Würde sehr sehr ger...
 
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Würde sehr sehr gerne meinen Sohn wieder sehen

 
(@dommi)
Schon was gesagt Registriert

hallo,

Meine Geschichte! tja,

war mit Freundin knapp 20 Jahre zusammen, nicht verheiratet aber eigentlich fast so, nur ohne Trauschein. Vor 5 Jahren kam Sohn (mein Sohn) zur Welt. Danach war`s ziemlich hektisch in unserer Partnerschaft, (Menschen verändern sich teilweise enorm nach Kindersegen). Naja, es war alles ziemlich hektisch, Wir waren nach Geburt dann auch noch dabei das riesige Haus von Mutter der KM Um/Aus zu bauen, dabei ging der größte Teil meines bis dato ersparten Finanzen drauf. Unmittelbar kurz vor Vollendung des Aus/Um Bau`s teilte uns die Mutter der KM mit Sie hatt doch starke Bedenken dabei und stornierte das ehemals so oft geforderte Angebot doch zu Ihr zu ziehen und den Umbau, das Haus sei viel zu groß usw. . Als Vorraus gegangener Plan beinhaltete auch ein Grundbucheintrag auf 1/2 Hälfte des Haus für uns, da der KM sowieso ein Viertel (durch Tod des Vaters geerbt) schon gehört hat. Auf mein oft nachgebohrten Redens diesen Eintrag endlich zu machen sind KM und Ihre Mutter bis dahin leider nicht nachgekommen.... Somit war durch eigene Blödheit von mir mein Vermögen weg gewesen, auch ein RA konnte damals nicht viel erreichen. (Hoffe ich kann das irgendwann vergessen)

Die Partnerschaft litt ziemlich stark unter den ganzen Vorraussetzungen, die dann auch zu Bruch führten und ich nun seit 3 Jahren ca. 20km von meinem Sohn und KM entfernt wohne.
Anfangs habe ich meinen Sohn jede Woche nen ganzen Tag abholen können, war sehr schön, hatte immer tolle Tage mit Ihm und es hatte Ihm auch sehr gefallen. Fast Täglich telefonierte ich auch ein paar Minuten mit Ihm.

Dann nach ca. einem Jahr fing Stress mit KM an, durfte mein Kind zur verabredeten Zeit nicht abholen, ich wäre kein guter Umgang für meinen Sohn usw.. Nach vielen Streit`s und Diskussionen mit KM gings dann wieder, konnte/durfte wieder Sohn abholen, dann mal wieder nicht mehr, dann mal nur wenn Sie meinte und nur mal kurz für 2 Stunden, dann mal nur wenn ich was  reparierte oder machen sollte (immer in Angabe für meinen Sohn).
Habe mich immer bereit erklärt dieses und jenes zu tun, da es ja letztendlich für mein Kind zugute kommt, so immer die KM.

Es waren dann aufjedenfall immer starke Nerven angesagt wenn ich mein Sohn sehen konnte oder ihn versucht habe zu besuchen. Schlimme Hass und Schimpftiraden gingen auf mich ein wenn es zum Sehen von meinen Kind kam oder Es mal für 2 - höchstens 3 Stunden abholen konnte. Meist ging ich mit meinem Sohn dann zu meinen Eltern die Ihn tja abgöttisch lieben und auch immer sehen wollten, verständlich mein Sohn wollte Sie ja auch immer sehen das Ihn furchtbar viel Spaß machte mit mir Opa, Oma und Tante zu spielen.
Doch immer beim zurückbringen und der Frage nach dem nächsten Abholen an die KM war zusammenreißen angesagt, das manchmal klappte und manchmal auch nicht ohne Worte der Verteitigung.

Insgesamt wollte und will ich den Ball halt auch möglichst flach halten um weiterhin meinen Sohn zu sehen, amsonsten wäre ich nicht mal mehr in die Nähe der KM gegangen.

