Hallo
Seit 6 Wochen durfte ich meine Kinder nicht sehen (1,5 und 3,5 Jahre). Davor hat sie den Umgang auch einen Monat lang verwehrt.
Vor 3 Wochen war ich beim Jugendamt und die haben mir einen Termit mit der KM gegeben. Der sollte heute 16 Uhr sein, doch sie konnte nicht und der Termin wurde auf Morgen 10 Uhr verschoben. Gestern habe ich eine SMS von ihr bekommen, das sie auch diesen Termin nicht einhalten kann.
Als Begrüngen, das die Kinder nicht zu mit sollten, kamen Antworten wie: ...die Kinder seien Mama-Fixiert, ...sie wäre mit meiner Erziehung nicht einverstanden (ohne Gründe zu nennen), ...Verweis auf den Termin beim Jugendamt und durch nachhacken waren wohl beide Kinder Krank. (bisher war es aber kein Problem für sie mir die kranken Kinder vor die Tür zu stellen -über 40° Fieber und Bronchitis)
Und für dieses Wochenende habe ich auch noch keine Antwort von der KM bekommen.
Wie lange soll ich noch warten? sie entzieht mir unsere Kinder!
Soll ich auf den nächten Termin beim JA warten oder ist es besser, wenn ich gleich zum Familiengericht gehe.
Die Umgangsvereinbarung (alle 14 Tage übers Wochenende) haben wir selbst getroffen, wir waren nicht verheiratet, wir haben allerdings das gemeinsame Sorgerecht.
Grüße
Christian
Hallo Schatten,
beim Umgang ist es eigentlich ganz einfach.
Ihr findet ohne Hilfe von aussen eine Lösung.
Wenn nicht, dann JA einschalten, um dort Lösung zu finden.
Wenn nicht, dann ab zu RA, eine einstweilige Verfügung beantragen und klagen.
Das solltest Du aber ein wenig konsequenter machen, als Du es jetzt tust. Weil deine Ex lernen sollte, dass Fehlverhalten Konsequenzen hat.
Dann zu den Kosten: Entweder beantragst Du parallel Prozesskostenhilfe oder nimmst in Kauf, dass dieser Spass etwa 800 Euro kostet.
Gruss,
Michael
Hallo,
mal ne Frage...seid Ihr verheiratet gewesen...besteht GSR???
Wenn ja...mache was Weisnich gesagt hat wenn nein....dann hast du ein Problem.
Da ist es am sinnvollsten mit der KM eine Einigung zu finden...alles andere liegt echt in Gottes Hand.
Mfg
papi74
Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
Moin,
mal ne Frage...seid Ihr verheiratet gewesen...besteht GSR???
siehe:
Die Umgangsvereinbarung (alle 14 Tage übers Wochenende) haben wir selbst getroffen, wir waren nicht verheiratet, wir haben allerdings das gemeinsame Sorgerecht.
Wobei ich den Zusammenhang SR und Umgang nicht sehe. Die in § 1684 BGB geregelte Umgangspflicht hat keinerlei Bedingungen.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
hallo,
da ich meiner Ex kein Glauben schenken kann, habe ich vorsichtshalber vorhin beim JA angerufen (Termin-Verschiebung kam durch die KM per SMS) und habe den Termin ohne der KM wargenommen. Die gute Frau hat mir ein paar Dinge erzählt.
1. die KM möchte erst mit dem JA und mit mir eine Regelung finden, wenn sie mit ihrem Anwalt gesprochen hat
2. was den Kindesentzug betrifft, hat sie überhaupt nichts zu befürchten, da noch keine Regelung beim Familiengericht getroffen wurde
3. es macht keinen Unterschied, ob wir verheiratet waren oder nicht. Sie kann mir unsere Kinder nicht vorenthalten.
