Und dazwischen gibt es einen, mehr oder weniger breiten Balken von Fällen, in denen man zwar jemand verdächtigt, ihm aber die Schuld nicht nachgewiesen kann.
Und in allen halbwegs vernünftigen Rechtsstaaten steht es völlig außer Frage, dass diese Verdächtigen Frei zu sprechen sind.Und jeder, der hier etwas Anderes fordert stellt sich auf die Seite des Unrechts.
Und das sogar auch dann, wenn nicht nur ein Mann sondern eine Frau Opfer dieses Verbrechens geworden ist.
Und es ist schlimm, dass man über diese Selbstverständlichkeit in einer zivilisierten Gesellschaft überhaupt noch diskutieren muss!
Und nein.
Ein Indiz ist eben kein Beweis und reicht für eine Verurteilung nicht aus.
Jedenfalls nicht in zivilisierten Staaten.
Okay, ich bekenne mich dazu, dass ich dann gerne in einem Unrechtsstaat lebe, in dem das Vorliegen bzw. das Zusammenspiel von starken Indizien ausreicht, um eine "Schuld zu beweisen". Ob dieser Staat dann zivilisiert ist oder nicht, ist für mich zweitrangig. Wenn in einem Park ein Typ kleine Mädchen überfällt und an denen klebt die gleiche DNA, dann ist dieses Indiz für mich ausreichend, um denjenigen wegzusperren und dafür weitere Mädchen unbeschadet leben zu lassen.
Und dazu stehe ich.
@Schultze: Ich gehöre zu den Frauen, die AE-Sein nicht als erstrebenswerten Zustand befinden. Ich würde also im Leben nicht auf die Idee kommen, diesen Zustand absichtlich herbei zu führen. Ich habe bisher in jeder Beziehung meiner aktiven 24 Jahre die Verhütungsverantwortung übernehmen MÜSSEN, weil ich bisher keinen Mann kennengelernt habe, der das freiwillig und dauerhaft übernommen hat. Im Idealfall mal wenn ich einen Pilleneinnahmefehler hatte und gesagt habe, dass WIR zusätzlich verhüten müssen. Eher kam dann die Ansage "Ach wird schon nichts passieren, wenn man mal EINE später genommen hat." Ungeachtet dessen hätte ich die Verantwortung dazu IMMER parallel selbst mitgetragen, weil ein Kind IMMER meinen weiteren Lebensweg betreffen würde und ich ein Kind nur dann bekommen möchte, wenn es für mich auch tragbar ist. Vermutlich ist das Frauen viel mehr in Fleisch und Blut übergegangen, diese Verantwortung zu übernehmen, als Männern. Für mich ist das einfach Logik! Wenn ich kein Kind haben will, verhüte ich aktiv, egal ob ich Frau oder Mann bin. Dass Letztere die Verantwortung dafür nicht aktiv übenehmen, ungeachtet dessen, ob die Partnerin nun verhütet oder nicht, kann ich einfach nicht verstehen. Oder anders ausgedrückt: verhüte ich nicht aktiv, darf ich eben hinterher nicht heulen, wenn was passiert.
Was soll ich sagen: In der Vergangenheit habe ich durch eine Fehlgeburt erfahren dürfen, dass mir scheinbar ein solcher Fehler passiert ist. OHNE dass ich ihn bemerkt habe. Sämtliches Rechnen und Überlegen hat die Frage über das "WARUM" nicht lösen können. Meine Situation war damals so, dass eine ungewollte Schwangerschaft das letzte gewesen wäre, was ich hätte haben wollen. Ich war für diese FG quasi "dankbar", weil sie ein Problem, von dem ich vorher gar nichts wusste, gelöst hatte, das ich hätte aktiv nicht lösen können. Niemals hätte ich abtreiben können. Das wäre für mich nicht tragbar gewesen, eher psychisch statt physisch.
Bei dem Gedanken, dass irgendjemand hätte sagen können, das habe ich BEWUSST getan, um den an der Zeugung Beteiligten damit in irgend einer Form zu lenken, wird mir ganz anders.
