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Was ist für Euch "qualitativer Umgang" ?

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(@Bette)

Hi zusammen!
Möchte mal eine Frage ins Forum werfen. Was ist für Euch Väter "qualitativer Umgang" mit einer 17jährigen?
Interessiert mich, da selbst betroffen als Zweitpartner und Mutter. Variiert das wirklich so?
Pfelge "normalen" Umgang mit meinem Sohn (16 Jahre), sind ein tolles Gespann.
Wie handelt man das als Vater mit seiner Tochter von 17 Jahren?
Was macht Ihr so mit Euren Kindern als Väter? Erzähl Euch dann nachhher, wieso ich das Frage. 😉
Tenor ist: Was ist normal und was ist "verhätscheln"?
Lieber Gruß
B


Zitat
Geschrieben : 02.04.2007 22:13
(@papa-nico)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Bette!

Kann man so eine Frage pauschalieren? Hängt es nicht doch sehr vom Jugentlichen selbst ab? Während sich die einen zu ruhigen bzw. konservativen Personen entwickeln, heben andere völlig ab und schweben mit ihren Verrücktheiten und Gefühlen in anderen Sphären.... Wie behandelt man also eine 17jährige? Was mag ein Jugentlicher?

Wenn man als Vater/Mutter einen guten Zugang hat und auf die Wünsche Rücksicht nehmen kann, hat man das mögliche erreicht. Viele Grenzen kann man sowieso nicht mehr aufstellen - das käme dann mal 15 Jahre zu spät  😉

nur ein paar Gedanken
LG
Nico


Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt.
Der andere packt sie kräftig an - Und handelt.
(Dante)

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 10:49
(@Bette)

Hallo Nico,

so sehe ich es ja auch.  😉
Aber was mich interessiert, ist, ob bei den Umgangstreffen Autofahren üben (ohne vorherige Fahrschulkenntnisse), für die Schule lernen etc. wirklich qualitativ sind.
Ich selbst würde mir mit meinem Sohn da eher Ausflüge, Kino, Theater etc vorstellen.
Für die Schule lernen fällt da für mich unter "Alltag".
Was mich auch interessiert, ist, wo die Umgangstreffen stattfinden. Geht ihr auch immer in die "alte Wohnung" und trefft Eure Kinder da?

Lieber Gruß
B


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 11:12
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hm,

Bette, warum sollte er nicht auch mit ihr für die Schule lernen (wenn ich das auch bei einem so alten Kind etwas seltsam finde, das sollte sie alleine auf die Reihe kriegen). Autofahren üben, ich persönlich würde es nicht unbedingt machen, aber wenns Kosten spart ,-)

Ich weiß nicht wirklich was du hier hören willst, außerdas was du eh schon weißt. Nein, normalerweise nimmt man den Umgang nicht im alten Haushalt war und nein, dein Geliebter benimmt sich nicht so wie es für seine Tochter gut wäre. Er setzt ihr keine Grenzen, lässt sie übre sein Leben bestimmen.

Umgang ist je nach Alter und Geschlecht gestaltet. Mein Mann z.B. geht mit seiner Großen scho mal in der Stadt bummeln, allerdings gibts dabei keine neuen Klamotten oder so. Aber gucken darf man ja ;-). Mit der Kleineren geht er dann eher mal irgendwo toben oder begleitet sie derzeit zum reiten (tja, ist das Alltag oder Umgang, denn es ist therapeutisches reiten)

Es gibt da keine typischen Antworten. Auch finde ich es falsch zu sagen ,das Umgang nur aus Freizeitvergnügungen bestehen soll. ich finde es sogar gut, wenn auch im Umgang ein Stück Alltag gelebt wird.

Bei denem Supermann mußt du aber einfach eingestehen, das seine Familie trotz allem vorgeht. Das weißt du, es macht keinen Sinn sich darüber aufzuregen. Du hast es in der Hand dier Situation zu ändern, ihn wirst du nicht ändern. Oder hat sich das nun mit der patientenverfügung und deiner "Absicherung" was das Händchenhalten am Krankenbett ngeht schon was getan?

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 11:30
(@Bette)

Hallo Tina!

Nein, damit hat sich noch nichts getan. Ich selbst werde es auch nicht mehr ansprechen. Händchenhalten am Bett? Nun ja, das ist etwas platt ausgedrückt, aber egal.

