Hallo!
Ich brauche mal wieder einen Rat von euch!
Und zwar habe ich im Januar diesen Jahres angefangen, dem Kleinen (wird im April 2J.) meines LG das Töpfchen Stück für Stück näher zu bringen. -ganz ohne Zwang, einfach durch immer wieder draufsetzen, erklären etc.
Am zweiten Tag hatten wir unseren ersten "Pipi-Erfolg" und vier Tage später ( bei seinem nächsten Besuch bei uns) das erste Häufchen.
Wurde natürlich alles mit ganz viel Hallo und Lob belohnt.
Seitdem läuft der Kleine tagsüber bei uns hauptsächlich ohne windel durch die GEgend, da er von selbst auch gar keine mehr trage möchte. Natürlich geht während des Spielens auch mal was daneben, aber da er ja auch meiner Meinung nach noch so jung ist, dass er das noch nicht können MUSS ist das alles ja bloß halb so wild.
Der Kleine ist jedenfalls super- stolz auf sein Pipi- Töpfchen, auf das er immer nach gemachtem Geschäft einen Aufkleber aufklebt und freut sich jedesmal, wenn er seinen Topf ganz stolz in der großen Toilette entsorgen kann. 😀
Hört sich ja soweit ganz gut an. oder?
Problem ist :
Sie KM glaubt uns nicht, dass der Kleine aufs Töpfchen geht.
Als wir es ihr nach den ersten Erfolgen beim Wegbringen sagten, hat sie uns das zwar zunächst geglaubt und den Kleinen auch gelobt.
Jetzt sieht es bei ihr so aus, dass sie den Kurzen morgens um 8h immer zur Oma bringt bis 16 h ,weil sie arbeiten geht. Damit begründet sie, dass sie keine Zeit hat, den Kleinen aufs Töpfchen zu setzen.
Ihre Mutter hätte das im Übrigen ausprobiert und er würde überhaupt nicht machen, wir würden Mist erzählen auf Deutsch :gunman:
Abgesehen davon, dass es uns NICHT darum geht dass der Kleine von heute auf morgen trocken werden MUSS ist es aber doch schade, wenn man solche Sachen nicht aufeinander abgestimmt bekommt, oder?
Ich verstehe das alles nicht....
Kann der Kleine bei ihr denn so anders sein, als bei uns?!
mfg
tinka
Gibt dir das Leben eine Zitrone-
mach´ Limonade draus!
Ich finde, Du machst das goldrichtig.
Meine Kinder sind jetzt 15 und 17. Es ist also schon eine Weile her, dass das Thema aktuell war.
Viel Lob, kein Schimpfen beim Malheur und das mit den Aufklebern finde ich toll.
Allerdings halte ich es für möglich, dass etwas, was bei Dir klappt, bei Mama oder Oma nicht funktioniert. Kinder haben da manchmal Ihre eigenen Gesetze.
Das die Mutter das Kind nicht auf den Topf setzen kann, weil sie berufstätig ist, halte ich für eine Ausrede. Ich bin auch arbeiten gegangen. Die Kinder saßen in der Küche auf ihren Töpfen und ich habe irgendeine Arbeit dabei erledigt. Wo ist das Problem?
Habt einfach Geduld.
Also Tinka, nimms mir nicht übel, aber anstelle der KM wäre ich stinksauer, wenn mir in dieser Sache jemand reinpfuscht. Und genauso würde ich es wohl empfinden. Sorry, aber was geht DICH die Sauberkeitserziehung des Kindes an. Das ist ein verd... heikles Thema und die Meinungen gehen da gehörig auseinander. Das geht von einem Extrem, die ihre Kinder von Geburt an über irgendwelche Gefässe halten bis hin zu - bis zur Einschulung wird es schon ohne gehen.
Es ist richtig, was du schreibst:
ist es aber doch schade, wenn man solche Sachen nicht aufeinander abgestimmt bekommt, oder?
Aber bitte, wer bestimmt das? Die KM oder du?????
Schlimmer noch, als da ja wohl noch eine Oma beteiligt ist, und jeder meint was anderes. Armes Kind.
