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Große Probleme mit KM bei Übergaben - was kann man machen?

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(@davidol77)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

seit über einem Jahr lebt mein Kleiner (3,5 Jahre) in meinem Haushalt.
Seitdem das ABR auf mich übertragen wurde, ist die KM umgangberechtigt.
Dieses WE hat sich die Übergabe etwas zugespitzt.
Als die KM den Kleinen am Freitag holen wollte, begann Sie eine Diskussion bzgl. der Kleidung,
welche ich Ihm mitgegeben habe. Ob genügend kurze Hosen dabei wären. Ich sagte: "Ja, eine."
Auf Ihre Frage, ob er nicht mehrere hätte, sagte ich: "Er hat 2, eine ist noch bei dir"
Darauf sprach Sie unseren Sohn an: "Das glauben wir Papa ja wohl nicht". Sie ging an mir und meiner
Partnerin vorbei in unser Haus- trotz Aufforderung, es nicht zu tun- direkt in sein Zimmer an seinen Schrank
und fand natürlich noch eine Hose, dir mir entfallen war, da er Sie nie anzieht.
Sie hielt uns die Hose provokativ unter die Nase und sagte stolz, Sie hätte noch eine gefunden.
Wir selbst waren so überrumpelt, dass wir Sie nicht aufhielten , oder in Ihre Schranken wiesen.
Man fühlte sich danach fast wie emotional vergewaltigt. Sie wußte genau, dass man in Gegenwart des Kleinen
keine Szene machen würde. Sie drang einfach in unsere Privatsphäre ein- so dreist, dass man völlig perplex war.

Natürlich verlief die heutige Rückübergabe entsprechend.
Ich fragte Sie heute telefonisch, wann Sie den Kleinen bringt. Sie sagte, dass Sie um drei losführe.
Ich entgenete, dass dies ok sei. Um einem weiteren Konflikt aus dem Weg zu gehen, entschied ich mich, die Übergabe am Bahnhof- wo sie sonst stattfindet- durchzuführen. Ich schrieb Ihr also eine sms: Bitte 16:30 am Bahnhof.
Als ich dort ankam, war Sie natürlich nicht da. Sie rief 30 min später an, wo ich denn wohl wäre, sie stünde vor unserem Haus.
Ich sagte am Bahnhof, bring Ihn bitte her.
20 min später 2. Anruf, wo ich bleiben würde mit folgender Diskussion, in der rauskam, dass Sie die sms auf jedenfall gelesen hat.
Anschließend sagte Sie, sie stünde ja am Bhf aber nicht auf dem Parkplatz, auf dem wir uns immer treffen.

Fazit 1: Die KM leidet unter einem völligen Kotrollzwang und hat sich selbst nicht mehr im Griff. Es muss immer so laufen, wie Sie es will. Wenn ich sage: komm zum Bhf., dann kann Sie das nicht tun, Sie muss zumindest auf einem anderen Parkplatz.
Sie braucht das Gefühl, dass Sie die Zügel in der Hand behält und den Überblick hat.
Sie streitet in Gegenwart des Kleinen und vermittelt Ihm Dinge wie: Papa lügt (kurze Hose), mit Papa kann man machen was man will (komm zum anderen Parkplatz) auf Papa ist kein Verlass (war ja nicht zuhause).

Fazit 2: Der Kleine ist im Anschluss völlig durch den Wind und kriegt zu Hause erstmal einen vernünftigen Weinanfall, aber nicht weil Mama weg ist, sondern weil er den ganzen Mist in dem Alter nicht verarbeitet kriegt.

Fazit 3: Es werden nicht nur KM, KV und der Kleine mit reingezogen, sondern alle Beteiligten und es kann nicht sein,
dass Sie dermaßen einfluss auf unser Familien- und Privatleben nimmt, denn Sie bestimmt alles und man selbst reagiert immer nach Ihren Wünschen zum einen wegen dem Kleinen und zum anderen aus Angst, etwas falsch zu machen und das ABR wieder zu verlieren.