Aber Gott sei Dank kann man nach der Bepposchen Theorie der 100% zu beweisenden Schuld keiner Frau mehr was anhängen: Dass sie bewusst einem Mann ein Kind unterschiebt, muss erst mal BEWIESEN werden. Und diesen Beweis hätte ja keiner bringen können. Nicht mal ich. Demnach hat sich auch das "vorsätzliche Handeln zum Herbeiführen einer Schwangerschaft" praktisch erledigt: nicht nur, weil das Herbeiführen einer Schwangerschaft keine Straftat darstellt, sondern auch weil es nicht beweisbar ist. Aber so wie ich die Diskussion hier einschätze, ist das in diesem Fall natürlich was gaaaaaaaaaaaaanz Anderes!
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Männer möchten laut Forumstenor GSR ab Geburt, weil sie, ebenso wie die Frau, die volle Verantwortung tragen wollen aber bei dem Thema Verhütung darf die Verantwortung bittedanke bei der Frau hängenbleiben?
Im ersten Fall wird sich beschwert, wenn der Mann die Verantwortung NICHT bekommt, im zweiten Fall WENN er sie bekommt?.Sorry, aber das ist doch zweierlei Mass und albern.
Genau so ist es! Wenn Mann WILL, dann MUSS das so sein. Und wenn Mann nicht will, dann auch! Und das nennt sich dann Gleichberechtigung in einer von Frauen dominierten und Männer unterdrückenden Diktatur.
Hast Du das etwa immer noch nicht verstanden? :phantom:
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
äh, ja...es dämmert langsam :3ertralala:
Moin,
Männer möchten laut Forumstenor GSR ab Geburt, weil sie, ebenso wie die Frau, die volle Verantwortung tragen wollen aber bei dem Thema Verhütung darf die Verantwortung bittedanke bei der Frau hängenbleiben?
Wo bitte habe ich behauptet, dass Männer keine Verhütungsverantwortung haben ???
An dieser Stelle wurde diskutiert, ob es legitim ist, wenn eine Frau mit Kindeswunsch dem Beischlafpartner suggeriert "ich nehme die Pille" es in Wirklichkeit aber nicht tut (dass gehört in die 42%).
Da wir in einer aufgeklärten Gesellschaft leben, ist ein Mann, der sich darauf verlässt, selber Schuld, das steht m.E. außer Frage.
Nichts desto trotz gehört eine derartige Lüge in meinen Augen in die Schublade "Betrug".
Ob man Väter in solchen Fällen von Unterhaltspflichten befreien sollte, dürfte schon an der Beweisbarkeit scheitern ... und nein: Das will ich nicht.
Aber: Selbst wenn man eine derartige Regelung einführen würde, hätte das nicht zur Folge, dass 100.000 Kinder pro Jahr vaterlos wären.
Das wäre lediglich die Folge, wenn man Vaterschaft mit "den finanziellen Kindesbedarf deckender" gleichsetzt !
Ein solches Basic in diesem Forum zu diskutieren, finde ich seltsam.
Das Thema GSR hat mit Unterhalt nichts zu tun ... das ist meine Meinung und dabei bleibe ich auch.
Viel Spaß beim Hineininterpretieren.
Gruß
United
Für mich bedeutet GSR: Mama und Papa sorgen sich in emotionaler, finanzieller und betreuungstechnischer Hinsicht gemeinsam oder jeder in seinem Zeitraum für ein miteinander gezeugtes Kind.
Ich finde nicht, dass man da einzelne Teile rauslösen kann. Und ich bin auch voll dafür, dass beide Elternteile alles davon leisten sollten. Miteinander oder jeweils.
Genau das finde ich eben nicht gut, wenn man sich nur die Teile raussucht, die man erbringen WILL. Wenn so ein Menschlein auf die Welt kommt, dann "MUSS" man eben auch die Teile übernehmen, die nur schwer möglich sind.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin,
Nachtrag:
Aber so wie ich die Diskussion hier einschätze, ist das in diesem Fall natürlich was gaaaaaaaaaaaaanz Anderes!
Natürlich ist das etwas ganz anderes.
Dieser Fall fällt schlichtweg eben nicht in die 42%.
Aber so wie ich die Diskussion hier einschätze, bin ich einfach nur zu doof zum Lesen.
Für mich bedeutet GSR: Mama und Papa sorgen sich in emotionaler, finanzieller und betreuungstechnischer Hinsicht gemeinsam oder jeder in seinem Zeitraum für ein miteinander gezeugtes Kind.
@LBM: Das, was Du anführst, finde ich nicht verkehrt, aber mit der juristischen Definition hat das nicht viel gemein ...
