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Fragen an Politiker und deren Antworten (kanditatenwatch.de)

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 HaS
(@has)
Rege dabei Registriert

Uiii, das ging nu aber fix:

Sehr geehrter Herr HaS,

solange wir noch nicht soweit sind, dass jeder der Partner auch nach einer Trennung für den eigenen Lebensunterhalt sorgen kann, ist es notwendig, dass der Stärkere der beiden Ex-Partner für den Schwächeren einsteht. Nach dem geltenden Subsidiaritätsprinzip wird zuerst der Ex-Partner für den Unterhalt herangezogen. Erst wenn das nicht reicht, springt die Sozialhilfe ein. In den betroffen Zweit-Familien mag das von Fall zu Fall Härten bedeuten. Ich kann mich allerdings nicht Ihrer Meinung anschließen, dass eine Zweit-Familie generell kein gutes Einkommen habe und generell sozial schlechter gestellt sei. Man darf nicht Erst-Ehepartnerin gegen Zweit-Ehepartnerin rechnen. Ich bin der Meinung, dass wenn man in einer Partnerschaft Verantwortung füreinander eingegangen ist, dies auch noch gelten muss, wenn die Ehe schief gegangen ist. So bitter das manchmal für den Unterhaltsleistenden ist.
Wie schon in meiner ersten Antwort gesagt: Wir brauchen gesellschaftliche Veränderungen, damit jeder Partner unabhängig vom anderen Partner leben kann.

Mit freundlichen Grüßen
C.S.

Muss ich wohl nichts mehr zu sagen........


AntwortZitat
Geschrieben : 25.08.2005 22:06
(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Die wollen das nicht verstehen! 😡 Irgendwie scheinen die woanders zu leben .

Gruß
Tina


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

AntwortZitat
Geschrieben : 26.08.2005 17:07
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Frage der Initiative Großeltern pro Enkel:

Sehr geehrte Damen und Herren,

sagen Sie uns, warum wir die SPD wählen sollen.

Wir sind hunderte von Großeltern in Niedersachsen, die ihre Enkelkinder nicht sehen dürfen.

"Der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte erinnert in einem Urteil vom 26. Februar 2004 daran, dass es im Interesse des Kindes liegt, seine familiären Bindungen zu erhalten, und das Durchtrennen solcher Bindungen ein Abschneiden des Kindes von seinen Wurzeln bedeutet, was nur unter höchst außergewöhnlichen Umständen gerechtfertigt werden kann."

Außergewöhnliche Umstände wären Gewalt oder sexueller Mißbrauch, in unseren Fällen nicht vorliegend.

Was würden Sie für uns tun, wie würden Sie sich für unsere Enkelkinder und uns einsetzen?

Würden Sie die "Cochemer Praxis" in Niedersachsen befürworten?

Wir erwarten mit Spannung Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Marianne Heß
Großeltern pro Enkel


Die Antwort:

1.ANTWORT:

Sehr geehrte Frau Heß,

Ihr Abfrage vom 28. August 2005 beantworte ich für die CDU wie folgt:

Die Frage, ob ein Großeltern-Paar ein eigenständiges Recht hat, Umgang mit ihren Enkeln auch dann haben zu können, wenn die Ehe der Enkel-Eltern geschieden und das Sorgerecht für ein oder mehrere Kinder auf einen Elternteil übertragen worden ist, der nicht Kind des Großelternpaares ist, kann nicht aus der Interessenlage der Großeltern heraus beantwortet werden.

Entscheidend ist für das Familiengericht ist in erster Linie das Wohl des Kindes. Diesem Aspekt müssen alle anderen Gesichtspunkte untergeordnet werden. Ich denke, dass eine Orientierung an diesem Grundsatz zum Wohle des schwächsten Gliedes in der Kette nachvollziehbar und richtig ist.

Insofern kann es immer Einzelfälle geben, in denen das Familiengericht in einem Sorgerechtsverfahren zu dem Schluss kommt, dass eine möglichst vollständige Trennung des Kindes von einem Teil seiner verwandtschaftlichen Bezüge die beste Lösung ist. Eine solche Schlussfolgerung setzt freilich voraus, dass sich das Gericht eine detaillierte Übersicht über die familiären Bezüge des Kindes vor der Scheidung verschafft. Um dies besser zu gewährleisten zu können, hat die CDU Mitte der 90er Jahre die Funktion des "Verfahrenspflegers" geschaffen, der dem Gericht helfen soll, die persönlichen Lebensumstände eines Unmündigen genau zu erkunden.

Dabei kann das Gericht freilich auch durchaus zu der Erkenntnis kommen, dass eine einseitige Übertragung des Sorgerechtes zu Konsequenzen führen würde, die für das Kind schmerzhaft und schädlich wären. Gewachsene intensive Beziehungen eines Kindes nicht nur zu seinen Eltern, sondern auch zu weiteren Mitgliedern der Verwandtschaft müssen bei Sorgerechtsentscheidungen daher immer mit bedacht werden. Dabei muss das Familiengericht auch Lösungen erwägen, bei der die Beziehungen des Kindes zu seinen Großeltern nicht unterbunden und zerstört werden.

Die sog. "Cochemer Praxis", die darauf abzielt, einseitige Entscheidungen zu Lasten des Kindes zu vermeiden und die in intensiven Erkundungsgesprächen festzustellen versucht, was bei gutem Willen aller Beteiligten machbar und verantwortbar ist, sollte bundesweit Nachahmung finden. Solche Gesprächsrunden bieten am ehesten Gewähr, dass keine vorschnellen Entscheidungen gefällt werden.

