Hi liebe Foris,
da mein Mann hier ungern schreiben möchte, stelle ich mal eine Frage.
Leider hat sich in den letzten Monaten gezeigt das seine große Tochtger (13) nichtmehr gerne zu uns kommt. Wenn ich ihr etwas gesagt hab hat sie das eh so gut wie nie interessiert. Inzwischen ist es so das sie auch auf ihren Vater absolut nicht hört, seine Anweisungen ignoriert und sich auch noch über ihn lustig macht. Das ist für alle eine belastende Situation und so nicht mehr hinnehmbar.
Nun ist ne Lösung gesucht. Sein derzeitigen Überlegungen gehen dahin, das sie eben das näcshte mal nicht mher zu uns kommt, da sie ja eh kein Interesse hat (seiner Ex gefällt das ganz und gar nicht). Jetzt ist aber die Frage kann er sich einfach weigern sie mitzunehmen und nur die Kleine nehmen und sie daheim lassen. Eine festgeschriebene Umgangsregelung gibt es derzeit nicht, es hat ja auch bisher immer gut geklappt.
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hai Tina!
Würde die Kleine denn mitkommen, wenn die Große nicht mit will? Wenn ja,würde ich die Große bei Ex lassen.
Ich würde der Großen dennoch immer wieder anbieten mitzukommen, aber unter der Vorausssetzung, dass die Spielregeln in Eurem Heim eingehalten werden. Tut sie es nicht, ist sie nach einer gelben Karte erst mal raus ausm Spiel bis sie sich evtl. besinnt, wie sie höflich und respektvoll mit Euch umgehen will/kann/wird...
In dem Alter (finde ich) kann und darf man als Eltern erwarten, dass die Kids (trotz Pubertät) auch lernen, Konsequenzen aus ihrem Handeln zu übernehmen und zu tragen.
Macht ihr klar, dass Eure Tür immer für sie offen stehen wird ... durchgehen muss sie aber schon alleine.
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi Marco,
klar würde die Kleine auch ohne sie kommen, hatte nwir ja schon ein paarmal, wenn die Große bei Geburtstaghen oder so war.
Wenn ja,würde ich die Große bei Ex lassen
Das Problem ist leider das die Ex genau das nicht möchte. Sie besteht darauf das die Große mitkommt, ob sie Lust hat oder nicht. Ich fürchte das sie dann zur Abholzeit schon weg ist und die Kids alleine dastehen werden.
Gestern kam die Drohung, wenn er den Umgang verweigert, dann wird sie dafür sorgen, das wir die Kinder im gesetzlichen Rahmen nehmen müssen. Mein Komemntar war darauf nur: Schön, dann sind sie ja auch mal Heilig Abend da. Ich glaub das ist ihr noch nicht klar.
Kleiner Nachtrag:
Nachdem wir ein längeres Gespräch hatten, hat er beim JA angerufen und um einen Gesprächstermin gebeten, damit das Thema mal mit der KM, der Tochter, ihm und einem neutralen Dritten besprochen werden kann. Wollt ihrmal raten, was der Typ von sich gab?
Ja, er könne schon ein Gespräch anbieten, allerdings solle er erstmal seine Ex ansprechen, ob sie bereiot ist die Sache zu klären und einen Termin wahrzunehmen. Sein Argument war: Wenn ich sie jetzt zu einem Gespräch einlade könne sie zumachen und dann wäre keinem geholfen. Außerdem würde er erst ein GEspräch unter den Erwachsenen führen und dann evtl. gemeinsam mit der Tochter. Das die Eltern sich einig sind, das der Umgang stattfinden soll und es eher darum geht, das der Tochter auch so begreiflich zumachen.... und natürlcih kam die Frage wie denn das SR geregelt ist 😡 :thumbdown:
Anmerkung am Rande: Das ist derselbe MA der kein Problem hatte auf meine Bitte hin den Vater meiner Töchter zu einem Gespräch einzuladen, ohne die Auflage vorher abzuklären, ob er dazu bereit wäre und ohne zu fragen wie denn das mit dem SR ist.
Mal sehen was er tut, wenn die KM kein Gespräch möchte... angeblich hätte sie dann die Buhmannkarte und würde auf Einladung von ihm erscheinen müssen. Aber ich wette das er dann kein Gespräch anbietet mit der Begründung die KM will ja nicht... wer hält dagegen?