4. bei der KM wurden Notitzen gemacht und von mir wollte die gute Frau überhaupt nicht wissen, weil sie das gemeinsame Gespräch abwarten wollte
Der nächste Termin wurde nun für den 20.6 festgelegt und ich als Papa kann nichts anderes tun als warten und die Kinder wird sie mir wohl bis dahin nicht geben. Obwohl sie beim JA angegeben hat, sie wolle den Kontakt zum Papa aufrecht erhalten.
Nun bin ich am überlegen, ob ich doch das Familiengericht einschalte und sie so einen Unfug nicht mehr machen kann, da sie mir das Vertrauen zu ihr gründlich vemießt hat.
ja die Zeit ist dein größter feind so isses,...........also mach was
Das schlimmste ist das niemand nach den Kindern fragt, sie sind die größten Verlierer!
Hallo, Schatten...
hier mal meine persönliche Meinung....bei mir ging das über die Jahre auch so wischi-waschi-mäßig ohne feste Regelungen und dergleichen....die KM hat diese Zeit zur systematischen Entfremdung und zum schlechtmachen meiner Person genutzt. Mit den Folgen habe ich gerade zu kämpfen. Ich würde Dir raten, ab zum Anwalt (für Familienrecht), und dann eine gerichtliche Regelung herbeiführen. Sonst wirst du immer wieder hingehalten. Hast du einen Umgangsbeschluß, hast du wenigstens etwas in der Hand. Zum Jugendamt würde ich trotzdem weiter gehen....
Bei mir sind die Ämter wenigstens zur Zeit im Bilde, was meine Tochter angeht, auch wenn ich bei vielen Sachen immer noch außen vor stehe.
Wünsche Dir alles Gute
Kuwe
Hallo,
Nach 6 Wochen Entfremdung DURFTE ich meine Kinder für 3 Stunden auf dem Spielplatz sehen.
(Meine Mutter war auch mit dabei und wir wurden regelrecht von ihren Freundinnen und Kindergartenerzieherinnen vorgeführt.)
Mein Kleiner (1,5 Jahre) hat mich nicht (so richtig) erkannt. Sonst kam er immer wie ein wilder auf mich zu gerannt. Diesmal nicht.
Meine Kleine (3,5 jahre) wußte anfangs auch nicht so richtig wie sie sich verhalten sollte...
Zum Glück legte sich das auf dem Spielplatz und wir hatten sehr viel Spaß. Meine Kleine hat mich auch noch gefragt ob sie mit zu mir darf und dann kam auch noch von ihr "Papa hat Mama nicht mehr lieb"... ("Papa böse, hat Mama gesagt" kam auch schon mal)
und zum Abschied war meine Kleine wieder laut am weinen "meine Papi gehen".
Ein paar Tage später, hatten wir endlich den gemeinsamen Termin beim JA, und die "gute Frau" sagte das die angegebenen Gründe kein Grund sind mir die Kinder nicht zu geben. (selbst die angegebenen Gründe kann ich wiederlegen und gegen sie verwenden) Außerdem möchte die KM betreuten Umgang, KM wollte dabei sein. Das habe ich natürlich von vorn herein abgelehnt (da ich hier einiges darüber gelesen hatte) und den Umgang wollte sie auf alle 4 Wochen ausdehnen, was ich ebenfalls abgelehnt habe.
Auch wenn wir (KM und ich) die ganze Zeit ein Streitgespräch hatten, durfte sich die KM einiges von der "guten Frau" anhören:
- wenn sie weiter macht ist es Entfremdung!
- 4 Wochen ist zu lange!
- kein Grund für betreuten Umgang!
- die Verlußtängste meiner Tochter wurden bestädigt und sie soll damit zurecht kommen!
- sie soll aufhören die Kinder mit rein zu ziehen!
- KM hatte die Mediation von vorn herein abgelehnt, da kam nur im sehr strengen Ton von der "guten Frau: "Sie werden da hin gehen!"
