Hallo zusammen,
da ich mich schon länger mit verschiedenen Fragen rumschlage dachte ich, ich schildere euch
mal die Situation. Vielleicht bringen ein paar andere Meinungen mich bei dem weiteren
Vorgehen weiter.
Ich bin geschieden und habe mit meinem Ex-Mann einen Sohn der jetzt 3,5 Jahre alt ist.
Am Anfang gab es wahsinnig viel Streit, wir konnten uns über nichts einig werden, es war
die Hölle.
Auch darum bin ich froh das es jetzt seit längerem einigermaßen gut läuft. Ich bin wieder
verheiratet und mit meinem Mann habe ich noch einen Sohn der jetzt 9 Monate alt ist.
Der Grund für meine Überlegungen bzgl. des Umgangsrechts ist das wir im Dezember eine
andere Situation hatten die mich dazu veranlasst hat mir über die Zukunft doch ein paar mehr
Gedanken zu machen als ich es bis jetzt gemacht habe.
Ich war wieder schwanger und hatte eine Fehlgeburt, diese allerdings recht spät, sodass ich
es meinem Ex schon mitgeteilt hatte da wir uns dann über die Regelung einig werden mussten.
Im Moment sieht es so aus das wir 300 km voneinander entfernt wohnen da ich zu meinem
Mann gezogen bin. Ex und ich haben gemeinsames Sorgerecht, ich habe das Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Als wir umgezogen sind haben wir besprochen das wir mit dem Kleinen einmal im Monat
meine Eltern besuchen fahren und er ihn dann auch immer einen Tag nimmt.
Es läuft jetzt schon länger wieder so das wir alle paar Wochen zu meinen Eltern runter
fahren (Freitags Abends), Samstags ist der Süße dann normalerweise mehr oder weniger lang
bei seinem Vater. Mitlerweile freut er sich meistens, es gab längere Zeiten da musste ich lange
auf ihn einreden das er bei ihm bleibt und das sie doch schöne Sachen machen können. Ein
weinendes Kind dort zu lassen das lieber wieder mitkommen will bricht einem regelrecht das
Mama-Herz, daher ist es für mich natürlich schöner er freut sich wenn er hin darf. 🙂
Auf jeden Fall hatten wir im Dezember einen email-Kontakt (eine Zeitlang habe ich ihm öfter
mal emails geschrieben was der Kleine so macht, was es neues gibt, aber da nie eine Antwort
kam und er auch nie anruft ist das irgendwann eingeschlafen), in dem ich ihm gesagt habe
das ich wieder schwanger bin und das wir uns über die Umgangsregelung nochmal Gedanken
machen müssen.
Weil ganz ehrlich, ich habe irgendwie das Gefühl das alles an uns hängen bleibt. Mein Ex ist so
sehr mit sich selbst und seinem Leben beschäftigt, das der Kleine mal einen ganzen Tag bei ihm
war ist schon sehr lange her, mal einen halben oder ein paar Stunden, eben alle 6 Wochen etwa.
Naja, auf jeden Fall hatte er vorgeschlagen das wir doch feste Termine ausmachen sollen,
etwa alle zwei Monate in denen der Kleine das ganze We bei ihm ist. Also solle mein Mann ihn Freitags
ihm hälftig entgegenbringen und Sonntags auf halber Strecke wieder abholen. Ansonsten soll
auch alles so bleiben wie bisher. Also die Besuche alle paar Wochen bei meinen Eltern.
Da ich das Baby verloren habe, haben wir uns seitdem nicht mehr darüber unterhalten und
alles weitergemacht wie bisher.
Irgendwie mache ich mir aber trotzdem Sorgen wie das in Zukunft weitergehen soll. Wir wünschen
uns noch ein Baby, d.h. das ich aller Vorraussicht nach bald wieder schwanger sein werde.
