...und lässt es sich auf der Zunge zergehen :
http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/C00/S25/A7/object_id__14617/hxcms/index.html
Szenen wie in einer fernen Diktatur spielten sich Montagabend im idyllischen Ort Großgmain bei Salzburg ab: Wie die "Krone" in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, wollten zwei Gerichtsvollzieher mit roher Gewalt den acht Jahre alten Christian aus seiner gewohnten Umgebung reißen, weil ihn seine Mutter mit nach Schweden nehmen will. Bei der Abführung kam es zu Tumulten, der Bub musste verletzt ins Spital. Jetzt bemüht sich die Jugendanwaltschaft um eine "schonende Vorgangsweise".
Wie das Bezirksgericht Salzburg im Obsorgestreit um den achtjährigen Christian weiter vorgeht, ist noch unklar. Der zuständige Richter werde am Mittwoch eine Entscheidung treffen, erklärte der Vorsteher des Bezirksgerichts. Wenn Christian aus dem Spital kommt, wird er wahrscheinlich zuerst beim Jugendamt untergebracht, bevor die endgültige Entscheidung über seine Zukunft fällt.
Experten sollen Fall untersuchen
Justizminister Böhmdorfer will den Fall nun von Experten untersuchen lassen. Die Gruppe solle Vorschläge machen, wie man in solchen Situationen den vielseitigen Interessen gerecht werde. Der Kleine wird der Kinder- und Jugendanwaltschaft übergeben.
Die Vorgeschichte:
Szenen einer (geschiedenen) Ehe: Mit roher Gewalt versuchten zwei Gerichtsvollzieher Montagabend einen achtjährigen Buben abzuführen, um ihn der Mutter zu übergeben.
Bub will beim Papa bleiben
Der Streit zwischen dem gebürtigen Schweden Ulf Wildner und seiner geschiedenen Frau dauert bereits Jahre. Jetzt will die Mutter ihren jüngsten Sohn offenbar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu sich nach Schweden holen. Aber der acht Jahre alte Christian möchte viel lieber bei seinem Papa, dem älteren Bruder Christoffer (12) und seinen vielen Freunden bleiben, die er inzwischen in Großgmain, einem verträumten Dorf an der Grenze zu Bayern, gefunden hat.
Vor einigen Tagen erschien der Exekutor - unterstützt von Gendarmen - in der Volksschule. Als sich Christian vehement weigerte mitzukommen, verzichtete man aus Rücksicht auf das Kind auf Gewalt.
Exekutoren gingen gewaltsam vor
Nicht so beim zweiten Versuch, der sich Montagabend auf dem Parkplatz vor der Wohnung der Familie abspielte. Weil er allein den Buben nicht aus dem Auto herausbrachte, holte der Gerichtsvollzieher einen Kollegen zur Verstärkung. Und der setzte rohe Gewalt ein, um das Kind gefügig zu machen.
Nachbarin zusammengebrochen
Als er den schreienden Buben aus dem Wagen zerrte und brutal versuchte, ihn in das Gendarmerieauto zu zwängen, wollten Nachbarn unter Tränen der Wut dem Kleinen helfen. "Ihr wisst ja gar nicht, was ihr dem Kind antut!", schrie die Mutter eines Nachbarsbuben, die wenig später aufgrund der großen Aufregung mit Herzrhythmusstörungen zusammenbrach.
Kind im Spital
Weil Christian an der Wirbelsäule verletzt wurde, brachte man ihn ins Spital. Sogar dort tauchten die Justizbeamten um elf Uhr nachts noch einmal vor dem Behandlungszimmer auf, ehe sie von den Ärzten endlich weggeschickt wurden!
Von Gernot Huemer /Krone.at
Was sagst du dazu?
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Gruss
Sermon, der sein Passwort grad nicht zur Hand hat.
Ich platze vor Wut!
:gunman: :mad2: :thumbdown: 😡 :crash: :devil: :stonefall:
Ich will da ja zu nix anregen, was nicht auch schon andere denken...mit den Herren würde ich mich gern einmal unterhalten, so von Faust zu Auge versteht sich. Anders kann man einem solchen asozialen Verhalten nicht mehr begegnen.
