Guten Tag an alle im Forum,
ich bin die Lebensgefährtin eines Mannes, der um das Umgangsrecht mit seiner 4-jährigen Tochter kämpft.
Es ist mir bis heute noch ein Rätsel, wie 2 Menschen, die sich mal geliebt haben und ein gemeinsames Kind haben, dann so bekriegen können. Meiner Meinung nach gehören immer 2 dazu, wenn eine Ehe in die Brüche geht und dies sollte man auch bei der Scheidung akzeptieren.
Da aber nunmal dieser Krieg tobt und die Mutter das alleinige Sorgerecht bekommen hat und eine Kommunikation nicht möglich ist, hat das Gericht im September 2007 eine Verfahrenspflegerin bestellt. An diesem Termin hat der KV das Recht für Übernachtungskontakte erhalten. Zunächst nur für eine Übernachtung, alle 4 Wochenenden. Eine Ausweitung auf 2 Übernachtungen soll jetzt nun nach Stellungnahme der Verfahrenspflegerin anläßlich eines Gerichtstermins am 11.03.08 entschieden werden. Nun kam am Wochenende die Stellungnahme der VP per Post - und daran hatten wir beide schwer zu knabbern. Nun müssen Sie wissen, dass zwischen dem Kind und dem KV durch Wegzug der KM 320km liegen, Fahrzeit je nach Verkehrslage zwischen 3 und 6 Stunden. Deshalb hat sie auch das alleinige Sorgerecht bekommen.
Die VP hat mit dem KV in dieser Zeit lediglich 3x kurz telefoniert, wobei die ersten beiden Telefonate lediglich darum gingen, dass auf Wunsch der Kindesmutter der Übergabeort abweichend von der vor Gericht getroffenen Vereinbarung geändert werden soll. Dagegen hat sich der KV aus verschiedenen Gründen und auf Anraten der RA gewehrt (siehe Thread von Poor_Dad vom Oktober 2007).
Ich begleite alle Kontakte seit Oktober 2006. Wir treffen uns seit mehreren Monaten regelmäßig mit einer Kinderpsychologin, nachdem wir merkten, dass sich das Kind immer "seltsamer" verhält. Diese Frau ist uns eine sehr große Hilfe, damit wir das Kind in seiner Situation so wenig wie möglich belasten. Und ich achte peinlichst genau darauf, dass der KV während der Kontakte alles unterläßt, was dem Kind schaden könnte.
Nun beschreibt ihn die VP in dem Bericht den KV als unzuverlässig, arglistig, unsauber (KInd hätte lt. Mutter nach jedem Kontakt Hauterkrankungen), nicht kooperativ usw. - einfach vernichtend.
Seit ich dieses Kind kenne, ist es krank. Der Versuch, per eMail einen Kontakt zur Mutter aufzubauen endete nach 2 Mails mit einem Schreiben des Anwalts der Kindesmutter, diese ungewünschte Kontaktaufnahme zu unterlassen. Das JA hat die KM als hoffnungslosen Fall abgestempelt. O-Ton: Der Frau ist nicht beizukommen, sie blockt alles, ihre Rechte als Vater bekommen sie nur durch Richterspruch.
Die VP hat nicht einmal bei uns nachgefragt, wie die Kontakte mit dem Kind verlaufen, wie wir diese verbringen, wie sich das Kind verhält. Sie stellt lediglich fest, dass das Kind lt. KM nach den Kontakten unleidlich ist, was Sie auf zu viel Fernsehen zurückführt und das Kind so gut wie nichts über die Zeit beim KV erzählt. Hallo, haben diese Leute gar keine Vorbildung in Sachen Kinderpsychologie?! Am Ende des Berichtes stellt die Dame dann aber doch noch fest, dass das Kind sich nicht gegen 2 Übernachtungen beim KV ausgesprochen hat, obwohl es im Kindergarten schöner sei!