Die zuständige Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich im Frühjahr intensiv mit diesen Fragen befasst. Durch die vorgezogene Bundestagswahl konnte die Meinungsbildung in der Fraktion nicht zu einem Abschluss gebracht werden. Sie können aber davon ausgehen, dass diese wichtigen Fragen nach Bildung des neuen Bundestages erneut aufgegriffen und abschließend beraten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Heiner Lueg
Bereichsleiter Programme & Analysen


Ist doch interessant, wie sehr der Herr Lueg (trägt er seinen Namen nicht von ungefähr?) auf das ASR abstellt. Die Fälle des GSR, welches ja gesetzlich vorgegeben ist, scheinen ihm nicht bekannt zu sein. Oder setzt er sich nur die die ds ASR innehabenden Mütter nicht ehelicher Kinder ein, weil der Rest, nämlich die verheirateten, eine zum Aussterben verdammte Restmenge und gesellschaftliche Randerscheinung ist?

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.08.2005 00:46
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Anfrage an Frau Claudia Roth, Bündnis 90/Die Grünen

Sehr geehrte Frau Roth,

Familienberatungsstellen, Kinderpsychiatrien, Förderschulen etc. sind voll mit PAS-geschädigten Scheidungskindern. Deren Psychologen und Therapeuten haben alle Hände voll zu tun, um Kinder aufzufangen, die durch die Allmacht der allein sorgeberechtigten Elternteile seelische Probleme haben. Immerhin hat es Deutschland mit seiner "Frauen-, Familien- und Gleichstellungspolitik" innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, die traditionelle Familie - die Grundlage und Zukunft jeder Gesellschaft - weitgehend zu zerstören, die Geburtenraten auf ein Rekordtief zu senken und mehr allein erziehende Mütter und Waisenkinder zu produzieren als die beiden Weltkriege zusammen genommen.

Für Ihre Partei offensichtlich kein Grund zum Handeln.

Bezüglich privater Vaterschaftstests ist zu sagen, dass es vorrangig Rot-Grüne Abgeordnete sind, die Männer zu Verbrechern machen wollen, wenn sie ihr legitimes Recht auf einen
selbstbestimmten Vaterschaftstest in Anspruch nehmen möchten www.pro-test.net

Welchen Stellenwert haben Männer und Väter bzw. die traditionelle Familie (Vater, Mutter, Kinder und auch Großeltern) bei den Grünen?

Grüße aus Augsburg
Thomas Meierfels

Die Antwort:

Sehr geehrter Herr Meierfels,

vielen Dank für Ihr reges Interesse, das sie mit Ihrer nunmehr dritten Anfrage bekunden. Leider sind ihre Vorwürfe, die sie erheben, sehr pauschal. Nicht die Familien- und Geschlechterpolitik hat, wie sie sagen, die traditionelle Familie „zerstört“. Was die Familienstrukturen angeht, so sind wir Zeugen von epochalen gesellschaftlichen Veränderungen. Die Politik ist für sie nicht verantwortlich, sie muß aber Lösungen für die neue, vielfältige Situation finden.

Die Unionsparteien haben an einem Familienbild festgehalten - und tun es auch heute noch - dass für viele Menschen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt gültig ist. Gerade in der Ära Kohl wurde vieles verschlafen, wodurch sich die Lage von vielen allein erziehenden Müttern und ihren Kindern drastisch verschärfte. Rot-Grün hat auf den großen Reformbedarf reagiert – unter anderem mit Initiativen zur Ganztagsschule und zur Ganztagsbetreuung. Die überwiegende Mehrheit der Eltern findet das gut und wünscht sich mehr Ganztagsbetreuung.

Die Vaterschaftstests, die sie ansprechen, sind ein kompliziertes Thema – auch deshalb, weil sich hier zwei rechtliche Interessen gegenüber stehen, nämlich das verfassungsrechtlich geschützte Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Kindes und das Interesse des Vaters nach der Kenntnis seiner biologischen Vaterschaft. Ein Vaterschaftstest ohne die Zustimmung des Kindes oder der Mutter als rechtliche Stellvertreterin würde die Verletzung eines verfassungsrechtlich garantierten Rechts bedeuten. Bei dem Verbot so genannter „heimlicher“ Vaterschaftstests geht es nicht darum, Väter, die ihre Vaterschaft überprüfen lassen wollen, zu kriminalisieren. Ziel ist es den generellen Missbrauch vorzubeugen. Auch hat der Mann, der rechtlich als Vater eines Kindes gilt, selbst dafür gesorgt, dass er als Vater betrachtet wird. Entweder ist er mit der Mutter dieses Kindes verheiratet, oder er hat die Vaterschaft anerkannt. Es ist deshalb nicht ersichtlich, warum er später, ohne dass ein begründeter Anlass für Zweifel entstanden ist, in die Rechtsposition des Kindes eingreifen können soll. Dies hat auch das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil bestätigt (XII ZR 60/03 und XII ZR 227/03 Januar 2005). Oft wird die Vaterschaft zu einer rein materiellen Frage degradiert nämlich der Zahlung von Unterhalt. Dieser kommt mehr als ein Drittel aller Väter nicht und ein weiteres Drittel nur teilweise nach. Was die Unterhaltsvorschusskassen um 780 Millionen Euro pro Jahr belastet.

