Mein Vorschlag hat natürlich nur dann einen Sinn, wenn es für eine Einigung eine fruchtbare Basis gibt.
Dann bietet er die Möglichkeit, ihr etwas zu bieten und damit das Elternverhältnis auf eine neue Grundlage zu stellen.
Wenn dafür überhaupt keine Basis vorhanden ist und es sowieso auf maximale Konfrontation hinaus läuft, dann braucht man sich das natürlich nicht anzutun.
Ich beziehe mich vor Allem darauf, dass die Verweigerung tatsächlich auf der Geldgier beruht.
Aber genau das kann man ja anhand meines Vorschlages auch testen.
An der Reaktion kann man mit Sicherheit noch einiges ablesen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Entschuldige, ne haben noch keine Regelungen getroffen was das Besuchs recht angeht.
Bis jetzt durfte ich alle zwei tag die kleine sehen.
Aber sie fängt schon damit an so zwei drei mal die Woche für 2-3stunden...
Ich finde das halt doch schon echt wenig. 🙁
Naja so von den Gesprächen her würd ich schon fast sagen sie versucht nich nur für sich das Best mögliche raus zuholen sondern noch als gute/großzügig da zu stehen.
Keine Ahnung frag mich, warum man so sein muss.
Ich mein beide lieben das Kind gleich wieso muss man denn versuchen den anderen Weg zu drängen... Wo is da das wohl des Kindes? Beide wollen nur das beste beide wollen für die kleine da sein. Wieso muss man da so egoistisch u d trotzig sein....
Hallo Daddy-T,
bitte versuche das Ganze auch aus der Sicht der KM zu sehen. Sie hat einen 3 Wochen alten Säugling und alles ist vollkommen neu für sie. Sie führt ein neues Leben ohne dich UND ganz wichtig, sie akzeptiert dich als Vater! Alle zwei Tage bedeuten bei einem 3 Wochen alten Kind Besuch von dir in ihrer Wohnung oder bei Mitnahme des Kindes ein unangenehmes Gefühl in der Brustgegend (Stillen!). Gerade in den ersten Wochen ist der Rhythmus des Babies: Schlafen, Essen, Windel vollmachen... Ganz empfindlich reagieren Säuglinge auf Unruhe der Brustinhaberin - dann hast du ein "Schreikind"!
Egoistisch und trotzig wirst du eher vom JA bezeichnet, da du gerade diese Gewöhnungszeit zwischen Mutter und Kind störst. Nicht umsonst dauert der Mutterschutz 8 Wochen nach der Geburt! Also lasst euch diese Zeit - Fehler machen nämlich nicht nur andere!
Ich finde es toll, dass du dich so einbringst. Gerade in der ersten Zeit ist man froh, wenn man ohne Störung einmal ins Bad kann etc. Sehe es positiv, dass du jetzt schon soviel Kontakt hast und glaube mir, die KM wird es ganz schnell merken, wenn du einmal zwei Tage nicht da bist. Ein Kind ist eine der größten Umstellungen im Leben - gerade in der ersten Zeit!
Dies nur mal um den Blickwinkel zu erweitern...
LG
Sternchen
P.S. Unterstütze deine Ex beim Stillen:
- Falls sie noch kein Stillkissen hat, bringe ihr eins (großes) oder ein neuer Bezug
- Beim Stillen kann sie die andere Brust immer ein wenig abpumpen, so kannst du selbst die Flasche geben und sie kann so auch mal
vor die Tür (kommt gerade in der ersten Zeit zu kurz). Sie wird nicht so lange wegbleiben, da sich ihre Brust meldet :redhead:
- es gibt viele Möglichkeiten nicht als störend empfunden zu werden!
Hallo Sternchen,
ich möchte mich Deinem Beitrag anschließen.
Bei hinreichender Weitung des Blickes beider Eltern lassen sich für alle tolle Betreuungs- und Versorgungsmodelle realisieren.
Als unsere Kinder 'geschlüpft' waren ist die Mutter recht schnell wieder ihrem selbständigen Job nachgegangen und ich bin im ÖD extrem fexibel und auf Zeitkonto arbeiten gegangen.