Mit dem Umgang meinte ich ja auch die Zeiten, die für Vater und Tochter sein sollten, damit meinte ich nicht die Alltäglichkeiten wie Lernen etc.
Bekomme einfach keinen Nenner in dem Bezug, wie er drüben lebt. Irgendwie finde ich das alles anormal, untypisch, soziopathisch.... Eben einfach nicht normales Leben, wie ich es kenne und als normal empfinde.

Mich hat einfach interessiert, wie andere Väter die Umgangszeiten mit ihren Kindern verbringen. manchmal denke ich ja, daß ich vielleicht nicht "normal" empfinde. Aber scheint ja nicht so zu sein. 😉

Lieber Gruß
B


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 11:59
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Bette,

Bekomme einfach keinen Nenner in dem Bezug, wie er drüben lebt. Irgendwie finde ich das alles anormal, untypisch, soziopathisch.... Eben einfach nicht normales Leben, wie ich es kenne und als normal empfinde.

und warum muss sich das unter Deinem persönlichen Nenner subsummieren? Wer definiert, was "normal" ist? Du? Was wäre, wenn Vater und Tochter Spass daran hätten, während der Umgangszeiten Karten zu spielen oder Karnickel zu züchten? Und natürlich die Frage aller Fragen: Ist Dir bekannt, dass die meisten Partnerschaften nicht am grossen Drama scheitern, sondern an fortlaufenden Nickeligkeiten von der Sorte "Warum bist Du nicht so, wie ich Dich haben will?"

Manche Probleme im Leben erklären sich ganz von allein...

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 12:12
(@Bette)

Hallo Martin!

Ich definiere ja nicht, was "normal" ist. Ich will ihn auch nicht ändern, wie Du meinst. Von mir aus können sie Karten spielen oder Karnickel züchten. 😉 Das fände ich ja wiederum "normal". *lach*
Das große Drama, das Du anspricht, auf das warte ich nicht. Fortlaufende Nickeligkeiten sind auch nicht mein Ding.

Lieber Gruß
B


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 12:20
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Mit dem Umgang meinte ich ja auch die Zeiten, die für Vater und Tochter sein sollten, damit meinte ich nicht die Alltäglichkeiten wie Lernen etc.

Ganz ehrlich Bette,

für mich ist auch das gemeinsame Lernen eine Form des Umgangs, auch wenn es eherzuralltäglichen Routine gehört. Wie definierst du Umgang. Nach deiner Definition sage ich mal überspitzt: Essen ist etwas alltägliches und gehört also nicht zur Umgangszeit...

Ich finde es sowieso ziemlich unglücklich das man von Umgang spricht. Ich denke es sollte so weit möglich einfach individuell nach den Wünschen des Kindes und des Elternteils der eben nicht mit dem Kind zusammenlebt gestaltet werden.

Ich weiß das es bei euch sehr seltsam läuft, aber das Problem liegt nicht beim Umgang oder bei der Tochter...

Irgendwie finde ich das alles anormal, untypisch, soziopathisch....

Damit liegstdu wahrscheinlich noch nicht mal falsch. Aber bedenke das sowohl dein LG als auch du Teil dieses Systems seit... Genauso wird wahrscheinlich seine Ex über dich und die Beziehung zu deinem LG denken. Wie untypisch, soziopatisch das eine frau sich sowas antut... es kommt immerauf die Sichtweise an.
Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 12:24
(@Bette)

Hallo Tina,

das Wort Umgang gefällt mir auch nicht, habe es aber benutzt, da ich dachte, daß ihr dann wißt, was ich meine.

Ich spreche von den Zeiten, die Freizeit sind, nicht von Alltäglichkeiten. Die sind außen vor und finden ja auch statt. Ich wundere mich einfach nur über die Gestaltung "qulitativen Umgangs" und wollte wissen, wie andere ihn definieren und gestalten. Klar, daß es abhängig ist vom Alter des Kindes. In dem Fall ist es eben eine 17jährige. Ich würde mir meine Tochter schnappen und sonst etwas mit ihr veranstalten, z.B. Wochenende wegfahren und Radtouren etc. das wäre für mich qualitativ.

