Hallo,
meine noch Frau möchte nun als Mehrbedarf zum Unterhalt die Fahrten zum Training (Fußball und Volti), zu den Spielen und den Voltiturnieren zusätzlich. Darüber hinaus natürlich auch noch den Nachhilfeunterricht für die Tochter. Ich habe nun einige Stunden gegoogelt und mich erkundigt, komme aber nicht wirklich weiter. Kann mir hier jemand kurz helfen? Ich muss mich bis Mittwoch vorbereiten, da dann ein Termin mit meinem Anwalt ist.
Was mich auch noch wundert, ist, dass die Gegenseite die Rückerstattung von 2013 Einkommenssteuer mir monatlich mit 130 Euro auf mein Einkommen anrechnen will. Das geld ging damals auf das gemeinsam genutzte Konto und wurde gemeinsam ausgegeben. darüber hinaus ist es ja schon 2 Jahre her.
Ich danke im Voraus für die Hilfe.
Gruß Marko
Hallo,
wann war denn die Trennung? Wenn das Geld 2013 auf euer Konto kam und der Trennungszeitpunkt danach, warum wird jetzt mit den Beträgen gerechnet oder bist du selbständig?
Was sind das für Fahrtkosten? Training - ist es so weit entfernt?
Bei Turnieren egal ob Fußball oder Volti werden doch im Regelfall Fahrgemeinschaften gebildet, evtl. zahlt auch der Verein Kilometergeld. Und die Kinder, wo die Eltern nicht die finanziellen Mittel haben oder kein Auto, werden immer von jemandem mitgenommen. So kenne ich das zumindest.
Insofern ist das in meinen Augen völliger Unsinn.
Zumal dies auch - soweit ich weiß - nicht unter Mehrbedarf fällt.
Oder sind die Kinder so gut, dass sie im Nationalkader sind?
Sophie
Hallo AnnaSophie,
ich habe die Scheidung Ende August 2015 eingereicht und bin am 7. September ausgezogen. Ich bin nicht selbsständig und mich wundert das auch mit dem Geld. Mein Anwalt ist eine Schlafmütze.
Nun das Fußballtraining ist 10 km entfernt und das Voltitraining 29 km. Aber dann muss Sie halt den Stall wechseln. Sie lässt ihren Sohn ja auch oft mitnehmen und ich fahre ja auch viel wenn ich die Kinder habe. Vor allem muss ich schon mal 25 km bis zu meinen Kinder fahren damit ich sie abholen kann.
Sie sind ganz normal in ihrme sport und sicher keine Überflieger.
Aber genau das versuche ich heraus zu bekommen. Wie ist das rechtlich geregelt? Ist das Mehrbedarf oder SOnder bedarf oder muss dazu der Unterhalt und Kindergeld genommen werden. Ich hoffe ich bekomme hierzu eine Aussage.
Danke Dir für die Antwort AnnaSophie
Gruß Marko
Moin,
aus der Forenbeobachtung sind zumindest mir keine solchen Fälle bekannt. Auf was soll sich das auch begründen?
Sportliche Aktivitäten sind Freizeitaktivitäten. Die sicherlich sinnvoll sind aber nun mal kein Pflichtprogramm. Aus meiner Sicht gilt hier der bekannte Satz "Wer die Musik bestellt, muss sie bezahlen". Wer hat die Kids für die Sportarten angemeldet? Findet ein fairer Ausgleich bzgl. der Fahrleistungen statt? Was ist mit Fahrleistungen durch andere Eltern (was ja beim Fußball auch nicht unüblich ist)?
Bei der Nachhilfe sollte es darum gehen, dass beide Elternteile mit dem Kind sprechen und die Gründe für die Nachhilfe feststellen. Ist hier Hilfe notwendig und handelt es sich um qualifizierte (!) Nachhilfe, sollten beide Elternteile hier einen Betrag liefern.