- selbst das vorallem meine Tochter ein Papa-Kind ist, wurde von der KM bestädigt
(Begründung KM: das ich nie da gewesen wäre und sie ihren Papa VERMISST 😉 (sie war immer mit ihren (feministischen) Freundinnen und den Kindern drausen, sogar als mein kleiner schlimm Krank war und deswegen ins Krankenhaus musste)
Diesen Termin beim JA habe ich gleich war genommen um einen nächsten Umgangstermin zu verhandeln und ich hatte sie für den nächsten Samstag auch bekommen. (bis zu den Entfremdungsversuch hatte ich die Kinder immer das ganze WE).
KM fängt auch schon an zu lügen:
- ich würde nicht nach fragen, wie es den Kindern geht
- ich würde nich fragen, wann die Kinder zu mir DÜRFEN
(3mal habe ich nicht gefragt, aber es waren wichtige Gründe: Hochzeit, runder Geburtstag meiner Oma ..)
- ich würde mich nicht an Abmachungen halten
Das sind schwerwiegende Lügen und ich habe keine Zeugen oder andere Beweismittel in der Hand! (ich lebe allein hier in der Stadt)
Habt ihr eine Idee, wie ich das in Zukunft machen könnte, so das sie mit ihren Lügen nicht durch kommt?
Nun habe ich aber voreilig bein JA angerufen, das ich jetzt vors Gericht gehe.
Da ich von meiner Tochter erfahren habe, das sie allein gelassen werden. Die Worte meiner Tochter: "Bruder" und ich sind allein in mein Zimmer und "Lover" und Mama sind im Zimmer von "Bruder", das ist ein Spiel Papa oder?"
Der zweite Grund Hausfriedensbruch. (Zeuge vorhanden)
Aber die "gute Frau" vom JA, hat mir immer gute Tips gegeben, wie ich mich verhalten sollte und ich sollte eben nicht gleich zum Gericht rennen. (auch wenn ich das sowieso vor habe, aber: alle Möglichkeiten ausschöpfen - Mediation)
Hi Schatten!
Außerdem möchte die KM betreuten Umgang.
WARNUNG!!! Lass Dich NIEMALS auf BU ein, denn ansonten wird das ein evtl jahrelanges Martyrium. Niemals! Das ist Dein rotes Tuch!!! Und wie die SB bereits sagt, ist es eh nicht durchsetzbar.
Das Angebot der KM, daß sie BU zulassen würde, ist ein eindeutiges Signal für die wahre Triebfeder in ihr: sie will Dir die Kids für immer wegnehmen. Diese Frau wird Dir nicht mehr entgegen kommen.
Für mich hört sich das aber alles nach einem sehr sehr guten Start für den KV -also Dich- an. Aufgrund Deiner Initiative kam ein JA-Gespräch zustande, welches die KM erstmal erfolgreich blockiert hat. Im ersten Gespräch hat die SB die Sachlage bereits ergriffen. Ihre Kommentare sind fundiert und korrekt. Offensichtlich ist Dein JA nicht mutterlastig. Alles, was die KM ab jetzt GEGEN die Empfehlungen des JA tut, landet auf Deiner Positivliste. Alles, was Du ab jetzt vergeblich FÜR einen Kontakt zu den Kids tust, landet auf ihrer Negativliste.
Du kommst am Gericht nicht vorbei. Such Dir deswegen sofort einen Anwalt. Bespreche Dich mit ihm, gib ihm die Unterlagen - aber lass ihn noch nicht von der Kette. Wartet, bis die KM ihren eigenen Antrag eingereicht hat (rechne mit Entzug des SR) bei Gericht, denn dann hast Du klare Ansätze, gegen die Du argumentieren kannst. Er kann der KM einen deutlichen Brief schreiben, aber noch nicht zu Gericht.
