Hallo zusammen..
Und zwar habe ich mal eine Frage bezüglich den Umständen beim Kindsvater zu Hause. Ich weiß mir nämlich echt keinen Rat mehr. Unsere Tochter wird bald 4 Jahre, er hat kein eigenes Zimmer für die Kleine und auch kein eigenes Bett.
Ausserdem und das stört mich am meisten, er hat seinen PC in dem Zimmer stehen und raucht auch drin, obwohl die Kleine darin schläft.
Wie kann ich ihn dazu bringen, dass das nicht mehr vor kommt? denn ich finde es ist nicht so gut für ihre Gesundheit.
Und wenn ich was sage, dann interessiert es ihn icht wirklich. Er blockt jedes Gespräch in diese Richtung sofort ab.
Hallo Nadinchen,
kann er sich denn ein weiteres Zimmer leisten?
Woher weißt du das, speziell das mit dem Rauchen?
Gruß Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
er hätte bei sich oben auf der Etage die Möglichkeit ein Zimmer einzurichten, er hat sich ausserdem vor Kurzem ein neues Auto geholt.
und das mit dem Rauchen weiß ich, weil ich schon bei ihm war. und mir selber ein Bild darüber machen konnte.
Moin,
was hat das Auto jetzt damit zu tun? Du könntest ja vielleicht mit ihm zusammen besprechen, ob Du irgendwo über Zweite Hand oder so ein gebrauchtes Bett besorgen sollst und das dann in das andere Zimmer kommt.
Was das Rauchen angeht, geht mir auch immer das Messer in der Tasche auf und könnte dabei platzen, wenn ein Erwachsener dabei so weit denkt wie ein Schw.... sch...., ich habe allerdings auch keine Idee, wie man ihn dazu bringen kann. Vielleicht mal zum Kinderarzt mitnehmen und den dazu passende Worte sagen lassen.
Ist schon klasse, wenn man ein nach Rauch stinkendes Kind zurückbekommt, vom Gesundheitsrisiko Passivrauchen mal ganz abgesehen...
Immer wieder ans Gewissen appellieren.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Das Auto hat gar nichts damit zu tun, nur wenn er Geld dafür hat, dann sollte doch ein Kinderbett kein Problem sein..
Das mit dem Bett besorgen habe ich ihm ja schon vorgeschlagen, aber er lehnt es ab, weil er ein neues Bett haben will, das halten soll, bis die Kleine 15 ist.
Das Auto hat gar nichts damit zu tun, nur wenn er Geld dafür hat, dann sollte doch ein Kinderbett kein Problem sein..
Das mit dem Bett besorgen habe ich ihm ja schon vorgeschlagen, aber er lehnt es ab, weil er ein neues Bett haben will, das halten soll, bis die Kleine 15 ist.
Über das Rauchen brauchen wir nicht zu diskutieren, aber am Rest kann ich nichts Anstößiges finden. Ich hatte auch 1,5 Jahre nur eine 28 qm große Einraumwohnung. Mehr war aufgrund der hohen finanziellen Belastungen nicht drin. Meine Kids und ich schliefen am WE auch immer auf Matratzen, die bei Nichtgebrauch an die Wand gelehnt wurden. Trotzdem hatte ich in dieser Zeit auch ein Motorrad, das mir viel Wert war. Es zeigte mir, dass ich mir totz allem wenigstens noch etwas leisten konnte - es stärkt das Selbstwertgefühl.
Meine Kids habe unter meiner Lebenssituation nicht gelitten, dafür um so mehr unter der bei ihrer Mutter, die, gemessen an mir, im absoluten Luxus wohnte!
LG, Uli
Moin!
Ich finde das auch alles nicht tragisch und würde da kein Fass aufmachen. Ob eigenes Bett oder nicht ist egal - Hauptsache sie hat ne schöne Zeit mit Papa. Wie Ulli hab auch ich so meine einschlägigen Erfahrungen damit und bin mir daher sicher, dass die Kids problemlos mit den Papas auf Jaffakisten und Schlafsäcken pennen können. Wichtig ist die Qualität der Zeit und nicht die der Wohnungseinrichtung.