DeepThought
*unter der Decke hängt*
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Deep....ich platze gleich mit :mad2:
Ich hab den Bericht gerade bei Brisant im TV gesehen 🙁
Das Kind wurde behandelt...einfach furchtbar...wie kann man einem Kind sowas antun?
Mir bricht das Herz, wenn ich dieses schreiende und weinende Kind im Fernseher seh ;(
Ich bin echt bestürzt 🙁 🙁
Gruß Melly
Geht mir genauso, zumal der erste Versuch gezeigt hat, dass der Bua nicht mit wollte. Man hätte zu dem Zeitpunkt Psychologen und das Jugendamt mit einbeziehen sollen. Inwieweit das nun in die Wege geleitet wurde sei dahingestellt.
Den Bua jetzt aber, nach Verletzungen an der Wirbelsäule, von weiten selischen Schäden abgesehen, in die Obhut der Jugendfürsorge ( bedeutet = Jugendamt ) bringen zu wollen ist unbegreiflich.
Das was da abgelaufen ist, ist ein Skandal, der seines Gleichen sucht und ich bin fester Überzeugung, das dem nachgegangen wird.
Die Gandarme, die das begleiten von Gerichtsvollziehern vollzogen haben gehören zunächst auch Eis gelegt.
Man, mir legt das ganze völlig die Ohren an, läuft den ganzen Tag in den Medien wie wild...
Demnach, was derzeit feststeht, ist, dass der Bua in seiner gewohnten Umgebung bleiben wollt.
Sachen gibts, die gibts ja gar nicht. Wobei `Sachen` die richtige Bezeichnung für die sind, die nicht wissen, was sie vollstrecken.
Ich wär abgelöst gewesen.
Bin gespannt, wie das weiter geht, - wenn es auch nur eine Referenz für viele bleiben wird, ein Kind weiters Platt gemacht.
Können einige ja richtig Stolz drauf sein.
Sermon
Wie immer hat die Geschichte wohl zwei Seiten.
Ein wenig zwischen den Zeilen gelesen räumt der Vater wohl ein, die Intentionen der Mutter nachvollziehen zu können. Ob der Junge von seinem Vater massiv manipuliert wurde bleibt noch dahin gestellt.
Die Tatsache, dass es diese Eltern dazu kommen liessen, was passiert ist, finde ich auf beiden Seiten verwerflich. Ehe so etwas passiert würde ich ALLEM zustimmen. Egal, wie das danach wieder zu richten ist. Aber so einer Situation darf man ein Kind nicht aussetzen. Und da kann ich auch den Vater nicht frei sprechen.
Was man nicht bespricht, das bedenkt man auch nicht recht.
Johann Wolfgang von Goethe
Moin,
was uns gestern (nach der anfänglichen, wohl auch erwünschten Entrüstung) auffiel:
Wieso waren grade zum richtigen Zeitpunkt Fernsehkameras und Reporter in größerer Anzahl vorhanden?
Logischerweise muß dann jemand, der von der bevorstehenden "Pfändung" wußte, nicht nur diese nicht verhindert haben (was rein aus dem Vorfeld gesehen verständlich ist, niemand legt sich gerne mit dem Staat an), sondern auch noch an Medienmenschen mobilisiert haben, was greifbar war.
Egal ob Mutter oder Vater das gewesen sind (respektive deren Anwälte), ich sehe bei dieser Person eine Mitschuld am /aus meiner Sicht absolut kriminellen) Verhalten der beiden Exekutoren, denn durch die Medienpräsenz blieb denen nur die Wahl zwischen Zurükweichen oder Stärke zeigen, was sie auch prompt ohne jegliche Zurückhaltung getan haben.
Tatsache ist, das Ganze ist eine Riesenmedienshow gewesen, dessen Leidtragender das Kind war. Fraglich ist nur noch, von wem die initiiert wurde.
Nebenbei, einer der rennomiertesten Scheidungsanwälte Österreichs, Dr. Tews, hat den Vater vertreten und schlußendlich, nach (eigene Angabe) über 2000 Seiten Akten, das Mandat niedergelegt. Nach dem, was Dr. Tews schreibt, halte ich ihn für einen durchaus ausgeglichenen Menschen, der nebenbei den "Nachehelichen ROsenkrieg" selber miterlebt hat und von daher die Sache nicht nur aus dem rein kommerziellen-anwaltlichen Blickwinkel sieht.
