Hallo Ihr Lieben,
ich und mein Partner brauchen mal Eure Hilfe bzw. Eure Meinung dazu:
Die Kinder meines LG schlafen seit der Trennung von seiner Frau bei ihm im Bett.
Da wir nicht zusammen wohnen, ist das im Normalfall kein Problem.
Wir sehen uns in der Regel immer an den Wochenenden, an denen seine Ex die Kinder hat.
Wenn es in den ersten Monaten mal vorgekommen ist, dass ich übernachtet habe, obwohl seine
Kinder zuhause waren, habe ich alleine in einem anderen Bett geschlafen.
Nun war es in den letzten Monaten zweimal der Fall und da konnte mein LG seine Kinder (8 und 11) davon überzeugen,
dass sie in ihren eigenen Betten schlafen und ich "durfte" dann im Ehebett übernachten.
Dieses Wochenende hatten wir ein Problem mit dieser Lösung.
Da es dieses Mal 3 Nächte am Stück waren, hat mein LG den Kindern vorab angeboten, dass sie die erste Nacht bei ihm
im Bett schlafen dürfen und die beiden weiteren Nächte sollten sie in ihren eigenen Betten übernachten.
Sie waren ohne großes Tamtam einverstanden.
Ich schlief also am Freitag wie vereinbart in einem anderen Bett. Gestern (Samstag) sind die Kinder in ihre eigenen
Betten gegangen, der Jüngere schlief auch irgendwann dort ein, der 11-jährige konnte jedoch nicht einschlafen und
kam ständig daher. Schließlich hat mein LG um 1 Uhr morgens den Vorschlag gemacht, dass er bei uns im Bett
schlafen kann. Er war sofort einverstanden.
Heute wollte dafür der Jüngere bei uns schlafen....und deswegen gabs dann Stress!
Der Ältere wollte nicht alleine im Kinderzimmer übernachten, der Kleine hat aber auf Papas Bett bestanden und
irgendwann gabs dann Tränen.
Dann hätte der Ältere vorgeschlagen, dass wir alle zusammen im Ehebett schlafen (das groß genug wäre!), der Jüngere
war aber derart durch den Wind, dass er nur noch geheult hat und partout nicht wollte, dass ich auch bei ihnen schlafe.
Geendet hat alles darin, dass nun beide im Ehebett schlafen und ich wieder einmal in einem anderen Bett übernachte.
Glücklich sind wir nicht damit!
Und deswegen wollen wir gerne von Euch wissen, wie Ihr das seht!
Wie sollen wir das auf Dauer regeln?
Grundsätzlich ist es so, dass die Kinder kein Problem mit mir haben. Sie akzeptieren mich und wir hatten bislang auch noch
keine Streßsituation miteinander. Der heutige Tag war sogar sehr harmonisch, wir haben einen gemeinsamen Ausflug gemacht
und sehr viel Spaß miteinander gehabt.
LG
Smilla
Moin Smilla!
Jo - dasselbe Problem hatte ich auch. Grundsätzlich muss man ja sagen, daß die Kids von Ausnahmen abgesehen eigentlich nichts im Elternbett zu suchen haben. Dafür haben sie schließlich ihre eigenen.
Aber ich denke Umgangsväter müssen da behutsam mit umgehen. Viele der Trennungskinder haben so ein Defizit in Nähe zum KV, daß es sich eben auch im Schlafwunsch niederschlägt. Allgemeinen Rat gibts dafür sicher keinen.
Zum einen denke ich, wenn beide Kids bei Euch sind, müsst Ihr bei beiden mit gleichem Mass messen. Darf der eine in Papas Bett, so darf man es dem anderen nicht verwehren. Ich habe diesen Schlafenswunsch bei meinem Kurzen (4) so gelöst:
Er darf immer die letzte Nacht, die er hier ist, mit in meinem Bett schlafen. Die Nächte davor in seinem. Wir haben das per Handschlag gedealt und er hält sich super dran. Ab und an bittet er natürlich um Ausnahme, die es aber (fast) nicht gibt bei mir. Besteht er zu krass auf Ausnahme, weil er beispielsweise nicht alleine schlafen will, so lege ich mich auf den Boden neben sein Bett und döse, bis er eingeschlafen ist. Dann schleich ich mich leise...