Ergebnis: Die Mutter konnte über Wochen kinderlos im Ausland arbeiten oder ich bin mit den Kids mal länger weggefahren und habe mit zuvor abgepumpter Milch in dieser Zeit 'gestillt'. Wenn sie keinen Abnehmer hatte, dann wurde der Überschuß halt eingefroren. Dieses Procedere ist aber - zugegeben - nicht jeder Manns und Fraus Sache.
In dieser hochflexiblen Arbeitsteilung ist keiner von uns in die Nähe kindsverursachter Überlastung geraten, sehr zum Vorteil der auch der Kids.
Eine tolle Zeit für alle, die die Bindungen in der Zwei-Eltern-Familie sehr festigten, die - als sich unsere Wege als Partner trennten - für gute Fundamente in dann zwei Ein-Eltern-Familien sorgten.
Wenn es gelingt, ein solches Modell mal zu leben, dann fällt es leichter, sich gegenseitig zu verstehen und den Wert auch 'kinderloser' Zeit zu schätzen. Ich habe wertvoll spüren können, was es bedeuten kann, 'alleinerziehend' mit zwei! Kids zu sein. Die Mutter hat erfahren, daß man auch einem Vater sehr gut, sehr kleine Kinder gefahrlos und sogar 'gewinnbringend' anvertrauen kann.
W.
hallo
wir haben uns vor der Geburt nicht git verstanden und es war verzweifelnd mit ihr zu reden...bis ich dann gesagt habe das ich zu dieser Beratung will!
es hat auch sehr gut geholfen und ich war sehr positive überrascht!
wir sind super mit einander ausgekommen, nur seid ner Woche oder so hab ich das gefühl das es wieder wie vor der Beratung ist!
Ich mein ich bin da will ihr helfen will alles richtig machen aber werde trotzdem angemacht...was das normale Verhältnis zwischen uns und das vertauen ja nicht gerade fördert...Vorallem wenn ich da bin eine auf super toll wie gut wir uns verstehen und dann erfährt man das man garnicht erwünscht ist, wo is da die Ehrlichkeit?
klar brauch sie auch ihre ruhe, hab ihr auch vorgeschlagen dies Milchpumpe zu kaufen das wenn ich da bin die kleine auch füttern kann und sie sich halt ausruhen kann schlafen oder was erledigen, aber sie will das nicht.
Egal wie oder mit was ich ihr helfen will, möchte sie das nicht, nur unterhalt und des beste ist ich bekomme von ihr vorgeworfen das ich ihr und der kleinen nicht helfen würde?! was mach ich denn falsch? kann ich nicht verstehen?!
ihr ist es anscheinend nicht recht das ich überhaubt die kleine sehe, sie will ja nicht mal das ich da bin was ich schon aus Gesprächen mit ihr erfahren habe, vor tagen, sie macht es wohl nur um nicht als böse da zu stehen. Leider kommt es nun mal so rüber!
Ich hab schon sehr viel Verständnis, aber sowas versteh ich nicht!
Will sie die kleine für sich allein, oder wäre ihr es lieber wenn ich mich überhaubt nicht kümmern würde?
Ich hab echt angst, das es riesen streit gibt, ich um die kleine kämpfen muss. Mir fehlt da auch mittlerweile das vertrauen zu ihr weil ich nicht weis was in ihr wirklich vorgeht!
OK. Vorschlag, Daddy:
Du machst einem WE-Kurs über Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern.
Laß Dich zertifizieren! Das macht Spaß und kommt gut an! 🙂
Dann schlägst Du der KM vor, so geschult das Kind zu Dir zu nehmen, wenn Du bei Ihr unerwünscht bist.
Bleibt sie bockig, dann bittest Du das JAmt um Unterstützung.
Kommst Du auch dort nicht weiter, dann läßt Du den Umgang mit Hilfe des Familiengerichts regeln.
Dies wird auch 'Dreisprung' ins Umgangsziel genannt.
W.
Hallo Daddy-T,
Diskussionen bringen dich nicht weiter - im Gegenteil wirst du damit den Graben nur vertiefen und die Fronten verhärten. Deine Ex macht momentan sowieso einen Hormonkoller durch, wird nicht besonders viel Schlaf bekommen und das Stillen macht auch nicht immer Freude. Was in deiner Ex vorgeht oder nicht, wirst du nie herausfinden können. Solange es deine Vaterrolle nicht beeinträchtigt, sollte es dir auch völlig egal sein!