So ging es bis Anfang dieses Jahres, dann wurde ich krank, konnte nicht Auto fahren und auch fast nicht laufen, lies mich des öfteren sowie es halt ging zu meinem Sohn fahren, ein paar mal habe ich ihn kurz sehen können um Hallo zu sagen doch schon eine Umarmung mit meinem Kind war der KM zuviel, oft stand ich auch vor Haustüre und sah mein Kind dann am Fenster von woaus er mir immer winkte und nach mir schrie. Telefonate mit Sohn gingen schon lange nicht mehr, meist nur mal dann wenn mein Kind von Mutter der KM betreut wurde mit der Sie sich inzwischen die Km wieder ganz toll verträgt (hat ja auch kein Vermögen verloren).

Nach geraumer Zeit kam ich in verschiedene Kliniken, hatte auch mit Op zu kämpfen, trotzdem versuchte ich stets Kontakt zu meinem Sohn zu haben, auch wenns nur mal kurz telefonisches  Hallo war, doch meist ist KM nicht rangegangen wenn Sie schon gedacht hatte ich könnte es sein.
Nun nach einem dreiviertel Jahr Krankheit und noch nicht dienstfähig sah ich meinem Sohn schon seit 13 Wochen nicht mehr und auch kein Telefonat mit Ihm, die KM blockt absolut alles ab was von mir kommt selbst Geschenke oder Aufmerksamkeiten die ich meinem Kind per Post schickte kamen mit nicht angenommen oder nicht abgeholt zurück.

Irgendwie kann ich das so nicht lassen, ich bin doch der Vater und will doch nur etwas Zeit mit meinem Kind das mich mag und liebt verbringen und auch hören ob es Ihn überhaupt gut geht. Nach langen 2ten Reha Aufenthalt nun daheim versuchte und versuche ich es weiter mein Kind zu sehen oder wenigstens zu hören, was mich nun auch zum JA bewegte,
doch irgendwie geht das auch nicht so, die dafür zuständige beim JA hat zwar Kontakt zu KM aufgebaut was auch sehr lange gedauert hatte, mich nun angehalten erstmal ein paar Wochen nicht mein Kind anrufen zu versuchen da die KM sehr genervt von mir sei und absolut nix mit mir zu tun haben möchte, nächste Woche ist die Zeit um dann soll ich mich wieder beim JA melden und es soll versucht werden ein Gespräch mit mir, KM und JA zu führen, woran ich aber nicht glaube das KM anwesend sein wird. Dazu will Sie keine Geschenke oder sonstiges Spielzeug, Postkarten oder Briefe für meinem Sohn annehmen(außer den Unterhalt, den habe ich IMMER pünktlich bezahlt), der braucht nix von mir und Sie fände auch, daß ich nicht gut wäre für meinem Sohn meinte Sie auch zum JA.

Leider können/dürfen/sollen meine Eltern seit dieser Zeit auch nicht mehr mein Kind abholen was Sie bisher immer getan haben um mit den Enkel zu spielen und Zeit mit Ihn verbringen, sonst wäre ich jedesmal zu meinen Eltern wenn mein Sohn dort wäre. Sogar das blockt die KM vollständig ab, auch Anrufe meiner Eltern an Ihren Enkel ist nicht erwünscht und wird auch geblockt.

Klar wenn das JA nichts bringt werde ich mich weiter beraten um wieder Umgang mit meinem Kind zu haben, auch Gang zum Gericht würde ich nun nicht mehr scheuen, dazu hätte ich aber ne Frage an Euch, Falls ich dazu ein Gericht bewegen muß und Anwalt dafür benötige mit welchen Kosten muß man da ca. rechnen, ich weiß schon das dies nicht so vorraussagbar ist aber evt. so ungefähr, müßte ich schon wissen ( Krankengeld seit einem dreiviertel Jahr und kein Ende in Sicht), muß gut haushalten.

Solche Geschichten lest Ihr bestimmt viel, aber vielleicht bekomme ich doch irgendein Tipp oder Antwort gepostet. Bin für alles dankbar was ich nicht weiß aber wissen sollte, habe dieses Forum jetzt erst enddeckt, hoffe ich habe gegen keine Forumsregel verstoßen.

