Hallo,
vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit nehmt hier meinen Beitrag zu lesen und hoffe auf ehrliche und für das Kind hilfreiche Antworten. Ich denke mal,
dass Ihr hier ja wirklich am Kind interessiert seid. Ich kenne auch viele Geschichten von den BÖSEN EX-Frauen. Aber bei uns ist es wirklich anders und
mich wüde interessieren, was ihr dazu sagt und vielleicht habt ihr ja eine Idee, was wir machen könnten.
Hier nun die Fakten. Meine Frau hatt aus früherer Ehe ein Kind. Beide Elternteile haben das gemeinsame Sorgerecht. Er hatte nie wirklich Interesse an
der kleinen. Nach der Trennung legte er auch keinen Wert darauf die süsse zu sehen. Kontakt fand nur statt, wenn er Lust hatte. Ihm wurde hinterher telefoniert, treffen angeboten, aber er holte die kleine nur sporadisch. Früh kamen anrufe er sei zu betrunken oder wolle was anderes unternehmen und
sagte ab. Oder er lies Mutter und Kind zu sich fahren und öffnete nicht die Tür. Unterhalt zahlte er entweder nur zum Teil oder garnicht. Während des Sommers, wo bei uns im Umkreis viele Kirchweihen sind war er garnicht zu erreichen. Seit die Mutter den Unterhalt eingeklagt hat besteht er auf Treffen. Wir haben nie schlecht geredet und immer positiv die Treffen bewertet. Auch fiel nie auch nur ein schlechtes Wort ihm gegenüber.
Die kleine hat zu ihm kaum einen Bezug und nennt mich Papa und ihn nur beim Vornamen. Er sagte zu ihr, dass nur er ihr papa ist und niemand anders dies sein kann. Als ich ihm sagte, dass zum Vater sein mehr gehört, als Unterhalt zu zahlen lachte er nur. Ich finde ein Vater ist wer sich um das Kind kümmert und immer für sie da ist. Er ist ja nur alle zwei wochen da und telefonisch kaum zu erreichen.
Als er das vorletzte mal mit ihr heim fur musste sie sich übergeben. Er fuhr noch weitere 2 km ohne sie abzuputzen oder sich um sie zu kümmern. auch half er nicht sie aus dem auto zu heben weil er sich nicht schmutzig machen wollte! Ihre alten Babysachen hat er inwischen weggeschmissen, obwohl (oder weil wir sagten) wir würden diese gerne abholen. Er lies uns auch im Glauben, dass wir sie holen dürfen. Wir fuhren 40 km zu ihm und er lachte dann nur und sagte alles weggeworfen. Unsere kleine fragte auch nach ihren Sachen und er ignorierte sie nur. Auch gab er ihre Katzen einfach weg und log sie über den Aufenthaltsort an. Sie erfuhr durch zufall, dass er sie anlog und weinte bitterlich. Auch hielt er versprechen ihr gegenüber nicht.
Nun haben meine Frau und ich geheiratet und der kleinen gesagt, dass sich der name von mama ändert und ob sie weiter so heissen will wie jetzt. Sie wollte mit ihren fast fünf jahren noch warten. Inzwischen hat sie aber verstanden, dass alle aus der Familie anders als sie heissen, Bald kommt ihr Bruder auf die Welt und der heisst auch anders als sie. Sie fragte warum sie nicht auch so heissen darf und besteht nun auch auf unseren neuen namen.
auch im kindergarten redet sie mit ihren freundinen darüber und sagt auch ihrer Erzieherin, dass sie auch wie ihre Familie heissen möchte.
Nur der "Vater" stimmt nicht zu. Er begründet es aber nicht sondern meinte nur ich mag net, dass reicht!
Für ihn ja, aber die kleine leidet wirklich so sehr darunter.
Habt Ihr einen Rat für mich? Es kann doch nicht sein, dass nur wegen verletztem Stolz die kleine täglich leiden muss.
Vielen Dank, dass Ihr soweit gelesen habt und hoffe auf hilfreiche Antworten von Euch.
