Wir benötigen Hilfe!
Folgende Situation:
Frau x und Herr y haben unverheiratet ein gemeinsames 6 jähriges Kind.
Beide haben das Sorgerecht und leben seit 5 Jahren getrennt.
Das Kind besucht den Vater regelmäßig jedes 2. WE seit ca. 1,5 Jahren.
Vorher haben überzogene gerichtliche Unterhaltsforderungen seitens der Mutter,
Diebstahl der Mutter beim Vater und Gerüchte und Lügen
über den vater das Elternverhältnis stark gestört (das war dann auch der Trennungsgrund).
Die Kindsmutter hatte nach der Trennung über den Vater Gerüchte verbreitet.
(Vorwürfe gingen bis hin zu Missbrauch!).
Der Vater hatte daraufhin die Mutter vor dem Jugendamt zur Rede gestellt.
Diese bestritt den Vorwurf, den Vater zu verleumden.
Vor ca. 2 Wochen meldete sich eine Freundin der Mutter beim Vater und
berichtete diesem, die Mutter würde weiterhin Gerüchte über Missbrauch etc.
verbreiten. Weiterhin würde die Mutter ihr eigenes Leben (tatsächlich: kein
Schulabschluss, keine Ausbildung, kein Führerschein, kein Beruf, Kontopfändungen etc.)
mittels Lügen verschleiern (Führerschein angeblich verloren, diverse
Ausbildungen genossen etc.). Ähnliche Aussagen haben nun schon der Expartner der
Mutter als auch ein Bekannter und eine weitere Freundin der Mutter berichtet.
Die Freundin der Mutter will ihre Aussagen sogar vor dem Jugendamt bezeugen.
Das Niveau der Zeugen ist allerdings mittelmäßig. Die AUssagen sind teilweise sehr
subjektiv ("nimm das Kind zu dir, sie beeinflusst es total"), haben wenig Ausagekraft
(niemand kann genau sagen, wann sie zu wem den Missbrauchvorwurf geäussert hat).
Lediglich die Freundin berichtet, sie habe das Kind des öfteren nacht aus dem Haushalt
geholt, weil die Mutter sich "mal wieder" mit einem der Vielen wechselnden
Partner gestritten habe.
Alle Berichte sind bisher ausschließlich telefonisch.
Ein Treffen mit der Freundin scheiterte ... man ist am Ball.
Die Mutter wiederum meldete sich vor 2 Tagen beim Kindsvater und berichtete,
dass sowohl ihre Mutter, die Freundin als auch der Expartner Lügen über sie
berichten würden.
Alles sehr fragwürdig. Der Vater hat nun jedoch auch 2 Jahre einschlägige Er-
fahrungen mit der Mutter gemacht und glaubt den Zeugen.
Nichts desto trotz möchte der Vater
a) dass die Mutter die Verleumdungen einstellt
b) das Kind mind. 50/50 zu sich nehmen (oder auch mehr)
Der Vater lebt in neuer Beziehung. Er und seine Partnerin wissen nicht, wie
sie vorgehen sollen. Der "Bekannte" erzählte, die Mutter würde versuchen,
Tonbandaufnahmen mit negativen Aussagen des Kindes über den Vater
zu erstellen.
Für die neue Partnerin stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Die Mutter hatte
wohl versucht, mittels des Vaters "auszusorgen" (er ist vermögend, sie ist recht mittellos).
Dies hat nicht funktioniert und sie scheint,
warum auch immer, Rache zu üben. Weiterhin scheint die Mutter psychisch gestört zu sein
(sie hat nicht nur wechselnde Partnerschaften, sondern auch "wechselnde" Väter; ihr Möbiliar stammt
von "verstorbenen Freundinnen" - die sind aber quicklebendig).
Die neue Partnerin glaubt dem Vater. Der Vater hatte vorher eine zweijährige Beziehung
zu einer Juristin, die ebenfalls zu diesem Thema an seiner Seite stand.
