Benötige Rat zum Un...
 
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Benötige Rat zum Ungang KM mit Kind

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(@ich-habe-angst)

... lass dich nicht verarschen.

Hast DU bereits einen "Plan B" ?
Oder hast DU jetzt keine Kraft mehr für einen "Plan B" weil die KM DICH erfolgreich festnagelt ?

Entschuldige bitte meine deutliche Wortwahl.


AntwortZitat
Geschrieben : 10.05.2012 12:24
(@rachels-vater)
Rege dabei Registriert

HAllo,
auch von mir:
Du MUSST - garnichts.
Außer irgendwann mal sterben.

Deine Aussage an die KM sollte sein: Sie hat das Kind abzuholen.
Punkt.
Wenn Du rechtzeitig (3 Wochen beispielsweise) Bescheid weißt, und Zeit hast
kannst Du es auch bringen oder halbe Streck oder wie auch immer.

Umgangsberechtigter hat zu zahlen. Nicht Du.
Und Umgangsberechtigter hat nicht festzulegen, was Du musst.

Und das eben ohne Diskussion. Heute hü und morgen hott heißt (so leid und schmerzlich es für Kind ist): garnicht.
Das man das dem Kind auch sagen wird, sollte allerdings nur der KM mitgeteilt werden. die Kinder merken das selbst früh genug.

Besinne Dich, dass Du einen Arsch in der Hose hast. Du stellst die Regeln auf. Punkt.
Die KM wird keine gute Mutter aus Deiner Nachgiebigkeit.

Gruß!

RV


AntwortZitat
Geschrieben : 10.05.2012 16:06
(@simsam)
Zeigt sich öfters Registriert

Hallihallo,

vielen Dank für eure Antworten.
@ich-habe-angst: was meinst du mit "Plan B"?
@ all sollte ich meinen Anwalt einsetzen, der "Bock" hätte? Nach Aussage der KM kann von zwanghaften Umgang ja keine Rede sein. Sie beteuert ja, dass sie Tochter sehen will, nur tut nichts dafür.
Tochter ist wieder total traurig, weil Himmelfahrt ausfällt. Pfingsten sieht nicht besser aus.
Wir sind jetzt wieder bei acht Monaten ohne Umgang zwischen Mutter und Kind. Zum Reiern.

Jetzt geht es in die nächste "Runde".
Da ich, wie auch schon angekündigt, arbeiten muss, kann ich Tochter erst zum späten Nachmittag zur Oma bringen.
Dies geht jetzt wieder nicht, da die Oma vormittags fährt und abends wieder zurück.
Wenn ich Tochter nicht bringen kann, soll es doch meine LG übernehmen.
Der Witz ist, dass ihr LG "mit der ganzen Sache" nichts zu tun hat und dementsprechend unsere Tochter nicht mehr abholen kommt. Auch sonst hat er mit der Tochter nichts zu tun und braucht gar nichts zu tun. Tochter nicht vom Bahnhof abholen, keine Hausaufgabenunterstützung (wenn denn mal welche gemacht wurden - anderes Blatt) usw.
Das wäre nicht seine Aufgabe.
Jetzt kommt von meiner Ex tatsächlich der Vorschlag, dass meine LG Tochter zur Oma bringen soll.
Ex kommt nicht mit dem Zug oder Auto, weil sie noch andere Kinder hat, denen sie das nicht zumuten will (einer der vielen Gründe, warum sie nicht kommt).
Meine LG und ich haben auch noch ein weiteres Kind von 1,5 Jahren, der dann mit zu der Oma muss. Die Oma, die meiner LG schon mit Polizei und Anwalt gedroht hat.
Jetzt bin ich ein wenig in Zwiespalt.
Einerseits würde ich Ex gern mit eigenen "Waffen" schlagen und mitteilen, dass LG "damit" nichts zu tun hat.
Andererseits würde meine LG meine Tochter fahren, obwohl sie weiß, dass sie wieder auf Übelste beschimpft werden würde. Und Oma vor Tochter wieder kein gutes Haar an mir lassen würde (auch die ganze Autofahrt über nicht - Tochter ist immer geknickt).
Nun sorgt ja die KM für eine Mitfahrgelegenheit, die aber nicht mit meinen Dienstplan zusammenläuft.