Familienpolitik mit Geschlechtergerechtigkeit zu verbinden ist ein zentrales Anliegen von Bündnis90/ Die Grünen. Es bedarf einer familienfreundlichen Infrastruktur mit hochwertigen und bedarfsgerechten Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Mütter und Väter. Es geht aber auch darum, aktiv für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen zu streiten. Denn ein gleichberechtigtes Verhältnis der Geschlechter ist zentral für die solidarische Modernisierung der Gesellschaft. Es hat sich aber nicht nur die Rollen von Frauen verändert, sondern auch das Rollenspektrum der Männer ist ein anderes. Daher muss Männern auch der Zugang in Bezug auf Sorge- und Familienarbeit erleichtert werden. Eine auch praktisch Geschlechter gerecht gestaltete Gesellschaft existiert aber natürlich erst dann, wenn es eine Kinderbetreuung gibt, die allen Frauen und Männern eine individuelle Lebensplanung mit Kindern möglich macht. Dabei geht es nicht darum, die traditionelle Familie abzuschaffen, sondern einer gesellschaftlichen Wirklichkeit auch politisch Rechnung zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Frau Roth,

Wir haben ein Scheidungsrecht, das Kinder zu einer Lebensversicherung für allein sorgeberechtigte Elternteile (i.d.R. Mütter) macht und damit Belohnungen aussetzt für die Zerstörung von Familien. Wir haben ein Unterhaltsrecht, das einen Kampf um die Kinder fördert und ein Umgangsrecht, das die Bedeutung beider Eltern für die Kinder zwar sieht, aber in der Rechtswirklichkeit nicht zur Geltung bringt. Hunderttausende von nicht sorgeberechtigten Elternteilen (i.d.R. Väter), die ihre Kinder vielfach seit Jahren nicht sehen durften, sind ein Armutszeugnis für eine Frauen-, Familien- und Gleichstellungspolitik, die das Wohl und die Rechte der Kinder nur auf dem Papier garantiert. Den Kindern wird damit ein Teil ihrer Identität genommen.
Ein Missstand, den selbst Gerichte und Jugendämter trotz eindeutiger Rechtslage billigend in Kauf nehmen.

Deutschland wurde unter Rot-Grün bereits mehrfach wegen Menschenrechtsverletzungen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte EGMR (Straßburg) zu Schmerzensgeldzahlungen an Väter verurteilt, u.a. wegen Verstöße gegen Artikel 6, 8 und 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK):

Artikel 8: Achtung des Familienlebens
Verletzung von gesetzlich geschützten Grund- und Menschenrechten

Artikel 14: Verbot der Diskriminierung
Diskriminierung des umgangsberechtigten Elternteils (i.d.R. Väter)

Artikel 6: Recht auf faires Verfahren
Verfahrensverschleppung
Verfahrensmanipulation
Unsachgemäße Verfahrensweise
Bevorteilung des sorgeberechtigten Elternteils (i.d.R. Mütter)

(Datenquelle: Urteilsdatenbanken des EGMR www.coe.int
Hier werden die unglaublichen Zeugnisse des menschenunwürdigen Umgangs mit Kindern und Vätern durch Mütter, Jugendämter, Familiengerichte und anderen Akteuren der bundesdeutschen Scheidungsindustrie gesammelt und archiviert.

Was werden Sie bzw. die Grünen dagegen unternehmen?

Antwort steht noch aus.


Sehr geehrte Frau Roth,

1. Frauenfeindlichkeit landet heute vor Gericht, Maennerfeindlichkeit in der Werbung oder auf Autoaufklebern. Sehen sie hier Handlungsbedarf fuer die Politik?

2. Es gibt einen jaehrlichen Frauengesundheitsbericht, aber keinen Maennergesundheitsbericht. Der statistische Unterschied in der Lebenserwartung von Maennern und Frauen betrug 1920 etwa 1 Jahr (auch damals schon zugunsten der Frauen), heute sind es etwa 6 Jahre. Sehen Sie hier politischen Handlungsbedarf?

3. Es gibt eine Maennerwehrpflicht, bzw. gesellschaftl. Zwangsdienste fuer Maenner, fuer Frauen jedoch nicht. Warum nicht? Weil Frauen "spaeter mal Kinder kriegen"? (Kurt Beck)
Haben wir mittlerweile die Gebaerpflicht?

4. Warum darf eine durchtrainierte, zwanzigjaehrige Karatekaempferin sich pritschebreit auf einen Frauenparkplatz direkt vor dem Eingang zur Autobahnrastaette stellen, waehrend der hueftoperierte Senior maennlichen Geschlechts u.U. ueber den ganzen Parkplatz humpeln muss, um den Eingang zu erreichen?
Warum gibt es ueberhaupt Frauenparkplaetze? Opferschutz? Wenn aber doch die meisten Opfer von Gewaltverbrechen Maenner sind...?

5. Gibt es Ihrer Meinung nach nach dem "male chauvinist pig" mittlerweile das "female chauvinist pig"? Meiner Meinung nach gibt es das zuhauf! Gedenken Sie, dagegen genauso engagiert vorzugehen wie gegen Frauendiskriminierung?