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi Tina!
Ich würde mit Tochter reden und ihr die verzwickte Situation vor Augen führen, nach dem Motto:
ich respektiere Deinen Wunsch, nicht kommen zu wollen, darf diesem Wunsch aber nicht nachkommen!
Ihr evtl. auch aufzeigen, welche Konsequenzen das für Deinen Mann haben würde.
KM kann ich a bisserl verstehen, sie freut sich sicherlich auch auf ein "kinderfreies " WE; nicht verstehen kann ich allerdings, dass sie Töchting um jeden Preis zwingt, den Umgang wahrzunehmen.
Vielleicht liegt eine mögliche Lösung in dem, was Tochter am Umgangs-WE gerne machen würde (mit Freunden abhängen,auf ne Party gehen, etc)?? Sprich ihr ermöglicht das eine oder andere,wenn sie bei Euch ist...
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi Marco,
klar kann ich die KM verstehen, derzeit bin ich einfach gefrustet. Als die Kleine im Krankenhaus war war es abolut kein Problem das die Große 3 Tage und Nächte alleine daheim verbracht hat, trotz Prodest des KV. Nun ist es aber ein Problem, wenn die KM am WE zu ihrem Freund will, da darf Tochter nicht alleine bleiben.
Vielleicht liegt eine mögliche Lösung in dem, was Tochter am Umgangs-WE gerne machen würde (mit Freunden abhängen,auf ne Party gehen, etc)?? Sprich ihr ermöglicht das eine oder andere,wenn sie bei Euch ist
Tja, das will sie ja nicht. Sie hätte bei uns die Möglichkeit alte Freundinnen zu besuchen. Es war auch kein Problem, wenn sie auf nen Geburtstag oder ins Kino will, das kann sie alles tun. Nur, wenn sie die andere Zeit hier dann schlicht und einfach tut und lässt was sie will und auch auf Gespräche nicht reagiert wird´s schwierig. Ihr Vater hat ihrgestern mittag ernsthaft ins Gewissen geredet und ihr auch gesagt was die Konsequenz sein kann, alles was apsiert ist war das sie in beim Abendessen schlicht und einfach ausgelcht hat.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin,
ich halte den Vorschlag des JA, zunächst ein Elterngespräch zu führen, für sehr förderlich. Evtl. erfährt der KV Dinge, die er noch nicht wusste und den Blockaden der Großen so entgegenwirken kann. Auch könnte erreicht werden, dass die KM auch auf die Große positiv einwirkt. Für nicht tragbar halte ich es, die Große quasi im Flur stehen zu lassen und nur die Lütte mitzunehmen. Dies wird ihre Abwehrhaltung verstärken.
Für mich unklar ist das Motiv. Ist es Trotz, um Liebesbeweise zu erhaschen? Ist es das pupertäre Dilemma? Bevior dies nicht geklärt ist, würde ich weder an Verhalten noch an Regeln nichts ändern.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Für mich unklar ist das Motiv. Ist es Trotz, um Liebesbeweise zu erhaschen? Ist es das pupertäre Dilemma? Bevior dies nicht geklärt ist, würde ich weder an Verhalten noch an Regeln nichts ändern.
DeepThought
Moin deep,
das versucht er ja schon seit nem Jahr rauszufinden. Ein reden mit der KM ist wenig ergiebig. Sie meint das müsse er alleine klären, sie wäre da nicht zuständig und die Tochter müsse zu ihm. Was ja grundsätzlich ja auch nicht verkehrt ist.
Na mal sehen, ob ein JA-Termin zustande kommt.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi Tina,
meine Kleine ist ähnlich abweisend :puzz: ... auch zu mir als betreuender ET.
Launen ... ohne Ende.
Zickig etc. :exclam: ...im nächsten Moment wieder "lieb".
Mal abgesehen von Deeps Vorschlag würde ich der Kleinen Klar und Unmißverständlich die Regeln mitteilen,
und bei diesen ohne Ausnhame bleiben.
Bei meiner Tochter hilft immer ein Rückzugsmöglichkeit....nach ´ner Stunde ist sie wie ausgewechselt.