Meine Fragen:

Kann man aufgrund dieser Umstände bei den Übergaben, die das Fass nur zum überlaufen brachten, verlangen,
dass man betreute Übergaben macht? So geht es jedenfalls nicht weiter!!

Kann man ein psychologisches Gutachten über die KM einfordern, da aufgrund bestimmter Vorkommnisse mit der KM offensichtlich was nicht stimmt und Sie großen Schaden für alle Beteiligten anrichtet?

Vielen Dank für eure Antwort.

Grüße

David

PS: Wir befinden uns zur Zeit wieder in einem ABR Verfahren. Die Gutachterin von damals soll ein Ergänzungsgutachten erstellen, mit dem Ergebnis, wo sich der Kleine in Zukunft aufhalten wird. Mein erster Termin mit Ihr ist Mitte September.


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 30.08.2009 22:58
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin David!

Ganz grundsätzlich möchte ich sagen, dass Du als alleiniger ABR-Inhaber die Zügel in der Hand hast. Ob und wie Du diese der Exe in die Hand geben willst, ist allein Deine Entscheidung. Beim Lesen bekam ich jedoch den Eindruck, als würdest Du sie komplett aus der Hand geben.

Wenn ich sage: komm zum Bhf., dann kann Sie das nicht tun, Sie muss zumindest auf einem anderen Parkplatz.
Sie braucht das Gefühl, dass Sie die Zügel in der Hand behält und den Überblick hat.

Sind die Übergabemodalitäten nicht irgendwo schriftlich (vom Gericht z.B.) geregelt? Wenn ja, dann gilt DAS und nichts anderes. Egal, was KM sagt.

Sie streitet in Gegenwart des Kleinen und vermittelt Ihm Dinge wie: Papa lügt (kurze Hose), mit Papa kann man machen was man will (komm zum anderen Parkplatz) auf Papa ist kein Verlass (war ja nicht zuhause).

Das musst Du so hinnehmen, denn Du wirst die KM nicht ändern. Biete dem Kurzen einen entsprechenden Gegenpol. Mehr kannst/solltest Du meines Erachtens nicht tun.
Auf einen Streitversuch ihrerseits in Gegenwart des Kleinen würde ich lächelnd und schweigend reagieren. Vielleicht mit dem Kommentar "Lass uns das morgen am Telefon besprechen!". Niemand kann Dich zwingen etwas zu sagen. Lass sie alleine streiten.

Fazit 2: Der Kleine ist im Anschluss völlig durch den Wind und kriegt zu Hause erstmal einen vernünftigen Weinanfall, aber nicht weil Mama weg ist, sondern weil er den ganzen Mist in dem Alter nicht verarbeitet kriegt.

Drücken, schmusen, knutschen. Fang ihn auf und halte ihn. Alles weitere liegt in KM´s Verantwortung. Du wirst ihn nicht vor ihr schützen können.

Fazit 3: Es werden nicht nur KM, KV und der Kleine mit reingezogen, sondern alle Beteiligten und es kann nicht sein,
dass Sie dermaßen einfluss auf unser Familien- und Privatleben nimmt, denn Sie bestimmt alles und man selbst reagiert immer nach Ihren Wünschen zum einen wegen dem Kleinen und zum anderen aus Angst, etwas falsch zu machen und das ABR wieder zu verlieren.

Sie nimmt nur so viel Einfluss, wie Du Ihr gibst. Setzte Dir für Dich eine klare Linie und bleibe darauf. Lass sie zickzack laufen, aber lauf nicht mit.

Kann man aufgrund dieser Umstände bei den Übergaben, die das Fass nur zum überlaufen brachten, verlangen,
dass man betreute Übergaben macht? So geht es jedenfalls nicht weiter!!

Von wem willst Du das verlangen? Nimm Dir doch einfach immer einen Kumpel mit und dann sind die Übergaben begleitet.

