Moin,
das Problem sehe ich eigentlich weniger darin, dass es ist, wie es ist, sondern dass diese Kuren quasi jeder bekommt, der "nur" alltäglich belastet ist. Für Mütter/Väter, die tatsächlich komplett überbelastet sind, finde ich das nicht falsch, was wäre sonst auch der Sinn der Kur, wenn nicht die Belastung raus zu nehmen um wieder einen Grundstock an Ruhe, Kraft und Fitness zu bekommen.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin,
danke für euer Feedback bzgl. der Mutter-Kind-Kur. Bin zwar ein wenig geschockt, über das, was ich da lesen musste, aber zumindest weiß ich jetzt, was mich erwartet. Wirklich heftig und ich weiß echt, was so eine Kur bringen soll, wenn das Verhältnis zwischen Mutter und Kind ganz offensichtlich mehr als gestört ist. O.K., eigentlich weíß ich es ja doch, denn wahrscheinlich wird meine Ex in ihrer Meinung gestärkt, dass ich an allem Schuld bin, zurückkehren. Na ja, eine Änderung der Situation wird dies allerdings nicht bedeuten, aber leider, leider auch keine Verbesserung. Sollte meine Ex mir irgendwann mal mitteilen, in welcher Einrichtung (früher hießen die doch "Müttergenesungsheim, oder?) dieser Joke stattfinden soll, werde ich meinen Sohn an einem der WE´s auf jeden Fall mal besuchen. Bin schon jetzt gespannt, was er mir berichten wird :phantom:
Mal kurz zu eurem Rat mit der Psychologin meines Sohnes in Kontakt zu treten: Ich habe ihr gestern Abend noch eine Mail geschrieben und um einen Gesprächstermin gebeten. Und siehe da, schon heute bekam ich einen Anruf und gleich einen 60-minütigen !!! Termin für den 12.12. angeboten. Unglaublich, denn die Wartezeit beträgt sonst meist 4-5 Monate. Könnte ja sein, dass sich Frau Dr. nicht mehr so sicher ist, dass ihre Diagnose richtig ist. Wundern würde es mich ehrlich gesagt nicht....
LG,
K.
Hi @ all,
irgendwie schafft es meine Ex doch seit Jahren immer wieder, das bereits Geschehene noch zu toppen 😡
Bedingt durch folgende Forderung der ach so geschundenen Ex wird mir jetzt mal wieder mit Entzug meines Sohnes bzw. Aussetzung des Umgangs gedroht:
Der Vater meiner Ex feiert an einem WE im Dezember seinen 60. Geburtstag. Soweit eigentlich eine durchaus angenehme Sache, das dumme daran ist nur, dass mein Sohn an diesem WE bei mir ist.
Vorab muss ich wohl kurz auf die Vorgeschichte eingehen, denn dann wird meine Sicht etwas transparenter. Die Eltern meiner Ex haben schon während der Beziehung nur versucht, finanziell von mir zu profitieren und sich ansonsten einen S.....ß für mich interessiert. Fürs Bezahlen war ich gut genug, aber das war es dann auch schon. Nach der Trennung standen sie voll hinter ihrer Tochter und daher war ich natürlich an allem Schuld. Sie haben mir damals jeglichen Kontakt zu ihnen untersagt, obwohl mich das eigentlich nicht so besonders gestört hat. Blöd war nur, dass meine Ex nach der Geburt unseres Sohnes ja noch bei mir wohnte und ich daher zwangsweise zwischen den Stühlen stand. Es gab daher so tolle Situationen wie die, dass ich meine Ex und unseren Kleinen zwar an Weihnachten zu ihren Eltern kutschieren durfte, aber das Grundstück / Haus nicht betreten durfte und daher drei Stunden an der Straße warten musste. 2004 ist meine Ex mal wieder umgezogen und da ihre tolle Planung wie immer für die Füße war, wurde dieser Umzug von mir und einem meiner Kumpel durchgeführt. Ihre Eltern mussten damals zwangsweise helfen, denn eine komplette Renovierung und einen Umzug schaffe auch ich nicht in drei Tagen.
Damals sind mir die beiden dermaßen hinten rein gekrochen, haben mir sonstwas von "Ach, ist ja doch alles schon lange vergessen." (Was????) erzählt und mich schon fast mit ihren ewigen Anrufen á la "Der Wasserhahn im Bad muss aber noch getauscht werden, aber bitte nur mir Markenware." zu Tode genervt. Nachdem ich mehrere hundert Euro und sie nicht einen einzigen in den Umzug investiert hatte, habe ich bis dato nie wieder etwas von ihnen gehört.
Im Oktober wurde mein Sohn fünf und wer hatte es nicht nötig, zu seinem Geburtstag zu erscheinen? Richtig, sein Opa, der Papa meiner Ex. Stattdessen zieht die gesamte Family bei jeder Gelegenheit über mich her und nimmt keinerlei Rücksicht auf meinen Sohn. Nix neues, aber trotzdem ziemlich extrem daneben.
So, also nun hatten wir letzte Woche folgende Situation: Meine Ex unterbindet mal wieder jeden - vom Familiengericht festgelegten - telefonischen Kontakt zu meinem Sohn. Am Samstag habe ich sie daher per SMS gefragt, was das nun schon wieder soll und bekam zur Antwort, dass sie irgendwie meine Nummer "verlegt" hätte und dass ich mich, wenn ich ein Problem hätte, doch telefonisch bei ihr melden soll. Ist ja was ganz neues, dass sie nun schon glaubt, mir bei "Problemen" helfen zu können...Na ja, ich habe sie dann mal angerufen und mir den Mist mit der nicht vorhandenen Nummer und ein paar Dutzend Lügenmärchen angehört. Während des Gesprächs eröffnete sie mir auf einmal die Sache mit der Geburtstagsfeier ihres Vaters und teilte mir mit, dass sie von mir verlangt, dass ich unseren Sohn Sonntag früh um 09.30 Uhr in einen ca. 70 Kilometer entfernten Ort bringe, da Opa will, dass Enkel fein mitfeiert. Ich habe erst gedacht, ich höre nicht richtig, denn warum soll ich mich für ihren Vater wiedermal zum Eumel machen, auf das halbe WE mit meinem Kleinen verzichten und Chauffeur der Familie spielen??? Das Beste war aber, dass ich little L. nicht etwa auf die Feier - wenn auch nur kurz - begleiten darf, sondern ihn an der Straße rauslassen soll. Wenn ich weg wäre, dann würde jemand der Familie rauskommen und ihn abholen :knockout: Mich möchte man dort nicht sehen.