Gruß
United
An dieser Stelle wurde diskutiert, ob es legitim ist, wenn eine Frau mit Kindeswunsch dem Beischlafpartner suggeriert "ich nehme die Pille" es in Wirklichkeit aber nicht tut
äh, neee, die ursprüngliche Situation war, dass der Mann sich stillschweigend darauf verläßt, dass FRau verhütet. Siehe "Bar".
mmm
Moin,
An dieser Stelle wurde diskutiert, ob es legitim ist, wenn eine Frau mit Kindeswunsch dem Beischlafpartner suggeriert "ich nehme die Pille" es in Wirklichkeit aber nicht tut
woher weiss man das denn? Woher kennt man die Akkuratesse, mit der die Frau die Pille nimmt? Woher den aktuellen Zustand ihres Verdauungstraktes? Und in wievielen einschlägigen Fällen sagt der Mann "jaja, ich liebe Dich auch" oder "ich zieh ihn rechtzeitig raus", damit sich ein weibliches Beinpaar überhaupt öffnet?
Das alles ist nicht "legitim" und schon gar nicht "fein", aber es gibt auch keinen Strafrechtsparagraphen, der es verbietet; genauso wenig wie das Fremdgehen. Deshalb ist es müssig, hier ständig von "Betrug" zu schwadronieren - zumal, wenn man diesen "Betrug" (es wurde glaube ich 1-2 mal erwähnt...) durch die Benutzung eines billigen Gummitütchens weitgehend und durch den einmaligen Besuch bei einem Urologen sogar ganz auschliessen kann.
Ich glaube auch an das Gute im Menschen - aber trotzdem schliesse ich mein Auto regelmässig ab.
Aber: Selbst wenn man eine derartige Regelung einführen würde, hätte das nicht zur Folge, dass 100.000 Kinder pro Jahr vaterlos wären.
da wäre ich vorsichtig: Wir befinden uns hier zwar in einem Forum für besonders engagierte Eltern und Väter, aber das ist kein repräsentatives Umfeld. Ich bin ziemlich sicher: Wenn es juristisch die Möglichkeit gäbe, die (finanzielle) Verantwortung für Kinder loszuwerden, indem man sie nachträglich zum Ergebnis eines Betruges deklariert, müssten wir uns vermutlich zu Tode schämen, wieviele Männer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden. Natürlich auch für eheliche Kinder anlässlich von Scheidungen.
Das Thema GSR hat mit Unterhalt nichts zu tun ... das ist meine Meinung und dabei bleibe ich auch.
nein, das hat es nicht. Aber beides - "GSR bedingungslos ab Geburt" und "Freistellung von den behaupteten Folgen weiblich-vorsätzlicher-hinterlistiger Schwangerschaftserschleichung" - wird im selben Forum diskutiert; teilweise sogar von denselben Leuten.
Grüsles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin Martin,
nein, das hat es nicht. Aber beides - "GSR bedingungslos ab Geburt" und "Freistellung von den behaupteten Folgen weiblich-vorsätzlicher-hinterlistiger Schwangerschaftserschleichung" - wird im selben Forum diskutiert; teilweise sogar von denselben Leuten.
Irgendwie bin ich zu blöd, die Logik dieser Aussage zu verstehen.
Im ersten Satz stellst du fest, dass GSR und Unterhalt nichts miteinander zu tun haben, um dann im zweiten Satz doch wieder einen Zusammenhang herzustellen.
Ja wie denn nun?
--
Brainstormer
Moin Brainstormer,
Im ersten Satz stellst du fest, dass GSR und Unterhalt nichts miteinander zu tun haben, um dann im zweiten Satz doch wieder einen Zusammenhang herzustellen.
Ja wie denn nun?
wo siehst Du in meinem Post (allein) das Wort "Unterhalt"? Zu den möglichen Folgen einer Schwangerschaft gehört für mich auch, dass man als Vater von der Mutter das eigene Kind in den Arm gedrückt bekommt mit der Ansage "Da! Auch Deines! Mach mal!" Oder gar die mütterliche Erwartung, das eigene Kind nicht nur gelegentlich mal in der eigenen Familie eine Stunde lang als Wanderpokal und Fortpflanzungsbeweis herumzuzeigen, sondern sich erheblich in seine Betreuung einzubringen; sich um Essenszubereitung, ins Bett bringen, Windeln wechseln und Kinderarztbesuche zu kümmern; möglicherweise sogar zu Zeiten, die man früher auf dem Bike oder mit den Kumpels verbracht hat. Und ja: Auch dann, wenn man sich und anderen gerne einreden würde, man selbst habe doch gar kein Kind gewollt.