Daß es bei uns seltsam läuft. Nun ja, ich denke nicht bei mir und meinem Sohn. Die andere Familie ist ja jetzt - jeder für sich allein - in psychologischer Behandlung. Ich denke ja eher, daß da eine Familientherapie angebracht wäre. Aber ist nicht meine Baustelle, sondern seine.
Ich verstehe eben einfach dieses Nachgeben nicht, das aufgrund seines schlechten Gewissens ist. Ich komme mir vor wie bei Woody Allen im Stadtneurotiker. Nur, daß ich leider dieses Irrenhaus live erlebe.

Lieber Gruß
bette


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 12:34
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Bette,

ich meinte es auch nicht in Bezug aufdich und deinen Sohn, sondern darauf ,das du in Bezug auf deinen LG Teil dieses ungesunden Systems bist.

Ich verstehe eben einfach dieses Nachgeben nicht, das aufgrund seines schlechten Gewissens ist

Das wirst du auch nie verstehen und IMO mußt du es auch nicht verstehen. Das ist auch kein Problem das nur in Trennungsfamilien auftritt. Es gibt sehr viele Kinder die materiell alles bekommen ,weil die Eltern damit ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen, weil sie nicht viel Zeit haben oder so.

Freizeit mit ner 17-jährigen sicher auch nicht wirklich einfach. Meist haben die anderes zu tun als mitihren "Alten" rumzuhängen, so daß sich da Freizeit wohl eher mit dam Papa shoppen heißt oder so 😉 ,

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 12:49




(@Bette)

Hallo Tina,

diese Freizeit mit einer 17jährigen würde ich ja auch noch nachvollziehen können. Aber diese 17jährige will ja wohl behandelt werden wie ein Kleinkind. Sie hat keine Interessen außer mit Mama und Hunden Agility. Na ja, und jetzt Autofahren. Aber das auch nicht erst mit Fahrschule (Theorie), sondern einfach nur Autofahren. Es geht immer alles den Weg des gringsten Widerstands. Er will die Zeit "nett" verbringen und nicht für Verärgerung oder gar Verstimmung sorgen. Ergo wird alles gemacht, was und wie sie will.
Das betrifft egal welchen Lebensbereich des Kindes. Sie ist schlecht in der Schule, dann ist die Schule schlecht und nicht die Tochter zu faul zum üben. Das ist nur eine Facette. Geht beliebig weiter. Sie hat keine Freunde, na das ist doch weil die anderen alle böse sind und sie nicht leiden können. Und so weiter.
Es wird jeglicher Konflikt vermieden, Kommunikation findet nur oberflächlich statt.

So wie Du die Freizeit aus Deiner Sicht beschreibts, das wäre mein Sohn mit 16. Der würde mir sagen: Mama, sei mir nicht böse, aber ich hab mich mit meinen Kumpels verabredet und nachher wollen wir in die Disco. 😉 Das finde ich in dem Alter auch "normal". Weiß ja selbst noch, wie es als Teenie war.

Aber dieses andere Kind fordert wie ein verzogenes Kleinkind und erwartet auch oftmals eine solche Beschäftigung. Genau wie gemeinsames Kaffeetrinken mit Mama und Papa und "heile Famile spielen" im ehelichen Haushalt. Und alle spielen mit, um des lieben Töchterchens wegen. *kopfschüttel*

Lieber Gruß
B


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 13:02
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hm Bette,

ich verstehe was du meinst. Du sagst ja selbst das Mama und Papa dabei mitspielen und sie dabei noch unterstützen. Irgendwann werden sie feststellen (oderauch nicht) das sie ein Kind herangezogen haben das völlig lebensunfähig ist. Schlimm fürdas Kind, aber noch schlimmer für das was noch kommen wird. Ich fürchte irgendwann gibt es wieder einen Vater, der hier Rat sucht, weil dieses Mädel sich irgendwann ein Baby einbildet und nicht fähig sein wird mit dem Vater eine Beziehung zu führen.
IMO liegen die Probleme nicht im Hier und jetzt, sondern darin, das das Mädel wohl schon immer Prinzessin war und nie im richtigen Leben angekommen ist und das so schnell wohl auch nicht wird. Das Kind braucht Hilfe und auch die Eltern um zu sehen was sie da anrichten. Von daher macht es wenig Sinn sich über irgendwelche Umgagnsformen Gedanken zu machen. Verbann das einfach aus deinem Kopf und lass sie machen. Verbiete deinem LG über seine PRobleme zu reden, erschafft sie sich ja selsbt und will nichts ändern. Genieß die Zeit mit ihm und sorge dafür das sein anderes leben außen vor bleibt. Das mußt du dir nicht antun. Ich würde ihm da auch nicht zuhören, nicht nachfragen, einfach kein Interesse zeigen.

