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geregelter Umgang / wie am besten vorgehen ?

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(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

zuerst möchte ich mich eimal kurz vortstellen. Ich bin 40 Jahre alt und habe einen Sohn 2,5 Jahre alt. Seit
August/2007sind die KM und ich getrennt und es gibt seitdem keinen geregelten Umgang zwischen mit und meinem Sohn.
Seither habe ich meinen Sohn zwar relativ regelmässig zu sehen bekommen doch arbeitet die KM unterschwellig auf eine
Entfremdung zwischen mir und unserem Sohn hin.

Die letzten 6 Wochen 2008 hat sie Ihn immer jeden Sa + So von ca  7:00 - 12:00 h zu mir gebracht und auch wieder abgeholt. 

Nun kommt  aktuell eine SMS in der Sie mir mitteilt dass ich meinen Sohn nur noch einmal in der Woche Sa oder So
von 8 - 12 Uhr bei mir haben kann. Das kann ich natürlich nicht akzeptieren und zu einem Gespräch ist die KM nicht bereit.

Ich denke es ist nun nötig das JA einzuschalten um der immer weiteren Entfremdung meines Sohes (er sagt schon nicht mehr Papa
sondern meinen Vornamen)  entgegen zu wirken.

Wie kann ich da am besten vorgehen ?? 

Danke für Eure Aufmerksamkeit.

Gruss Lillimann


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 07.01.2009 13:03
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Lillimann!
Aus meiner Sicht gibt es überhaupt keinen Grund, den Umgang zu reduzieren. Hat KM das irgendwie begründet oder hat sie das einfach so mal beschlossen?
Daher ist der weg über das JA schon richtig aber wahrscheinlich nicht vielversprechend, da das JA der KM keine Vorschriften machen wird (darf). Aber Du hättest alle Möglichkeiten einer friedlichen und einvernehmlichen Lösung (aktenkundig) ausgeschöpft.

Auf jeden Fall kannst Du das JA um Vermittlung bitten, kommt dabei nichts Brauchbares raus, wirst Du Euer Recht auf Umgang einklagen müssen...

Grüße ausm Süden
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 07.01.2009 13:34
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

die SMS

... dass ich meinen Sohn nur noch einmal in der Woche Sa oder So von 8 - 12 Uhr bei mir haben kann...

ist ein eindeutiges Warnsignal hinsichtlich der von Dir erwähnten Entfremdung.

Wie hast Du bisher den Umgang mit Leben gefüllt ?
Was habt ihr während des Umgangs unternommen ?


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 07.01.2009 14:05
(@furbie30)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo

Was würde ausserdem gegen eine Übernachtung sprechen?

Lg


AntwortZitat
Geschrieben : 07.01.2009 20:45
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

Für die Reduzierung des Umgangs gibt es keinen Grund. KM bemängelt auch nichts am Ablauf des Umgangs zwischen meinem Sohn
und mir. Ich glaube Sie interressiert es auch nicht da sie etwas ganz anders im Sinn hat:

Ihr geht es darum den Umgang einzuschränken da sie Ihren neuen LG als neuen Papa für meinen Sohn installieren will.
Desweiteren ist klar dass KM mich unserem Sohn nicht (mehr) als seinen Vater vermittelt sondern mittlerweile ihm sowas beibringt wie
"ich bring Dich jetzt zu Bekannten Namens XX"

Da gestern auch klar war dass KM zu keiner einvernehmlichen Lösung bereit ist, habe ich dann doch den SA vom JA angerufen um aktuellen
Vorkommnisse zu schildern. Desweiteren habe ihn auch darüber informiert dass ich am kommenden Sonntag Umgang mit meinem Sohn habe  🙂
(vor 2 Wochen mit KM abgesprochen).  Wir sind dann so verblieben dass ich mich am Montag wieder melde um diesen Umgangstermin erst einmal
nicht zu gefährden. KM könnte ja plötzlich ganz auf stur schalten.

Das JA ist auch der Meinung dass es wohl auf ein Vermittlungsgespräch zwichen JA, KM und mir hinausläuft.

Ich sitze nun hier und mache mir Gedanken wie ich am schnellsten voran komme. Denn ich weiss dass es hart auf hart gehen wird
und ich unter keinen Umständen den Kontakt zu meinem Sohn verlieren möchte.

Habt ihr Ratschläge für mich was ich tun kann, lassen sollte..etc ??