6. Wie erklaeren Sie sich, dass 75% Prozent aller Scheidungsantraege von Frauen gestellt werden?

7. Haeusliche Gewalt: Wie wollen Sie die Gerechtigkeitsluecke schliessen, die entstanden ist, seitdem sich der Staat entschlossen hat, massiv in die Privatsphaere streitender Lebenspartner einzudringen und "den Taeter" aus der gemeinschaftlichen Wohnung zu entfernen? Wuerden Sie mir zustimmen , dass weibliche Gewalt gegen den Lebenspartner genauso schlimm ist wie umgekehrt und dass psychische Gewalt das typische weibliche Druckmittel ist?
Wie wollen Sie den Zustand aendern, dass sich verpruegelte Ehemaenner dann, wenn sie mit Polizisten konfrontiert sind, viel oefter als Frauen dem Umstand ausgesetzt sehen, dass erstens ihre Not heruntergeredet und banalisiert wird und zweitens oft genug die pruegelnde Ehefrau nicht aus der Wohnung entfernt wird?

8. Wann fordert eine gruene Abgeordnete endlich mal eine Frauenquote bei Geruestbauern, Landwirten, Kanalarbeitern, Sprengmeistern, Muellabfuhr und Soldatentum, kurz fuer alle 25 gefaehrlichsten Berufe die es gibt? Haben Sie jemals etwas von Warren Farrell gelesen? Nein? Sollten Sie aber!

9. Wenn der Frauenanteil unter den gruenen Parteimitgliedern ca. 37% betraegt (Stand Ende 2004): Warum sind dann fast 60% der Spitzenpoestchen von Frauen besetzt? Ist das die gruene Vorstellung von Gleichberechtigung? Werden Männer in Ihrer eigenen Partei diskriminiert?

10. Sehen Sie in der Flut von Verordnungen, Erlassen und Gesetzen, der ich als Buerger dieses Landes ausgesetzt bin, etwas anderes als den untauglichen Versuch des Staates, die Luecke zu schliessen, die der Verlust der oeffentlichen Moral hinterlassen hat? Muss Politik, die sich kollektivistisch um Gerechtigkeit fuer alle kuemmert, nicht zwangslaeufig Ungerechtigkeit fuer alle produzieren?

11. Wann spricht die gruene Partei endlich von
SteuerhinterzieherInnen, VergewaltigerInnen, StraftaeterInnen, VerkehrssuenderInnen...etc.?
Gibt es Order, die weibliche Form nur dann anzuwenden, wenn etwas Wertneutrales oder etwas Positives zu bezeichnen ist? Wenn nicht: Wie erklaeren Sie sich dann diesen schlampigen Sprachgebrauch?

Gespannt auf Ihre Antworten - Thomas Meierfels

Antwort steht noch aus


Sehr geehrte Frau Roth,

wenn in der Öffentlichkeit über die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts die Rede ist, ist damit in der Regel die Diskriminierung von Frauen gemeint. Bislang wenig ins öffentliche Bewusstsein getreten ist dagegen die Tatsache, dass es sehr viele Bereiche gibt, in denen Männer gegenüber Frauen benachteiligt werden. In der nachstehenden Auflistung sind - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - die schwerwiegendsten Diskriminierungen von Männern aufgeführt.

Die relative und die absolute Arbeitslosigkeit liegt bei Männern über derjenigen der Frauen. Im Jahr 2003 lag die Arbeitslosenquote bei den Männern etwa 20% höher als bei den Frauen. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat sich von 1991 bis 2002 bei Männern um 76,5 Prozent, bei Frauen um 21,2 Prozent erhöht. In der Altersgruppe bis 25 Jahre sank die Arbeitslosenzahl unterdessen bei Frauen um 4,2 Prozent, bei Männern stieg sie um 54,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote der männlichen Jugendlichen lag im April 2003 um etwa 43% höher als die der weiblichen. Trotzdem wird weiblichen Arbeitslosen eine stärkere aktive Arbeitslosenförderung zuteil als männlichen.

Die Gleichberechtigung der Frauen im Berufsleben wird immer nur für Berufe mit hohem Sozialprestige (Top-Manager, Ingenieure, Programmierer etc.) eingefordert. So gut wie alle Berufe mit hohem Verletzungs-, Erkrankungs- und Todesfallrisiko sind dagegen nach wie vor fest in Männerhand: 24 der 25 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so bezeichneten "Todesberufe" werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt.
Weltweit sterben der International Labor Organization (ILO) zufolge mehr Männer allein durch Industrieunfälle als durch Verkehrsunfälle, Krieg, Gewalt und AIDS zusammen. Für jeden tödlichen Berufsunfall, der einer Frau zustößt, stehen zwölf Männer, die auf diese Weise ums Leben kommen.
Denn erstens werden Männer grundsätzlich dort eingesetzt, wo die Gefahren am größten sind, und zweitens werden Frauen im Gegensatz zu Männern zusätzlich durch rechtliche Verordnungen vor stärkeren Belastungen geschützt.

In Gleichberechtigungs- und Gleichstellungsgesetzen wird einseitig nur die Unterbesetzung mit Frauen in Behörden als Diskriminierung definiert. Durch Verpflichtung zur begrenzten Bevorzugung bei Einstellung und Beförderung wird der Frauenanteil in den Bereichen erhöht, in denen sie unterrepräsentiert sind. Für Männer gilt ein gleiches Recht in behördlichen Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z.B. unter 40% Männeranteil in Kommunen; 35% Männeranteil in allgemeinbildenden Schulen; 4,6% Männeranteil in Kindergärten), nicht. Im Gegenteil, hier wird durch Frauenförderpläne und Frauenvertretungen die Integration von Männern behindert.

