man kann in einem Umgangsbeschluß/urteil ja kaum alle Evantualitäten einbauen.
Das ist richtig. Bei hochstrittigen oder einem umgangsbehindernden Elternteil ist aber eine möglichst
konkrete und detaillierte Umgangsregelung sinnvoll und befriedigt oft die Situation. Man kann nämlich
dann auf dieser Grundlage endlich wieder verlässlich planen.
Jemanden, der noch nicht in der Situation war, kann man kaum erklären, was es bedeutet, wenn man
und sein Familie vom Wohlwollen der KM abhängt. Kindergarten geht oft auch einfach nur von einer Seite
aus. Wir hatten doch neulich den Fall mit der Ägyptenreise. Das hat die KM auch Theater gemacht, wurde
aber in die Schranken aufgrund der Umgangsregelung gewiesen bzw. die Betroffenen konnten agieren.
Hier hat der TO sehr blauäugig gehandelt. Er hat sich bewusst vom Wohlwollen der KM abhängig gemacht,
und damit das Problem und seine Handlungsunfähigkeit auch selbst verursacht.
Ich käme nie im Leben auf die Idee nur ein Familientreffen, bei dem mein Sohn dabeisein soll außerhalb
meiner Umgangszeiten zu planen, geschweige denn eine Hochzeit. Man erwirkt ja auch einem Beschluss,
um eben nicht mehr über den Umgang diskutieren zu müssen.
@Slycite
Nein, eine EA ist relativ aussichtslos, da ein gültiger Umgangsbeschluss vorliegt.
@nichtplatt
ich freu mich, dass ich dir helfen konnte.
An dem, wie die kids das empfinden sind beide gleichermaßen verantwortlich. Kv hätte das anders planen müssen.
mmm
Nein, eine EA ist relativ aussichtslos, da ein gültiger Umgangsbeschluss vorliegt.
Bleibe dabei... Versuch macht klug. Oder, die Option der Verlegung nutzen.
Stimme Dir zu, das es blauäugig war, den Termin so zu legen.
Aber man kann auch nicht immer alles im Kopf haben.
Bei einer Hochzeit sind ja auch noch mehrere Termine zu berücksichtigen.
Wann es bei zB Freunden, Bekannten und anderen Angehörigen passt.
Wann das Standesamt und ggf. die Kirche und die Gastlichkeit Termine frei hat usw.
Und dann muss man auch noch mit einer solchen mißliebgen Weigerung erst mal rechnen.
Da wäre ich nicht drauf gekommen oder würde mich so wie die KM verhalten.
LG Thomas
Hi,
ich würde auch versuchen den Sonderumgang mit einer EA durchzukriegen. Entweder es klappt, oder es klappt eben nicht. Sicherlich wäre es besser gewesen, eine Planung zu machen, mit der man auf der sicheren Seite ist. Aber es ist erbärmlich, sich mit triumphierendem Grinsen auf eine Umgangsregelung zu berufen.
Normale Menschen lösen solche Situationen mit Herz und Hirn.
Bescheuerte Expartner/innen mit Macht, Gesetz und Bockigkeit.
M. E. sehen die Schulgesetze dafür "Sonderurlaub" für Kinder vor, so wie beim Tod naher Angehöriger.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
@LBM
Aber es ist erbärmlich, sich mit triumphierendem Grinsen auf eine Umgangsregelung zu berufen.
wer hat das getan?
mmm
Hi mmm,
worum geht es Dir mittlerweile bei der Geschichte?
Hallo mmm,
deine Ansicht wundert mich nicht, sie zieht sich durch wie ein roter Faden. Sehr KM-lastig. Wenig Kind-orientiert.
Das schoene am Elternsein, auch nach einer Trennung ist, dass man sich eben nicht nur an gerichtliche Beschluesse/Urteile halten muss. Wo steht geschrieben, dass Eltern, weil sie vielleicht mal ans Kind anstatt an sich selbst denken, vom Kontext nicht mal abweichen koennen?
Auch wenn ich dem TO selbst auch geschrieben habe, er haette in weiser Voraussicht anders planen koennen, heisst das nicht, dass die Mutter nicht abweichen kann von ihrer Borniertheit.
Und mal ehrlich, auch du weisst warum sie das tut was sie tut.