Komisch, was? 😉
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Martin,
wo siehst Du in meinem Post (allein) das Wort "Unterhalt"?
Da dein Statement eine direkte Antwort auf @Uniteds Aussage:
Das Thema GSR hat mit Unterhalt nichts zu tun.
war, ist das implizit. Ansonsten hättest du zwei unterschiedliche Sachverhalte miteinander verknüpft. 😉
Komisch, was? 😉
Nicht wirklich, denn den zweiten Teil deiner Ausführungen würde ich durchaus auch so sehen.
--
Brainstormer
Hallo kruemel2,
Spannend finde ich auch das sich hier über die Kunden einer solchen Bank Gedanken gemacht wird, was ist denn mit den Spendern?
Wenn es die nicht gäbe, hätten wir gar keine Diskussion.
Und ich dachte schon, auf solche ketzerischen Fragen komme nur ich ... :rofl2:
LG Biggi
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
kruemel2 & Biggi62,
Spannend finde ich auch das sich hier über die Kunden einer solchen Bank Gedanken gemacht wird, was ist denn mit den Spendern?
das könnt ihr gleich wieder vergessen, die Spender sind Opfer....wahrscheinlich mussten sie spenden, um durch die Aufwandsentschädigung den Unterhalt für die Kinder zahlen zu müssen die entstanden sind, weil die Olle kriminellerweise nicht verhütet und ihnen ein (zwei, drei...) KInd(er) angehängt hat. Obwohl Mann sich stillschweigend drauf verlassen hat weil Mann das halt so tun und Verantwortung und Geilheit sich nicht miteinander vertragen.
mmm
Hallo zusammen,
ich klinke mich hier nur kurz ein und dann gleich wieder aus.
Was mir anhand von solchen Diskussionen immer mehr unklar wird, ist wie sich unsere Vorfahren jahrtausendelang ohne Kindesunterhaltspflichten, Sorgerechtsregelungen, Rechtsanwälte, Jugendämter usw. fortgepflanzt haben und wie das jetzt immer noch in sehr vielen Ländern ohne die Segnungen des dt. Fam-Gesetzt geschieht.
Das macht mich völlig fassungslos, dass sich scheinbar früher die Väter auch ohne jede gesetzliche Regelungen nach der Geburt um Frau und Kind gesorgt haben (wer soll das denn sonst gemacht haben) und die Mütter im Gegenzug nicht den Umgang boykottiert haben und hunderte km weit weg gezogen sind und dafür mit einer Geldrente belohnt wurden.
Man sieht es in der Diskussion ganz schön wie die Politik es geschafft hat, hierzulande mittlerweile jeder gegen jeden gegeneinander aufzuhetzen und gegeneinander auszuspielen.
Grüße
Lullaby
das könnt ihr gleich wieder vergessen, die Spender sind Opfer [...]
Genau!
--
Brainstormer
P.S. Offensichtlich lag @midnighwish nicht so falsch und
irgendne Klinik hat Ausgang :phantom:
@ Lullaby: Du vergisst dabei leider eins: Wenn Eltern dieses Kindes nicht verheiratet waren, sorgte keiner außer der Mutter dafür. Zumindest konnte man den Vater nicht zwingen. Und diese Väter hatten auch nicht unbedingt Lust, sich mit ihren Bankerten zu beschäftigen. Als Frau warst Du dann auch "unehrbar", weil Du ohne verheiratet zu sein, Verkehr hattest.
Und die Verheirateten? Ja, da kam entweder keiner auf die Idee sich zu trennen und da waren die Rollen eben festgeschrieben: Frauchen versorgte Haushalt und Kinder und Männchen holte das Geld rein. Und wenn eine Scheidung unverhinderbar war, dann verlor der schuldig Geschiedene das Kind.
Meine Oma hat 1946 ihre Tochter verloren. Die genaue Geschichte dahinter können wir uns nur zusammenreimen. Die Tochter hatte danach die neue Frau an der Seite ihres Vaters als "Mutter" zu betrachten und meine Oma hatte keinerlei Rechte mehr.