Erstens habe ich natürlich Angst das Baby wieder zu verlieren und möchte den Stresspegel nicht
noch höher haben als er mit zwei kleinen Schätzen ja eh schon ist und zweitens muss man sich
ja auch Gedanken machen wie es dann läuft wenn wir drei Kinder haben.
Ich finde es einfach unfair das wir immer dafür Verantwortlich sind das der Kontakt zu meinem
Ex stattfindet. Ich meine, natürlich hat er auch ein Leben und muss nicht immer zur Verfügung
stehen um sich um seinen Sohn zu kümmern, aber wir haben jetzt schon zwei und in absehbarer
Zukunft auch drei Kinder und mein Mann arbeitet natürlich Vollzeit. Ist es dann trotzdem ok
das wir uns soviel ums Umgangsrecht kümmern müssen?
Mit meiner email im Dezember wollte ich eigentlich erreichen das er sich vielleicht mal bereit
erklärt alsmal herzufahren um den Kleinen zu sehen/zu holen oder halt insgesamt mal mehr von
der Fahrerei übernimmt.
Ich lese habe kurz im Forum rumgelesen und da schreiben ganz viele das sie ihre Kinder bei der
Mama holen und wieder bringen, nicht nur das wir ihm die 300 km entgegenkommen, wir teilen uns
auch dort noch die Fahrten. Er woht etwa 15 km von meinen Eltern weg, normalerweise bringen
wir den Kleinen hin und er bringt ihn dann wieder zu uns. Oft kam es sogar schon vor das seine
neue Lebensgefährtin das Auto hatte (Kur oder ähnliches) und wir ihn gebracht und geholt haben.
Das also die komplette Fahrerei quasi nur an uns hängen bleibt.
Und das sollte dann ja quasi noch mehr werden. Wie oben beschrieben das er zusätzlich noch
diese kompletten WE will und wir die halbe Strecke fahren sollen.
Ich mach ja gerne einiges, ich weiß ja auch das ich weggezogen bin, aber es kann doch eigentlich
nicht sein das quasi alles an uns hängen bleibt? Außerdem tue ich mich unglaublich schwer mir
über ein ganzes WE Gedanken zu machen wenn er ihn seit Ewigkeiten nichtmal einen ganzen Tag
am Stück hatte, geschweige denn mal für eine Übernachtung.
Er ist wie gesagt zu sehr mit sich selbst beschäftigt, Diplomarbeit hier (er studiert seit etwa 9
Jahren und wird wohl nie fertig), ständig ist er krank und kann ihn deshalb nicht den ganzen Tag
nehmen, oder seine LG ist wie gesagt ihn Kur, Lerngruppen, etc.
Jetzt hab ich sicher einiges im Zeitablauf durcheinander gebracht und mich kurz zu fassen werde
ich wohl auch nie lernen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine und kommt mit meinem Geschreibsel
irgendwie klar.
Meine eigentlichen Fragen sind: findet ihr es ok wie es im Moment läuft und wie mein Ex meint das es
in Zukunft laufen soll? Sehe ich das vielleicht völlig falsch und muss mich an die eigene Nase packen?
Ich habe keine Ahnung wie das weitergehen soll, soll ich einfach alles so laufen lassen wie es ist und
sehen was auf uns zukommt? Fragen über Fragen.
Ich gehe jetzt erstmal den großen vom Kindergarten abholen und versuche bisschen runterzukommen,
das wühlt mich irgendwie immer alles so auf. Ich bilde mir ein das es leichter wird wenn der Schatz
größer ist und mehr selbst entscheiden kann wie oft er zu seinem Vater will, aber wahrscheinlich ist
auch das mehr Hoffnung als Realität.
Zu meinem Mann hat er übrigens ein sehr gutes Verhältnis, er ist Papa, sein eigentlicher Vater ist Papa
Dingsbums (keine Namen und so *G*), er hat also einfach zwei Papas.
Liebe verwirrte Grüße und :dankeschoen: schonmal falls ihr euch durch meinen
Roman durchgequält habt.