Natürlich habe ich meiner Ex mitgeteilt, dass dies so ganz sicher nicht funktionieren wird, denn ich werde nicht mit meinem weinenden Sohn eine Stunde durch die Gegend fahren, um ihn dann an der Straße abzustellen, obwohl er lieber bei mir bleiben möchte und ganz sicher keine Lust darauf hat, sich wieder stundenlang erzählen zu lassen, was sein Vater doch für ein A...h ist. Ich kann euch gar nicht sagen, was mir meine Ex daraufhin erneut an den Kopf geworfen hat. Der Tenor (entschärft) war, dass ich ein dermaßen beschi...er Vater bin, dass mein Sohn mich gar nicht liebt,sondern nur zu mir kommt, damit ich nicht jammern muss, dass meine Ex mich ja nie geliebt hat und ständig fremdgepoppt hat (das wusste ich auch schon vorher!) und ich meinen Sohn nicht wieder sehen werde, wenn ich nicht auf ihre Forderung eingehe. So krank ist das, das kann ich kaum beschreiben!
Ich habe ihr angeboten, dass sie unseren Kleinen gerne am Sonntag früh hier bei mir abholen und auch mitnehmen kann, soweit er ganz klar äußert, dass er auf diesen dollen Geburtstag möchte. Sollte er sagen, dass er lieber bei mir bleiben möchte, dann wird er das auch tun. Die Antwort war natürlich nein, denn mein Ex-Bequemchen hat ja weder Bock mal früh aufzustehen, noch einen Umweg von ein paar Kilometern zu fahren.
Ich sehe es echt nicht ein, meinem Sohn sein WE mit mir zu ruinieren, nur weil es hier eine Geburtstagfeier gibt, die nur dazu dient den Enkel vorzuzeigen und meiner Ex ein Scheinchen zuzustecken. Um nichts anderes geht es nämlich!
Weiss echt nicht mehr, wie es weitergehen soll und schon gar nicht, wenn es mal um wirklich wichtige Dinge geht und ich nicht so spure, wie meine Ex das gerne hätte. Aber diesen Gefallen habe ich ihr lange genug getan und tue es definitiv nicht mehr!
LG,
K.
Hi liebe Foris!
Bei mir hat sich leider viel getan und ich muss einiges einfach mal loswerden.
Vorweg: Ich weiß nicht, was ich noch tun soll und wer meinem Sohn und mir noch helfen soll. Der Wahnsinn meiner Ex macht auch uns langsam aber sicher zu Geiseln...
Folgendes macht mir schwer zu schaffen: Meine Ex hat ja für Januar diesen Jahres eine Mutter-Kind-Kur verordnet bekommen. Sie hatte wohl wirklich eine Art Urlaub incl. aller Schikanen auf Staatskosten erwartet, aber wohl nicht bekommen. Am WE vor der Kur war mein kleiner bei mir und hat mir sehr deutlich mitgeteilt, dass er keine Lust auf die Kur hat, da er mich solange nicht sehen kann. Obwohl die Klinik fast 500 Kilometer entfernt war, hätte ich ihn besucht, wenn mit meiner Ex eine Absprache diesbezüglich möglich gewesen wäre. Aber wie immer Pustekuchen, denn keine Mitteilung, ob sie gut angekommen sind, auf SMS-Nachfragen von mir tagelang keine Reaktion, auf die Bitte, mir doch die Telefonnummer zu schicken, erst tagelang keine Antwort, dann eine falsche Nummer, wieder tagelang keine Antwort und dann endlich die korrekte Nummer. Nach 10 Tagen Kur habe ich dann zwar sie erreicht, aber unseren Sohn nicht, da er angeblich um 19.00 Uhr schon geschlafen hat. So und jetzt kommt´s. Ihre erste Ansage war, dass sie am nächsten Tage nach Hause fahren würde, weil die Kur einfach nur Kacke ist. Kein Luxus, kein Solarium, das Essen ist nix und das Zimmer viiiieeeel zu klein. Ach ja, und außerdem wäre mein Kleiner ja über alle Maßen krank und würde immer nach mir fragen. Mal die Nummer schicken, hätte zumindest dieses Problem lösen können :knockout: Kapiert sie aber nicht...
Auf meine Frage hin, was unser Sohn denn hätte, kam nur, dass die Ärzte vor Ort nichts feststellen können, aber sie ist sich sicher, dass es an der Umgebung liegt. Vielleicht hat sie ihn mit ihrer Anwesenheit ja auch einfach nur krank gemacht? Who knows.. Fakt ist, dass sie sich von ihrem momentanen Liebessklaven am nächsten Tag hat abholen lassen (hatte ich schon erwähnt, dass es mal wieder einen neuen "Ersatzpapa" in ihrem Leben gibt?) und siehe da, little L. ist doch direkt am nächsten Tag wieder erst in den Kindergarten und dann zur Tagesmutter abgeschoben worden. Todkrank? Wohl kaum, denn auch sein Kinderarzt vor Ort konnte nichts ausser einem leichten Husten feststellen. Zur Linderung bekommt er natürlich sofort wieder zwei verschiedene Asthma-Sprays. In der über alle Maßen übertriebenen und die Gesundheit meines Sohnes gefährdenden Verabreichung von Medis ist meine Ex ja schon immer ungeschlagen. Wie praktisch, dass ihre Stiefmutter in einer Apotheke arbeitet. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass Exchen wohl ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten hatte, dessen Ausgang ihr wohl nicht gepasst hat. Die Wahrheit kann aber auch wirklich hart sein... Und wie immer rennt sie davon, bricht ab, macht sich vom Acker und sucht weiter nach irgendjemandem, der ihr endlich nach dem Mund redet. Gefunden hat sie diesen einen in der Vergangenheit im hintersten Eck noch immer, leider.
