Wie nun weiter?
 
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(@tsubame)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,
Es ging mir bei meinem Vorschlag nicht darum später irgendwelche Ansprüche geltend zu machen, sondern um einen Beweis, mit welchen Methoden die KM arbeitet. Natürlich ist sie albern, aber im Moment macht sie, was sie will, mit dem Kind, mit dem Auto, mit der Post etc. Der KV muss reagieren, aber auch endlich auch einen Plan haben, den er umsetzt.


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Geschrieben : 03.01.2017 18:54
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Tsu,

das Strafrecht ist hierbei aber völlig ungeeignet als "Beweismittel". Wir sind hier auch immer noch in Bereichen, die wenn gar nicht oder nur auf Antrag verfolgt würden. Gewinnen würde da durch niemand.
Würde der KV so jetzt reagieren, würde die KM ebenfalls aufdrehen. Hier sind dann schnell Gewaltvorwürfe und oder Vorwurf des sexuellen Missbrauchs des Kindes an der Tagesordnung. Das hilft niemanden weiter. Gruß Ingo


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Geschrieben : 03.01.2017 19:26
(@vater76)
Schon was gesagt Registriert

Auto und Briefkasten sind nicht vergessen, aber es gab mal wieder Streit auf einem anderen Gebiet.

Wir bringen unsere Tochter nach wie vor abwechselnd zu Bett. Einen Tag ist die KM an der Reihe, den anderen Tag bin ich an der Reihe. Wer an der Reihe ist liest unserer Tochter noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor und bleibt dann noch kurz bei ihr. Hierfür haben wir eine extra Matratze, die wir vor das Bettchen legen.

Heute habe ich unsere Tochter zu Bett gebracht. Nach ihrer Gute-Nacht-Geschichte wollte sie, dass ich noch "ganz lange bleibe". Momentan schläft sie eher schlecht ein. Also bin ich noch geblieben. Vor zwei Tagen hatte mich die KM noch gebeten zu bleiben, weil unsere Tochter, dann über zwei Stunden lang nicht eingeschlafen ist.

Jedenfalls gab es dann heute Streit als die KM nach einer Stunde reingekommen ist und meinte, dass ich (durch mein zu langes bleiben) gegen sie "spiele" und sie jetzt das auch so macht.

Um es kurz zu machen: Die KM will sich nicht mehr um unsere Tochter kümmern. Sie will nur noch "ein wenig mit ihr spielen nach ihrer Arbeit". Ich soll unsere Tochter nur noch alleine in den Kindergarten bringen und abholen. Ich kümmere mich gerne um unsere Tochter. 50% könnte ich sogar kurzfristig arrangieren. 100% und die Tatsache, dass die KM sich nicht an Absprachen hält, sind ein Problem für mich.

Es kann gut sein, dass die KM nur blufft. Jedenfalls sieht es bisher nicht danach aus, dass sie wirklich auszieht. Sie droht nur ständig damit, dass sie es tut und unsere Tochter mitnimmt.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll? Ich kann mich ja schlecht jeden zweiten Tag vor der KM aus dem Haus schleichen.


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Themenstarter Geschrieben : 04.01.2017 00:58
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo,

was du tun sollst? Die Steilvorlage ergreifen und dich zu 100% kümmern. Die Hindernisse musst du wegräumen, so wie das jede Mutter in der Situation auch tun muss. Du bist in erster Linie Vater und erst in zweiter Linie Arbeitnehmer, Selbständiger, etc.

Kläre im Job, dass Veränderungen bevor stehen, die dazu führen könnten, dass du Alleinerziehender wirst. Vielleicht blufft die KM. Vielleicht will sie auch einfach nur beweisen können, dass Du es nicht drauf hast. Denn das wäre für sie der Freifahrtschein, dass sie mit Kind ihre Wege gehen kann wie sie möchte.

Also zeig ihr, dass Du Vater bist.

Geht nicht gibt's nicht.

Gruß LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 04.01.2017 09:22
(@vater76)
Schon was gesagt Registriert

Hallo LBM,

ich habe gestern nochmal mit meinem AG gesprochen und wäre heute zuhause geblieben, um unsere Tochter in den Kindergarten zu bringen.