Greetz,
Milan
Moin
Was soll man jetzt antworten. Generell finde ich es nicht schlimm, wenn Kinder ab und an mal zu den Eltern ins Bett hüpfen, so wie Milan es schon beschrieben hat. Dieses sollte man aber auch altersmäßig staffeln und auch die Ursprungssituationen (Alptraum) mit einbringen.
Aber Grundlegend gilt:
Kinder sind keine Ehepartner und gehören somit auch ab einem gewissen Alter nicht mehr ins Ehebett.
Wenn du dich damit näher beschäftigen willst:
Grundlegend definieren die Eltern die Rolle des Kindes und oft beginnen die Eltern aus Scheidungsfamilien das Kind in die falsche Rolle zu drängen. Es fängt oft damit an, das das Kind bei einem Elternteil mit im Bett schläft, da der Elternteil es nicht gewöhnt ist, allein im Bett zu schlafen.
Diese Entwicklung beeinträchtigt nicht nur die >psychosexuelle Entwicklung< des Kindes sondern auch seine Rolle in der Gesellschaft. Das ist eine typisch traumatische Rolle, die zur Entwicklung von >Neurosen< führen kann, wenn ein Elternteil das Kind als Substitut für den Partner nutzen.
Ansonsten:
Sollte dein LG hier mal mit der KM sprechen, und ihr erklären, das das auf Dauer keine Lösung ist.
Gruß
Martin
Nachtrag :puzz: Ich sollte mein Interesse an der Sozialpädagogik aufgeben. Ich bin schon geschädigt......
Hey
also ich muß sagen ich finde es teils normal, wenn Kids MAL mit im Bett schlafen, wohlgemerkt mal, u das es natürlich grad bei Trennungskindern etwas schwierig ist ist auch klar...aber das wiederum auch alles nur bis zu einem gewissen Alter..
Aber dennoch, Kids sollten letztendlich in ihr eigenes Bett, was sicherlich für alle nicht schädlich ist..
Naja u mit einem neuen Partner u Kids gemeinsam im Bett, finde ich pers dann noch etwas weiter "bedenklich".
Letztednlich ist es eine Sache es den Kids zu erklären u auch eine reine fast schon "übungssache" die eventuell etwas Konsequenz voraussetzt ... schlimmstenfalls gibt es einige male etwas Nörgelei, aber letztendlich gewöhnen sie sich fix an ihr eigenes Bett, sollte allerdings auch früh geschehen, u das ganze nennte man dann auch "Grenzen setzten!"
8 u 11 Jahre ist da denk ich schon ein sehr "altes" Alter ...
Wenn ich mal bedenke das mein Ältester (jetzt 12 1/2) noch bei mir mit schlafen wollte..naja da kommt mir schon fast ein grinsen im Gesicht, u ich denke meinem Sohn würde es da nicht anders gehen, nein das ist wohl sicherlich alt genug, das sie nicht mehr wirklich mit ins Bett gehören..( u sicherlich gibt es Momente wo man mal "zusammen vorm Tv einschläft, weil man zusammen ne Film sieht u der doch etwas langweilig is :wink:, o gemeinsam in einem Zelt nächtigt, aber das wohl etwas völlig anderes)
Aber mit 11 Jahren, also das finde ich dann schon nicht mehr normal, das ein Kind da partou nicht in seinem Bett schlafen will...
Er solte da langsam die Grenzen setzen !!!
@PhoeniX
Ansonsten:
Sollte dein LG hier mal mit der KM sprechen, und ihr erklären, das das auf Dauer keine Lösung ist.
Dat versteh ich jetzt nich?!
Was soll denn der LG mit der KM klären was keine Lösung ist?!
bisher ist ja nicht die rede davon das das ebenfalls auch so bei der KM ist, sondern ja nur die Rede davon das es bei dem LG so ist..
Gruß
Jens
Hallo Smilla
Bei uns war das anfangs auch ein Problem.
Wir haben es dahingehend gelöst, dass die Kinder im Ehebett nur in Ausnahmefällen schlafen wenn ich bei meinem Partner zu besuch bin.
Unter "normalen Umständen" schläft jedes Kind in seinem Bett. Klar, Ausnahmen gibt es.
Was wir Ihnen angeboten haben ist ,dass Sie sobald Sie morgens aufwachen zu uns ins Bett zum Kuscheln kommen dürfen.