Hat sie denn ein Rückzugsmöglichkeit ?
Kann sie mit Freunden chatten ? ...ICQ ist doch total "IN".
Es wäre ein Fehler, Töchterchen nicht mitzunehmen !!!
Dies sehe ich bei meiner EX, diese holt schon lange nicht mehr -regelmäßig- die Kleine...Nun möchte sie kaum noch hin.
Alles ist wichtiger.
Dieses Buch habe ich mir zu Hilfe genommen:
Grenzerfahrung Pubertät. Neues Überlebenstraining für Eltern von Peer Wüschner
Das Buch macht euch vielleicht etwas sicherer, um zu unterscheiden was Pubertät ist, und was von der KM, Trennung oder sonstwas kommt 😉
Abschließend; für mich sind 3 Dinge hervorzuheben:
- Trennung und Redenkönnen mit der KM
- Pubertät :puzz:
- neuer Freund/Freundin des jeweiligen ET
Diese Dinge machen imho der Kleinen zu schaffen.
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Danke babbedeckel,
die Rückzugsmöglichkeit hat sie durchaus. Dann sitzt sie aber das gesamte WE auf dem Zimmer 😉
würde ich der Kleinen Klar und Unmißverständlich die Regeln mitteilen,
und bei diesen ohne Ausnhame bleiben.
Klar, aber was tun, wenn sie sich eben nicht andie Regeln hält? Welche Konsequenzen kann man dann ziehen?
- neuer Freund/Freundin des jeweiligen ET
Klar, mit mir kommt sie schlecht zurecht, warum hab ich noch nicht so richtig ergründen können. Eine zeitlang gings gut und inzwischen geht gar nix mehr. Den Freund der Mutter respektiert sie und spurt, wenn er nur piep sagt. Das geht soweit das er sie beim Heimbringen zurückschickt mitden Worten: Du hast dich nicht von deinem Vater verabschiedet, mach das mal.
- Trennung und Redenkönnen mit der KM
wegen der Trennung machte/machte sie eine Therapie. Allerdings bekommt mein Mann darüber keine Infos. Das reden mit der KM gestaltet sich derzeit irgendwie schwierig. Er soll er alleine lösen. Das war schon mit der Nachhilfe so.
Anruf der KM: Tochter möchte ehute nicht zur nachhilfe kommen.
KV: Und?
KM: Wollte ich dir nur mitteilen.
KV: Die nachhilfe ist aberwichtig, was sagst du denn dazu?
KM: Ja finde ich auch, abermehr als sagen kann ich ihr das nicht. ich kann sie ja nicht zwingen.
KV: Dann werde ich ihr das eben erklären.
Derzeit:
KM: Tochter hat das WE zu euch zu gehen, notfalls muß sie dazu halt von mir gezwungen werden.
Also Weg des geringsten Widerstands.
...ICQ ist doch total "IN".
Klar das darf sie daheim nicht, aber was erählen wirdann den adneren Kids, die das auch nicht dürfen 😉
Ach Mensch, als Konsequenz sie nicht mitzunehmen ist also nicht die Lösung. Aber was dann? Irgendeine "Strafe" muß ja sein, aber was?
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi Tina,
die Rückzugsmöglichkeit hat sie durchaus. Dann sitzt sie aber das gesamte WE auf dem Zimmer 😉
Dann soll sie sitzen bleiben.
Aber immer fragen, gehst du mit ... möchtest du was Essen etc.
Ansonsten lassen.
Zwischendurch soll der KV mal sagen, daß er sie lieb hat. (Wischtisch !!!)
Klar, aber was tun, wenn sie sich eben nicht andie Regeln hält? Welche Konsequenzen kann man dann ziehen?
Kommt drauf an. Bei mir gibts auch mal ein seeeehr lautes Wort .... unmißverständlich....
Klar, mit mir kommt sie schlecht zurecht, warum hab ich noch nicht so richtig ergründen können. Eine zeitlang gings gut und inzwischen geht gar nix mehr. Den Freund der Mutter respektiert sie und spurt, wenn er nur piep sagt. Das geht soweit das er sie beim Heimbringen zurückschickt mitden Worten: Du hast dich nicht von deinem Vater verabschiedet, mach das mal.