Einmal im Jahr haben Mädchen bundesweit am "Girl's Day" Gelegenheit, in Männerberufe hineinzuschnuppern. Eine ähnliche Möglichkeit für Jungens, klassische Frauenberufe, wie z.B. im Sozialbereich, kennen zu lernen, gibt es nur vereinzelt auf lokaler Ebene. Ansonsten gilt: wenn die Mädchen "Girl's Day" haben, müssen die Jungen die Schulbank drücken.
Diese Politik setzt sich bei den Erwachsenen fort: Jährlich werden etwa 300 Millionen Euro für die Förderung der Integration von Frauen in männerdominierte Berufe ausgegeben. Im Gegensatz zu den Integrationshilfen für Frauen ist die Politik bei der Integration von Männern in den Erziehungsbereich nicht über das Stadium der bloßen Versprechungen hinaus gekommen.

Jungen weisen schlechtere Schulleistungen als Mädchen auf und stellen mittlerweile auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit. Pädagogen und Sozialwissenschaftler fordern seit langem mehr männliche Bezugspersonen im Schulsystem und eine stärkere Berücksichtigung der Eigenheiten von Jungen in Unterricht und Erziehung. Laut PISA-Studie weisen die Jungen vor allem eklatante Defizite in der Lesekompetenz auf; weit höher als die Defizite der Mädchen in Mathematik/Naturwissenschaften. Trotzdem werden fast nur Initiativen in Richtung mädchenorientiertes Lernen für Mathematik/Naturwissenschaften unternommen.

Obwohl Männer im Durchschnitt sieben Jahre früher sterben als Frauen, werden sie im Gesundheitswesen benachteiligt: es mangelt an flächendeckender Gesundheitsaufklärung speziell für Männer, es gibt weder Männergesundheitsberichte noch ein ausgedehntes Netz von Männerärzten oder Männergesundheitszentren, im Gegensatz zu analogen Einrichtungen für Frauen. Die gesetzliche Hautkrebs-Früherkennung beginnt bei Frauen mit dem 30., bei Männern aber erst mit dem 45. Lebensjahr. Die Bekämpfung des Prostatakrebs ist im Gegensatz zur Bekämpfung des Brustkrebs nicht als Gesundheitsziel des Bundesgesundheitsministeriums formuliert.
Beim Bundesgesundheitsministerium gibt es den Themenbereich "Frauen und Sucht"; es wird ein Frauensuchtbericht veröffentlicht. Für Männer gibt es das nicht, obwohl Männer stärker suchtgefährdet und -betroffen sind als Frauen.

Die Suizidrate der Männer ist etwa 2- 3 mal höher als die der Frauen, sie stellen außerdem über 80 Prozent der Obdachlosen (ursächlich für die Obdachlosigkeit von Männern sind in etwa der Hälfte der Fälle Scheidungs- und Unterhaltsverfahren). Die Gründe, warum Männer in unserer Gesellschaft so oft scheitern, werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum angesprochen.

Nach wie vor tragen Männer im Falle einer Scheidung ein hohes Risiko zu verarmen, vor allem, wenn sie Väter sind und Unterhalt für ihre Kinder zahlen müssen. Auch der Umgang mit den Kindern darf diesen Vätern von ihren Ex-Frauen verwehrt werden. In vielen Scheidungsverfahren erheben die Mütter gegen Väter zu diesem Zweck sogar den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an ihren Kindern. In den weitaus meisten Fällen stellen sich diese Anschuldigungen als haltlos heraus.
Und nach wie vor hängt das Sorge- und Umgangsrecht eines Vaters eines nicht ehelichen Kindes vom Willen der Mutter ab. Zahlreiche Verurteilungen und Rügen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen des Erschwerens des Umgangs für Väter nicht ehelicher Kinder änderten bislang nichts daran.

Vor Gericht werden Männer für die gleichen Delikte häufiger angeklagt und verurteilt als Frauen. Dabei fällt das Strafmaß im Schnitt wesentlich höher aus als bei Frauen, die wegen des gleichen Deliktes verurteilt werden. Frauen kommen außerdem häufiger als Männer in den Genuss von Hafterleichterungen.

Männer sind häufiger straffällig als Frauen, werden aber auch häufiger Opfer von Gewalttaten als Frauen. Im Jahr 2002 wurden in den Deliktbereichen, über die das Bundeskriminalamt eine Opferstatistik führt, Männer zu 62,2 Prozent Opfer von Straftaten. Bei Mord und Totschlag - vollendet und versucht - waren sogar 64,1 Prozent der Opfer männlich. In der Öffentlichkeit wird jedoch i.d.R. nur Gewalt gegen Frauen thematisiert. So wird z.B. auch bei Armeeangriffen, Anschlägen usw., die eine hohe Anzahl ziviler Opfer fordern, gerne gesondert hervorgehoben, dass "auch Frauen und Kinder unter den Opfern" seien.

