Hallo,
ich weiss nicht in welches Unterforum ich das stellen soll, daher einfach erstmal hier.
Mein Sohn hat mir am letzten Wochenende erzählt, dass KM ihm ein Pocketbike gekauft habe, nächstes Wochenende würden sie es abholen. Er habe sich das sehr gewünscht und Mama habe ihm nun endlich diesen Wunsch erfüllt. Er dürfe damit in Zukunft dann auch immer zu seinem Freund fahren.
Ich wusste zuerst gar nicht was ich dazu sagen sollte. Wenn ich nun meine Ex anrufe und sie darauf aufmerksam mache, dass Sohn mit dem Bike gar nicht fahren dürfe und schon gar nicht im Straßenverkehr, wird sie mich wieder bei Sohn als den bösen Vater hinstellen, der ihm ja alle Freude nimmt. Mit Sohn zu reden wird auch nicht viel bringen, da Mama sowieso alles umdrehen wird und mich am Ende als den Bösen hinstellen wird.
Ich kann es gar nicht fassen, dass sie so verantwortungslos ist und einem 12- jährigen sowas kauft und ihm auch noch verspricht, dass er damit fahren darf. Einen Garten hat sie nicht in dem er damit fahren dürfte, was ja auch nicht weniger gefährlich wäre.
Was soll ich jetzt machen ? Ihr verbieten den Jungen damit fahren zu lassen ? Es darauf ankommen lassen und hoffen, dass die Polizei sie erwischt ? Was würdet ihr tun ?
Ich mache mir die größten Sorgen um Sohn, denn er ist auch nicht unbedingt ein sehr vorsichtiges Kind, eher das Gegenteil.
Servus Dwh,
auch, wenn ich selbst gern "Moped" fahre u. grds. kein "Spielverderber" bin - ich kann Deine Sorgen verstehen u. finde sie auch keineswegs unbegründet.
Auch, wenn ich da jetzt evtl. "Prügel" bekomme:
Über einen dezenten Hinweis an die zuständige PI, dass in XY, in der XY-Str. ab dem ... ein 12-jähriger mit einem Pocketbike auf öffentlichen Straßen herumkurvt, kann man doch einfach einmal laut nachdenken.
Es sollte halt möglichst nicht heraus kommen, daß Papa der Hinweisgeber war.
Viele Grüße
Hi,
Ein Hinweis darüber, dass diese Dinger nicht im Straßenverkehr erlaubt sind ist meiner Meinung nach schon angebracht.
Du teilst ihr das mit, sie kann ja gerne nachlesen z.B. hier http://www.kvw-mhm.de/interessantes-aus-stvo-stvzo/pocketbike.html und damit gut.
Denke das ist einfach deine Pflicht um Schaden von eurem Sohn abzuwenden. Ja, du hast die A...karte, die hast du aber sonst ja auch. Und ja, sie wird es so drehen wie sie möchte, das tut sie aber egal was du tust.
Wenn KM das trotzdem macht würde ich mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Polizei das mitbekommt. Ja, ich finde das auch irgendwie blöde, aber wenn Eltern ihre Kinder gefährden dann bleibt dir nichts anders. Nur, wenn du selbst die Anzeige machst dann schürt das wieder total den Elternkonflikt. Trotzdem, im Notfall würde ich damit vielleicht nach der Polizei auch zum JA gehen.
Sorry, ich frag mich grade was diese Kinderbestechungsaktion von KM soll? Meiner Meinung nach ist das reichlich verantwortungslos und gefährdet den Jungen unnötig.
LG
Nadda
Hi dwh,
mal davon abgesehen, das er damit nicht fahren daef und ich mich da den anderen nur anschließen kann... reden wir von der gleichen Mutter, die im letzten Monat keinen Unterhalt gezahlt hat, weil sie kein Geld hat? Wovon zahlt sie den ndas bike bzw. wie wahrscheinlich ist es, das er das Teil wirklich bekommt?
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Im Prinzip finde ich die Dinger ja gut.
Auch für 12 Jährige, da die i.d.R. sehr schnelle lernen, damit sehr gut umzugehen.
Wenn ein entsprechendes Gelände ohne rum stehende Hindernisse wie dicke Bäume, Stacheldrahtzäune oder natürlich fahrende Autos dafür vorhanden ist.
Wenn!
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi Beppo,
das klingt hier leider so gar nicht danach. Mir persönlich fehlt nix wenn ich sowas nicht habe. Allerdings bin ich der Meinung wenn man so ein Teil fahren will muss man sich vorher schlau machen wo. Und das passiert hier offenbar nicht. Und bei einem 12jährigen bin ich der Meinung das er das erstmal unter Anleitung ausprobieren sollte. Schutzkleidung ist auch Pflicht und erzeugt vermutlich ähnliche Kosten wie das Bike selbst.