Finde ich gut von dem LG.
Imho sieht die Kleine dich als "Störfaktor" und "Konkurrenz". Ist bei meiner LG auch so 😉
Ganz "normal" verhalten ... vielleicht mal zum Shoppen einladen 😉
DVD - Abend mit Freundinnen machen lassen !?
Zusammen Kuchen backen !? Irgendwas...
wegen der Trennung machte/machte sie eine Therapie. Allerdings bekommt mein Mann darüber keine Infos. Das reden mit der KM gestaltet sich derzeit irgendwie schwierig. Er soll er alleine lösen. Das war schon mit der Nachhilfe so.
Naja, das mit der Nachhilfe kenne ich auch. Kann man denn irgendwie den Ehrgeiz wecken/anstacheln ?
Zeigt einmal die Konsequenzen auf.
Töchterchen soll mal mit zur Arbeit gehen....habe ich aiuch schon gemacht.
Also Weg des geringsten Widerstands.
Sehe ich nicht so, daß die KM diesen Weg geht. Imho unterstützt sie den Umgang.
Klar das darf sie daheim nicht, aber was erählen wirdann den adneren Kids, die das auch nicht dürfen 😉
Mit dem ICQ war nur ein Beispiel. Telefonieren lassen, Freundinnen mal einladen ... wie oben schon gesagt.
Ach Mensch, als Konsequenz sie nicht mitzunehmen ist also nicht die Lösung. Aber was dann? Irgendeine "Strafe" muß ja sein, aber was?
Nein, definitiv nicht. Strafe kann einfach sein, daß sie mal die Spülmaschine einräumen sollte. O.ä.
Fernsehverbot. etc.pp
Dies sollte aber nur der KV machen...Du mußt dich raushalten...ist schwer ich weiß.
Kannst aber sagen "Dein Papa sagt aber, daß du das nicht darfst ..." oder so.
Noch was zum LG der EX. Dieser hatte sicherlich auch zu "kämpfen", hat aber den Vorteil das er beim Betreuungselternteil wohnt,
und somit die Kleine mehr sieht.
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hi,
ne wohnen tut er nicht bei ihr. Ich glaub das ist eben auch der Vorteil.
Kommt drauf an. Bei mir gibts auch mal ein seeeehr lautes Wort .... unmißverständlich....
Und was machst du, wenn die Reaktion ein auslachen ist?
Nein, definitiv nicht. Strafe kann einfach sein, daß sie mal die Spülmaschine einräumen sollte. O.ä.
Fernsehverbot. etc.pp
*g* diese Dinge wie Spülmaschine, mitkochen, Tisch decken gehören bei uns zum normalen Hilfeprogramm. Geht bei 5 - 7 Leuten auch nicht anders. Andere Idee? Allerdings das mitdem Fernsehverbot ist gut. Also kein Sa-Abend-Familienfilm
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi,
Und was machst du, wenn die Reaktion ein auslachen ist?
Kommt drauf an. Ich schick sie in ihr Zimmer, ignoriere es, diskutiere mit ihr.
Da reagiere ich aus dem Bauch.
*g* diese Dinge wie Spülmaschine, mitkochen, Tisch decken gehören bei uns zum normalen Hilfeprogramm. Geht bei 5 - 7 Leuten auch nicht anders. Andere Idee? Allerdings das mitdem Fernsehverbot ist gut. Also kein Sa-Abend-Familienfilm
Was "gutes" unternehmen, sie aber nicht mitnehmen !?
Was mich noch interessieren würde, unternimmt dein LG auch mal was "alleine" mit der Kleinen ?
Tut den beiden vielleicht mal gut 😉
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Jein,
Mit der Kleinen triffter sich regelmäßig alleine. Mit der Großen hatte er das letztes Jahr auch angefangen. Es war ihr ausdrücklicher Wunsch etwas mit papa alleine zu machen, nur hat es nichtlange gedauert, dann hatte sie sich nicht mehr an die Verabredungen gehalten. er bekamdann ne SMS von der KM *** kann nicht, weil sie schon etwas mit ihrer Freundin vorhat, die Hausaufgaben sind noch nicht fertig u.s.w. Irgendwann hat sie dann gesagt, das sie auf die Treffen keinen Bock mehr hat (nachdem papa eben nicht jedes mal was springen hat lassen :wink:)
Aber diese Treffen hat er nun wieder eingefordert, mal sehen ob´s klappt.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi Tina,
ich finde, wenn Umgangselternteile "gleichberechtigt und verpflichtet" sein wollen, stellt sich diese Frage gar nicht. Ich sehe es ehrlich gesagt wie die KM: Die Große hat mitzugehen, punkt.