Nochmal Danke
Erwin
Servus Erwin,
willkommen bei vatersein.de
Keine schöne Geschichte, die Du zu berichten weißt. Aber das Kind hat bei Euch hoffentlich ihre Familie, und das ist gut so.
Zur Namensänderung:
Wenn der leibliche Vater seine Einwilligung nicht gibt, dann bleibt der Mutter der Weg, diese durch ein Gericht ersetzen zu lassen.
Ohne Wertung dazu möchte ich Dich noch fragen, ob den Deine Frau jemals darüber nachgedacht hat, dass alleinige Sorgerecht zu beantragen?
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hi,
erstmal herzlich willkommen.
Schwierige Sache. Ich fürchte ihr hättet euch da vorher etwas mehr Gedanken machen können. Warum hast du nicht ihren Namen angenommen oder sie einen Doppelnamen?
Heutzutage ist es nicht mehr ungewöhnlich, das Familienmitglieder unterschiedlich heißen. Ihr habt den Weg seine Zustimmung gerichtlich ersetzen zu lassen oder dem Kind den Rücken zu stärken, das es auch toll ist ,wenn man nach wie vor Papas Namen hat.
Auch wenn du es nicht gerne hören wirst. Auch eure Ehe könnte in die Brüche gehen und dann hätte das Kind einen Namen, das es nur noch durch eigene Heirat ablegen kann und nicht nochmal ändern könnten ,wenn die KM ein drittes mal den Namen wechseln würde.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallo E-O,
naja, die Sache hat m.E. insgesamt ein "Geschmäckle"!
Das fängt für mich schon damit an, dass die Rollen (Mama/Papa) offenbar nicht klar und eindeutig verteilt sind!
Jedes Kind hat nun einmal nur 1 Mama und 1 Papa! Und andere Personen, soweit regelmäßiger Kontakt zu beiden Elternteilen besteht, haben sich aus dieser "Position" gefälligst rauszuhalten! Basta!
Und das gleiche gilt m.E. für die Abstammung, welche sich im Namen wiederspiegelt!
Es gibt zwar Möglichkeiten, Namen zu ändern, ich persönlich halte aber nichts davon! Und wo kämem wir hin, wenn kleine Kinder (oftmals bearbeitet) solche Dinge bestimmen könnten. Das ist allein Sache der Eltern!
Bitte entschuldige, dass ich Dir hier offensichtlich nicht schreibe, was Du gerne hören willst und insgesamt scheint mir Deine Darstellung auch recht einseitig zu Lasten des KV.
Vg Michi
Hallo e-o,
ich schlag dann mal in die gleiche Kerbe.... Es ist nicht EURE Kleine, sondern die Kleine Deiner Frau.
Es ehrt Dich, dass Du Dich einbringst. Was allerdings die Kleine angeht, ist es ausschließlich eine Sache, die Deine Frau und ihren Ex angeht.
Genau wie "Zweitfrauen" haben sich m.M. nach auch "Zweitmänner" aus der Elternebene herauszuhalten.
Und hier der obligatorische Rat, den normalerweise "Zweitfrauen" erhalten: Deine Frau sollte sich selber hier anmelden. Denn Vatersein.de ist auch für Mütter da!
lg
sleepy
Sleepy
Ich kerbe auch mit.
Wenn der Name so ein Problem für euch ist, warum habt ihr dann nicht ihren angenommen?
Dazu nochmal kurz meine Geschichte.
Meine älteste, voreheliche Tochter zog 600 km weg, als sie knapp 2 war.
Ihre Mutter war erneut schwanger und wollte auch heiraten.
Sie nahm den Namen ihre Mannes an, meine Tochter auch.
Sie bekamen noch ein Kind und bildeten eine Familie, haben mir aber nie Probleme gemacht, meine Tochter zu sehen.
Er war auch gut zu ihr und hat sie, soweit ich beurteilen kann, nicht anders behandelt, als seine Kinder.
Irgendwann sagte sie auch zu ihm Papa und zu mir >Vorname<.
