KM zahlt und betreu...
 
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KM zahlt und betreut nciht

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(@hubiu)
Schon was gesagt Registriert

Hallo ich muss mich schon wieder mit einer Frage an dieses Forum wenden.

Folgende Situation:
Kind aus 1. Ehe das die ganze Zeit beim Vater (also bei uns) gelebt hat. Krankheitsbedingt konnte der Vater (also mein Mann) das Kind nicht mehr ausreichend versorgen. Seine Tochter ist 7 Jahre und leidet genau wie er unter ADS (ist erwiesen, getestet und durch 8 wöchigen Krankenhausaufenthalt auch hinreichend diagnostiziert). Die Kindesmutter tönte, sie wolle das Kind zu sich nehmen. Sie arbeitet Nachtschicht und so ist das Kind von abends 18:00 Uhr bis zum nächsten Tag gegen 15:30 Uhr bei einer Pflegefamilie. Sie schläft dort, ißt und macht Ihre Hausaufgaben dort. Ausserdem kümmert sich die Pflegemutter um Arzttermine und alles was sonst so wichtig ist (Gespräche mit Lehrern, Psychologen usw.). Der Wohnsitz der Pflegefamilie ist am Wohnsitz der Kindesmutter.

Die Kindesmutter hat sofort Kindergeld für sich beantragt und beim JA einen Antrag auf Unterhaltsvorschuß gestellt und auch in Höhe von 166 Euro bewilligt bekommen.

Ich habe jetzt gelesen, dass es sich so verhält, dass bei geschiedenen Eltern einer den Barunterhalt und einer Betreuungsunterhalt leistet.

Hier ist es aber doch so, dass auch die KM keinen Betreuungsunterhalt leistet, sondern lediglich das Geld, das sie vom JA erhält an die Pflegemutter durchreicht. Auf der anderen Seite hat sie die steuerlichen Vorteile als Alleinerziehende.
Heißt also unterm Strich, sie muss kein GEld abgeben, weil die Pflegemutter sich mit dem Kindergeld und dem Unterhaltsvorschuß zufrieden gibt und muss nicht betreuen.

KANN DAS SO RICHTIG SEIN ?

Hat jemand einen Tipp, ob und wenn dann was wir unternehmen können

Danke im Vorraus

Christine


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 13.12.2004 16:12
(@Melly)

Hallo Christine,

meine Meinung kennst Du ja schon, daß ich das Ganze etwas sehr komisch finde.
Ein Kind, daß eigentlich Ruhe und ein gefestigtes Elternhaus braucht, wird abgeschoben 😡

Was willst Du hören? Das Jugendamt hat doch das Kind zur Mutter gegeben, da Ihr es nicht mehr haben konntet und die Mutter ja gesagt hat.
Christine...das Kind bekommt jetzt ja die Medikamente, deswegen seh ich ganz klar, daß es für Euch wieder machbar wäre, das Kind zu Euch zu holen.
Da schieben irgendwie beide Elternteile das Problem von sich 🙁

Das Kind muß doch mal Wurzeln schlagen können, gerade mit dieser Erkrankung.
Die Pflegefamilie, die nicht mal geschult für diese Problematik ist, ist denk ich genau das, was das Kind nicht braucht.

Ansonsten Christine...steht der Mutter der Unterhalt zu, da das Kind rein rechtlich bei ihr gemeldet ist.
Ob sich dann die Mutter nun selbst drum kümmert oder abschiebt, liegt dann nicht mehr in Eurer Hand.
Ihr habt das Kind ja abgegeben, da Dein Mann selbst nicht in der Lage ist, das Kind zu erziehen.
Fragen die irgendwie in der letzen Aktion von Dir schon beantwortet wurden.
Was willst Du hören Christine?
Gruß
Melly

Ps: mir würde auch gefallen, wenn Du Deinen Beitrag in den letzten Thread von Dir reinkopierst, so daß die User hier einen Zusammenhang finden.
Wenn Du das gemacht hast, schreib mich an, dann lösche ich dieses hier und kopiere meins auch rüber.

[Editiert am 13/12/2004 von Melly]


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 16:21
(@taccina)
Registriert

hmmm,

ich habe Dein erstes posting auch schon gelesen und wollte eigentlich nichts dazu sagen, da es doch eine sehr verzwickte Sache ist...

