Hi
Zusammenfassend kann man sagen verheiratete, sowie unverheiratete sind in meiner situation praktisch gleichgestellt.
Absolut richtig.
Mein arbeitskollege, dh. Gleicher lohn, musste für kind und km insgesamt 500eur zahlen.
Vergiss solche Vergleiche augenblicklich. Im Familienrecht gibt es prinzipiell Einzelfallentscheidungen. Lediglich von einem ähnlichem Einkommen und ähnlichen Umständen auf einene ähnliche UH-Rente zu schliessen funktioniert nicht, kann höchstens ein Anhaltspunkt sein. Aber ich denke mal, das weisst Du und hast es auch so gemeint.
Kennt sich hier jemand genauer aus?
Ein wenig. Aber - Wissen hilft im Familienrecht nur bedingt. Der Faktor Macht ist auch noch vorhanden Von diesem nicht weit entfernt hält sich seine Geschwister, der Missbrauch und die Willkür, auf.
Kann ich das irgendwie berechnen?
Nicht wirklich, nur Wahrscheinlichkeiten abschätzen und hoffen, die Gegenpartei (oder dann ein Gericht) sieht es auch so bzw. geht drauf ein.
Frage mich zudem ob ich der arge dann anteilsmäßig etwas vom alg2 erstatten muss?
Die Arge wird es auf jeden Fall versuchen und nach meiner Auffassung wird es darauf hinauslaufen.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Ja dann würde ich sagen, es gilt die Stimmung gutzuhalten.
Die Zwischenmenschliche Komponente ist hier wohl nicht zu unterschätzen.
Zum Glück will die KM ihre Selbstständigkeit keinesfalls aufgeben, bzw. gefährden.
Zum Glück geht ihre Mutter in einem Jahr in Rente und zeigt sich jetzt schon in allen Belangen absolut hilfsbereit und aufopfernd!
Werde der KM nat. anbieten das ich auch während der Woche auf unser kleines aufpasse, damit ihr Verdiensausfall möglichst klein bleibt.
Glücklicherweise befinden sich Kindergarten, ihre Wohung, sowie der Laden in einem Umkreis von ca. 600m. Ihre Mutter wohnt 5km entfernt.
Ich jedoch leider 100km...Zum glück hab ich letztes Jahr auf Gas umgerüstet...
Ich gehe vom schlimmsten aus und rechne mir durch wie ich mit 1050€ zurechtkomme...
Gibt schlimmeres...Hab vor einigen Jahren auch nicht mehr verdient, dem Durchschnitts Stundenlohn für ein EEBE, bei einem Zeitarbeitsunternehmen sei dank...
Viel wichtiger ist, das unser Kind gesund zur welt kommt und es auch bleibt!
Hi
Ich gehe vom schlimmsten aus und rechne mir durch wie ich mit 1050€ zurechtkomme...
Gibt schlimmeres...Hab vor einigen Jahren auch nicht mehr verdient, dem Durchschnitts Stundenlohn für ein EEBE, bei einem Zeitarbeitsunternehmen sei dank...Viel wichtiger ist, das unser Kind gesund zur welt kommt und es auch bleibt!
DAS ist eine gesunde Einstellung. Leider spielt der menschliche Faktor hier tatsächlich eine entscheidende Rolle, besser gesagt die Ansichten und Vorstellungen von Entscheidungsträgern. Und die Gestzegebung schützt nur bedingt, da sie häufig vieldeutig auslegbar ist - mitunter fast schon beliebig. Dann kommt es auf wirklich gute Agrumente an (mitunter sind auch Richter "beeinflussbar").
Wichtig bei allem bleibt, man selber kann morgens unbeschwert in den Spiegel schauen. Dann hast Du schon mal eine sehr wichtige Voraussetzung erfüllt, später auch ein guter Vater zu sein (sein zu können).
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Bin mir sicher das ich das kann und können werde!
Vieleicht im Gegensatz zur KM, die diese Beziehung aus beiweitem nicht ausreichenden Gründen beendet hat!