Davon wird mal mehr mal weniger gebrauch gemacht.
Aber Papa ärgern und Kissenschlachten machen, Kitzeln bis man kaum noch kann, dass macht den Kindern immer Spass 😉
Wenn ich nicht bei meinem LG bin, macht er auch mal ausnahmen und lässt die Kinder bei sich im Bett schlafen...
So passt es für alle.
Liebe grüsse
engelherz
Servus smilla!
Meine Frau und ich haben nun jeweils zwei Kids aus erster Ehe und ein gemeinsames und für alle Kids gilt gleichermaßen:
unser Ehebett ist unsers und die Betten der Kinder sind derer, jede(r) schläft dort, wo ihr (sein) Bett steht!!
Einzige Ausnahme(n): Krankheiten und Alpträume
Wir bringen unsere Kids nach wie vor ins Bett, wenn einem Kind nach Kuscheln ist, wird halt Mal gekuschelt (im Bett des Kindes) am WE verstärkt, dann gemeinsam im Ehebett.
Grüße ausm Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hallo smilla,
mir fallen da noch Einschlafrituale ein.
Es fällt den Kindern vielleicht leichter im eigenen Bett zu schlafen, wenn sie vor dem Einschlafen den Papa noch ganz für sich alleine haben.
Hier ist es so, daß die Mädels mit Papa noch kuscheln, erzählen oder eine Geschichte vorgelesen wird. Manchmal hören sie auch gemeinsam noch ein Hörbuch.
Inzwischen kann mein LG das Zimmer verlassen auch wenn die Kids noch nicht eingeschlafen sind.
Werden sie morgens wach kommen sie in unser Bett. Dann wird weiter gekuschelt, der Tag geplant oder eine Kissenschlacht gemacht.
Ich würde den Kindern das Schlafen im eigenen Bett schmackhaft machen. Gibt es Streitereien, Trotzreaktionen o.ä. gibt es eben weniger Gutenachritual.
Ich denke, die Kids haben das Alter um sie behutsam ans eigene Bett zu gewöhnen.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Ihr Lieben,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten!
Als ich Milans Antwort gelesen habe, wurde mir klar, dass ich noch ein bißchen weiter hätte ausholen sollen.... :redhead:
Das hole ich hiermit nach:
Mein LG ist alleinerziehender Vater, seine Jungs leben bei ihm und sind nur alle 2 Wochen übers Wochenende bei ihrer
Mutter! D.h. die zwei jüngeren Kinder schlafen seit der Trennung Jede Nacht in Papas Bett....(jetzt schon über ein Jahr!)
Ich habe selbst 2 Kinder, die aber nur ganz selten mal bei mir schlafen dürfen...zum kuscheln dürfen sie natürlich morgens kommen!
Das Problem ist, dass seine Ex immer wieder mal versucht, die Kinder vom Vater wegzubringen, damit
sie zu ihr ziehen.
Und der Jüngste hat nun gestern Abend eine Bemerkung gemacht, die meinen LG hellhörig werden ließ:
"Wenn ich gewusst hätte, dass wir nicht bei Dir schlafen dürfen, dann wäre ich gleich bei Mama geblieben"
Da hat mein LG natürlich Bedenken...
Wie bereits oben erwähnt, ist mein LG ein AE-Vater...aber er arbeitet natürlich sehr viel und hat nicht
so viel Zeit für seine Kinder, wie er es sich wünschen würde. Ich denke mal, dass das der Hauptgrund ist, warum
er ihnen diese nächtliche Nähe nicht nehmen will. Er kuschelt abends immer mit den Jungs und sie erzählen auch
noch ganz lange, oder löchern ihn mit Fragen usw.
Der Wikipedia-Artikel ist sehr interessant...
Das mit der KM habe ich allerdings auch nicht verstanden:
Die hat mit der ganzen Sache eigentlich nix zu tun...
Grundsätzlich bin ich ganz Eurer Meinung und denke auch, dass es langsam Zeit wird, dass seine Kinder
wieder in den eigenen Betten schlafen.....
Ich möchte aber nicht der Grund dafür sein....das würde bei den Kindern nur schlechte Gefühle auslösen!
