Hallo liebe Gemeinde 🙂
ich muss mal ganz dringend eine Frage loswerden:
Ich bin nun seit einigen Monaten verheiratet 🙂 🙂 🙂 Meine Frau hat einen 8jährigen Jungen mit in die Ehe gebracht den ich behandel wir mein Eigen. 🙂
Ich habe dem kleinen zum Weihnachten (natürlich mit wissen der Mutter) einen Kurztrip nach England geschenkt.
Der Junge und ich sind wie ein Herz und eine Seele --> Jetzt dreht der KV durch und will dem kleinen den Urlaub verbieten.
Hat jemand mal eine Meinung / Erfahrung dazu ?
Die KM hat das alleine AB-Recht und es gibt geteiltes Sorgerecht.
Der kleine Mann ist tot traurig und ich möchte unbedingt mit mir nach London fliegen.
Liebe Grüße
Majestro
"Das Leben wäre so viel einfacher wenn wir nur den Source-Code hätten."
Hi Majestro,
bei GSR wäre es fair gewesen, wenn du auch mit dem KV über diesen Kurztrip gesprochen hättest.
Berührt den der Urlaub die Umgangzeit mit dem KV? Wenn ja, dann regt sich der KV zurecht darüber auf.
Wenn nein, dann kann ich trotzdem verstehen, dass der KV sich übergangen fühlt. Letztendlich verbieten wird er das wohl nicht können, aber im Sinne des kleinen Mannes solltest du beim nächsten mal einfach mal darüber nachdenken, dass du etwas sensibler mit der Situation umgehst.
einen 8jährigen Jungen mit in die Ehe gebracht den ich behandel wir mein Eigen.
Das ist sicher gut, nur bist du nunmal nicht der Vater. Das solltest du auch als Grenze für dich beachten. Stell dich mal auf die andere Seite. Du hast ein Kind und der neue Partner der KM beschenkt deine Kind so reichlich und fragt bei dir nicht nach, ob dir es recht wäre, wenn er dein Kind mit in den Urlaub nimmt (ohne KM). Fühlt sichdasprickelnd an?
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin Majestro,
schließe mich Tina an.
Es ist schön, dass Du ein gutes Verhältnis zum Kind Deiner Partnerin hast. Aber wie schon dargestellt hat das Kind auch einen KV (ein Thema, dass ja gerade für uns von Bedeutung ist).
Das Du jetzt als Next (und nicht mit der KM) alleine eine Urlaub mit Ihrem Kind machen möchtest, finde ich allerdings auch etwas "strange". Wie lange Ihr Euch vor der Heirat schon kanntet, wissen wissen wir nicht.
Es gibt ja hier im Forum ein paar Einzelfälle, wo Next und KV "die dicksten Kumpels" sind, aber auch das scheint bei Euch ja offensichtlich nicht der Fall zu sein.
Ich würde hier die ganze Sache so umbuchen, dass die KM (in Eurer Umgangzeit) am Kurztrip teilnehmen kann und ihr gemeinsam eine schöne Zeit erlebt. Dann sollte sich der Stress mit dem KV auch in Grenzen halten, da natürlich auch Urlaube in Eurer Umgangszeit möglich sind. Gruß Ingo
Moin M.
den ich behandel wir mein Eigen. 🙂
Ich muss zugeben, dass ich mit dieser Formulierung wenig anzufangen weiß.... Ich unterstelle jetzt mal, dass Du damit ausdrücken willst, dass Du nicht der "böse Stiefvater" bist und dem Kind Liebe und Gerechtigkeit zukommen lässt als wäre es Dein eigener Sohn, aber dass Du auch respektierst, dass Du eben der **hanspeter** bist und nicht der Papa - gerade angesichts Deiner eigenen Geschichte...
Wenn dem so ist, dann finde ich bei einem 8jährigen weder eine Reise mit Dir alleine verwerflich, noch verstehe ich den KV, dass er deswegen "durchdreht"... Die Gründe dafür liegen vermutlich tiefer - s.a.Deinen Thread, dass KV keinen Unterhalt zahlen kann/ will...
Ich sehe nur, dass das Kind nun in einer verzweifelte Lage ist, aus der Du zusammen mit KM versuchen solltest, es zubefreien - auch wenn es wahrscheinlich nur zur einem geringen Teil Deine/ Eure Schuld ist. Das Kind freut sich wie Bolle auf die Reise, auf London, auf die Zeit mit Dir und bekommt nun - aus Gründen, die es bestimmt nicht versteht - von seinem Vater zu hören, dass die Reise was böses ist und deshalb verboten werden soll... Deshalb wird es in jedem Fall jmden enttäuschen müssen, den es liebt.
Eine mögliche Lösung sehe ich tatsächlich darin, dass ihr die Reise zu dritt, also mit der KM, macht, natürlich nicht während der Umgangszeit des KV - dann kann er tatsächlich nichts dagegen haben. und wenn ihr dann in London seid, dann wird sich sicherlich die Gelegenheit bieten, dass KM mal shoppen geht, während Du mit dem Jungen mal was alleine macht - so wie ihr es Euch vorgenommen habt...
Gruss, Toto
Das ist sicher gut, nur bist du nunmal nicht der Vater. Das solltest du auch als Grenze für dich beachten. Stell dich mal auf die andere Seite. Du hast ein Kind und der neue Partner der KM beschenkt deine Kind so reichlich und fragt bei dir nicht nach, ob dir es recht wäre, wenn er dein Kind mit in den Urlaub nimmt (ohne KM). Fühlt sichdasprickelnd an?
Tina
ich würde hier sogar ein wenig weiter gehen: Du MUSST Dich in die Lage des Vaters versetzen. Du siehst sein Kind jeden Tag - er nicht. Du kannst quasi sorgenfrei damit umgehen - er leidet vlt. unter der dauerhaften Trennung. Da ist doch völlig klar, dass er sich aufregt. Würde ich auch machen, ganz ehrlich. Beim nächsten Mal einfach ansprechen oder um Erlaubnis bitten (auch wenn er diese rechtlich natürlich nicht geben muss) - wenn er sich quer stellt kann man immer noch weiter überlegen! Stell Dir vor Du hast ein Kind, was bei der KM wohnt, welche glücklich neu verheiratet ist und der Stiefvater versteht sich blendend mit deinem Kind - ist doch klar, dass hier Eifersucht hochkommt!