Nach der vorzeitigen Rückkehr der beiden habe ich alles versucht, um endlich mit meinem Sohn zu sprechen, leider dank ihr ohne jeden Erfolg. Am letzten WE war der Kleine bei mir und dermaßen durch den Wind, dass ich es kaum fassen konnte. Er hat sich supi gefreut, Papa wiederzusehen, aber so nah am Wasser gebaut habe ich ihn noch nie erlebt. Freitag Abend saß er bei mir auf der Couch und ich musste noch schnell mit unserem Hund raus. Er wartet dann immer ganz tapfer und hat noch nie Unsinn gemacht während ich draußen war. Ich wollte gerade gehen, als little L. noch ein Küßchen wollte. Als ich ihm dieses gab, habe ich zu ihm gesagt, dass ich mich wirklich freue, dass er bei mir ist. Anscheinend war dies schon zu viel für ihn, denn er hat ganz bitterlich angefangen zu weinen und sich an mich geklammert. Ich hatte wirklich Mühe, ihn zu beruhigen und ihm wenigstens ein paar kleine Worte zu entlocken, Er war komplett aufgelöst und hat immer nur Dinge wie "Papa, ich habe Dich so vermisst." und "Die Mama hat nie Zeit für mich gestammelt." Das war echt schrecklich und ihn so leiden zu sehen, hat auch mir sehr weh getan. Es gab noch viele Tränen an diesem Abend (als er im Bett war auch bei mir), aber am nächsten Tag war er so dermaßen lieb und liebevoll, dass ich hautnah spüren konnte, wie glücklich er war. Es war ein wundervolles Wochenende, nur leider konnte ich ihm die Frage danach, weshalb er nicht bei mir wohnen kann, wieder nicht ausreichend beantworten konnte. So klein wie er ist, so sehr erkennt er aber selbst schon die Zusammenhänge, denn er sagte selber, dass die Mama Schuld daran ist, weil sie dies nicht wolle. Ein unerfüllter Kinder- und Papawunsch mehr ;(
Das trotzdem schöne WE fand aber ein jähes Ende, als es Zeit war wieder in Richtung Mama zu reisen. Mittlerweile bekomme ich die Fahrt etc. mit ganz viel gutem Zureden gut hin, aber meine Ex schafft es immer wieder, den Abschied für alle unerträglich zu machen. Diesmal war es ziemlich heftig, denn lillte L. hat als ersten Satz zu ihr gesagt, dass er bei mir bleiben möchte. Das bedeutet für sie definitiv Krieg! Ihr Neuer, von dem ich seit Monaten maximal die Füße kenne, da er mir mehr als aus dem Weg geht, hatte sich wohl offenbar ihm Klo eingeschlossen, welches direkt gegenüber der Eingangstür liegt (welch ein Depp....bringt meinen Sohn jeden Abend ins Bett, kann mir aber nicht in die Augen schauen). Meine Ex war sehr ungewohnt aufgedonnert und sagte irgendetwas wie "Wir müssen noch auf eine Party, mach Dich (ich) sofort vom Acker". Mit einem Fünfjährigen um 18.00 Uhr auf eine Party gehen? Na klasse! Ihr Wunsch in Bezug auf mein Verschwinden (auch wenn ich das nicht anders kenne) stoß bei unserem Sohn auf ziemlichen Widerstand, denn er wollte mich nicht mehr loslassen und fing erneut an zu weinen. Und zwar ziemlich stark. Ich habe ihm immer wieder gut zugeredet, aber er wollte nicht bei seiner Mutter bleiben und ließ sich nicht beruhigen. Ich kenne das schon aus der Vergangenheit und fühle mich immer total hilflos, ich kenne auch meine Ex in diesen Situationen, die immer nur teilnahmslos daneben steht, aber diesmal hat sie es echt übertrieben. Mitten in dieser schwachsinnigen Situation, des weinenden Sohnes in des Armen des Papas, des im Klo eingeschlossenen neuen Stechers und der sich wie immer nicht angesprochen fühlenden Mutter schrie sie auf einmal "Ich habe keinen Bock mehr auf dieses ganze Scheiße! Ich habe es so satt! Sorge endlich dafür, dass dieses verf...te Balk sein Maul hält!". Mein Sohn hat gezittert, er hat unter jedem einzelnen Wort seiner Mutter gelitten, er ist innerlich ein Stück mehr zerbrochen. Meine Ex wollte sich gar nicht mehr beruhigen, immer wieder schwachsinnige Dinge á la "Da will ich einmal auf eine Party und wer ist mir im Weg? Du!". Zwar habe ich versucht sie - aus der Entfernung - zu beruhigen, aber keine Chance. Fast 20 Minuten hatte ich meinen Sohn im Flur im Arm, habe seine Tränen getrocknet und versucht, ihm die Situation etwas leichter zu machen. Ex saß die ganze Zeit fluchend im Wohnzimmer, ihr Neuer war immer noch einen Meter entfernt eingeschlossen im Klo. Fast schon lustig, wenn da nicht gerade eine Kinderseele zerbrechen würde ;(
Die Situation wurde von Ex abrupt beendet, indem mein Sohn mir entrisen wurde und ich zur Tür hinausgestoßen wurde, Das anschließende Geschrei und Weinen meines Sohnes höre ich noch heute. Am Fenster hat er mir noch gewunken und in mir ist alles angeschwollen. Aber als Papa gilst Du ja als aussterbende Speezies, weshalb auch hier mal wieder Zurückhaltung und Leidensfähigkeit angesagt ist. Bloß keinen Fehler machen und das tun, was Du in solchen Situationen gerne tun möchtest.
Seitdem habe ich um ein Gespräch gebeten und keine Antwort von meiner Ex erhalten. Stattdessen meinte ihr Neuer, mich spät am Abend bestellen zu können. Was hat er, den ich ja noch nicht einmal kenne, damit zu tun? Und welches Recht hat er, mit mir über meinen Sohn zu sprechen? Narda...niente...gar keines, er ist sich sein Vater (auch wenn er so tut) und er ist auch nicht die Vertretung meiner Ex. Mit ihr muss ich reden und nicht mit jemandem, der in absehbarer Zeit sowieso das Weite sucht. Jedes Jahr ein Neuer....
Sorry, habe mal wieder viel zu viel geschrieben, aber ich kann einfach nicht mehr und ich weiss nicht, was ich noch tun kann, damit unser Sohn endlich ein normales Leben bekommt und nicht nur verbogen und def. versaut wird. Das hat keiner verdient und mein kleiner Prinz für mich am wenigsten.