Versuche mit dem JA zu kooperieren und ihren Vorschlägen zu folgen. Auch wenn Du dadurch erstmal die Kids trotzdem nicht siehst. Denn das wird später alles in dem Bericht stehen, der dem Gericht vom JA vorgelegt wird. Gewissermassen hat das JA jetzt erstmalig die Möglichkeit den Boykott zu dokumentieren.
Umgang ist ein Recht mit Verfassungsrang. Das Ermöglichen desselben ist ElternPFLICHT!!! Das darf Dir niemand nehmen. Tut die KM das, dann büßt sie langfristig ihre Erziehungseignung ein und Deine Chancen steigen die Kids evtl irgendwann ganz zu Dir zu nehmen.
Leider leider ... richte Dich darauf ein Deine Kids erstmal lange gar nicht oder nur unter widerlichen Umständen sehen zu können. Aber jeder einzelne Umgangsboykott ist ein weiterer Punkt für Dich. Dokumentiere es, beginne ein Tagebuch, halte auch Deine Versuche darin fest. Bleibe aktiv, geh zur Not dem JA auf den Geist. Sei ruhig ungeduldig und mach denen Beine. Immer stets freundlich, respektvoll und kooperativ. Und lüge niemanden an!
Du wirst wieder Umgang zu Deinen Kindern bekommen. Soviel steht fest.
Milan
Hallo Schatten 🙂
vielleicht würde es ja helfen, wenn du und die KM sich zusammen mit der Mediator(in) zusammen setzt und eine Liste mit Terminen für die nächsten 3 Monate erstellt (inklusive feste Uhrzeiten), diese beide unterschreibt (mit Datum) und die Liste dann kopiert, an deinen Anwalt/ihren Anwalt schickt sowie je ein Exemplar für euch behaltet!
Zusätzlich setzt ihr eine Besuchsvereinbarung auf, das die Woenden 14 tägig ablaufen. Diese unterschreibt ihr ebenfalls und verfahrt damit wie mit der Liste mit den konkreten Terminen.
Ich habe es so mit dem Vater meiner Tochter gehandhabt (damit sind wir einem Fam-Gerichtstermin entkommen, es hat Beweiskraft und wir haben beide durch unsere Unterschrift bezeugt, daß wir sie zusammen erstellt haben). Und mittlerweile funktioniert es gut.
Mag sich vielleicht ziemlich "bürokratisch" anhören (ok...ich arbeite im öffentl. Dienst :redhead:), aber so waren wir beide gezwungen, uns an gemachte Vereinbarungen zu halten.
Hochzeiten, runde Geburtstage sind doch relativ frühzeitig bekannt. Das nächste Mal schicke rechtzeitig einen Einwurfeinschreiben an die KM, daß du an dem Termin nicht kannst und bitte um einen Ersatztermin.
Und zu dem "Lover": Drohe nicht mit Gericht und greife dies auf, das wäre mir zu sehr Paarebene-lastig und hat mit deinem Umgangsproblem nichts zu tun. Sei trotzdem wachsam und führe ein Tagebuch (man weiß ja nie, wozu man es noch brauchen könnte).
Hast du einen Einzelverbindungsnachweis? Wenn dem so ist, dann kannst du doch nachweisen, daß du sehr wohl bei deinen Kiddies angerufen hast, um zu fragen, wie es ihnen geht 😉
viele Grüsse
Patchen
@ Patchen
An sich ne super Idee. Jedoch müssen dafür beide Elternteile die Bereitschaft zur Einigung haben. Die kann ich nicht erkennen bei Schatten´s Ex.
Milan
@ Milan
naja...man muß ja nur "im Sinne der Kinder" argumentieren 😉
und da ja Schatten's Ex schon vom JA gesagt bekommen hat, wo der Hase längs läuft, kommt noch erschwerend hinzu, daß ein Gang vor der Gericht teuer werden würde.