Warum fühlst Du dich jetzt eigentlich in der Bringschuld? Deine Ex kann soviel fordern wie sie möchte. Wenn sie es verbindlich haben möchte, soll sie Dir im Zweifelsfall die rechtlichen Fundstellen zur Prüfung anbieten. Ansonsten gibt es halt nichts. Gruß Ingo
Hallo Ingo,
also zum Fußballtraining wird mein Junior oft mitgenommen. Und bei den Spielen gibt es auch fahrgemeinschaften oder der trainer holt sogar die Kids und bringt sie. darüber hinaus habe ich auch etliche Fahrten getätigt. Also muss sie nicht fahren. Bei Voltitrainig ist es etwas anders. Aber da fährt die Tochter auch mit dem Zug. Die Fahrkarte wurde noch vor der trennung gemeinschaftlich angeschafft. Aber auch hier fahre ich fast jeden 2. Samstag.
Nun haben wir sicherlich beide damals gewollt, dass unsere Kinder sport machen. Wobei ich sicherlich mit dem Volti nicht einverstanden war, da es hohe Kosten und immense Zeitaufwendungen sind. Aber ich habe dem frieden wegen die Klappe gehalten. So wie ich es viel zu lange getan habe. Aber genau darauf ist die Gegenseite auch im Moment aus. Wir hätten es beide gewollt also soll ich auch zahlen. Wortlaut: Sämtliche Vereinsaktivitäten der Kinder waren während der Ehezeit der Parteien abgesprochen. Dazu hat sie dem Anwalt extra Fotos geschickt, auf denen ich meine Tochter in den Arm nehme, nach dem sie Voltigiert hat. Ist es nicht normal dass jeder Vater Stolz auf seine Kinder ist? Deshalb soll ich nun 50% bezahlen?
Vor allem ist mein Vater WE am Samstag nur der Job, die Kinder als Taxifahrer zum Sport und zurück zu bringen. Dann bleibt uns gerade noch der Sonntag, wenn da nicht auch ein Fußball oder Voltiturnier ist. Sie konter immer, ich müsste das tun wenn ich meine Kinder liebe und Interesse an ihnen hätte.
Ja bei der Nachhilfe sage ich ja auch nichts, wobei ich gerne eine Übersicht hätte wann und wie oft und was es kostet.
Das große Problem ist, dass mein Anwalt mir das Schreiben der Gegenseite geschickt hat, mit der Bitte um Stellungsnahme. Deshalb die Bringschuld. Nun sitze ich etliche Stunden ud versuche was zu finden, das genau dahin gehend mir sagt, Sport ist vom Unterhalt zu bezahlen.
Aber Danke für den Hinweis mit der Bringschuld. Genau das habe ich nun meine Anwalt auch geschrieben.
Tausend Dank für die Unterstützung die man hier erfahren darf.
Liebe Grüße Marko
Hallo,
die Finanzierung der Hobbies ist vom Unterhalt zu tragen. Das würde ich stehen lassen. Wie Ingo schon schrieb, die Gegenseite muss Argumente dafür bringen, warum das nicht im Unterhalt enthalten sein soll.
Dein Argument sollte also sein: du zahlst die Hobbies schon. Monatlich durch Unterhalt.
Bei der Nachhilfe ist vor allem auch die Frage der Notwendigkeit und der Absprache zu klären. Deine Ex muss an der Stelle lernen, dass sie sowas vorher mit Dir besprechen muss.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Das große Problem ist, dass mein Anwalt mir das Schreiben der Gegenseite geschickt hat, mit der Bitte um Stellungsnahme. Deshalb die Bringschuld. Nun sitze ich etliche Stunden ud versuche was zu finden, das genau dahin gehend mir sagt, Sport ist vom Unterhalt zu bezahlen.
Entschuldige, dafür bezahlst Du den Anwalt :puzz: 😡
Mit Stellungnahme ist gemeint, dass Du dem Anwalt einen Hinweis gibst, ob Du dem Wunsch der KM entsprichst. Und wenn Du das nicht willst/ kannst, dann ist es Aufgabe des Anwalts, Dir zu sagen, wie Deine Rechsposition ist und die Argumentation auszuarbeiten. das darfst Du natürlich bei Google od hier challengen.
Aber im Endeffekt:
die Finanzierung der Hobbies ist vom Unterhalt zu tragen. Das würde ich stehen lassen.
Lass Dich nicht vom Wunschdenken der KM, das in ein olles Schreiben des Anwalts hat gießen lassen, einschüchtern! Evtl. musst Du dann gg das fiese Argument der KM ankämpfen, wenn sie den Kids sagt, dass sie sie von den Hobbies abmeldet, weil Papa nicht mehr zahlt 😡 Das ist aber keine rechtliche Fragestellung.