Kann oder soll der KV gegen diese Stellungnahme der VP was machen? Muss er das so hinnehmen? Wie geht das Gericht mit so was um? Wir sind derzeit zutiefst deprimiert, weil wir alles versucht haben, den Umgang mit der Kleinen so gut wie möglich zu gestalten, alle Strapazen hinnehmend (innerhalb von 30 Stunden 1.280km), die Hilfe der Kinderpsychologin gesucht haben um jetzt so dargestellt zu werden, nur weil die VP sich nicht die Mühe gemacht hat, auch uns mal anzuhören sondern nur die KM.
Ich danke für jede sachliche und hilfreiche Stellungnahme.
Grüße, Upanddown
Hallo
Also ich finde es sehr merkwürdig,daß hier von Kindeswohl gesprochen wird, aber die VP es zulässt, daß ein 3 jähriges Kind Samstags abgeholt wir dun dSonntags wieder zurück gebracht werden soll und das bei so einer grossen entfernung.
Bei mir stand letztes Jahr drin,daß es wegen der hohen entfernung (sind 350 Km) eine Übernachtung von freitags bis Sonntags statt finden soll, weil es sonst zuviel für meine Tochter wäre und meien Tochter wird jetzt 7 Jahre alt.
Ausserdem hole ich sie seit anuar nur noch alle 3 wochen , weil es wie gesagt zuviel für meien Maus wird und ich würde an eurer stelle auch mal das mit der entfernung vor bringen.
Die Sache mit der Entfernung ist eigentlich noch doller. Die Strecke, die wir zu fahren haben, ist eine sehr belebte Strecke (Wochenendpendler) mit zig Baustellen. Das Gericht hat die Abholung auf Samstag, 10 Uhr, und die Rückgabe auf Sonntag, 17.30 Uhr, festgelegt. Nun haben wir das Kind aber die ersten 3 Kontakte bereits um 9 Uhr abgeholt, damit das Kind nicht erst um 14 Uhr Mittagessen bekommt. Und wir haben sie sonntags zwischen 15 und 16 Uhr zurückgebracht, weil eine spätere Abfahrt zeitlich absolut unkalkulierbar wird, denn dann stecken wir voll im Wochenendpendlerverkehr und dann kann es auch statt 17.30 Uhr mal 20.30 Uhr werden, bis wir am Ziel sind. Wie uns das ausgelegt werden würde, brauche ich hier wohl keinem zu sagen.
Nun sagt aber die Verfahrenspflegerin, warum der KV eigentlich eine Ausweitung des Kontaktes haben möchte, wenn er nicht mal die derzeit zur Verfügung stehende Zeit ausnutzen würde.
Anstatt mal einfließen zu lassen, dass das für das Kind eine unheimliche Belastung ist, so lange im Auto zu sitzen, beharrt man lieber auf unrealistische Vereinbarungen, die die Fahrtzeit für das Kind noch unnötig verlängern. Zumal das für die KM auch die ersten 3x O.K. war. Erst seit sie den Antrag bzgl. der Unterhaltskürzung nach dem neuen Unterhaltsrecht auf dem Tisch hat, ist es nicht mehr O.K. Und das das Kind nach den Strapazen unleidlich ist, kann ich ihr nicht verdenken, denn ich bin es sonntags, wenn wir dann nach 7 Stunden Autofahrt zurück sind, auch.
Jetzt soll der Umgang auf freitags ab 16 Uhr bis Sonntag, 17.30 Uhr ausgeweitet werden. das bedeutet für das Kind, dass es freitags um ca. 21 Uhr bei uns ankommt und sonntags dann halt irgendwann zwischen 17.30 und 20.30 Uhr.
Eine frühere Abholung freitags ist lt. KM nicht möglich, da das Kind erst um 13 Uhr vom Kindergarten kommt und dann erst in Ruhe auf die Abholung "vorbereitet" werden muss.
Ich verstehe echt die Welt nicht mehr. Aber wie soll man dagegen angehen, wenn KM und VP zusammenarbeiten? Egal, was wir machen, es wird alles gegen uns verwendet. Und jetzt unterstellt man uns noch "Unreinlichkeit" und das, wo man mir einen Putzfimmel nachsagt.
