Hallo,
ich bin neu in diesem Forum, aber ich habe ein paar wichtige Fragen, die mich echt beschäftigen.
Ich(22J), bin selbst ein Scheidungskind, habe mehrere neue Patnerschaften, zwei neue Ehen und eine Halbschwester(6J), mit meinen Eltern zusammen erlebt.
Nun habe ich seit 2 Monaten einen Freund, der in Trennung lebt. Er hat einen Sohn(4j), der so habe ich jedenfals das Gefühl mich nicht mag, oder mit der neuen Situation nicht zurecht kommt. Er ist regelmäßig bei uns. Ich ziehe es dann vor zuhause zu hause zu schlafen, damit er die Zeit ungestört mit seinem Papa verbringen kann. Er allerdings möchte das ich bleibe, damit sich der Sohn an mich gewöhnt.
Seine Mutter hält von mir nichts, sie hat den Kindern gesagt, dass sie mich "blöd" findet und mich nicht leiden kann. Das macht die Sache jetzt auch nicht leichter für mich weil ich keine Lust habe gegen die Mutter zu kämpfen, und das der Sohn das gleiche sagt wie die Mutter ist klar, er ist ja erst 4.
Sie kennt mich seit 3 Jahren, so wie er. Und verbreitet, das wir schon lange ein Verhältniss hätten. Was nicht stimmt.
Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben wie das Verhältniss zwischen mir und dem Jungen gebessert wird!? :biene:
Hallo,
hab zwar jetzt einen anderen Namen, aber ich bin die Verfasserrin des ersten Beitrags.
Zu dem Thema unreif, kann ich nur sagen, das mich das was ich in meinem Leben bisher erlebt habe schon sehr geprägt hat. Ich denke, dass ich für mein Alter ziemlich reif bin und ich bin mir durchaus bewußt was es heißt mit einem in Trennung lebenden Mann zu leben und sein Kind zu akzeptieren.
Das WE war der kleine da, wir haben eine Menge Spaß gehabt, ich dachte schon, dass ich einen kleinen Fortschritt gemacht habe, aber dann kam gestern der Rückschlag, er hat am Abend nicht mehr mit mir geredet, hat mich keines Blickes gewürdigt, und das obwohl wir fünf minuten vorher noch miteinander gespielt haben.
Ich habe nicht im geringsten vor eine "Erstazmutter" für ihn zu sein, überhaupt nicht.
Du hast gefragt ob es nicht zu früh wäre eine Beziehung zu ihm aufzubauen ( egal was für eine), weiß nicht wie du das meinst.
Immerhin basiert jede Art von Umgang auf der Basis einer Beziehung.
Ich kann garnicht anders als eine Beziehung zu ihm aufzubauen.
MFG
Hasenherz (Aine)
Hallo,
das mit dem zweiten Namen war ungewollt, hab beim ersten Mal eine falsche E-Mail Adresse geschrieben, und wußte nicht wie ich das ändern konnte, weil mein Code dadurch nicht angekommen ist, somit konnte ich mich nicht einloggen.
Vielleicht hast du recht, ich sollte das Ganze etwas lockerer sehen!!
MfG
Hasenherz
Hallo Hasenherz,
Kinder brauchen Strukturen und Regeln, um sich an diesen anzulehnen und Halt in ihrem Leben zu haben. Der Kleine hat gerade vor zwei Monaten seine Struktur verloren und kann überhaupt nicht anderes agieren als er es im Moment tut. Es richtet sich nicht gegen Dich, sondern einfach nur gegen die Tatsache, dass nichts in seinem Leben so ist wie früher. Auch wenn Mama und Papa sich nur gestritten haben und nur Spannung in seinem Leben war, so war er doch bei den Menschen, die gemeinsam der Mittelpunkt seines Lebens waren. Und das ist jetzt vorbei. Er möchte, dass Mama und Papa zusammen sind. Ein anderer Mensch hat in seiner Denkstruktur keinen Platz.
Als ich meine neue Partnerin kennengelernt habe, hatte ich auch das Bedürfnis, dass meine Kinder und sie Zeit miteinander verbringen. Sie hat mich davon überzeugt, dass man den Kindern den Raum geben muss, diese Situation von sich aus zu gestatten. C. hat meine Kinder kennengelernt auf einem großen Nachbarschaftsfest, wo viele Menschen und Kinder waren, wohin sie sich zurückziehen konnten. Ich habe weiterhin fast alles alleine gemacht mit den Kinern, aber immer kurz erzählt von C. Mein Sohn hat C. nie als Konkurrenz zu seiner Mama gesehen, aber immer als Faktor, der die Rückkehr zu einer Familie behindert. Wir haben den Kindern viel Zeit gelassen und es kam trotzdem auch zu Rückschlägen, auch heute nach 1,5 Jahren noch.
Die Kinder möchten immer noch auch Zeit mit mir alleine verbringen, aber heute wollen sie auch Zeit mit meiner Freundin alleine verbringen. Wenn die kinder nicht schlafen können, rutschen sie auf ihrer Seite ins Bett, nicht auf meiner.
Versuche, Geduld zu haben. Sei für den Kleinen da, wenn er Dich sucht und will. Nimm seine Abwehr nicht persönlich, sie ist niemals so gemeint. Und mit der Zeit wird er Dich als Teil seiner neuen Struktur akzeptieren. Und auch gerne und lieb haben. Und es Dir auch zeigen. Aber er wird sich immer ( oder zumindest sehr lange ) wünschen, dass alles so wird wie früher. Aber daran kannst Du nichts ändern.
Also Kopf hoch Dinge geschehen.
RUdy