Obwohl weiter klar war, dass ich ihr Vater war und wir auch ein gutes Verhältnis hatten.
Soweit alles OK.
Nun haben die sich aber auch scheiden lassen.
Auch relativ blutig.
Inzwischen ist sie 18.
Ihren Stiefvater sieht sie heute (leider) kaum noch.
Hat aber seinen Nachnamen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Erstmal vielen Dank für die ersten 3 Antworten.
Besonders mit der dritten Antwort habe ich schon gerechnet. Also, dass eigentlich nur negativ über den Kindsvater geredet wird. Es gibt aber ehrlich gesagt leider nichts positives zu berichten. Wenn sich der Kindsvater seit der Geburt für die kleine nicht interessiert kann ich das das nicht positiv bewerten. Wenn er auf Anrufe nicht reagiert find ich das auch nicht gut. Wenn er an Ihrem Geburtstag kein Geschenk hat, weil er es vergessen hat kann
ich das nicht gut heissen. Wenn er das Spielzeug der Tochter wegschmeisst und ihre Katzen her gibt kann man da auch nicht loben. Inzwischen wissen
wir auch, dass sie um neun geholt wird, dann darf sie fernsehen bis 12 uhr, dann kommt eine freundin um mit ihr zu spielen und dann wird sie wieder heim gebracht.
Entschuldige bagger1975, aber klingt das für dich als Papa? Und klar, wenn regelmäßiger Kontakt besteht und er für sie da ist ist das ja auch gut, aber
das macht er nicht und die kleine hat irgendwann selbst angefangen mich so zu nennen. Sie weint regelmäßig, weil er ihr sachen verspricht und sich nicht daran hält. Weisst Du, ich finde Deine Begründung mit Abstammung ja im Prinzip richtig, aber wieso in diesem Fall?
Lügen, vernachlässigen, Kind voller Kotze lassen...
Entschuldige bitte, aber sind wir als Väter nicht Vorbilder und sollten alles dafür tun, dass es unserem Nachwuchs gut geht?
So, nun zu dir Tina ;)))
Klar haben wir uns vorher Gedanken über den Namen gemacht. Das mit dem Doppelnamen funktioniert leider wegen zweier langer Namen nicht
wirklich. Wäre so ein Leutheusser-Schnarrenberger ;)))
Das wollen wir dem Kind nicht antun.
Aber unsere Maus fühlt sich uns zugehörig und sagt wirklich jedem ohne unser zutun, dass sie nun so heisst wie wir. Schließlich war es auch ihre Hochzeit und sie verbindet wirklich nichts außer dem Namen mit dem Kindsvater. Wie auch, wenn der nichts dafür tut? Und nun wo auch ihr Bruder bald auf die Welt kommt versteht sie nicht warum der so heissen darf wie wir. Denn ich kann ihr doch nicht sagen, dass es toll ist wie er zu heissen, wenn er so ist wie er ist?!? Möchtest du so heissen???? Oder lieber so, wie der, der immer für dich da ist, sich kümmert, der dich auch liebt, wenn du dich richtig daneben benimmst, der dir dinge beibringt mit dir spielt und einfach auch dein Vater ist?
Und zum Thema alleiniges Sorgerecht. Da geht es ja auch nicht ohne seine Zustimmung. Also noch schwieriger... Geht ja nur bei Drogen oder Mißhandlung.
Inzwischen sind es vier Antworten....
Danke Sleepy, aber wieso kann es nicht unsere kleine sein, wenn ich schon immer für sie da war? Nur das ich sie nicht gezeugt habe kann nicht der Grund sein!?! Ich liebe sie über alles und sehe sie nunmal als meine Tochter. Definiere mir doch dann mal bitte Vater, Kind, Beziehung. Ich finde es absurd, dass
er so viel scheiss machen darf und trotzdem der tolle Papa ist und ich der SEINE Rolle übernommen hat und sie wirklich von ganzem Herzen liebt und alles
für sie macht bekommt gesagt, dass es nicht seine Tochter ist.... Das macht mich traurig! Ich denke für das Kind sind die Eltern wichtig. Eltern sind wir und
nicht der, der nur auf dem Papier existiert. Also möchte ich mich nicht heraushalten. Sie sieht mich als Geschenk und als Papa. Und mir geht es genauso!
