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Wie das aktive Interesse des KV wecken?

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(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Damit wird auch deutlicher, warum das bei euch nix wird.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.11.2013 12:06
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

Hab das alles nun lange mitgelesesn, ohne mich zu äußern, aber jetzt:

Damit wird auch deutlicher, warum das bei euch nix wird.

Genau, ich denke, das Ihr beide, Vater und Mutter nicht aufeinander zugehen könnt.

So wird das nie etwas.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 01.11.2013 12:29
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Und wieder ein Termin beim JA verstrichen, der seit Monaten feststand, und den er ganz spontan abgesagt hat. Immerhin, eenigstens abgesagt ganz kurz vorher.
Der x-te abgesagte Termin in diesem Jahr allein.
Es liegt nicht an mir.
Und ich mache einen Haken dran in diesem Jahr. Zwei Termine stehen noch aus, dann ist Ende jeglicher Umgangs-Unterstützung von meiner Seite.

Da kann er sich noch so toll verkaufen, uns verarscht (sry!) er nicht mehr!
(Von wegen, nichts wichtiger als seine Kinder ...)


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 17.11.2013 15:24
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Nächster Termine ohne Absage seinerseits verstrichen. Auf irgendwelchen Wegen ließ er verlauten, er sei momentan zu beschäftigt und würde sich melden, sobald er Zeit habe.
Sobald der letzte Termin des Jahres wie auch immer verlaufen ist, gebe ich hier ein Update. Dann schließe ich den Strang und das Thema wird aus unserem Leben verbannt.
Wer etwas von uns möchte, kann zu uns kommen.


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.11.2013 23:29
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Last Update, dann schließe ich den Strang binnen weniger Tage, weil ich mit dem gesamten Thema in unserem Leben jetzt abschließen werde:
Die Post vom Gericht konnte nicht zugestellt werden, er ist nicht ermittelbar.
Es ist nicht das erste Mal, dass ausgerechnet wichtige Post (Einschreiben & Co.) nicht zugestellt werden konnte.
Vielleicht werden wir irgendwann seine neue (?) Adresse bekommen, keine Ahnung.

Abschließend an euch alle hier herzlichen Dank für all eure Poppestritte, Ermunterungen, Zurechtweisungen und allem, allem, allem über die letzten Jahre!!!  :luxhello:
Bin eine Mutter, die den Kindern ihr Recht ermöglichen wollte, ihre Sehnsucht stillen wollte und auch dem vorgeblich extremst interessierten KV trotz allem Tohuwabohu den Kontakt ermöglichen wollte.
Ich habe viel versucht und noch weniger als nichts erreicht.
Es ist mir eine Lehre, es stärkt mich, es beruhigt mich, es ist zu einem Punkt geworden, den ich im Leben abhaken kann.

Ihr hattet Recht mit euren Prophezeiungen (er ändert sich, kann man nicht zwingen usw.), aber ihr hattet nicht seine goldenen Beteuerungen immer wieder anhören müssen. Und ´ne zweite Chance hat doch jeder verdient ... Also kriegte er sie, noch und nöcher.
Heute nun sehe ich, dass er bis jetzt sein Leben immer noch gar nicht im Griff hat, es evtl. auch nie schaffen wird, ab und an noch plärren wird etc. in meine Richtung.
Heute habe aber ich den nötigen inneren Abstand, dass es mich nicht mehr trifft/treffen wird.
Taten sprechen lauter als süße Worte.
Chance weggetreten, aber mit Anlauf. Pech gehabt.

Tschüß, mahjoko


LG - Life´s good, meistens!  😉

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Themenstarter Geschrieben : 26.11.2013 19:31
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hey Mahjoko,

Du klingst auf jeden Fall sehr entschlossen - das Erlebte hat bei Dir offensichtlich wirklich etwas bewegt.

Aber zumachen musst Du den Faden nicht. Wer weiss, was sich noch ergibt. Denn irgendwann wird der "Gute" ja wieder aus der Versenkung auftauchen. Und das Gerichte nicht "zustellen" konnten, hatten wir ja hier auch schon des Öfteren im Forum. Hier scheint die Justizverwaltung auch keine größeren Anstrengungen zu unternehmen, hier müssen oftmals die Betroffenen selber auch aktiv werden.