Die Sache mit dem Rauchen finde ich dagegen nicht "harmlos". Das geht so nicht. Er muss draussen rauchen oder sich ans Fenster stellen, wenn die Kurze bei ihm ist. Wie Du ihm das klarmachen sollst, weiss ich allerdings nicht. Du kannst es ihm ja schlecht verbieten. Vielleicht gibst Du ihm mal ein Raumspray und nen passenden Kommentar dazu. So als Wink mit dem Zaunpfahl, weil die Kurze nach Rauch stinkt. Eigentlich müsste ihm das dann peinlich sein...
Greetz,
Milan
Moin,
auch von mir eine Anmerkung. Zunächst: Kinder brauchen keinen Luxus, sondern Zuwendung. Sie schlafen auch im Schlafsack auf einer Luftmatratze, wenn sie dafür Qualitätszeit beim Besuchs-Elternteil (meist dem Vater) verbringen dürfen. Warum soll etwas an einem oder zwei Umgangstagen ein Problem sein, das in "normalen" Familien beispielsweise während eines Camping-Urlaubs oder eines Ferienlagers ganz toll ist?
Der Ex ist ja sicher nicht erst seit gestern Raucher, sondern war das sicher auch zur Zeit der Beziehung. Ohne der Openerin persönlich nahetreten zu wollen: Ich beobachte immer wieder, dass Dinge, die vor der Trennung kein Problem waren, danach angeblich plötzlich hochproblematisch sein sollen. Im vorliegenden Fall sollte daher sauber unterschieden werden: Raucht der Vater des Kindes tatsächlich in dessen Gegenwart in diesem Zimmer - oder nur während der Nicht-Besuchs-Zeiten gelegentlich einmal? Ersteres wäre natürlich ein absolutes NoGo; Letzteres dagegen eher ein Geruchs- als ein Gesundheitsproblem, falls nicht gelüftet wird. Aber das ist die Zubereitung von Blumenkohl oder Fischgerichten auch, ohne dass deswegen gleich jemand die Keule "Gesundheitsgefahr" auspackt.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo Nadinchen,
Deinen Ärger kann ich verstehen, bei meinem Sohn war und ist es das Gleiche. Erst hat er im Reisebett geschlafen und mit 3 dann in Papas Bett. Geraucht wurde zwar während des Aufenthaltes des Kindes nicht in der Wohnung, sonst aber (ca. 30 Zigaretten, alos nicht nur hin und wieder). Man was war ich sauer! Kuscheltiere, Klamotten und Kind ersteinmal in die Waschmaschine :), dem dann oft kranken Kind Tees verabreicht etc. Reden hat nicht geholfen. Mittlerweile redet mein Sohn...das Rauchen wurde sehr eingeschränkt 🙂
Mein eigenes Ärgernis war, das Kind natürlich auf den Geschmack gekommen ist und permanent bei mir schlafen wollte. Da hilt nur eins: sofort den Zahn ziehen.
Nun ist Sohnematz fast 9, schläft immer noch in Paps Bett..er fühlt sich wohl, also was solls! Irgendwann (als pupertierender Teenie spätestens) wird er es seinem Vater schon sagen. Ich halte mich da raus und kann mittlerweile auch locker darüber stehen, das müssen die Beiden mit sich klären.
Aber es fällt schwer, das weiß ich.
Das Thema Rauchen würde ich an Deiner Stelle weiter verfolgen, der Rest ist doof aber nicht schlimm! Wenns sonst passt mit den Beiden, dann lasse sie es machen.
Grüße
Pinkus
der Rest ist doof aber nicht schlimm! Wenns sonst passt mit den Beiden, dann lasse sie es machen.
Ja was denn sonst ?! :puzz:
Ich fass es nicht!