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Gruss lillimann


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 08.01.2009 13:41
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

imho kannst Du vorerst nur versuchen, die Beziehung zum Kind zu verstärken.

Wie hast Du bisher den Umgang mit Leben gefüllt ?
Was habt ihr während des Umgangs unternommen ?

Der Krieg mit der Ex sollte - zwingend - ausser Sichtweite des Kindes erfolgen.

Wie sind die aktuellen Wohn - und Arbeitsverhältnisse bei euch ?

Vermutlich wird der JA Mitarbeiter auf die "Bindungstoleranz" achten.


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 13:56
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Lillliman!

Habt ihr Ratschläge für mich was ich tun kann, lassen sollte..etc ??

Ich denke, Du bist schon auf dem richtigen Weg ... warte erst mal kommenden Sonntag ab!
Eins wirst Du bei der ganzen Umgangsstreiterei lernen müssen: Geduld, Geduld, und noch mal Geduld.

Welche Rolle der Neue der Ex evtl. bei Eurem Sohn spielen mag, sollte für Dich nicht sooo wichtig sein (es sei denn, er gefährdet Sohni).
Es gibt nur einen Papa und das bist Du, ganz egal ob mit Papa oder Vornamen angesprochen. Ergo zeig ihm auch weiterhin, dass Du für ihn im Rahmen des bisserl Umganges und trotzdem jederzeit für ihn da bist; baue die Vater-Sohn Beziehung so gut es geht weiter aus.

Grüße ausm Süden
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 14:02
(@derkraf)

Hallo.

Marco hat völlig Recht. Geh zum JA und bitte um Vermittlung.
Die machen das recht gut. Zeig ihr, daß Dir euer Sohn sehr wichtig ist und laß Dich nicht täuschen. Das JA wir der KM auch zeigen, daß sie nicht machen kann was sie will. Letztendlich ist Umgangsrecht beidseitig (Du und Dein Sohn). Sie hat es nur zu gewährleisten. Jedenfalls solange wie von Dir keine Gefahr für den kleinen ausgeht.
Auf alle Fälle stärkt das Deine Position (falls es mal vor den Richter landen sollte), Dein Selbstbewußtsein und später sicher auch das Ansehen, das Dein Sohn von Dir haben wird denn Du hast Dich, sein Umgangsrecht durchzusetzen.

Viel Erfolg

derkraf


AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 14:15
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

@derkraf

Die machen das recht gut. .... Das JA wir der KM auch zeigen, daß sie nicht machen kann was sie will.

Diese Behauptung halte ich für sehr optimistisch!

Das kann zwar so sein, ist aber sehr oft nicht so.

Beim JA ist, speziell für Väter, immer eine gesunde Skepsis angeraten.

Man kommt an ihnen zwar kaum vorbei und manchmal helfen sie auch oder versuchen es zumindest, man sollte sich aber nicht ohne Weiteres darauf verlassen, was sie sagen.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 14:21
(@derkraf)

@Beppo.

Ich gebe Dir schon Recht.
Allerdings habe ich hier in Le die Erfahrung gemacht, daß der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ganz gut vermittelt und Zeichen setzt. Allerdings sagen die auch, daß sie nur vermitteln, nicht aber entscheiden können. Am Ende müssen beide (die Eltern) auch umsetzen, was sie vereinbart haben.
Das klappt in meinem Fall leider nicht so. Mir bleibt nur der Gang zum Anwalt, um das Umgangsrecht zu regeln und die KM in ihrer Willkür in die Schranken zu weisen.
Andererseits ist der Gang zum JA der erste Schritt. Wenn er bereits zum Erfolg führt, kann man sich evtl weitere sparen.

derkraf


AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 14:30




(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Allerdings habe ich hier in Le die Erfahrung gemacht, ...

Das ist genau der Punkt.

Du solltest deine persönliche, gute Erfahrung, nicht zum Allgemeingut erklären und dadurch eine Vertrauenswürdigkeit suggerieren, die in der Regel nicht gerechtfertigt ist.
Zumindest wenn der TO nicht auch in Le zum JA geht.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 14:34
(@derkraf)

nochmal @Beppo

🙂 Also um es korrekt zu formulieren, ich habe zumindest in dem Punkt gute Erfahrungen mit dem JA in Le.
Allerdings ist die  :gunman: KM auch ein sehr negatives Exemplar. 😉
Dazu kommt noch, daß der Betreuer beim JA tatsächlich ein Mann ist, was uns zu einer Art Verbündete macht.