Natürlich sollte ein Kind nicht der einzige, Haupausschlaggebende Grund für eine Beziehung sein (ein verstrittenes Paar schadet dem Kind deutlich mehr, als getrenntet lebende Elternteile),
aber umso mehr hat man die Pflicht alles erdenkliche zutun, um die Beziehung zu retten, und so weit waren wir noch lange nicht!
Wenns dann nicht klappt, gut(bzw.schlecht), dann sollte es eben nicht sein, aber entscheidend ist am Ende sagen zu können: Wir haben wirklich alles versucht, doch es hat nicht geklappt...
Der Spiegel lässt grüßen...
Ich versteh die heutige Welt mit meinen 31 Jahren nicht!
Was ist bloß los mit den Frauen?! Sind sie überfordert mit den Anforderungen die heutzutage an sie gestellt werden?
Job, Mutter sein, Ehefrau sein, Haushalt managen?!
Das Problem in Deutschland ist, das alles auf 2 Gehälter ausgelegt ist. Welcher Mann ist schon in der Lage, allein eine Familie zu ernähren?
Die klassische Rollenverteilung hatte schon ihre Vorteile, ist aber heute nicht mehr pratizierbar..Abgesehen davon, das die meisten Frauen sich nicht zufrieden geben mit: Mutter-Ehefrau-Hausfrau-sein. Meinstens wollen die Frauen zudem noch arbeiten gehen, ihr eigenes Einkommen haben, was ich auch völlig verstehe! Aber muten sie sich nicht selbst damit zuviel zu?!
Manchmal habe ich auch das Gefühl, das die Faru von heute, die Emanzipation falsch verstanden hat! Manchmal habe ich das Gefühl, sie glauben, diese würde ihnen das Recht erteilen, nach Lust und Laune zu handeln!
Ist das die Retuorkutsche für die vergangenen 10000 Jahre in denen die Frau unterdrückt wurde und durch den Mann gelitten hat?!
Was zum Teufel habe ich damit zutun?!
Wenn ich mir meinen Bekannten/Freundeskreis so anhöre, dann gibt es auch immer wieder eine Feststellung, die Frau von heute geht gerne Fremd (ooohhh ja, ich weiß, jetzt hab ich n Fass aufgemacht :gunman:),
doch das ist ein Fakt! Natürlich tuns auch Männer, aber meine Realität lässt ein: "Da tun sich beide nichts, leider nicht zu"! 80 zu 20, so siehts aus!
Die Frau von heute ist sehr sensibel, sehr kritisch und oft konfliktunfähig!
Die dadurch entstehende Unzufriedenheit mündet leider oft im Fremdgehen...
Also weißte, bei Deinen Theorien rollen sich mir die Fußnägel hoch.
Job, Mutter sein, Ehefrau sein, Haushalt managen?!
Witzig, dass der Haushalt trotz der Anforderung, dass Frau nicht nur Mutter und Ehefrau ist sondern auch arbeiten soll/muss/will, ihre Aufgabe zu managen bleibt.
Abgesehen davon, das die meisten Frauen sich nicht zufrieden geben mit: Mutter-Ehefrau-Hausfrau-sein. Meinstens wollen die Frauen zudem noch arbeiten gehen, ihr eigenes Einkommen haben, was ich auch völlig verstehe! Aber muten sie sich nicht selbst damit zuviel zu?!
Frechheit. Wollen die arbeiten! Pack doch bei den anderen Aufgaben einfach mit an! Dann mutet sich auch Frau nicht zu viel zu. In Dir schlummert scheinbar sehr viel Idealbild klassische Rollenverteilung. Nur, wenn viele Männer Familien nun mal nicht mehr allein ernähren KÖNNEN, dann müssen sie eben auch bei den anderen notwendigen Tätigkeiten mit anpacken. Viele Männer sind in der Lage, ein Auto auseinander zu bauen, aber die Bedienung einer Waschmaschine scheint oft wie die Steuerung der Enterprise zu sein!
Manchmal habe ich das Gefühl, sie glauben, diese würde ihnen das Recht erteilen, nach Lust und Laune zu handeln!