Ich bin Ihr Vater, auch wenn es so Leuten wie Dir wahrscheinlich nicht passt. Aber denk mal an das Kind und das liebt mich und will auch nicht mehr zu dem anderen. Sie will auch früher heim zu uns. Ich finde andere Väter, die nur Zeugen und dann sich so wie er verhalten sollten sich raus halten und so dem Kind was gutes tun.
Hi Beppo,
für uns war der Name doch nie ein Problem. Sie will so heissen wie wir und nicht wie er....
das ist das Problem....
Sie leidet darunter...
Kann Dich verstehen, dass du auch kerbst ;)))
aber wieso soll es bei uns nicht klappen und so die kleine ewig das gefühl haben nicht dazu gehören zu dürfen????
Uns geht es wirklich nur um die kleine. Nicht um irgenwelchen ärger mit ihm. er dürfte sie doch auch jederzeit sehen
und mit ihr reden, telefonieren, treffen usw. aber er sagt ab, weil er z.b. urlaub hat und wenn ihm angeboten wird sie
dann im urlaub unter der woche zu sehen meint er er habe besseres zu tun als mit ihr seine zeit zu verbringen. Schliesslich
will er seinen urlaub genießen
Hi,
warum konntest du nicht ihren Namen annehmen?
Und die Kleine hätte mit dem Doppelnamen ja nix zu tun gehabt.
Bei uns heißt mein Mann Meier, Ich Schulze-Meier und meine Kinder Schulze. Damit hat keiner auch nur irgendwie ein Problem.
Und ja der Vater meiner Töchter lehnt jeglichen Kontakt ab und sie haben ihn seit 13 Jahren weder gesehen, noch gehört oder ein Briefchen bekommen. Auch für sie ist mein Mann die Bezugsperson, der Papa. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das es da einen Vater gibt und sie sich natürlich auch mit ihm bzw. seinem Nichtdasein auseinandersetzen.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Moin,
Es ehrt Dich, dass Du Dich einbringst. Was allerdings die Kleine angeht, ist es ausschließlich eine Sache, die Deine Frau und ihren Ex angeht.
Genau wie "Zweitfrauen" haben sich m.M. nach auch "Zweitmänner" aus der Elternebene herauszuhalten.
absolute Zustimmung. Zumal eine halbwegs objektive Beurteilung von Mutter- oder Vater-Qualitäten durch "Nachfolger" sowieso kaum möglich ist. Überdies haben Kinder da ganz andere Kriterien; sie lieben ihre Eltern nicht nach den Vorgaben, die andere ihnen machen.
Und hier der obligatorische Rat, den normalerweise "Zweitfrauen" erhalten: Deine Frau sollte sich selber hier anmelden. Denn Vatersein.de ist auch für Mütter da!
und www.muttersein.de erst! 😉
Im übrigen habe ich hier immer wieder festgestellt, dass das Namensthema vor allem dann eines wird, wenn die beteiligten Erwachsenen eines draus machen. Aber es kommt ja auch (ungeachtet der rechtlichen Möglichkeiten) niemand auf die Idee, das Kind seines Partners von "Paula" auf "Lillifee" umbenennen (oder dem Kind das einreden) zu wollen, nur weil ihm dieser Name besser gefällt oder weil "Paula" etwas mit dem "alten" Leben des Partners zu tun hat.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hi
Das:
Seit die Mutter den Unterhalt eingeklagt hat besteht er auf Treffen.
zeigt mir, das er sein Kind sehen will, ob es nun an der Klage liegt oder woran auch immer ist egal.
Ich bin auch der böse Papa(nicht einmal das) mir wird ständig schlechtes unterstellt und vorgeworfen.
Ich musste den Umgang mehrfach einklagen.Trotzdem bin ich immer an allem Schuld und der Buhmann.
Meine Ex hat auch neu geheiratet und bat mich darum ihnen zu erlauben die Kinder seinen Nachnahmen tragen zu lassen.