Jeder muß seine Erfahrungen machen und kann auch nur auf die zurück greifen, Skepsis ist in jedem Fall angebracht.

derkraf


AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 15:00
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

Eure rege Beteiligung tut mir sehr gut !

Der bisherige Umgang mit meinem Sohn ist bisher immer sehr harmonisch verlaufen. Ein typischer WE vormittag wäre z. B.
mit dem Kleinen Frühstücken nachdem KM Ihn gleich nach dem aufwachen zu mir gebracht hat. Dann etwas spielen (ich habe
spielsachen für Ihn besorgt). Meistens sind wir dann noch in den Park spazieren, Enten füttern, auf den Spielplatz usw. dann wieder nach Hause
zu mir Mittag mit dem Kleinen essen bevor KM Ihn wieder abholt. Ich versuche eben so gut es geht Vater zu sein und Ihm zu zeigen, dass ich Ihn
liebe und immer für Ihn da bin.

Bei den Übergaben gibt es keinen Stress zwischen KM und mir. Eimal im Sommer als ich meinen Sohn bei KM besucht habe wurde es mal kurz
laut und der Kleine hat angefangen zu weinen. Seitdem ist klar dass so etwas nie wieder vorkommen darf und bis jetzt war das auch so.

Unsere Wohnverhältnisse: Ich habe eine 2 Zi Wohnung und alles soweit besorgt dass sich mein Sohn sich hier wohlfühlen kann. Es ist sauber und aufgeräumt
so wie er es auch von zuhause bei KM gewohnt ist.  Falls ich auf Umgang mti Übernachtung abzielen werde würde ich natürlich auch noch ein Bett für Ihn besorgen und mein bisheriges Schlafzimmer für Ihn einrichten. Soweit habe ich mir schon Gedanken gemacht.
Enfernung zur KM sind 10 Min. mit dem Auto.

KM und Ich stehen beide in unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen. Meine Arbeitszeit ist MO-FR / 8 - 17 h. Für was ausser den Umgangszeiten ist das wichtig ?

Was das JA betrifft habe ich ich ein gutes Gefühl und denke auch das der Sachbearbeiter für mich einsetzt. Allerdings bin ich vorsichtig nachdem was ich hier
schon alles gelesen habe.

Es wurde auch von Euch etwas von Bindungstoleranz erwähnt. Was ist das ?

Gruss lillimann
 


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 08.01.2009 15:45
(@jemmy)
Registriert

Hallo

Es wurde auch von Euch etwas von Bindungstoleranz erwähnt. Was ist das ?

Mit dem Begriff der Bindungstoleranz wird die Fähigkeit der Eltern ausgedrückt, bei Streitigkeiten den spannungsfreien Kontakt des Kindes zum anderen Elternteil zuzulassen.

LG Jemmy


Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World

AntwortZitat
Geschrieben : 08.01.2009 19:31
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo zusammen,

ich habe in diesem thread meine Situation schon kurz beschrieben und diese ist bis dato auch nahezu unverändert.

Die Regel ist dass Sohnemann (2-3/4 Jahre) und ich 1x pro Woche am WE von ca. 8:30 h - 13:30 h Zeit miteinander verbringen können. Allerdings kommt es ca. alle 4 Wochen vor dass der Kleine bei seinen Grosseltern ist und wir somit dann über 2 manchmal sogar 3 Wochen gar keinen Kontakt haben.

Meine zwischenzeitlichen Versuche mit der KM eine Einigung zur Ausweitung des Umgangs blieben bisher erfolglos.   

Da die KM letzte Woche für 2 Wochen für eine OP (hoffentlich geht das gut) ins Krankenhaus musste habe ich zunächst einmal davon abgesehen
den Umgang nochmals zu thematisieren, da ich es vor dem KKH Aufenthalt für ungünstig hielt. Ich denke es ist am besten wenn ich KM nach dem
nächsten Umgang nochmal darauf anspreche.

