Hallo,
die KM meiner Tochter hat jetzt wieder einen LG wo ich Ihr auch alles gute wünsche.
Stören tut mich jedoch dass der LG bei der Geburt dabei war
(Ich wurde später telefonisch informiert obwohl der KM bekannt war dass mir etwas daran lag meine Tochter zu begrüßen.)
und meine Tochter nun mit ihm als "Vater" aufwächst, Vater in Anführungszeichen
deshalb weil er aus meiner Sicht ein Stiefvater ist. Die KM ist der Ansicht dass ich lediglich
der Erzeuger bin und mehr nicht. Später wenn meine Tochter alt genug ist sollen ihr dann
die Umstände erklärt werden.
Ich konnte mich glücklicherweise mit der KM wegen dem Umgang einigen,
ich sehe meine Tochter also regelmäßig und hoffe dass ich so dennoch eine Beziehung zu Ihr aufbauen kann;
andersrum natürlich auch !
Ich hoffe ich konnte euch aufzeigen dass ich - wie auch das Motto der Seite ist ,
Vater trotz Trennung sein kann. Was habt Ihr für Erfahrungen mit solchen oder ähnlichen Fällen gemacht,
und vorallem wie soll ich weiter vorgehen ? Der momentane Stand der Dinge frisst mich innerlich auf : (
Hier noch ein Link zur meiner weiteren Geschichte:
http://vatersein.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&tid=3537
Hallo Bäckerjunge,
ich hoffe, ich verstosse jetzt nicht gegen die Boardregeln, wenn ich einfach einen mir bekannten Fall schildere:
Die Schwangerschaft war ein sogenannter Unfall, der werdende Vater hat sich aber auf das Kind gefreut. Die Mutter hat sich damit "abgefunden", war aber nicht glücklich, da sie im Grunde mit dem Vater keine Zukunft sah. So kam es, dass sie im fünften Monat vor der Wahl stand, entweder eine Beziehung mit dem KV aufzubauen oder zu ihrem vorherigen Freund zurückzukommen, der ihr beteuerte, sie auch mit fremden Kind im Bauch zurück zu nehmen.
(Oh Gott hört sich das platt an :redhead: , aber so war es wirklich)
Der Stiefvater war dann ebenfalls bei der Geburt dabei, der leiblich nach Absprache nicht.
Inzwischen hat der Stiefvater, mit Erlaubnis des leiblichen Vaters natürlich, das Kind adoptiert und die beiden haben noch ein weiteres gemeinsames Kind bekommen. Das adoptierte Kind weiss aber, dass sein Vater nicht wirklich sein Vater ist und sieht seinen leiblichen Vater einmal im Jahr zu seinem Geburtstag.
Ich möchte diese Geschichte nicht weiter kommentieren.
Später wenn meine Tochter alt genug ist sollen ihr dann
die Umstände erklärt werden.
Wann soll dieser Zeitpunkt sein? Ich finde das ein bisschen heikel. So ein Zeitpunkt findet sich doch im Zweifel nie und dann passiert es, dass Kinder erwachsen werden und sich plötzlich selbst auf die Suche machen, weil sie spüren, dass irgendwas nicht "stimmt".
Da finde ich es schon ehrlicher, ihnen von Anfang an klar zu machen, dass das eben nicht der Papa ist. Und das fängt im Grunde an, wenn sie sprechen lernen. Es ist schön, dass du deine Tochter regelmässig sehen kannst und da sollte dann aber auch regelmässig vom "Papa" die Rede sein.
Gruß AJA
Hallo Bäckerjunge,
ich kann mich im Grunde Aja nur anschließen.
Den richtigen Zeitpunkt für Erklärungen wer wirklich der Vater ist, gibt es nicht.
Oder ich schreibe es anders.
Es gibt ihn schon: ab Geburt
Du bist der Vater und du solltest auch so von deinem Kind genannt werden. Wenn die Km der Meinung ist du bist der E............. ist das ihre Sache. Euer Kind hat von Anfang an das Recht auf Wahrheit und das Recht auf Identität.
M.E. wird diese nämlich dem Kind genommen, den Lebensgefährten als Papa kennenzulernen und den Papa als...ja als wer denn überhaupt????
Wie stellt sich deine Ex das denn vor? Sollst du mit Vornamen angesprochen werden? Das bleibt die Frage offen, welche Erklärungen gibt man dem Kind wenn Fragen kommen, warum zu "Jupp" Umgang besteht.
Nene Bäckerjunge. Das heißt das Kind wird angelogen und wird irgendwann, wenn es der Km in den Krahm passt ins kalte Wasser gestoßen.
Das kann dem Kind erspart bleiben indem es so aufwächst wie die wahre Situation ist.
Suche noch einmal mit der Km das Gespräch und mache ihr deinen Standpunkt ganz deutlich.
Dass dich stört , dass der LG deiner Ex bei der Geburt dabei war kann ich deinerseits nachvollziehen.
Wenn du aber mal überlegst ist es doch auch verständlich, daß du nicht dabei warst. Ihr seid zum Zeitpunkt der Geburt kein Paar mehr gewesen. Die werdende Mutter wird bei der Geburt nur ganz eng Vertraute bei sich haben wollen.
Konzentriere dich jetzt lieber auf das Vatersein. Sei weiterhin für deine Tochter da und kläre jetzt schon mit der Km das Verhältnis zwischen Vater und LG. Er ist der "Jupp" und du bist der Papa.....feddisch 😉
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Ihr zwei,
ich bin mir ziemlich sicher, dass es dann wieder zu einer
Konfrontation mit der KM kommen wird.
Welche Möglichkeiten die Mütter dann alle haben den Umgang
zu unterbinden wird ja sehr oft hier geschildert wobei mir
regelmässig schlecht wird und ich nur beten kann dass es bei mir
nicht so weit kommt.
Wie würdet Ihr das angehen ?
Ahso wegen der Geburt: Ich hatte mit der Km vereinbart,
dass ich nach der Geburt wenn soweit alles erledigt ist,
meine Tochter sehen kann. Da habe ich mich wohl falsch
ausgedrückt...
Hallo bäckerjunge,
wenn du sicher bist, daß es bei einem Gespräch Streit gibt, hast du noch die Mäglichkeit eine Beratungsstelle aufzusuchen.
Du kannst erst einmal alleine hingehen und dir Anregungen holen. Dann könnte man die Mutter auch zu einem Gespräch einladen um das Ganze mal im Beisein einer neutralen Person zu besprechen.
Trotzdem würde ich erst noch einmal ein Gespräch mit der Mutter suchen.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