Zum Schutz gegen häusliche Gewalt verabschiedete die Bundesregierung vor geraumer Zeit das sog. Gewaltschutzgesetz, das die Möglichkeit bietet, gewalttätigen Ehemännern oder -frauen für einige Tage Hausverbot zu erteilen. Doch obwohl häusliche Gewalt von Frauen praktisch genauso häufig verübt wird wie von Männern, werden bisher nahezu ausschließlich Männer aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Politik und Medien haben über Jahre hinweg ein einseitiges männliches Täterbild gezeichnet. Männliche Opfer werden i.d.R. nicht ernst genommen, oft gar als Witzfigur verspottet, und haben deswegen oft Hemmungen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
Von Beginn an wurde das Gewaltschutzgesetz einseitig zum Schutz der weiblichen Opfer gegen männliche Täter geplant, obwohl eine Vielzahl von Studien eine Ausgewogenheit der Täterschaft von Frauen und Männern im häuslichen Bereich belegen. Eine vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen im Auftrag der Bundesregierung erhobene Untersuchung etwa spricht von 1,7 Millionen geprügelten Frauen und 1,6 Millionen geprügelten Männern. Und schon 1992 lag dem Bundesfrauenministerium eine Studie aus einer Opferbefragung vor, aus der eindeutig hervorgeht, dass die Gewalt der Frauen der Männergewalt in den Familien um nichts nachstand. Beide Studien wurden vom Ministerium indes für eine öffentliche Diskussion nicht zugänglich gemacht.

Während "Frauenpolitik" in so gut wie allen Bundes- und Landesregierungen als Politikschwerpunkt definiert wird, bleibt Männerpolitik überall außen vor. Es gibt in der Bundesrepublik ein Bundesministerium und neun Länderministerien, die sich namentlich den Belangen der "Frauen" widmen, aber kein einziges Ministerium, das in seinem Namen das Wort "Männer" aufführt.

Nach wie vor müssen nur junge Männer einen Zwangsdienst (Wehr- oder ersatzweise Zivildienst) ableisten, dessen Verweigerung mit Gefängnisstrafe verfolgt wird. Der Großteil der anderen EU-Staaten hat schon die Wehrpflicht abgeschafft. Deutschland sieht sich dazu nicht in der Lage.

Im Medien- und Kulturbetrieb wird vorwiegend ein einseitig negatives Männerbild gezeichnet. Gewalt gegen Männer wird verharmlost, oft als Modeerscheinung akzeptiert, zuweilen sogar verherrlicht. Bücher mit Titeln wie "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann" oder "Ein bisschen Männerhass steht jeder Frau" finden sich in den Bestsellerlisten wieder. Oft werden in der Werbung Szenen mit massiver körperlicher Gewalt von Frauen gegen männliche Personen dargestellt. Was im umgekehrten Falle zu Recht Protestkampagnen und Klagen vor Gericht zur Folge hätte, findet kaum Beachtung, wenn es sich bei den Opfern um Männer handelt.

Das sogenannte "Gender Mainstreaming" als neuer Ansatz in der Geschlechterpolitik setzt sich zum Ziel, bei beiden Geschlechtern Benachteiligungen abzubauen, um so die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. In der Praxis ist "Gender Mainstreaming" bislang aber nichts anderes als eine Fortführung der einseitigen Frauenförderung. Die Bereitschaft der Politik, gegen Benachteiligungen von Männern aktiv zu werden, ist bis dato völlig unterentwickelt. Im Gegenteil, die Zahl der Gesetze, mit denen Männer diskriminiert werden, nimmt unaufhaltsam zu.

Es kann nicht im Sinne eines gedeihlichen, partnerschaftlichen Verhältnisses von Männern und Frauen sein, dass Jungen, Väter und Männer hierzulande derart massiv benachteiligt, ausgegrenzt und herabgewürdigt werden.

Werden Sie bzw. die Grünen dafür eintreten, dass die oben genannten Benachteiligungen von Männern/Vätern in Deutschland beseitigt werden?

Grüße aus Augsburg
Thomas Meierfels

Antwort steht noch aus


Es ist an der Zeit, sich wirklich ernsthaft Gedanken zu machen, wem man seien Stimme anl. der Bundestagswahl geben möchte.

Wenn ich das Geseiere dieser Flachpfeiffen durchlese. Ba, wat widerlich...

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.08.2005 01:44
 Uli
(@Uli)

Frage an Walter Altvater B90/GRÜNE (ist nicht von mir! Habe ich in einem anderen Forum aufgepickt)

Hallo Herr Altvater,
Deutschland verzeichnet jährlich einen Scheidungsrekord und überwiegend Frauen lassen sich scheiden. Die oft rechtlosen und UnterhaltsPFLICHTigen Sklaven sind fast ausschliesslich nur die Männer. Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate weltweit! Bei jeder Scheidung bzw. Partnertrennung werden vorhandene Kinder immer den Müttern (SorgeRECHT) übertragen und Mütter den Kindern die Väter entsorgen können und das auch aus reiner Willkür. Väter werden auch in Deutschland entsorgt, wenn sie sich um die Kinder gekümmert haben. Es wundert mich daher nicht mehr, wenn neuerdings die Rede von einem Zeugungsstreik (Suchmaschine) der Männer ist und viele Männer in den Zeugungsstreik treten. Deutschland wurde und wird jährlich mehrmals vom EuGH für Menschenrechte wegen Menschenrechtsverletzungen an Väter verurteilt! Was tut ihre Partei damit sich eine Familie für Väter wieder lohnt und Väter als gleichwertiges Elternteil ein volles Mitspracherecht und Kinder ein Recht auf den Vater haben? Viele Männer wollen nicht mehr in die Ernährerrolle gedrängt werden und hinterher entsorgt würden! Weitere Infos unter www.vafk.de

Wer ist verantwortlich für die extrem väter- und kinderfeindliche Familienpolitik in Deutschland?
Haben Kinder und Väter eine Lobby in Deutschland?