Vor allem ist mein Vater WE am Samstag nur der Job, die Kinder als Taxifahrer zum Sport und zurück zu bringen. Dann bleibt uns gerade noch der Sonntag, wenn da nicht auch ein Fußball oder Voltiturnier ist. Sie konter immer, ich müsste das tun wenn ich meine Kinder liebe und Interesse an ihnen hätte.
Es ist und bleibt Dein Wochenende. Über die Umgangszeit bestimmst Du (mit den Kids). Aber die Diskussion willst Du nicht ernsthaft führen, oder?
Gruß, Toto
Hallo Marco,
ich kann dich gut verstehen, bin ich doch in einer ähnlichen Situation grad und deshalb auch über dein Posting gefallen.
Was hat sich denn inzwischen bei dir ergeben?
Bei mir ist es so, dass es sogar 3 Kinder sind. die 2 Jungs spielen Handball bzw Fußball, die Kleine reitet auch.
Ich wohne 28km von den Kindern entfernt, bin zu Beginn der Sommerferien (damit die Kinder sich dran gewöhnen können) im letzten Jahr ausgezogen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast du grad 2 Probleme: 1. dass deine Ex, also die Mutter eurer gemeinsamen Kinder, Mehrbedarf geltend macht und zum 2. dass du so viel Fahrerei hast.
Ich kann dir nur mal schreiben, wie das bei uns ist:
Ich hole Freitag nachmittags die Kleine, fahr mit ihr in den Reitstall (auch wenn ich Pferde hasse und ne Allergie habe, aber da weiß die KLeine nicht) und anschließend hole ich die 2 großen (die haben dann Zeit noch Hausaufgaben zu machen). Dann fahren wir zu mir.
Am Samstag haben die Jungs Spiele. Auch da fahre ich mit hin, immer abwechselnd, wenn ich es nicht zu beiden schaffe und hole notfalls den anderen im Anschluss beim Mannschafftskollegen ab.
Anfangs ist meine Noch-Ehefrau immer noch mit zu einem von ihnen gefahren. Irgendwann meinte sie aber, dass sie auch mal Luft zum atmen braucht und sie ja an den anderen WE und unter der Woche, wo ich nicht da bin auch die Kids alleine managt. Erst war ich wütend, aber eigentlich hat sie ja recht.
Und dann müssen noch Hausaufgaben gemacht und gelernt werden.
Das mache ich, auch wenn ich dazu keinen Bock habe, ohne zu murren, weil ich meinen Kindern zeigen möchte, dass ich für sie da bin und nicht nur ein "Freizeitpark"-Papa sein möchte. Mir hat erst vor kurzem ein Anfang 20jähriger, dessen Eltern sich auch getrennt haben als er etwa 10 war, gesagt "weißt du, das coolste an meinen Eltern ist, dass sie -obwohl sie getrennt sind und mein Vater schon immer wenig Zet für uns hatte- von Anfang an und jetzt immer noch versuchen bei jedem Spiel (er ist auch Handballer) von mir dabei zu sein. Es gab in den 10 Jahren fast kein Spiel an dem nicht wenigstens einer dabei war. Und inzwischen fahren sie auch manchmal gemeinsam hin."
Mir wird an diesen Papa-Wochenenden eigentlich erst bewusst, was meine Ex eigentlich immer leistet bzw schon immer geleistet hat, zumal unser mittlerer eine Lernschwäche hat und trotz seiner 13 Jahre immer noch jemanden braucht.
Klar, ich würde auch gern mehr und andere Sachen mit meinen Kindern machen, aber ich möchte sie auch nicht aus ihrem sozialen Umfeld reissen und ihnen ihren Sport wegnehmen. Sie haben dort Freunde und Erfolgserlebnisse, was sie in der Schule seit der Trennung nicht mehr so oft haben. Tja und wenn wir nicht lernen, könnte es bei den Jungs auch darauf hinauslaufen, dass sie das Schuljahr wiederholen müssen. Und wenn sie nur alle 2 Wochen bei den Spielen dabei sind, meinten meine Jungs, würden sie ganz schnell ihren Stammplatz verlieren und das wollen sie natürlich auch nicht. In dem Punkt muss ich Toto recht geben, die Diskussion würde ich nicht führen! Oder haben sie mit dem Sport erst nach der Trenung angefangen, dann sieht das evtl anders aus. Aber wenn sie glücklich damit sind würd ich das auch nicht tun.