Servus Marisa,
und zunächst mal willkommen bei vatersein.de
In der Vergangenheit hast Du ja schon einiges geleistet, damit Euer Kind zu seinem Vater kann.
Nach so einer Ex würden sich sehr viele User hier sehnen 😉
Du hast richtig erkannt, dass Du durch Deinen Umzug die Entfernung von 300 km verursacht hast. Deshalb sollte sich Dein Ex darüber freuen, dass Du einen Teil der Kosten und sonstigen Aufwendungen trägst, um die Umgänge zu ermöglichen.
Hast Du ihm schon mal klar gemacht, dass er das Recht des Kindes auf Umgänge mit ihm einschränkt, wenn er sich so entzieht? Ganz zu schweigen von seinem Recht und seiner Pflicht.
So wie es im Moment lläuft, ist es zumindest für Dich nicht ok. Somit läge es an Dir, Veränderungen herbeizuführen.
Wenn es im dirketen Gespräch mit ihm nicht klappt (oder auch Mail usw.) dann würde ich eine externe Unterstützung durch einen neutralen Dritten ins Spiel bringen. Z.B. mal einen gemeinsamen Termin beim Jugendamt, wo man mal ein paar grundsätzliche Dinge wie Häufigkeit und Fahrten regeln könnte.
Er ist wie gesagt zu sehr mit sich selbst beschäftigt, Diplomarbeit hier (er studiert seit etwa 9
Jahren und wird wohl nie fertig), ständig ist er krank und kann ihn deshalb nicht den ganzen Tag
nehmen, oder seine LG ist wie gesagt ihn Kur, Lerngruppen, etc.
So wie Du ihn beschreibst, scheint er eine ziemliche Mimose zu sein. Da ist natürlich immer schwer was zu erreichen.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Huhu Michael,
danke erstmal für deine Antwort, wenn mein Ex das doch nur auch so sehen würde.
Naja, ist nicht so, was soll ich machen.
Was ich nochmal näher beschreiben wollte ist das ich nicht einfach willkürlich weggezogen bin.
Ich war ja mit unserem Baby schwanger und mein Mann hat hier nunmal eine Eigentumswohnung
bzw. kauft jetzt ein Haus und einen festen und sehr guten Job.
Es war einfach nicht anders machbar. Er konnte ja schlecht kündigen um zu mir zu ziehen wo
wir dann gar nichts mehr gehabt hätten.
Das es trotzdem "meine Schuld" ist sehe ich ja ein, aber es kann doch eigentlich nicht sein das
ich dann jetzt die restliche Kindheit des Großen die A-Karte deshalb gezogen habe oder? Und ja
nicht nur ich sondern auch noch mein Mann der ja wie gesagt arbeiten geht und zwar nicht wenig.
Er freut sich über solche Vorschläge auch ganz besonders, schließlich freut er sich auch wenn er
WE hat und ein bisschen Ruhe (soviel man halt davon hat mit Kindern *G*) und Zeit mit unserem
Jüngsten hat.
Das Problem mit meinem Ex ist das er sich das wirklich so zurechtlegt das er für sich selbst meint
alles in seiner Macht stehende zu tun. Ich wüsste gar nicht wo anfangen wenn ich ihm klarmachen
sollte das ich das alles ganz anders sehe und warum.
Außerdem möchte ich halt versuchen möglichst das "gute" Verhältnis das wir im Moment haben
nicht aufs spiel zu setzten weil der Stress schon enorm war als wir noch wegen jedem bisschen
gezankt haben.
In letzter Zeit habe ich aber einfach das Gefühl dafür einen zu hohen Preis zu zahlen.
Ich sollte also nochmal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden hm? Was sollte ich ihn denn Vorschlagen?