Seine Mutter ist krank und braucht Hilfe, sie sollte in meinen Augen begutachtet werden. Kann ich das irgendwie erreichen? Und wenn ja, was kann ich dafür tun? Erneuten Termin beim JA habe ich seit heute, glaube aber nicht an wirkliche Hilfe.
Könnt ihr helfen?
K.
Hallo LucasDaddy,
da ihr GSR habt, hast Du schon mal darüber nachgedacht, ob littleL zu Dir wechseln könnte? Könntest Du die Betreuung sicherstellen?
Hab das jetzt alles mal überflogen und muss sagen, dass, wenn Deine Beschreibungen ihres Verhaltens stimmen, hier ein Kind völlig überfordert wird, erste, typische Reaktionen zeigt, und daher dringend zur Ruhe kommen muss.
Ruhe bedeutet nicht ohne Mutter. Aber das Kind sollte seine Zeit nicht länger überwiegend in solch einer Umgebung verbringen müssen.
Hast Du einen möglichen Antrag auf Übertragung des ABR mal prüfen lassen, bzw. denkst Du darüber nach?
Und wegen des ADHS: Ich würde dem Arzt, den Ärzten schlicht und ergreifend meinen Widerspruch gegen die Behandlung per Einschreiben/Rückschein schicken. Dann müssten sie nämlich erst mal die Ex nach einer Negativbescheinigung fragen. Da sie die nicht hat, müsste sie letztlich auf Zustimmung klagen. Und im Rahmen dieses Prozesses hast Du dann ausreichend Gelegenheit, die Vorkommnisse detailiert zu beschreiben, sodass die erforderlichen Rückschlüsse gezogen werden können.
Gruß
Krishna
Gruß
Krishna
Hi liebe Foris,
unglaubliche Verachtung der Rechte meines Sohnes und der meinen spielt sich gerade mal wieder ab.
Muss mir erstaml etwas von der Seele schreiben (ganz frisch, weil gerade erst passiert):
Ich habe soeben mit meinem Sohn telefoniert, nachdem ein Kontakt analog der gerichtlichen Vereinbarung wieder nicht möglich - da nicht erreichbar - durch die KM unterbunden wurde. Der Kleine hat sich wie immer gefreut, meine Stimme zu hören, KM hat wie immer im Hintergrund rumgemobbert und das Gespräch wo nur möglich gestört. Auf einmal sagte little. L. zu mir, dass er heute von ihrem Neuen den nackten Po versohlt bekommen hat. Im Hintergrund nur Schweigen. Ich habe mehrmals nachgefragt, ob und wie dies denn passiert ist und er hat es mir sehr genau geschildert. Getan hat er, zumindest seiner Aussage nach, nichts, der Neue meiner Ex sei wohl nur ausgerastet :gunman: Ich könnte ausflippen... Anschließend wollte meine Ex mit mir sprechen und hat mir kurz und knapp mitgeteilt, dass ich little L. am kommenden WE bei ihrem Neuen abholen soll! Sorry, aber was für ein kranker Shit geht denn hier ab??? Den Typen kenne ich gar nicht, da er sich seit Monaten vor mir versteckt und jetzt spielt er den prügelnden "Papa" für meinen Sohn und beleidigt mich in seinem Beisein? Am Telefon teilte ich meiner Ex mit, dass ich unseren Sohn nicht bei fremden Leuten abholen werde und er hat im Hintergrund etwas gebölckt wie "Was will der Wi...er denn noch???". Wenn es nach mir ginge, dann würde er die nächste Woche gar nicht überleben und jetzt soll ich meinen Sohn bei ihm abholen, weil Exchen mal wieder was anderes vorhat und little L. nun auch noch, quasi in Vertretung, schlagen lässt, damit sie auf der sicheren Seite ist?
Ich muss das erstmal verdauen, denn irgendwie wird mir langsam aber sicher alles was von dieser Seite kommt zuviel und ich weiss nicht, wie mein Sohn das aushalten kann oder soll ;(
Ist alles ein wenig konfus im Móment, ich weiss. Spiegelt aber mein Inneres wider und mir fehlen leider auch die Worte, denn Worte alleine reichen hier nicht mehr aus.
Letzten Freitag hatte ich einen Termin beim "Sachbearbeiter" meines Vertaruens beim JA, weil meine Ex vor zwei Wochen komplett ausgerastet ist als ich unseren Sohn nach dem WE zurückbrachte. Sie hat ihn, weil er geweint hat und nicht bei ihr bleiben wollte, als ver.... Balg beschimpft und ist komplett abgedreht. Ihr Neuer hatte sich im Klo eingeschlossen und ist nicht rausgekommen, obwohl ich fast eine halbe Stunde brauchte, um little L. im Flur - 50 Zentimeter entfernt von der Klotür - einigermaßen zu beruhigen. Auf einmal entriß sie mir meinen Kleinen und schmiß mich raus. Kindeswohl? Wohl nur ein Fremdwort...
Der SB vom JA riet mir, erneut das ABR zu beantragen und will meine Ex in der kommenden Woche ohne Ankündigung besuchen. Er sagt selber, dass sie def. zu keiner Einsicht bereit wäre, aber wenn sie nicht - so Gott will - vor seinen Augen ausflippt, kann er auch nicht viel machen. Danke Deutschland, danke Frau Merkel und Frau von der Leyen, dass ihr unsere Kinder untergehen lasst! Danke!!!
Sorry, aber nicht mit mir!!!
Greetz,
K.
Hallo LucasDaddy,
Mann oh Mann - habe gerade Deine Geschichte gelesen und bin völlig geschockt, was da mit deinem Sohn passiert. Ich habe nicht den Eindruck, daß Du dramatisierst, ich glaube Dir jedes Wort. Da muß was passieren und zwar schnellstens !
Es kann doch nicht sein, daß in so einem Fall der JA-Mitarbeiter erst nächste Woche einen "Besuch" machen will. :knockout:
Was da passiert, ist aktuelle und permanente Kindeswohlgefährdung. Mach dem Jugendamt Beine, daß sie jetzt und schnell handeln. Möglichkeiten wie Inobhutnahme etc. haben sie doch. Falls das nicht funktioniert, es soll ja Väter geben, die in solchen Fällen ihr Kind einbehalten. Amtliche und gerichtliche Klärung folgt in beiden Fällen später.