"Stur" bleiben oder Tochter zur Liebe nachgeben?

cu,
simsam


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.05.2012 22:45
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi simsam,

auch wenn ich sonst durchaus anderer Meinung bin. In deinem Fall rte ich zur Sturheit.

Die KM berlangt mal das WE, dann mal den Feiertag und das im Wechsel. Du sollst springen und dann stellt sie wieder um und will wiedr den vorherigen Termin. Das kann so nicht sein.

Wenn es kein Urteil gibt das besagt, dass du eine nTeil der Umgangskosten bzw. der Umgangswege sicherzustellen hast, würde ich der KM einfach schreiben ,das sie als Umgangselternteil für das Abholen und zurückbringen zuständig ist. Das du ihr gerne entgegenkomsmt, wenn es dir zeitlich möglich ist, aber es in diesem Fall nicht geht.

Auch deine LG würde ich nicht bitten. Sie hat es nicht nötig beschimpft zu werden, außerdem ist es für deine Tochter auch nicht schön das miterleben zu müssen.

Klare Ansage: Liebes Exschnucki, ich kann usnere Tochter zu dem vonb dir gewüsnchten Termin nicht bringen, da ich arbeiten muß. Meine LG wird sie nicht bringen, da sie zum einen in der Vergangenheit mehrfach beschimpft wurde und sie zum anderen keinerlei Verplfichtung hat sich um diese Digne zu kümern. Wenn duz also das Abholen und zurückbringen unserer Tochter nicht sicherstellen kannst, kann der Umgang zu deinem Wunschtermin nicht stattfinden und wir müssen einen anderen Termin finden.

Wenn ihr das nicht passt, steht es ihr ja frei dich auf Umgang zu verklagen.

Gruß Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 10.05.2012 23:30
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

HI Sim,

noch mal auf der Zunge zergehen lassen: 8 (!) Monate keinen Umgang. Und jetzt sollt ihr springen? Bzw. Deine LG soll die Tochter fahren? Das ist nicht ihre Aufgaben (wie es auch nicht die Aufgabe des LGs Deiner Ex ist).
In einem funktionierendem Umgangsmodell mag es sicher auch für LGs möglich sein, hier unterstützend zu wirken. Verpflichten würde ich aber niemanden dazu. Und wenn die eigene Partnerin dann auch noch beschimpft wird, sicher dreimal nicht.

Mal ganz ehrlich: Was wird nach den 48 Stunden Pfingsten / ähh, doch nicht lieber den Donnerstag / ähhh, nee doch lieber den Freitag, da hat auch die Frittenbude noch auf / ähhh, lieber nur den Sonntag, da hat die Oma Kaffeekränzchen rauskommen? Eine zufriedene Tochter, die freudestrahlend (von Dir?) dann wieder abgeholt wird? Ich denke eher nicht - und das sollte man so auch mal deutlich machen. Du bietest den Umgang an - es besteht aber KEIN ernsthaftes Interesse (weder Dich monetär, noch mit Fahrleistungen noch mit sonstwas) in dem Umgang zu unterstützen. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 10.05.2012 23:31
(@nadda)
Registriert

Hi,

kann mich den anderen nur anschließen, du tust deiner Tochter keinen Gefallen wenn du springst.

Setz für dich hier einen Punkt. Ihr habt wohl schon eine gerichtliche Regelung? Was steht drin?
Im Normalfall: Das wird umgesetzt, sonst nix.