Genau so ist es!!! Oder was meinst Du, wen wir um Erlaubnis für unser Handeln fragen müssen? Sag mal wo lebst Du denn? Ich kriege schon Fluchtinstinkte, wenn ich Dich nur LESE! Frauen, Emanzipation hin oder her, können genauso nach Lust und Laune handeln, wie Männer es tun. Die einzige Kunst ist es, das Leben mit jemandem zu teilen, mit dem die "Lust- und Launeprinzipien" harmonieren.
Wenn ich mir meinen Bekannten/Freundeskreis so anhöre, dann gibt es auch immer wieder eine Feststellung, die Frau von heute geht gerne Fremd (ooohhh ja, ich weiß, jetzt hab ich n Fass aufgemacht ),
doch das ist ein Fakt! Natürlich tuns auch Männer, aber meine Realität lässt ein: "Da tun sich beide nichts, leider nicht zu"! 80 zu 20, so siehts aus!
Die Frau von heute ist sehr sensibel, sehr kritisch und oft konfliktunfähig!
Die dadurch entstehende Unzufriedenheit mündet leider oft im Fremdgehen...
Du schreibst Artikel für die Bild, oder? Vielleicht ist die Frau von heute einfach nicht mehr bereit, für den Mann den Dreckpudel zu spielen und sich bewusst, dass sie auch etwas wert ist. Menschen gehen dann fremd, egal ob Männer oder Frauen, wenn sie zu Hause nicht mehr die Achtung, Aufmerksamkeit, Respekt und Liebe bekommen, die jeder Mensch in einer Partnerschaft verdient. Und da nehme ich jetzt die aus, die sowieso ihr Heil im sammeln von Bettgeschichten suchen.
Ich kann nur hoffen, dass Dein Beitrag einem Moment von viel Frust geschuldet ist. Wenn das Deine Denke ist, dann sehe ich schwarz für eine funktionierende Beziehung mit einer "Frau von heute".
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Mooooment mal,
das ich geschrieben habe, es ist Aufgabe der Frau Job, Mutter sein, Ehefrau sein, Haushalt managen, heißt nicht zugleich, das es NICHT die ebenso die Aufgaben des Mannes sind.
Da hast Du mich wohl falsch versanden! Im Gegenteil, für mich ist es selbstverständlich, das ich diese Aufgaben mit meiner Partnerin teile.
Bleibt nach wie vor, die Frage: Job, Mutter sein, Ehefrau sein, Haushalt managen?! Aber muten sie sich nicht selbst damit zuviel zu?! (nat. trotz der selbstverständlichen Unterstützung durch den Mann)
Du findest also, das ein Handlen, frei nach Lust und Laune völlig ok ist?! Sprich das es Verantwortung und Vernunft nicht wiederspricht?
....Ookk....
Zum Thema Fremdgehen:
Wollt ihr für die Männer nicht nur, nicht mehr den Dreckpudel spielen, oder wollt ihr allen beweißen das ihr es n ganzes Stück besser drauf habt?!
Ist die Ursache für den Fakt, das in meinem Bekannten/Freundeskreis, sich größtenteils die Frau als Fremdgänger herauskristallisiert hat, ein "spezieller", nicht representativer Benannten/Freundeskreis?!
Ich glaube nein!
Wäre ich eine Frau, würde ich mich wahrscheinlich von solch einer Aussage gekränkt fühlen..Das ändert aber leider nichts an den traurigen Tatsachen!
Gestützt werde ich in meiner Meinung, durch Erzählungen einiger guter Freundinnen/Bekannter, die mir zuhauf schockierende Gespräche ihrer Frauenrunden offenbart haben.
Diese Freundinnen/Bekannte waren also als Frauen selbst schockiert über die weit verbreitete Selbstverständlichkeit und Häufigkeit, mit der Frauen ihre Männer betrügen!
Ich bleibe dabei, aufgrund meiner Realität, existiert ein totales Ungleichgewicht beim Fremdgehen, zwischen Mann und Frau.