Also ihr macht Euch sorgen um das Kind! Wollt es aber gleichzeitig auch nicht haben.

Aber ich hätte da nen Vorschlag:

Die KM kümmert sich um eine Teizeitstelle, wo sie arbeiten kann, während das Kind in der Schule ist. Da diese Stellen aber oft dünn gesäht sind (weil ja irgendwie fast alle KM vormittags arbeiten wollen) und oft auch noch schlecht bezahlt, verdient sie nicht mehr genug um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Somit bezahlt ihr der KM dann die differenz an EU.
Somit braucht ihr dann keine Sorgen mehr ums Kind zu haben, das dieses nicht mehr richtig betreut wäre, ohne das ihr es Euch die "Last" ans Bein binden müsst. 😡

Sorry, aber das musste jetzt mal raus....ich kann einfach nicht verstehen wie man ein krankes Kind (überhaupt ein Kind) abschieben kann......

Mir tut das Kind richtig leid!

Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 16:39
 biga
(@biga)
Registriert

Sag mal Christine,

auch ich habe Deine anderen Posts gelesen und muss schon sagen, dass sich mit diesem hier mein Eindruck bestätigt hat. Und zwar folgender:

Als es schwierig war wolltet ihr das Kind nicht (gut Vater auch Probleme - nicht krank - ist nämlich keine Krankheit, sondern schon was mehr, das ADS). Jetzt geht es etwas besser, jetzt wollt ihr wieder....Kann es sein, dass ihr nicht zahlen wollt, und das dies der Grund ist, dass ihr euch jetzt wieder vorstellen könnt, das Kind zu euch zu nehmen?

Vielleicht ist das Kind ja tatsächlich in der Pflegefamilie besser aufgehoben, weil es hier klare Strukturen und regelmäßigkeiten hat, auch wenn sie nicht geschult sind - viele Familien schaffen ihre Strukturen und Regeln, die jedem Kind gut tun, auch ohne Schulung.

Sorry aber ich habe für dieses hin und her bei ADS kein, absolut kein Verständnis - das dies das schädlichste ist, was man dem Kind antun kann, sollte dein Mann wissen (die Pflegefamilie schließe ich hier jetzt nicht ein, sondern das hin und her zwischen euch meine ich!!!!!)

Biga

[Editiert am 13/12/2004 von biga]


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 16:50
(@Melly)

@ Biga,

ich sehe es auch so, da mein Neffe auch ADS hat und da ein geordnetes Elternhaus einfach Pflicht ist.

Das scheint ja nicht gegeben zu sein, wenn man die anderen Postings von früher liest.
Sollte das Kind ganz bei der Pflegefamilie sein, muß ich sagen Hut ab, daß wenigstens diese Familie dem Kind den Eindruck vermittelt, daß jemand da ist, der sich auch viel Zeit nimmt.

@ Taccina: es dreht sich hier nicht um EU. Es dreht sich hier "nur" um KU!
Christine scheint es ungerecht zu finden, daß ihr Mann KU zahlt und die Mutter das Kind zur Pflegefamilie abschiebt.

So ne Pflegefamilie kostet aber sicher mehr, als diese Zahlungen samt Kindergeld.
Also würd ich da mal vorsichtig sein und die Mutter nicht verfrüht verurteilen.
Gruß
Melly


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 16:55
 biga
(@biga)
Registriert

Hi Melly

ich sehe auch nicht, dass die Mutter das KInd abschiebt, sondern ich sehe, dass sie sich darum bemüht hat, eine Lösung zu finden - und zwar für das Kind..

Biga


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 17:02
(@Melly)

@ Biga:
stimmt, hab mir nochmal die alten Beiträge durchgelesen.
Der Vater war mit dem Kind überfordert und drückte es der Mutter aufs Auge, die aber sich selbst versorgte und somit einen Job hat, der eben Nachts abläuft.
Kenn das ja mit Nachtdiensten, da ist am Tag wenig Zeit fürs Kind, da man Schlaf braucht.
Was soll man als Mutter machen, wenn man von heute auf morgen mit solch einer Entscheidung des Kindesvaters konfrontiert wird?
Man kann das Kind ja nicht an die Kette legen oder in den Keller sperren.
Gruß
Melly