Hallo !!
Ich weiss dass mein Beitrag jetzt nicht unbedingt hilft.
Aber kann man gegen diese Verfahrenspflegerinnen denn gar nichts machen ? Man muss doch eine Möglichkeit haben gegen diese Frauen vorzugehen ?
Es kann doch nicht sein, dass man da so hoffnungslos ausgeliefert ist ??
Weiss jemand ob man da eine Gegenstellungnahme anfordern kann ? Oder ein Gutachten , oder ich weiss nicht was. Einfach irgendwas, damit man nicht so hoffnugslos verloren dasteht.
Auch unsere Verfahrenspflegerin hat sich voll auf die Seite der Mutter gestellt und eiskalte Lügen in ihre Stellungnahme geschrieben .
Moin,
eine Gegendarstellung ist immer sinnvoll. Diese sollte nicht vom Betroffenen verfasst werden; dieser muss hingegen die Fakten liefern.
Meine persönlich Empfehlung (ohne, dass ich einen Vorteil daraus ziehe) ist Peter Thiel (www.system-familie.de). Sollte er warum auch immer nicht helfen können, hat er bestimmt eine weitere Empfehlung parat.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo, Deep Thought,
mein LG wird versuchen, Herrn Thiel heute zu erreichen um abzusprechen, ob und wie er etwas für ihn tun kann. Allerdings sitzt uns ja jetzt etwas die Zeit im Nacken, denn es sind nur noch 2 Wochen bis zur Gerichtsverhandlung.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mich inzwischen auch so langsam mein Vertrauen in unser Rechtssystem verlässt und inzwischen schäme ich mich auch manchmal, zur Gattung "Frau" zu gehören. Vielleicht sollte mal einer meinem Mann sagen, was er für ein Glück hatte, dass er von mir und keiner anderen geschieden wurde :wink:.
Da ich ein sehr sachlicher Mensch bin und auch meine Emotionen nahezu ausschalten kann, habe ich zunächst meinem LG geraten, auf diesen VP-Bericht gar nicht zu reagieren, denn letztendlich wird er das bekommen, worauf es ankommt, nämlich den 2-nächtigen Wochenendumgang alle 4 Wochen. Aber er hat natürlich recht, wenn er argumentiert, dass er was unternehmen muss, denn er ist ja wahrscheinlich nicht der einzige Fall, den diese Dame betreut und so manchen anderen Vater kann sie mit dieser Vorgehensweise um seine Rechte bringen. Ist natürlich ein Argument.
Übrigens hat mein LG gerade angerufen. Er hat Herrn Thiel erreicht und ihm alles per Mail zugeschickt. Der schaut sich alles an und meldet sich dann. Also, die Sache ist in Bewegung.
Danke nochmal für den Tip!!!
Grüße, Upanddown
Hallo,
ich wollte mal einen kurzen Zwischenbericht geben. Herr Thiel wird sich um diesen Bericht der Verfahrenspflegerin kümmern und dies rechtzeitig zu dem Gerichtstermin am 11.03.2008. Jetzt sind wir schon ein bisschen ruhiger.
Morgen früh um 6 steigen wir wieder ins Auto und holen die Kleine. Gut, dass das Mädel nicht mitbekommt, was da hinter den Kulissen abgeht - zumindest bei uns nicht.
Um so mehr ich darüber nachdenke, komme ich zu der Überzeugung, dass dieser Bericht der VP eine Retourkutsche ist, weil sich mein LG damals im Oktober nicht ihrem "Wunsch" bzgl. der Änderung des Übergabeortes gebeugt hat. Die Meinungen dazu waren ja auch unter den Forums-Mitgliedern etwas unterschiedlich. Nur dachte ich damals, dass wir dafür von der KM eine vor den Bug kriegen. Na ja, jetzt hat sie dafür halt die VP benutzt. Warum sonst sollte jemand, der eigentlich absolut neutral zu sein hat, so boshaft sein.
