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Eskalation durch die Mutter - was tue ich?

 
(@luc-reif)
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Folgende Ausgangssituation: im August 2025 wurde mir (endlich!) das geteilte Sorgerecht für unseren gemeinsamen Sohn als auch erweiterter Umgang zugesprochen.
Die Mutter verhindert hierbei den Regelumgang auch nicht. Da aber die Ferienzeiten im Beschluss einfach etwas unklar formuliert sind, kam es da immer wieder zu "Meinungsverschiedenheiten": die Mutter kürzt und ändert nach Belieben: 3x waren seither Ferien, 3x hat sie kurzfristig zuvor per Eltern-App festgelegten Umgang einseitig abgesagt.

Bezüglich eines Umgangstermina kurz vor den Weihnachtsferien hatte ich beschlossen, das nicht mehr zu akzeptieren und Ordnungsgeld zu beantragen. Obwohl die Mutter mir also tags zuvor ankündigte, sie würde den Umgang nicht stattfinden lassen, bin ich am Umgangstag ganz normal zur Schule meines Sohnes erschienen, um diesen dort abzuholen.

Vorsorglich (ich konnte schon einen fingierten Gewaltschutzantrag der Mutter abwehren) habe ich mir zur Übergabe einen Zeugen mitgenommen und auch das Jugendamt informiert.

Tatsächlich ist die Mutter dann auch vollständig eskaliert, hat mir den gemeinsamen Sohn vom Arm gerissen und wollte sich der Situation entziehen.

Der anwesende Zeuge hat die Polizei gerufen. Diese hat ein Aktenzeichen vom Vorfall angelegt (keine Gewalt meinerseits, ich nur als "Anwesender").

Am nächsten Tag habe ich meinen Ordnungsgeldantrag gestellt. Und dann erfahren, dass die Mutter direkt mit einem Gewaltschutzantrag dabei war. Dieser ist inhaltlich lächerlich und sie lügt, dass sich die Balken biegen. Aber natürlich wird dem erstmal präventiv stattgegeben, das kenne ich ja. Vor allem interessant: die Mutter spart lästige Details einfach aus: Den Polizeieinsatz? Hat sie veranlasst. Ein Aktenzeichen? Ist ihr nicht gegeben worden. Umgang? Sollte an diesem Tag nicht stattfinden.

Und nichts davon wurde überprüft, mein Ordnungsgeldantrag liegt sogar noch bei der Ordnungsgeldstelle, die zuständige Familienrichterin hat ihn bis heute nicht gesehen (am Montag muss ich somit direkt vorstellig werden, um Informationstransparenz zu schaffen, aber das nur am Rande). 

Ich habe bereits mündliche Verhandlung beantragt. Nun meine Frage: ich will, dass das aufhört. Ich will mich in keinen Vergleich mehr quatschen lassen (so wie beim letzten Gewaltschutzbeschluss), ich möchte, dass dieses Lügenkonstrukt in Gänze aufgehoben wird.

Ich habe einen neutralen Zeugen sowie einen Polizeibericht inklusive Aktenzeichen. Ich will mich nur nicht wieder "abdrängen" lassen - und ich will wirklich maximal klar machen, dass die Falschbeschuldigungen der KM hier und jetzt ein Ende haben müssen.

Habt ihr Tipps, wie ich jetzt vorgehe? Beantrage ich vielleicht noch mehr? Die Richterin hat eine Verfahrensbeiständin bestellt (da die KM behauptet, das Kind hätte gelitten unter meiner Aggression), diese kenne ich noch vom letzten Verfahren und sie ist sehr nett und mir gewogen. Ich habe auch bereits mit ihr telefoniert und sie meinte, man müsse halt dringend die Umgangsregelung nachschärfen, damit sowas nicht nochmal passiert (a.k.a. die weiß seit Langem, dass mit der KM was nicht stimmt und diese Gewaltschutzanträge einfach nur "nutzt", wenn sie mir eins auswischen will). Trotzdem hat jetzt auch die Verfahrensbeiständin keine Lust, der KM an den Karren zu fahren und ist - genau wie alle Beteiligten - stets um Befriedung der Situation bemüht nach dem Motto: "Der Klügere gibt nach und was soll's denn schon?"

Aber belasse ich es dabei? Gehe ich vielleicht sogar ans ABR? Vorschläge? Tipps? Hinweise? Das ist jedenfalls für mich nicht mehr hinnehmbar, dass die KM einfach nur mit Gewaltschutzanträgen um sich wirft, wenn ihr etwas nicht passt.


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 03.01.2026 10:12