Hi crackmoe,
na du bist ja gut. Als mir der Vater meiner Töchter wörtlich gesagt hat: Ich werde dich heiraten ,wenn du mir beweist, das du Haushalt, Kinder, deinen Studienabschluß (als Dipl.-Ing.) ohne meine Hilfe unter einen Hut bringst und mich inb meiner Karriere unterstützt, habe ich ein paar Tage überlegt und kam zu folgenden Schluß:
Wenn ich die ersten 3 Dinge ohne ihn schaffe, warum um alles in der Welt brauche ich dann einen Mann, der dann ja noch zusätzlich Dreck und Wäsche produziert und habe das einzig richtige getan, nämlich mein Leben mit den Kindern ohne ihn weitergelebt. Das habe ich nie auch nur einen Augenblick bereut. Es gab nichts, aber auch gar nicht zu was ich ihn benötigt hätte.
Und zum Thema fremdgehen. Ich denke da tun sich über die Jahrhunderte Frauen und Männer nix. Nur das Frauen inzwischen damit auch offener umgehen und genaus prahlen, wie das sonst nur Männer getan haben. Aber egal wer von beiden fremdgeht, der andere konnte oder wollte dann wohl nciht das "bieten" was der fremdgehende brauchte. Unentschuldbar ist für mich nur, das man nicht vorher darüber gesprochen hat und versucht hat ne Lösung zu finden und sei es die Trennung.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin crackmoe,
bist Du im falschen Jahrhundert geboren? 😉
Wenn Du eine Partnerin brauchst, die dem klassischen Rollenbild entspricht, musst Du Dir eine solche suchen - und nicht erwarten, dass eine moderne, junge Frau Dir zuliebe in eine solche Rolle schlüpft. Am besten heiratest Du sie dann auch gleich (auch das gehört nämlich zu diesem Rollenbild) und übernimmst damit für Jahre und Jahrzehnte die wirtschaftliche Verantwortung für sie, wenn sie schon zuhause bleiben soll. Natürlich auch für den Fall, dass Eure Ehe scheitert. Es macht richtig Freude, viele Jahre lang grosse Teile Deines Einkommens ohne jegliche Gegenleistung an jemand anderen abzuliefern.
Was die "fremdgehenden Frauen" angeht: Auch ein Ehering bedeutet keine ewige Treuegarantie. Du warst aber nicht einmal verheiratet - was beklagst Du also? Menschen gehen seit Urzeiten fremd; Männlein wie Weiblein. In der Regel deshalb, weil der Partner zuhause unaufmerksam, lieblos und nachlässig geworden ist. Warum soll man/frau das auf Dauer still erleiden? Nur wegen dem Ring am Finger, der dem einen Partner das Gefühl gibt, er habe einen Exklusivanspruch auf den Körper des anderen, für den er nicht mehr tun müsse als verheiratet zu bleiben?
Frauen sind keine besseren oder schlechteren Menschen als Männer; bis zur Erfindung der Pille mussten sie die Folgen von "Fremdgeh-Unfällen" nur meist alleine tragen, was natürlich zu einer gewissen Zurückhaltung führte. Heute gibt es die Pille und DNA-Tests; da sind die Folgen solcher Unfälle zumindest halbwegs gleichmässig verteilt und für Frauen "kalkulierbarer". Und ja: Durch eigene Erwerbstätigkeit sind viele Frauen (glücklicherweise) auch wirtschaftlich unabhängig.
Vielleicht solltest Du ein paar Moral-Module mal auf "21. Jahrhundert" einstellen...
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Ich bleibe dabei, aufgrund meiner Realität, existiert ein totales Ungleichgewicht beim Fremdgehen, zwischen Mann und Frau.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. (Albert Einstein) Will sagen, deine Welt ist nicht DIE Welt. Außerdem ist es völlig Latte, wer öfter oder länger was auch immer macht.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Also ich hatte jetzt den Post nicht derart negativ verstanden, gut, einige komische Ansichten sind drin (fremd gehen...), aber, das es Frauen gibt die denken, das Emanzipation gleiche Rechte bei ungleichen Pflichten gibt, ist mir auch aufgefallen. Sätze wie
- Bei der Entscheidung für ein Kind hat ein Mann nicht mitzureden...
- Der Mann muss für das Kind zahlen...