Irgendwie einfach mal kaufen und passt schon geht jedenfalls nicht. Vor allem kriegt der 12jährige Mega-Ärger wenn er damit auf der Straße fährt. Und wenn dann ein Schaden entstehen sollte, reicht ja ein Kratzer an nem Auto, dann ist DWH auch noch mit dran weil Erziehungsberechtigt?
LG
Nadda
Genau so!
Nur dass DWH mit dran ist, glaube ich nicht, solange Junior nicht zu der Zeit in seiner Obhut ist.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi Beppo,
darauf hoffe ich dann auch mal, nur wenn Junior Schäden verursacht und KM nicht zahlt, dann ist KV der nächste bei dem es versucht wird. Ärger gäbe es vermutlich schnell.
Zumindest erlebe ich immer wieder, das Väter prinzipiell reich sind und alles zahlen können was KM´s nicht zahlen können 😉
LG
Nadda
Soweit ich weiß, setzen Schadensersatzforderungen gegen Kinder bzw. deren Eltern eine Verletzung der Aufsichtspflicht voraus.
Wenn ein Kind etwas kaputt gemacht hat, ohne dass die Aufsichtsperson ihre Pflicht verletzt hat, bleibt der Geschädigte auf seinem Schaden sitzen.
Und wenn jemand haftet, richtet sich das danach, wer gerade die Aufsicht hatte und nicht nach dem juristischen Verwandtheitsgrad.
Meine Ex hatte letztens sowas mit unserem Jüngsten.
Sie hat einen Moment nicht aufgepasst und schon zieht er aus einem Gebüsch ein Blechschild und dengelt damit auf 3 Autos rum.
Die Frage nach dem Schadensersatz wurde damals so beantwortet:
Wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt hat, dann zahlt ihre Haftpflichtversicherung den Schaden.
Wenn sie ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt hat, haftet sie nicht und damit auch nicht ihre Versicherung.
Bei mir, als Sonstalleszahler hat sich niemand gemeldet.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Haaaalt,
Eltern haften NICHT für ihre Kinder. Nur bezüglich Vernachlässigung der eigenen Aufsichtspflicht und die greift nicht, wenn Junior bei KM residiert.
Gruss von der Insel
Beppo war schneller... allerdings haftet das Kind altersabhängig in gewissem Rahmen selber
Die Mutter, wenn was zu holen ist.
Und wenn nicht bleibt der Geschädigte auf seinem Schaden sitzen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi nadda,
im Falle "geschenktes Pocketbike" sähe ich da eindeutig KM.
Hauptsache ist hier, dass DWH draussen ist. Einwandlos tolerieren würde ich das Geschenk trotzdem nicht und KM im Vorfeld auf die Gefahren (sowohl gesundheitlich für Junior als auch finanziell für KM) hinweisen.
Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren ohne Versicherungsschutz sind Straftaten, auch für denjenigen, der es zulässt. Für letzteres bekäme KM noch zusätzlich 6 Flensburg-Punkte.
Gruss von der Insel
Hallo @all,
man muss doch bei soetwas nicht gleich mit Anzeigen oder Strafbarkeiten kommen, wo noch gar nichts passiert ist.
Beitrag Nr. 1 bezog sich vielmehr auf die präventive Gefahrenabwehr, die ja auch polizeiliche Aufgabe ist.
Ein "sensibilisierter" Dienstellenleiter weiss einen väterlichen Hinweis sicher richtig einzuordnen, zumal dort ja auch bekannt ist, dass bei 12-jährigen Lausbuben eine deutliche polizeiliche Ansprache durchaus noch ihre "Wirkung" haben kann...und Pocketbikes z.T. echt gefährlich sind.
Mehr halt auf dieser Schiene...verbunden mit der Bitte, dass evtl. vermehrt v.a. nach Schulende die fahrenden Streifen in Gegend XY die Augen auf machen...und sich den Kleinen ggfs. "vorknöpfen".
Viele Grüsse
(Bagger, der mit 12 so ein Bike sicher auch gerne gehabt hätte)
Hallo DWH,
ähnliches gibt es bei uns auch immer wieder. Bsp. Junior (13) bekommt bei KM schon mal Colabier/Radler zu trinken. Als er bei uns danach fragte bekam er zur Antwort das es das bei uns nicht gibt weil Papa der Meinung ist mit 13 muss noch keiner Alkohol trinken. Gab n langes Gesicht aber er hat versucht ihm seine Sorgen zum Thema Alkohol zu erklären. Der Große (15) meinte neulich das der Papa total streng ist und es bei der Mama ja viel lockerer zugehe. Nun ja, meine persönliche Meinung: sie geht den Weg des geringsten Widerstandes.
