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(@karlchenvomdach)
Rege dabei Registriert

Hallo Gemeinde,

Nachdem jetzt die gemeinsame Sorge erstinstanzlich begründet worden ist, kommt auf mich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Beschwerdeverfahren zu. Jedenfalls lese ich dies so aus dem Schreiben meiner Anwältin.

Nun zu meinen Fragen:

  • Gibt es Dinge die ich beachten, oder tun kann, um bekannte Fehler zu vermeiden?
  • Ist jede Beschwerde zulässig?
  • Wie läuft sowas ab?
  • Kostet sowas viel Geld?

Ich hatte gehofft, es kommt endlich ein bisschen Ruhe in die ganze Sache. Aber, es scheint nur schlimmer zu werden. Die KM hat die Ablehnung des Antrags beim FamG mit fehlender sozialer Basis und  Kommunikation begründet. Die Verfahrensbeiständin war gegen die gemeinsame Sorge; das JA dafür. Die Richterin hat alles sehr ausführlich begründet und aufgeschrieben. Ich habe jetzt versucht noch einmal bei Pro Familia (der gleichen Stelle, die sie vorgeschlagen hatte und wo wir schon einmal zu Gesprächen waren) einen gemeinsamen Termin zu bekommen.

Ich wünsche mir im Sinne von Kind so sehr, dass wir auf eine vernünftige Basis kommen. Suche ich aber das Gespräch, belästige ich sie. Komme ich nur zu den Übergaben und melde mich dazwischen nicht, fehlt mir die Bereitschaft zur Kommunikation. Was soll Man(n) da machen?

Vielen Dank im Voraus.

KvD


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 01.04.2016 10:09
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

Suche ich aber das Gespräch, belästige ich sie. Komme ich nur zu den Übergaben und melde mich dazwischen nicht, fehlt mir die Bereitschaft zur Kommunikation. Was soll Man(n) da machen?

Dienst nach Vorschrift würde ich sagen...  😉
Etwas ernsthafter: Dir einfach nichts zu schulden kommen lassen!

Beschwerdeverfahren meint, dass KM gegen den (aus ihrer Sicht negativen) Beschluss zum GSR Beschwerde einlegt?

Die Richterin hat alles sehr ausführlich begründet und aufgeschrieben.

Dann würde ich mir erstmal keine Sorgen machen!

Auch das Du nochmal aktiv versucht hast eine moderierte Kommunikation zu starten ist sicherlich gut. Aber m.E. nicht nötig wg. der Beschwerde! Aber spannend schon, wie KM da nun versucht rauszukommen, denn offensichtlich hast Du Bereitschaft zur Kommunikation.

Gruß, toto


AntwortZitat
Geschrieben : 01.04.2016 11:10
(@karlchenvomdach)
Rege dabei Registriert

Hallo TotoHH,

Bis jetzt war es ein Wust aus Vorwürfen, Lügen und Beleidigungen. Ich weiß bis heute nicht, woher das alles kommt. Die KM ist eigentlich eine recht sensible, witzige, intelligente, gerechte und führsorgliche junge Frau. Auch Kind profitiert von vielen ihrer Charakterzüge. Sicher ist sie in mancher Hinsicht speziell und hat auch so ihr Päckchen zu tragen. Aber, das geht uns ja irgendwie allen so. Ich finde ihr Verhalten echt mehr als schräg.

Ich habe mich vernünftig und intensiv, auch mit professioneller Hilfe, mit der Beziehung und den Gründen für die Trennung auseinandergesetzt. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich auf dem besten Weg befinde damit endgültig abzuschließen. Ich bin zwar noch nicht bereit für eine evtl. neue Beziehung, aber sonst habe ich weder gute noch schlechte Gefühle gegenüber der KM; mal von der gelegentlichen Wut und Verzweiflung, die die Anschuldigungen so mit sich bringen abgesehen. An einer neutraleren Kommunikation arbeite ich.

Ich habe schon vor dem Beschluss/ Beschwerde versucht moderierte Kommunikation zu etablieren. Beim letzten Mal bekam ich die Antwort, dass sie während eines laufenden Verfahrens nicht mit mir sprechen würde.

Prinzipiell gibt es momentan auch gar nichts weshalb wir etwas Entscheidendes abstimmen müssten. Soweit ich weiß hat Kind einen KiGa Platz in Aussicht, zeigt sich normal in der Entwicklung, macht einen freundlichen und fröhlichen Eindruck und „toi toi toi“ scheint auch gesundheitlich recht robust zu sein.

Es besteht weder eine Diskussion über Kinds Lebenssituation, noch verlange ich Mitsprache bei der Wahl des KiGas. So abgedroschen das auch klingt, ich möchte schlicht bei wichtigen Entscheidungen informiert und gehört werden, will meine Elternverantwortung rechtlich manifestiert sehen, und einfach die Chance bekommen, mich zum Wohle von Kind zu informieren und wenn nötig einzubringen.

Da nun auch der Umgang gerichtlich geregelt ist, besteht auch dort wenig Gesprächsbedarf. Ich für meinen Teil stehe zu 100% hinter der geschlossenen Vereinbarung, auch wenn ich mir natürlich immer etwas mehr wünsche. Wir haben auch ausgemacht, dass ich schreibe oder sage, was Kind gegessen hat,  wie es geschlafen hat und ob etwas Besonderes vorgefallen ist, positiv oder negativ. Das praktiziere ich auch so. Wenn KM nicht da ist, mit der Person, die mir Kind übergibt/abnimmt. Ich vertraue mal darauf, dass das dann auch bei KM ankommt.

Ich bin so müde von diesem Gerichtskram. Ich bin nicht dafür gemacht. Das geht mir alles viel zu nah.

Gespannt bin ich auch TotoHH, keine Frage 😉


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.04.2016 13:06