Gruss
XX

Sehr geehrter "unterdrückter Mann",

Sie und Ihre Freunde haben mich in den letzten 2 Wochen mit Fragen regelrecht überschwemmt. Dabei drehten sich Ihre Fragen und Einlassungen mehr und mehr um den selben Kern: Sie fühlen sich unterdrückt und in Ihren Menschenrechten eingeschränkt, weil Sie für Ihre Kinder Unterhalt zahlen müssen. Ich kann Ihnen an dieser Stelle ausdrücklich versichern; Das ist so und das muss auch so bleiben. Und Sie werden mich auch durch dutzende weitere Mails nicht vom Gegenteil überzeugen können. Da ich auch noch etwas anderes zu tun habe, als auf Ihre zum Teil hanebücherne Argumentation einzugehen (z.B. muss ich arbeiten oder möchte im Wahlkampf mit Menschen argumentieren, die Argumenten zugänglich sind), werde ich künftig all Ihre als Fragen verkleidete Behauptungen mit dieser Mail beantworten. Auf meiner Homepage www.walter-altvater.de finden Interessierte eine grundsätzlichere Auseinandersetzung mit "unterdrückten Männern" unter dem Titel "Marco und 99% der Frauen".

Gruss
Walter Altvater

[Editiert am 30/8/2005 von Uli]


AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2005 16:06
(@schmusepapa)
Registriert

Ich habe den besagten Artikel auf Walter Altvaters Homepage leider nicht gefunden. Vielleicht hat er ihn inzwischen gelöscht - oder ich bin einfach nur zu blöd?

Gruß

Martin


AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2005 16:17
(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Uli,

ich denke im ersten Satz meint er den Trennungsunterhalt. Die Antwort bezieht sich aber auf KU.
Die Antwort empfinde ich als 2 "ich verstehe die Frage mal falsch und brauche mich nciht äußern"

Naja, wenigstens eine Antwort...ich habe auf den einzigen Beitrag der von mir reingesetzt wurde imernoch keine Antwort 😡

Gruß
Tina


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2005 16:21
(@groundhopper)
Zeigt sich öfters Registriert

Ich habe den besagten Artikel auf Walter Altvaters Homepage leider nicht gefunden. Vielleicht hat er ihn inzwischen gelöscht - oder ich bin einfach nur zu blöd?

Gruß

Martin

ich habe diesen Artikel auch nicht gefunden, dann sind wir schon 2 Blöde 😉


AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2005 16:23
 elwu
(@elwu)

oder ich bin einfach nur zu blöd?

Dann sind wir schon zwei Blöde. Zu seiner Antwort oben: die an ihn gerichtete Frage würde ich so wie sie gestellt ist völlig ignorieren. Das ist larmoyantes Geseier vermischt mit völlig überzogenen Formulierungen. Allerdings bezweifle ich daß der Herr Grüne, den ich nach kurzem Studium seiner HP für intellektuell äußerst übersichtlich befähigt einschätze, auch bei sachlicher und inhaltlich korrekter Formulierung

a) erfassen könnte worum es überhaupt geht
b) von seinem einseitig femizentrierten Weltbild abweichen und realistisch. bzw. gerecht über derlei Mißstände anfangen zu denken würde

cya,

elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2005 16:27
 Uli
(@Uli)

Ich habe ihn auch nicht finden können.

Ich glaube , ich werde ihn mal fragen.


AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2005 16:27




(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo zusammen,

ich hab jetzt meinen Text nochmal etwas geändert und nur an einen Kandidaten hier im Bezirk geschickt.
Hoffe nun lassen die Moderatoren den Text durch, war ja ganz brav und hab nicht an alle geschickt.

Am Wochenende habe ich mich noch richtig schön reinsteigern können. Ich habe keine Kettenmail verschickt, sondern lediglich an mehrere Kandidaten einen Text mjt der Bitte um Stellungnahme.

Wieso haben wir denn nicht das Recht auf einen verfassten Text von den verschiedenen Kandidaten eine Antwort zu bekommen??? 😡
Wie soll Wähler sich sonst ein Bild machen????? 😮

Ich lass jetzt am Bügeleisen Dampf ab und bin gespannt ob eine Antwort kommt.

LG
Tina * die das System bald gar nicht mehr versteht


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.08.2005 18:48
 Uli
(@Uli)

Ich habe ihn auch nicht finden können.

Ich glaube , ich werde ihn mal fragen.

Am Di, den 30.08.2005 schrieb uxxxxxx@pxxxxxxxx.de um 15:15:
> Sehr geehrter Herr Altvater,
>
> Sie geben bei kandidatenwatch.de einen Hinweis auf einen Artikel über "entrechtete Männer". Leider konnte ich diesen auf Ihrer Homepage nicht finden. Vielleicht könnten Sie mir den Link zuschicken, da mich (als allein-erziehender Vater) dieser Beitrag interessieren würde.
>
> Vielen Dank und
> freundliche Grüße
U.P.