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 17:15
(@sandgren)

hy hubiu,
ich habe deinen beitrag zuerst durchgelesen und eine weile darüber nachgedacht.
dann noch einmal gelesen,wieder nachgedacht....
immer noch nicht richtig schlau geworden aus deinem post.
und nun muss ich etwas dazu schreiben:

das kind war bei euch und ihr wurdet mit der situation nicht fertig.
die gründe dafür lasse ich nun einmal aussen vor, denn es ist keine schande seine grenzen zu erkennen und danach zu handeln. 😉

die KM nahm das kind zu sich um euch die situation leichter zu machen wenn ich es nun richtig verstehe?

die KM organisiert nun ihr leben mit hilfe von fremdbetreuung das gemeinsame leben mit kind.
mal abgesehen davon das ich kein freund von fremdbetreuung bin,ist es völlig legitim von der KM diese in anspruch zu nehmen.

ihr hatte eure möglichkeit ein leben mit dem kind zu organisieren und habt keine lösung dafür gefunden.
nun ist eben die KM dran,egal ob es euch schmeckt, solange sie alles auf die reihe bekommt habt ihr es (meiner meinung nach) zu aktzeptieren. 😉

jetzt herumzunörgeln das dies nicht in eurem sinne ist was die KM tut ist zu spät!
sich aber nun zu empören das die KM dafür ja noch geld bekommt entzieht sich meinem verständnis. :question:

gruss sandgren 😎


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 17:15
(@taccina)
Registriert

@ Taccina: es dreht sich hier nicht um EU. Es dreht sich hier "nur" um KU!
Christine scheint es ungerecht zu finden, daß ihr Mann KU zahlt und die Mutter das Kind zur Pflegefamilie abschiebt.

Hallo Melly,

ja ich weiß das es sich hier um Ku handelt.
Aber mein Vorschlag wäre ja dieser gewesen, wenn sie nicht damit einverstanden sind, das die KM Nachschicht arbeitet und sich somit nicht selber ums Kind kümmern kann, das die KM sich nen Teilzeitjob nimmt, der weniger bezahlt ist sich Nachmittags ums Kind kümmern kann und auch Nachts da ist und dann aber recht auf EU hätte...da sie ja auch irgendwie ihren Lebensunterhalt bestreiten muss, wenn sie nicht Vollzeit arbeiten geht...

Der Tip war auch mehr oder weniger ironisch gemeint, denn da Platz mmir echt die Hutschnurr...Kind abschieben aber dann dran rumnörgeln wie andere versuchen es auf die Reihe zu bekommen.

Liebe Grüße Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 17:29
(@Melly)

Hallo Taccina,

die Mutter bekommt ja schon Unterhaltsvorschuß für das Kind, wie soll der Vater dann an die Frau Unterhalt zahlen? 😮

Also die Frau hat sich auf die Situation eingestellt, hat ihren Job und ist sicherlich sehr froh in der heutigen Zeit einen festen Arbeitsplatz zu haben.
Wird ja immer seltener.

Die Frau geht arbeiten, da man ja leider nicht von Luft und Liebe arbeiten kann.
Gruß
Melly


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 17:40




(@hubiu)
Schon was gesagt Registriert

Sorry, vielleicht drücke ich mich so mißverständlich aus, dass ein falscher Eindruck rüber kommt. Also versuche ich es noch mal:

1. Abschieben wollen und wollten wir sie weiß Gott nicht. Genau die Beständligkeit, die sie braucht können wir ihr aufgrund der familiären Situation nicht geben. Also haben wir nach vielen Diskussionen (auch mit Vetretern des JA, mit Psychologen und Ärzten ) irgendwann eingesehen, dass wir ihr das nicht geben können was sie derzeit braucht. So nun haben wir aber eine Lösung benötigt.

2. Die KM erklärte sich großsspurig bereit, das Kind zu nehmen und ihr Leben TOTAL umzustelllen, da sie zu dieser Zeit in Wechselschicht (Früh-Spät) arbeitet. Sie wechselt in die Nachtschicht und erklärte vor dem Jugendamt, dass das Kind NACH DER SCHULE zu ihr ginge und erst nach dem Abendessen zum Schlafen zur Pflegefamilie geht. Unter diesem Umständen meitne das JA (verständlicherweise), dass das die beste Lösung ist. Meinem Mann behagte die Sache zwar nicht, weil er seine EX kennt und sich das nicht vorstellen konnte und das aus mehrern Gründen:
a. sie hat sich noch nie für das Kind interessiert und will sich jetzt nur damit profilieren, dass sie das Kind zu sich genommen hat
b. sie war noch nie in der Lage Verantwortung zu übernehmen, hielt keine Termin für eine Abholung oder ein Zurückbringen am Besuchswochenende ein, rief in der Schule an und behauptet Dinge, die so nicht stimmen, sodass das Kind dort massiv von der Schulleitung ins Gebet genommen wurde usw.