Wir stehen deshalb Samstag und Sonntag einfach früh auf und versuchen so schnell wie möglich alles fertigzubekommen. Und dann haben wir meist sogar bis Samstag spätnachmittags alles fertig und können Sonntag ins Schwimmbad oder wandern oder so.
Und einmal im Quartal lassen wir alles ausfallen (natürlich nicht, wenn ein Entscheidungsspiel oder ein Turnier ansteht) und wir machen dann mal Sachen, wozu wir sonst nicht kommen. Vielleicht wäre das auch eine Lösung für euch?
Zu der Sache mit dem Mehraufwand kann ich nicht viel sagen, soweit sind wir noch nicht. Arbeitet deine Ex denn?
Redet ihr miteinander? Weil du könntest sie doch sicher auch einfach fragen wegen der Nachhilfe, wann und wie oft das ist, etc.
Gruß, Tom
Hallo Tom!
ich finde es sehr hilfreich, dass Du hier Deine praktischen Erfahrungen schilderst. Ich denke, das wird vielen Usern helfen, die danach suchen! Und ich finde auch gut, wie plastisch Du ausgedrückt hast, dass es hier eben nicht um den Kampf zwischen den Ex-Ehepartnern geht, sondern eben um die Organisation des Elternsein (bzw. hier konkret des (Umgang)Vaterseins). Und das beinhaltet bei älter werdenden Kindern - insbesondere wenn man eher ländlich wohnt - eben zunehmende Shuttle-Dienste 😉
Auch finde ich Eure Orga gut, ein mal im Quartal zu versuchen, Termine Termine sein zu lassen und was als Umgangs-Familie zu unternehmen.
Einen Gedanken mag ich noch ergänzen - für Dich oder andere Leser: 3 Kinder in dem Alter zu ihren Hobbies/ Freunden etc zu shuttlen, dass hätte auch zwei im Alltag vorhandenen ET an die Grenzen gebracht. Da wäre mit Sicherheit auch Arbeitsteilung angesagt gewesen. Deshalb wäre es eigentlich selbstverständlich, auch an den WEs, die die Kinder beim jeweils anderen ET verbringen, zu unterstützen. Das gilt für den BET am UmgangsWE (hat KM ja bei Dir anfangs gemacht) und ebenso für den UET, wenn kein UmgangsWE ist. Vielleicht nochmal ein Gedanke wert.
Gruß, toto
Hallo toto, Hallo Marco,
ja, toto, du hast Recht es ist ganz schöne Organisiererei und Fahrerei an den WEs. Aber wir wollten beide nicht in die Stadt ziehen, dann müssen wir das jetzt auch beide auslöffeln. Und beim Großen kommen jetzt auch noch Partys dazu.
Meine Ex hatte mir das auch angeboten, dass wir uns weiterhin das an den WEs teilen können. Aber das wollte ich nicht. Ich möchte an den WEs wo ich die Kids nicht habe, auch mal etwas anderes machen können. Und das gleiche muss ich ihr dann auch zugestehen. Sie fährt wirklich schon genug. Ich hab mich dann auch mal gefragt, warum sie das organisiert bekommt und ich nicht?
Und was den Kampf zwischen uns betrifft, das war anfangs echt heftig. Bis ich begriffen habe, worum es wirklich geht. Außerdem hab ich keine Lust, alles die Anwälte und da JA regeln zu lassen. Die kennen doch unsere Famiie gar nicht und handeln evtl nach Schema F.
Marco, wie ist das bei euch grad, geht alles einzeln vors Gericht? Hört sich grad ein wenig danach an. Das wird dann aber teuer. Das Geld hätte ich gar nicht oder bekommt ihr PKH?
Denn grad Kindesunterhalt, Umgangsrecht, Hausrat kann man sich echt sparen vor Gericht auszutragen.