Hallo Herr P.,
der Artikel muss von mir noch geschrieben werden. Ich bin berufstätig,
ehrenamtlich politisch aktiv und mache jetzt Wahlkampf für meine Partei.
Ich verfüge damit über ein deutlich geringeres Zeitbudget als der eine
oder andere "Männerfreund", der mich mit Unsinn zumüllt.
Gruss
Walter Altvater

[Editiert am 31/8/2005 von Uli]


AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 11:07
(@groundhopper)
Zeigt sich öfters Registriert

Er verweist auf Beiträge welche noch geschrieben werden müssen ? :yltype: Der ist ja auch schmerzfrei.

Und eine ziemlich unfreundliche Antwort auf so eine nett gestellte Frage 😉


AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 11:17
(@schmusepapa)
Registriert

Hallo zusammen,

Allerdings bezweifle ich daß der Herr Grüne, den ich nach kurzem Studium seiner HP für intellektuell äußerst übersichtlich befähigt einschätze

Ja, dem kann man wirklich nur zustimmen. Er verweist auf einen Artikel den er erst noch schreiben muss. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ich habe das Gefühl mir fliegt das Gehirn aus dem Kopf bei dem Gedanken, dass solche "Spezialisten" unsere Volksvertreter im Parlament werden sollen.

Gruß

Martin


AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 11:50
(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo zusammen,

ich finde die Antwort schlichtweg unverschämt. wenn der gute Mann überfordert ist, soll er seinem Beruf nachkommen und der Politik fernbleiben. Mit seiem Hinweis auf den Artikel auf der HP macht er sich mehr als unglaubwürdig......schon lächerlich.

Nää, wat regen die mich auf 😡

Gruß
Tina


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 16:45
(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hab ich noch vergessen.

Die Moderatoren von Kandidatenwatch haben meinen Text tatsächlich durchgelassen...*lach
Naja wenn das so geht, dann ändere ich den jetzt alle 2 Tage und verschicke den so an die verschiedenen Kandidaten. Eine Antwort habe ich noch nicht. Vielleicht fühlt sich die Dame auch überfordert 😀

Gruß
Tina


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 16:52
(@chriwi)
Rege dabei Registriert

....aber er hat wenigstens geantwortet. 😉

Ich habe an meinen Wahlkreis-Abgeordneten und SPD-Generalsekretär Benneter eine Mail geschickt - geantwortet hat der nicht...liegt wohl unter seiner Würde....getreu dem Motto: "das einzige, was stört, ist der Wähler"


Die Wege der Ex(esse) führen zum Palast der Weisheit!

AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 17:12
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

@Uli

Da dir der E-Mail-Verkehr im Original vorliegt, würde ich dich bitten, an den Bundesvorstand der Grünen zu schreiben und um Stellungnahme zu bitten. Ich kann dir auch noch einen Kontakt zur Bild und zum Spiegel machen. Das können wir nicht auf sich beruhen lassen.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 31.08.2005 17:30
(@Aniram)

*grummel*

Ich habe die Antwort erst jetzt aufgrund des Post von Deep gelesen.

Sie ist eine absolute Unverschämtheit. Und den Hinweis auf seine
Berufstätigkeit hätte er sich erst recht schenken können. Denkt er wirklich,
er sei er einzige, der im Berufsleben steht.

Vielleicht sollte Uli künftig (traurig genug, daß man zu solchen Mitteln
greifen muss) den Doktor vor seinen Namen setzen, von den ich annehme,
daß er ihn hat. Vielleicht nötigt der solchen Menschen dann den nötigen
Respekt ab.

Sagt mir jetzt nicht, daß jeder Hilfsarbeiter genau soviel wert ist, das weiss
ich selbst. Aber es gibt Menschen, die derart verächtlich denken. Obwohl
Deutschland nicht ganz so titelsüchtig ist wie wir Österreicher.

Oh man, macht mich das sauer. Es zeigt aber andererseits sehr genau,
wieviel wir alle unseren Herren und Damen Poliker wert sind und ich will
gar nicht wissen, wie sie von und über uns reden.

Allerdings bin ich auf die fade Ausrede von den Grünen neugierig. Wenn ich
da so an die Arroganz von Herrn Fischer denke - na dann danke !

Gruß

Marina


AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 17:59
 HaS
(@has)
Rege dabei Registriert

Hi,

im Manndat.de forum wird es auch deutlich, dass die Herrn und Damen die unseren Bundestag bevölkern oder bevölkern wollen, sich mit dem Thema gar nicht oder nur wenig ausseinandergestzt haben. Ich hoffe ja, dass die vergleichsweise grosse Zahl an Anfragen zu dem Thema mal das Bewusstsein schafft, dass da einen Problematik existiert. Das Internet kann endlich all denen die normalerweise nicht von Verbänden oder Vereinen vertreten werden zu einer Stimme verhelfen.
Die Grünen halte ich allerdings für völlig beratungsresistent und bei denen ist der Zug völlig abgefahren. Die Grünen waren für mich noch nie wählbar und werden es auch in Zukunft nicht sein. Die Zeit ergibt es vielleicht das diese Partei sich aus dem Bundestag endgültig verabschiedet. Jede Art von Bevorzugung erzeugt nur an anderer Stelle neue Ungerechtigkeiten.

Das Internet ist immernoch in überwigend männlicher Hand, nutzen wir den Vorteil ohne zu benachteiligen!

Gruss HaS


AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2005 18:10




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