Was tun????? Direkt einen Fa. Anwalt aufsuchen? Oder zuerst ein Gespräch mit der Mutter über den 50/50
Anspruch suchen (Luftlinie zur Zeit 200 m, sie will aber innerorts umziehen).
Herzlichen Dank für die Hilfe!!!
Hi Ardnas,
Naja, Dein Beitrag unterscheidet sich m.M.n. nicht sehr von den von Dir geäusserten Vorwürfen betreffs der KM. In Deinem Beitrag kommt so gut wie gar nicht das Kind als auch dessen Wünsche und Bedürfnisse vor. Ich kann mir auf Grund dessen nicht vorstellen, warum hier eine 50/50 Regelung sinnvoll wäre. Da würde wahrscheinlich das Kind nur mit hinein gezogen werden.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Hallo Ardnas,
Willkommen in der VS Gemeinde!
zu a) Straffanzeige bei der Polizei/Staatsanwalt stellen!
Zu b) m.e. wird es Schwierig wenn die Mutter nicht mitspielt!
Den Rest deine Story ist das Tägliche Brot von Getrennte Familien mit Kinder!
Was die Bekannte sagt, oder der EX, oder der Nachbarn interessiert wenig!
Interessant ist es nur wenn das Kindeswohl gefährdet ist! Aber die Probleme von Herr Y, Frau X und die neue Frau Z, mussen sie selber regeln ohne es auf dem Rücken der Kinder zu tragen...
LG Daniel
ich kann alles außer deutsch! sorry für mein Akzent.... 🙂
Hallo Ardnas,
Willkommen bei VS.de
Naja, Dein Beitrag unterscheidet sich m.M.n. nicht sehr von den von Dir geäusserten Vorwürfen betreffs der KM.
Öhh, den verstehe ich jetzt nicht. Was meinst du damit?
Ne 50/50 Regelung ist, meiner Meinung nach, in den meisten Fällen die beste Lösung. Warum sollte das hier nicht Sinnvoll sein?
@Ardanas
Gibt es für das Kind eine akute Gefährdung?
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Ne 50/50 Regelung ist, meiner Meinung nach, in den meisten Fällen die beste Lösung. Warum sollte das hier nicht Sinnvoll sein?
Weil 50/50 nicht funktionieren kann, wenn nicht beide Eltern das wollen und auch in einer Form miteinander umgehen können, dass das WM auch inhaltlich seinem Sinn gemäß ausgestaltet wird.
Nebenbei bemerkt halte ich es auch nicht für sinnvoll, 50/50 als das Trennungsallheilmittel zu verordnen. Es ist und bleibt erste Voraussetzung, für jeden Einzelfall die zu ihm passende Lösung zu finden. Außerdem liegt das Problem hier an einer anderen Stelle.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Also,
die Interessen des Kindes sind in meinen Augen offensichtlich, daher wurden sie hier mal aussen vor gelassen.
Bisher war der Vater der Meinung, alles ist gut. Das Kind entwickelt sich gut, der Umgang ist gut, alles scheint "perfekt".
Der Vater würde grundsätzlich sein Kind gerne öfter sehen und hoffte darauf, dass dies auch, sobald es schulfähig und "mobiler" wird,
auch eintreten würde.
Aber offensichtlich ist nichts gut.
Anscheinend:
a) Lebt das Kind in einer Lügenwelt bzw. Scheinwelt. Wird es dies adaptieren? Wird es ebenfalls so sozialisiert? Hat der Vater die Möglichkeit, an jedem 2. WE dem entgegen zu wirken?
b) Wie denkt das Kind über den Vater? Redet die Mutter dem Kind Missbrauchvorwurf ein?
c) Erlebt das Kind den Beziehungsstress der Mutter? O-Ton des Kindes: Mal x, mal y, das nervt....!
d) Bekommt die Mutter die Erziehung "hin"? Wer sich einredet, 5 Ausbildungen zu haben, ohne jemals die Schule beendet zu haben, "Tote" erfindet und Fotos von fremden Männern zeigt, die angeblich die eigenen Väter sind ....