LG
Smilla
Hallo Smilla,
in meinen Augen ist das "Bett" nicht die Ursache sondern lediglich das Mittel, ein Problem auszuleben. Und das heißt in meinen Augen, dass die Kinder scheinbar noch unter der Trennung leiden oder aber einfach zu wenig Zeit und Nähe mit ihrem Vater haben, was ja vielen AE-Familien so geht. Jetzt kommst Du auch noch in diese wenige Zeit "dazu" und nimmst ihnen in ihren Augen etwas weg.
Ich glaube, hier wird lediglich ein Machtkampf um die Positionierung in der Familie ausgefochten. Was klar werden muss ist, dass jeder von euch die "Nr.1" ist. Das heißt, die Kinder auf der Eltern-Kind-Ebene, Du auf der Paarebene. Keiner kann dem Anderen den Rang streitig machen, weil jeder in einer anderen Liga spielt.
Wie könnte Hilfestellung aussehen? *hm* Variante a) Gespräch mit Familienberatungsstelle o. ä. oder aber b) Familienkonferenz und ganz klar machen, dass niemand dem Anderen was wegnehmen will und soll und vielleicht einfach feste Nächte, wo man ausnahmsweise zusammen schläft und andere, wo das nicht der Fall ist.
Ich denke aber, dass sich aufgrund des Alters das Problem in kürzester Zeit von selbst lösen wird.
GLG LBM, deren Sohnemann nur morgens zum Kuscheln kommt und von selbst nie Anstalten macht, von klein auf (schade, manchmal :wink:)
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
@smilla!
Dann würde ich zusätzlich zu den "Ritualen" beim Zu-Bett-gehen evtl. die Jungs bei ihrer "Ehre" zu packen versuchen, z. B. Freunde von ihnen zum Übernachten einladen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie das recht schnell mega-krass-uncool finden, im Ehebett schlafen zu wollen. 😉
Abgesehen davon:
Ich möchte aber nicht der Grund dafür sein....das würde bei den Kindern nur schlechte Gefühle auslösen!
Wieso denn auch?? Es ist Papas Bett, wer bestimmt dann, wer bei ihm schläft oder nicht?
LBM´s Vorschlag mit einem Familien-Pow-Wow finde ich sehr zielführend, da können die Kids evtl. auch ihre Gedanken zu dem Ganzen einbringen und Euch damit evtl. das Eine oder Andere erhellen!
Viel Erfolg!
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
@LBM
Du hast wahrscheinlich nicht ganz Unrecht!
Es kann schon sein, dass sie Angst haben, den Vater an mich zu "verlieren".
Eigentlich ist es ja überhaupt nicht so....denn wenn ich da bin, dann mache ich mit den Jungs auch was...
radfahren, Gesellschaftsspiele, Flieger basteln usw.
Ich beschäftige mich mit ihnen meist dann, wenn ihr Vater sowieso keine Zeit hätte...
Und gerade der Jüngere, der gestern die größten Probleme gemacht hat, sucht meine Nähe
ganz gezielt. Er kitzelt mich ständig, freut sich drüber, wenn ich was mit ihm unternehme usw.
Trotzdem kann natürlich eine solche Angst in ihm sein....schon deswegen, weil die Mutter die
Familie einfach von heute auf morgen im Stich gelassen hat und somit seine bisherige Hauptbezugsperson
plötzlich nicht mehr greifbar war.
Mein LG wollte sowieso in den nächsten Tagen mit seinen Kindern darüber sprechen und eine Lösung suchen.
Ich bin schon sehr gespannt, was die Kinder da von sich geben werden!
@marco
Das mit den Freunden gab es schon öfter....an solchen Tagen schlafen die Kinder dann schon in ihren Zimmern.
Aber Du solltest mal das Gesicht vom Jüngsten sehen, wenn er mit glänzenden Augen davon spricht, bei seinem
Papa zu schlafen! 😉
Wieso denn auch?? Es ist Papas Bett, wer bestimmt dann, wer bei ihm schläft oder nicht?
Auch nach mehrmaligen Lesen verstehe ich diesen Satz nicht....hmm...stehe ich auf der Leitung?
Wäre lieb, wenn Du mir den nochmals erklären könntest!