Du bist hier nicht das Taxi, deine LG wird es auch nicht  mehr sein. Alleine sich einmal von einer Oma blöde anlabern zu lassen wäre hier Grund zu sagen, dass geht nicht.

Vor allem weil es vor dem Kind passiert, damit tut es deiner Tochter auch absolut nicht gut Kontakt mit dieser uneinsichtigen Oma zu haben. Es wäre hier der Job der KM ihrer Mutter klar zu machen was sie zu sagen hat und was nicht. Ja, mir ist klar sie wird das nicht tun.

Aber, eigentlich will der Umgangselternteil etwas, nicht tu.

Deiner Tochter geht es bei dir und mit dir gut. Sie hat nur leider eine Mutter  die kein Interesse an ihr zeigt und das tut sicherlich total weh. Aber es hilft niemandem weiter, auch deiner Tochter nicht, wenn du dich  hier weiter zum Affen machst. Und du hast offensichtlich mehr als genug versucht hier eine Regelung möglich zu machen, die KM will nicht sonst wäre schon längst alles klar.

Dein Hauptproblem ist, so blöde das auch klingt, dass dir deine Tochter total wichtig ist. Dir tut es weh sie leiden zu sehen, dir tun die Spielchen von KM weh, weil du deine Tochter leiden siehst.
KM will dich springen lassen, das ist hier ein Machtspielchen und sie hat keine Lust auf ihre Tochter, sonst hätte sie sie längst gesehen. Kein Elternteil, dem sein Kind wichtig ist, erträgt freiwillig 8 Monate ohne Kontakt!

Lös dich vom Gedanken, dass es für deine Tochter wichtig ist ihre Mutter zu sehen. Prinzipiell hast du damit ja recht, nur in dieser Situation lernt deine Tochter nur eines: Papa springt, Mama schreibt vor und helfen tuts trotzdem nicht. Meiner Meinung nach solltest du deiner Tochter vorleben, dass alle sich an Regeln halten müssen und das diese Regeln dann nicht weichgekocht werden  und ständig verändert werden nur damit es irgendwie klappt.
Deine Tochter muss sich ja in ihrem Leben auch an Regeln  halten und ich denke sie sollte vorgelebt bekommen, dass gilt auch für Mama, gilt auch für Frauen.

Wir erleben hier ständig, dass KM´s sich alles so auslegen wie es ihnen passt und daraus entstehen viele Probleme die es gar nicht geben müsste. Möchtest du deiner Tochter vorleben, dass KM dir vorgibt wie es zu gehen  hat ?

Und nicht zuletzt erzeugt dieses ständige Hin und Her auf eine absolut verrückte und ungute  Art eine ständige emotionale "Anwesenheit" deiner Ex in eurer Familie. Leider ist das keine gute, angenehme, liebevolle Anwesenheit. Ihr habt auch das Recht "zur Ruhe zu kommen" (ja ich hasse diese Formulierung eigentlich), ihr habt das Recht auf ein entspanntes Leben, die KM erzeugt euch nur ungute Stimmung und Stress und das am Ende vermutlich für nichts?

Vor allem deine Tochter hat ein Recht auf diese Ruhe, diese Ruhe ist auch ein Schutz für deine Tochter. Und was meinst du wie lange die KM sich solche "Spielchen" von dir hätte gefallen lassen, nur damit du die Tochter siehst?

Ich wünsch dir starke Nerven, die wirst du grade brauchen. Aber wenn du einen Schlussstrich gezogen  hast, dann sieht es wieder besser aus.

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2012 09:17
(@rachels-vater)
Rege dabei Registriert

Doch noch zum Nachdenken drei Sätze (den meine Partnerin mir gerne in der Problematik (KM<->K<->mir) sagt (besonders, wenn es mal wieder zwischen KM und mir knallt):

Warum benimmt sich jemand so?
Weil es sich bewährt hat. Weil es funktioniert.

Wenn das Verhalten Deiner Ex sich nicht bewähren würde (funktioniert), würde sie dieses Spiel nicht treiben.