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 13:14
(@Bette)

Guter Rat, Tina, nur schwer zu leben. Ist ja ein Teil von ihm.  😉

Das Thema darf man ja auch bei ihm nicht ansprechen, dann wir er ungehalten und schottet ab. Insofern bekomme ich es ja wenig mit. Bekomme es aber mit, wenn da wieder Termine mit ihr anstehen und was geplant ist.
Ich würde mir als Eltern immense Sorgen machen über die Lebensunfähigkeit meines Kindes und was aus ihm mal werden soll. Aber nicht meine Baustelle, wie gesagt. Denke nur manchmal, daß ich es vielleicht falsch oder zu engstirnig sehe. Daher hatte ich die Frage ja mal in den Raum geworfen.

LG
B


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 13:21
(@Aniram)

Da sieht man mal wieder wie leicht es ist, eine Frage völlig falsch
zu verstehen. Und dabei wollte ich schon was dazu sagen und
habe mich nur deshalb zurückgehalten weil ich einfach kein
Vater bin.

Aber Gedanken habe ich mir darüber gemacht, was ich als Kind
oder Jugendliche wäre ich in der Lage gewesen oder auch als
Teilzeitelternteil (klingt auch nicht viel besser als Umgangseltern-
teil, ich weiss) als qualitativ wertvoll gesehen hätte und bin zu
folgendem Schluss gekommen. Und das auch aus beider Sicht-
weisen.

Qualität hat es dann für mich und da nicht ausschließlich wenn der
Umgang Auge in Auge stattfindet,

wenn man sich unbändig darauf freut
wenn man sich innerlich verbunden fühlt
wenn man auf den Anruf von Papa wartet und nicht froh ist, ihn hinter sich
        gebracht zu haben
wenn ich gar nicht abwarten könnte, Papa dieses oder jenes zu erzählen (egal
        ob das Streit mit der besten Freundin oder Kummer mit dem Freund ist)

Qualität ist für mich aber auch das Wissen, dass das dem Papa genauso wichtig
ist und nicht weil er denkt, er sollte wieder mal anrufen.

Oder auch so man schon ein gewisses Alter erreicht hat, das man gemeinsam
plant, was man das nächste Mal unternehmen kann und wo beide Freude daran
haben. Ich glaube es hätte mir keinen Spaß gemacht, wenn mein Vater egal wo,
mir nur hinterhergetrottet wäre um mir eine Freude zu machen. Unternehmungen
sind dann schön, wenn man auch von der gemeinsamen Erinnerung daran zehren
kann. Klar gilt das erst ab einen bestimmten Alter - bei Kleinkindern sind andere
Maßstäbe zu setzen.

Seltsam, gestern hatte ich soviele Worte dafür und jetzt fällt es mir schwer, sie
auf's "Papier" zu kriegen. Es hat so unheimlich viel mit Gefühl zu tun und das
läßt sich oft nicht leicht erklären.

Einer 17-jährigen wie einem Kleinkind, wobei das bei denen schon ungesund
ist weil es sie nur zu verzogenen Rangen macht, aufgrund schlechten Gewissens
jeden Wunsch zu erfüllen, das hat aus meiner Sicht nichts mit Qualität zu tun.

Eher das Gegenteil ist der Fall und man tut dem Kind, auch wenn es sich schon
um ein etwas größeres handelt, nichts Gutes.

Nur Bette... selbst wenn der Umgang so laufen würde wie er wünschenswert
wäre, es würde Deine Probleme mit dem Partner nicht lösen. Weil er zu keiner
Lösung bereit. Und die haben nicht mit seiner Tochter zu tun. Du suchst auf
Baustellen eine Lösung für Deine oder eure Probleme, wo Du sie nicht finden
wirst. Du hängst Dich meiner Meinung an den falschen Dingen auf. Bildlich
gesprochen natürlich  😉

Aber da kommt mir sowieso einiges seltsam vor. Auch im Bezug auf viele Deiner
Fragen die ungewöhnlich sind, wenn der Freund Rechtsanwalt ist.

Aber das ist jetzt wieder eine andere Baustelle.

Gruß

Marina


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 14:10
(@Bette)

Hallo Marina!