Hat eigentlich hier schonmal jemand gegen eine VP "aufgemuckt" und kann dazu Erfahrungen berichten. Ich habe dbzgl. trotz intensiver Suche hier im Forum nichts gefunden.
Grüße, und ich berichte weiter,
Upanddown
Hallo, Furbie,
ja, seit Oktober 2006, als wir das Kind nur 14-tägig samstags für ein paar Stunden hatten, bin ich immer mitgefahren. Seit Oktober 2007 haben wir nun diesen Umgangskontakt mit einer Übernachtung alle 4 Wochen, seither 4x. Da bin ich immer bei der Rückfahrt dabei. Die Abholung hat bis dato mein LG alleine gemacht, weil wir beide voll arbeiten und ich dann den Samstag Vormittag brauche, um alles für das Wochenende mit dem Kind einzukaufen und vorzubereiten.
Wieso fragst Du?
Ich kann Dir aber sagen, dass wir beide dann sonntags abends, wenn wir zurück sind, total erledigt sind. Wir sind beide nicht mehr die Jüngsten (40+48). Das Kind war sozusagen ein "Unfall" kurz vor der Trennung meines LG. Wenn ich mir vorstelle, das Kind ist jetzt 4, das noch 10 Jahre so zu machen, dann ist das schon eine Aufgabe.
Jetzt müssen wir erstmal sehen, wie das Gericht mit diesem "Märchen-Bericht" der VP umgeht und dann Step by Step weiter.
Grüße, Upanddown
Moin,
Herr Thiel wird sich um diesen Bericht der Verfahrenspflegerin kümmern und dies rechtzeitig zu dem Gerichtstermin am 11.03.2008. Jetzt sind wir schon ein bisschen ruhiger.
Ich auch. Peter ist ein wirklich Guter.
Hat eigentlich hier schonmal jemand gegen eine VP "aufgemuckt" und kann dazu Erfahrungen berichten. Ich habe dbzgl. trotz intensiver Suche hier im Forum nichts gefunden.
Hier! 😉 Da ich nicht den Anspruch habe, von jedermann/-frau gemocht zu werden und meine Sachargumente fundiert waren, konnte ich mir das leisten. Auch an der Stellungnahme zu >dieser< Stellungnahme einer VerfPfl'in habe mitgearbeitet. Dieses Musterexemplar einer Kampffeministin ist vom Richter aus dem Saal geprügelt worden. Ob's an meiner Stellungnahme lag, weiß ich natürlich nicht.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo, Deep Thought,
ja, den Threat zu dieser VP-Stellungnahme habe ich gelesen. Allerdings war halt darin nichts zu finden, wie Du dazu argumentiert hast und wie die Sache ausgegangen ist. Mir ist noch nicht so richtig klar, wer eigentlich in diesem Umgangsrechtsverfahren die eigentliche Vormachtstellung hat. Die SA vom Jugendamt hat ja anscheinend gar nichts zu sagen. Denn die hat zwischenzeitlich resigniert. Die meinte nur zu meinem LG: Ihrer Ex ist mit nichts beizukommen, sie lehnt alles ab. Wenn zu Ihrem Recht als Vater kommen wollen, geht das nur über Richterspruch".
Wenn diese Frau doch etwas zu sagen hätte, dann könnte sie doch in dieser Sache so einiges klarstellen, oder? Und die VP hat dann anscheinend doch mehr zu sagen, sonst würde sich doch die SA vom JA nicht deren Verfahrensweise, die sie lt. Aussage auch nicht gut findet, gefallen lassen.
Grüße, Upandddown
Hallo
Ich frage daher , weil ich nicht so ganz verstehen kann wieso du bei der Fahr dabei bist, wenn du doch selbner sagst das ih rnich tmehr die jüngsten seit und das nich tlänger machen wollt, wieso bleibst du dann nicht einfach zuhause und ruhst dich aus?