Schönes WE!

RV


AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2012 09:40
(@mahjoko)
Nicht wegzudenken Registriert

Moin moin,

ich muss RV voll Recht geben und tute ins gleiche Horn wie die anderen.

Warum benimmt sich jemand so?
Weil es sich bewährt hat. Weil es funktioniert.

Bei uns herrscht die gleiche Sachlage wie bei dir, nur andersrum, ersetze KM durch KV.

Im Moment wird wieder das Spiel: "Ich bekomme nie Post und weiß von nichts" gespielt.
Mehrere Briefe in den letzten Wochen verschickte ich mit der Bitte um Reaktion, aber es kommt genau gar nichts. (Wenn ich nachfrage, wird es heißen: "Nicht angekommen!", jedesmal das gleiche ...)

Obwohl auch meine Kinder inzwischen wieder traurig werden mangels Kontakt, habe ich mir fest vorgenommen, stur zu bleiben! Endlich mal klare Linien zu ziehen und den Kindern vorzuleben, dass es Regeln im Leben gibt, an die sich alle halten müssen.

Weil der KV nicht wollte, gab es bislang keine Umgangsregelung. Aber die Zeit nähert sich dem Ende!  ;P

Der Tochter tust du auch den größten Gefallen, wenn du konsequent bleibst.
Tut jetzt vielleicht, bzw. sicher, weh. Aber auf Dauer wird es seelisch gesünder sein.

Alles Gute,
mahjoko  🙂


LG - Life´s good, meistens!  😉

AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2012 11:06
(@simsam)
Zeigt sich öfters Registriert

Hi Ihr,

ich danke euch für eure Meinung und euren Rat.
Die Gunst der Stunde erlaubte es mir, mit Töchterchen über Pflichten zu sprechen. Schulpflicht, Pflicht zur Arbeit zu gehen und Pflicht der KM Töchterchen abzuholen. Dass man Pflichten nicht einfach tauschen kann wie man will. Ich kann ja für Tochter nicht in die Schule gehen, das fällt ja auf, dass ich kein Mädchen bin  😉
Für den Moment hat sie es verstanden, mit den Tränen in den Augen.

KM wollte unbedingt gestern mit Tochter telefonieren, weil ein dort lebendes Kind mit Tochter sprechen wollte. Plötzlich nach so langer Zeit. Ich hab da nicht so ein gutes Gefühl bei. Bis jetzt wurde alles und jeder von KM instrumentalisiert.
Mache mir also Sorgen, dass meiner Tochter ein schlechtes Gewissen gemacht werden soll.
Das hat KM schon mal gebracht und dort lebende Kinder aufgefordert einen Brief an Tochter zu schreiben, den sie vor Gericht vorlegen wollte (hat den Richter nichtt interessiert). Inhalt war, dass sie doch so dolle Freundinnen seien und natürlich ganz dicke und dass sich die Kinder wünschen, dass Tochter doch bei KM leben soll, dann könnten sie sich immer sehen...
Tochter selbst sollte mir nach den Sommerferien 2009 einen Brief übergeben, den sie geschrieben hatte. Bitte im Brief: ich möchte bei Mama leben. Ansage von Tochter: unterschreib mal hier...  mit 7 Jahren, erste Klasse, fehlerfreier Text und eine Wortwahl...
Brief wurde eingesackt und JA übergeben. Dies war dann der letzte Termin beim JA im Sommer 2009. Danach nur noch Absagen.

Achso, das Telefonat gestern fand nicht statt, da KM nicht anrief. Heute, pünktlich zum Muttertag, ruft sie an und möchte mit Kind telefonieren.

Zum Ursprung zurück:
KM weiß, dass ich Pfingstsamstag arbeiten bin und Tochter nicht bringen kann. Soll ich ihr das jetzt nochmal mitteilen, weil sie ja meine LG ins Spiel brachte oder belasse ich es dabei und warte ab bis sie sich wieder meldet?
Was ist der clevere Schachzug?