Ich kann nur nochmal deutlich sagen: Tu jetzt was und laß Dich nicht hinhalten. Dein Sohn erlebt Schreckliches. Hol ihn da raus.
VG, xyz
Hallo LucasDaddy,
wenn das JA einen Antrag auf das ABR nahe legt, dann ab zu Gericht. In ihrer Stellungnahme ans Gericht können sie dann zwar nicht von eigenen Beobachtungen sprechen, aber sie können sehr wohl sagen, dass die angegebenen Sachverhalte in ihren Augen eine Gefährdung darstellen, wenn sie zutreffen, und daher abgeklärt werden müssen.
Das Gericht wird das wahrscheinlich per Gutachten klären lassen, aber littleL dürfte wohl alt genug sein, um bestätigen zu können, dass er nun auch noch vom Next verprügelt wird, oder? Das genaue Alter kenne ich nicht, folgere aber aus dem Beginn Deiner Geschichte, dass er schon durchaus Fragen beantworten kann.
Und ob sie das KInd nun selbst oder durch den Next schlagen lässt, ist so oder so eine Kindeswoglgefährdung. Von ihr nur zu kurz gedacht.
Gruß
Krishna
Gruß
Krishna
Hi xyz,
hi Krishna,
danke für eure Antworten und ihr habt beide ganz sicher Recht. ABR hatte ich 2007 bereits beantragt, als es offenbar wurde, dass mein Sohn von seiner Mutter und deren damaligem Lebensgefährten geschlagen und mißhandelt wurde. Leider ohne wirklichen Erfolg, da der Richter der Meinung war, dass es durchaus möglich ist, daß meine und little L.´s Schilderungen stimmen, aber es gab - natürlich - keine Zeugen außer Photos und die Aussage meines Sohnes, die einfach nicht als sachdienlich eingestuft wurden. Klar war dem Richter aber schon, daß mein Kleiner lieber und besser bei mir leben würde, aber die Gottheit "Mutter" hat wohl einfach einen klaren Vorteil.
Mittlerweile ist mein Sohn fünf Jahre alt und kann sehr genau sagen, was los ist. Damals war er noch drei und es war definitiv etwas schwierig ihn als Zeuge heranzuziehen. Das JA sieht das zum Glück ähnlich, ob es aber wirklich hinter mir und meinem Sohn steht, weiß ich nicht. Schlechte Erfahrungen diesbezüglich habe ich ja schon machen dürfen. Trotzdem habe ich dem SB heute gemailt und alles geschildert und ihn gebeten, AKTIV und PRÄVENTIV tätig zu werden, wenn er vor Ort ist. Wenn nicht, dann werde ich meinen Kleinen auf eigene Faust befreien, denn ich kann ihm seine naive und selbstzufriedene Mutter nicht mehr als Verantwortliche für sein Wohl zumuten. Das Leiden meines Sohnes dauert nun schon mehr als vier Jahre an und es ist keine Besserung in Sicht, aber es MUSS enden. ABR werde ich erneut beantragen, auch wenn ich momentan nicht weiß, wie ich den Prozeß bezahlen soll. Brauche ich dafür überhaupt zwingend einen Anwalt? Der beste Anwalt meines Sohnes bin ich und die 2007 beauftragte Anwältin hat meine Schriftsätze sowieso nur kopiert und mir dafür 350,- € berechnet. Es ginge also auch ohne... Geht es?
Und noch etwas: Den LG meiner Ex werde ich wegen Kindesmißhandlung anzeigen, da ich meinem Sohn absolut vertraue und glaube. Er erzählt mir soetwas nicht aus Spaß, sondern nur als Hilferuf! Ich habe ihn gehört, mein Schatz, und er wird nicht verhallen...
Schiss habe ich aber trotz allem, denn wenn es diesmal nicht für das Kind sondern nur gegen den Vater entschieden werden sollte, dann sehe ich schwarz für meinen Kleinen ;(
Diese Woche wird etwas passieren, was, werde ich hier posten.
Drückt little L. und mir die Daumen, wir brauchen das!
LG,
K.
Hallo LucasDaddy,
Du kannst einen Prozess auch allein führen. Dabei solltest Du darauf achten, dass Du dich auf die Schilderung der konkreten Ereignisse beschränkst und eigene Wertungen herauslässt. Das wird nicht so gerne gesehen, wenngleich es sehr verständlich ist.
Du kennst Dein Kind am Besten. Wenn Du keinerlei Zweifel an seinen Erzählungen hast, dann wird es im Rahmen einer Glaubhaftigkeitsbegutachtung auch dabei bleiben.
Vorsichtiger wäre ich, wenn das Thema Mama und LG schon häufiger auch Gegenstand Eurer Gespräche war, denn manchmal reden Kinder dann nach dem Mund. Bin kein Psychologe, aber wenn littleL merkt, dass seine Chancen auf einen Wechsel zu Dir steigen, wenn er Dir den notwendigen Stoff dazu liefert, dann wirds kritisch. Wie gesagt, kann ich nicht beurteilen, aber ich habe auch ein Kind in diesem Alter und was es so manchmal zusammen fabuliert, da muss man echt versuchen, peinlich genau zu trennen. Aber ich denke, das weißt Du auch.
Gruß
Krishna
Hast Du dem SB vom JA mal eine Art Protokoll über die gesamten Vorfälle geschickt?
Gruß
Krishna
Hallo LucasDaddy,
ich würde nicht an einem Anwalt sparen, echt nicht.
Den ganzen Schriftkram kriegst du mit Sicherheit auch alleine hin. Aber eine Gerichtsverhandlung hat ihre eigene Dynamik. Da ist ein rethorisch guter
Anwalt viel Wert wenn du nicht untergehen willst.
Gruß
Bart
Hallo Daddy von Lucas,
ich schicke dir mal eine Portion Kraft und vor allem: Besonnenheit!! Bitte nichts voreiliges unternehmen. Das könnte nach hinten losgehen.
ich mein ja nur wenn ich das lese...