Setzt euch zusammen, ganz dringend und bitte, mach lieber, was die KM will, ehe du in dieser Beziehung irgendetwas bei dem Kind auslöst, was sicher nicht Sinn der Sache sein kann.
Was man nicht bespricht, das bedenkt man auch nicht recht.
Johann Wolfgang von Goethe
Hallo Tinka,
ich finde es klasse. Wie ihr das Kind ans Töpfchen heranführt ist doch optimal.
Ich denke es ist normal, daß das Kind bei euch anders ist. Vielleicht hat die Oma nicht die Nerven dazu und die KM hat ja anscheinend die Zeit nicht dazu. Ich würde das einfach so weitermachen. Die Kinder sind megastolz auf sich, wenn sie diesen Schritt gepackt haben.
@Duldefrau
Ich weiss nicht warum die KM da sauer sein sollte. Sie kann eher froh sein, daß Vater und dessen Lebensgefährtin sich darum so lieb kümmern. Wenn das Kind nunmal das Glück hat regelmäßig zu seinem Vater gehen zu können, sollte doch auch dort Erziehung stattfinden oder bist du da anderer Meinung??
Ich bin nicht der Meinung, daß sich eine Lebensgefährtin da völlig raushalten sollte. Schließlich lebt sie in einer Lebensgemeinschaft mit dem Kindesvater.
Ich sehe das eher so, daß KM sich, sollte sie stinksauer sein, in ihrem Ego verletzt sieht.
Wenn sie nunmal nicht die Zeit dazu hat, warum also nicht Kindesvater mit Lebensgefährtin?
Dem Kind kommt das nur zu Gute also warum wieder einen Streit anzetteln, der völlig unnötig ist.
Wir haben mal den Spruch von der Ex meines LG zu hören bekommen: Ihr sollt nicht mit den Kindern zum Arzt oder sie erziehen, ihr sollt lediglich mit ihnen spielen."
Das kann ja wohl nicht der alleinige Sinn des Umgangs sein.
Da in einer Partnerschaft optimalerweise Gemeinsamkeit groß geschrieben werden sollte, sollte diese Gemeinsamkeit nicht am Umgangswochenende auf Null geschraubt werden.
Wenn die LG gut mit den Kindern klar kommt und alles harmonisch abläuft, warum sollte sie nicht daran beteiligt sein, das Kind trocken zu bekommen?
Mir ist schon klar, daß Erziehung an den Umgangswochenenden schwierig ist und in vielen Dingen auch nicht oder sehr gering durchführbar. Natürlich greift das auch oft in den Alltag der KM ein. Aber warum eigentlich nicht. Wenn Km keine Zeit hat und das ist ja anscheinend hier so, wer soll es dann machen?
Gruß Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo nochmal!
anstelle der KM wäre ich stinksauer, wenn mir in dieser Sache jemand reinpfuscht. Und genauso würde ich es wohl empfinden. Sorry, aber was geht DICH die Sauberkeitserziehung des Kindes an.
Ich finde schon, dass mich die Erziehung des Kleinen etwas angeht. Immerhin verbringt dieser 14 Tage im Monat bei uns und ist somit -wenn man die übrigen Tage nimmt und die Zeit abrechnet die er arbeitsbedingt bei Oma ist- letztendlich mehr "Wachstunden" bei uns als bei ihr.
Mein LG und ich sind zusammen, seit der Kleine 4 Monate ist, jetzt ist er bald 21 Monate.
Für den Kleinen gehöre ich dazu, bin also auch Bezugsperson und mal ganz abgesehen davon, dass ich ihn unheimlich lieb habe merkt man, dass er mich auch mag.
Tatsächlich ist es sogar so, dass ich diejenige bin, die mit dem Kleinen schwimmen geht, Zoobesuche macht und mit dem Kleinen Bilderbücher und alles Windeltechnische und essenstechnische steuert wenn er bei uns ist.
Es ist ja auch nicht so, dass keine Absprache stattfindet, wir trinken sogar teilweise mit der KM nen Kaffee wenn wir den Kleinen holen.
