auch klar. Aber ebenso träumerisch war wohl der Appell von Simon, EU und KU gänzlich abzuschaffen 😉

Aber was hält uns davon ab, mal an Ideen zu arbeiten, die die Lage hier verbessern könnten?

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 20.12.2005 23:55
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

...
Wegfall des EU!

Für Betreuung des Kindes(er) hat die KM eine Ausgleichszahlung vorzunehmen, die das erlittene Leid, durch die Wegnahme des Kindes(er), zumindest finanziell ausgleichen soll (der Kritiker würde jetzt sagen, wieso Geld für Entzug, genauso könnte man argumentieren, warum bei einem Unfall Geld für Schmerzen)!

Dadurch wird der KU zu einer Nullsumme.

Vorteil: dem KV steht mehr finanzieller Spielraum für Fahrten, Umgang mit den Kindern zur Verfügung, die für die Entwicklung äußerst wichtig sind.
Des weiteren wird der Verfassung genüge getan, das vor dem Gesetz alle gleich sind! Da der Anteil der KU zahlenden KM, die nicht die Betreuung ausüben, als gering angesehen werden kann, sollte dieses gleiche Recht auch auf die KV angewandt werden.

:red: noch ein bischen ausformulieren und es ist reif zur Gesetzesvorlage!

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 21.12.2005 00:27
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Aja, hello @ll

Aber was hält uns davon ab, mal an Ideen zu arbeiten, die die Lage hier verbessern könnten?

Man könnte sich - speziell in der Weihnachtszeit - vielleicht einmal an die Geschichte von König Salomo erinnern (ja, genau der, der die Patenschaft für "salomonische Urteile" hat). Zur Erinnerung nochmal:

------------------------------------------------------------------
Damals kamen zwei Frauen zum König und traten vor ihn. Die eine Frau sprach: "Herr! Ich und diese Frau wohnen im gleichen Hause. Ich bekam ein Kind. Drei Tage später bekam diese Frau auch ein Kind. Wir waren beieinander und sonst war niemand bei uns im Hause; nur wir beide waren da.Da starb das Kind dieser Frau in der Nacht. Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mein Kind von meiner Seite, während ich schlief, und legte es in ihre Arme. Ihr totes Kind aber legte sie in meine Arme. Als ich aufwachte, um mein Kind zu stillen, siehe, da war es tot. Als ich es am Morgen genau ansah, da war es gar nicht mein Sohn." Die andere Frau sprach: "Nein, mein Kind ist das lebende, und dein Kind ist das tote." Die erste Frau sprach: "Nein, dein Kind ist das tote, und mein Kind ist das lebende." So redeten sie vor dem König. Der König sprach:

"Die eine sagte: 'Dies ist mein Kind, das lebende, und dein Kind ist das tote.' Die andere sagt: 'Nein, dein Kind ist das tote, und mein Kind ist das lebende.' " Dann gebot der König: "Holt mir ein Schwert!" Man brachte das Schwert. Nun sprach er: "Schneidet das lebende Kind entzwei und gebt dieser die eine Hälfte und jener die andere Hälfte." Da sprach die Frau, deren Kind das lebende war, zum König, denn sie liebte ihr Kind sehr: "Ach Herr, gebt ihr das lebende Kind, nur tötet es nicht!"

Die andere aber sprach: "Es sei weder mein noch dein, schneidet zu!" Da entschied der König: "Gebt der ersten Frau das lebende Kind und tötet es nicht, sie ist die Mutter."
------------------------------------------------------------------

Mein Vorschlag analog dazu: Wer für die Kinder sorgen möchte, bezahlt auch für sie. Zumindest einen so grossen Anteil am Kindesunterhalt, dass es sich nicht mehr "lohnt", Kinder als Unterhaltsgeiseln zu nehmen oder aus einem anderen Grund betreuen und grossziehen zu wollen als aus echter Liebe. Wer dazu "ja" sagen kann, wäre nach Salomo der Elternteil, bei dem das Kind besser aufgehoben ist. Was geschiedene Eltern ja nicht hindern muss, einvernehmlich andere Lösungen zu finden, beispielsweise halbe/halbe bei Betreuung und Unterhalt.

Und nein: Es wäre nicht klug, diesen Thread jetzt durch durch die Schilderung irgendwelcher Einzelfälle zu verwässern, wo Väter oder Mütter sich angeblich sowieso noch nie wirklich um die Kids gekümmert haben und dafür jetzt wenigstens zahlen sollen. Ich behaupte auch nicht, dass die "salomonische Lösung" jedem Einzelfall gerecht werden könnte. Aber ein bisschen weniger Unrecht an den Kindern wäre ja auch schon was.

Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 21.12.2005 02:52
(@taccina)
Registriert

... und die Kinder der Jahreszeit entsprechend in sauberer, heiler Kleidung zum Umgang erscheinen, sowie saubere, heile Wechselwäsche mithaben. Ansonsten sei er erlaubt, die Bekleidungskosten für die Kinder direkt vom KU abzuziehen.

Gruß

eskima

Hallo Eskima,

das wäre dann aber auch wieder dehnungsfähig und auslegungssache.

Habe es jetzt gesehen, als ich die Tasche für meinen Sohn gepackt hab, der ja bei der Oma Ferien macht.
Natürlich habe ich ihm ordentliche Kleidung eingepackt.
Aber da meine Mutter im Dorf wohnt und nen riesen Garten hat und mein Sohn am liebsten im tiefsten Matsch rum wuselt, hab ich natürlich auch Hosen und Pullis eingepackt, die nen Fleck haben, der nicht mehr raus zu bekommen ist oder wo Farbflecken (von letzten Renovieren) drauf sind oder etwas wo ein Löchlein drin ist, oder Sachen die schon geflickt wurden....

Mal ganz ehrlich, ich hab das Geld nicht, ihm mit den "guten" Sachen im Matsch spielen zu lassen. Dazu hat er dann die alten Sachen. Die darf er sich dann auch nach Lust und Laune versauen....

Wie schon gesagt..."Gute" Kleidung ist natürlich auch dabei.

Außerdem mußte ich eine Jeans auch ungewaschen einpacken....
Er hat nicht so viel "gute" Hosen und gestern kam er von der Schule und die Hose war ganz schön dreckig. Zum waschenund trocknen reichte es aber nicht mehr...so habe ich sie kurzerhand in ne Tüte getan und ich wasche sie dann bei meiner Mutter...

Wie gesagt....wenn man so "mitdenkt" und dem Kind dann auch Sachen zum spielen mit gibt,
die nicht mehr soooo toll aussehen....dann kommt auch wieder der Krach auf...

Liebe Grüße Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 21.12.2005 11:41
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Taccina,

ich denke nicht, dass es zuviel verlangt ist, für ein WE im Voraus zu planen, saubere Sachen mitzugeben. Wenn sich zusätzlich noch Spielplatzklamotten in der Tasche befinden - na umso besser. Aber mit Spielplatzklamotten einen Stadtrundgang am Samstag zu machen, ist einfach nur peinlich.

Ich hab der Ex vor ca. 4 Jahren Klamotten von unserer Nachbarin mitgegeben (Einzelkind, Markensachen, nicht aufgetragen) und die Kinder haben sich gefreut. Einen Monat später bekam ich eine ölfarbenverschmierte Jacke für die Kiddies von ihr, die bei uns bleiben durfte, für Spielplatzaktivitäten. In dem Kleiderpaket von mir waren 2 gute Jacken mit bei. Und so gehts eben nicht.

Gruß

eskima


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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AntwortZitat
Geschrieben : 21.12.2005 11:50




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