Wenn nicht, dann werde ich meinen Kleinen auf eigene Faust befreien, denn ich kann ihm seine naive und selbstzufriedene Mutter nicht mehr als Verantwortliche für sein Wohl zumuten.
Diese Woche wird etwas passieren, was, werde ich hier posten.
ist natürlich nur ein Zitat, herausgerissen aus dem Kontext, aber trotzdem...Besonnenheit und trotz allem einen kühlen Kopf bewahren, kann nicht falsch sein.
Wenn ich so überlege, würde ich auch lieber einen Anwalt nehmen, damit nix schiefgeht.
hast du denn eine Strafanzeige gestellt, konnte was bewiesen werden (ärztl. Untersuchung?)?
Viel Glück auf deinem weiten Weg, der schon so lange dauert.
und ich wünsche dir und deinem Sohn das beste, und dass für das Kind eine gute Entscheidung getroffen wird!
LiGr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Liebe Foris,
ich weiß, ich bin euch ein Update schuldig, aber mir fällt es momentan schwer, zu schreiben. Deshalb auch nur kurz:
MA vom JA hat mir ja bei unserem Termin zugesagt, dass er ohne vorherige Terminabsprache mit der KM ihr einen Besuch abstatten wird. Er hat sogar noch groß getönt, dass er auch mehr als nur einmal die Lage checken wird, sowieso, wenn er sie nicht antreffen sollte. Letzte Woche habe ich ihn mindestens zwei Dutzend Mal angerufen, aber nie erreicht, kein Rückruf, keine Info per Mail oder ähnliches. Letzten Freitag dann doch endlich ein Telefonat, in welchem er mir mitteilte, dass er mit der KM einen Termin für Anfang März vereinbart hätte. Vorher hat sie wohl keine Lust/Zeit, was auch immer. Also alles wie vor zwei Jahren, denn nix war´s mit unangekündigt vor der Tür stehen, nix war´s mit zu vermeiden, dass mein Kleiner wieder komplett geimpft und verbogen wird, damit er bloss nicht die Wahrheit sagt. So ein :knockout:
Der Typ ist dermassen verlogen und arbeitsfaul, dass stinkt echt wie Laterne ganz unten. Das Bedrückenste ist aber, dass er bei meinen Terminen mit ihm immer regelrecht heroisch tut und immer Schlagworte wie "Kindeswohl" und "Sie wissen ja gar nicht, was ich alles bewerkstelligen kann" raushaut. Letztendlich interessieren ihn die Kinder doch einen Dreck, Hauptsache einen nine to five-Job haben und seinen eigenen Ar..ch retten. JA eben :gunman:
Den kann ich wohl vergessen und muss weiter zusehen, wie little L. leidet und als Waffe missbraucht wird. ABR werde ich aber trotzdem erneut beantragen, weiss aber momentan nicht wie, denn mir fehlt das Geld für einen Anwalt. Die ganze Sache zermürbt mich, ich bin nur noch schlecht drauf, hoffnungslos und depressiv. Meine Arbeitsleistung leidet darunter und alles in allem bin ich nicht mehr der, der ich mal war und gerne wieder wäre. Einfach alles zu viel für meinen Sohn und mich und ich fühle mich nur noch hilflos gefangen in diesem kinderfeindlichen System. Er tut mir so leid ;(
Gute Nacht und schön, dass es euch gibt!
K.
Hi,
also erstens mal würde ich in Zukunft immer mindestens einen Zeugen mitnehmen, wenn ich das Kind abholen oder zurückbringen würde, aber möglichst so, dass es nicht auffällt (kann man evtl. von draußen mithören, oder die Übergabe an der Haustüre machen?).
Auch beim Telefonieren ggf. jemand haben der mithört. Mitschneiden geht ja nicht, aber wenn Du auf Lautsprecher telefonierst (was weiß ich, Krampf in der Hand, kannst Hörer nicht richtig halten)...
Dann wegen dem ADS:
Es kann sehr gut möglich sein, dass Dein Sohn bei Dir die Symptome nicht so stark zeigt, weil es bei ADS immer sehr auf das Umfeld ankommt.
Mein kleiner hat sein ADS von mir geerbt (noch nicht vom Arzt diagnostiziert, er nimmt keine Medikamente), und seit ich um mein ADS weiß, und weiß wie man mit mir umgehen muss, kann ich auch viel besser mit ihm umgehen, und wenn er bei mir und meiner Freundin ist, merkt man es ihm auch nicht soo oft an.
Bei seiner Mutter, die eben nicht so gut damit umgehen kann, weil sie es eben auch nicht von sich selbst kennt, und meine Ratschläge nicht so ernst nimmt, wie sie vielleicht sollte, kommen seine Symptome viel öfter und stärker zum Tragen. Eben so wie es war, als wir noch zusammen waren, und ich nichts von meinem ADS wusste.
Wegen den Medikamenten:
Wenn er Methylphenidat (Ritalin etc.) bekommen soll, dann lass das einfach mal geschehen. falls er ADS hat, wird es ihm helfen, mit seiner Umgebung und auch mit sich selbst besser klarzukommen. Und schaden wird es in dem Fall nichts, falls man nicht zu hoch dosiert, aber das merkt man dann.
Falls er kein ADS hat, wird es ihm nicht helfen, ihn nur hibbelig und reizbar machen, und dann wird Deine Ex die Behandlung sehr schnell wieder beenden.
Das MPH hat nämlich nur dann einen beruhigenden und ausgleichenden Effekt, wenn wirklich ein Dopamin-Defizit im Gehirn auftritt, ansonsten wirkt es genau gegenteilig, genauso wenn man es überdosiert.
Eine psychologische Therapie ist sicher sinnvoll begleitend zu dem ADS, und je älter das Kind bei Behandlungsbeginn ist, desto empfehlenswerter. Auch wenn das MPH die Hirnfunktion wieder einigermaßen normalisiert, muss man eben doch beigebracht bekommen, wie man nun mit einer normalen Gehirnfunktion umgehen kann. Vor der Medikation konnte man das ja nicht lernen, wie es andere Kinder können.
Was aber auch sehr wichtig für Dein Kind wäre, allerdings eher schwierig zu realisieren (weil sie es wahrscheinlich nicht annehmen würde), wäre ein Coaching für Deine Ex. Sie muss lernen, wie man mit einem ADS Kind umgeht.