HILFE!
e) Sozialer Stand hin oder her - wird das Kind gefördert? Es wird bald eingeschult und die Mutter lügt vor, es beim Schwimmkurs angemeldet zu haben (darauf hat sie gepocht!). Nichts von dem stimmt.
f) MISSBRAUCHVORWURF in den Raum stellt ....... und Rache übt für ihre eigene verkorkste Welt ...?
DAS ist keine Welt für ein Kind, oder?
Ich nenne das Kinds-Gefährung! Oder muß da was schlimmeres passieren?
Wir lieben das Kind sehr, sie sicherlich auch. Es sollte überwiegend dort leben, wo Realität herrscht. Zu seinem Wohl!
Oder sollen wir die Augen verschließen und sagen: Ok, legen wir das ad acta und machen neue Kinder ......?
Hallo
@LBM
Ich sprach von "Sinnvoll". Ob es möglich und umsetztbar ist, ist eine andere Frage. Ich meinte "Sinnvoll" im grundsäzlichen Sinne. Sozusagen als erstrebenswert .
Wo hier das eigentliche Problem liegt, erschließt sich mir noch nicht wirklich.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
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Ok, wir gehen beide davon aus, das die Mutter 50/50 wohl nicht zustimmen wird. Es sei denn, wir überzeugen sie davon, dass es auch ihr hilft, auf die Beine zu kommen - Zeit für eine Umschulung, mehr Zeit zum Arbeiten ....
Oder gibt es dieses 50/50 Recht nicht für Väter? Muß man sich als Vater mit jedem 2. WE abfinden (das ist ernsthaft gemeint, weil ich es nicht weiß!).
Hallo
Oder gibt es dieses 50/50 Recht nicht für Väter? Muß man sich als Vater mit jedem 2. WE abfinden (das ist ernsthaft gemeint, weil ich es nicht weiß!).
Nein, ein Recht darauf gibt es leider nicht. Es ist aber durchaus möglich vor Gericht mehr als den "Standard" zu bekommen. Die 50/50 Regelung hat zur Folge, dass das Kindergeld geteilt wird und die KU Pflicht sich gegenseitig aufhebt. Alleine diese Tatsache reicht meistens schon aus, KM dazu zu bringen, dem nicht zuzustimmen. Sie verlieren schlicht Geld.
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
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Moin,
über Voraussetzungen und das Für/Wider Wechselmodell bitte ein gesondertes Topic eröffnen.
Das Wechselmodell ist gesetzlich nicht vorgesehen. Die Umgangsregelung "Alle 14 Tage blablabla" entspringt der sog. gefestigten Rechtsprechung. Grds. ist nur das Recht auf bzw. die Pflicht zum Umgang gesetzlich vorgesehen.
*schnipp*
Du solltest dich über die Gestaltung des Lebens der KM nicht echauffieren. Das geht dich schlicht weg nichts an. Und wenn die KM es sich zu ihrem Hobby auserkoren hat, den KV mit falschen Beschuldigungen zu überhäufen, so stehen hier ausreichend rechtliche Gegenmaßnahmen zu Verfügung.
Alleinig Kindeswohlgefährdung ist relevant. Und ich sehe diese nicht im Sinne einer juristischen Verwertbarkeit.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hi
die 50/50-Regelung ist nicht justiziabel da nicht in der Rechtssprechung vorgesehen. Sie bedarf immer der Zustimmung beider Elternteile. Das Gesetz kennt nur ASR, GSR (auch mit Einschränkungen) und dazu noch ABR. Das geht nicht gegen Väter und ist auch kein Recht. Die Frage die sich dann hier eher stellen sollte wäre die Erziehungsfähigkeit der KM.
Vielleicht reagiere ich etwas über, aber der gesamte erste und jetzt auch zweite Beitrag lässt mich vermuten, hier wird ein ET erstmal so richtig negativ dargestellt, ohne auch nur eine gute Seite an ihm zu lassen - ob es was zur Sache tut oder nicht ist egal. Kindeswohl wird als etwas hingestellt, was wohl allgemeiner Konsens ist, worauf man daher nicht weiter eingehen muss - scheinbar nicht, dann dürfte es ja nur glückliche Kinder geben.
