@LBM
... morgäääähn,
das thema "fremdkind" seh ich persönlich (noch )aus dem blickwinkel das ich das gefühl hätte mein eigenes kind zu verraten :exclam:
nicht das die kleinen was dafür könnten, ich denke jedes kind sollte geliebt werden aber dennoch bleibt dieses ungute gefühl zeit mit einem anderen kind zu verbringen, ihm glück und aufmerksamkeit zu schenken und vielleicht sogar von diesem kind auch angenommen wird jedoch das eigene Kind nach dem man sich so sehnt und es so vermißt sieht man nur zu bestimmten zeiten. :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
mag für den einen oder anderen sicherlich befremdlich und abgehoben klingen ist aber genau das ( weil wahrscheinlich einfach noch zu frisch und zu undenkbar/vorstellbar ) was ich momentan denke.
@Horschti,
ich wünsche Dir bei Deiner findung ein glückliches Händchen,persönliched Glück in einer tollen Beziehung und das Deine Kinder sich auch haben können.
allen eine gute zeit
minna
Wenn die Sonne der Intelligenz tief steht werfen selbst Zwerge lange Schatten...
Moin,
@ minna
Ich weiß jetzt nicht, wie frisch das bei Dir ist (sorry) aber Deinen jetzigen Denkansatz kann ich vorerst nachvollziehen. Ich hatte nach den drei Großen auch keine Ambitionen auf weitere Kinder - weder eigene noch fremde.
Ich wollte nur so viel Zeit wie möglich mit ihnen vebringen um sie dabei so nachhaltig wie möglich entsprechend meiner Lebensauffassung zu prägen. Das setzt mir bis heute am meisten zu, wenn ich sehe, was für einem in meinen Augen völlig indiskutabelen Menschen sie täglich ausgestezt sind. Ihre Mutter hat es nicht besser verdient (ist mir eigentlich völlig egal - weder Mitleid noch Schadenfreude) - den Jungs hätte ich das aber gerne erspart.
Der erste Impuls zum Thema Frauen nach der Trennung war bei mir, erst einmal einen Drauf zu machen. Ich hatte das Gefühl, etwas nachholen zu müssen. Habe schnell gemerkt, dass mir das auf meine "alten Tage" viel zu anstrengend ist und habe es ruhiger angehen lassen.
Meine LG habe ich dann zufällig kennengelernt - etwas jünger und definitiv ohne Kinderwunsch. Gleichzeitig hat sie einen so guten Draht zu meinen Jungs entwickelt, dass ich es anfangs kaum glauben konnte. Perfekt!
Tja, und dann kam der Jüngste (troPi) und alles Vorgedachte war hinfällig. Was vorher eher locker tlw. fast unverbindlich ablief, musste plötzlich "in Bahnen" gebracht werden. Nicht so einfach ... aber wir bekommen es ganz gut hin.
Jetzt sind natürlich auch ihre Befindlichkeiten gegenüber den Großen etwas andere als vorher. Während ich natürlich alle vier im Fokus habe, fällt ihr das logischer Weise etwas schwerer.
Das liegt wohl in der Natur der Dinge und ist irgendwie auch logisch.
... es ist schon nicht leicht, wenn man jeden Monat den für uns nicht unerheblich hohen KU-Betrag für die Großen abdrückt und gleichzeitig für den Lütten nur neue Klamotten kaufen kann, wenn bei den geschenkten, gebrauchten Sachen gerade mal nichts passendes dabei ist. (Und Frauen kaufen gerne Kindersachen ein - wer weiß das nicht :wink:) ...
... oder die unbewegliche WE-Umgangszeiten und der Kampf um faire Ferienterminplanung ...
... alles ist auf einmal so exestenziell - ich kann einige Auffassungen der "Zweitfrauen" hier im Forum schon ganz gut nachvollziehen.
Und wir als "Trennugsväter" bekommen das, was wir def. nicht wollen und gebrauchen können - aktiven Rückhalt. Wir werden nicht gestützt, sondern geschoben. Da gibt es schon ab und zu Klärungsbedarf an der inneren Front. Ich glaube nach 4 - 5 Jahren kann man in die Poltik gehen. Man fühlt sich wie ein Koalitionsführer. Einerseits seine Auffassung nach Außen fest vertreten, andererseits Ruhe in die eigenen Reihen bringen. 🙂
das thema "fremdkind" seh ich persönlich (noch )aus dem blickwinkel das ich das gefühl hätte mein eigenes kind zu verraten :exclam:
nicht das die kleinen was dafür könnten, ich denke jedes kind sollte geliebt werden aber dennoch bleibt dieses ungute gefühl zeit mit einem anderen kind zu verbringen, ihm glück und aufmerksamkeit zu schenken und vielleicht sogar von diesem kind auch angenommen wird jedoch das eigene Kind nach dem man sich so sehnt und es so vermißt sieht man nur zu bestimmten zeiten. :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
Ich glaube nicht, dass eine Partnerin mit Kind von Dir erwarten würde, dass Du ihr Kind so liebst, wie Deine. Im Gegenzug kann man es halt auch nicht voraussetzen. Alles in allem geht es immer um den gesunden Mittelweg, für dessen Findung es Gott sei Danke die verschiedensten Möglichkeiten - je nach Geschmack - gibt. Aber Angst sollte man deswegen vor einer neuen Beziehung nicht haben.
Gruß Holger