Das habe ich sehr bestimmend abgelehnt.
Wenn die Kinder alt genug sind um das selber entscheiden zu können, sollen sie das, aber in dem Alter habe ich ihnen die Entscheidung abgenommen, natürlich war ich da auch wieder der Buh-Mann. 😉
Gruss Wedi
Viele der hier angebrachten Argumente und Aussagen zu einer Namensänderung kann ich durchaus gut verstehen und nachvollziehen.
Allerdings lebe auch ich in einer Ecke, wo die Sache mit dem Namen durchaus noch auf "althergebrachte Weise" eine Rolle spielt.
Auch ein gleichaltriger Kollege berichtete vor kurzem erst, dass er zu seiner Ehefrau vor der Hochzeit gesagt hat, dass er sie nur dann ehelichen wird, wenn sie seinen Namen annimmt.
Eigentlich sollte es wirklich schon lange keine Rolle mehr spielen.
Aber soziales Umfeld und Tradition oder auch hier der Wunsch des Kindes, der nun auftaucht, lassen das Problem für mich schon nochmals anders erscheinen.
Gruß, Michael
(der übrigens einen Doppelnamen trägt, der auch nicht kurz ist. Und diesen angenommen hat, damit die Familie auch einen gemeinsamen Namen führt, weil es sich in unserer Gegend halt noch "so gehört")
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Hallo E-O,
Es gibt aber ehrlich gesagt leider nichts positives zu berichten....
klingt das für dich als Papa?...
Entschuldige bitte, aber sind wir als Väter nicht Vorbilder und sollten alles dafür tun, dass es unserem Nachwuchs gut geht?..
das klingt m.E. z.T. gar nicht gut!
Aber für mich bestehen in der Darstellung schon Widersprüche!
"Er besteht auf Treffen" passt so gar nicht zu "Er ist ja nur alle zwei wochen da"
Und:
"Inzwischen wissen
wir auch, dass sie um neun geholt wird, dann darf sie fernsehen bis 12 uhr, dann kommt eine freundin um mit ihr zu spielen und dann wird sie wieder heim gebracht"
Das geht "Euch" ehrlich gesagt nix an! Auch wenn man Fernsehen kritisch sieht! Mir klingt das alles insgesamt sehr nach "Aushorchen" des Kindes und dazu habe ich eine glasklare Meinung, ebenso wie zu der Papa-Anrede, auch wenn KV evtl. kein Idealvater sein mag!
Vg Michi
Hi e-o,
Als Zweitmama kann ich Dich sehr gut verstehen...
Es ist unglaublich frustrierend, wenn man Tag für Tag für das Kind da ist und alles für den / die Kleine tut und trotzdem ist der leibliche Vater / die leibliche Mutter scheinbar immer noch mehr wert (zumindest in den Augen der Umgebung).
Trotzdem kann ich Dir nur den Rat geben: Halt Dich, so weit es geht, aus der Beziehung des Kindes und der KM zum leiblichen Vater raus!
Als Zweitelternteil hast Du die Rolle des Außenstehenden, was das betrifft.
Du kannst "nur" so gut es geht für das Kind da sein, aber Du darfst nie aktiv in "den Kampf" eintreten - das kann kaum gut gehen.
Du kannst deiner Frau zur Seite stehen und sie unterstützen, aber die letzgültige Entscheidung hat sie mit dem leiblichen Vater des Kindes zu treffen.
Glaub mir, ich bin schon oft aus Hilflosigkeit fast verzweifelt, weil ich als Zweitmama einfach nichts tun konnte.
Aber im Nachhinein hat es sich immer als gut erwiesen.
Die KM "unserer" Kleinen ist auch nicht ohne, was das Verhalten betrifft und ich wurde von unserer Maus schon mehrmals gefragt, warum ich nicht ihre Mama bin.