Bei meinem Ex hat vor allem das Argument "Geld" gezogen :phantom:
Und man spart sich eine Menge Ärger und schmutzige Wäsche mit einer solchen Vereinbarung. Gerade am Anfang einer Trennung ist's ja doch etwas schwieriger sich sachlich zu unterhalten.
Ein Versuch ist es auf alle Fälle wert.
Zusammen mit einer neutralen Person sollte es doch wirklich möglich sein. Abgesehen davon sind kinderfreie Wochenende eine feine Sache - vielleicht wäre es auch gut, der Kindesmutter zu sagen, daß man ihr die Kinder keinesfalls "wegnehmen" möchte. Und Aktionen wie "was tut der Lover meinen Kindern an" bzw. vorschnelles vors- Gericht -Ziehen schüren genau diese Ängste (ich vermute fast Schattens Ex ist eine Übermutter - oder wäre es gern).
@ Schatten: was ist denn eigentlich vorgefallen, daß sie eure schon nach der Trennung gemachte Vereinbarung (alle 14 Tage) gecancelt hat?
Wie gesagt, drohe erstmal nicht mit Gericht etc. sondern setzt euch mit Mediator und vielleicht einem gem. Freund an einen Tisch und versucht miteinander zu reden. Ich weiß auch nicht, aber ich habe das Gefühl, daß da gegenseitig noch sehr viel Wut und Enttäuschung im Spiel bei euch ist.
viele Grüsse
Patchen 🙂
Hallo und danke für eure Antworten
Leider ist das ganze nicht so einfach.
Jede Woche bin ich am betteln, für einen Umgangswochenende und die Absagen kommen erst einen Tag vorher. Zusagen gibt es kaum.
Ich sehe eine gewisse Systematik bei der Entfremdung:
- die ersten Wochen habe ich die Kinder fast jeden Tag gesehen (hab ihre Bude reniviert)
- als ich fertig war, meldete sie sich nicht mehr (erst durch meine SMS und Briefe haben wir uns auf alle 14 Tage geeinigt)
- 4 mal hat unsere Regelung geklappt
- dann habe ich sie einen Monat nicht gesehen
- 6 Wochen später ERLAUBTE sie eine dreistündigen Umgang auf den Spielplatz (Vorführung, mein Kleiner hat mich nicht erkannt)
- 2 Wochen später ERLAUBTE sie einen Tag bei mir
Ich weiß also niemals, wann sie mir die Kinder gibt. Sie lässt mich im ungewissen.
Die Mediatorin will heute zwecks Thermin zurückrufen. Den Thermin wollte eigendlich die KM machen, da sie vorher alleine mit den Leuten reden wollte (soll sie doch) aber das hat sie nicht getan. Jetzt habe ich das selbst in die Hand genommen...
Die 14-Tage -Regelung wird sie nicht unterschreiben, da sie auf alle 4 Wochen mit Umgang besteht (auch beim JA).
Sie hat angegeben, weil die Kinder immer so traurig sind, wenn sie von mir kommen. (..ist nur komisch, das sich meine Kleine bei der Übergabe an mich krallt und bei mir bleiben will. Und damit sie nicht mehr traurig ist, bekomme ich sie eben nicht. Das denke (und hoffe) ich hat auch die SB bemerkt)
Aber die Mediationsthermine fest zu machen ist eine gute Idee!
Zu den SMS:
Leider habe ich keinen Einzelverbindungsnachweis. Ich habe die Leute angeschrieben und für SMS ist kein Einzelverbindungsnachweis vorgesehen. (das steht nur wie viele SMS in welches Netz, ohne Nummer)
Ich könnte vieleicht jeden Tag eine SMS schreiben oder so, um ihr auf die Nerven zu gehen(?)
Was könnte ich tun um Beweisfähig nach den Kindern zu Fragen?
Die KM hat tatsächlich was vor und ich muß auf der Hut sein.