Was wäre auf absehbare Zeit realistisch? Im Moment kann ich mir solche Regelungen wie alle 2
Wochen das ganze WE oder auch mal eine oder zwei zusammenhängende Wochen in den Ferien
gar nicht vorstellen, bisher hat er so oft früher angerufen das wir den Kleinen holen sollen oder er
ihn früher bringt weil er noch so viel zu tun hat oder der Kleine nach Hause wollte das solche
Sachen für mein Empfinden in absolut weiter ferne liegen.
Vor allem weil die Entfernung dann einfach zu weit ist um das mal auf die schnelle machen zu können.
Ich kann mich einfach auf nichts verlassen und wenn die neue LG nicht da ist wie in letzter Zeit (wie
gesagt war in Kur) dann hab ich sogar noch ein schlechteres Gefühl. Sie ist Lehrerin und ich hab
den Verdacht das es überhaupt nur gut klappt wenn sie auch da ist und ihm bei allem anderen den
Rücken frei hält.
Generell habe ich halt Angst bei seiner eingeschränkten Sichtweise nichts zu erreichen außer
neuen Streit den doch eigentlich niemand gebrauchen kann.
*seuftz* nochmal liebe Grüße :yltype:
Es ist scheinbar ein ziemlicher Eiertanz, den er da vollführt. Krankheit und Kur sind doch keine jahresfüllenden Ereignisse, oder?
Es ist Euer gmeinsames Kind, und er soll sich der Verantwortung stellen!
Sehr viele User hier würden alles dafür geben, ihre Kinder regelmäßig mit Übernachtung bei sich zu haben. Und wenn sie dann auch noch bis vor die Haustür gebracht werden dazu, umso toller.
Im Moment kann ich mir solche Regelungen wie alle 2
Wochen das ganze WE oder auch mal eine oder zwei zusammenhängende Wochen in den Ferien
gar nicht vorstellen
Und warum nicht? Trägst Du auch zum Eiertanz bei?
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Naja, also ganz ehrlich, wir sind ja hier nicht im Kindergarten wo man seine Puppe in die Ecke stellt
wenn man grade mit anderen Sachen beschäftigt ist und sie dann wieder haben will wenn man
Zeit dafür hat.
Der Kleine ist ein menschliches Wesen, entweder er kümmert sich richtig oder nicht und wenn er
das so macht wie im Moment warum sollte ich mir über so lange Zeiträume Gedanken machen?
Was glaubst du was der Kleine sagen würde wenn ich ihn einfach zwei Wochen weggeben würde,
zwar zu seinem leiblichen Vater, den er aber vorher wochenlang gar nicht und davor auch nie
länger als ein paar Stunden am Stück gesehen hat? Wie würdest du dich fühlen? Von daher
kann ich mir das nicht vorstellen. Da würde ich verrückt werden vor Sorge.
Vater ist man nicht einfach so, dafür muss man schon ein bisschen was tun! :alleskaese:
PS: nicht das das jetzt zu aggresiv klingt. Das war nicht meine Absicht. Ich frage mich nur
was daran Eiertanz ist, das ich mir so etwas unter den gegebenen Umständen nicht vorstellen
kann. 😉
Hi,
was ist denn hiermit?
Naja, auf jeden Fall hatte er vorgeschlagen das wir doch feste Termine ausmachen sollen,
etwa alle zwei Monate in denen der Kleine das ganze We bei ihm ist. Also solle mein Mann ihn Freitags
ihm hälftig entgegenbringen und Sonntags auf halber Strecke wieder abholen. Ansonsten soll
auch alles so bleiben wie bisher. Also die Besuche alle paar Wochen bei meinen Eltern.
Hört sich doch bis auf die etwas geringe Häufigkeit erstmal vernünftig an!
Lg,
Mux
Wenn jeder aufzählt, was er sich nicht vorstellen kann, oder sich nicht zu leisten imstnde sieht, dann darf man sich natürlich auch nicht wundern, wenn am Ende keine gewünschten Ergebnisse rauskommen.
Dreht den Spies doch mal um und schaut, wie und wo es klappen kann.