Soll mir doch jetzt noch einer sagen, das System so wäre besser gewesen.
Für mich bräuchte es kein kompliziertes Familienrecht. Beide haben sich zu kümmern und zu zahlen und fertig. Man bräuchte dann lediglich ein kleines Sanktionsmittel für Drückeberger(innen). Fertig.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Männer möchten laut Forumstenor GSR ab Geburt, weil sie, ebenso wie die Frau, die volle Verantwortung tragen wollen aber bei dem Thema Verhütung darf die Verantwortung bittedanke bei der Frau hängenbleiben?
Du diskutierst leider wieder am Thema vorbei. Es geht darum, dass die betreffende Frau unter Ausnutzung der Situation die Schwangerschaft vorsätzlich herbeiführt. Die Schwangerschaft entsteht also dadurch, dass die Frau dem Mann absichtlich wahrheitswidrig den Eindruck vermittelt sie würde verhüten und er brauche dies also nicht auch noch zu tun. Es geht nicht um die Verweigerung der Übernahme von Verantwortung, sondern es geht schlicht um so etwas banales wie Betrug in einem besonderen Zusammenhang.
@Schultze: Ich gehöre zu den Frauen, die AE-Sein nicht als erstrebenswerten Zustand befinden. Ich würde also im Leben nicht auf die Idee kommen, diesen Zustand absichtlich herbei zu führen.
Leider gehörst du mit dieser Ansicht aber zu einem anscheinend ständig abnehmenden Anteil der Bevölkerung. In Zeiten der Beliebigkeit wird ja gerade gefordert auch Single-Frauen durch S.amenspende den Kinderwunsch zu ermöglichen. Dass dies natürlich absichtlich zum AE-Sein führt ist in dieser Konstellation zwangsläufig. Und es sind keineswegs nur irgendwelche fanatischen Emanzen, die die absichtliche Herbeiführung von eineltrigen Kindern befürworten.
z.B. hier:
Und wenn ich nicht den richtigen Mann finde für Kinder (hatte ich ja offensichtlich auch nicht), wieso nicht?
Fairer als an den fruchtbaren Tagen durch die Bars zu tingeln und darauf zu spekulieren, dass bei Mann nicht 2 Körperteile gleichzeitig durchblutet werden können ist es allemal.Ich finds okay.
Ich habe bisher in jeder Beziehung meiner aktiven 24 Jahre die Verhütungsverantwortung übernehmen MÜSSEN, weil ich bisher keinen Mann kennengelernt habe, der das freiwillig und dauerhaft übernommen hat.
Wenn du damit nicht einverstanden gewesen wärst, hätte es dir doch freigestanden auf den Mann zu verzichten. Ebenso wie der Mann auf dich hätte verzichten müssen, wenn ihr keine Einigung erreicht hättet. Ein MÜSSEN kann ich hier nicht erkennen.
Im Idealfall mal wenn ich einen Pilleneinnahmefehler hatte und gesagt habe, dass WIR zusätzlich verhüten müssen. Eher kam dann die Ansage "Ach wird schon nichts passieren, wenn man mal EINE später genommen hat." Ungeachtet dessen hätte ich die Verantwortung dazu IMMER parallel selbst mitgetragen, weil ein Kind IMMER meinen weiteren Lebensweg betreffen würde und ich ein Kind nur dann bekommen möchte, wenn es für mich auch tragbar ist.
Es betrifft doch auch den weiteren Lebensweg des Vaters. In der von dir geschilderten Situation herrscht Offenheit und da kann man zu recht auch eine Verantwortung des Vaters einfordern. Aber auch wenn ich mir wie eine tibetanische Gebetsmühle vorkomme: über diese Situation habe ich ausdrücklich NICHT geschrieben. Es geht mir um den bewussten Betrug an Männern, wie sie unter anderem durch die relativ bekannte Fernsehfrau Lisa Ortgies propagiert wird. Zur Erinnerung: Sie hatte in der Sendung vom 9. September 2005 bei Harald Schmidt gesagt:"wenn ein Mann in einer Beziehung zu "den Typen" gehört, die den Kinderwunsch bis über "die biologische Grenze hinaus" verschieben, "dann vielleicht doch einfach mal die Pille weglassen, und es ihm nicht sagen, oder so. Weil die meisten Männer werden ja auch durch Zufall Vater, oder?" Und ich bin sicher, dass Frau Ortgies auch zu den Frauen gehört, die bei der so herbeigeführten Schwangerschaft gleich nach Unterhalt schreien, wenn der unwillige Vater, dann mit dieser Form der "Vaterschaft" nichts zu tun haben will.