Ominös, das Ganze.
Gruß, Xe
Hallo,
ich hab ja gestern in den Nachrichten verfolgen können, was da so abging.
Der Vater sollte sich da auch an die Nase packen, da er die Presse und Tv eingeschalten hat und die auch zum Zeitpunkt X zum Wohnhaus bestellt hat.
Daß da die Wogen überschwappen ist kein Wunder.
Das berechtigt aber die Polizei und den Gerichtsvollzieher nicht das Kind wie einen Schrank zu behandeln, den man mal schnell mit Gewalt ins Auto stopft.
Da ist ja das Problem!!!!
Der Junge wurde wirklich gequält.
Der Vater hatte natürlich auch die Pflicht das Kind der Mutter zu übergeben und hat diese Szene bewußt in Kauf genommen.
Übringens das Kind ist am Abend von der eigenen Mutter mit Hilfe der Polizei aus dem Krankenhaus entführt worden.
Möchte mal wissen was für einen Schaden so eine Kinderseele abbekommt.
Ich sag nur Irrsinn von Mutter und Vater, alles auf dem Rücken der Kinder auszutragen :exclam:
Gruß Melly :mad2:
Tag,
die Hintergrundinformationen sind sicherlich dürftig. Mir ist das mit dem TV Team ebenfalls aufgefallen. Aufgefallen ist mir aber auch, das der Bub seit 1999 bei seinem Vater lebt ! Wieso kommt jetzt die Mutter auf den Gedanken, den Bub pfänden zu lassen ? Einerseits könnte es ein Länderübergreifendes Problem gewesen sein, die Zuständigkeiten in den Griff zu bekommen. Andererseits sind Kinder in Schweden, nichts anderes, als in Österreich, oder sonstwo - es sind Kinder und diese sind als solche zu behandeln .
Sollte das TV Team von dem Vater eingeschaltet worden sein, so kann ich das verstehen, kämpfen denn nicht auch viele hier mit allem was RECHT ist ?
Fraglich ist für mich noch der Punkt des grösseren Bruders, ist der auch der Sohn der Mutter, die die Pfändung veranlasst hat ?
Sollte dem so sein, warum klagt die Mutter nicht für beide ? Was auch noch zu bedenken ist, das sich dieNachbarn Pro Kind eingesetzt haben, das hätten sie kaum getan, ginge es dem Kind schlecht.
Der Bub hat eine Abwehrhaltung gegenüber der Mutter, unter anderem hat er ihr wohl gestern in die Hand gebissen.
Wie auch immer, diesen Selischen Schaden wird der Kleine nie mehr los.
Glückwunsch an alle Beteiligten
Ps: Sermon.
Wie kann man eigentlich ein Kind entführen, wenn man das gemeinsame Sorgerecht, ohne Absplittung in Form des Aufenthaltsbestimmungsrecht hat ?
Abgesehen, das man die Interessen des Kindes, wie das Umfeld, Freunde, Schule, Kindergarten aussen vor lässt.
Danke
Moin,
kann man de jure nicht. Eine entsprechende Anzeige lag bereits gegen mich vor (wohlgemerkt: es war Umgangswochenende, und KM behauptete, ich hätte die Kleine eine Stunde zu spät wiedergebracht und schickte mal eben die Polizei bei mir vorbei). Beide Sorgeberechtigten sind de jure gleichberechtigt, sofern nicht ein Teil des Sorgerechts eingeschränkt wird (z.B. ABR).
Gruß, Xe
Hi,
ich kopiere mal folgenden Absatz rein:
Manch Exekutiv-Beamter wunderte sich hinter vorgehaltener Hand über das Vorgehen der Justiz: "Wenn wir einen Verbrecher bei der Festnahme so behandeln, haben wir sofort Probleme mit unserer Disziplinarabteilung!"
Dazu kann ich nur sagen, den Nagel auf den Kopf getroffen!
Gruß
Yvo