- Der Mann hat die Frau versorgen, wenn Sie sich für Hausarbeit oder Kindererziehung (bis 25 Jahre) entscheidet...
hat sicher der ein oder andere, auch von modernen Frauen, schon gehört. In der der Tat gibt es die ein- oder anere Frau, die Emanzipation so versteht, wobei dies keinen Rückschluss auf die Allgemeinheit zulässt. Dennoch ist so, das gerade Männer, die auf solche Frauen treffen, eher in diesem Forum landen ;-), weil gerade diese Eintellung zu Konflikten führt.
Jo Dantes, diese Frauen gibt es genauso wie Männer, die der Meinung sind, Frau soll Vollzeit arbeiten, sich mit eigenem Geld versorgen und die Kinderbetreuung und Haushaltsführung ist trotzdem ihr Problem.
Bequeme und egoistische Menschen beider Geschlechter gabs schon zu jeder Epoche!
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin moin.
@Midnightwish:
Ich gebe Dir Recht, denn eine Tatsache derer viele sich nicht Bewußt sind ist,oder nicht bewußt sein wollen, das eine langjährige Beziehung/Ehe (übrigens war ich auch jahrelang verheiratet),nach mehreren JAhren, vielmehr eine Zweckgemeinschaft darstellt, als eine von prikelnder Romantik und leidenschaft erfülltes "Abenteuer".
@brille007:
Ich denke nicht das ich im falschen Jahrhundert geboren bin. (oder etwa doch :rofl2:)
Ich verspüre nicht den Wunsch nach einer Ayse hinterm Herd und finde es auch völlig verständlich, das die Frau von heute Ihr eigenes Einkommen will und damit auch Unabhängigkeit. Erzwungene Abhängigkeit, kann nichts gutes mit sich bringen.
In den vielen Ehejahren, haben meine Exfrau und ich vollzeit gearbeitet und gemeinsam den Haushalt geführt. Das war für mich selbstverständlich und hat auch gut funktioniert.
Doch was passiert, wenn Kinder hinzukommen?!
Dann bleibt nach wie vor bleibt die Frage: Sind Haushalt (mit-)mangen, Ehefrau sein, Mutter sein, Karrierefrau sein nicht zuviel der Anforderungen?
Ich möchte das klassische Rollenbild nicht allzusehr verteidigen, ABER ich möcht es auch nicht allzusehr verteufeln.
Jeder von uns, sollte sich der Tatsache bewußt werden, das in uns immernoch ein Teil "Urmensch" steckt, der unser Denken und Handeln Unbewußt/unterbewußt beeinflußt. Das führt in unserer neuen, schnellen, bunten Welt,zu vielen unerklärlichen, zwischenmenschlichen Problemen/Konflikten.
Ein Beispiel: Warum steigt unser Herzschalg und Adrenalinspiegel, wenn wir laute, tiefe Töne hören?
Weil das noch eine "Altlast" aus vergangenen Zeiten ist. Ein uraltes Alarmsystem, welches uns vor Gefahren gewarnt hat. Das nur als "blödes" Beispiel.
@Midnightwish:
Ich gebe Dir Recht, denn eine Tatsache derer viele sich nicht Bewußt sind ist,oder nicht bewußt sein wollen, das eine langjährige Beziehung/Ehe (übrigens war ich auch jahrelang verheiratet),nach mehreren JAhren, vielmehr eine Zweckgemeinschaft darstellt, als eine von prikelnder Romantik und leidenschaft erfülltes "Abenteuer".
Hi,
findest du? Es ist zwar "Arbeit", aber auch nach ein paar Jährchen Ehe sind wir nach wie vor weit weg von Zweckgemeinschaft. Prickelnde Romantik u.s.w. kann man sich auch mit Kindern schaffen. Immer die Frage was man von sich, vom anderen und von der Ehe erwartet. Wenn man das imemr wieder kommuniziert wird es keinme Zweckgemeinschaft.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Unentschuldbar ist für mich nur, das man nicht vorher darüber gesprochen hat und versucht hat ne Lösung zu finden und sei es die Trennung.
Gruß Tina
Genau das ist der Punkt, genau das ist das, was ich immer wieder vermisse in den Beziehungsgeschichten anderer, heutzutage.