3. Für das Jugendamt ist das die kostengünstigste Lösung, da ausser dem Unterhaltsvorschuß keine weiteren Kosten entstehen. Dazu muss man sagen, dass zwei unterschiedliche Jugenämter zuständig sind, da wir in untershiedlichen Landkeisen wohnen. Es ist also nicht so, dass wir das Kind weggenommen bekommen haben, sondern dass wir uns bereit erklärt haben, gerade zum Wohl des Kindes es in eine stabile Beziehung zu geben.

4. Uns geht es nicht darum, das Kind an uns zu reißen, sondern wir wollen Ruhe und Stabilität für das Kind. Deshalb ist es besonders der Wunsch meines Mannes, dass das Kind vollständig in die Pflegefamilie aufgenommen wird, da diese vielleicht nicht die Ausbildung fachlicher Art dafür haben, aber den Wunsch und die Geduld es mit ihr zu versuchen. Gerade vor dem Hintergrund erachtet es auch die Pflegefamilie nicht gut, das sie jeden Mittag zwei oder drei Stunden bei der KM ist und dort gegen alles mögliche aufgetzt wird (Originalzitat der Pflegemutter).

5. Bei der Frage hier geht es mir darum, ob sich nicht die KM bereichert - ungerechtfertigterweise und ob es nicht besser wäre, das Kindergeld und auch gewisse Rechte komplett an die Pfeleeltern zu übergeben.

6. Und was die Zahlung an die Pflegefamilie betrifft: Sie bekommt nur den Unterhaltsvorschuß und das Kindergeld, weil die KM sagt, sie kann nicht mehr zahlen

7. Teilzeitschob WILL sie nicht annehmen, obwohl sie ihn vom AG angeboten bekam (soviel zum Thema sie will alles tun).

@biga: Es geht nicht besser, und wir wollen wieder - entschuldige bitte, aber das absolut nicht so. Die KM hat Ritalin abgesetzt und es geht überhaupt nicht besser. Ich weiß nicht, ob Du weißt, was dies bedeutet, wenn zwei Menschin in einer Familie ADS haben. Und was ADS und Krankheit betrifft - mein Mann hat eine Schwerbehinderung aufgrund seines ADS bekommen. Also wenn es keine Kranheit ist, was dann. Und nebenbei, habe ich vor 2 Jahren von vollzeit auf Teilzeit umgestellt, weil ich dadurch mehr zeit für die Situation zu Hause hatte

@melly: Ich kenne Diene Meinung aus den anderen Postings, aber ich frage mich, ob man als nicht direkt betroffener sich so ein Urteil erlauben kann. Und was Dein Posting über das "dfer KM das KInd aufs Auge drücken" betrifft, so kann ich nur sagen, wir hätten auch hier eine Lösung gefunden, mit sozialpädagogischer Familienhilfe, aber die Situation in unserem Landkreis ist etwas anderes als in dem dem Landkreis in dem die Mutter wohnt, die eine Modellprjekt haben, um Kinder innerhalb kurzer Zeit in Pflegefamilien unter zu bringen. Ausserdem ist das ganze von der KM als Tagesmutter deklariert worden, wodurch das Unterkommen in diesem Projekt noch einfacher war. Und ausserdem ging es nicht von heute auf morgen sondern zog sich über mehr als vier Monate.