Qualität hat es dann für mich und da nicht ausschließlich wenn der
Umgang Auge in Auge stattfindet,

wenn man sich unbändig darauf freut
wenn man sich innerlich verbunden fühlt
wenn man auf den Anruf von Papa wartet und nicht froh ist, ihn hinter sich
         gebracht zu haben
wenn ich gar nicht abwarten könnte, Papa dieses oder jenes zu erzählen (egal
         ob das Streit mit der besten Freundin oder Kummer mit dem Freund ist)

Sie freut sich aber nicht, zeigt diesbezüglich keine Emotion, er muß ihr hinterherrennen, sich auf der anderen Seite aber vorwerfen alssen, daß er sich nicht kümmert.
Die Gespräche finden an der Oberfläche statt, gehen aber nicht tiefer und über ihr "Seelenleben" wird nur insofern gesprochen, als es Mutter und Tochter hilfreich ist.

Er trottet auch nicht hinterher, aber da sie keine Interessen außer Hunden hat, ist es schwer. Er macht sich Gedanken, aber die werden oft blockiert und er leidet dann darunter.

Ich habe ja gar keine Probleme, es sind seine Probleme und die seiner Altfamilie. Ohne sie alle könnte mein Leben wirklich einfach und glatt laufen. Ich verstehe seine Haltung oftmals nicht, aber das ist eine andere Baustelle.

Wieso meinst Du, daß ich die Dinge an den falschen Dingen aufhänge? Ich meine, daß wenn die Situation mit seiner Altfamilie geklärt wäre und in "normalen" Bahnen verlaufen würde, auch bei uns alles "normal" ablaufen würde. Ich mache das an einer emotional kaputten Altfamilie fest, die alle nicht miteinander kommunizieren und miteinander leben.

Warum findest Du meine Fragen ungewöhnlich? Was hat das damit zu tun, daß er Rechtsanwalt ist?

Lieber Gruß
Bette


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 14:28
(@Aniram)

Hallo Bette !

Ich habe mit meinen Ausführungen nur Deine Frage beantwortet,
was ICH unter qualtitativ wertvollen Umgang vorstelle und nicht
behauptet, daß er im Bezug auf Deinen LG und seine Tochter so
stattfindet.

Und zur Verzogenheit oder meinetwegen nennen wir es auch
Handeln aus falsch verstandener Liebe gepaart mit schlechtem
Gewissen, naja... was soll ich dazu sagen ?

Ich habe ja gar keine Probleme, es sind seine Probleme und die seiner Altfamilie

Ich habe den Eindruck und entschuldige bitte wenn ich mich irren
sollte, daß Du das sehr wohl zu Deinen Problemen machst bzw.
der Meinung bist, würde der Umgang anders laufen, würden sich
auch eure Probleme im Nichts auflösen. Ich denke nicht, daß das
so ist, aber das ist nur meine persönliche Ansicht.

Wieso meinst Du, daß ich die Dinge an den falschen Dingen aufhänge? Ich meine, daß wenn die Situation mit seiner Altfamilie geklärt wäre und in "normalen" Bahnen verlaufen würde, auch bei uns alles "normal" ablaufen würde.

Siehst Du - genau DAS meine ich und diesen Gedankengang
halte ich für falsch.

Egal wie immer der Umgang mit seiner Tochter ist, ob gut, schlecht,
falsch, richtig... es würde an euren Problemen nichts ändern.

Hier würde sich nur dann etwas ändern, wenn er die Courage hat
einen Schlußstrich zu ziehen. Entweder es ist so, daß seine Ehe
kaputt ist und zieht daraus die nötigen Konsequenzen und baut
sich mit Dir oder auch ohne Dich einen neues Leben auf, daß
seine Tochter ja nicht ausschließt oder er ist wenigstens so
ehrlich zuzugeben, daß ihn dazu die Kraft fehlt oder was immer
auch der Grund dafür ist.

Aber so lange Du ihm die Bequemlichkeit erhältst, wann immer
er es möchte, bei Dir unterzukriechen und auszujammern, so
lange wird er diesen für ihn angenehmen Weg gehen.

Kurzfristig schien es so als hättest Du das selbst begriffen. Du
hast Dich aber dann doch entschlossen die damit verbundenen
Demütigungen und das sind sie, weiter zu ertragen.