Die Antwort ist immer die selbe: "Du hast eine Mama, die dich geboren hat. Sie ist genauso wie sie ist und ich weiß auch, dass du sie lieb hast, egal was passiert. Ich bin deine soziale Mama, ich sorge jetzt für dich und ich hab dich ganz doll lieb! Aber deine Mama wird immer deine Mama sein."
Das selbe gilt in deinem Fall für den Papa.
Ich weiß, es ist verd.... schwer, damit klar zu kommen, aber es ist das Beste für alle Beteiligten.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
LG
vj
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
Im übrigen habe ich hier immer wieder festgestellt, dass das Namensthema vor allem dann eines wird, wenn die beteiligten Erwachsenen eines draus machen. Aber es kommt ja auch (ungeachtet der rechtlichen Möglichkeiten) niemand auf die Idee, das Kind seines Partners von "Paula" auf "Lillifee" umbenennen (oder dem Kind das einreden) zu wollen, nur weil ihm dieser Name besser gefällt oder weil "Paula" etwas mit dem "alten" Leben des Partners zu tun hat.
Hi Martin,
oh mann! Versteht das denn hier keiner? Wir reden ihr garnichts ein! Sie möchte einfach so heissen wie ihre Familie! Sie will nicht so heissen wie der EX!
Wir wollen nur, dass sie glücklich ist.
Wie würdest du dich fühlen, wenn du auf Arbeit gehst, alle tragen ein Gelbes T-Shirt und nur du als einziger ein ROTES? Würdest du dich dann fühlen als
gehörst du dazu? Jedesmal wenn wir uns melden hört sie, dass wir anders heissen. Alle die sie liebt, die sich um sie kümmern heissen XXXXXX nur sie muss
so heissen wie der Lügner und der der sich nicht kümmert????
Und wenn das Kind andere Kriterien setzt? Wieso bin dann ich der PAPA???? Wohl weil ich mich so verhalte! Aber das kommt daher, weil ich mich als ihr Vater fühle! Ich bin keineswegs nur ein Nachfolger, denn das würde bedeuten ich würde jemanden ersetzen. ABER ER WAR NIE FÜR SIE DA!!!! Sie hat wie gesagt keinen Bezug und geht nur zu ihm weil sie muss! nicht weil sie will!!!
Hallo Staengler,
vielen Dank für Deine Zeilen und ich kenne viele Beispiele wie Dich, wo der Fall wirklich anders ist und der Mann der BÖSE. Ich finde dieses mindestens
genauso schlimm. Denn wenn der Vater trotz Trennung sich als Vater sieht und das Kind so weniger leidet und weiss der ist trotzdem immer für mich da und
auch wenn sich meine Eltern nimmer mögen sind sie immer für mich da ist das super und unterstüz ich dass voll und ganz.
Der Name spielt für mich keine Rolle! Ich sehe sie als meine Tochter, liebe sie abgöttisch und werde alles dafür tun das sie glücklich ist. Aber für unsere Maus ist es leider ein Thema und sie mag halt wie gesagt nimmer so heissen wie der EX. Und ist wie gesagt davon überzeugt so zu heissen wie Ihr Bruder, Mama und Papa. Und er, der nix für sie macht, außer sie zu holen und dann bespassen zu lassen, der sagt nein.
Ich möcht auch nochmal klarstellen, dass er immer alle Freiheiten hatte. Wir riefen ihn an, boten ihm an, sie jederzeit holen zu können, auch unter der Woche
wenn er wolle. Auf alles hatte er keine Lust. Nun holt er sie hin und wieder ab, aber dann so sagt unsere kleine spielen immer andere mit ihr und er habe nie für sie Zeit. Die anderen Spielen mit ihr. Er bestätigte mir vor kurzem, dass die kleine ihm sagte, dass sie nur noch zu ihm wolle, weil da die ---- ist. als er sagte, dass diese nicht komme wollte sie sofort heim. Auch war sie mal bei ihm und war aber nachmittags auf einer Feier bei ihrer besten Freundin eingeladen. Er rief uns an als sie neben ihm saß und sagte uns sie wolle noch nicht heim und auf keinen Fall zu der Feier. Sie fing im Hintergrund zu toben an, dass sie endlich nach Hause möchte und er nicht lügen darf brachte er sie mit 2 Stunden Verspätung zu uns. Auch wollte sie einmal mittags nach hause und er
versprach uns sie um 12 Uhr wieder zu bringen. Um drei rief er uns an und meinte sie habe um zwölf nichts gesagt und warum soll er sie dann bringen? Sie heulte wieder und frage ihn, warum er seine Versprechen nicht hält....