@sandgren: Die KM nahm das Kind, weil sie keine Probleme mit ihr hatte (sie war die Wochenendmutter und da gab es keine Hausaufgaben, keine Pflichten - nur Fernsehen, Süßigkeiten usw.). Aber schon im Vorfeld merkten die Psychologen bei der stationären Behandlung, dass weder KV noch KM in der Lage sind ohne fremde Hilfe mit dem Kind zu arbeiten. Also beantragen wir über das hiesige JA Hilfe. Die KM sagte vor dem Sachbearbeiter unseres JA, der zu dem Zeitpunkt für sie zuständig war, dass sie eine Pflege organisiert habe und auch schon Hilfe über das JA hätte (hat sich später herausgestellt, dass es eben nicht so war, denn die Pflegemutter kannte sie schon vorher und die psychologische Hilfe, die unbedingt notwendig war, um die kümmert sich jetzt die Pflegemutter, da die KM nichts macht).
Problem ist weiterhin, dass sie es eben offensichtlich nicht auf die Reihe bekommt. Die Pflegemutter erzählte meinem Mann gestern als er sie vom Besuchswochenende zurück brachte, dass sie jetzt mitbekommen habe, dass das Kind wärend der Herbstferien komplett bei einem Bekannten war, weil sie keinen Urlaub bekam. Ok, keinen Urlaub zu bekommen ist eine Sache, aber von der Klinik kam klar die Anweisung, sie in den ersten 8 Wochen nur zur Pflegefamilie, zu uns oder bei sich zu haben, damit Ruhe einkehrt. Zur Pflegefamilie hat sie sie in der Zeit nicht gelassen, damit nicht "herauskommt" dass sie die erste Abmachung schon nicht einhält. Also gibt sie das Kind lieber jemandem Fremden, als dass sie der Pflegemutter oder uns reinen Wein einschenkt.

Ich möchte mich im Vorfeld gleich bei allen entschuldigen, denen ich jetzt auf den Schlips getreten bin, aber ich finde es furchtbar unfair, wenn sofort von abschieben und nicht zahlen wollen die Rede ist, wenn das "hergeben" die einzige Chance sowohl für das Kind als auch für uns (das gebe ich ja auch zu, denn nicht nur das Kind braucht Stabilität, sondern auch mein Mann und das war in der Konstellation nicht zu erreichen). Und was das Zahlen betrifft - ICH habe mich entschlossen, OHNE UNTERHALTSVERPFLICHTUNG, der Pflegemutter auch noch etwas zu überweisen, weil ich das was die KM zahlt als absolut zu wenig empfinde. Es geht mir nur darum, Ungerechtigkeiten zu vermeiden

Christine


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.12.2004 17:47
(@sandgren)

hy christine,
sorry!!! :redhead:

aus deinen ersten beiträgen ging diese sachlage aber nicht hervor. 🙁

wenn die lage so ist das es dem kind bei der pflegefamilie besser geht und ihr erreichen wollt das das kind zu seinem besten dort ganz lebt sieht die sache nuneinmal ganz anders aus. 😉

gruss sandgren 😎


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 17:54
(@taccina)
Registriert

huch Melly,

das ist bei mir in der Eile der Hektik komplett untergegangen...
Dachte er würde KU bezahlen....
Danke fürs aufmerksam machen..

Liebe Grüße Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 18:31
 biga
(@biga)
Registriert

Hallo Christine,

aus deinen bisherigen Posts konnte man das so nicht ganz entnehmen - und ich finde es nach wie vor sehr widersprüchlich...
Was ist ADS? Es ist im eigentlichen Sinne keine krankheit, denn eine Krankheit vergeht wieder. Also ist wohl Behinderung der richtige Ausdruck dafür, sonst hätte dein Mann auch keinen entsprechenden Ausweis....
Trotzdem noch einmal: Du schreibst hier wieder zwei ADSler gehen nicht, ich habe da schon auch andere Erfahrungen gemacht, wenn es genügend strukturierte Hilfen gibt, und man diese auch durchführt.
Warum schreibst Du eigentlich erst, das ihr das Kind zurückwollt und jetzt soll es in der Pflegefamilie bleiben? Oder habe ich auch das falsch gelesen?

Biga


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 18:48
(@taccina)
Registriert

Hallo Christine,

vielleicht hättest Du Dich vorher schon ein wenig deutlicher ausdrücken sollen. Vorallem in dieser Stuation. Lies Dir selber mal Deine Beiträge durch und dann denke Dir, diese Beiträge würdest Du von jemanden anderen lesen. Würden da nicht die gleichen Gedanken in Dir aufkommen?
Dnn möchte ich mich ausserdem für meine Kommentare entschuldigen!