Und ich bin durchaus der Ansicht, dass ein 3,5jähriger ein ganzes WE oder auch mal halbe Ferien bei seinem Vater verbringen kann.
Natürlich erwarte ich aber dann auch vom Vater, dass er dies so möchte.
warum sollte ich mir über so lange Zeiträume Gedanken machen?
z.B. weil es unter anderem auch das Recht des Kindes ist?
Versteh mich bitte auch nicht falsch. Ich will Dir hier keine Vorwürfe machen. eher bräuchte scheinbar mal der KV einen Tritt in den Allerwrtesten. Aber nur mit "kann nicht" und "will nicht" und "kann ich mir nicht vorstellen" geht halt nichts vorwärts
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Was damit ist? Manchmal glaube ich das über Kinder zu reden zwischen Männern und Frauen
einfach nicht so gut fuktioniert. *G*
Ist es denn für niemanden hier nachvollziehbar das ich es nicht gut finde wenn er ihn seit über einem Jahr
nicht einmal einen kompletten Tag bei sich hatte und ihn dann aber ein ganzes WE mit Übernachtungen will?
Würdet ihr euch da keine Sorgen machen? Er ist zwar kein Baby mehr aber immerhin ist er erst drei
Jahre alt, bin ich die einzige die findet das man ja auch mal regelmäßig an die Sachen rangehen kann?
Wie z.b. mal wieder so komplett von morgens bis abends, beim nächsten mal mit Übernachtung dran hängen
und schauen ob das gut läuft bevor man solche Sachen in Erwägung zieht?
Ich bin ja nicht völlig verrückt, wenn alles gut läuft und der Kleine gerne hin geht ist mir das alles
Recht, dann kann man solche Sachen ausmachen, aber doch jetzt nicht einfach so vom Fleck weg oder?
Vor allem wollte er das ja nicht nur sondern zusätzlich zu den vor langer Zeit mal besprochenen 4-wöchigen
Besuchen, was bedeutet das immer noch ein Groß der Fahrerei an uns hängen bleiben würde. Und das es
für uns nicht weniger sondern noch mehr "Aufwand" bedeuten würde, von dem ich ja eigentlich eher
weniger wollte. Jedenfalls was die Fahrerei angeht.
:bicycle:
PS: Michael, natürlich hast du Recht das ein dreieinhalbjähriger Wochendeweise oder Ferien zum Vater kann
aber jetzt so einfach aus unserer Situation heraus? Findet ihr das wirklich in Ordnung? Jetzt nicht böse gemeint,
wirklich, es interessiert mich.
Hallo Marisa,
schließe mich der letzten Einschätzungen an! In Deinen Darstellungen spielt mir insgesamt etwas zuviel Bedenkenschwere mit! Werd erstmal locker, zumal der Kleine 3,5 ist und Du ja ein weitere Kind hast und ggf.s bald noch eines erwartest. Kinder haben und Großziehen heisst auch lernen loslassen zu können!
Im Übrigen verstehe ich die Vorhaltungen ggü. KV nicht:
"an uns bleibt alles hängen, etc."
Ihr habt doch die Fakten geschaffen (sowohl in der Entfernung als auch den Zeiten)
Und das berechtigte Umgangsrecht des Kindes und seines leiblichen Vaters auf 1 Tag alle 4 Wochen bzw. "alle paar Wochen" zu beschränken, dafür habe ich kein Verständnis, zumal jetzt vermeintliche Entlastung angeführt wird.
Das Wochenende mit Übernachten ist nichts anderes als Normalität!
Wie wär´s denn mit einem Urlaub von Vater und Kind und zwar 2 Wochen am Stück evtl. Italien! Hab ich damals mit meiner kleinen Tochter gemacht udn es war kein Problem, im Gegenteil!
Viele Grüsse
Michi,
der manchmal (evtl. auch unfairerweise) kein Verständnis für die Probleme anderer hat!
Servus Marisa!
Ich habe den Eindruck, dass hier Probleme anstatt Lösungen gesucht werden.