Du kannst ihr Hilfe anbieten und sie kann diese genauso ablehnen. Der Vorschlag ist gemacht - sie kann jederzeit darauf zurückkommen - evtl. z.B. bei einer Feier ihrer Freundinnen. Sie soll einfach wissen, dass du ihr helfen willst.
Deine Ex braucht dich nicht sehen wollen - es geht nicht um sie und um dich, denn ihr seid getrennt. Das Einzige was zählt ist, dass sie den Kontakt zwischen dir und dem Kind nicht boykottiert. und dabei sogar die "Unannehmlichkeit" dich zu sehen in Kauf nimmt. Die Tatsache ist, dass du momentan dein Baby alle zwei Tage siehst. Sogar für die Zukunft sagt sie mehrmaligen Umgang in der Woche zu. Dies sind keine Planungen einer Umgangsboykotteurin. Eher solltest du ihr positiv anrechnen, dass sie ihren eigenen Wunsch nicht umsetzt sondern die Vater-Kind-Beziehung ernst nimmt.
Ob sie sich dabei gut darstellen möchte oder nicht, ist auch nicht deine Baustelle. Wenn dies ein Grund für sie ist, umso besser für dich!
LG
Sternchen
Hallo Wildlachs,
das ist doch noch alles viel zu früh! Der Kurs ist natürlich praktisch, jedoch wird Daddy-T wohl (leider :rofl2: ) keine Brust wachsen. Ich gehe mal davon aus, dass Daddy-T schon unter "Aufsicht und Wohlwollen" der Mutter die Windel gewechselt hat.
Jeder kann wohl nachvollziehen, dass man unerwünscht bei(m) Ex ist. Hauptsache man wird "geduldet" und nicht gestört. Irgendwann ist die Stillzeit vorbei und dann benötigt es auch keine ständige Gegenwart der Mutter. Eine Anfrage beim JA wird nach hinten losgehen - schließlich sprechen wir hier von einem 3 Wochen altem gestillten Säugling. Letztendlich kann man der Mutter nicht vorschreiben, dass sie ihren Ex in ihre Wohnung lässt und somit wird Kontakt z.B. beim Spazierengehen mit meist schlafendem Säugling stattfinden. Davon mal abgesehen, dass demnächst Herbst und Winter anstehen... Der Schuss würde absolut nach hinten losgehen :exclam: .
LG
Sternchen
Hi
ich finde den Vorschlag von beppo gut. weil er nicht daraus hinausläuft, es sofort eskalieren zu lassen, sondern Zeit gibt.
Denn das wichtigste sollte die Bindung zum Baby sein, und der Aufbau einer vernünftigen Elternbeziehung. Trotzdem sollte das sorgerecht nicht als "Pfand" oder "Großzügigkeit" gelten. Vielleicht führst du ihr mal vor Augen, (aber bitte nicht vorwurfsvoll) warum sie als Mutter das Sorgerecht von Geburt an hat - du als Vater von Vaterschaftsanerkennung an jedoch nicht. ???? das passt doch nicht...
Auf jeden Fall sollte Daddy T sich "unentbehrlich" machen als Papa, und Unterstützung.
Zwar ist es ganz natürlich, Papa zu sein, aber es ist auch natürlich, dass bei einem so kleinen Säugling die Mama noch eine Einheit mit dem Säugling bildet. Warum also soll er nicht mal den Spaziergang unternehmen auch wenn das Baby dabei schläft? Mama kann in der Zeit ausruhen, und Papa erzählt dem schlafenden Baby Geschichten, so dass eine Bindung entsteht allein durch das Hören der Stimme. Natürlich vorher zieht Papa das Baby an, und hinterher aus, und wechselt die Windel.