Auf jeden Fall ist der KV nach all Deinen Bemühungen in der Bringschuld und müsste sich beweisen (wenn er überhaupt jemals wirkliches Interesse am Umgang hatte). Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 26.11.2013 23:05
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Hey Ingo,
na gut. Dann bleibt der "Laden" hier weiter geöffnet. 😉

Sicher taucht Ex irgendwann auf.
Meine Zweifel um das "wie am besten" sind aber auf jeden Fall nun zu Ende, denn ich weiß nun für mich sicher, dass ich alles getan habe, was möglich war und kann das auch allen gegenüber vertreten.

LG, mahjoko


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 27.11.2013 09:49
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin mahjoko,

was Du vor allem noch aus der Birne kriegen musst, ist Dein inneres Bedürfnis, Dich rechtfertigen zu wollen, auch vor Dir selbst. Was den Vater Deiner Kinder zum Ankündigungsweltmeister macht, warum er sich seinen Kindern entzieht, warum er nicht Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um den Kontakt zu ihnen zu erhalten, warum er so ist wie er ist - Du bist der letzte Mensch auf der Welt, der eine Antwort auf diese Fragen bekäme und der Deinen Ex irgendwie ändern könnte.

Auch wenn die Kids Dich danach fragen, gibt es nur eine Antwort; sie lautet "Ich weiss es nicht". Es ist nicht Deine Aufgabe, ihnen ihren Vater zu erklären oder schönzureden. Es ist in einem Forum wie diesem zwar schwer zu glauben, aber die Wahrheit ist schlicht: Natürlich gibt es auch genügend Väter auf der Welt, die mit dem Geschenk, der Aufgabe, der Vorbildfunktion und der Verantwortung eines Vaters nichts anfangen können und zu denen ein Kind kein bisschen aufschauen kann. Such is life.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.11.2013 11:59
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Also, da der Strang noch offen ist: Termin bei Gericht fand statt. Alle meine Wünsche bzgl. Regelung wurden "umgesetzt". Das ganze bis zum Sommer, dann läuft es hoffentlich von selbst. (Ha ha.)
Es war dem Richter nicht klar, warum der Vater, der so sehr Umgang will, seit einem halben Jahr praktisch keinen mehr hatte und sich nicht mehr dafür einsetzt.
Er nahm sich sehr viel Zeit, wirklich sehr viel, wohl in der Hoffnung, dass er uns nicht noch mal empfangen muss. 😉

Tipp: Wenn man in ein Umgangsgespräch geht, lohnt es sich, einen aktuellen Kalender mitzunehmen. 😉 Das ist besser, als einen (kalenderlosen) RA aufgetan zu haben (PKH), obwohl man(n) angeblich noch nicht mal von dem Gerichtstermin wusste.

Wir werden sehen, wie das ganze ab jetzt läuft.
Sollte der KV die Umgangszeit auch weiterhin ausschließlich dazu nutzen, mich explizit zu diffamieren, negative Unwahrheiten über mich zu behaupten und den Kindern darüber hinaus Versprechungen zu machen, die er nicht einhält, werde ich den Umgang nicht mehr unterstützen.
Freude auf die eigenen Kindern, die immer noch wie eine Monstranz vor ihm schwebt, sieht für mich anders aus.

Schönen Advent! 🙂


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.12.2013 15:56
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

t.b.c.  ...
Running gag geht weiter.
Ein Kind mag nicht mit zum ersten Umgang nach langer Zeit, wortlos akzeptiert KV das, lässt das betreffende Kind stehen und zieht mit den anderen davon.
In den Weihnachtsferien, die per Gericht gerade erst hälftig geteilt sind, meldet er nach zwei Tagen an, die Kinder zurück zu bringen. Sie wollten nicht mehr bei ihm bleiben. Und er hatte auch kein Interesse, dass sie weiter blieben. Hat nichts dafür getan, dass die gerichtlich zugesprochene Zeit voll ausgeschöpft wird.

Ich fasse es nicht.


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.01.2014 21:21




(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Majoko,

uns warum hast duden Spies nicht umgedreht?

Ich hätte ihm gesagt: DU hast vom Gericht soundsoviele Tage in den Weihnachtsferien Umgang. Dem hast du auch so zugestimmt. Wie du diese Zeit nun abdeckst ist dein Problem. Überleg dir was. Ich erwarte die Kinder am xx zurück?

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.01.2014 21:31
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Tina,
das mag ich den Kindern nicht antun. Sie wollten nicht mehr bleiben.
Soll ich sie zwingen, bei einer Person zu bleiben, die anscheinend doch wenig bis gar nicht an ihrer Präsenz interessiert ist?
Vielleicht bin ich zu weich, aber das bringe ich nicht.
Die gerichtliche Regelung hatte ich übrigens angestrebt, weil er eben immer jammerte, er hätte zu wenig Umgang und ich würde es nach meinem Gusto handhaben.

