Am Montag den 23.07.2007 läuft um 21.00 Uhr:
Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg
http://www.ard-digital.de/programmvorschau/sendung.php?eventID=88073497
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Nochmal zur Erinnerung: Der Bericht kommt heute abend! Die Ankündigung im Radio klang jedenfalls interessant.
Klasse gemacht. Göga hat es ganz gesehen, ich nur den Rest.
"Das Kind pendelt solange zwischen den verfeindeten Welten, bis es das nicht mehr aushält und sich für einen Elternteil entscheidet"
Frage an das Kind: wenn eine Fee kommen würde, was würdest du dir wünschen?
"ein Klon"
Warum einen Klon?
"Dann schick ich den Klon zu Mama, wenn ich bei Papa bin". (hörte sich so an, als ob der Klon bei Papa wohnen würde, aber ich bin mir nicht sicher)
Gruß
eskima
Hallo zusammen,
wir schauen uns das gerade an und ich habe gehöriges Grummeln im Bauch.
Ist es das, was wir hier hier immmer wieder erleben??
Der Vater möchte für das Kind ein normales Familienleben, das Kind möchte nicht zum Papa weil Mama dann traurig ist. Als Kind immer öfter bei Papa sagt, es möchte doch dort leben, setzt Papa es (angeblich) unter Druck.
Irgendwann sagt Mama, daß sie Kind ( auf Wunsch) gehen lässt, weil es so die Hölle ist( lehnt Kommunikation mit Papa aber ab) und die Gutachterin entscheidet dagegen.
Ich fand einiges nachvollziehbar, was die GAin erzählt/besprochen hat.
Das Kind im Auto nach dem Umgang beim Papa, über den Wunsch des Wohnortes zu befragen fand ich gänzlich unangebracht.
Habe gerade mega gemischte und eher negative Gefühle zu diesem Bericht.
Ich muss dazu schreiben, daß ich die ersten 10 Min. verpasst habe. Ist irgendetwas vom angeblichen Druck des Vaters auf das Kind gezeigt worden, während eines Umganges zu Beginn des Berichtes?
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
nein gezeigt worden ist nix, aber tochter hat gesagt dass papa sie immer fragen würde und sie dann lieber nix dazu sagt.
Ich nochmal,
ja ,wie nun der Klon gemeint war, habe ich auch nicht richtig verstanden. Schlimm aber wie sehr zwiegespalten, daß sie sich wünscht 2x zu existieren, damit Eltern zufrieden sind.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Na, im großen und ganzen ein guter Beitrag. Aber bei diesem Vater hatte ich schon einiges grummeln im Bauch. Gut, nach 6 Jahren Streit wird man wahrscheinlich so. Weiß nicht, ob diese Sendung ein so gutes Licht auf die vielen Wochenendväter geworfen hat.
Meinte die Tochter wirklich einen Klon oder einen Clown?
Moin Buzzi,
Na, im großen und ganzen ein guter Beitrag. Aber bei diesem Vater hatte ich schon einiges grummeln im Bauch. Gut, nach 6 Jahren Streit wird man wahrscheinlich so. Weiß nicht, ob diese Sendung ein so gutes Licht auf die vielen Wochenendväter geworfen hat.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man nach 6 Jahren so ist. Was hat dich dazu veranlasst, den Vater in einem schlechten Licht zu sehen? Wenn man selber in so einer Situation drinsteckt und mitfühlt, dann ist es nicht so einfach, es objektiv zu betrachten :redhead:
Meinte die Tochter wirklich einen Klon oder einen Clown?
Ich dachte auch erst an einen Clown, aber ein Clown macht in diesem Zusammenhang keinen Sinn.
Gruß
eskima
hallo eskima,
Klasse gemacht. Göga hat es ganz gesehen, ich nur den Rest.
"Das Kind pendelt solange zwischen den verfeindeten Welten, bis es das nicht mehr aushält und sich für einen Elternteil entscheidet"
ich hab jetz lange überlegt ob ich das schreiben soll, ich hab die reportage nicht gesehn, ging nicht.
aber, dieser satz erinnerte mich sofort an:
der krug geht solange zum brunnen, bis er bricht!
schön ist was andres!
mfg
lordi
Hallo ihr alle,
jemmy und ich haben uns den Beitrag eben auch angesehen. Es hat mich ganz schön erschreckt. Vor allem der Wunsch der Kleinen am Ende des Beitrags. Deutlicher kann man wohl kaum ihren Zwiespalt beschreiben.