Hier wurde gefragt wie die Umgangsregelung aussieht:
Vorm OLG wurde festgehalten, dass Kind von xxx bis xxx drei WE im Monat bei Mama sein soll. Danach dann alle zwei WE im Wechsel. Abholen und Bringen würde ja klappen und benötigt keine Regelung (war damals auch so, KM und ich teilten uns das Abholen). Ferien und co wurden nicht geregelt. Ich machte einen Umgangsplan, gab ihn der KM, es gab keinen Widerspruch. Das mache ich jedes Jahr zum Sommer. Im Plan habe ich die Ferien hälftig geteilt (außer 1 wöchige, die soll Tochter komplett zur KM), Weihnachten und Silvester im Wechsel. Ostersonntag bei KM, Übergabe Ostersonntag-Nachmittag. Geburtstag von Tochter soll abwechselnd gefeiert werden. Hat bei der KM nicht einmal geklappt. Ihren Geburstag hatten wir letztes Jahr nicht berücksichtigt (echt vergessen). KM machte Tochter schlechtes Gewissen: schade, dass du nicht da bist, hab mich sooo auf dich gefreut. Also rechtzeitiger Vorschlag von mir die WE zu tauschen. Antwort von KM: Ne, lass mal. Danke. Wir sind eh nicht da. Wir fahren das WE weg.

Naja, das von mir.
Freu mich schon auf eure Antworten.

Gruß
simsam


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.05.2012 15:50
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi,

kurze und knappe Mitteilungan Ex:

XXX kann gerne Pfingsten bei dir verbringen. Teile mir bis zum XX mit ob du sie bereits am Freitag abholst oder wann du sie am Samsatg holst, da ich arbeite und ja sicherstellen muß, das jemand daheim ist, wenn du xx abholst. Am Sonntag bringst du sie bite um xx Uhr zu mir zurück.

Gruß...


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 13.05.2012 16:03




(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi SimSan,

stimme Midnight vollkommen zu.

KM wollte unbedingt gestern mit Tochter telefonieren, weil ein dort lebendes Kind mit Tochter sprechen wollte

Ah ja, ist klar. Ich lasse als KM 8 Monate Umgang ausfallen, aber jetzt ist ein Kind aus der Nachbarschaft wichtig um ein Gespräch herzustellen?

Mache mir also Sorgen, dass meiner Tochter ein schlechtes Gewissen gemacht werden soll

.
Diese Einschätzung teile ich auch und deshalb noch mal der Rat, die KM endlich agieren zu lassen. Du hast alles mögliche soweit getan.

Soll ich ihr das jetzt nochmal mitteilen, weil sie ja meine LG ins Spiel brachte oder belasse ich es dabei und warte ab bis sie sich wieder meldet?

Richtig. Du belässt es dabei. Da Du den Umgang ja nicht blockierst, wartest Du einfach darauf, dass sich die ach so fürsorgliche KM mal auf den Weg macht und ihre liebe Tochter abholt - was doch eine Selbstverständlichkeit nach einer so langen Zeit des Umgangsausfall sein sollte.

Persönlich würde ich schätzen, dass es der KM einzig darum geht, mit den Rückzugsavancen die finanziellen Vorteile (KU und Kindergeld) und das Kind an sich als Druckmittel in die Hand zu bekommen, um die Lebenssituation für sich und ihren Familienanhang zu verbessern. Vielleicht sucht sie auch nur eine künftige Dauerlösung in Form Deiner Tochter als kostenlosen Babysitter, damit sie und ihr LG Party oder ähnliches machen können. Interesse an einem Kind und mütterliche Fürsorge sieht eindeutig anders aus! Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 13.05.2012 16:11
(@ich-habe-angst)

Nochmals hi,

wenn Kinder derart in Interessenkonflikte gezwungen werden, ist es nicht mehr weit, bis sich die Unterhosen mit AA füllen.

