Brauche das Geld, h...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Brauche das Geld, habe aber keine Lust auf Theater...

Seite 2 / 2
 
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

........ und wir können zurück zum Thema kommen und Punkala weiterhelfen.

Besser ist das :puzz:


AntwortZitat
Geschrieben : 26.03.2014 22:25
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi erstmal,

ich denke, das ganze sollte man mal unterstützen. Wenn jeder 50% des Kindergeldes bekommt und jeder 50% der Kindergartenkosten trägt, ist das einfach fair und kein Grund zu meckern, sofern ihm kein Kind untergeschoben wurde. Und wenn er das anders sieht, schick Ihn mal hier vorbei...

Wenn man davon aufgrund von Sachzwängen abweichen muss müsste man sich mal unterhalten. Jetzt kommt das wichtige:
Man sollte dabei wissen, dass er als Mann möglicherweise die Angst hat, dass die Kosten für das Kind dauerhaft an Ihn outgesourct werden sollen, weil dies viel zu viele Mütter machen, die irgendwann zwar ein Kind, nicht aber die Kosten wollen. Da ist ein durchaus bekanntes Vorgehen, von Pillenversagen zu sprechen und anschließend direkt mal das Gehalt, Rollen- und Kindsverteilung abzustecken.

Deswegen würde ich dazu raten, diesbezüglich entsprechend sensibel vorgzuehen, klar nicht von einer Dauerlösung zu sprechen und auch sagen, dass man es eben nicht so macht, wie es so viele machen.

Ich drücke die Daumen, denn ich kenne das wie die meisten anders!

vg


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2014 00:03
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

Jeder sollte die Variante für sich wählen, die für die individuelle Situation (und dazu gehört für mich auch die Sicherstellung der finanziellen Versorgung) passend ist.

eben. Längst nicht jeder "Trennungsvater" wünscht sich ein Wechselmodell. Im richtigen Leben sind in meinem Umfeld die meisten Väter, die zu Ehezeiten ein eher klassisches Rollenmodell praktizierten, froh, dass die Hauptverantwortung für den Nachwuchs auch nach der Trennung weiterhin bei Muddi liegt und sie sich für vergleichsweise moderate Unterhaltszahlungen eine Menge Freizeit kaufen können. Ich persönlich finde das auch nicht schlimm, sondern ehrlich. Ich wundere mich eher über Väter, die erst bei der Trennung ihr Faible für die (Mit)betreuung ihrer Kinder entdeckt haben wollen.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2014 01:45
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

ist das einfach fair und kein Grund zu meckern, sofern ihm kein Kind untergeschoben wurde.
[...]
Da ist ein durchaus bekanntes Vorgehen, von Pillenversagen zu sprechen und anschließend direkt mal das Gehalt, Rollen- und Kindsverteilung abzustecken.

glücklicherweise spielen die Umstände der Entstehung eines Kindes bei der Beantwortung solcher Fragen keine Rolle: Das Kind kann nichts dafür, und es würde niemandem weiterhelfen, hier ein Mehrklassen-System einzuführen, bei dem man Kosten sparen kann, wenn man behauptet, das Kind sein einem gegen den eigenen Willen "angehängt" worden.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2014 01:51
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

Jeder sollte die Variante für sich wählen, die für die individuelle Situation (und dazu gehört für mich auch die Sicherstellung der finanziellen Versorgung) passend ist.

Weil es hier nicht "um den Klassiker", sondern - wie so oft - um einen Einzelfall geht, gibt es hierfür von mir kein „eben“.

Was denn nun: „beide gemeinsam“ oder „jeder für sich“ ?

Bei jeder für sich kommt jeweils raus „Kind bei mir, Du zahlst.“

Aber: Beide gemeinsam haben sich entschieden, hälftige Betreuung zu leisten.

Hier hält der BGH für das „juristisch-nicht-existierende“ Wechselmodell durchaus geldtechnische Regelungen bereit:
Zusammengefasst lauten diese „der Barbedarf wird unter Anrechnung der Betreuungsleistung auf Basis der Leistungsfähigkeit anteilig gedeckt“.

Ich persönlich finde es belämmert, wenn Väter sich ein WM wünschen, um vermeintlich Unterhalt zu sparen.

Genauso belämmert finde ich es, wenn Mütter ein WM aufkündigen wollen, damit ihnen vermeintlich mehr Unterhalt zusteht.

Aber noch belämmerter finde ich es, wenn man dem einen oder dem anderen eben solches unter die Nase bindet …
…. und dieses auch noch wiederholt zu rechtfertigen versucht, nachdem TO deutlich gemacht hat:

Also nein ich will hier nichts aufkündigen!

Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2014 16:30
(@punklala)
Schon was gesagt Registriert

@Susie vielen Dank ;).
Manchmal kommt man vor lauter "emotonaler Verstrickung" nicht auf eine einfache Lösung. 😉 Habe im wöchentlichen Telefonat deinen Vorschlag unterbreitet und siehe da, es kamen erst mal keine negativen Unterstellungen und Zuschreibungen. Hoffe das sich das im Laufe der Zeit noch mehr so beruhigt!!
LG Punklala 🙂


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 29.03.2014 10:33
(@dantes_79)
Nicht wegzudenken Registriert

Moin,
glücklicherweise spielen die Umstände der Entstehung eines Kindes bei der Beantwortung solcher Fragen keine Rolle: Das Kind kann nichts dafür, und es würde niemandem weiterhelfen, hier ein Mehrklassen-System einzuführen, bei dem man Kosten sparen kann, wenn man behauptet, das Kind sein einem gegen den eigenen Willen "angehängt" worden.

Grüssles
Martin

Hallo,

Rechtlich nicht, aber es ist eine Frage der Moral und ich und wohl die meisten Männer und Frauen könnten in einem solchen Fall zumindest Verständnis dafür haben, wenn hier der Mann meckern würde,. Ich kann verstehen, dass es unheimlich Spass machen kann, mit der Meinung ständig gegen den Strom zu schwimmen, aber in einem so gelagerten Fall wäre mein Rat, dies eben durch sensible Gesprächsführung zu berücksichtigen und vielleicht auch mal nachzugeben.
In diesem Fall hier sehe ich dies allerdings gar nicht, sondern eher das komplette Gegenteil. Da denkt man ja eher: Toll, wie es laufen kann und drücke alle Daumen!

lg


AntwortZitat
Geschrieben : 29.03.2014 20:40
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin dantes,

Rechtlich nicht, aber es ist eine Frage der Moral und ich und wohl die meisten Männer und Frauen könnten in einem solchen Fall zumindest Verständnis dafür haben, wenn hier der Mann meckern würde,.

auch Moral lässt sich (glücklicherweise) nicht einklagen, denn sie ist individuell verschieden. Und auch über die Frage "absichtlich reingelegt oder Verhütungsunfall?" kann man ergebnis- und endlos streiten; ebenso über die Frage, ob man von der Ex dafür einen moralischen Unterhaltsrabatt bekommen müsse.

Aber wenn jemand das als Grund zum Meckern braucht oder seinen (vollen) Kindesunterhalt nur unter Protest bezahlen möchte, weil er sich reingelegt fühlen möchte: Soll er halt.

Da denkt man ja eher: Toll, wie es laufen kann und drücke alle Daumen!

nur darauf kommt es an.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 29.03.2014 21:58
Seite 2 / 2