In unserem Fall ist ja zur Zeit gerade eine Verfahrenspflegerin im Einsatz. Da die EX meines LG nicht mehr mit ihm spricht, habe ich ihm vorgeschlagen doch mal die GAin zu fragen, ob sie ein solches mediatives Gespräch (wie im Beitrag) mit ihm und seiner EX führen kann. Er wird sie morgen mal anrufen und danach fragen. Wäre schön, wenn sich da mal wieder was bewegen (vor allem die Lippen) würde.
Liebe Grüße
Kris
Und ich hörte eine Stimme von oben: "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen".
Und ich lächelte und ich war froh.....UND ES KAM SCHLIMMER!
@Buzzi
Was die "vielen WEVäter" damit zu tun haben sollen, erschließt sich mir in deiner Aussage nicht wirklich. Nur wenige kämpfen um das ASR, oder das ABR.
Beide Seiten stehen auf dem Standpunkt "das beste für das Kind " zu wollen. Die Aussage der Mutter, sie würde die Kleine gehen lassen, war sehr unglaubwürdig und erschien mir eher wie eine Trotzreaktion. Der Vater hingegen glaubt, dass das Kind in einer Familie aufwachsen muß und das natürlich in seiner. Paradebeispiele für Besitzdenken und Machtausübung.
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Hallöchen,
schön ist das sicher nicht und trotzdem wird es doch viel zu oft so praktiziert.
Ich musste noch drüber nachdenken, daß Mutter ihre Tochter als aufmüpfig empfindet, seitdem regelmäßiger Umgang und endlich ( " mit ihrer Genehmigung") auch über Nacht, stattfindet.
Ich habe mir gedacht: " Das hättest du schon hinter dir haben können, wenn nicht 2 Jahre dazwischen gelegen hätten. Inzwischen häte ein ganz normaler, friedfertiger Umgang stattfinden können.
Mutter hat Angst, daß Kind ihr entgleitet, weil Kind am Wochenende Spaß hat. Wohlgemerkt alle 14 Tage. Sie weiß nicht, wie sie dem Kind den Alltag beibringen woll und wie sie Kind durchs Leben bringen soll. Wenn sie doch immer NUR Spaß hat.
Hallo?? Sie hat 14 Tage Zeit dem Kind das Leben nahe zu bringen. Die Angst vor der Entscheidung des Kindes schien mir hier größer, als die Angst, daß Kind würde ihr entgleiten. Wobei ich entgleiten hier fast schon mit der Entscheidung des Kindes gleichsetze.
Genau in dieser Situation, sagt die Km auch, daß sie sich mit Papa nie wieder an einen Tisch setzen wird, zu oft habe er ihr weh getan.
Also hat sie doch immernoch nicht kapiert, daß es hier nicht um ihre gescheiterte Beziehung, sondern um das Kind und die Elternebene geht.
Je mehr ich darüber nachdenke , umso öfter sehe ich das Schema, was wir hier so oft erleben.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Was hat dich dazu veranlasst, den Vater in einem schlechten Licht zu sehen?
Mmh, weiß, nicht. Mein Bauch. 😉 So seine Sturheit. Da bin ich ein ganz anderer Vater und Mann. Ich hatte mit meiner Ex auch am Anfang solche Probleme. Die Kinder spielten uns gegeneinander aus. Meine Große wollte auch zu mir ziehen. usw.
Wir nahmen dann auch solche Mediationsgespräche auf. Allerdings waren die Mediatoren nicht vom Gericht oder so bestellt, meine Ex und ich hatten beide beim Jugendamt nachgefragt, um uns halt auf der Elternebene wieder auf ein gemeinsames Level zu bringen, es ging bei uns nicht um die Frage, wo nun die Kinder wohnen sollen, sondern eben halt darum, wie wir gemeinsam an einen Strang ziehen können und damit halt der Umgang sauber, geregelt und vernünftig abläuft.
Und das habe ich bei beiden Eltern vermisst, beim Vater etwas mehr.
Das Argument, ich kann der Tochter mehr Familie bieten, fand ich naja :rofl2:. Wenn die Tochter bei ihm 3 Monate wohnt, wird sie merken, dass Papi auch nur mit Wasser kocht. Meine Große musste das auch lernen. 🙂 Es ist eben ein großer Schritt vom Wochenendpapa zum Vollzeitpapa. Und dann hat Mama die coolen Wochenenden. 😉
Hallo Tina,
dieses Befürchtung des "Entgleitens" bezog sich bei der Mutter doch mehr darauf, dass sie dem Kind ihre "Normen" nicht ausreichend beibringen könne, wenn das Kind alle 14 Tage beim Vater ist. Sie hatte für mein Empfinden schlichtweg Angst, dass ihr Kind auch andere Werte gut finden könnte, als die von ihr aufgezeigten.