Jaja, I got it....es gibt einen Umgangsbeschluss....aus gutem Grund...dummer KV...
Some people just suck and I am sorry but the elevator doesn't always go to the top floor, right?
riviera
Das ist echt schwer daneben!
Meine Ex hat auch vor kurzem geheiratet - an einem Umgangswochenende
Da war es für mich, trotz manchmal schwieriger Verhältnisse, selbstverständlich den kleinen morgends den Anzug anzuziehen und ihn zur Kirche zu bringen (habe ihm das Ganze sogar schmackhaft gemacht weil er keine Lust darauf hatte).
Leider sind viele inzwischen so verbittert, dass ein "Leben und leben lassen" auf der Strecke bleibt...
Drücke dir die Daumen, dass du deine Kleinen bei deinem Großen Tag dabei haben wirst!
riviera,
wie du meine Ansicht findest ist mir relativ banane....
Das schoene am Elternsein, auch nach einer Trennung ist, dass man sich eben nicht nur an gerichtliche Beschluesse/Urteile halten muss. Wo steht geschrieben, dass Eltern, weil sie vielleicht mal ans Kind anstatt an sich selbst denken, vom Kontext nicht mal abweichen koennen?
das war im Vorfeld klar, dass das nicht funktioniert in diesem Fall...
Ich teile halt nicht wie hier weitverbreitete Ansicht, dass die KMs per se die Bösen sind....
und bleibe dabei: auch der KV hätte zur Entspannung der Situation beitragen können
mmm
Hi @all,
ich persönlich finde, dass Mux es am besten beschrieben hat.
Seitens des KV einfach locker flockig zu planen, und die KM soll sich dann anpassen, ist unklug wenn es schon einen Umgangsbeschluss gibt, sprich wenn hier Eltern unterwegs sind, die es noch nicht geschafft haben, die Paar- von der Elternebene zu trennen, und deshalb Umgangsstreitigkeiten auf dem Rücken der Kinder austragen und sogar einen Schiedsrichter (Gericht) brauchen. Da könnte es dann auch sein, dass der KV hier eventuell seinen eigenen Willen durchsetzen will, um Macht zu demonstrieren.(und ja, liebe engagierte KV dieses Forums, von der Sorte gibt es mehr als ihr glauben mögt, und die machen so viel kaputt, dass ihr darunter leiden müsst, auch wenn ihr nicht so seid!!)
Gleichwohl kann es auch manchmal so sein, dass der Umgangsbeschluss der Startschuss zu einem kinderorientierten Miteinander ist, und dann wäre es wiederum möglich, zukünftig lockerer zu werden, und nicht mehr nur mit so einem Beschluss zu wedeln. Vielleicht hat der KV ja auch gedacht, inzwischen schon eine Stufe weiter zu sein.
Im übrigen kann auch die Planung einer Hochzeit, oder größerer Feiern danebengehen, wenn man den Umgang direkt danach plant. Jedenfalls hat die Tochter meines Mannes auch unsere Hochzeit trotz Umgangszeit boykottiert und bekommt heute noch Beifall ihrer Mutter dafür. Da könnte ich jetzt auch noch mehr aus dem Nähkästchen plaudern, denn seit fast 10 Jahren weiß ich, dass zum Beispiel manche Kinder NIE Ostern wegfahren, sondern IMMER zu Hause bleiben, und so auch der Taufe der kleinen Cousine, oder anderen Familienangelegenheiten leider, leider fernbleiben WOLLEN. Weil man Ostern NUR zu Hause in den eigenen vier Wänden feiert. Und die Ferien Drumherum dann natürlich auch nicht weg kann. . Außer wenn die KM auf einmal selbst wegfahren will.... (aber ich schweife ab).
Hi mmm,
und bleibe dabei: auch der KV hätte zur Entspannung der Situation beitragen können
du hast bisher nur geschrieben, was der KV besser hätte machen können, aber nicht, was die KM hätte machen können. Diese Einseitigkeit ist es, die mir auffällt. Stell dich doch in beide Paar Schuhe, wenn du es beurteilst.
Ich habe den Eindruck dass du ein eigenes Erlebnis hattest, was in die Richtung ging, weshalb du jetzt sehr persönlich "betroffen" agierst. Oder bist du die KM um die es hier geht? 😉
ligr ginnie .... die keinen einzigen Umgangs Unterhalts oder sonstwas Beschluss hat...