Vielen Dank

Dommi


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 11.12.2006 05:23
(@schmusepapa)
Registriert

Hallo Dommi,

nur ganz kurz: Sollte der Termin beim Jugendamt keine Verbesserung der Situation bringen, SOFORT zum Rechtsanwalt und klagen. Ich hätte keine 13 Wochen gewartet, sondern höchstens 3. Wartest du noch länger, kann dir das evtl. als Desinteresse am Kind ausgelegt werden.

Kosten eines solchen Verfahrens: Der Verfahrenswert beträgt 3000 €. Die Kosten kannst du dir mit dem Prozesskostenrechner (hier auf der linken Seite im Bereich "Informationen") ausrechnen. Bedenke bitte, dass die Kosten eines Umgangsverfahrens normalerweise geteilt werden.

Je nach deiner finanziellen Situation kannst du auch Prozesskostenhilfe erhalten. Dann musst du die Anwalts- und Gerichtskosten entweder garnicht zahlen oder in Raten zurückzahlen. Dies hängt von deinem Einkommen ab.

Gruß

Martin


AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2006 09:55
(@babbedeckel)
Registriert

Hi Dommi,

wieder mal ´ne KM, die meint das Kind ist ihr  😡 :thumbdown: :gunman:
DU HAST EIN RECHT AUF UMGANG.
Sofort zum RA ... dann Klage beim zuständigen AG einreichen.
JA hat ja nix gebracht....wenn ich das schon höre ... weil KM sooo genervt ist ... blabla  😡

Lies dir hier mal ein bißchen Wissen an, und betrachte hier einige Geschichten.
Da kannst du die Lage besser einschätzen.
Wie Schmusepapa schon sagt, sooo teuer wird das ganze nicht.
Beim RA - Termin würde ich gleich PKH ansprechen.
Die PKH kann dann RA beim AG einreichen.

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2006 10:12
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Dommi!

Schließe mich den Vorrednern an!

Dein Kind hat Recht auf Umgang mit seinem Vater nach §1684 BGB. Eine Klage beim Amtsgericht auf Umgangsregelung ist in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich. Zumindest springt in der Regel eine 14-tägige Wochenendregelung heraus.

Du musst der Exe schnellstens den Zahn ziehen, daß Kinder Eigentum der Mütter sind. Das kannst Du nur über eine Klage. Jugendamt hat nur beratende Funktion und kann nicht eingreifen. Daher bitte: schnellstens einen Fachanwalt für Familienrecht kontaktieren und Eilantrag ans Gericht raushauen.

JA, Beratung, Rechtsanwalt - das muß bei Dir alles parallel laufen und nicht hintereinander.

Grüße und gute Besserung,
Milan


AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2006 12:01
(@schaufel293)
Zeigt sich öfters Registriert

Es geht hier in erster Linie um das Recht des Kindes auf den Vater, argumentiere in erster Weise immer aus Kindessicht ( Kind hat ein Recht auf den Vater u.s.w. )
Gehe die Helferschiene, versuche eine schriftliche Umgangsvereinbarung zu schließen, mit Ersatzterminen, notfalls mit Hilfe des Jugendamtes, suche Erziehungsberatungsstellen auf u.s.w.
Wenn die Mutter nicht mitmacht, gehe alleine hin. Bringt dies alles nichts, über Anwalt, der möglichst auf Familienrecht spezialisiert ist einstweilige Anordnung und Hauptsachverfahren beim örtlichen Famiengericht beantragen.
Lasse Dich auf keinen Fall auf das Ruheargument ein, damit wird nämlich der gegenwärtige Status zementiert, bleibe ständig an der Sache dran.
Wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden, dokumentiere dies, führe ein Umgangstagebuch, wo Du alles aufschreibst, nimm nach Möglichkeit neutrale Dritte Personen als Zeugen mit, die Du durchwechselst, wenn Du schwierigkeiten erwartest.
Auch Deine Eltern haben ein Recht ihren Enkel zu sehen, sie können sogar selbst vor Gericht gehen.
( glaube § 1685 BGB )


AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2006 12:19
(@minipiki)
Schon was gesagt Registriert

Moin!