Nun, mein Mann bleibt bei seinen Entscheidungen, erklärt seine Gründe seinen Jungs und ich denke das Kinder so eine Stärke auch brauchen.
Wenn du der Meinung bist, so ein Pocketbike ist nichts für deinen Sohn, dann kannst du dazu auch stehen. Ja im ersten Augenblick bist du der Spielverderber. Versuch doch deinem Sohn zu erklären, das du dir Sorgen machst und dass es nunmal auch per Gesetz verboten ist. Und der KM würde ich auch sagen, das du das nicht gut findest. Du handelst ja schließlich aus Sorge und nicht um ihr eins rein zu würgen.
Ich drücke dir die Daumen das alles Gut wird!
Moin dwh,
Deine Ex ist voll in der Haftung, wenn sie Junior ein solches Ding zur Verfügung stellt oder auch nur ermöglicht, dass er es im Strassenverkehr (dazu zählen auch Gehsteige) benutzt. Auch wenn der Vergleich nicht ganz passt, fällt mir gerade der Vater des Amokläufers von Winnenden ein, der derzeit vor Gericht steht, weil er seine Waffen nicht ordnungsgemäss weggeschlossen und damit den Tod von 15 Menschen mitverursacht hat. Auch Eltern, die ihre Autoschlüssel nicht sicher weggeschlossen haben, können ein (teures) Lied vom Thema "Gefährdungshaftung" singen.
Da die Dinger keine Strassenzulassung haben, sind sie auch nicht versichert - und die private Haftpflichtversicherung wird ebenfalls gerne jede Übernahme eines Schadens ablehnen. Mal abgesehen von den Schäden und Verletzungen, die man sich selbst damit zufügen kann, bis hin zu Rollstuhl und Genickbruch.
Ich an Deiner Stelle hätte hier durchaus einen gewissen Mut zur Hässlichkeit. Wenn Deine Ex es cool fände, Sohnemann eine Bierflasche und einen Aschenbecher hinzustellen, würdest Du ja auch nicht tatenlos zusehen, obwohl das persönliche Gefährdungspotenzial da deutlich geringer wäre.
Vielleicht kannst Du bei passender Gelegenheit mit Deinem Sohn ja mal Kart fahren gehen und mit ihm dort "von Mann zu Mann" über den Unterschied zwischen Sport und unerlaubter Teilnahme am Strassenverkehr sprechen.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Danke für eure vielen Antworten.
Ich werde auf jeden Fall mit meinem Sohn darüber sprechen und auch der KM mitteilen, dass ich nicht damit einverstanden bin, dass mein Sohn so ein Bike bekommt.
Ich werde auf jeden Fall mit meinem Sohn darüber sprechen und auch der KM mitteilen, dass ich nicht damit einverstanden bin, dass mein Sohn so ein Bike bekommt.
Also ich würde ihr nicht mitteilen, dass du etwas dagegen hast, dass er eins bekommt.
Da gehen nur die Fäuste bei hoch und du bist der Buhmann.
Sage ihr, sie möge darauf achten, dass er es nur dort benutzt, wo es weder verboten, noch gefährlich ist, er die notwendige Sicherheitsausstattung trägt und er kundige Anleitung bekommt.
Dann kann er das ja gerne bekommen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi,
Frage ist auch, wer bezahlt notwendige Reparaturen, Sprit und Ausrüstung für das Bike? Wo stell ich ein vollgetanktes Mini-Bike ab? Bestimmt nicht in den Fahrradkeller.
Wenn die KM ein eigenes Grundstück hat bzw. der Sohn vielleicht in einem Verein ist, wo er so ein Bike unter Anleitung und ausserhalb des öffentlichen Verkehrsraum fahren kann - okay.
Ansonsten würde ich hier auch deutlich meine Meinung zu sagen. Und die sollte auch schon bei einem 12 Jährigen ankommen. Wenn er in Interesse an Zweirädern hat, gibt es sicherlich sinnvollere Aktivitäten (ADAC etc.) anstatt ihm ein Bike hinzustellen. Wahrscheinlich ist auch mal wieder das beliebte Exen-Motiv "Das Kind darf das entscheiden, ich mische mich da nicht ein" mit von der Partie. Gruß Ingo