Meine Situation beim JA wage ich nur vorsichtig einzuschätzen. Jedoch hat der SA bei unserem letzten Gespräch meinen Vorschlägen zum Thema
Umgang (Kiga abholen, Mittagsschlaf bei mir, evtl. Übernachtung) zumindest klar zugestimmt und war auch der Ansicht es müsse nach Möglichkeit
eine klare Regelung gefunden werden. Zitat: "Wenn das vor Gericht geht hat sie (KM) da keine Chance." Scheint mir sehr optimistisch die Aussage zumal die JA's ja auch massiv in der Kritik stehen. 
Ich hoffe mit unserem SA vielleicht eine Ausnahme entgegen dem allg. Konsens getroffen zu haben und glaube von dieser Seite erstmal nichts
befürchten zu müssen.

Dies vor dem Hintergrund dass ich es nach wie vor nicht ausschliessen kann tatsächlich den Weg über eine Gerichtverhandlung gehen zu müssen.
Bisher habe ich diesen Schritt nicht weiter forciert, da ich in gewisser Weise auch Angst habe was so eine Gerichtsverhandlung für Folgen haben kann
wenn man erst einmal damit begonnen hat. 

Zumal beschäftigt mich dazu auch die Frage ob es dann nicht besser ist auf das FGG-Reform Gesetz zum 01.09.2009 zu warten. :question: um eine besseres Ergebnis zu erzielen als nach altem Recht.

Desweiteren, wie würde ein realistischer Umgangsplan für unseren Sohn und mich aussehen ?

Ich weiss selbst, dass ich jetzt auf die Schnelle nix erreichen kann, doch möchte ich Euch bitten mir auf diesem Weg behilflich zu sein  🙂
und mich evtl. vor dem einen oder anderen Fehltritt bewahren...

Vielen Dank im voraus

Gruss
Lillimann ;(

 
   


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.02.2009 18:53
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Zumal beschäftigt mich dazu auch die Frage ob es dann nicht besser ist auf das FGG-Reform Gesetz zum 01.09.2009 zu warten. :question: um eine besseres Ergebnis zu erzielen als nach altem Recht.

Hups, habe ich etwa etwas verschlafen ??

Was bedeutet das ?


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.02.2009 00:44
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Einige neue "Kann" Regelungen z.B. Ordnungsmittel statt Zwangsmittel bei Umgangsboykott..

Es gibt aber keinen Grund anzunehmen, dass diese auch wirklich durchgesetzt werden.

Außerdem die Vorgabe, Umgangssachen beschleunigt zu bearbeiten.
Diese werden daher zukünftig nicht mehr ein halbes Jahr dauern, sondern nur noch 6 Monate.
Dafür verdoppeln sich natürlich die Zeiten für alle übrigen Verfahren.

Außerdem wird die Anwaltspflicht für Umgangssachen eingeführt, damit die armen Anwälte endlich etwas mehr an den Scheidungsvätern verdienen können.
Wird ja auch Zeit!

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.02.2009 00:52
(@lillimann)
Rege dabei Registriert

Hallo Leute im Forum,

nach 2 erfolglosen Versuchen mit KM habe diese Woche das JA angerufen und um Vermittlung gebeten. Habe regemässigen Umgang,
1 x pro Woche Sonntags 9-17h angemeldet.

Daraufhin hat der JA MA bei KM angerufen und folgendes ist dabei heraus gekommen:

- KM eklärt sich plötzlich bereit Sohnemann Umgang mit mir einmal pro Woche Sonntags von 10 - 17 h zu gewähren.

- KM meldet jedoch grösste Bedenken an dass Sohni bei mir keinen Mittagsschlaf macht. (eigenes Bett für Ihn in meinem
  Schlafzimmer steht für Ihn bereit) 😉

- KM behauptet Sie sei total angenervt von meinen ständigen Anrufen ( 2 x wegen eben Umgang ) hä ?  :knockout:

- KM sagt Sie hätte mich vor einem Jahr wegen Stalking angezeigt ( aha ?? hat Sie wirklich ?  :rofl2: ich weiss von nix)

- KM sagt der Kleine sei nach den Umgängen immer total aufgedreht (warum KM das vorher nie geäussert ? VORSICHT  :note:)

- KM will nun auf einmal meine Wohnung sehen u. wo der Kleine schläft ( ich gehe darauf ein )

Im abschliessenden Gespräch mit dem JA MA wurde mir klar dass er erstmal alles für bare Münze nimmt was KM in den Raum
stellt. Ich bin auf nix weiters eingegangen und habe das Gespräch immer auf das Thema Umgang gelenkt.