LG, mahjoko

EDIT: Und weil es geregelt werden musste. Hat ja prächtig geklappt, hahahaaaaa ...


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.01.2014 21:40
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Damit ihr wisst, wie es weitergegangen ist:
Nach wie vor denke ich, dass es richtig war, dass ich den Kindern einen Umgang mit ihrem Vater ermögliche und so lange dafür gekämpft habe.

Das Ergebnis ist allerdings, dass er jeden Umgang fast ausschließlich dazu nutzt, mich zu diskreditieren. Die Kinder kommen verstört zu mir nach Hause.

Er vermeidet weiterhin jegliche direkte Kommunikation mit mir, lässt mir durch die Kinder seine Anliegen ausrichten, selbst, wenn er neben mir steht (!) und hat keinen Schimmer, wann die nächsten Umgangstermine sind. (Gerade erst gerichtlich geregelt. Herr, schmeiß Interesse für die eigenen Kinder ...!)
Unter anderem behauptet er immer wieder, ich unterbände den Kontakt und würde bsp. Telefonate verbieten, obwohl er täglich (!) anrufe. (Er ruft NIE an! Ich habe es IMMER weitergereicht, wenn wir zu Hause waren!)
Die Kinder befinden sich natürlich jetzt in einem Loyalitätskonflikt.
Zu gerne würden sie ihren Vater noch mehr schützen, der doch so hilflos ist, und der so von mir "niedergemacht" wird.
Sie verstehen seine Rechte sehr gut, das hat er ihnen gut vermittelt. Dass er nichts muss, dass er nur selten Zeit hat, dass sie sich freuen müssen, wenn er sie sehen kann usw.

Mit ihm brauche ich wohl nichts mehr diskutieren. Er hat die Einsicht eines kleinen Kindes, er erkennt gar nicht, dass er und wie er Verantwortung für seine Kinder übernehmen muss (und nicht umgekehrt) und welche Aufgaben ihm zukommen.
Neue Brillen, Zahnspangen, Übertrittszeugnisse und Schullaufbahnempfehlungen: Er hat keine Ahnung und will es auch nicht wirklich wissen.
Mir bleibt, ihn in Kenntnis zu setzen, damit er keinen Grund zur Beschwerde hat. Auf eine Reaktion oder gar Unterstützung (er könnte den Kindern in einigen Schulfächern so gut helfen!) warte ich nicht. (Und träume natürlich dennoch davon!)

Es wäre (momentan) ein ruhigeres Leben, gäbe es den Kontakt nicht. Aber es gibt nunmal einen KV, dieser lebt nicht besonders weit entfernt von uns, und ich denke es wäre noch wesentlich und vor allem nachhaltig schädlicher für die Entwicklung der Kinder, wenn sie sich kein eigenes Bild machen könnten.


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.01.2014 16:33
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Aber ... der Umgang läuft! So weit man das bislang sagen kann.

Mit jedem Mal erkennen die Kinder ihren Vater selbst besser. Bot er all die Jahre zuvor eine große Projektionsfläche für Idealvorstellungen, so gleicht sich das Bild nun an die Realität an.
Was auch deshalb gut ist, weil es in nicht-getrennten Familien ja auch zwei Eltern gibt, die nicht immer einer Meinung sind und Ansichten unterschiedlich vertreten und pflegen.
Wenn Kinder nur eine Person haben, an der sich ihr ganzes Wertesystem ausrichtet, bis sie etwa zehn Jahre alt sind und sich dann allmählich eine eigene Meinung bilden, halte ich das nicht für optimal.

Trotz der komischen Begleiterscheinungen bin ich momentan wirklich zufrieden mit dem Erreichten.
Der lange Atem hat sich ausgezahlt.

Cheers!  :applaus2:


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.03.2014 13:05
(@biggi62)
Nicht wegzudenken Registriert

Der lange Atem hat sich ausgezahlt.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Mahjoko!

An unserer "Vater will keinen Umgang"-Front ist nach ein paar warmen Monaten seit einem halben Jahr wieder "Eiszeit".