Natürlich auch während des Schulunterrichts.

(unauffällig Hakle Feucht und Ersatzunterhosen bereit halten)

Das arme Kind.

Hierbei trägst auch Du als KV Verantwortung  ==>> sorge still schweigend dafür, dass die KM nicht "andocken" kann !!!

Sorry für meine offenen Worte.


AntwortZitat
Geschrieben : 21.05.2012 13:00
(@simsam)
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Guten Abend,

es kommt wie es kommen muss.
Meine holde Ex fragt nochmal, ob Tochter nun an den Ort x gebracht wird, wo Oma sie dann mitnehmen kann.
Wie mehrmals schon mitgeteilt, verneine ich dies, da ich zeitlich einfach nicht kann.
Biete an, dass Kind bei mir zu Hause abgeholt werden kann. LG wäre mit unserem gemeinsamen Kind zu Hause.
Dies verneint die KM. Die Oma hat doch kein Auto, um Tochter bei mir abzuholen.
Wie kommt sie dann zur KM? Das die beide nicht mehr alle Latten am Zaun haben, weiß ich. Aber Beamen oder sich rüber zaubern, kann die Oma nun wirklich nicht.
KM schlägt vor, dass Tochter mit dem Bus zur Oma allein fährt. Kind kennt die Strecke nicht und ist noch nie alleine Bus gefahren. Davon abgesehen, gibt es keine direkte Verbindung dorthin. Kind müsste 3-4 Mal umsteigen und wäre zwischen 2,5 und 8 Stunden (über Nacht) unterwegs, um zur gewünschten Uhrzeit bei der Oma zu sein.
Überhaupt würden wir gar nicht da wohnen, wo wir ihr gesagt hätten. Das stimmt alles gar nicht. Anhand der Postleitzahl kann sie sehen, dass wir gar nicht in der Stadt xxx wohnen würden.  ???  :question:
KM hat Schulanmeldung unterschrieben, ich habe ihr die Adresse per Mail und SMS mitgeteilt. Tochter ihr am Telefon.
Ich verstehe diese Frau nicht.
Im übrigen findet sie es schade, dass Tochter nicht kommt. Sie hätte alles ihr Mögliche getan und nun stelle ich mich quer, weil ich sie nicht zur Oma bringe.
:gunman:

Danke,
simsam


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.05.2012 23:09
(@ich-habe-angst)

...Kind müsste 3-4 Mal umsteigen und wäre zwischen 2,5 und 8 Stunden (über Nacht) unterwegs,...

Kein Kommentar

... Sie hätte alles ihr Mögliche getan und nun stelle ich mich quer, weil ich sie nicht zur Oma bringe....

Wer soll denn sonst Schuld haben ?


AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2012 23:25
(@nadda)
Registriert

Hallo Simsam,

die Dame KM hat einen Dachschaden, du musst dich nicht weiter damit beschäftigen und solltest auch versuchen für dein Seelenheilt damit abzuschließen.
Eure Tochter wird auch ohne KM und zweifelhafte Oma groß.

Der Satz mit "ich hab doch alles mir mögliche getan" ist ein häufig missbrauchter Satz. Ignorier diesen Quatsch, sie hat nichts getan, sie will nicht, sie will nur dir ein schlechtes Gewissen machen.

Und ja, es gibt Menschen die die "Schuld" immer bei anderen finden. Das  zeugt nicht  unbedingt von Reife, aber eines ist klar, du wirst sie nicht ändern.

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 24.05.2012 23:27
(@frieda)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Simsam,

wenn ich Deine Beiträge lese, ha ich regelmäßig ein Deja-vue. Deine hExe und mein Ex könnten glatt die selbe Person sein. Nur dass wir die Umgangsentfernung nicht haben, aber da gibt es ja noch der Möglickeiten tausendfach, so daherzulabern... Spaßeshalber immer dann, wenn Töchterchen mir von Streß zu Hause erzählt 😉
Es legt sich mit der Zeit. Take it easy, bestärke Deine Tochter und gib ihr Halt und laß die Muddi labern.