Das das Kind wohl dann bei der Pflegefamilie besser aufgehoben wäre, da gebe ich Dir recht. Da hätte es seine regelmässigkeiten und würde nicht von A nach B "geschubst" werden.
Was sagt das Kind denn selber dazu?
Was sagt die Pflegemutter dazu?
Würde sie das Kind auch komplett zu sich nehmen?
Hat die Pflegemutter schon mal mit dem JA gesprochen?
Ist mit der KM schon mal gesprochen worden, ob sie damit einverstanden wäre das das Kind ganz in der Pflegefamilie bleibt und das Kind abwechselnd ein WE zu Euch ein We zu ihr gehen könnte?
Was mir aber immer noch nicht einleuchtet ist, das Du denkst, die KM würde sich an dem Kind bereichern (oder habe ich da immer noch was falsch verstanden...wenn ja bitte berichtigen). Sie führt das Geld ja an die Pflegemutter ab, das sie für das Kind bekommt.

Liebe Grüße Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 18:56
(@hubiu)
Schon was gesagt Registriert

@taccina: Ich habe mir eben meine Beiträge durchgelesen und DU hast Recht. Aber da ich einfach nicht die Erfahrung habe, wieviel ich schreiben soll / muss, damit man mich versteht, schreibe ich lieber etwas zu wenig, denn sonst denke ich, ich nerve.
Zu Deinen Fragen: Die Kleine fühlt sich superwohl in der Pflegefamilie und würde auch gerne dort wohnen (so groß zum jetzigen Zustand ist der Unterschied wohl auch nicht). Die Pflegemutter sieht es genauso. Schließlich ist P. ja schon die ganze Zeit dort. Gespräche mit dem JA haben bisher noch nicht stattgefunden, da die KM mal wieder verhindert ist. Wir wollen es danach angehen.

Was ich wegen der Bereicherung meine ist folgendes: Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass men Mann genügend Einkommen hätte, dass kein Unterhaltsvorschuß gezahlt werden müsste, dann wäre er doch der einzige, der für das Kind Unterhalt (in Form von Barunterhalt) leistet, denn die KM beteiliigt sich ja weder an den Kosten für die Pflegemutter noch leistet sie Betreuungsunterhalt. Sie bereichert sich also nicht unbedingt, aber pickt sich die Rosinen raus - Spielt weiterhin Wochenendmama, hat keine Arbeit mit der Kleinen (und ich weiß was für Arbeit dahinter steckt, habs ja lang genug mit gemacht) und nimmt sich Rechte raus, die dem Kindeswohl wahrhaftig nicht dienen. Gut im Moment wird Unterhaltsvorschuß gezahlt, aber den muß mein Mann ja dem JA zurückzahlen.

@biga: Ich gebe Dir Recht, dass ich zwischen Krankheit und Behinderung nicht wirklich unterschieden habe - tut mir auch leid, wenn das zu Mißverständnissen führt bzw. geführt hat. Ich sage auch nicht, dass zwei ADSler grundsätzlich nicht gehen, nur bei uns eben nicht, da ich halbtags berufstätig bin und auch noch zwei kleine Kinder (2 Jahre und 4 Wochen) zu versorgen habe und mein Mann eben keine Hilfe ist. Da stellte sich einfach die Frage, ob man P. wirklich damit hilft, sie bei uns zu lassen

Liebe Grüße Christine


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.12.2004 19:22
(@taccina)
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Hallo Christine,

na wenn Du zu wenig schreibst, siehst ja jetzt was dabei raus kommt. Dann schreib lieber mehr.....besser zuviel und dafür doppelt so gut verstanden, als zu wenige und "gesteinigt" werden.