Hallo, Furbie,
ich weiss ja nicht, wie andere das sehen, aber so die Einstellung "Das ist Deine Tochter, also Dein Problem", das ist nicht die meine. Ich versuche dann schon, das Wochenende gemeinsam mit meinem LG und seiner Tochter zu verbringen. Und gerade auf so einer langen Fahrt ist es einfach besser, wenn einer sich um die Kleine kümmert und der andere sich auf´s Fahren konzentrieren kann.
Außerdem nützt es mich auch nichts, wenn mein LG sonntags dann total am Ende ist und ich mache einen auf völlig entspannt und erholt. Ich habe gewusst, dass mein LG eine kleine Tochter hat, als ich mich auf ihn eingelassen habe und da versuchen wir dann auch gemeinsam das beste daraus zu machen. Das, was mich an der ganzen Sache halt so zermürbt, ist, dass wir uns wirklich den Ar.... aufreissen, um dem Kind eine gute Zeit bei uns zu machen, Zeit und Geld in eine Kinderpychologin investieren, wirklich nichts tun, was das Kind beeinflussen oder schaden könnte, um uns dann einen so unsachlichen und subjektiven Bericht von so einer "Möchtegernfach-VP" unter die Nase halten zu lassen. Und dass die Ex auch nichts ausläßt, um uns zu piesacken, tut das übrige dazu.
Da will ein Vater einfach alle 4 Wochen mal ein schönes Wochenende mit der Tochter verbringen, pünkltlich den Unterhalt zahlen und bekommt dafür ständig nur eine vor den Bug. Ätzend ist das!!! Und das alles "zum Wohle des Kindes". Da lache ich mich ja tot!
Grüße, Upanddown
Moin,
ja, den Threat zu dieser VP-Stellungnahme habe ich gelesen. Allerdings war halt darin nichts zu finden, wie Du dazu argumentiert hast
You got mail 😉
und wie die Sache ausgegangen ist.
Die VerfPfl'in wurde vom Richter aus dem Saal geprügelt. Ich konnte mir natürlich nicht verkneifen an relevanten Stellen im Internet einen Hinweis auf die VerfPfli'in zu setzen
Mir ist noch nicht so richtig klar, wer eigentlich in diesem Umgangsrechtsverfahren die eigentliche Vormachtstellung hat.
Die VerfPfl'in hat die Allmacht. Jedoch sind Stellungnahmen des JA nicht zu unterschätzen. Vor allem dann, wenn deren Meinung anders ist als die der VerfPfl'in.
Wenn diese Frau doch etwas zu sagen hätte, dann könnte sie doch in dieser Sache so einiges klarstellen, oder?
Jep, in Form einer eigenen Stellungnahme. Die müsste jedoch bereits schon vorliegen.
sonst würde sich doch die SA vom JA nicht deren Verfahrensweise, die sie lt. Aussage auch nicht gut findet, gefallen lassen.
Ober sticht unter. Ihr könnt euch ausschließlich auf euch selbst verlassen.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo
Etnschuldigung ich wollte dir nicht zu nahe treten, aber an deiner reaktion merke ich das dich meine harmlose frage auf 10 gebracht hat , was ich aber nicht wollte.
Ich wollte einfach nur aus reiner neugierde wissen, ob du mit fährst wenn ja warum mehr nicht.
Wenn es sich für eine Nacht nich tlohnt die Maus zu holen , wie wäre es , wenn ihr nicht einfach euch zusammen ein Zimmer in der Stadt derkleinen bucht und dort das wE zusammen mit ihr verbringt wäre vieleicht billiger und für die Maus nich tso stressig.
Ähm ich habe nicht gesagt du sollst den ganzen stress deinem Mann überlassen, klar ist es schön wenn du mit ihm den Umgang machst.