Dass sie bewusst einem Mann ein Kind unterschiebt, muss erst mal BEWIESEN werden. Und diesen Beweis hätte ja keiner bringen können. Nicht mal ich. Demnach hat sich auch das "vorsätzliche Handeln zum Herbeiführen einer Schwangerschaft" praktisch erledigt: nicht nur, weil das Herbeiführen einer Schwangerschaft keine Straftat darstellt, sondern auch weil es nicht beweisbar ist. Aber so wie ich die Diskussion hier einschätze, ist das in diesem Fall natürlich was gaaaaaaaaaaaaanz Anderes!
Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass dieser Vorsatz bewiesen werden kann. Es gibt z.B. auch Frauen, die sich ganz offen hierzu bekennen. Und wie erwähnt, gibt es auch Frauen, die im Fernsehen dazu aufrufen, denn es ist ja nicht strafbar und führt noch nicht einmal zum Verlust des Unterhaltsanspruchs der Mutter (der des Kindes ist ohnehin nicht berührt). Ohne die Vergewaltigungsdiskussion wieder eröffnen zu wollen: Man stelle sich vor ein Mann hätte im Fernsehen dazu aufgerufen die Ehefrau, die ihren "ehelichen Pflichten" nicht ausreichend nachkommen will, einfach mal ein bisschen "härter ranzunehmen". Bis 1997 wäre dies in Deutschland kein Aufruf zur Vergewaltigung gewesen, denn diese war bis dahin als "außerehelich" definiert. In der Zwischenzeit hat man dies geändert. An der Schwierigkeit eine Vergewaltigung in der Ehe im Konkreten zu beweisen hat sich nichts geändert. Aber es ist die Anerkennung, dass Vergewaltigung auch bei einer Ehefrau verwerflich ist.
Leider ist nicht einmal in einem Väterforum ein Konsens darüber zu erreichen, dass es verwerflich ist einen Mann als E.rzeuger zu missbrauchen und ihn anschließend auch noch dafür finanziell zur Kasse zu bitten. Stattdessen wird dies lächerlich gemacht und der vorsätzlich betrogene Mann als verantwortungsscheu. Man erkennt Parallelen zur früheren Situation der Ehefrau. Auch der wurde nahegelegt sich einfach nicht so anzustellen.
Genausowenig ist hier offensichtlich ein Konsens zu erreichen, dass man nicht absichtlich eineltrige Kinder züchten sollte.
Beste Grüße,
schultze, der der Meinung ist, dass eine moderne Industriegesellschaft, die das Aufwachsen ihrer Kinder der Beliebigkeit aussetzt und bei der Verwirklichung des Kinderwunsches weitgehend nur die Interessen der Mütter im Blick hat, sich nicht wundern muss, wenn sie ausstirbt. Fachkreise sagen schon länger, dass die niedrige Kinderzahl in Deutschland stark an der Einstellung der Männer zu Kindern liegt. Warum wohl? Um diese Unwilligkeit zu kompensieren gibt es einfach nicht genug Schwangerschaftsbetrügerinnen.
@ Lullaby: Du vergisst dabei leider eins: Wenn Eltern dieses Kindes nicht verheiratet waren, sorgte keiner außer der Mutter dafür. Zumindest konnte man den Vater nicht zwingen. Und diese Väter hatten auch nicht unbedingt Lust, sich mit ihren Bankerten zu beschäftigen. Als Frau warst Du dann auch "unehrbar", weil Du ohne verheiratet zu sein, Verkehr hattest.
Deshalb wäre auch keine Single-Frau auf die Idee gekommen sich und das Kind durch S.amenspende absichtlich in diese Situation zu bringen.
Und die Verheirateten? Ja, da kam entweder keiner auf die Idee sich zu trennen und da waren die Rollen eben festgeschrieben: Frauchen versorgte Haushalt und Kinder und Männchen holte das Geld rein. Und wenn eine Scheidung unverhinderbar war, dann verlor der schuldig Geschiedene das Kind.