Warum sind so wenige in der Lage eine nicht funktionierende Beziehung sauber zu beenden und flüchten stattdessen, von einer nicht beendeten Beziehung in die nächste?!
Ist es die allerseits angestrebte Unabhängigkeit, die ein hohes Maß an Egoismus mit sich gebracht hat?!
Moin,
wenn aber spätestens, wenn Kinder dazu kommen, zum klassischen Rollenmodell zurück gekehrt wird, sollte Mann sich aber auch bewusst sein, dass das Risiko steigt, beim Eheende finanziell auch für die Frau aufkommen zu müssen, wenn auch nicht für immer, wenn auch nicht voll, aber oft wenigstens ergänzend.
Es kann nicht im Sinn des Erfinders sein, dass Frau diese ganzen "Lasten" wie Du es nennst, allein tragen soll. Es gibt aber auch heute noch viele Männer, die der Meinung sind, sie können neben Vollzeitarbeit sich nicht auch noch um die Kinder kümmern. Und man kann bei Eheende auch nicht plötzlich sagen: So, nun kommen wir von heute auf morgen weg von unserem ehelichen Rollenmodell.
Die Frage, ob dann Frau oder Mann fremdgegangen ist ist dafür ja völlig unerheblich. Eine gescheiterte Ehe ist eine gescheiterte Ehe und nur im Ausnahmefall kann man die "Schuld" dafür einem allein zuschustern. Nicht umsonst wurde das Schuldprinzip 1977 abgeschafft.
Warum sind so wenige in der Lage eine nicht funktionierende Beziehung sauber zu beenden und flüchten stattdessen, von einer nicht beendeten Beziehung in die nächste?!
Ist es die allerseits angestrebte Unabhängigkeit, die ein hohes Maß an Egoismus mit sich gebracht hat?!
Weil die meisten Menschen nicht den Mut haben, sich zu trennen und allein zu sein und lieber in einer schlechten Beziehung festhängen als in gar keiner. Erst wenn dann der "rettende Anker" in Form eines anderen Menschen erscheint, springen sie.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hi,
findest du? Es ist zwar "Arbeit", aber auch nach ein paar Jährchen Ehe sind wir nach wie vor weit weg von Zweckgemeinschaft. Prickelnde Romantik u.s.w. kann man sich auch mit Kindern schaffen. Immer die Frage was man von sich, vom anderen und von der Ehe erwartet. Wenn man das imemr wieder kommuniziert wird es keinme Zweckgemeinschaft.
Gruß Tina
Arbeit ist in dem Zusammenhang ein problematisches Wort.
Arbeit im Sinne von : sich bemühen, Wertschätzung entgegenbringen? Ja, in dem Zusammenhang darf Beziehung Arbeit sein.
Arbeit im Sinne von : sich permanent ansträngen müssen, die Beziehung wie ein Garten von Unkraut befreien müssen? In dem Zusammenhang, sollte eine Beziehung nicht Arbeit sein.
Nebenbei ein Tip: Fallstricke der Liebe von A.Lazarus. Werden sicherlich schon viele kennen. Lehrreich und unterhaltsam für junge, sowie ältere Paare. 😉
Moin,
Ich gebe Dir Recht, denn eine Tatsache derer viele sich nicht Bewußt sind ist,oder nicht bewußt sein wollen, das eine langjährige Beziehung/Ehe (übrigens war ich auch jahrelang verheiratet),nach mehreren JAhren, vielmehr eine Zweckgemeinschaft darstellt, als eine von prikelnder Romantik und leidenschaft erfülltes "Abenteuer".
gemessen an der Platitüde "bis das der Tod Euch scheidet" und Deinem jugendlichen Alter ist "jahrelang" als Bezeichnung für die Zeitspanne zwischen "restlos verliebt" und "restlos am Boden" dann vermutlich doch eher relativ kurz...
Sicher ist allerdings: Für den Erhalt von Leidenschaft und Romantik über die Hochzeit hinaus sind immer beide Partner verantwortlich; beides kriegt man nicht auf dem Silbertablett serviert.
Doch was passiert, wenn Kinder hinzukommen?!