Ganz ehrlich, würde so jemand über mich in einem Forum schreiben empfände ich das als Generalangriff. Ich vermisse Lösungsansätzte und Kompromissvorschläge, jedenfalls ansatzweise und praktizierbar. Nur weil man den anderen ET für unmöglich hält lässt das keine Rückschlüsse auf das Kindeswohl zu.
...
Weiterhin würde die Mutter ihr eigenes Leben (tatsächlich: kein Schulabschluss, keine Ausbildung, kein Führerschein, kein Beruf, Kontopfändungen etc.) mittels Lügen verschleiern (Führerschein angeblich verloren, diverse Ausbildungen genossen etc.).
..
Inwieweit hilft dies bei der Beurteilung der gestellten zwei Fragen ? Das ist für mich mindestens eine Frust-Äusserung. Für mich steht übrigens hinter den Worten "Ich kann mir auf Grund dessen nicht vorstellen, warum hier eine 50/50 Regelung sinnvoll wäre." eine praktisch Betrachtung und kein Wunschdenken. Da sind wir bestimmt einer Meinung.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Hallo,
ok, grundsätzlich geht es hier nicht darum, die Mutter anzugreifen!!! Bis vor 2 Wochen waren wir davon überzeugt, dass das Verhältnis sehr gut ist und es dem Kind sehr gut geht.
Wir haben den Umgang der Mutter mit dem Kind nie als negativ beurteilt. Im Gegenteil, ich fand sie äusserst nett!
Es klingt hahnebüchen, ich weiß, aber die Aussagen, die die Zeugen treffen, korrelieren mit den Erfahrungen des Vaters und es geht dabei nicht darum, jmd. schlecht dastehen zu lassen -es sind leider Fakten (1. Verleumdung; 2: Lebenslügen; 3. Diebstähle).
Bedeutet, dass das "belegbare" Verhalten der Mutter sich nicht geändert hat. Wir waren da wohl falsch gepolt.
Ins Rollen kam das ganze, weil wir erfahren haben, dass dem nicht so ist.
Wieder eine ganz ernsthaft gemeinte Frage:
Die oben aufgezählten (sicherlich auch irgendwie durch Zeugen heute beweisbaren Verhaltensweisen der Mutter) spielen keine Rolle?
Man sollte nicht prüfe, ob das Kind z.B. bei einer schizophrenen (nicht böse gemeint, denn das ist "nur" eine Krankheit) lebt?
Echte oder gelebte Schizophrenie ist nicht negativ für ein Kind? Das ist doch kein Lebensstil ..... Unter Lebensstil verbuche ich, mglw. für sich entschieden zu haben, nicht arbeiten zu gehen, viel zu arbeiten etc. Aber Lügen ist doch kein Lebenstil, oder?
In unseren Augen ist eher die Verleumdung unwichtig (damit kann er leben bzw. tut er ja schon), aber alle restlichen Aussagen der Zeugen lassen uns bzw. ihn erzittern. Es geht auch nicht darum, keine Ausbildung zu haben. Es geht darum, eine Welt zu erlügen und dem Kind etwas vorzugaukeln.
Und jetzt wieder ernsthaft: Geht nur mich das nichts an oder uns beide? Ich frage ja im Namen meines Partners. Hat man als Vater nicht dieses Recht?
Dann hat es sie ja auch nichts anzugehen, wie er so lebt, oder? Sehe ich es dann richtig, dass Missbrauchsvorwürfe das einzge Mittel sind, um jmd. das Kind zu nehmen? Denn das scheint sie ja anzustreben. Warum auch immer ...........
Alleinig Kindeswohlgefährdung ist relevant. Und ich sehe diese nicht im Sinne einer juristischen Verwertbarkeit.
DeepThought
Wann handelt es sich um Kindwohlgefährung? Bei Körperverletzung und Misshandlung?
Hallo Ardnas,
Man sollte nicht prüfe, ob das Kind z.B. bei einer schizophrenen (nicht böse gemeint, denn das ist "nur" eine Krankheit) lebt?