- Gestern war sie bei mir und hat sich darum gekümmert, das sie endlich aus den Mietsvertrag raus kommt. (SIE)
(nur war das bisher nicht möglich, weil mein Vermieter der Meinung war, das ich die Miete nicht aufbringen könnte)
- Mit den Hausfriedensbruch: sie hat sich das Reisebett geholt, was im Gegenzug für ein Bett (sie hat eins) sein sollte
- stand in meinem Flur und sie hatt es mir aus der Hand gerissen und ist abgehaun
(das war die einzigste Schlafmöglichkeit für meinen Kleinen. Kann das JA kotrollieren kommen?)
Da sie die SMS abstreitet und auch in anderen Dingen lügt, habe ich nur Angst, was noch alles kommen könnte (wie gesagt ich habe keine Zeugen).
Hi,
Gott sei Dank hatte ich diese Probleme so nicht. Meine Kinder waren zum Zeitpunkt der Trennung auch schon (5+8).
Natürlich hat meine auch schon mal versucht, die Kinder an meinem Wochenende zu behalten. Sie hätte auch gerne versucht den Umgang zu vereiteln. Das klingt jetzt sehr brutal, aber irgendwann muss man solchen Menschen auch mal seine Grenzen zeigen. Wenn beide ob mündlich oder schriftlich ist mir vollkommen egal, sich im Vorfeld über den Umgang einigen, dann sollte man sich auch beiderseits daran halten. Dieses larifari ist voll daneben.
Was man in der Regel vom JA. erwarten kann weiß jeder hier. Anwälte sind auch nicht immer die tollsten.
Mein Rat ist, wenn es nicht schon zu spät ist. PC hast Du ja. Ich denke auch das Programm Excel.
Plane den 14 tägigen Umgang für mindestes ein Jahr auf den Tag genau im Wechsel. Schicke Ihr die Termine mit einem Schreiben.
"Wir haben am xx.xx.xx den Ungang besprochen. Damit Du und ich genau planen können habe ich die Termine für ein Jahr erfasst. Beginnend mit dem xx.xx.xx hole ich die Kinder um 00:00Uhr ab. Noch ein bischen darüber wie Du Dich freust die Kinder zu haben, noch einenschönen Tag wünschen und gut. Das ganze noch in Kopie zum Jugendamt mit der Frage ob das so okay ist und dann müssen alle anderen reagieren. Ich bin mir sicher, da kommt nicht viel. Kann auch nicht, da es sich um die gesetzlichen Regeln handelt. Sollte von ihr keine Reaktion kommen, dann hat per Gesetz das stillschweigend angenommen. Zur Not noch eine Mahnung schicken mit der Aufforderung sich zu rühren. Einschreiben mit Rückschein
Wenn die KM die Kinder mit irgendwelchen fadenscheinigen Begründungen nicht mitgeben will, fang nicht an zu diskutieren.
Hinderungsgrund Krankheit. Kam bei mir auch am Anfang.
Mein Kommentar zur Ex.
Schön das Du mich darüber informierst, dann habe ich ja noch die Möglichkeit Medikamente zukaufen und kann noch ein paar Kinder DVDs organisieren. Ich hole die Kinder dann um 17:00 ab. Bis dann. Aufgelegt und pünktlich erschienen.
Und siehe da, die Kinder sind freudestrahlend und gesund mir entgegen gekommen.
Fakt ist, dass es kaum eine Begründung gibt die Kinder nicht abholen zu können.
Die letzte Aktion war, mein Freund hat Geburtstag und die Kinder sollen mitfeiern. Bei rechtzeitiger Info kein Problem, da kann man tauschen, aber bitte nicht zwei Tage vorher.
Kein Kompromiss ich hole die Kinder um 17:00. Ex die bekommst Du nicht. Ich bin um 17:00 da und hole sie. Entlose Beschimpfungen und ich kriege sie nicht, sie sind um 17:00 nicht da. Okay ich bin um 17:00 da und wenn Sie nicht da sind rufe Polizei dann bringen die mir die Kinder. Komisch, die Kinder waren um 17:00 da, kamen freudestrahlend auf mich zu und meine Tochter stieg mit dem Kommentar ins Auto ein : Papa gib Gas bloß weg hier. War ein wirklich schönes Wochenende.