Liebe Grüße

Frieda


Glaub nicht alles was Du denkst.

AntwortZitat
Geschrieben : 25.05.2012 00:05
(@simsam)
Zeigt sich öfters Registriert

Guten Morgen,

es kommt wie es kommen muss  :knockout:

Meine holde Ex muss doch echt einen Sprung in der Schüssel haben. Ich finde sonst keine Erklärung oder gibt es eine medizinische Betrachtungsweise des ständigen "Falsch-Interprtierens"?

Tochter war natürlich weder Himmelfahrt noch Pfingsten bei ihrer Mutter. Hier liefen Tränen übers Gesicht, ohne Ende.
Leider hält sie sich am Grashalm fest und hofft, dass ihre Mutter sie in den Sommerferien abholt.
Ich habe mir dann mal erlaubt Exe anzuschreiben. Seitdem mein Kind bei mir lebt, hat die KM immer die erste Hälfte der Ferien (Weihnachten/ Silvester im Wechsel). Jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres schicke ich ihr eine Tabelle/ Liste mit den Umgangsterminen. Also schön jedes WE eingeteilt und Ferien notiert. Immer mit der Bitte Wünsche zu äußern, die nie kommen.
So, nun stehen die Ferien ins Haus und Ex möchte Kind zum Ende ihrer Umgangszeit und einen Teil meiner Umgangszeit. Also mittendrin, nicht für drei Wochen, sondern für gerade mal zehn Tage. Aus "privaten" Gründen.
Von den zehn Tagen muss ich aber eben mal wieder fünf streichen, da wir da schon selber weg sind. Also bleiben noch ganze  FÜNF Tage von 21!!!!!!  :gunman:
Die Krönung: Madame behauptet doch glatt, ich würde ihr diktieren, wann sie ihr Kind zu nehmen hat. Sie sei nicht gewillt nach meiner Nase zu tanzen... Ich hätte die Umgangszeit nicht zu bestimmen.
Dem würde ich an sich gar nicht widersprechen, allerdings hatte sie immer die Möglichkeit Wünsche zu äußern oder Änderungen zu "beantragen". Statt dessen schrieb mir Exe vor bald zehn Monaten, dass die Ferienregelung für sie so okay wäre.
Jetzt ist es wieder an mir, unserem Kind zu sagen, dass Mama sie für ganze fünf Tage abholen lässt (sie kommt natürlich nicht selbst). Der Grashalm, an dem sich Tochter also festhält, ist schon kompostiert.
KM ist sich aber nicht zu schade unserer Tochter gegenüber immer fleißig zu betonen (wenn sie denn mal anruft oder schreibt), dass alles meine Schuld sei und sie sie ja sooooo gerne sehen würde, aber der Papa lässt dich ja nicht.

Für meine LG ist das auch eine anstrengende Situation. Tochter tanzt ihr immer wieder auf der Nase herum. Nun hat sie sich gefreut mal endllich nach langer Zeit drei Wochen Ruhe zu haben und jetzt das.

Ich könnte kotzen.

Viele Grüße
simsam


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 06.06.2012 04:07
(@guddis)
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Moin Simsam

meine Frage an dich , warum machst du dir weiterhin die Mühe der KM Vorschläge über Umgangstermine zu unterbreiten, die dann sowieso nicht angenommen werden. Du bist so wie ich das sehe immer der Buhmann bei deiner Tochter. Drehe die Sache doch einfach um und schlage der KM vor das sie dir bitte Umgangstermine in schriftlicher Form zukommen lassen soll über die du dann gerne bereit bist zu reden. Ist dann eine Einigung da bist du deiner Tochter gegenüber aus der Schusslinie falls KM die von ihr selbst vorgeschlagenen Termine nicht wahrnimmt. Natürlich würde ich an deiner Stelle mit deiner Tochter über die von der KM vorgeschlagenen Termine reden so das dem Kind auch bewusst wird das du derjenige bist der alles dafür tut um einen regelmässigen Umgang zu ermöglichen, die KM aber diejenige ist die den Umgang nicht wahrnimmt.