ADS-ler nehmen die Umwelt ganz anders wahr als nicht-ADS-ler, und man muss ihnen viele Dinge teilweise einfach nur anders erklären. Man sollte immer mal wieder nachfragen, wie sie dies oder jenes aufgefasst haben, um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden.
Gerade Schuldzuweisungen wie z.B. "Wegen DIR kann ich nicht auf die Party" sind für ein ADS Kind sehr schlimm und sollten tunlichst vermieden werden. Mit solchen Aussagen kann man es sich mit einem ADS-ler für sehr sehr lange Zeit total verderben.
Allerdings sind ADS-ler sehr empfänglich für vernünftige Argumente, wenn sie ihnen so nähergebracht werden, dass sie diese auch verstehen.
Schade, dass ADS als Aufmerksamkeitsdefiziz bezeichnet wird.
Auffassungs- und Interpretationsstörung wäre wohl die bessere Bezeichnung gewesen.
Wenn Deine Ex sich die Mühe machen würde, sich mit diesem Aspekt des ADS vertraut zu machen, und sich dementsprechend verhalten würde, hätte sie wohl deutlich weniger Probleme mit Eurem Sohn.
Kann gut sein, dass Du einfach intuitiv ADS-gerechter mit ihm umgehst, und Ihr deswegen so viel besser miteinander auskommt.
Gruß
Orlando
Hi LucasDaddy,
wenn ich Deinen und Orlandos Beitrag lese, geht mir - sorry - so ein bißchen die Hutschnur hoch ! Und Dein Little tut mir leid.
Wenn Du die Schöntuerei und weiteres bei dem JU-SB erkennst (genau gefällig wie Dir gegenüber wird er sich Deiner Ex gegenüber verhalten, nur tun wird er nichts) heißt es jetzt und endlich etwas für little tun und nicht weiter abwarten und Dich selbst bemitleiden.
Zudem frage ich mich, wenn ADHS angeblich so sehr erblich bedingt sein soll, warum erhalten so viele Trennungskinder zu Recht oder Unrecht diese Diagnose ?
Zu Beginn schreibst Du doch schon, daß nicht little sondern Deine Ex begutachtet werden sollte.
Hier mal ein paar ganz konkrete Vorschläge, was ich Dir dringend raten würde:
1. Beim JA nach einem anderen SB fragen, am besten über den direkten Vorgesetzten oder noch eine Hierarchieebene darüber. Am besten persönliches Gespräch vereinbaren, Fakten schildern und auch warum SB-Wechsel sinnvoll wäre. Vielleicht bringt das zumindest so viel, daß dieser SB in die Puschen kommt.
2. Einen guten RA nehmen. Wenn Du kein Geld hast, kommt ja immer noch PKH in Betracht. Ohne hast Du doch in Deinem Fall gar keine Chance.
3. ABR und Begutachtung Deiner EX bzw. Erziehungsgutachten beantragen, d.h. Dein RA.
4. Dich um Deine seelische Verfassung via Therapie, Coaching o.a. kümmern. Wenn Du Dich hängen läßt, erreichst Du gar nichts.
5. Soviel Kontakt und Umgang mit Deinen Sohn wie nur möglich. Trägt auch dazu bei, das ABR zu bekommen.
Wenn Deine Schilderungen wahr sind, mußt Du aktiv was tun, um Deinem Sohn zu helfen. Nicht am St. Nimmerleinstag sondern jetzt.
Solltest Du dramatisieren kannst Du natürlich weiter abwarten gemäß Deinem Satz "schön, daß es Euch gibt". Diesen Schlußsatz finde ich in Deinem Fall sehr irritierend.
Gruß, xyz
Hallo xyz,
Zudem frage ich mich, wenn ADHS angeblich so sehr erblich bedingt sein soll, warum erhalten so viele Trennungskinder zu Recht oder Unrecht diese Diagnose ?
Dazu fallen mir mehrere Gründe ein:
1. Wird ADHS generell oft falsch diagnostiziert und zwar in beiden Richtungen.
2. Werden in Trennungskriegen sowieso mehr Probleme an die Öffentlichkeit gezerrt. So auch ADHS.
3. Kann sich die Symptomatik des ADHS durch die Trennung verschlimmern oder verdeutlichen.
4. Kann ein ADHS Kind auch eine Belastung sein, die eine Trennung auslösen oder forcieren kann.
5. Kann es sich lohnen ADHS, egal ob vorhanden oder nicht, als Unterhaltsbooster einzusetzen.
etc.
Alle diese Gründe sind unabhängig von der Frage ob ADHS erblich ist oder nicht.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi Orlando und danke für Deine Antwort,
aber nicht alles erscheint mir wirklich schlüssig und umsetzbar:
also erstens mal würde ich in Zukunft immer mindestens einen Zeugen mitnehmen, wenn ich das Kind abholen oder zurückbringen würde, aber möglichst so, dass es nicht auffällt (kann man evtl. von draußen mithören, oder die Übergabe an der Haustüre machen?).
Auch beim Telefonieren ggf. jemand haben der mithört. Mitschneiden geht ja nicht, aber wenn Du auf Lautsprecher telefonierst (was weiß ich, Krampf in der Hand, kannst Hörer nicht richtig halten)...
Ich versuche meinem Sohn am WE ein normales, alltägliches Leben zu bieten und dies wird ziemlich schwer werden, wenn ich Zeugen mit zu meiner Ex nehme. Eine Übergabe an der Haustür ist für mich gar kein Thema, da es schon so für mich und ihn schwer genug ist und dadurch sicherlich nur noch mehr dazu beitragen würde, dass für ihn Mama und Papa noch weiter entfernt sind als sie es sowieso schon sind. Und davon einmal abgesehen, werden solche Zeugen sowieso noch nicht einmal gehört, geschweige denn ernst genommen. Für das Telefonieren gilt wohl das gleiche, denn ich habe 2006 / 2007 Telefonate mitgeschnitten und weder das JA noch das Gericht wollten die Aufzeichnungen überhaupt hören. Und das, obwohl der Inhalt mehr als heftig war...