Kann man ein psychologisches Gutachten über die KM einfordern, da aufgrund bestimmter Vorkommnisse mit der KM offensichtlich was nicht stimmt und Sie großen Schaden für alle Beteiligten anrichtet?

Kannst Du nicht ohne ihr Okay bzw niemand kann begutachtet werden, ohne sich damit Einverstanden zu erklären. Kein gericht kann sie zwangsweise begutachten lassen.. Würd ich also dringend von abraten.

PS: Wir befinden uns zur Zeit wieder in einem ABR Verfahren. Die Gutachterin von damals soll ein Ergänzungsgutachten erstellen, mit dem Ergebnis, wo sich der Kleine in Zukunft aufhalten wird. Mein erster Termin mit Ihr ist Mitte September.

Wie kommt das zu Stande? Wie ist bei Dir der aktuelle Stand? ABR nur vorläufig bei Dir? Dann musst Du mind. 3 Monate es halten, und es wird Dir nur schwer wieder zu nehmen sein.

Greetz,
Milan


AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2009 23:42
(@davidol77)
Rege dabei Registriert

Hallo Milan,

vielen Dank für deine Antwort.
Also das ABR habe ich seit 15 Monaten. Es wurde mir aufgrund der mangelnden Bindungstoleranz der KM und Ihrer zeitlichen Belastung durch ihr Referendariat übertragen. Passus im Urteil: Nach dem Referendariat muss wieder geschaut werden, wo der Kleine bleibt. Im kommenden Monat ist das Referendariat beendet und die KM hat beretíts im April wieder den Antrag gestellt, das ABR auf sie zu übertragen.

Seitdem versucht sie mir in allen Punkten grobes Fehlverhalten zu unterstellen und natürlich mangelnde Bindungstoleranz.
Das große Zauberwort. Die Bindungstoleranz ist das Einzige, was den Richter interessiert.
Aus diesem grund versuche ich natürlich, in allen Bereichen tolerant zu sein und auf die KM einzugehen, was diese voll ausnutzt.

Jede Einschränkung die ich aussprechen würde, würde mir wieder negativ ausgelegt werden. z.B. "der KV läßt mich nicht mehr in sein Haus. Er enthält mir seine Partnerin vor und gewährt mir keine Enblicke in das Leben meines Sohnes. Ich bin immerhin die KM!"

Als Übergabebegleitung schwebt mir das JA vor. Natürlich sind die nicht zwingend notwendig, aber es würde ein entsprechendes Zeichen setzen, dass es so nicht weiter geht.

Bzgl. eines psychologischen Gutachtens schwebt mir die nun ein weiteres Mal mit dem Fall betraute Sachverständige vor.
Sollte Sie bei der KM große Defizite feststellen, so müßte doch die KM erstmal auf Herz und Nieren geprüft werden, oder nicht?
Immerhin schadet Sie dem Kleinen.

Beste Grüße

David


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.08.2009 14:19
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi David!

Also das ABR habe ich seit 15 Monaten. Es wurde mir aufgrund der mangelnden Bindungstoleranz der KM

WOW! Meinen ganz herzlichen Glückwunsch! Du bist also einer der glorreichen Ausnahmen, in denen ein Schwarzkittel offensichtlich mal Konsequenzen gezogen hat aus dem Verhalten der KM. Super!

Eigentlich "steht" das irgendwie auch so im Gesetz. Nach meinen Erfahrungen ist das aber zu 99% blanke Theorie. In der Praxis scheren sich die Schwarzkittel nicht wirklich darum, wenn KMs monatelang boykottieren und Kinder einbehalten.

Passus im Urteil: Nach dem Referendariat muss wieder geschaut werden, wo der Kleine bleibt. Im kommenden Monat ist das Referendariat beendet und die KM hat beretíts im April wieder den Antrag gestellt, das ABR auf sie zu übertragen.