Was das Umgangsrecht betrifft, waren wir uns nach dem ersten Theater schnell einig, dass wir die Kids damit so wenig wie möglich belasten wollen und sie nicht zum Spielball zwischen uns machen. Sie sollen so weit wie möglich weiterleben können wie bisher und sich nicht noch mit unseren Streitigkeiten rumschlagen müssen bzw sich auf eine Seite stellen müssen. Das wollen sie auch gar nicht. Wir Erwachsenen treffen rechtzeitige Apsprachen was das Holen und Bringen betrifft: sie teilt mir rechtzeitig mit, wenn es bei den Kids Änderungen/Änderungswünsche gibt und ich, wenn bei mir mal etwas dazwischen kommt oder wenn ich etwa anderes mit den Kindern machen möchte, was über die vereinabarten Zeiten hinausgeht. Da brauchen die Kids sich nicht mit belasten oder möglicherweise auch noch eine Vermittlerrolle übernehmen und können sich besser um ihre Schulsachen, ihre Hobbies und ihre Freunde kümmern. Wie andere Kinder auch.
Bei uns geht es jetzt grad demnächst ums Haus und die finanziellen Dinge. Wobei ein guter Freund zu mir kürzlich sagte, "bringt das schnell hinter euch, pfeiff notfalls auf ein paar tausend Euro, das kommt vor allem den Kids und deinem Seelenfrieden zugute aber es ist endlich Ruhe! Und auch die Kinder wissen, wie es weitergeht." Denn das ist bei uns das Hauptproblem derzeit. Und usnere Kinder haben Angst davor, dass sie doch noch umziehen müssen. Das will ich ihnen aber nicht antun. Damit meine Ex allerdings das Haus halten kann, muss sie umschulden und deshalb müssen wir uns etwas beeilen. Ich bin ja auch froh, dass das Haus dann nicht an fremde Leute gehen soll, sondern bei den Kinder bleiben kann. Wegen denen haben wir es ja auch gekauft. Und ich werde demnächst auch das Haus meiner Eltern übernehmen müssen, da beide durch Krankheiten nicht mehr lange inder Lage sein werden, das allein hinzubekommen. Das ist nämlich das nächste Problem für mich: bleibe ich in der Nähe meiner Kinder wohnen,unterstütze ich meine Ex weiterhin, obwohl ich weiß, dass die Kids bei meiner Ex gut versorgt sind und sie das alles auch ohne mich hinbekommen würde oder ziehe ich zu meinen Eltern nach NRW und kümmere mich um sie.
Wenn ich lese, wie es bei anderen Trennungseltern zugeht, wie es bei uns anfangs lief, bin ich froh und dankbar um die Leute, die mir immer wieder den Kopf so zurecht gesetzt haben, dass ich den Blick aufs Wesentlche nicht verliere. Rückblickend betrachtet auch meine Ex-auch wenn es nicht einfach ist, sich das einzugestehen. Aber es hätte auch ganz anders laufen können. Genau deshalb habe ich dir, Marco, auch geantwortet.
Und jetzt sind wir soweit, dass sie mich demnächst am WE zum Grillen eingeladen hat und ich ihr bei handwerklichen Dingen am und im Haus helfe. Alles schafft unser großer Sohn auch noch nicht und wir haben die Möglichkeit uns mal in Ruhe über einiges auszutauschen und die Kids haben uns beide mal wieder, worüber sie sich total freuen.
Also, Marco (und wen es sonst noch betrifft), redet miteinander, es findet sich meist eine Lösung und stell die Interessen und das Wohlergehen der Kinder ganz nach oben, auch wenn du selbst dann mal auf etwas verzichten musst.
Ach ja, du schriebst "dann muss sie halt den Stall wechseln.". Geht denn das so einfach? Habt ihr einen der dichter dran ist? Und warum ist sie dann da nicht eh von Anfang an? Meine Tochter ist auch nicht im Reitstall der am dichtesten ist, weil im anderen nur Großferde sind und die Reitlehrer dort auch nicht so gut mit jüngeren Kindern können. Dafür ist sie jetzt glücklich dort wo sie jetzt ist.
Wünsche dir, deiner Ex und vor allem deinen Kindern, dass ihr es einigermaßen gut hinbekommt.
Schönes Wochenende,
Tom
@Tom,
Capeau für euren erwachsenen Umgang mit der Trennung und eurer 110%igen Orientierung am Kindeswohl.
Ich bin wirklich beeindruckt und freue mich aus ganzem Herzen für eure Kinder.
Mima