Hallo,
Also das mit dem nicht vorhandenen Bett seh ich auch nicht so problematisch, meine Kinder lieben es, bei den Eltern im Bett zu schlafen, und nutzen jeden Trick und jede Gelegenheit, das zu bekommen. Beim KV ist das im Hochbett, das reichlich Platz bietet ( und extra gesichert wurde), ich hab auch ein breiteres Modell. Wenn die Kinder das nicht mehr wollen, werden sie sich bemerkbar machen. Und wer zuviel rangelt, wird ins eigene Bett geschleppt. (35 kg ins Etagenbett wuchten, ächz!)
Die erste Freundin des KV nach unserer Trennung mußte sogar auf der Couch übernachten, weil die Kinder ihr den Platz in Papas Bett streitig machten, wenn sie bei ihm waren. :rofl2: :rofl2:
Die jetzige Freundin ist zum großen Glück in der Lage, ihnen Grenzen zu setzen, ohne sich unbeliebt zu machen, und darf in Papas Bett, während die Kinder sich in ihre eigenen Betten (bzw. Couch) verziehen. Bei mir läuft es auch so, ist Freund da, gehts diskussionslos ins eigene Bett, ist der nicht da, dürfen sie bei Mama kuscheln.
Aber diese Bett-Problematik ist in erster Linie seine Sache, ich denke nicht, daß Du berechtigt bist, ihm da reinzureden, egal ob er das aus finanziellen oder sonstwie gearteten Gründen so hält.
Zum Rauchen: Wenn das Kind zeitgleich im Raum schläft, absolut indiskutabel. Hilft aber wohl nur, an sein Gewissen zu appellieren.
Liebe Grüße
Frieda
Glaub nicht alles was Du denkst.
Ausserdem und das stört mich am meisten ... raucht auch drin, obwohl die Kleine darin schläft.
Hallo,
im seltenen Gegensatz zu Mit-Regulars hier hätte ich mit der Raucherei auch ein erhebliches Problem. Aus eigener Erfahrung: meine Tochter hat im Alter von 7-14 bei ihrer Mutter gelebt, die starke Raucherin war und ist, ihre Lover auch. Als mein Kind zu mir umzog, hatte sie seit drei Jahren Asthma diagnostiziert, brauchte die Sprays im Dutzendpack, war kurzatmig, völlig unsportlich, sozusagen Bewegungslegasthenikerin. Nach nunmehr zwei Jahren bei mir ist nicht mehr die geringste Spur von Asthma festzustellen. Nicht nur der Arzt ist völlig verblüfft. Keine Sprays seit ewig. Sie trainiert heftig Capoeira, ist topfit, hat ein unvergleichlich besseres Körpergefühl... Rauchen im Beisein von Kindern ist nach meiner heutigen Überzeugung Körperverletzung und Kindsmißhandlung.
Nur, was tun? Du sagst, er blockt jedes Gespräch in der Richtung ab. Mist. Aber das Kind wird bald vier und kann und soll zunehmend unmißverständlich klarmachen, dass sie es ekelig findet, wenn Papa stinkt und die Wohnung stinkt. Und ob er nicht ihr zuliebe aufhören oder wenigstens nur draußen rauchen würde. Kids in dem Alter können oft erstaunlich stur sein, wenn sie eine Sache wirklich wichtig finden. Juristisch hast du leider keine Chance, der Weg geht also nur über den klar geäußerten Willen des Kindes. Du kannst ihm ja vielleicht auch dieses Posting zeigen. Und ich würde jederzeit mit ihm reden, als völlig Fremder aber Vater eine Tochter...
/elwu,
Nichtraucher seit hmmmm so 6 Jahren, nach locker einem Vierteljahrhundert starker Qualmerei.
@ Elwu :thumbup: Da kann ich mich nur jedem Wort anschließen.
Ich komme selber aus so einem Raucher-Rothhändle-ohne-Filter-Haushalt. Leider hat meine Intervention bis zum Teeniealter nicht gefruchtet. Ich erinnere mich noch heute mit Grausen an die Fahren nach Wessiland zur Omma mit zwei Rauchern im Auto. Das Problem ist, dass Raucher sich da oft in ihrem Rauchersein persönlich angegriffen fühlen, was ja quatsch ist. Kann ja jeder halten wie er will. Aber eben nicht in der Gegenwart von Kindern und Nichtrauchern.