Wenn sie kleiner sind, sagt man, die Kinder sollen auch gehen, wenn sie nicht wollen, als Betreuungselternteil soll man dann alles menschenmögliche tun, damit die Kinder gehen. Ich finde nicht, dass sich daran etwas ändern sollte, nur weil die Kinder dann älter sind. Was ist denn der Unterschied zwischen einem fünfjährigen, achtjährigen oder 13jährigen Kind, das nicht will?
Zu ihrem Verhalten: Das ist Mist, das ist Pubertät, das ist nervig, keine Frage. Aber wenn man ständig mit dem Kind zusammenleben würde, müsste man das genauso aushalten. Und wenn sie 48 Stunden in ihrem Zimmer hockt, dann tut sie das eben.
Mit dem "Springenlassen" ist noch so ein Thema... Vielleicht ist das eine gewachsene Erwartungshaltung, eben weil Umgangselternteile dazu neigen, nicht elternhaft und erzieherisch zu sein, sondern eher 14-Tages-Halligalli zu machen, um die ohnehin kurze Zeit so toll wie möglich zu gestalten. Ich denke, die Gefahr liegt eben darin, dass sie es dann irgendwann erwarten und mit ihrem Kommen verknüpfen.
Ich finde, da ist weniger manchmal mehr. In nicht getrennten Familien wird sicher auch nicht jedes WE für die Kids Spezialprogramm gemacht oder ihnen jeder Wunsch erfüllt.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
*seufz* LBM,
bei uns ist ja nicht jedes WE Verwöhnprogramm angesagt, das geht auch einfach nicht. ich glaub die Erwartungshaltung gab es auch nie. Es gibt die Haltung: Es ist mir hier alles sch.egal und mithelfen? wozu? Sich an Regeln halten? Warum? Udn das geht eben auf Dauer nicht. Das hat auch nix mehr mit Pubertät zu tun.
Das mit dem zwingen: Ist so ne Sache. Mit zunehmendem Alter haben ja auch in intakten Familien die Kids andere Interessen als mit den Eltern am WE abzuhängen, warum soll man das dann erzeingen, nur weil die Eltern getrennt sind. Ganz ehrlich derzeit ist er ehre der Meinung ein ruhiges und schönes Umgangs-WE mit der Kleinen bei uns statt mit beiden und immer Streit und Ärger. Ne gute Lösung ist es ja nicht, aber viel fällt uns derzeit nicht ein.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi Tina,
ich habe mich da vielleicht missverständlich ausgedrückt, denn das mit dem "Verwöhnprogramm" war jetzt nicht auf Deine Stieftochter gemünzt.
Was alles andere angeht, widerspricht sich das für mich nicht. Auch "zu Hause" wird sie nicht mithelfen wollen, wird ihr alles scheißegal sein und wird sie sich nicht an Regeln halten. Wenn das Auslöser sind, die Deinen Mann bzw. euch dazu bringen, den Umgang mit ihr zu reduzieren oder gar einzustellen, hätte das für mich den Beigeschmack der Zweiklassenelternschaft. Der Betreuungselternteil, der das Kind eben so nehmen muss wie es ist und der Umgangselternteil, der es nur nimmt, wenn es sich halbwegs benimmt.
Na klar, wenn die so terroristisch veranlagt sind, ist das oberätzend. Aber mal ehrlich, hat die Mutter eine Wahl? Die muss da durch. Ich finde, schon aus dem Grund, muss Dein Mann es eben auch. KM kann ja auch nicht sagen, wenn Tochter sich nicht besser benimmt und mehr hilft, muss sie gehen.