Keine Diskussionen am Telefon oder sms, sich nur an die Abmachung halten, immer auf Umgang bestehen und hinfahren und klingeln. Keiner macht auf , wieder nach zwei hinfahren und klingeln. Da kann auch keiner mit Stalking kommen. In der Terminliste Spalte Bemerkung einfügen und alles dokumentieren. Wenns nicht funktioniert Info JA.
Nach drei solcher Aktionen war Ruhe im DOM. Ex beisst sich die Zähne aus, und Kids haben gemerkt, das Ihr Vater anscheinend doch was zu melden hat.
Das muss nicht für jedem funktionieren, kann auch nicht, da es auch üble Konstellationen gibt, aber dieses Abwimmeln am Telefon find ich bes........
Nur am Rande angemerkt. Durch nicht konsequentes Verhalten, wird den Kindern klar signalisiert, dass die KM alleine das Sagen hat. Daraus resultiert auch die Unsicherheit der Kinder, wenn dann doch mal Umgang stattfindet. Und das sage auch ganz ehrlich, lieber einmal auch im Beisein der Kinder füchterlich Zoff machen, auch wenns Tränen gibt, als dieses Wischiwaschi. Damit ist den Kindern mehr geholfen und sie wissen, dass ihr Vater um sie kämpft.
Zu guter letzt.
Vor vier Wochen hat meine Frau mir gedroht, wenn ich das und das nicht mache sehe ich die Kinder nicht mehr. Das Thema habe ich kurz bei den Kindern angesprochen. Kommentar grinsend meiner nun 13Jährigen Tochter. O-Ton:
Seit wann regst du dich über so was auf: Die hat diesbezüglich doch sowieso nichts zumelden. Upps.
Hart und verbindlich. Im Interese der Kinder. Ich habe mir mit meinem Verhalten vor Jahren den Respekt meiner Kids erkämpft. Meine Ex braucht den Kindern mit dem bösen Papa kommen. Telefonat mit meiner Ex, (war vollkommen fertig)
Dein Sohn (10) ist schon ein genauso arrogant wie Du. Warum. Sie locker über mich hergezogen, Sohnemann hat angeblich nur gesagt: Schön für Dich, ich habe da eine andere Sichtweise. Dreht sich um und geht.
Gruß
Platt
Hi,
hatte ich vergessen. Natürlich immer mit Zeugen.
Platt
Hallo 🙂
(finde es ja schon komisch, daß ich mich hier -trotz meines "Amtes" als KM einschalte :wink:)
Ich seh schon, die Idee mit der Excel-Liste haben auch andere :thumbup:
SMS sind Banane, denn damit hast du ja Kontakt mit der KM aber nicht mit deinen Kiddies (telefonieren sollte ja schon eher mit den beiden klappen).
Und dieses Argument "Die Kinder sind immer so traurig, wenn sie vom Vater kommen" kannst du ja ganz einfach entkräften mit "ich bin auch traurig, daß ich sie nur alle 4 Wochen sehen kann! Würden wir uns - wie schon mal vereinbart- alle 2 Wochen für ein Wochenende sehen, dann wären die Kinder auch nicht mehr so traurig - der Zeitabstand ist ja wesentlich geringer!" 🙂
Und ich habe immer noch das Gefühl, daß da nach der Trennung irgendetwas vorgefallen sein muß, Schatten. Denn das Reisebett mitnehmen auf die Art und Weise zeugt doch von einer Menge Wut/Frust/Enttäuschung ihrerseits...zumal sie ja kurz nach der Trennung noch gesprächsbereit gewesen sein muß (wg. der 1. Besuchsvereinbarung alle 14 Tage).
