Gestern bei Akte07 ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Gestern bei Akte07 auf SAT1...

 
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

...sah ich zufällig diesen Beitrag:

http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/akte/topthemen/aktuell/content/18648/

Eine Mutter im Glück: Nach 14 Monaten kommt Bianca endlich nach Hause
6.2.2007 22:15

Wenn eine Liebe zerbricht, sind die Kinder häufig die Leidtragenden, wie der Streit um die kleine Bianca zeigt. Kurz nachdem das Mädchen im Jahr 2003 zur Welt kommt, trennen sich ihre Eltern. Zwei Jahre lang holt Matthias W. an jedem Wochenende seine Tochter ab und bringt sie pünktlich wieder nach Hause. Doch im November 2005 wartet Maria L. vergeblich auf die Rückkehr ihres Kindes. Matthias W. taucht mit Bianca ab. Über ein Jahr versucht Maria L. verzweifelt alles, um ihre Tochter wiederzufinden. Obwohl sich die Medien intensiv an der Suche beteiligen, führt erst vor wenigen Tagen ein anonymer Hinweis zur Ergreifung von Matthias W. – und Maria kann ihre Tochter nach 14 Monaten endlich wieder in ihre Arme schließen.

Live im AKTE-Studio berichtet Maria L. über die Monate der Angst und die Erleichterung nach der Befreiung von Bianca.

Die Hintergründe, warum der Vater mit dem Kind untertauchte, kamen leider nicht zur Sprache; auch der Vater kam nicht zu Wort; angeblich ist er "bei der Polizei". Aber zwischen den Zeilen hörte man eine Warnung an jeden Vater, der Ähnliches auch nur plant: Mütter sind IMMER Opfer, und Kinder gehören IMMER zur/der Mutter.

Ich für meinen Teil hätte jedenfalls gerne beide Seiten gehört...

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 07.02.2007 14:45
(@domino)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich habe das auch gesehen.

Das ganze ist für alle Beteiligten schon traurig genug!
Allerdings habe ich mit dem Kopf schütteln müssen,als der Moderator zum Schluß sagte:" Und so ein Mann darf seine Tochter später wieder besuchen....nicht auszudenken!"

LG
Domino


Gehe Deinen eigenen Weg,dann verläufst du dich auch nicht !

AntwortZitat
Geschrieben : 07.02.2007 14:55
(@dragon77)
Schon was gesagt Registriert

Hallo

Ich bin neu hier  🙂 und muss sagen, ihr habt ein wirklich tolles Forum hier! Wir wären oftmals froh gewesen, hätten wir euch früher gefunden!

Ich habe an die Akte-Redaktion folgendes E-Mail geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich beziehe mich auf Ihren Bericht von gestern „Eine Mutter im Glück: Nach 14 Monaten kommt Bianca endlich nach Hause“.

Mein Lebenspartner war selbst Opfer einer solchen Kindesentführung. Die Täterin war die Mutter des Kindes. Ueber ein Jahr waren wir ohne Lebenszeichen und wussten nicht wie es dem Kind geht. Ich kann die Aengste und Sorgen der Mutter sehr gut verstehen. Es ist die Hölle auf Erden nicht zu wissen wie es dem Kind geht, es nicht in die Arme schliessen zu können, seine Stimme nicht zu hören…

Leider ist es noch immer so, dass eine Kindesentführung durch die Mutter nicht als Entführung angeschaut wird, sondern immer die Ausrede „Zum Wohle des Kindes“ benutzt wird. Mein Lebenspartner ist der Inhaber der alleinigen elterlichen Sorge, und dies will etwas heissen. Bis einer Mutter die Obhut oder das Sorgerecht entzogen wird, muss sehr viel passieren. In rund 95% der Fälle, wir das Kind der Mutter zugesprochen. In der Schweiz ist es so, dass in mehr Fällen die Mütter die Entführerinnen sind und nicht die Väter. Deshalb wäre es aus meiner Sicht wünschenswert gewesen, wenn auch diese Seite gezeigt worden wäre.

Zudem wäre es auch interessant zu zeigen, wie viele Väter um ihre Kinder betrogen werden. Mütter welche den Umgang des Vaters mit dem Kind boykottieren und mit allen Mitteln kämpfen, dass kein normaler Kontakt möglich ist. Es wird nicht davor gescheut mit Lügen und unlauteren Mitteln das Kind dem Vater zu entfremden, so dass keine Möglichkeit mehr besteht ein Umgangsrecht wahrzunehmen und die Behörden auch nur noch machtlos zusehen können. Viele Väter müssen hilflos zuschauen, wie das Kind an den Besuchswochenenden nicht anzutreffen ist oder andere Ausreden benützt werden. Auch die Beeinflussung und Manipulation der Kinder steht an der Tagesordnung.

Die Waffen der Mütter sind sehr perfid und oftmals wird vor dem Missbrauch des Missbrauchs Gebrauch gemacht. Frei nach dem Motto: „Es bleibt immer etwas hängen“. Das beste Mittel den Kontakt zwischen Vater und Kind zu verhindern. Verstehen Sie mich richtig, Missbrauch ist das Schlimmste das einem Kind angetan werden kann, jedoch sollte der Missbrauch des Missbrauchs mit gleicher Härte bestraft werden.

Es wäre wünschenswert, wenn auch diese Schicksale in Ihrer Sendung Platz finden würden und auch auf die Anliegen und Probleme der Väter hingewiesen würde.

dragon77


AntwortZitat
Geschrieben : 07.02.2007 22:42