Ich hoffe für dich, dass die Mama es rechtzeitig einsieht, dass du als Papa auch wichtig bist fürs Kind und dich nicht nur kümmerst, weil es für dich gut ist, sondern weil es dem Kind gut tut.
wenn du ein halbwegs nettes Gespräch mit der ex führen kannst, und sie es nicht gleich als "Anmache" ansieht, bring ihr doch auch mal was zu essen mit 😉 Also ich hätte mich mit meinem Baby damals gefreut wenn jemand mich bekocht hätte.
ligr ginnie
PS: Ergänzung. Was hat sie denn nach den 12 oder 14 Monaten Elternzeit vor, wieso bekommt sie dann weniger Geld, geht sie nicht wieder arbeiten?
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Zu früh?
Pardon, Sternchen, hier teile ich Deine Auffassungen ganz und gar nicht.
Solche Kurse können - aus guten Gründen - schon vorgeburtlich besucht werden und beziehen sich keinewegs nur auf Geburt und Stillen mit der Brust, sondern können weit darüber hinaus gehen.
Mit einem solchen Kurs könnte der Vater schlagartig Vorbehalten begegnen und seine Kompetenzen über die der Mutter hinausgehen lassen. Höchst lächerlich machten sich dann Mutter und Jugendamt, sollten sie sich solch vorzüglichen Angeboten bzw Versorgungen des Kindes entgegen stellen.
Schon ab Geburt wird keine 'ständige Gegenwart' der Mutter mehr benötigt - vom Kerngeschäft des Bruststillens abgesehen. Auch eine Mutter muß bestimmte Handhabungen erst erlernen, wie sie auch der Vater erlernen kann. Es gibt keinen Grund, hier Väter abweichend und ungleich in die Pflicht zu nehmen, solange nicht sein Schutz- und Versorgungsauftrag in dieser vulnerablen Phase der Familie berührt ist.
-
Anspruch auf Elterngeld haben auch bis zu 30 Std/W in Teilzeit Arbeitende. Sobald der Vater 'mitsorgt', entfällt der Anspruch der Mutter für die letzten zwei Monate, so meine Kenntnis.
Interessant wäre der Ansatz, der Vater reduziert, übernimmt das Kind überwiegend und beantragt Elterngeld... so ginge den Familien nichts verloren. Allerdings wäre dann Mama zu Kindesunterhalt und Organisation ihres Umgangsrechts verpflichtet. 🙂 Wäre selbst zu spüren aber sicher eine gut Erfahrung, wie es Vätern so ergeht.
W.
Weil Eltern mit GSR nur dann 14 Monate betreuungsgeld bekommen, wenn auch der andere Elternteil (also meist der Vater) 2 Monate zuahsue bleibt und das Kind betreut.
Bei ASR-Mamis bekommen diese dann "natürlich" die beiden "Papamonate" zugeschrieben.
Du kannst ihr ja anbieten ,dass du bei GSR deine 2 Monate Elternzeit gerne nehmen wirst und sie dadurch keine finaziellen Einbußen hat (dein AG muss dir diese ZEit genehmigen)
Hi Daddy,
Anbieten kannst du natürlich, dass du deine 2 Monate Elternzeit gerne nehmen würdest, Elterngeld wirst du allerdings nicht bekommen.
Schau mal hier:
Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG)
§ 1 Berechtigte
(1) Anspruch auf Elterngeld hat, wer
[...]
2. mit seinem Kind in einem Haushalt lebt,
Das Kind lebt nicht bei dir im Haushalt. Damit hast du leider keinen Anspruch auf Elterngeld.
Allerdings kannst du die KM beruhigen, was das Geld betrifft. Elterngeld wirkt sich mindernd auf die Höhe des Betreuungsunterhaltes der KM aus. Mit Wegfall des Elterngeldes musst du das weggefallene Elterngeld zusätzlich als Betreuungsunterhalt bezahlen. Die zwei entfallenden Monate Elterngeld musst du letztlich als Vater des Kindes zusätzlich an Unterhalt für die Mutter bezahlen, sofern du genügend Einkommen hat, das auch zu können.
Beste Grüße,
schultze
Versteht mich nicht falsch, hier geht es auch nicht um uns.
Ex hin oder her wir haben ein Baby zusammen u d sollten uns verstehen und vertrauen und nicht einfach nur so tun!
Es geht hier immer hin um das Kind!
Und alte Sachen was davor war sollte man jetzt Vergangenheit sein lassen!