Nunja, Du bist eine erwachsene Frau und jeder ist seines Glück's
auch auch nicht, Schmied. Nur, dieser Mann hat keine Achtung
vor Dir, sonst würde er Dich nicht so behandeln. Liebe kann das
auch nicht sein - was also dann ?

Ich kenne die Situationen wo man ständig dabei ist, Ausreden
für das wie und warum des Handelns des Partner zu erklären.
Glaub nicht, daß mir das noch nicht passiert ist. Aber irgendwann
hat mich die Wahrheit und die Erkenntnis, daß ich vielleicht meiner
Umwelt was vormachen kann, aber nicht mir selbst auf Dauer,
eingeholt.

Ich hoffe für Dich, daß Du nicht mehr lang hin hast, bist Du auch
soweit bist. Das solltest Du dir alleine schon Wert sein. Hab doch
ein bißchen Stolz. Er ist nicht der einzige Mann auf der ganzen
Welt und selbst wenn, bevor ich das auf immer ertragen würde,
bliebe ich lieber alleine.

Warum findest Du meine Fragen ungewöhnlich? Was hat das damit zu tun, daß er Rechtsanwalt ist? 

Entschuldige, das war ein bißchen mißverständlich und eigentlich
auf andere Treads von Dir bezogen. Es kam mir nur während des
Schreibens ein.

Ein paar Sätze von mir werden Dir bestimmt weh tun. Sei Dir
sicher, daß ich sie aber nicht gesagt habe um Dich zu verletzen.

Aufwecken allerdings würde ich Dich gerne.

LG Marina


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 14:49
(@Bette)

Hallo Marina!

Hab es nicht als Kränkung empfunden, sondern als hilfreich. Deshalb hab ich ja auch die Frage gestellt. 😉

Ich mache die Problematik an ihm fest, da kannst du sicher sein. Ist aber ein ganzes Paket an Problemen, das er da wohl mitschleppt. Die ganze Familie ist irgendwie verkorkst. Da ich aber nunmal mit ihm zusammen bin - versteh ja auch nicht, daß ich das alles mitmache - ist es ein Stück unseres Alltags.

Es ist einfach so, daß termine von der Tochter immer kurzfristigst bestätigt werden und daher die Planung für uns oft nicht möglich, da er natürlich seine Tochter sehen will.
Ich bitte schon sehr lange um einen groben Terminplan, damit Planungen für alle Seiten möglich sind. Ich bin es leid, immer um das Kind herum zu planen.

LG
Bette


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 15:09
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich bin es leid, immer um das Kind herum zu planen.

Dann lass es einfach. Habt ihr etwas geplant und Töchterchen kommt auf die Idee jetzt grade mal Zeit für ihren Papa zu haben ,dann lass ihn springen und mach das geplante eben alleine oder lad spontan ne Freundin dazu ein. Z.B. Ihr wollt essen gehen... daskann man auch mit einerguten Freundin und ist wahrschein liuch dann weit entspannter...


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 15:44
(@Bette)

Natürlich wäre es entspannter mit Freunden. Warum soll ich aber mit einer Freundin ins Wochenende fahren, wenn es mit dem Partner geplant war? Das ist Partnerzeit.
Bei einem Essen oder Theaterbesuch würde ich es ja so machen und eine Freundin fragen.
Manchmal habe ich das Gefühl, daß es auch absichtlich so gesteuert ist, daß die Treffen in letzter Sekunde anberaumt werden und oft dann, wenn wir etwas vorhaben.

LG
B


AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 19:08
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

ich stelle fest, es geht dir nicht um die allgemeine Diskussion, was der Einzelne hier unter "qualitativem Umgang" versteht.

Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass du über den Helbel "Schau Schatzi, die bei vatersein.de verstehen unter Umgang das und dies und jenes. Schau, dass du das so hinbekommst, dann ich lieb zu dir und es fluppt bei uns beiden auch wieder."

Sorry, das ist blauäugig. So blauäugig, wie Paare Kinder in die Welt setzen, um die Partnerschaft zu kitten.

Arbeite du an deinen Baustellen. Lass ihn an seinen Baustellen arbeiten, so wie er das für sich als richtig empfindet.

Und komme den Usern nicht durch Hintertür. Sag was du willst und gut ist. Angesichts deiner weiteren Topics ist jedoch Hilfe nur schwer darstellbar.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 03.04.2007 19:20




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