Zum ADHS: Deine Argumentation kann ich zum Teil verstehen, aber es ist ja so, dass es ausschließlich meine Ex ist, die immer auf diesem Thema herumreitet. Weder die diversen Tagesmütter, noch meine Familie und Freunde oder die Kinderpsychologin können bei little L. hierzu etwas feststellen. Nur meine Ex und ihre Freunde oder Bekannten, die ihr sowieso nach dem Mund reden. Und daher kann ich es nicht zulassen, dass mein Sohn mit Medis behandelt wird, die er einfach nicht braucht. Über die Ungefährlichkeit dieser Behandlung habe ich meine eigene Meinung und ich sehe dies etwas kritischer als Du. Zudem, wie soll es denn weitergehen, wenn meine Ex immer nur den für sie einfachsten und für little L. unpassensten Weg wählt? Heute helfen diese Medis nicht, dann müssen es morgen eben stärkere sein und übermorgen wird die Dosis noch weiter erhöht. Ganz offensichtlich eine Spirale, die meinem Sohn schadet und nur versucht die Symptome zu bekämpfen, aber die Ursache bleibt schön im Dunkel. Ich bin zwar kein Arzt, aber für diese Diagnose genügt eine ausreichende Portion an Verstand. Mit dem angeblichen Asthma meines Sohnes ist es ja kein Stück anders, denn obwohl erwiesen, dass er meine Allergien geerbt hat, hat meine Ex Hasen angeschafft, obwohl ich und auch er hochgradig allergisch auf diese reagieren. Sie will Hasen, er nimmt seitdem täglich hohe Dosen an Asthma-Spray. Aber nicht, wenn er bei mir ist, denn hier gibt es einen Hasen maximal im Backofen. Husten muss er auch ohne Spray trotzdem nicht. Schon komisch, was?
Es ist mir schon klar, dass ADHS ein schwieriges Thema ist und dass mein Sohn def. teilweisse auffäliger als der Durchschnitt ist, aber der Grund ist keine Erkrankung (wenn, dann wäre das nicht schlimm und ich würde einer Behandlung jederzeit zustimmen), sondern die Tatsache, dass er a) ein Trennungskind ist, dass nie Familie erleben durfte und dass er b) in seinen Gefühlen und Erwartungen nicht ernst genommen wird, sondern lieber unterdrückt und vernachlässigt wird. Ein Kind, dass dann nicht gegen den rebelliert, der ständig nur schreien, draufhauen und wegsperren kann, gibt es wohl zum Glück nicht.
Liebe Grüße,
K.
Moin xyz,
danke für Deine Antwort und genau deshalb, finde ich es schön, dass es euch gibt :thumbup: Auch etwas Dank darf ruhig einmal ausgesprochen werden, denn in meinen Augen ist es nicht selbstverständlich, dass Fremde an den Sorgen anderer Anteil nehmen und versuchen zu helfen. Ich finde das klasse und bin mir dann auch nicht zu schade, dies einfach mal auszusprechen.
Aber mal zurück zu dem etwas weniger amüsanten Teil. Der SB vom JA ist sicherlich so gestrickt, wie Du es sagst und ich werde def. versuchen, einen anderen zu bekommen. Ob der dann aber mehr im Sinne des Kindeswohls handelt, steht in den Sternen. Eine Krähe hackt der anderen ja schließlich kein Auge aus.... Aber gut, es war sowieso seine letzte Chance und er hat bzw. wird sie komplett vergeigen.
Auch mit dem RA hast Du Recht, aber ob ich PKH bekomme, weiß ich noch nicht. Momentan versucht das Amtsgericht gerade die 2007 gewährte PKH für den Umgangs- und Mißhandlungsprozeß zurückzufordern, da ich seit Beginn des letzten Jahres wieder arbeite. Damals hatte ich nach Jahren meinen Job verloren und konnte deshalb nicht zahlen. Heute gelte ich wieder als leitender Angestellter und verdiene - im Vergleich - auch nicht schlecht. Allerdings arbeite ich auch 60 Stunden pro Woche, trage Verantwortung für zig Mitarbeiter und kämpfe direkt an der Front. Vom netten brutto bleibt netto sowieso kaum was übrig und dann habe ich leider extrem hohe Verpflichtungen jeden Monat - teilweise auch noch dank meiner Ex (Unterhalt meine ich damit nicht). Na ja, da bleibt meist nichts bzw. nicht viel übrig. Wäre aber ja nichts besonderes, wenn in Deutschland auch Übernormalverdiener dazu gezwungen werden, die Hand zu heben, da die Einkommen nicht mehr zu den Lebenshaltungskosten passen. Aber ich werde schon einen Weg finden!
Ach ja, auf Dich scheinen meine Worte so zu wirken, als ob ich mich in erster Linie selber bemitleiden würde und in Resignation versinken zu drohe. Weisst Du, ich schildere hier nur das, was passiert - teilweise vielleicht dramatischer als es ist, weil ich es so erlebe - aber trotzdem ist es wahr und für meinen Sohn mit Sicherheit noch viel schwerer zu ertragen. Und nein, ich resigniere nicht, denn ich habe immer gegen das Unrecht gekämpft und nie etwas einfach hingenommen, nur weil meine Chancen eher gering waren. Dafür ist mir das Glück meines Sohnes zu wertvoll. Nur bist Du als Vater leider zu oft nur zweite Wahl und dir sind die Hände gebunden. Wäre dies endlich anders, dann wäre vatersein.de wahrscheinlich gar nicht nötig...
LG,
K.
Hallo Lucs Daddy,
über Deine Antwort bin ich froh, weil sie mir deutlich macht, daß Du little und Dich nicht hängen läßt.
Und natürlich ist Dank im Forum gut und wichtig. Ich bin ja auch froh, dieses Forum gefunden zu haben (leider erst viel zu spät). Besagter Schlußsatz von Dir kam bei mir nur so resigniert an - kann sowieso nichts machen aber schön, daß wir darüber reden können. Ich weiß jetzt, daß Du es anders gemeint hast und habe es auch so verstanden.
Es sind übrigens nicht nur Väter, die mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Es gibt auch Mütter - ich bin eine davon, die um ihren Sohn "kämpft" (obwohl das Wort hier nicht das passende ist). Von daher bin ich in einer ähnlichen Situation wie Du und weiß, welche Kraft und Nerven so was kostet und auch daß man manchmal kurz davor ist, aufzugeben.
Viele Grüße,
Sabine