Ich beschwer mich doch auch nicht dauernd was davor doof war.! Auch wenn ich davon viele Sachen sehr aufregen aber weder sie noch ich können das ungeschehen machen.
Wir haben die Beratung gemacht um uns zu verstehen und uns nicht gegen seitig auf die Füße zu treten.
Ich will ihr auch nicht auf die pelle rücken und weiß sie brauch auch zeit für sich.
Aber man muss doch auch mal Hilfe zulassen und es nicht ablehnen und behaupten ich würde nicht helfen.
Ich versuch sie ja auch nicht als ex zusehen sondern mit ihr umzugehen wie mit einer guten Freundin.
Hallo,
@Wildlachs
Eventuell habe ich mich undeutlich ausgedrückt. Zu früh halte ich das JA einzuschalten. Praktisch sieht es so aus, dass das Kind zur Zeit voll gestillt wird und im Alter von 3 Wochen sich auch noch kein Rhythmus eingestellt hat. Zumal jetzt noch die verschiedenen Entwicklungsschübe anstehen und sich Mutters Brust darauf einzustellen hat. Daddy-T wird so kein Erfolg beim JA haben - im Gegenteil ihm wird auch noch offiziell bescheinigt, dass er die Kleine noch nicht alleine bekommt.
@All
Ich habe mich mal soeben kundig gemacht (Bundesministerium für Famlien etc., Bröschüre unter http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=194764.html). Es ist in der Tat so, dass man Elterngeld nur erhält, wenn man zumindest das ABR hat. Entweder man verzichtet vorher auf das ABR um die GSR zu erhalten oder man wartet ab. Ich persönlich bin für das Abwarten, da zumindest die Aussage der KM zeigt, dass sie sich kundig gemacht hat und es sich hier (momentan) um keine Ausrede handelt.
@Daddy-T
Geniesse jetzt einfach mal deine Zeit mit Kind. Macht euer Zusammenkommen nicht noch schwerer durch Diskussionen. Konzentriere dich auf deine Tochter, unterstütze deine Ex und schlage ihr vor, dass sie dir einfach sagt, was sie braucht. Vertrauen kann man nicht herreden - es wächst 😉 .
LG
Sternchen
@All
Ich habe mich mal soeben kundig gemacht (Bundesministerium für Famlien etc., Bröschüre unter http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=194764.html). Es ist in der Tat so, dass man Elterngeld nur erhält, wenn man zumindest das ABR hat. Entweder man verzichtet vorher auf das ABR um die GSR zu erhalten oder man wartet ab. Ich persönlich bin für das Abwarten, da zumindest die Aussage der KM zeigt, dass sie sich kundig gemacht hat und es sich hier (momentan) um keine Ausrede handelt.
Wenn der Vater finanziell leistungsfähig ist, ist es eine Ausrede der KM. Der Vater muss den Wegfall des Elterngeldes beim Betreuungsunterhalt voll kompensieren. Die KM verliert also kein Geld, sie bekommt es vom KV statt vom Staat. Wer also bei GSR weniger Geld hat als bei ASR der Mutter ist der KV, nicht die Mutter.
Voraussetzung ist allerdings, der KV verdient genug um soviel Unterhalt zahlen zu können.
Beste Grüße,
schultze
Hi Daddy,
Aber man muss doch auch mal Hilfe zulassen und es nicht ablehnen und behaupten ich würde nicht helfen.
Ich versuch sie ja auch nicht als ex zusehen sondern mit ihr umzugehen wie mit einer guten Freundin.
Deine Exe muss aber erstmal gar nichts von dem Tun, was Du meinst. Auch das musst Du Lernen. Und Du musst auch Lernen, sie als Deine Exe an zusehen. Alles andere wird nur zu Problemen führen, da Du ansonsten nicht auf eine vernünftige Sach- und Elternebene zurückfinden wirst. Deine Exe wird auch nicht zurück kommen. Wenn es hart auf hart kommt, steht in den nächsten Wochen schon ein "Next" bei ihr in der Wohnung. Auch das wird Deinen Pulsschlag noch mal auf 180 bringen. Aber auch das wirst Du nicht ändern können.