LG
Smilla
Hey,
ich finde schon, dass der von Dir zitierte Satz seine Richtigkeit hat. ABER wenn der Vater das nur toleriert, weil er befürchtet, die Kinder könnten sonst zur Mutter abwandern, würde ich mal ganz energisch STOP! sagen, denn...
...heute ist es das Schlafen im Bett (oder wir gehen zu Mama)
... morgen das Handy, der Wochenendtrip oder die superduper Turnschuhe für 300 Euro (oder wir gehen zu Mama).
Klar ist die Angst da, aber ich würde davon abraten, mich aus Angst erpressen zu lassen. Das ist keine Basis für irgendwas.
Deshalb klare Botschaft: Ich möchte auch gern mit euch kuscheln, freue mich, wenn ihr am WE morgens kommt, aber ich schlafe so nicht gut und erholsam, ihr habt eigene Betten und deshalb möchte ich, dass ihr nur noch morgens kommt.
Es sei denn natürlich, KV will das aus nicht-erpresserischen Gründen.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
@smilla!
Ich meinte damit, dass Du Dir den Schuh nicht unbedingt anziehen musst; es ist an LG (gegenüber den Kids) zu "bestimmen", wer und wer nicht und dafür zu sorgen, dass dies auch ohne wenn-und-aber respektiert wird...
P.S.
Wenn die Kids sich die Freiheit nehmen, in ihren eigenen Betten zu schafen, wenn ihre Freunde da sind...wieso soll das ihr Papa nicht mit seiner Freundin in seinem Bett dürfen??
Grüße ausm Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Wieso denn auch?? Es ist Papas Bett, wer bestimmt dann, wer bei ihm schläft oder nicht?
Auch nach mehrmaligen Lesen verstehe ich diesen Satz nicht....hmm...stehe ich auf der Leitung?
Wäre lieb, wenn Du mir den nochmals erklären könntest!
Ganz einfach Smilla,
in Papas Bett bestimmt Papa wer wann dort schlafen darf. Bei euch sit es aber so, das die Kinder bestimmen wer nebem papa schläft. Nämlich dadruch das sie im eigenen Bett nicht einschlafen können oder einen schlechten Taum hatten doer sonstwas.
Was mir schon beim ersten lesen auffiel:
Ich hatte irgenwie noch im Hinterkopf das er AE ist, wußte es aber nicht mehr sicher und hab deshalb die Klappe gehalten.
Die Kinder schlafen einen Großteil der Woche bei Papa. Bist du nun da sollen sie auf einmal in ihre Betten. Für Kinder wirkt das wie eine "Abwertung" oder Vertreibung. Plötzlich steht für 2 Tage jemand anders an ihrer Stelle, nämlich die Freundin, repräsentiert dadurch das sie neben Papa schläft. Klar das sie da nicht begeistert sind.
Ich denke da liegt auch der Fehler deine Freundes. Da muß er umdenken. Klar Kinder leiden unter der Trennung, aber man macht es nicht leichter oder besser dadurch das man sie im Ehebett schlafen läßt.
Und der Jüngste hat nun gestern Abend eine Bemerkung gemacht, die meinen LG hellhörig werden ließ:
"Wenn ich gewusst hätte, dass wir nicht bei Dir schlafen dürfen, dann wäre ich gleich bei Mama geblieben"
Da hat mein LG natürlich Bedenken...
Und genaudaspassiert, wenn man nicht klarstellt wer das Bestimmungsrecht hat. Hierversucht ein Kind, aus seiner Sicht zurecht, den Vater zu erpressen. Wenn ich nicht das bekomme wie immer gehe ich zu Mama.
Ich denke da muß er behutsam aber bestimmt etwas tun. Bei uns z.B. habe ich immer Wert darauf gelegt das mein Bett mein Bett ist (egal ob ich AE war oder einen Partner hatte). Selbst wenn die Kinder krank sind schlafe ich eher im Bett bei dem Kind als umgekehrt. Je nachdem, welches Kind es grade braucht kuschle ich abends mit dem Kind in seinem Bett. lese gemeinsam oder rede. So ab und zu schleicht sich dann morgens mal ein Kind ins Bett zum 5 Minuten-Aufsteh-kuscheln.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Danke Marco und Tina für die Aufklärung!
Ich dachte mir ja schon, dass es so zu verstehen sein könnte....wollte aber sicher gehen 😉
Stimmt natürlich, mein LG und nicht die Kinder sollten dies bestimmen!