Hm, dann musste da wohl durch. Mein Tip für die grundsätzliche Heransgehensweise an den anstehenden Prozess - keinen Dreck werfen und stets korrekt bleiben. Und besonders bei Deiner Vorgeschichte - Du solltest ein hohes Mass an Bindungstoleranz zeigen. Unter Umständen wird diese Frage das Zünglein an der Waage sein, wie Du ja selbst schreibst.

Nach 15 Monaten ist es eigentlich nicht so ohne weiteres möglich, den Wohnort und die Hauptbezugspersonen Deines Sohnes ohne triftige Gründe wieder zu verlegen. Wärest Du eine KM, dann wäre das für Dich eine sehr sichere Kiste. Du bist aber nur ein KV. Da ist es eine nicht ganz so sichere Angelegenheit. Holzauge bleib also wachsam.

Seitdem versucht sie mir in allen Punkten grobes Fehlverhalten zu unterstellen und natürlich mangelnde Bindungstoleranz.

Jo, dann lass sie. Respektvoller Umgang mit dem anderen Elternteil ist ein nicht unwesentlicher Teil zur Bewertung der Bindungstoleranz. Auf manches musst Du aber wohl reagieren. Da würde ich unaufgeregt die Vorwürfe vollumfänglich zurück weisen. Schriftlich natürlich. Aber nicht Deinerseits mit Vorwürfen reagieren.

Als Übergabebegleitung schwebt mir das JA vor. Natürlich sind die nicht zwingend notwendig, aber es würde ein entsprechendes Zeichen setzen, dass es so nicht weiter geht.

Hm, ich find das etwas grenzwertig im Moment. Da Exe ja bereits einen ABR-Antrag rausgehauen hat, würde es irgendwie wie eine Retourkutsche aussehen, wenn Du nun plötzlich eine begleitete Übergabe beantragst. Denn um es wasserdicht zu machen, brauchst Du dafür einen Gerichtsbeschluss.

Das JA kannst Du natürlich auch eigenständig um Hilfe bitten und die Chance stehen sicher nicht schlecht, dass sie Dir eine Unterstützung anbieten. Aber das wäre eine rein freiwillige Sache und Exe müsste da nicht mitmachen.

Bzgl. eines psychologischen Gutachtens schwebt mir die nun ein weiteres Mal mit dem Fall betraute Sachverständige vor. Sollte Sie bei der KM große Defizite feststellen, so müßte doch die KM erstmal auf Herz und Nieren geprüft werden, oder nicht? Immerhin schadet Sie dem Kleinen.

Nein, leider müsste sie nicht psychologisch "geprüft" werden. Das geht nicht zwangsweise, da müsste sie freiwillig mitmachen - es sei denn, es würde unübersehbar heftige Dinge geschehen. Aber so klingst Du nicht. Im Zuge des ABR Verfahrens wird wahrscheinlich eh jemand vom JA zum Hausbesuch zu ihr (und Dir) geschickt. Aber da wird nur gecheckt, ob und wie der Kurze dort oder da leben könnte.

Scchreib doch mal etwas von der Vorgeschichte. Dann kann man sich ein besseres Bild machen.

Greetz,
Milan


AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2009 19:05
(@davidol77)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,
hallo Milan,

also nach einem Gespräch mit meiner Anwältin kann man beim Verhalten der KM wirklich nichts ausrichten.
Ich einigte mich mit Ihr darauf, der KM eine persönliche Nachricht zukommen zu lassen.

Ich schrieb der KM folgendes:

"Ich wollte dir mitteilen, dass ich mich nach deinem unangepassten Verhalten bei den Übergaben am Freitag und am Sonntag dazu entschlossen habe, für den Fall, dass du den Kleinen zu Hause abholst, die Übergabe nur noch vor der Haustür stattfinden zu lassen.
Du kannst dir dann in Abwesenheit vom Kleinen einen Überblick über die von mir mitgegebene Kleidung verschaffen und anschließend findet die Übergabe statt.
Ich möchte dich noch einmal eindringlich darum bitten, in Gegenwart des Kleinen keine Diskussionen oder Streitgespräche mehr zu provozieren und ihn nicht zu beeinflussen.
Sollte es etwas zu bereden geben, so können wir dies schriftlich per E-Mail, oder telefonisch nach 20:00 Uhr besprechen."