Meine Oma hat 1946 ihre Tochter verloren. Die genaue Geschichte dahinter können wir uns nur zusammenreimen. Die Tochter hatte danach die neue Frau an der Seite ihres Vaters als "Mutter" zu betrachten und meine Oma hatte keinerlei Rechte mehr.
Soll mir doch jetzt noch einer sagen, das System so wäre besser gewesen.
Na, für Männer war es auf jeden Fall besser. Wurde bei der Scheidung die Schuld der Frau festgestellt, konnte er immerhin die Kinder behalten. Lebt der Mann heute heute ohne Trauschein mit der Mutter zusammen hat er keine Rechte und die Mutter setzt dem Kind nach belieben einen anderen als "Vater" vor, während sie natürlich weiterhin Unterhalt kassiert. Immerhin ist es unwahrscheinlich, dass deine Oma für diese Situation auch noch Unterhalt zahlen musste.
Insofern zolle ich der Frauenbewegung meine Anerkennung, dass sie es geschafft hat, eine für die betroffenen Mütter bescheidene Situation vollkommen in ihr Gegenteil zu verkehren und heute die Väter in die Situation zu bringen, die sie bei den Müttern zu Recht bemängelt haben. Und das ohne Revolution und Barrikaden.
Beste Grüße,
schultze
Das hier:
Wenn es nicht bewiesen werden kann, soll trotzdem eine Bestrafung stattfinden, denn es kann ja nicht angehen, dass man so jemand frei rum laufen lässt.
hat ausser Dir hier jedenfalls gar niemand behauptet.
Also ich wüßte nicht, wie man LBM's deutliche Worte anders interpretieren könnte.
Insbesondere nicht nach, dieser,
Okay, ich bekenne mich dazu, dass ich dann gerne in einem Unrechtsstaat lebe, in dem das Vorliegen bzw. das Zusammenspiel von starken Indizien ausreicht, um eine "Schuld zu beweisen". Ob dieser Staat dann zivilisiert ist oder nicht, ist für mich zweitrangig.
ebenfalls recht eindeutigen Bekräftigung.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
neee,
der erste Beitrag zum Thema war dieser hier
Fairer als an den fruchtbaren Tagen durch die Bars zu tingeln und darauf zu spekulieren, dass bei Mann nicht 2 Körperteile gleichzeitig durchblutet werden können ist es allemal.
und hier interpretierst du mich falsch
Und wenn ich nicht den richtigen Mann finde für Kinder (hatte ich ja offensichtlich auch nicht), wieso nicht?
Ich hatte den nicht, weil ich AE sein wollte sondern weil ich offenbar kein "Händchen" habe. Aber deswegen muss ich mich nicht den ganzen Tag lang schuldig fühlen.
Na, für Männer war es auf jeden Fall besser. Wurde bei der Scheidung die Schuld der Frau festgestellt, konnte er immerhin die Kinder behalten.
geht es hier wirklich um Fairness???
Wenn du damit nicht einverstanden gewesen wärst, hätte es dir doch freigestanden auf den Mann zu verzichten. Ebenso wie der Mann auf dich hätte verzichten müssen, wenn ihr keine Einigung erreicht hättet. Ein MÜSSEN kann ich hier nicht erkennen.
und wenn der betreffende Kerl in diesem Forum im ein oder anderen Beitrag nicht mit der Rolle des Alleinverdieners einverstanden gewesen wäre, hätte er halt ne Tüte übergezogen...aber jetzt nicht über den TU heulen...ein MÜSSEN kann ich hier ebenfalls nicht erkennen.
Ich stelle fest, dass hier in diesem Forum einige Männer gerne die Verantwortung abgeben.
Ich gehöre auch zu den Frauen, die den Status AE nicht als erstrebenswert befinden. Die sich aber damit arrangiert haben weil die Vater der Kinder (1. Kind Ehemann, gemeinsamer Kinderwunsch), 2. und 3.tes Kind Ex-LG, Spermiogramm vor dem ersten Kind, weil LG befürchtete, nicht zeugungsfähig zu sein, 3.tes Kind irgendwie passiert).
Und nun gehe ich 30h arbeiten und versorge 3 kids, weil der Vater sich betreuungstechnisch nicht verantwortlich fühlt....
Ach ja, er zahlt Mindestunterhalt (seit das 1ste Kind 4 Jahre alt war, weil er per Titel musste, das reicht ja....
Nun ja...
mmm