Dazu müßte ein Arzt erstmal diese Erkrankung feststellen. Zu so einem Gutachten kann sie aber nicht ohne weiteres gezwungen werden.
Und meist wird bei Defiziten der KM erstmal eine Erziehunghilfe in der Familie der Km installiert.
Und jetzt wieder ernsthaft: Geht nur mich das nichts an oder uns beide? Ich frage ja im Namen meines Partners. Hat man als Vater nicht dieses Recht?
Tja, rein rechtlich geht es dich nichts an, da du keinerlei Rechte oder Pflichten gegenüber dem Kind hast. Den Vater gehen die Belange des Kindes sehr wohl etwas an, aber nicht die Lebensumstände der KM.
Sehe ich es dann richtig, dass Missbrauchsvorwürfe das einzge Mittel sind, um jmd. das Kind zu nehmen? Denn das scheint sie ja anzustreben. Warum auch immer .
Das siehst du falsch. Allerdings sit es das schnellste Mittel einen Vater erstmal kalt zustellen.
Bei allem was dein LG tut muß er sich im Klaren sein, das er alles beweisen und belegen können muß. Hörensagen hilft da nicht weiter und stellt ihn auf die Stufe der KM.
Für dich gilt, das du ihn unterstützen kannst, aber dich nicht einmischen darfst und schon gar nciht die Schritte für ihn gehen kannst.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin Ardnas,
ich verstehe Euer Problem. Im Gegenzug müsst Ihr anfangen, das deutsche Familienrecht zu verstehen. In diesem geht es bestenfalls am Rande um Recht oder Unrecht; vor allem aber um die Frage, wie man Kosten vom Steuerzahler fernhält. Denn was würde wohl passieren, wenn der Vater zu 50 oder mehr Prozent in Kindesbetreuung und -erziehung involviert würde? Richtig: Madame bräuchte Geld aus dem Steuerzahlertopf, denn die abgebrochenen Ausbildungen und die beschriebene Arbeitsscheu haben nicht unbedingt ein auskömmliches Einkommen zur Folge.
Um eine Kindeswohlgefährdung zu belegen (und nur eine solche kann die bestehenden Zustände ändern), genügt es im übrigen nicht, sie nur zu befürchten; sie muss normalerweise tatsächlich erst einmal eintreten. Was angesichts der schmutzigen Wäsche, die vor Familiengerichten üblicherweise gewaschen wird, auch nicht verwundert: Wer dort Sorgerechts- und Betreuungsfragen erörtert, hält seinen Ex-Partner prinzipiell für komplett unfähig und/oder brandgefährlich für das oder die involvierten Kinder; es ist den Gerichten daher gar nicht möglich, auf solche Vorwürfe im Einzelfall einzugehen.
Was die Verleumdungen angeht: Hier muss der Verleumdete Strafanzeige stellen bzw. eine Unterlassungsverfügung erwirken. Dafür ist - natürlich - Voraussetzung, dass solche Verleumdungen zweifelsfrei dokumentierbar sind; Hörensagen genügt hierfür bei weitem nicht. Wenn die angeblichen Ohrenzeugen sich nur ungefähr erinnern können (oder gar nicht erinnern wollen, zumindest nicht auf Papier), müsst Ihr das ganze leider begraben.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin Ardnas,
Man sollte nicht prüfe, ob das Kind z.B. bei einer schizophrenen (nicht böse gemeint, denn das ist "nur" eine Krankheit) lebt?
Echte oder gelebte Schizophrenie ist nicht negativ für ein Kind?
Mal grundsätzlich: Eine - wie auch immer geartete - Krankheit ist per se noch kein Ausweis für Erziehungsunfähigkeit. Bei einer psychischen Erkrankung wie Schizophrenie wäre das natürlich anders - aber: Kann Dein LG diese denn gerichtsverwertbar belegen? Immerhin gibt es eine ärztliche Schweigepflicht, und die ist in unserer gesellschaft (zu Recht!) ein hohes Gut; Dein LG wird also kein entsprechendes Attest haben, das er mit Einwilligung seiner Ex vor gericht verwenden dürfte. Und damit gibt es diese Erkrankung juristisch in Eurem Fall gar nicht.