Es sollte möglichst emotionslos verfasst sein.

Zu Milan: Meine Vorgeschichte sowie das Urteil kannst du gerne hier nachlesen:

Link Urteil:
http://www.vatersein.de/News-file-article-sid-1535.html

Meine Geschichte:
http://www.vatersein.de/Forum-topic-15591-start-msg165583.html#msg165583

Bin gespannt wie´s weiter geht.

Beste Grüße und vielen Dank.

David


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.09.2009 14:06
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Wenn sie sich schon so nen Überblick verschaffen will, dann lass sie doch nach der Inaugenscheinnahme, einen Inventarzettel unterschreiben, das sie x Unterhosen, y Socken u.s.w. mitbekommen hat.  😉

Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 02.09.2009 14:11
 Bart
(@bart)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo David,
ich lebe in einer ähnlichen Situation. Kinder sind unbefristet bei mir. KM hat regelmäßigen Umgang.

Ich war ebenfalls immer darauf bedacht es der KM Recht zu machen. Übergabe bei mir in der Wohnung. Ich dachte das wäre für die Kinder am angenehmsten.
Ist es auch. Allerdings hat die KM immer wieder die Beherrschung verloren. Rumgeschrieen, alle Türen aufgerissen, selbst gegen mich ist sie aggressiv geworden.

Ich habe, wie Du, irgendwann die Notbremse reingehauen. Übergabe nur noch vor der Haustür. Die Tür hinter mir bleibt stets geschlossen.  Meine LG geht meine Ex Frau überhaupt nichts an.

Ist für die Kinder vielleicht nicht so toll, war aber ein Selbstschutz für mich und ein klares Signal an die KM das sie sich nicht alles erlauben kann.

Von einem Antrag auf begleitete Übergaben beim JA würde ich dir abraten. So schlimm sind die Vorkommnisse die du schilderst auch nicht.

Ich sehe eher ein Problem in der Zeit wenn der Kleine bei der KM ist. Du kannst nicht verhindern das sie ihn beeinflusst. Und offensichtlich kann er in seinem Alter damit noch nicht umgehen. Traurig, aber dafür habe ich auch keine Lösung.

Gruß
Bart


AntwortZitat
Geschrieben : 02.09.2009 14:36
(@ulliberne)
Nicht wegzudenken Registriert

moin, david,

auch ich habe ähnliches mit- und durchgemacht bezgl. abhol-/rückbring-szenario und auch bezgl. ungewissheit, ob KM die kids nicht 'behält'.

die idee, einen kumpel 'neben die tür' bei den übergaben zu stellen, ist gut, das nimmt schon viel luft raus, vor allem wenn das einer ist, mit dem KM sich (früher mal?) ganz gut verstanden hat..

auch meine ex war mal an mir vorbei ins haus gestürmt. seitdem gips auch hier nur üebrgaben vor der geschlossenen tür. übrigens hatte der fam-richter für exen's jammerei 'jetzt hat er sogar das schloß ausgewechselt' nur einen müden augenaufschlag übrig.

die 'spielchen' mit den klamotten u.ä. solltest du ganz gelassen hinnehmen (ich weiß, wie schwer das nach außen hin ist!!!): das nimmt ihr am schnellsten den wind aus den segeln.