Zur Erinnerung: Der leibliche Vater meiner Ältesten und ich haben 8 Jahre zusammengelebt und uns gemeinsam um seine Kinder aus erster Ehe gekümmert. Anlässlich einer Familienfeier Ende 1993 haben meine Schwester und mein Schwager bekannt gegeben, dass ihr 2. Kind unterwegs sei. Dazu hat mein damaliger LG den Beiden herzlich gratuliert und in die Runde gesagt, dass wir nun (d. h. nach 8 Jahren Kampf mit seiner (H)Ex) nun auch endlich daran denken könnten, miteinander eine Familie zu gründen.

6 Wochen später war ich schwanger.
6 Monate später war ich Single.

Er hatte mich vor 20 Jahren vor die Alternative gestellt, ohne leibliches Kind weiterhin seine Kinder aus erster Ehe zu betreuen und zu versorgen oder mit meinem leiblichen Kind und ohne Kontakt zu Vater bzw. Halbgeschwistern allein unser Leben zu meistern.

Ich habe mich vor 20 Jahren für unser Kind und gegen einen Abbruch entschieden.
Er hat unser Kind 14 Jahre lang vollständig ignoriert.

Als die Große 14 war, hat sie selbst den Kontakt zu ihm gesucht.
Das klappte ab und an sporadisch.

Seit einem halben Jahr hat er den Kontakt wieder einschlafen lassen.
Die Große leidet sehr darunter.

Und ich leide unter meiner Hilflosigkeit. Wie gerne hätte ich mein Kind davor geschützt. Gegenüber seinen Kindern aus erster Ehe war er 8 Jahre lang überaus fürsorglich und verantwortungsbewusst. Wenn die beiden in den letzten Jahren Zeit miteinander verbracht haben, hat unsere Tochter jede Minute genossen. Seitdem er (der nur wenige Autominuten entfernt wohnt und auf dem Weg zur Arbeit fast an unserer Tür vorbei fährt) den Kontakt erneut komplett abblockt, leidet sie umso mehr.

Wie sich solche Erfahrungen auf ihre Bindungsfähigkeit auswirken, können Außenstehende nur ahnen.

GlG 🙁 Biggi       


Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)

AntwortZitat
Geschrieben : 03.03.2014 14:54
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Zu früh gefreut!
Gefreut, bevor das erste Vierteljahr um war.

Den letzten Umgang hat der Vater kommentarlos ausfallen lassen, zu erreichen ist er eh nie, und damit ist auch die gerichtliche Einigung hinfällig.
Kein Umgang mehr. Amen!

Biggi, deine Kurzvita hat mich sprachlos gemacht! Was gibt es für Holzköppe (Männlein wie Weiblein)!

Ich hab die Schnau* voll, die Kinder sind sauer und enttäuscht, eines inzwischen absolut lebensunlustig (keine pubertäre Phase, präbutertäres Kind will nicht mehr leben, weil doch eh alles scheixxegal sei, Verhaltensauffälligkeiten, Bindungsängste, usw. usf.) Jeden Tag arbeite ich das auf, jeden Tag, immer wieder.
Momentan ist es gräsig!
Kaum erzählt irgendein anderes Kind von seinem Vater, geht hier Heulerei los.
Familienfilme mit einer Vater-Mutter-Kind-Familie: Können wir nicht schauen, Heulerei.

(Eine Zeit lang machten sie in guter Vatermanier mich verantwortlich, dass er nicht kam bzw. sich verhält, wie er sich verhält. Weil er das mit seinem Manipulationsvermögen wahrlich gut vermitteln kann.)

Glaube kaum, dass er jetzt noch mit irgendwelchen Rechten, die er durchaus hat, irgendwo durchkommt, wo ich auch von Belang bin.
Kinder staunten nicht schlecht, als sie Bekannte von ihm trafen, die ihn sehr, sehr bedauerten, weil er doch so viel Probleme wegen seiner Kinder hat und sich so sehr um sie kümmern muss und kaum noch was anderes machen kann.
Da passte so einiges nicht zusammen. 😉 

(Mal wieder:) Ende der Geschichte. Fertig mit den Nerven. Entschluss gefasst.

Greez, mahjoko


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 08.04.2014 18:06
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Irgendwann kommt der Punkt, da ist verlässlich KEIN Umgang mehr besser, als dem Vater wegen Umgang in die Hintertür zu kriechen mit dem Ergebnis,  dass nur die Kinder Schaden nehmen.

Ich würde ihn boykottieren. Und das meine ich GENAU SO! Soll er doch klagen, wenn ihm das nicht passt.

LG LBM (die gerade Tourette kriegen könnte....)