Dann bleibt nach wie vor bleibt die Frage: Sind Haushalt (mit-)mangen, Ehefrau sein, Mutter sein, Karrierefrau sein nicht zuviel der Anforderungen?
das kommt ganz wesentlich darauf an, wie man sein Leben einteilt. Viele Paare sind nur noch Eltern, sobald Kinder da sind und verschlampen ihre Paarbeziehung. Sie nehmen sich keine Auszeiten mehr für sich, gehen nicht mehr zu zweit alleine aus oder mal ein paar Tage ohne Kinder in Urlaub; sie achten nicht mehr auf sich. Ich war immer wieder erschrocken über die "zweckmässig gekleideten" Elternpaare, die ich bei meinen gelegentlichen Besuchen bei den Elternabenden meiner Kinder sah - und die kaum einen anderen Lebensinhalt mehr zu haben schienen als "welche Noten schreibt mein Kind?" Das hat mit "Karriere machen" nicht das Geringste zu tun: Diese selbst ernannten Über-Eltern waren weit davon entfernt, so etwas wie eine Karriere zu haben; sie hätten vor lauter "mein Kind soll es mal besser haben als ich" gar keine Zeit dazu gehabt.
Ich möchte das klassische Rollenbild nicht allzusehr verteidigen, ABER ich möcht es auch nicht allzusehr verteufeln.
dann wäre es vielleicht eine gute Idee gewesen, die Kondome nicht in die Ecke zu schmeissen, BEVOR Deine "Schon-wieder-Ex-Freundin" und Du die überhaupt Gelegenheit hattet, Euch über ein "Rollenbild" Eurer Beziehung abzustimmen. Denn auch da steht die Frage im Raum:
Doch was passiert, wenn Kinder hinzukommen?!
Dann bleibt nach wie vor bleibt die Frage: Sind Haushalt (mit-)mangen, Ehefrau sein, Mutter sein, Karrierefrau sein nicht zuviel der Anforderungen?
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo zusammen,
Es gibt aber auch heute noch viele Männer, die der Meinung sind, sie können neben Vollzeitarbeit sich nicht auch noch um die Kinder kümmern. Und man kann bei Eheende auch nicht plötzlich sagen: So, nun kommen wir von heute auf morgen weg von unserem ehelichen Rollenmodell.
Zum wiederholten Male die Frage: Warum nicht? Alles andere gilt schließlich von heute auf morgen auch nicht mehr, also warum ausgerechnet Bestandsschutz für dieses?
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Ich rede nicht von Bestandsschutz.
Wenn das Rollenmodell aufgekündigt wird, dann nicht nur einseitig. Heißt nicht nur, Madame muss arbeiten und sich selbst versorgen, sondern auch Monsieur muss sich um die Kinder kümmern.
Wir brauchen nicht darüber streiten, dass ich arbeite und Du Dich um Deine Kinder kümmerst. Aber so wie viele Frauen auf den Kindern sitzen, verstecken sich auch noch viele Männer dahinter, dass ihre Arbeit keine Kinderversorgung zulässt. Ich denke, wer zu Ehezeiten nicht in der Lage ist, Erwerbsarbeit und häusliche Aufgaben zu teilen, wirds auch danach nicht hinkriegen. Das WM scheitert doch (zumindest für mein Empfinden) gerade daran.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
@brille007:
das der prickelnde, romantische touch einer langjährigen Beziehung sich mit der Zeit zur Zweckgemeinschaft wandelt, hat bio-chemische Gründe. Da kannste Dich drehen wie Du willst und kommst doch nicht gegen an. Natürlich weiß ich, das ich nicht in der Lage bin, Dich zu desillusionieren. Das will ich auch garnicht. Jeder hat ein Recht darauf, in seiner ganz persönlichen Matrix zu leben!
Nochmal, wir haben verhütet! Warum reitest Du auf Kondomen herum (ungewolltes Wortspiel :rofl2:)?
Diese bieten bekannterweise auch kein 100% Schutz!
OFF-OT:
Lasst uns die Zeit die uns noch bleibt grenzenlos genießen! Auf n24 läuft gerade eine Doku über die Apokalypse, nicht nur die Mayas haben gesagt, das 2012 Schluß ist!