ähnliche briefe wie du erwähnst, habe ich auch geschrieben, gerade auch zu den stichworten 'aufstacheln der kinder', 'unzuverlässiges holen und bringen' sowie 'streiten im beisein der kinder'. ich habe IMMER in kopie ihre RAtte beteiligt in der hoffnung, dass die ihr mal auf die finger haut. das machte sich dann für einige wochen bemerkbar in etwas 'gesitteterem benehmen', vor allem im vorfeld div. verfahren  :wink:. zum teil habe ich auch das JA beteiligt. (formuliert habe ich übrigens sehr viel schärfer: nicht 'ich wollte dir mitteilen,...' sondern 'im namen und zum wohle der kinder verbitte ich mir .../bitte ich dich in aller höflich- und deutlichkeit .../etc.' und immer in absprache mit meinem RA.

ein problem bleibt, das du nicht beeinflussen kannst:
wenn KM rumkrakeelt, dann tut sie das erst recht, wenn du ihr deutlich machen willst, dass es gerade jetzt nicht gut ist, z.b. weil der kleine dabei ist (oder auf offener strasse oder ...). das wirst du nicht verhindern können, im gegenteil.
meine kids waren irgendwann so weit, dass sie von alleine weggegangen sind (z.b. hinters haus), wenn km mal wieder anfing zu schreien. ich drehte mich um und ging ins haus. die kinder allerdings wissen noch heute ganz genau, was alles vorgefallen ist.

genauso machtlos bist du gegenüber beeinflussungen, wenn junior bei km ist. bei uns ging das soweit, dass ich heute behaupte, dass PAS nicht immer nur vom betreuenden ET ausgeht, sondern, zumindest ansatzweise, auch vom UT ausgehen kann.
bestenfalls (für dich) erkennt junior irgendwann, dass sein vater (mit dem er ja tagtäglich zusammen ist) eben nicht das schwein/ar-loch/lügner etc.pp. ist, wie km ihn (= dich) immer bezeichnet. aber das wird sicherlich noch ein paar jahre dauern, und bis dahin solltest du, wie milan geschrieben hat deinen filius im arm halten (auch wenn du selbst am liebsten an die decke springen würdest!).

gruß und alles gute!
ulli

p.s.: kommst du auch am 12.?


ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)

AntwortZitat
Geschrieben : 02.09.2009 19:14
(@marci)
Schon was gesagt Registriert

Hallo

nun möchte ich auch meinen Teil dazu schreiben. Solche Situationen kenne ich auch zur genüge. Und es ist jedesmal ein Kampf. Mein Freund hat seit 1,5 Jahren das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Es war kein leichter kampf, aber die KM tat alles dafür, das es uns gelang das die kleine heute bei uns lebt. Und darüber sind wir auch sehr froh. Aber die kM tut auch der gleichen um ihre Tochter zu manipulieren. Und jedesmal ist die kleine wieder durcheinander und weiß nicht was sie denken soll. Wer hat erfahrungen gemacht mit Umgangsauschluss? Habe mich etwas belesen, dass kann ja teilweise auch nach hinten los gehen. Würde mich über antworten freuen,

Lg marci


AntwortZitat
Geschrieben : 03.09.2009 23:14
(@davidol77)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

@ ulli: ich habe tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, mich am UT in Bremen zu beteiligen, allerdings habe ich am Samstag keine Zeit.
Gerne das nächste Mal.

@marci: Wie alt ist denn die Kleine? Wie sind die Umstände, weshalb sie bei euch lebt?
Ich denke jedoch, ein Umgangsausschluss ist in den meisten Fällen ´ne Nummer zu hart.
In meinem Fall dachte ich nur über eine Begleitung während der Übergaben nach, allerdings eher aus dem Grund, um den entsprechenden Stellen zu verdeutlichen, dass hier einiges nicht richtig läuft... sozusagen als Schuss vor den Bug der KM.