Konzentrier Dich darauf, einen reibungslosen Umgang zu installieren, der möglichst frei von Ansprüchen an Deine Ex ist. Gruß Ingo
Wenn der Vater finanziell leistungsfähig ist, ist es eine Ausrede der KM. Der Vater muss den Wegfall des Elterngeldes beim Betreuungsunterhalt voll kompensieren. Die KM verliert also kein Geld, sie bekommt es vom KV statt vom Staat. Wer also bei GSR weniger Geld hat als bei ASR der Mutter ist der KV, nicht die Mutter.
Voraussetzung ist allerdings, der KV verdient genug um soviel Unterhalt zahlen zu können.Beste Grüße,
schultze
Hallo Schulze,
der KV muss erst nach einem Urteil zahlen! Die KM hat also die Wahl jetzt dem GSR nicht zuzustimmen oder irgendwann sich gerichtlich auf einen Unterhaltsprozess einzulassen. Mal ehrlich, wie würdest du dich entscheiden 😉 ?
LG
Sternchen
der KV muss erst nach einem Urteil zahlen! Die KM hat also die Wahl jetzt dem GSR nicht zuzustimmen oder irgendwann sich gerichtlich auf einen Unterhaltsprozess einzulassen. Mal ehrlich, wie würdest du dich entscheiden 😉 ?
Hi Sternchen,
einen Unterhaltsprozess muss sie doch sowieso führen, wenn der KV keinen Unterhalt zahlen will. Sofern der Unterhalt bereits geregelt ist, müsste doch nur nachgesehen werden, wie er geregelt ist. Wenn da steht BU = Summe x minus Elterngeld ist die Sache eindeutig. Dafür braucht es keinen neuen Prozess. Wenn es kein Elterngeld mehr gibt, gibt es nichts mehr abzuziehen und der BU ist höher.
Abgesehen davon wird das kein Argument sein, mit dem eine KM das GSR ablehnen kann. ich denke es wird eher das Problem sein, ob der KV genügend Einkommen hat, um das Elterngeld überhaupt finanzieren zu können.
Beste Grüße,
schultze
@sternchen
Ich genieße die zeit auf jedenfall.
versuche ja einfach nur gut mit ihr aus zu kommen mit ihr über alles zu reden um Vertrauen auf zu bauen
Ich sag ihr auch immer wieder mal das wenn was ist ich da bin ich ihr helfe.
@ingo
Hier geht es ja nicht darum das sie zu mir zurück kommt...
Es geht ja darum das wir uns gut verstehen was sie ja au h selbst sagt.
Aber irgendwie doch nicht will...
Hallo,
@Schulze
Das Elterngeld ist jedoch sicheres Geld! Alles andere steht in den Sternen.
@Daddy-T
Mit Reden schafft man kein Vertrauen sondern allein mit Taten. Die Grenze zwischen Reden und Zerreden ist schleichend und wird von beiden unterschiedlich bewertet - also lasse es. Sei einfach zuverlässig und pünktlich bei den Umgangsterminen, gehe mit zu den U-Untersuchungen und beschäftige dich ausschließlich mit deiner Tochter und nutze NICHT den Umgang um diverse Dinge zu klären!
Trennung von Paar- auf Elternebene ist nicht einfach und dies geht auch nicht innerhalb einer Nacht - weder bei dir noch bei deiner Ex! Ihr müsst euch noch nicht einmal mögen um gute Eltern zu sein. Ziel allein ist ein guter verlässlicher Vater zu sein! Nochmal, man muss nicht ein Freund de(r/s) Ex sein!
LG
Sternchen
OK, Sternchen, ein Mißverständnis. 😉
Jugendämter sind generell stramm auf Mütterlinie, das wird erst recht bei frischem Wurf so sein.
Insofern könnte das schwierig weden. Aber nicht alle sind so und dazu müßte man dort mal vorfühlen, wie die sich zur Lage positionieren.
Zumindest könnten die moderierend zur Entspannung zwischen den Eltern beitragen - und damit auch die Mutter unterstützen, auch wenn sie dem Vater ein Alleinsein mit Kind bzw der Mutter Alleinsein ohne Kind nicht zutrauen mögen.
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Angst der Mutter
- finanziell zu kurz zu kommen iVm
- durch väterliche Mitsorge IHR Kind zu 'verlieren'...
W.