Meine Frau hilft mir auch an den WE wo meine Tochter da ist, aber das abholen und hin bringen mache ich alleine, weil ich da die zeit mit meiner Tochter alleine habe mit ihr mal in ruhe reden kann , ausserdem finde ich es nich tschön wenn meine Frau dann 7 stunden mit uns im auto fahren muss, aber wenn du es gerne machst ist es doch ok.
Hallo,
wollte hier auch mal kurz was dazuschreiben.
Bei mir und meiner LG ist es auch so, dass sie bei allem was ich mit den Kindern unternehme mit dabei ist. Da wir eine richtige Familie sein wollen, sollte es meiner Meinung nach auch so sein. Denn wenn man verheiratet ist und gemeinsame Kinder hat, dann macht man ja normalerweise auch alles zusammen.
Meine Kinder finden das auch richtig so. Da meine LG ja auch noch eigene Kinder hat ist es manchmal ziemlich schwer alle unter einen Hut zu bringen. Aber es klappt meistens recht gut.
Wir holen auch die Kinder immer zusammen ab und bringen sie zusammen wieder zurück. Es ist zwar nicht ganz soweit wie bei euch, aber immerhin auch fast 2 Stunden Fahrt. Und da es für mich immer wieder sehr, sehr schwer ist, wenn ich meine Kinder dort wieder abgeben muss, bin ich sehr froh, wenn ich dann auf der Rückfahrt meine LG habe, die mich dann tröstet und aufbaut.
Die Idee von Furbie , sich dort ein Zimmer zu suchen finde ich aber nicht schlecht. Es würde euch dadurch vielleicht viel mehr Zeit bleiben die ihr mit der Kleinen verbringen könntet. Überlegt euch das doch mal. Es gibt ja sicher auch Pensionen, die dann etwas freundlicher sind als Hotelzimmer. und wenn ihr vielleicht einen Platz findet wo ihr alle zwei Wochen immer wieder hingehen könnt, dann ist es für das Kind irgendwann wie zuhause.
Zur Verfahrenspflegerin kann ich nur sagen : Lies dir das mal durch " http://verfahrenspflegschaft-bag.de/bag/cms/upload/pdf/pdf-Standards/STANDARDS50_Jan08.pdf
Vielleicht findest du da drin ja ein wenig über das was deine VPF falsch gemacht hat.
Bei uns zum Beispiel hätte sie den Fall sofort niederlegen müssen, weil sie erstensmal nicht genug Zeit hatte sich dem Fall zu widmen, und zweitens Mal unsere J. die Verfahrenspflegerin von Anfang an abgelehnt hat und nicht leiden konnte.
Von Vertrauen zum Kind aufbauen konnte bei uns keine Rede sein.
Hallo,
erstmal zu Dir, Furbie. Du hast mich mit Deiner Frage wahrlich nicht auf 100 gebracht. Ich habe lediglich versucht, Dir Deine Frage sachlich zu beantworten. Das hast Du irgendwie missverstanden. So ist halt meine Sichtweise zum Thema Partnerschaft und dem Umgang mit Problemen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit er sich als Partner eines misshandelten Vaters engagiert. Also, nichts für ungut, aber meine Antwort war keineswegs böse gemeint.
Und zu Dadwithouthope, danke erstmal für den Link. Habe ich auch schon gelesen, allerdings finde ich darin auch nichts, womit man der VP definitiv zu Laibe rücken könnte. Die Sache mit dem Hotelzimmer ist keine wirklich gute Idee. Das Kind soll ja, trotz der Trennung, ein einigermaßen normales Familienleben leben dürfen. Das ist in einem Hotelzimmer auf gar keinen Fall möglich. Wir haben das mal während der Besuchskontakte (ohne Übernachtung) im Winter versucht und das war total unangenehm. Da kam so gar keine freundliche Stimmung auf, und "Normalität" schon gar keine. Zuhause kann man doch viel mehr mit dem Kind machen. Spielen, zusammen kochen, sich´s zusammen auf der Couch gemütlich machen usw. Das Kind soll ja am Leben des Vaters mit teilhaben und umgekehrt. das kriegt man nicht hin, wenn man die Zeit in einer für alle Beteiligten fremden Umgebung verbringt.