Und ich sehe auch einen gewissen Widerspruch zwischen dem, was Du willst und dem, was evtl. für Euer Kind gut sein könnte:
Was glaubst du was der Kleine sagen würde wenn ich ihn einfach zwei Wochen weggeben würde,...
und
Von daher kann ich mir das nicht vorstellen. Da würde ich verrückt werden vor Sorge.
Was die Übernachtungen übers WE angehen:
Was veranlasst Dich zu den Sorgen? Der KV ist doch kein kinderfressendes Monstrum, oder?
Warum nicht einfach mal ausprobieren?
Was die Fahrerei angeht:
halt´ Dir bitte vor Augen, dass Du die Distanz geschaffen hast. Es ehrt Dich (weil nicht üblich), dass Du bereit bist, Euch auf halbem Weg zu treffen.
Aber leite hieraus keine Verpflichtung für den KV ab, (in Form von wenig Umgang) dafür zu sorgen, dass Du weniger Fahrstress oder was auch immer hast.
Das lese ich auch aus Deinen Zeilen heraus...
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Um das nochmal zu klären, die Regelung alle vier Wochen war die Idee meines Ex-Mannes damit
er nicht so viel Fahrerei und Zeitaufwand hat.
Und er hat bis jetzt halt nunmal nichts gemacht um uns zu zeigen das er weiteren Umgang will außer
es zu sagen. Er ruft nicht an, er antwortet nicht auf emails. Ich musste den Kleinen bis vor wenigen
Monaten noch überreden dort zu bleiben weil sie sich eben so selten sehen.
Was daran für ein Kind gut sein soll sich erst über zwei Jahre so gut wie gar nicht zu kümmern und
dann zwei Wochen nach Italien zu fahren erschließt sich mir nicht so ganz. Warum diese Eile?
Was ist daran schlimm wenn ich ihm Vorschlagen möchte ihn das nächste mal von morgens bis
abends und das mal darauf über Nacht zu nehmen? Irgendwie verstehe ich nicht wo sich das mit
den Kindesrechten überkreuzt und was das mit dem was ich will zu tun hat. Was ist daran denn
nicht in Ordnung? Ist denn ein bisschen mehr regelmäßigkeit nur für mich aber nicht für den Kleinen
gut?
Ich danke euch einfach schonmal für eure Antworten und werde einfach beim nächsten Besuch nochmal
mit ihm reden vielleicht können wir neue Denkanstöße finden ohne Stress zu kriegen.
Das mit dem locker machen ist nicht so einfach wie ihr das hier sagt wisst ihr. Der Große hatte
auch noch einen Zwillingsbruder der als Baby gestorben ist. Ich weiß das ich mir sicher oft
zuviele Sorgen mache aber weder halte ich ihn von seinem Vater fern noch sonst etwas.
Man kann manche Sachen nicht einfach so ausknipsen. Und ich bin der Meinung besser zu viele
Sorgen als zu wenige.
Ich packe ihn sicher nicht in einen Kokon ein, er ist ein Junge und ebenso wild, er ist ein ganz
tolles Kind. Nur das mit dem Lockermachen ist eben nicht immer so einfach. Bei der Vorgeschichte
wäre ein bisschen Verlässlichkeit um mir das Locker-sein zu erleichtern doch schon enorm hilfreich.
Hallo Marisa,
schlimm ist ersteinmal grundsätzlich gar nichts...
Aber Du machst Dir ja Gedanken über Veränderungen...
Und Deine Darstellungen sind mir z.T. zu einseitig und auch widersprüchlich:
"Ex sagt, dass er weiteren Umgang will"
passt nicht zu
"Ex kümmert sich nicht"
Es tut mir leid, dass Du von mir jedenfalls nicht das gesagt bekommst, was Du offensichtlich gerne hören willst.
Dass 1 Tag Umgang alle paar Wochen nicht ohne Reibereien und Zureden funktionieren, liegt auf der Hand!