Grüße

David


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.09.2009 13:48




(@marci)
Schon was gesagt Registriert

Die kleine ist 9 Jahre, also mit begleiteten Umgang ist da leider nix mehr ;( Oh das ist eine lange Geschichte weshalb sie bei uns lebt. Die mutter tat alles nach der Trennung um zu schaden.  Erst hatte mein Freund und Sie nach der Trennung dieses Wechselmodel ausgemacht, dies ging aber auch gründlich schief. Die kleine kam nicht pünktlich zur Schule und und und.Sie haute mit der kleinen ab zu ihren Eltern, meldete sie einfach um. Vor Gericht bekam mein Freund dann das ABR aber beide haben sie das gemeinsame Sorgenrecht. Also wenn mein Freund die kleine der KM übergibt, dann bin ich auch immer dabei. Ich könnte die KM fressen, wenn ich die sehe. Aber gut möchte mich da  nicht weiter auslassen.


AntwortZitat
Geschrieben : 04.09.2009 14:05
(@maeusepubs)
Schon was gesagt Registriert

Hallo, auch wenn ich persönlich nichts von der Übergabe des Kindes im Hausflur am Bahnhof etc halte, weiss ich das man als Mutter(Ex-Frau meines Mannes)
das Recht dazu hat, also dürfte es auch bei dir keine Probleme deswegen geben, obwohl so wie ich die Frauen verstanden habe, drehen die euch Vätern ja echt aus allem einen Strick. Da der Kurze jetzt aber seit 15 Monaten bei dir lebt sieht es doch eigentlich ganz gut aus. Frage geht er in den Kindergarten? Sportverein oder ähnliches? Lg maeusepubs


AntwortZitat
Geschrieben : 04.09.2009 22:06
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin!

In meinem Fall dachte ich nur über eine Begleitung während der Übergaben nach, allerdings eher aus dem Grund, um den entsprechenden Stellen zu verdeutlichen, dass hier einiges nicht richtig läuft... sozusagen als Schuss vor den Bug der KM.

Denen verdeutlichst Du damit nichts. Sie sehen dann lediglich 2 Elterneile, die sich wegen ner simplen Übergabe in die Köppe kriegen.

Ich denke Du würdest wenn überhaupt etwas verdeutlichen, wenn Du Dich deeskalierend und vernünftig verhalten würdest. Versuchen würdest die Lage im Sinne des Kindes zu entspannen. Immer das Wohl des Kindes an erste Stelle stellen würdest.

Als lass nen Kumpel oder ne Nachbarin dabei sein, wenn´s an die Übergabe geht. Und wegen der Kleidung ist eigentlich allein der Umgangselternteil dafür verantwortlich, dass die Kids was zum Anziehen haben während der Umgänge. Aber mach´s doch auf die ritterliche Art - Besorg ein paar Garnituren (Hosen, U-wäsche, Shirts, etc), pck sie in ne Kiste und drück sie Mama in die Hand. "Da haste, und nu gib Ruhe!"

Greetz,
Milan


AntwortZitat
Geschrieben : 05.09.2009 00:16
(@davidol77)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

wie bereits erwähnt, hatte ich der KM nach zwei unschönen Übergaben Folgendes geschrieben:

"Ich wollte dir mitteilen, dass ich mich nach deinem unangepassten Verhalten bei den Übergaben am Freitag und am Sonntag dazu entschlossen habe, für den Fall, dass du den Kleinen zu Hause abholst, die Übergabe nur noch vor der Haustür stattfinden zu lassen.
Du kannst dir dann in Abwesenheit vom Kleinen einen Überblick über die von mir mitgegebene Kleidung verschaffen und anschließend findet die Übergabe statt.
Ich möchte dich noch einmal eindringlich darum bitten, in Gegenwart des Kleinen keine Diskussionen oder Streitgespräche mehr zu provozieren und ihn nicht zu beeinflussen.
Sollte es etwas zu bereden geben, so können wir dies schriftlich per E-Mail, oder telefonisch nach 20:00 Uhr besprechen."

Jetzt ist vergangenes WE Folgendes passiert:

Die KM holte den Kleinen wieder bei mir ab. Ich öffnete die Tür, fragte ob sie in die Tasche sehen möchte, was Sie verneinte und sagte dann, ich hole den Kleinen.
Sie bat mich, auf Toilette gehen zu dürfen, was ich Ihr verweigerte, mit der Begründung, das ich es nicht wolle.
Die Toilette ist 1m hinter der Eingangstür.