Liebe Grüße,
Upanddown
Hallo
Also wenn ich dich jetzt richtig verstandenhabe muss eine Zweitfrau mit fahren, wenn das Kind vom Vater abgeholt wird egal wie weit die entfernun ist, ansonsten ist die Zweitfrau nicht genügend für den partner da?
Also so hört sich das nach deiner Schreibweise an, du fährst immer mit hhilfst deinem Partner wo du nur kannst und gut ist.
Ok wenn du meinst das du das machen musst ist es auch ok, aber ich sags mal so meine jetztige Frau hilft mir auch in sehr vielen dingen udn unterstützt mich, aber dadurch das wir selber 2 Kinder haben die wir betreuen könnte schon alleine meine Frau die lange strecke nich tmit kommen , aber dafür verurteile ich sie auch nicht da das abholen meine sache ist schliesslich will ich meine Tochter sehen.
Aber wie schon gesagt man kann sich jetzt darüber streiten wie viel sich eine Zweitfrau in die angelegenheiten des Partner einbringen kann /soll.
Da ich schon viele Geschichten hier gelesen habe ist mir eins besonders aufgefallen, Frauen die gebrauchte Männer kennen und Lieben gerlernt haben die noch selber keien eigene Kinder haben, bringen sich viel mehr ein , als wenn schon Kinder vorhanden sind.
So wie du , du hast keine eigenen Kindern somit konzentrierst du dich ganz auf die kleine von deinem Partner ist auch in ordnung, und meine Frau hat noch 2 Kinder zuhause zu betreuen und somit bringt sie sich nich tso ein wie du, was aber für mich aber absolut kein problem ist, weil wie gesagt ich meien Tochter abhole und somit auf der Fahrt ganz viel zeit habe mich alleine mit meiner Tochter zu unterhalten, was uns beide immer sehr gefällt.
Das mit dem Hotelzimmer ist auch ansichtssache, wenn ihr sagt es ist nichts für euch, weil es zu unfamilär ist, ok war auch nur ein vorschlag dann fahrt eben weiterhin Samstags den weg mit dem Kind verbringt gerade mal 12 stunden zu Hause um dann wieder das Kind zurück zu fahren, ob das mit der zeit wirklich so gut fürs Kind ist wird die zeit zeigen.
Ich hoffe nicht,daß die kleine irgendwann sagt das sie keine lust mehr auf die langen Fahrten hat, weil sie ja sozusagen das ganze WE fast nur im Auto verbringt.
Ich hoffe trotzdem das ihr die regelung durch bekommt das ihr das Kind von freitags bis Sonntags haben dürft.
Hallo, Furbie,
sorry, aber Du scheinst mich gewaltsam missverstehen zu wollen. Außerdem scheinen mir da 2 verschiedene Personen zu schreiben, wenn ich mir den unterschiedlichen Schreibstil ansehe. Aber endgültig zur Klärung: Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass Zweitfrauen diese Fahrten mitmachen müssen, damit sie gute Zweitfrauen sind. Ich konzentriere mich nicht auf die Tochter meines LG, weil ich keine eigenen Kinder habe, sondern für mich ist diese Fahrt eben auch gemeinsame Zeit mit meinem LG und gehört zu unserem Leben eben mit dazu. Genauso wie ich mich mit ihm für den Umgang mit dem Kind engagiere, obwohl ich selbst nie Kinder haben wollte. das Kind ist aber ein Teil von ihm und das akzeptiere ich.
Und damit die Sache weniger anstrengend für alle Beteiligten wird, versuchen wir gerade, VP und Ex zum Trotz, den Umgang auf 2 Übernachtungen auszuweiten.
Und darum ging es eigentlich bei diesem Thema und nicht darum, was Zweitfrauen zu tun und zu lassen haben. Das muss jede Zweitfrau (was für ein besch... Ausdruck) für sich selbst entscheiden.
LG, Upanddown