Probiere doch einfach einmal Deine Kinder an die Kita oder den Kiga zu "gewöhnen" indem Du sie da alle 4 Wochen für 1 Tag hin bringst! Da wirst Du sicher viel Freude haben und sicher merken, dass sich die "Eingewöhnung" schwierig gestaltet.
Vg Michi
Leute ihr macht mich fertig. *G*
Warum bin ich denn jetzt wieder schuld wenn er sagt er will den Kleinen für ein WE aber
beim nächsten mal wieder anruft um ihn früher zu bringen und somit seit ewigen
Zeiten nichtmal einen ganzen Tag mit ihm ausgehalten hat?
Da bin doch wohl nicht ich wiedersprüchlich sondern eher er oder sehe ich das falsch?
Hallo Marisa,
hier macht Dich keiner fertigt! Evtl. liegt`s ja daran, dass Du nur schwer loslassen kannst...
Und grundsätzlich ist es in Umgangsangelegenheiten auch empfehlenswert zukunftsorientiert zu denken und zu handeln!
Du kommst nicht ansatzweise weiter, wenn Du die Fehler des KV in der Vergangenheit (die es ggfs. gab) ständig anführst! Das ist Kindergarten und hilft Dir bei Deinem Problem nicht weiter!
Ihr seid erwachsen! Also sorgt gemeinsam dafür, dass eine konstruktive und für alle Seiten akzeptable Lösung entsteht!
VG Michi
Um ganz ehrlich zu sein denke ich das ich durchaus versuche zukunftsorientiert zu sein, sonst würde
ich hier nicht schreiben.
Ich lasse das jetzt besser mal bleiben und mache lieber einen Termin in einer Familienberatung
aus wenn wir es wirklich nicht hinkriegen sollten. Das wird wohl mehr Sinn machen.
Fehler haben Konsequenzen, wer dann meint, wie es in der Vergangenheit war interessiert nicht, nur
auf die Zukunft kommt es an der kann es ja mal mit einem Tamagotchi versuchen.
Einen Versuch war es wert, aber wahrscheinlich ist das hier für komplexe Themen die ja doch
von Ex-Paar zu Ex-Paar unterschiedlich sind der falsche Weg.
Ich danke euch trotzdem für eure Sichtweise der Dinge und verabschiede ich dann mal hier.
:biene:
Ich lasse das jetzt besser mal bleiben und mache lieber einen Termin in einer Familienberatung
das ist leider ein nicht unüblicher Weg, eine Diskussion abzuwürgen, wenn sie nicht die gewünschten Ergebnisse bringt...
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hi Marisa
Was daran für ein Kind gut sein soll sich erst über zwei Jahre so gut wie gar nicht zu kümmern und
dann zwei Wochen nach Italien zu fahren erschließt sich mir nicht so ganz. Warum diese Eile?
Weil es nun Zeit wird, der Kleine war vorher sicher zu klein um länger als ein paar std. beim Vater zu sein, richtig?
Nicht weil ich denke das er zu klein war, sondern weil vieleicht du es gedacht hast?
Was damit ist? Manchmal glaube ich das über Kinder zu reden zwischen Männern und Frauen
einfach nicht so gut fuktioniert. *G*
Ich denke, so läuft es auch zwischen dir und deinem EX, oder?!
Du hast hier geschrieben um andere Sichtweisen und Einschätzungen zu bekommen, siehe:
Meine eigentlichen Fragen sind: findet ihr es ok wie es im Moment läuft und wie mein Ex meint das es
in Zukunft laufen soll? Sehe ich das vielleicht völlig falsch und muss mich an die eigene Nase packen?
Ich habe keine Ahnung wie das weitergehen soll, soll ich einfach alles so laufen lassen wie es ist und
sehen was auf uns zukommt? Fragen über Fragen.
Die hast du bekommen, das dir das nicht gefällt, dafür können die Schreiberlinge hier nix.
Gruss Wedi