War das zu hart?

Immerhin habe ich Ihr zuvor mitgeteilt, dass die Übergabe vor der Tür stattfinden soll. Mir war allerdings vorher klar, dass Sie darum bitten würde, zur T. gehen zu dürfen. Damit hätte Sie es allerdings wieder geschafft, in unser Haus zu gelangen.

Grüße

David


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.09.2009 14:35
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Sie bat mich, auf Toilette gehen zu dürfen, was ich Ihr verweigerte, mit der Begründung, das ich es nicht wolle.
Die Toilette ist 1m hinter der Eingangstür.

War das zu hart?

das wäre m. E. ein Gebot des Anstandes gewesen. Übrigens auch gegenüber Menschen, mit denen man nicht als Eltern verbandelt ist.

Damit hätte Sie es allerdings wieder geschafft, in unser Haus zu gelangen.

Und was genau hätte sie auf der Toilette "Schlimmeres" tun können als Pipi zu machen?

Sorry, aber von einer verantwortungsvollen und kommunikativen Elternebene seid Ihr weiter weg als die Sonne vom Mond; das ist infantile, kleinkarierte Rechthaberei von Sandkisten-Kindern. Wie lange wollt Ihr das weitertreiben? Glaubst Du ernsthaft, dass Euer Kind das nicht mitkriegt und sich irgendwann ein sehr eigenes Bild über seine Eltern machen wird?

Dass Ihr Probleme miteinander habt (und noch sehr lange haben werdet), wundert nicht wirklich...

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2009 15:08
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo David,

da du ihr das so  vorab gesagt hast finde ich das in Ordnung. Ich  habe meinem Exmann auch erklärt, dass er meine Wohnung nicht mehr betreten kann, weil er mehrere Anschuldigungen vor dem  Jugendamt erhoben hat gegen mich: Wohnungsverwahrlosung dadurch Kindeswohlgefärdung, Vernachlässigung der Hygiene und der Gesundheitssorge der Kinder sowie Kleidung der Kinder. Damit bin ich nicht mehr bereit ihn in meine Wohnung zu lassen.

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2009 15:25
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Und was genau hätte sie auf der Toilette "Schlimmeres" tun können als Pipi zu machen?

A-A!   :undwech2:


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2009 15:25
(@mariposa)

A-A!   :undwech2:

:rofl2:  ohhhh... shit !!!

@David  warum darf man bei Dir nicht die Toilette benutzen? Das ist doch wirklich quatsch, oder nicht!!


AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2009 15:42
 Bart
(@bart)
Nicht wegzudenken Registriert

find ich überhaupt nicht Quatsch. Ich kann seine Sorge sehr gut verstehen. Wenn sie erst mal die Whg betreten hat ist
völlig unberechenbar was passiert. Vielleicht geht sie nur zur Toilette und geht dann wieder. Genau so gut kann das ganze ein Vorwand sein um in die Whg zu gelangen und dort sie gleiche Schei.... abzuziehen wie letztes mal.

Allen Besserwissern sei gesagt. Mann fühlt sich furchtbar ohnmächtig wenn man in seinen eigenen vier Wänden angegriffen wird und so gut wie nichts dagegen tun kann weil es die Situation noch schlimmer macht.

Gruß
Bart


AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2009 16:01
(@furbie30)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo

Also ich würde meine Ex niemals fragen, ob ich bei ihr auf die Toilette darf, weil ich viel zu viel schiess habe,daß sie mir danach wieder irgendeine Story ala Hausfriedensbruch vom ihrem Anwalt mitteilen lässt.
Da schlucke ich es lieber so lange runter bis ich auf der Autobahn an einer Tankstelle vorbei komme  😉

Lg


AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2009 16:17




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