Die Behauptung dieser Erkrankung stellt mithin nichts anderes dar als das, wogegen Du Dich hier entschieden wehrst: Eine Verleumdung. Wer dürfte wohl dergleichen über Dich behaupten mit der Begründung, dergleichen irgendwo aufgeschnappt zu haben oder gar mit einer Diagnose à la "das sieht man doch!" Und von wem würdest Du Dich selbst aufgrund einer solchen Behauptung "überprüfen" lassen?
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo Ardnas,
was die Lebenslügen angeht - wenn Du da nicht schon quasi was schriftlich hast, kannst Du sowas von vornherein vergessen.
Schizophrenie? Weißt Du, was das ist? Um da auch nur annähernd vorgehen zu können, bräuchtet Ihr mal ein fachärztliches Gutachten - und dazu kann sie schnell ein Gegengutachten erstellen lassen. Und selbst wenn ihr das nicht gelänge, sie tatsächlich schizophren ist, muss das noch nicht bedeuten, dass das Kind gefährdet ist.
Glaub mir, ich kenne eine Mutter, die inzwischen Jura studiert hat - dabei hat sie noch nichtmal ihr Abi (doch, ein erkauftes!). Was sie aber tatsächlich hat, ist ein diagnostiziertes Borderline-Syndrom. Dennoch hatte sie ihre (inzwischen 16Jährige) Tochter bis vor eineinhalb Jahren mehr als die Hälfte der Zeit bei sich.
Eine Krankheit ist übrigens auch kein Lebensstil!
Gruss,
K.
Man sollte nicht prüfe, ob das Kind z.B. bei einer schizophrenen (nicht böse gemeint, denn das ist "nur" eine Krankheit) lebt?
Echte oder gelebte Schizophrenie ist nicht negativ für ein Kind? Das ist doch kein Lebensstil ..... Unter Lebensstil verbuche ich, mglw. für sich entschieden zu haben, nicht arbeiten zu gehen, viel zu arbeiten etc. Aber Lügen ist doch kein Lebenstil, oder?
Hey
Du schreibst in deinem Eingangspost so als wenn du für jemand hier nachfragst, ...
Er und seine Partnerin wissen nicht, wie
sie vorgehen sollen
..letztendlich geht es abwer offensichtlich wohl um deinen Partner...
Wir lieben das Kind sehr, sie sicherlich auch. Es sollte überwiegend dort leben, wo Realität herrscht. Zu seinem Wohl!
Oder sollen wir die Augen verschließen und sagen: Ok, legen wir das ad acta und machen neue Kinder ......?
..naja auch etwas "naja " eben.. warum nicht gleich so was Fakt ist...
...das Kind lebt seit 5 J bei der KM , der KV hat erst seit 1,5 J Umgang...
..und alles was ihr wisst basiert auf Zeugen die Freunde/Bekannte der KM sind u die du selber eher als "Naja" bezeichnest?!
..Super..
..und ihr diagnostieziert jetzt darauf eine Schizophrenie?!?
Also bis jetzt hat der KV noch GSR, aber schnell kann er sich da die Finger verbrennen..
Hier solte wenn überhaupt bedacht vorgegangen werden, u nicht über dubiose Zeugen, die sich an euch wenden, u aus dem Bekanntenkreis der KM stammen..
Wenn es Probleme bei der KM gibt, dann sollte ihr Beratungsstellen oder aber das JA zu Hilfe hinzuziehen..
Aber dafür solte der KV sich selbner ein Bild machen..
Ein Wechselmodell wird wohl kaum durchsetzbar sein, wenn die Km das nicht will..
Wenn es allerdings wirklich massive Probleme bei der KM geben sollte..oder gar das Kindeswohl gefährdet sein sollte, dann gehören hier eh andere Schritte hin..
Aber dafür bedarf es wirklicher Nachweise..u das sind sicher nicht dubiose Zeugen..