Da bin ich mir ziemlich sicher, dass es so war, denn ich hab mich stellvertretend gefragt, wieviel "Norm" sie wohl vom Vater zulassen kann...
eskima
In unserem Fall ist ja zur Zeit gerade eine Verfahrenspflegerin im Einsatz. Da die EX meines LG nicht mehr mit ihm spricht, habe ich ihm vorgeschlagen doch mal die GAin zu fragen, ob sie ein solches mediatives Gespräch (wie im Beitrag) mit ihm und seiner EX führen kann. Er wird sie morgen mal anrufen und danach fragen.
den schritt würde ich mir 3x überlegen 😉
gruss sandgren 8)
Hallo Eskima,
genauso habe ich das von der Mutter genannte Entgleisen auch empfunden.
Für mein Verständnis gehört auch der Spaß am Familienleben, wie eben bei Papa am Wochenende gelebt, zur Norm. Ich glaube das war schon zu viel der Ekenntnis.
Schade, daß hier nicht eher der Effekt eintritt: Was kann ich ändern, wie kann ich auch positiv auf Umgang und Spaß des Kindes reagieren.
Mich erschreckt, daß selbst nach dem Elterngespräch, die Mutter nicht das Kind begrüßt hat, wenn Papa die Tochter nach Hause gebracht hat. Stattdessen kommt der LG aus der Tür .
Schon schade, daß viele Erwachsene sich noch nicht einmal die Tageszeit sagen können. Selbst hier scheint der Schatten, der zu überspringen ist, zu groß.
Ich werde wohl nie verstehen, wie man es schafft so stur und eingefahren zu sein. Nur ein freundliches Hallo bei der Übergabe würde beim Kind schon einiges auflockern.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Ich werde wohl nie verstehen, wie man es schafft so stur und eingefahren zu sein. Nur ein freundliches Hallo bei der Übergabe würde beim Kind schon einiges auflockern.
yepp, ich auch nicht. Zum Glück (dreimal aufs Holz geklopft) habe ich das mit meiner Ex nicht erlebt. Ich denke mal, dass wir beide rechtzeitig die Kurve bekommen haben.
Noch zum Vater: Mal ehrlich, ein Vater, der soo ausrastet, dass er Schränke umwirft und wenn ichs richtig verstanden habe, hatte die Tochter irgendwie gesagt, dass die Mutter unten oder drunter lag.... Nein Danke. :gunman:
Hi Buzzi,
natürlich bekommen die Kinder viel zu viel an Streitigkeiten, körperlichen Übergriffen , Gewalt etc. mit. Keine Frage.
Wir kennen die ganze Geschichte nicht. Ich bin absolut gegen jede Form von Gewalt. Ich hatte aber nicht den Eindruck, daß Papa, jetzt in seinem neuen Leben, besonders nicht vor den Kindern, gewalttätig ist.
Letztendlich können wir darüber nur spekulieren, aber man kann ihn auch nicht gleich zum schlechten Papa degradieren.
Ohne Zweifel hinterlassen Erlebnisse wie diese bei Kindern gravierende Spuren. Trotzdem war doch im Bericht deutlich zu erkennen, wie wohl sich die Tochter bei Papa und seiner Familie fühlt.
Lg
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Ohne Zweifel hinterlassen Erlebnisse wie diese bei Kindern gravierende Spuren. Trotzdem war doch im Bericht deutlich zu erkennen, wie wohl sich die Tochter bei Papa und seiner Familie fühlt.
Ja, finde ich ja auch in Ordnung. Und sicher sollte man, wenn es denn ein einmaliger Ausrutscher war, dem auch nicht soviel Gewicht beimessen (affekt etc.) Und er wird sicher kein schlechter Papa sein. Aber so seine Sturheit, als die Gutachterin ihn noch ein letztes Mal aufgesucht hatte, und er meinte, das Gericht solle alles entscheiden, sein Antrag läuft. Anstatt mit der Mutter zu reden, was der Grund an der Verhaltensänderung der Tochter ist, neee, dafür habe ich kein Verständnis. ;(
Das wird so zwischen den beiden nie aufhören. Wie die Gutachterin meinte, sie musste mal zum Gericht wegen eines ähnlichen Falles bei nem 17 1/2 Jährigen. Ist doch schlimm.