Also bitte... Sie heulte dann natürlich, weil sie nicht wie von ihm versprochen mittags heim gebracht wurde. Macht sowas ein Papa? Sollte auf unser Wort nicht immer Verlass sein?
Danke Vj,
ich halte mich ja raus aber, ich habe die kleine nie zu etwas gedrängt und ihr auch immer gesagt es sei egal wie sie mich nennt. aber sie sagt ja selbst ich sei ihr papa. sie weiss sehr wohl das sie 2 papas hat und der andere aber nicht gut zu ihr ist. Ich bewerte sein verhalten in ihrer gegenwart auch nicht. meine meinung zu ihm und seinem verhalten kennt sie auch nicht. ich sage auch immer das ich mich freue wenn sie eine gute zeit bei ihm hat.
Hey Bagger,
natürlich widerspreche ich mir eigentlich... Aber so ist es halt. Er besteht auf Umgang aber nur wenn es in seinen Kalender passt. Also nicht wenn es ausgemacht ist (alle 2 Wochen) sondern dann können halt mal 4-6 Wochen vergehen weil er was besseres zu tun hat. Und zu ihrem Tag bei ihm mein ich
blos, das wenn ich mein kind doch nur so selten sehe, dann lade ich es nicht vor dem tv ab, sondern kümmer mich darum. ich würde die stunden voll und
ganz nutzen, um gemeinsam eine gute und glückliche zeit zu haben. würde mit ihr so viel wie möglich unternehmen. Kinder machen kleinigkeiten glücklich.
aber wenn sie schon den halben tag vorm tv sitzt und dann nachmittags immernoch nichts mit ihm macht, warum will er sie denn dann???
versteh ich einfach nicht....
und eine frage hab ich dann auch noch...
wenn die abstammung so wichtig ist und das einzige wichtige kriterium... heisst das dann, dass ich als papa weniger wert bin???
Hallo Erwin Oskar,
mal ne kleine Anregung. Wenn ihr den Namen eh nicht ändern könnt (zumindest z.Z.) versucht doch einfach der Kleinen es als was besonderes zu verkaufen. So in der Art ... "toll wie den Vorname mit dem Nachnamen klingt". Sie ist 5 Jahre alt wenn ich das richtig verstanden habe. Ich würde einfach diese Aufregung darüber einfach etwas abflachen lassen und die Sache etwas lockerer zu sehen bzw. ihr das bissel schmackhaft machen. Und irgendwann ist das wahrscheinlich ganz normal.
LG
Franzi
Hallo,
offensichtlich geht es ja bei Euch um ganz andere Probleme als nur um den Nachnamen.
Ich kann dieses Gemähre um den gemeinsamen Nachnamen und das Leid der Tochter deiner Frau null nachvollziehen.
Meine Kinder heißen auch nicht wie ich, und die Tochter meines Partners heisst auch nicht wie ihre Mutter. Sie hatte auch eine Phase in der sie sooo unglücklich war, dass sie nicht so wie die Mama heisst udn wünschte sich zu Weihnachten nichts mehr als Mamas Nachnamen zu haben. Seltsamerweise litt sie unter diesem Umstand nur die drei Wochen lang in der die Mutter sich in den Kopf gesetzt hatte, den Namen ändern zu lassen.
heute versteht sie überhaupt nicht, was da das Problem sein sollte.
Meinen Kindern ist es auch völlig schnuppe und mein größtes Problem ist, dass man mich alle paar Monate mal mit einem falschen Nachnamen anspricht. Ich verkrafte das ganz gut.