Meine Mutter hat nach auch gut 30 Jahren Rauchen aufgehört. Als Nichtmehrraucherin ist sie fast empfindlicher als ein Schonimmernichtraucher und hat erst durch das Aufhören erkannt, was sie und mein Vater uns (O-Ton) "damit angetan haben".
Und ja, der Rauchgeruch, den man als Kind da transportiert hat zu einigen peinlichen Erlebnissen geführt, die wohl mit dazu geführt hat, dass mich rücksichtslose Raucher heute auf Schlag aggressiv machen. Ich habe einen Raucher geheiratet, für den völlig ohne mein Zutun klar war, dass er nicht in der Wohnung raucht und immer Rücksicht genommen hat. Ich habe mich nie belästigt gefühlt dadurch. Es geht also durchaus, wenn man als Raucher nicht bequem ist.
Wenn es das eigene Kind angeht.. schwer. Ich wüsste auch nicht, was ich der TO da raten könnte. Aber ich würde da auch nicht Ruhe geben und ihm genau das:
Rauchen im Beisein von Kindern ist nach meiner heutigen Überzeugung Körperverletzung und Kindsmißhandlung.
immer wieder klarmachen. Es ist einfach ein NoGo und die schädlichen Auswirkungen kann man heute einfach nicht mehr wegdiskutieren.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
im seltenen Gegensatz zu Mit-Regulars hier hätte ich mit der Raucherei auch ein erhebliches Problem.
Moin elwu,
wieso im Gegensatz ?
Kein einziger Deiner Vorschreiber hat die Raucherei als akzeptabel angesehen!
Was ich auch nicht selten sehe (ich fahre im Jahr so 40.000 - 45.000 km), sind Mütter mit Kind (vermutl. Kevin oder Chantal) im Kindersitz und Fluppe am Steuer. Die möchte ich am liebsten aus ihrer Karre ziehen!
LG, Uli
Moin,
wieso im Gegensatz ?
Kein einziger Deiner Vorschreiber hat die Raucherei als akzeptabel angesehen!
nein, ich auch nicht. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Openerin gar nicht behauptet hat, dass in Gegenwart des Kindes geraucht wird, sondern wohl nur gelegentlich in einem Raum, in dem das Kind während der Umgangszeiten schläft.
Ohne der Openerin persönlich etwas unterstellen zu wollen, habe ich in diesem Kontext daran erinnert, dass wir hier immer wieder lesen, wie Situationen, die vor der Trennung normaler Alltag waren, plötzlich hochproblematisch dargestellt werden: Da kann dem Vater das Kind nicht mitgegeben werden, weil er angeblich ein Raser ist; weil er keinen Kindersitz mit TÜV-Siegel besorgt hat; weil die neue Freundin bei ihm im Bett schläft; weil er während der Umgangszeit mit dem Kind mal zu McDoof gegangen ist, anstatt es makrobiotisch zu ernähren; weil er mit dem Kind seine Eltern besucht, die die Ex-Schwiegertochter nicht leiden kann; weil er mit dem Kind bei Regen draussen war, weil er mit dem Kind am Wochenende Spass hatte anstatt Rechnen zu üben - und überhaupt, weil das Kind nach den Umgängen immer so aufgedreht ist, dass es erst einmal "zur Ruhe kommen" muss.
Dass Rauchen in Gegenwart von Kindern ein NoGo ist, sollte selbstverständlich sein. Dass man dem anderen Elternteil nicht fortlaufend die vorsätzliche, verantwortungslose Schädigung des gemeinsamen Kindes unterstellt, allerdings auch...
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die Openerin gar nicht behauptet hat, dass in Gegenwart des Kindes geraucht wird, sondern wohl nur gelegentlich in einem Raum, in dem das Kind während der Umgangszeiten schläft.
Hallo,
das kam bei mir falsch an. Ein Empfängerproblem 🙂
/elwu
