Hallo zusammen,
wie so viele andere hier auch, strample ich mich ebenfalls durch einen großen Berg von Fragen und Problemen, ausgelöst durch eine Trennung.
Momentan geht´s an die genaue Unterhaltsfestsetzung. Bislang habe ich meiner Frau und den beiden Jungs (der Kampf um die Besuchstermine ist eine andere Geschichte...) nach Meinung meines Anwalts eine ganze Ecke zu viel gezahlt. Dies hat mich nicht weiter belastet, auch wenn´s bei mir ebenfalls sehr eng wurde. Nun aber verlangt die Gegenseite, dass ich auch noch die Krankenkassenbeiträge für Frau und Kinder übernehmen soll.
Zur Info: Meine Frau (Beamtin) ist privat versichert, die beiden Jungs ebenfalls.
Bin ich tatsächlich dazu verpflichtet, auch noch diesen Batzen zu übernehmen?? Falls ja, wo steht das?
Mein Anwalt befindet sich passenderweise zur Zeit in Urlaub und wird erst in zwei Wochen wieder erreichbar sein. Bis dahin möchte ich nicht unwissend bleiben. Habe allerdings bislang nichts über diesen Punkt gefunden. Vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen.
Gruß,
Michael
Wie bist du denn versichert?
Soweit ich weiß kannst du durchaus deine Kinder nach der Scheidung bei dir mitversichern, wenn du gesetzlich versichert bist. Der Grundsatz, das die Kidner bei demjenigen versichert sein müssen, der das höhere Einkommen hat fällt nämlich bei der Scheidung weg (auch wenn die meisten Kassen das gerne anders sehen).
Und wenn deine Frau Beamtin ist und wohl arbeitet kann sie doch ihre KK selber zahlen.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallo,
wie das bei deiner Frau ist kann ich dir nicht sagen. Aber wenn sie wieder arbeitet sollte sie ihre KK selbst bezahlen.
Bei denKindern läuft das so: dein bereinigtes Einkommen. Davon werden die KK-Beiträge der Kinder abgezogen und erst danach wird der Unterhalt berechnet. D. h. evtl. geht es dann auch in der Düsseldorfer Tabelle tiefer.
Sophie
hallo midnightwish,
erstmal danke für deine prompte Antwort. Meine Frau ist wegen der Jungs (1 und 4) noch zu Hause, will erst ab dem nächsten Jahr, wenn der Kleine 3 wird, wieder arbeiten gehen. Geschieden sind wir noch nicht, das wird, so hoffe ich, vielleicht Ende 2007 über die Bühne gehen.
Meine Frau möchte/will, dass die Kinder bei ihr privat versichert bleiben, damit sie weiterhin die Vorzüge dieser Versicherung "genießen" können. Dagegen ist von meiner Seite ja auch nichts einzuwenden. Nur, warum muss ich dies auch noch tragen, wo mir durch die Unterhaltszahlungen und den mit der Trennung verbundenen Neuanschaffungen (meine Frau hat so gut wie alles behalten) das Wasser schon bis zum Hals steht?
Und danke auch AnnaSophie,
durch deinen Hinweis wird mir zumindest die mir genannte Summe etwas verständlicher.
Hallo mizeben,
von Seiten deiner Frau aus verständlcih, nur das könnte man ja evtl. auch durch Zusatzversicherungen regeln. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen ,das es u.U. für ein privat versichertes Kind schwer werden kann irgendwann in die gesetzliche zu wechseln, egal ob sich das dann erwachsene Kind das leisten kann oder nicht. Von daher tendiere ich zu Zusatzversicherungen.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallo Tina,
das habe ich meiner Frau auch empfohlen, da ich selbst diese Zusatzversicherung (bislang, musste sie aber nun wg. finanzieller Engpässe leider kündigen...) ebenfalls hatte.
Mir ist aber immer noch nicht klar, warum ich eine teuere Privatversicherung finanzieren muss, wenn es doch die Möglichkeit gibt, dass die Kinder bei mir mitversichert sind und, wie du bereits vorschlugst, zusatzversichert werden können.
Gruß,
Michael