Ich wünsche euch trotz allem ein schönes Wochenende mit/ohne euren Kids und uns allen, daß wir ins Halbfinale kommen :prost:
viele Grüsse
Patchen
Das mit der Tabelle werd ich machen! (auch wenn ich dadurch kein entgegenkommen meiner EX erwarten kann)
Was ist wohl passiert?
- vor der Trennung hatte sie 3 mal hintereinander Elternversammlung, Woche für Woche
- 2 Wochen vor der Trennung lernte sie einen Versicherungsvertreter kennen (Straßenfest), den sie sich heimlich nach Hause geholt hatte, als ich einen Betriebsausflug hatte (Tag der Trennung)
- ich kam nach Hause und sie hatte zwei Vertäge unterschrieben, als ich fragte was das soll: sah ich ihre verlogenen Augen (fühlte sich ertappt) und sie sagte: "wenn du mir nicht vertraust ist schluß"
Wir konnten schon vor der Trennung nicht mehr miteinander und anstatt zu reden ist sie abgehaun (sie kann nicht reden und das ist typisch für sie)
Und zu den Zeitpunkt, als die 14 Tage Regelung nicht mehr klappte, hörte ich zum ersten mal (von meiner Kleinen) den Namen ihres neuen LG.
zu den Zeugen:
Wir sind damals in diese Stadt gezogen, ohne jemanden zu kennen. Alle Freundschaften die wir hatten, kamen über die Kinder zu stande. Alles Feministinnen, die meiner EX eingebläut haben sich von mir zu trennen, weil ich keine Lust hatte dessen getratsche mit anzuhören. Außerdem war ich dagegen, das sie den ganzen Tag mit den Kindern raus geht, da mein Kleiner schwer krank war und ganau aus diesem Grund ins Krankenhaus musste. (Athemhilfsmuskulatur setzte ein und Sauerstoffmangel war die Folge! Das habe ich auch beim JA im Streitgespräch mit der KM angegeben) Nur weil sie nicht mit mir Reden wollte. Schließlich gab es ja auch vor der Trennung Probleme.
Also keine Freundschaften, keine Familie (und seit 1.6. Arbeitslos)!
und keine Zeugen!
PS.: In meinem ersten Posting (als es noch solala geklappt hatte) wollte ich wissen, ob es eine Möglichkeit gibt für eine besser Regelung als nur alle 14 Tage, wenn es um größere Entfernungen geht!
Leider gibt es diese nicht und ich muß allein durch!
Die KM weiß, wie sie mich fertig machen kann!
...habe gerade den Rückruf, zwecks Mediationsthermin bekommen und diesen der KM (per SMS) geschickt. (also wieder kein Beweis)
Antwort: der Thermin wäre ihr bekannt und nun bräuchte ich auch nichts mehr Beweisen (weil ich wieder nach den Kindern gefragt habe)
Was ist nun los?
Was ist nun los?
Wie bereits erwähnt - diese Frau wird sich nie und nimmer mit Dir auf irgendwas einigen.
Mein Rat:
- Sofort zum Anwalt und mit aller Härte und maximalen Forderungen zu Gericht. Und zwar mit VOLLGAS!!!
- Sofortige Eilanträge ans Gericht (Herausgabe des Kindes, Entziehung des SR bei der Mutter, Erlass einer einstweiligen Umgangsregelung).
- Parallel böse Schreiben des RA an die KM.
- Parallel weiterhin über das JA alles versuchen, alle Mediationen mitmachen.
Alles andere ist Zeitverzögerung, die durch die KM gerne genutzt wird. Hat sie es lang genug geschafft, wird sie sich auf den Kontinuitätsgrundsatz beziehen.
Du verlierst die Kiste haushoch, wenn Du auf die KM hereinfällst und eine gütliche Einigung versuchst zu erreichen und damit wertvolle Zeit verstreichen lässt.
Milan