Heftige Sachlage - wie alle Geschichten hier. Das Umgangsrecht deines Sohnes wurde dir ja schon gesagt. Die notwendigen Paragraphen ebenfalls.
Lass dir diese Sachlage als mentale Stütze nicht nehmen, was da praktisch draus wird ist meist eine andere Geschichte.

Wie verfahren ist denn die Situation zwischen dir und der Mutter? Totaler Krieg - oder geht's nur um den Kleinen? Ich bin mittlerweile der Meinung,
dass man auch sehr prima ohne Anwälte, Gerichte und dem totalen Paragraphen-Gau etwas erreichen kann: kleine Schritte mit entsprechend großen
Folgen. Man braucht sich dabei nicht verbiegen, kein großes Geld sondern in erster Linie einen fitten Geist und einen Plan was du überhaupt erreichen
willst. Ein gut sortierter Mann 😉 kommt nämlich bedeutend leichter durchs Leben.

Grüße,
Mini


AntwortZitat
Geschrieben : 19.12.2006 12:23
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Minipiki,

Ich bin mittlerweile der Meinung,
dass man auch sehr prima ohne Anwälte, Gerichte und dem totalen Paragraphen-Gau etwas erreichen kann: kleine Schritte mit entsprechend großen
Folgen. Man braucht sich dabei nicht verbiegen, kein großes Geld sondern in erster Linie einen fitten Geist und einen Plan was du überhaupt erreichen
willst. Ein gut sortierter Mann 😉 kommt nämlich bedeutend leichter durchs Leben.

Das kann ich so nicht pauschal stehenlassen. Viele Männer/Väter versuchen genau das - die friedliche Lösung ohne Anwälte und Streit - und fallen auf die Nase, weil Madame auf Krawall gebürstet ist und das komplette Szenario auffährt. Sehr oft durchaus mit der Signalisierung von Gesprächsbereitschaft, aber die dient dann nur dazu, Männe solange ruhigzustellen, bis im Hintergrund alles eingetütet ist. Wenn das der Fall ist, nützt Dir ein "fitter Geist" oder ein "persönlicher Plan" überhaupt nichts - die Ex, ihr Anwalt und der sonstige "Beraterstab" werden Dir immer mehrere Schritte voraus sein und Dich gnadenlos ausziehen.

Dass Du in Deinem persönlichen Fall Glück mit dieser Methode hattest, ist erfreulich. In vielen anderen Fällen muss man jedoch entschieden davon abraten, wenn ein Mann/Vater nicht mit Pauken und Trompeten untergehen und sich mit dem üblichen Minimum an Umgang und Kohle bescheiden will. Dann ist es zumindest sinnvoll, einen eigene Anwalt in Position zu bringen - und dann vor dem Hintergrund der damit hergestellten Waffengleichheit zu verhandeln.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 19.12.2006 12:56
(@fuzzy)
Schon was gesagt Registriert

Ich kann mich dem Vorredner nur anschließen.
Des Weiteren vergiss JA.
Die sind stark, wenn Du heute mal nix mehr bezahlen kannst, interessieren sich aber für Deinen Umgang mit Deinem Kind nicht die Bohne!
Zum JA sage ich nur  :gunman: ...........
Dein erspartes haben Dir die Beiden, nennen wir Sie mal Damen  :crash:,  ja bereits geklaut und jetzt wollen Sie Dir Dein Kind auch noch weg nehmen!  :crash:
Laß Dir das nicht gefallen und gehe mit aller Härte gegen diesen Pöbel vor!

Grüße

Fuzzy


Ich habs bald geschafft !

AntwortZitat
Geschrieben : 19.12.2006 16:16