DAnn wird natürlich über alles gesprochen, was den Kleinen betrifft.
Ich denke nicht, dass wir wegen allem was wir neu mit ihm anfangen vorher die KM um ERlaubnis fragen müssen.
Es ist ja schließlich nicht zum Nachteil des Kleinen und leider ist es nunmal nicht immer so, das die KM sich genügend Zeit für das Kind nimmt.
Übrigens: Sauer war sie auch kein bißchen, sie zieht halt bloß nicht mit und glaubt nicht, dass der Kleine das mit dem töpfchen schon drauf hat.
liebe grüße
tinka
Hups, war wohl vorhin nicht angemeldet...
Was ich nochmal hinzufügen wollte: :yltype:
@duldefrau:
Wie kann ich irgendwas schlimmes bei dem Kleinen auslösen, wenn ich mit ihm etwas mache, was ihm spaß bringt? :question:
Soll ich ihm jetzt sagen, wenn er das nächste mal bei uns ist und aufs töpfchen will "nee, mach mal in die windel".?
Es ist doch total freiwillig und nicht irgendwie zwanghaft, deshalb verstehe ich auch nicht, warum du dich so aufregst.
Findest du nicht , dass mein LG als verantwortungsbewusster Papi das gleiche Recht wie die KM hat, Entscheidungen bezüglich der Erziehung zu treffen?
bin gespannt auf Antwort
liebgruß
tinka
Gibt dir das Leben eine Zitrone-
mach´ Limonade draus!
Hallo!
Nur der Vollständigkeit halber:
Duldefrau ließ mir eine persönliche Nachricht zukommen, in der sie Folgendes schrieb:
( per Kopie eingefügt)
"Hallo Tinka, ich wusste nicht, dass der Kleine so oft bei euch ist. War mir auch nicht klar, dass er schon so lange so oft bei euch ist. Ebensowenig war mir klar, dass die KM damit an und für sich kein Problem hat. Nichts desto trotz halte ich eine Aussprache zu dritt für ungeheuer wichtig. Wenn sie meint, sie hat nicht genug Zeit für das Töpfchen ist das sicher eine Ausrede. Wie auch immer sollte die KM in diesem Fall dem Kind sagen, dass es eben bei ihr so ist und bei euch so und bei der Oma möglicherweise nochmal wieder anders. Das können Kinder schon verstehen, aber Gerangel im Hintergrund überforden sie. Machs gut, ich verabschiede mich hiermit aus diesem Forum."
Ich selbst wollte eigentlich bloß hinzufügen, dass sich das Thema bei uns mittlerweile erledigt hat.
GEstern rief Ex an , bzw erst war der Kleine am Telefon als ich ranging. Sie hatte wohl damit gerechnet, dass mein LG ans Telefon geht und dem Kleinen direkt den Hörer gegeben.
Der erzählte mir dann
"Pipi, pipi- tooo"
Ich:"Hast du Pipi auf dem Topf gemacht bei der Mama?"
Er:" Ja! AA!"
Dann kam sie ran und ich sagte ihr, dass ich gerade auf dem Weg zu meinem LG bin, der war im OG.
Sie erzählte mir dann ganz freudig, dass der Kleine heute schon zum zweiten Mal auf dem Topf gemacht habe und war mächtig stolz! Sie sagte dann wörtlich zu mir " wenn das so weiter geht kriegen wir den ja vielleicht noch vor 2 Jahre trocken- oder zumindest bis nach dem Sommer" und klang voll vergnügt.
Ich habe mich megamäßig gefreut und den Hörer an meinen LG übergeben.
Denn sie sagte "wir" und ich denke sie meinte sich und uns damit. Das fand ich unheimlich schön, und ehrlich gesagt HUT AB vor der Erkenntnis, dass ich auch irgendwie dazu gehöre.
dies zur info
seelige grüße
tinka
Gibt dir das Leben eine Zitrone-
mach´ Limonade draus!
Hallo Tinka,
freut mich wirklich, dass sich das Poblem nun von allein gelöst hat.
Die KM brauchte wahrscheinlich das Erfolgserlebnis nur mal life zu Hause :)
Lieben Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