Gruß Guddis


AntwortZitat
Geschrieben : 06.06.2012 12:44
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Simsam,

willkommen im Alltag als Betreuungselternteil mit renitenten Umgangselternteil.

Ich kann mich Guddis nur anschließen, aus eigener Erfahrung: Silbertablettlösungen machen einen unwilligen Umgangselternteil nur bequem und sein Gejammer immer größer. Es ist wichtig, dass Deine Tochter erkennen kann, wo das Problem liegt. Rede mit ihr darüber, dass Deine Umgangsvorschläge nicht besonders erfolgreich umgesetzt werden und dass Du nun die Mutter bittest, Vorschläge zu machen und Du mit ihr auch sofort über Mamas Vorschläge redest, wenn sie eintrudeln.

Ich würde diese - sofern sie kommen - sehr wohlwollend behandeln, einfach weil es Ex dann ganz einfach fällt, sich selbst zu entlarven, wenn sie eigentlich "keinen Bock" hat. Und wenn es wider erwarten klappt: umso besser!

Kinder durchschauen das schnell! Mein damals Fünfjähriger hat seinen Dad am Telefon zusammengeschniepelt: "Papa, die Mama hat doch gesagt, Du kannst immer am Wochenende kommen. Warum machst Du das nicht?" Geheult hat er bei mir. Aber nicht bei Papa am Telefon. Der hat völlig gerechtfertigte Rage abbekommen.

Gib Deiner Tochter die Chance zu erkennen und die korrekten Schlüsse daraus zu ziehen, OHNE dass Du es ihr SAGEN musst.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 07.06.2012 00:22
(@simsam)
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Hallo und danke für die Antworten.

Ich habe meiner Ex am Telefon den Vorschlag unterbreitet und sicherheitshalber nochmal per Mail geschickt.
Sie hat natürlich gleich irgendwelche Gründe genannt, warum ihr eine Planung nicht möglich ist.
Ich sagte ihr noch, dass ich keine kurzfristigen Umgänge unterstützen werde, da sie keine Planungssicherheit geben würden. Einfach weil ich nicht auf Abruf stehen möchte.

Kurzerhand wurde der Umgang von KMs-Seite aus wieder um einen Tag reduziert. Sie hat sooooo viele Termine mit ihren anderen Kindern. Das ist doch ein FullTimeJob, da kann sie sich nicht die Zeit für ihre Tochter nehmen. Die versteht das schon. Nein, tut sie nicht.

Seit Neuestem ist ihr Festnetz aus und nicht mehr erreichbar. Angeblich weil der PC an ist. Vor einigen Tagen war bei ihr der PC praktisch nie an  😉  weshalb sie Mails immer erst viiiieeeeellllll später beantworten kann.
Leider muss ich davon ausgehen, dass es eine Retourkutsche ist,da ich nach meinem Umzug kein Festnetz mehr haben werde. Die Telekom ist mir einfach zu teuer, um nur für die KM ein Telefon bereit zu halten. Andere Anbieter können mir hier angeblich keinen Anschluss realisieren, weshalb sogar mein alter Anbieter von sich aus den Vertrag gekündigt hat.
Aber keine Sorge, wenn KM hier anrief und es passte haben wir zurück gerufen. Dies wird so nun nicht mehr passieren, da ich eine Festnetz-Flat habe und kein Geld selber mache, um längere Handy-Gespräche zu finanzieren.

frustrierende Grüße

simsam


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 09.06.2012 01:10




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