Also seit vorsichtig mit Behauptungen die KM sei schizophren (davo mal abgesehen ist Schizophrenie etwas anderes)..
Gruß
Jens
Hallo,
es geht eher darum, dass das Verhalten "schizophren" ist.
Ich/wir unterstellen ihr sicherlich keine Schizophrenie, sondern wir beobachten ein schizophrenes Verhalten (sie lebt mehrere Leben)
Weiterhin leite ich selbstverständlich keine Schritte ein - ich unterstütze meinen Partner moralisch und bin eigentlich sehr sachlich .... zu seinem Leidwesen 😉
Diese distanzierte Frageform "Person x und Frau x" kenne ich aus Rechtsforen - selbstverständlich dreht es sich um uns!
Die Antworten finde ich bisher recht entmutigend. Ich haber das Gefühl, dass mein Partner trotz des 50/50 Sorgerechts keine Rechte hat. Sofern sie nicht auf Kindergeld und Unterhalt verzichten will, stimmt sie wohl auch keinem 50/50 Umgang zu. Da sie am Limit lebt, liegt ihre Entscheidung dann auf der Hand.
Bedeutet, er sieht das Kind weiterhin nur jedes 2. WE und er kann dagegen nichts machen ......
Bitter! Kapitel zu und, wie das Jugendamt schon mal sagte, das ist dann das soziale Schicksal des Kindes.
Jetzt verstehe ich, warum viele Männer irgendwann aufgeben und sich distanzieren.
Zur weiteren Vorgehensweise: Sie hat ja nun von sich aus den Weg zu uns gesucht und auch von sich aus angesprochen, dass die ihr nachgesagten Verleumdungen nicht zutreffen. Daher werden wir dann wohl am besten auch den direkten Weg zu ihr suchen und ihr nahelegen, dafür zu sorgen, dass die Gerüchteküche zu verstummen hat. Ansonsten gibt es eine Unterlassungsklage.
Weiterhin halte ich es für richtig, dass mein Partner das ganze protokolliert und dem JA vorlegt. Sozusagen zur Info. Wenn sie aussagt, dass sie nie von Missbrauch gesprochen hat und dies auch nicht unterstellt, dann wir des ja auch in Zukunft keine bösen Überraschungen geben (können). Ansonsten widerspricht sie sich ja selber.
Und er kann ihr die 50/50 Sache vorschlagen und auf eine Reaktion warten.
Oder gibt es andere konstruktive Vorschläge?
Oder gibt es andere konstruktive Vorschläge?
Ja. Dein LG sollte mit der KM zusammen sich beim JA oder einer anderen caritativen Einrichtung zu einem moderierten Gespräch treffen und dort die derzeitigen Probleme ansprechen und sehen, ob sich Lösungswege ergeben.
Sollte er das Kindeswohl danach gefährdet sehen sollte er rechtliche Schritte einleiten. Desweiteren sollte er darauf bestehen regelmäßig über die belange des Kindes informeirt zu werden und zusehen das er Infos der Schule bekommt.
Weiterhin halte ich es für richtig, dass mein Partner das ganze protokolliert und dem JA vorlegt. Sozusagen zur Info. Wenn sie aussagt, dass sie nie von Missbrauch gesprochen hat und dies auch nicht unterstellt, dann wir des ja auch in Zukunft keine bösen Überraschungen geben (können). Ansonsten widerspricht sie sich ja selber.
Was will er dem JA denn vorlegen? Das es Gerüchte gibt und er eigentlich nicht beweisen kann das sie von der KM kommen? Meinst du wirklich sie wird dem JA sagen, sie hätte nie einen Mißbrauchsverdacht gehabt? Und selbst wenn, das schließt einen solchen Vorwurf für die Zukunft ja nicht aus und es amcht sie auch nicht unglaubwürdig in diesem Punkt. Ein Nichtmißbrauch schließt sich einen tatsächlen Mißbrauch morgen ja nicht aus oder den Verdacht. (wobei da ja alle möglichen Menschen in Betracht kämen)
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