Ich bin jetzt nicht im Bilde, wieviele km euch trennen. Aber wenn es möglich ist, spricht ja nichts dagegen, dass Töchterle nach den Frühstück/Mittag Freunde besuchen fährt und zum Abendbrot wiederkommt.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Liebe Tina,
ich werde nicht allzu viele gescheite Ideen rueberreichen koennen, allerdings sehe ich schon einen Unterschied zwischen kleineren Kindern, die nicht zum Umgang wollen oder Grossen.
Grosse koennen und da nehm ich mal meine Tochter, sehr wohl schon einiges in Zusammenhang stellen und nehmen gewisse Dinge einfach anders war oder ueberhaupt richtig war.
Waehrend sie frueher nur gekraenkt war und traurig, wenn ihre Oma (vs) schlecht ueber mich geredet hat, so reagiert sie da heute richtig drauf. Richtig heisst, sie ist aktiv und nicht mehr das stumme Kind.
Richtig ist zwar, dass die KM sich auch nicht aussuchen kann, dass das Kind da ist, aber als UE ist die Position doch eine andere.
Ich konnte als UE kaum wirklich erzieherisch wirken, das ist einfach 14 taegig sehr schwierig und ist natuerlich auch von der gesamten Situation abhaengig.
Wenn die KM sich nun hinstellt und meint, ihr muesst halt sehen wie ihr das regelt, dann zeigt mir das, dass sie die Verantwortung einfach fuer die U-Zeit abeschiebt.
Sicher hat der UE ein Recht auf ich-mach-das-so-wie-ich-will, nur funktioniert das meiner Ansicht nach einfach nicht. Frueher oder spaeter landet man dann da wo ihr jetzt seid.
Wenn die Tochter Daheim ihr Verhalten so durchziehen kann, dann wird im Vorfeld schon einiges versaeumt worden sein und im fortschreitenden Alter wird es mit erzieherischen Massnahmen immer schwieriger.
Wie gross ist eigentlich der Altersunterschied zwischen den Kindern (die bei KM leben)?
Ich moechte die Grosse nicht in Schutz nehmen, oder doch? Einerseits ist sie fuer ihr Verhalten verantwortlich, andererseits auch nicht.
Strafen finde ich generell nicht gut, weil es aus meiner Sicht nichts bringt. Wenn ueberhaupt, dann wird dies die Ablehnungshaltung verstaerken und dann ist die Frage, ob man das echt durchziehen kann. So nach dem Motto: androhen und nicht umsetzen, weil sowieso...
Fuer mich sieht es danach aus, dass die Grosse schon so ne Art Andersbehandlung braucht, wegen des Alters. Wenn man also der Meinung ist, man kann sie ja strafen, dann kann man auch im positiven Sinne nur fuer sie mal dasein.
Soll heissen, wenn sie Strafe bekaeme, gaelte diese nur ihr. Andersherum, wenn man ihr was Gutes tun will, dann koennte das auch nur ihr gelten. Verstehste mir?
Ich kenne diese Dramatik von meinem Mann und seinen Kindern. Da hab ich mich ein wenig zurueck gezogen, war nicht leicht, weil ich mich so als Aussenseiter fuehlte.
Ausser Freundinnentreffen oder Fernsehabend gibts doch sicherlich was, was Tochter gerne macht. Warum also nicht was greifen, was schon vielleicht in Vergessenheit geraten ist.
Beispiel> ein Sohn meines Mannes ist ebenso Ami(auto)suechtig wie der Herr Papa, es war aber immer auch ne Geldfrage, wie man mal was auf die Beine stellen kann. Da die beiden Soehne sich ne Weile auch sowas von unterschieden haben und alles sehr wackelig war, hat mein Mann den Grossen mal genommen und ist nen Wochenende mit ihm zu nem Amitreffen gefahren, nur die beiden.
So hatten sie Zeit zum Reden und zum Schweigen, das Schweigen war auch mal gut, einfach zusammen geniessen, was man da so macht.
Vielleicht reitet Tochter ja gerne und kann das sonst nicht machen, dann koennte dein Mann mit ihr mal was in die Richtung machen. Nur so ne Idee.
Ich glaube Kids in dem Alter wollen gar nicht immer was machen, was mit ihrem Alter direkt zu tun hat sondern vielleicht mal was ganz anderes.