Ergebnis: Am Sonntag in einer Woche soll nach 3 Wochen Unterbrechung Umgang von 10h - 17h inkl Mittagsschlaf stattfinden.

Der JA MA stellte allerdings klar heraus dass der Mittagsschlaf von Sohni unbedingt gewährleistet sein muss. Er fragte mich auch
was ich machen würde wenn das Kind nicht zu Mittag schlafen will. Ich entgegnete nur dass ich aufgrund dem Verlauf der bisherigen
Umgänge sicher bin dass es klappt mit dem Mittagsschlaf.

Soweit, so gut. Ich werde nun abwarten ob KM mit Sohn zum vereinbahrten Zeitpunkt aufschlägt.

Was mich aber beschäftigt dass Sohni erst um 10 h kommt (bisher 8 h) und dann evtl. nicht nach ca. 3 Std. seinen Mittagsschlaf halten möchte.
Es hängt ja auch davon ab wie KM ihn darauf vorbereitet, etc.

Was kann passieren wenn er tatsächlich nicht schläft bzw. erst um z.B. 15:30 h und dann Beanstandungen seitens KM / JA
kommen und mit fehlendem Rhytmus bzw. das Kind sei aufgedreht argumentiert wird ??

Wie soll ich mich da verhalten ?

Macht es dann überhaupt noch Sinn sich weiters mit dem JA auseinander zu setzen ?

Danke für Eure Aufmerksamkeit

Gruss Lillimann

   
 


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.04.2009 15:27
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi lilli mann

Hmm, bei einem derzeit 2.5 Jahre altem Kind und gerade mal Umgang 1x pro Woche für 7 Stunden fichst  Du bereits einen Kampf aus, der in wenigen Monaten bzw. bereits jetzt minimal im Ergebnis ist. Deine geschilderten Schikanen durch die KM, ebenso das Verhalten des JA darauf, sind leider nicht selten.

Ich möchte Dir mal folgende Anregung geben. Überlege mal ob es nicht für Dich möglich wäre, euer Kind bei Dir z.B. Fr nachmittag bis Sonntag abend oder gar Montag früh bei Dir aufnehmen zu können. Freilich, dies wird leider nallgemein nur für alle zwei Wo bei Gericht auch rralisiert, dennoch gewinnst Du m.E. dabei einen riesengrossen Zugewinn an Qualität des Umgangs. Bevor Du hier in die Vollen gehst überlege Dir bitte, wie das auch zukünftigt gestaltet werden könnte. Denn landest Du ersteinmal vor Gericht so solltest Du anschaulich darlegen können, wie denn ein Umgang aussehen soll/könnte.

Was kann passieren wenn er tatsächlich nicht schläft bzw. erst um z.B. 15:30 h und dann Beanstandungen seitens KM / JA
kommen und mit fehlendem Rhythmus bzw. das Kind sei aufgedreht argumentiert wird ??

Wenn das Kind partout nicht schlafen will - ja sollst Du es zwingen? Normalerweise stellen sich Kinder nach einer gewissen Eingewöhnungsphase auf die Umstände ein und sehen sie dann als normal an. Das es anfangs Probleme geben kann sollte sowohl der KM als auch dem JA bekannt sein. Wird anders agrumentiert, so ist m.M.n mangelnder Wille dafür verantwortlich. Dann braucht man mit diesen Leuten auch nicht weiter zu diskutiern, sondern lässt es erst einmal auf eine unverbidliche Umgangsregelung hinaus laufen - sprich unter Mitwirkung das JA - oder schlägt ansonsten den gerichtlichen Weg ein.

Damit es mit dem Mittagsschlaf bei Dir vielleicht etwas besser klappt überptüfe mal den bis dahin durchgeführten Tagesablauf bei Dir. Existieren hier klare Anhaltspunkte wie Mittagsmahl, Geschichte erzählen, Spielrunde beendet, Spaziergang durchgeführt etc. für das Kind, dass es Zeit ist für den Mittagsschlaf? Mit 2,5 Jahren sind feste Abläufe sprich Rituale für Kinder noch sehr wichtig.

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 18.04.2009 19:34
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

notfalls Kind in den Kindersitz und mit dem Auto auf die freie Autobahn fahren.

Bei Tempo 110 schlafen dann alle Kinder ein.

Zuvor aber ein sehr nettes Fahrtziel aussuchen.

Strecke muss staufrei sein ...


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 19.04.2009 00:33




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