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 08.04.2014 18:50
(@biggi62)
Nicht wegzudenken Registriert

Kaum erzählt irgendein anderes Kind von seinem Vater, geht hier Heulerei los.
Familienfilme mit einer Vater-Mutter-Kind-Familie: Können wir nicht schauen, Heulerei.

Liebe Mahjoko,

ich wünsche euch und vor allem dir die Kraft, den Schmerz der Kinder auszuhalten. Lass sie bitte weinen. Lass sie hingebungsvoll, ausdauernd und lautstark um das trauern, was andere Kinder haben und was sie nicht haben, nicht hatten und nie haben werden.

Mehr kann ich für meine Tochter auch nicht tun. Aber gerade das ist sooo wichtig: Die Gefühle sein zu lassen, ihnen Raum zu geben ohne sie zu bewerten. Kein Mensch kann länger als maximal 1 Stunde heftig schluchzen und weinen. Kein Mensch und erst recht kein Kind sollte ohne Umarmung schluchzen und schreien. "Ja, das ist sehr, sehr schade, mein Schatz. Nein, ich kann es nicht ändern. Jeder wäre traurig / wütend / enttäuscht an deiner Stelle." ist alles, was wir unseren Kindern geben können. Es sieht so wenig aus. Und ist doch so viel.

"Mein Vater / meine Mutter ist gestorben. Er / Sie hat mich bis zum letzten Atemzug geliebt."  ist eine Erkenntnis / ein Schmerz womit Kinder in emotionale gesunden Familien irgendwann zu leben lernen.

"Meinem Vater / Meiner Mutter geht es gut ohne mich. Er / Sie lebt ganz in der Nähe. Er / Sie will nichts mit mir zu tun haben." ist ein Schmerz, der den Schmerz von (Halb-)Waisen um ein Vielfaches übersteigt.

Mit ihrer Ablehnung stellen die boykottierenden Eltern die halbe Existenz des Kindes in Frage. Die Erkenntnis: "Wäre es nach ihm / ihr gegangen, dann gäbe es mich nicht." ist wie eine tödliche Wunde in der Seele eines Kindes / eines Jugendlichen / eines Erwachsenen, das/der sich dieser Einsicht stellen muss.       

Liebe Mahjoko, es tut mir so leid, dass deine Kinder schon so früh erkennen müssen, dass sie ihrem Vater gleichgültig sind.
Sogar meine Große hat schwer an dieser Einsicht zu knabbern. Einerseits hasse ich meine Machtlosigkeit an diesem Punkt. Andererseits gibt meine vollkommene Ohnmacht mir eine große Freiheit. Die vollkommene Gewissheit: "Ich kann nichts dafür und ich kann es nicht ändern. Niemand außer dem KV kann das. Wenn er nicht will, muss ich mich nicht schuldig fühlen." ist der Quell meiner inneren Stärke, wenn ich meine weinende Tochter umarme und ihren Schmerz aushalte.

Würde sie nicht trauern, wäre sie nicht wütend, würde sie sich "cool" geben, hätte ich mehr Sorge um meine Tochter.

Herzlichst  ;( Biggi

PS: @LBM Tourette ???  :google: You made my day!  :rofl2:


Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)

AntwortZitat
Geschrieben : 08.04.2014 20:54
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Jepp! Ich schließe mich auch an.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.04.2014 22:16
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Das JA, dem ich pro forma mitteilte, dass er gegen die Vereinbarung verstoßen hat, die sind ja mit von der Partie, sagte natürlich gleich: "Dududu!" Weil es einem Umgangselternteil ja mal passieren kann, dass man einen Umgang vergisst, oder einem etwas dazwischen kommt etc. MAL, ha ha ha, MAL! 
Quasi: Bitte um Verständnis und eine Rüge, dass ich mir bloß nichts ausdenken solle, den Umgang zu lassen. Kindeswohl! Andererseits ist klar, die dürfen schriftlich gar nichts anderes rausgeben.

Ich sage: In den letzten Jahren hat einigermaßen regelmäßiger Umgang maximal drei Monate am Stück geklappt, dann immer wieder: Gar nichts!
Das ist das Gegenteil von Kindeswohl und mein Verständnis ist aufgebraucht.
Ich glaube wohl!

Meinem Kumpel wurde das Sorgerecht entzogen, weil sich die Eltern nicht einigen konnten, aber er hat sich immer sehr umfassend und interessiert um die Kinder gekümmert. Nur waren die Eltern eben oft nicht einer Meinung.
Ist ein anderes Gericht, als das für uns zuständige.

Ich gehe dann mal aushalten und aussitzen.


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 09.04.2014 14:20




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