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Ich habe den Eindruck dass du ein eigenes Erlebnis hattest, was in die Richtung ging, weshalb du jetzt sehr persönlich "betroffen" agierst. Oder bist du die KM um die es hier geht?
beides nicht 🙂
Aber der KV schreibt hier, er kann seine HJerangehensweise ändern, die KM wird er nicht ändern können, deswegen habe ich hier nichts dazu geschrieben. Doof finde ich ihr Verhalten allemal und nicht kindeswohlorientiert. Das des TO aber auch, er hätte den Konflikt bei dieser schwierigen KM vermeiden können.
mmm, die auch keinen einzigen Umgangs Unterhalts oder sonstwas Beschluss hat...
Ja mmm, das ist richtig, wir können ja nur den beraten, der sich hier meldet.
Na ja und im nachhinein kann man ja auch nur noch wenige Tipps geben.
Und ein bisschen philosophieren, wie man es hätte besser machen können. Hätte ist aber leider ansonsten sinnlos 🙂
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Kinners, werft doch nicht immer eure persönlichen Ansichten über das Verhalten dieser KM und die Rechtslage in einen Topf und streitet euch dann über den Inhalt.
Die, die sagen, dass es nicht nett von der KM ist, diesen Tag zu verweigern haben genauso recht wie die, die sagen, dass es juristisch nicht zu beanstanden ist.
Diese beiden Ansichten widersprechen sich nunmal nicht und ein Streit darüber ist genauso sinnlos ist wie über die Frage, ob es nachts kälter ist als draußen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Der gleiche wie der von Mux.
Ein Sieg lässt sich hier nicht erstreiten.
Vielleicht hilft es sich in den Staub zu werfen, sich den Fuß der Siegerin in den eigenen Nacken zu setzen und um Gnade zu winseln.
Aber im Ernst, hier kann man nur durch bitten etwas erreichen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo,
ja, ich schliesse mich Beppo an.
Eine persönlich vorgetragene Bitte, den Kindern doch die Teilnahme unter vernüftigen Bedingungen (Abholung am Vorabend, zurück rechtzeitig am Hochzeitstag) und sich selber um die Schulbefreiung kümmern kann funktionieren.
Natürlich ist es Mist, wenn die KM Familienfeiern boykottiert, aber die gerade die Hochzeit ist eben auch besonders verletzend, selbst wenn sie gegangen ist und wieder verheiratet ist.
VG susi
aber die gerade die Hochzeit ist eben auch besonders verletzend, selbst wenn sie gegangen ist und wieder verheiratet ist.
:question: :question: :question:
Also Frau darf gehen, wieder heiraten, aber verletzt sein wenn der Verlassene wieder heiratet?!
Das ist ein wenig sehr durch die feminine Brille gesehen...
Ist eigentlich OT, bringt den TO nicht weiter, könnte ich so aber nicht unkommentiert stehen lassen.
Gruss, Toto
:question: :question: :question:
Also Frau darf gehen, wieder heiraten, aber verletzt sein wenn der Verlassene wieder heiratet?!Das ist ein wenig sehr durch die feminine Brille gesehen...
Nä, das ist keine feminine Brille, Ich gucke auch gerade wie Schwein ins Uhrwerk :puzz:
Das bekommt mein Logikmodul auch nicht verarbeitet.
Ich schließe mich aber an, dass ich es vermutlich wohl auch auf die NETTE versuchen würde... und dann zur Not mit der Brechstange. Aufgeben würde ich jedenfalls nicht. Und ganz zuletzt ggf. die Hochzeit verschieben.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
:question: :question: :question:
Also Frau darf gehen, wieder heiraten, aber verletzt sein wenn der Verlassene wieder heiratet?!Das ist ein wenig sehr durch die feminine Brille gesehen...
Ist eigentlich OT, bringt den TO nicht weiter, könnte ich so aber nicht unkommentiert stehen lassen.Gruss, Toto
Warum könnt ihr nicht verstehen, dass Gefühle sind wie sind, richtig oder falsch, ja, aber sie sind wie sind. Sie fragen nicht ob es sie geben darf.
VG Susi