Er tut sich nur so schwer damit....hat (wie ja viele AEs) ständig ein schlechtes Gewissen...
Die Kinder schlafen einen Großteil der Woche bei Papa. Bist du nun da sollen sie auf einmal in ihre Betten. Für Kinder wirkt das wie eine "Abwertung" oder Vertreibung. Plötzlich steht für 2 Tage jemand anders an ihrer Stelle, nämlich die Freundin, repräsentiert dadurch das sie neben Papa schläft. Klar das sie da nicht begeistert sind.
Ich denke da liegt auch der Fehler deine Freundes. Da muß er umdenken. Klar Kinder leiden unter der Trennung, aber man macht es nicht leichter oder besser dadurch das man sie im Ehebett schlafen läßt.
Genau....das ist der Punkt!
Danke, dass Du das so klar formuliert hast....das wird meinem LG sicherlich ein Stück weiterhelfen!
P.S.
Wenn die Kids sich die Freiheit nehmen, in ihren eigenen Betten zu schafen, wenn ihre Freunde da sind...wieso soll das ihr Papa nicht mit seiner Freundin in seinem Bett dürfen??
Ja, genau das wärs 🙂
Juhu....nun kann auch ich mal "richtig" Zitate einfügen....besser spät als nie
Hey
Also wenn dein LG, AE ist, dann heißt das das die Kids auchb unter der Woche bei ihm schlafen, also dann eigentlich immer...u der älteste ist 11..also das halte ich dann schon mehr als bedenklich..sehr sogar..
Da sollte er als grad der betreuende Elternteil schnellstens mal etwas tun u schon gar nicht sich "erpressen" lassen..das Zauberwort heißt da dann einfach : "Grenzen aufzeigen" !!!
Gruß
Jens
Hallo Jens,
ja, die Kinder schlafen immer bei ihm...
Ich bin da ganz Deiner Ansicht....aber mir auch sicher, dass das nicht ganz von heute auf morgen
gehen wird.
Da müssen wohl beide Seiten noch dazulernen: Vater und Kinder!
LG
Smilla
Hallo Jens,
aber mit den Grenzen ist das immer schwer, wenn man sich in der Defensive fühlt. Ich denke, bevor (oder wenigstens zu gleicher Zeit) er Grenzen setzt, muss er sich selbst stärken, um nämlich auch mit einer ggf. folgenden "Erpressung" umgehen zu können. Ich glaube, wenn man Angst vor einer speziellen Reaktion hat, ist man sehr schlecht im "Konsequentsein".
Ich würde vielleicht langsam abspecken. Vorerst: Kinder unter der Woche, LG am WE, dann Kinder 3 Tage unter der Woche, dann vielleicht nur noch 1... sozusagen eine Art Entwöhnungsbehandlung.
Wahrscheinlich für Kinder und Papa..
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hey nochnmal..
Stimmt natürlich, mein LG und nicht die Kinder sollten dies bestimmen!
Er tut sich nur so schwer damit....hat (wie ja viele AEs) ständig ein schlechtes Gewissen...
Naja..mal ehrlich, das doch nur eine einfach Ausrede für ihn ..Grezen Aufzeigen u er ist derjenige der eben auch mal Konsequent sein muß, ansonsten komtm es auch schnell das seine Kids ihm auf dem Kopf rumtanzen...u ein schlechtes Gewissen muß u darf er deshalb nun wahrlich nicht haben..
Wenn er jetzt nicht langsam dann damit anfängt, wird er bald einige Probleme evtl. bekommen ...
Gruß
Jens
Hey
aber mit den Grenzen ist das immer schwer,
Natürlich ist das schwer, so oder so....
Aber ich finde das schon sehr bedenklich..grad wo der Älteste gar schon 11 ist (evtl bald gar 12 wird?!)
Aber er muß damit anfangen, so oder so, also konsequent zu sein .. sonst haben die Kids bald das sagen ... u dann vielleicht nicht nur in der Angelgenheit wo wollen wir schlafen..
Wie lange leben die Kids schon beim ihm?
Bzw. wie lang ist die Trennung her?
Gruß
Jens
*edit: .. und dauerhaft tut er seinen Kids auch keinen wirklichen Gefallen damit, also das sie immer noch bei ihm schlafen..