Zieht euch nicht zurueck und haltet eure Regeln so wie sie sind. Nur strafen, da waere ich vorsichtig.
Vielleicht faellt mir noch was ein...
Liebe Gruesse, riviera, die feststellt, hier wirds auch langsam kalt ...brrrrr
Hallo Riviera,
Wenn die KM sich nun hinstellt und meint, ihr muesst halt sehen wie ihr das regelt, dann zeigt mir das, dass sie die Verantwortung einfach fuer die U-Zeit abeschiebt.
Dazu eine Verständnisfrage: Für mich war - besonders seit meiner Zeit hier bei VS - immer klar, dass sich der Elternteil, wo das Kind wohnt bei den Dingen, die den Umgangselternteil und den Umgang betreffen, raushält. Wenn ich jetzt von der KM "Verantwortungsübernahme" erwarte, wenn etwas schief läuft, dann müsste ich doch aber im Umkehrschluss auch damit leben, wenn die KM Verantwortung für Umgangsdinge übernehmen will (sprich sich einmischt), wenn alles glatt läuft. Es kann doch nicht der Sinn der Sache sein, dass sie jetzt dafür in die Verantwortung genommen wird?
Im Idealfall wäre es sicher gut, wenn die Eltern eine gemeinsame Lösung finden, für das Problem im Zusammenleben mit Tinas Stieftochter. Aber einfach den Umgang aussetzen halte ich für den falschen Weg. Immerhin kämpfen hier die meisten Väter um ein gleichberechtiges Mitspracherecht in der Erziehung ihrer Kinder. Jetzt den Umgang auszusetzen würde IMHO genau diesen Berechtigungswunsch ad absurdum führen. Ich kann meinem Teenager ja auch nicht sagen: "Na gut, wenn Du hier nicht mehr wohnen willst (weil Du Dich nicht so benimmst und einbringst, wie ich das für richtig erachte), dann zieh aus!" Ich finde, der Umgang ist das gleiche nur mit "zeitlicher Befristung" für ein Wochenende.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo,
naja, das ist natuerlich ein Problem fuer viele.
Ich sehe das so, was in der Praxis eher selten funktioniert> als UE kann man natuerlich alles so gestalten wie man moechte und entscheiden und und und.
Allerdings kann ich, aus meiner Sicht nicht einfach sagen, so lieber anderer ET sieh mal zu.
Bei uns war das auch gar nicht machbar. Tochter rief eine lange Zeit regelmaessig an wenn sie bei ihrem Dad war und wollte, dass ich sie hole. Da hab ich mich nicht hingestellt und dem Vater gesagt, sieh zu wie du das machst. Das ist es was ich meine.
Egal wo sich das Kind befindet, man ist auch ET wenn das Kind woanders ist.
Umgang aussetzen? Noe, davon hab ich nie gesprochen, ich befuerworte sowas auch nicht. Eher das Gegenteil.
Und genau deswegen ist hier auch die KM gefragt und nicht nur Tina und ihr Mann.
In dem Alter, in dem die Tochter ist ist es nunmal schwieriger, das ist so. Naja,zumeist.
Da kann man jetzt immer schoen sagen, dann ist der, dann ist der zustaendig. Nur das genau ist fuer die Kids in dem Alter voll ka..e, finde ich.
Letztlich wird es fuer die Tochter dann so aussehen, dass sie abgelehnt wird, das keiner so richtig an ihr interessiert ist und jeder ET sich irgendwie entzieht, auf seine Weise.
Es geht mir hier nicht darum, dass die KM sich in die Regeln des Haushaltes von Tina und Vater einmischen soll. Die Regeln sind ueberall verschieden und damit kommen die Kids auch klar.
Es geht darum sich nicht einfach zu entziehn, nur weil Daddy WE ist.
Hm, ich bin noch immer am ueberlegen wie ich das ausdruecken soll (bei mir ists noch frueh am Tach, da dauerts n bisschen laenger, grins)
...riviera
*hilflosguck*
Was soll denn die KM jetzt anderes machen, als Stellung beziehen? Sie will ja, dass die Große weiterhin zum Umgang mitgeht. Klar, sie müssten sich als Eltern mit der Tochter an einen Tisch setzen. Aber ich denke mehr kann sie doch gar nicht tun.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