Ich bin völlig überzeugt, dass die Kinder nur ein Problem haben, wenn die Großen ihnen erklären, dass sie ja leider, leider nicht so wie die Familie heißen, aber trotzdem dazu gehören, egal was andere sagen und dass das ja alles so dermaßen traurig ist.
Also, findet Euch damit ab oder nehmt den Namen deiner Frau an. Im Grunde seid ihr beiden doch Schuld, dass die Situation sich verschärft hat. Deine Frau hätte nämlich auch ihren Namen behalten können.
Ich persönlich halte von dieser ganzen Namensänderung um heile Familie spielen zu können rein gar nichts und bekomme da jedesmal bei dem Thema echt 'nen Affen.
Polly
Ich
Lieber e-o,
wenn die abstammung so wichtig ist und das einzige wichtige kriterium... heisst das dann, dass ich als papa weniger wert bin???
Ich habe mir diese Frage ebenfalls schon öfter gestellt.
In Wahrheit zählt es einzig und allein, dass Du nach bestem Wissen und Gewissen für das Kind sorgst, für das Du die Verantwortung übernommen hast.
Und das scheinst Du wirklich gut zu machen! :thumbup:
Aber in den Augen der Gesellschaft ist es leider Realität, dass man als Zweitelternteil doch öfter mal schief angeschaut wird - aus den verschiedensten, mir nicht immer bekannten Gründen.
So lange Du dich korrekt verhältst und morgens in den Spiegel schauen kannst, weil Du weißt, dass Du das Beste gibst, um dem Kind ein guter sozialer Elternteil zu sein, ist alles gut.
Wünsche Dir aus ganzem Herzen, dass Du immer so gut für die Kleine da sein kannst!
Wenn alles so ist, wie Du es beschreibst, kann sie froh sein, Dich zu haben!
vj
P.S.: Zum direkten Thema Namensänderung kann ich leider nicht wirklich viel beitragen, war mir nur wichtig, Deine Frage nicht unbeantwortet zu lassen...
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
Hi,
nochmal die Frage: WARUM hast DU nicht den Namen deiner Frau angenommen? Das wäre ja auch ohne weiteres möglich gewesen.
wenn die abstammung so wichtig ist und das einzige wichtige kriterium... heisst das dann, dass ich als papa weniger wert bin???
Hm,
das hat nichts mit Wertigkeit zu tun. Ein nichtleiblicher Vater kann durchaus förderlicher und besser für ein Kind sein als der leibliche. Trotzdem gibt es eben nur einen leiblichen Vater und ja dieser ist durchaus "höherwertiger". Denn, ob man will oder nicht er prägt durch sein "dasein" oder "nichtdasein" das Leben weit mehr als jede andere männliche Bezugsperson. Jedes Kind wird sich im Laufe des Lebens damit auseinandersetzen, das es biologisch von 2 Menschen abstammt und sich damit auseinandersetzen, was es von dem jeweiligen Eltwernteil "mitbringt". Dazu gehört vielleicht auch die schmerzliche Auseinandersetzung "warum hat mein Papa mich nicht so lieb, das er sich kümmern will/wollte, ist an mir etwas verkejrt..."
Ein sozialer Vater ist da ein wertvoller Begleiter, der dem Kind dann eben vermittelt, das biologische Vaterschaft eben nicht alles ist. Aber sorry, er kann eben nicht gleich- oder höherwertig sein. Er prägt das Kind sicher auf andere Weise, aber eben (leider) nicht so tiefgehend. Was aber auch heißt das ich keinen der Anteile abwerten will.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Ich gebe @polly volkommen Recht und
unterschreibe
Ich kann dieses Gemähre um den gemeinsamen Nachnamen und das Leid der Tochter deiner Frau null nachvollziehen...
Im Grunde seid ihr beiden doch Schuld, dass die Situation sich verschärft hat. Deine Frau hätte nämlich auch ihren Namen behalten können.
Ich persönlich halte von dieser ganzen Namensänderung um heile Familie spielen zu können rein gar nichts und bekomme da jedesmal bei dem Thema echt 'nen Affen.
vorstehendes in allen Teilen!
Vg Michi