Nun gut, das mit dem Unterhalt....kann man schon so sehen. Allerdings führt die Mutter ihn ja ab...aber eigentlich wären ja beiden für den KU zuständig, da das Kind ja mehr bei der Pflegefamilie als bei der KM ist. Jetzt habe auch ich kapiert was Du meinst.
Aber es ist nun mal so, das im Prinzip, der Ort an dem das Kind lebt, die KM ist....auch wenns mehr schein als sein ist.
Wie war es denn als das Kind noch bei Euch gelebt hat? Hat die KM da KU für die Tochter bezahlt?
Ich würde aufjedenfall Druck dahinter machen, damit das Gespräch mit dem JA stattfindet. Ausserdem würde ich darauf bestehen, das die Pflegemutter vom JA gehört wird, da diese die meiste Zeit mit dem Kind zusammen ist.
Unter anderem würde ich auch vorbringen, was in den Herbstferien vorgefallen ist. Das das Kind einfach gegen aller Vereinbarungen bei einem Freund abgegeben wurde (ich weiß nicht in wie weit dieser Freund das Kind kennt).
ADS ist schon heftig und ich weiß auch das es da wohl unterschedliche Arten gibt. Habe hin und wieder selber ein "ADS Kind" zu besuch hier (manchmal auch über nacht). Im normalfall habe ich absolut keine Probleme mit dem Kind. Alle paar Stunden muss ich ihm seine Tabletten geben und dann spielen die beiden wieder.......Habs allerdings noch nicht erlebt, wenn er die Tabletten mal nicht bekommt, was dann passiert oder passieren kann.....
Glaube Dir das es nicht einfach ist mit zwei ADS Menschen zusammen zu leben und dann auch noch zwei Kinder betreuen zu müssen.
Ich denek es gehört schon eine gehörige Portion dazu um soweit kommen zu müssen, das man ein Kind in eine Pflegefamilie gibt....aber besser so als das man den ganzen Stress auf den Rücken des indes austrägt...damit wäre nämlich keinem geholfen....dem Kind am wenigsten.

Liebe Grüße Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 20:28
 biga
(@biga)
Registriert

Hallo Taccina,

nicht ADS mit ADHS in einen Topf werfen.
ADS = Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
ADHS = Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität

@hubiu: kannst da mal was zu schreiben, was es konkret ist?

LG
Biga

[Editiert am 13/12/2004 von biga]


AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 20:33
(@taccina)
Registriert

hmm...tja da bin ich als (zum Glück) nicht betroffene Mutter überfragt.
Meine Freundin sagt immr ihr Kind hätte ADS.
Weiß eben nur das der Junge 4mal täglich eine halbe Tablette nehmen muss...

Sorry wenn ich da was durcheinander gewürfelt hab...
Als nicht betroffene kenn ich mich da nicht so aus

Liebe Grüße Taccina


Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?

AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2004 20:42
(@hubiu)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Taccina,

solange diie Kleine bei uns gelebt hat, hat die KM ihren Unterhalt bezahlt. Da gab es nie Probleme. Wie ich weiter oben (hoffentlich) geschrieben habe, hat die KM mit einem Kinderarzt, der das Kind überhaupt nicht kennt, Ritalin abgesetzt. Ist für sie relativ einfach, da sie nicht die Hauptlast zu tragen hat. :exclam:

Das mit dem JA ist so ne Sache, da die zuständige Sachbearbeiterin auf dem Standpunkt steht: "Das Kind gehört zur Mutter"!. Mit dieser Frau hat auch schon die Pflegemutter denkbar schleche Erfahrungen gemacht.

Wie ist das eigentlich mit dem Jugendamt ? Braucht man das für die Entscheidung Pflefefamilie unbedingt oder kann man sowas auch ausserhalb regeln ? Und auch wenn ich mich wiederhole ? Wie ist das mit dem Unterhalt (hierbei rede ich nicht von dem was aus meiner Tasche zugeschossen wird, sondern von dem gesetzlichen)?

Zu dem Beitrag von Biga: Sie hat ADS, genauer gesagt ADS mit zusätzlichem oppositioniellem Verhalten was bedeutet, dass sie grundsätzlich gegen alles ist (auch gegen Belohnungen in welcher Form auch immer), wenn es jemand anderes zu ihr sagt. Es kann passieren, dass man sie fragt, ob sie jetzt kuscheln will und sie sagt "Nein" um eine halbe Minute später zu fragen, ob wir kuscheln. Das mag bei schönen Sachen ja noch erträglich sein, bei Themen wie Hausaufgaben, Tischdecken usw. wirds dann so richtig heftig.

Und bist Du schon mal an einem Tisch gesessen, an dem sich zwei ADSler unterhalten ? Sie können sie ganz angeregt eine halbe Stunde unterhalten und dabei über völlig verschiedene Themen reden: Beispiel: "Papa morgen schreiben wir einen Mathetest". Antwort: "Nein das Essen ist nicht heiß". Gegenantwort: "Aber ich will heut mittag zu meiner Freundin gehen". Das war Alltag !! Und wenn ich dann mal wirklich eine Antwort auf eine Frage von MIR wollte, dann bin ich bald verrückt geworden.

Liebe Grüße Christine


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.12.2004 20:43




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