Die KM hat sich das alles aber wieder anders überlegt nachdem sie festgestellt hat, dass ich den Kaufvertrag für das Auto in Sicherheit gebracht habe. Jetzt hat sie wieder umgeswitcht und lässt mich nicht an unsere Tochter. Die KM hat unsere Tochter heute also in den Kindergarten gebracht.

Gruß Vater76


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.01.2017 10:08
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin.

Ich wollte Dir eigentlich das ähnliche raten wie LBM - die Aussagen der KM wären eine Steilvorlage für alles was Du anstrebst und Du musst Dir max. Flexibilität besorgen, um (notfalls) auch alleine ein Betreuung sicherstellen zu können. Das ist meist nicht einfach, wird evtl. auch finanzielle Einschränkungen haben, aber so ist es halt. Besorge Dir Unterstützung wo Du nur kannst (Familie, Freunde). Damit würdest Du sowohl einem Ansinnen der KM entgegentreten, dass Du es nicht packst, wie auch ein Bluff würde ins Leere laufen.

Allerdings - und Dein jüngster Post beweist es auch - halte ich die KM nach Deinen Schilderungen weder für so ausgebufft noch für planvoll. Nach meiner Einschätzung agiert sie kopflos und naiv und Du wirst Dich darauf einstellen müssen, dass Zu- und Aussagen von ihr nicht verlässlich sind (weder im positiven noch im negativen). Ob dies nun krankhafte Züge hat, auf Panik beruht, weil sie ihre Lebensplanung davon schwimmen sieht oder ob sie eher einfach gestrickt ist, weiß ich nicht. Tut iim Ergebnis aber auch nicht viel zur Sache (Ausnahme, wenn es krankhaft ist - dann könnte sie dagegen vorgehen; allerdings wird es jmden anderes als Dich brauchen, sie davon zu überzeugen...).

Ich rate Dir, Dich maximal flexibel aufzustellen, aufzupassen, dass dir nichts passiert, was in irgendeiner Form Deine Zuverlässigkeit als Vater in Frage stellt, das Verhalten der KM in einer Art Tagebuch zu dokumentieren und jede Chance der Betreuung des Kindes zu ergreifen die sich auf tut, auch wenn sich manchen dann wieder ändern wird.

Ja, auch für Dich wird sich einiges im Leben ändern.

Gruß und viel Erfolg, toto


AntwortZitat
Geschrieben : 04.01.2017 11:36
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Ich rate Dir, Dich maximal flexibel aufzustellen, aufzupassen, dass dir nichts passiert, was in irgendeiner Form Deine Zuverlässigkeit als Vater in Frage stellt, das Verhalten der KM in einer Art Tagebuch zu dokumentieren und jede Chance der Betreuung des Kindes zu ergreifen die sich auf tut, auch wenn sich manchen dann wieder ändern wird.

Das rate ich Dir auch ... es ist zuanfang schwer, aber wenn man mit einer Selbstverständlichkeit herangeht, dann kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Du über Langeweile in den nächsten 3 Jahren Dich nicht beklagen musst...

Die Verhaltensweisen der KM sind nichts, weder Planvoll noch sonstwas. Sie versucht ausschließlich das Kind als Druckmittel aufzubauen und Dich mit den unterschiedlichen und schnell wechselnden Ansichten aus der Ruhe zu bringen. Die weiß selber nicht was sie will und baut nur Druck auf, mehr nicht.

Informiere Deinen AG das Du in der nächsten Zeit in einer Familienauseinandersetzung bist, erzähl ihm ruhig ein wenig was so passiert. Die wenigsten AG`s haben kein Verständnis hierfür, vor allem wenn Du im besten Fall einen geschiedenen Chef hast ;-).
Bau Deine Arbeitzeit so um, dass Du flexibel bist, und bring das Kind ab jetzt JEDEN Morgen in die KiGa. Sei bei jedem Scheiß im KiGa dabei (Elternabende, Basteln, Aufräumaktionen).
Das hört sich immer so schwer an, wenn man dies fest in den Tagesablauf einbaut, ist das überhaupt kein Problem ...

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.01.2017 13:27
(@vater76)
Schon was gesagt Registriert

Hallo allerseits,

hier ein Update:

- Ich habe meine Situation mit meinem AG geklärt und habe dort erst einmal die nötige Unterstützung zugesichert bekommen.

- Die KM bestellt Dinge im Internet und lässt sie von meinem Konto abbuchen. Ich habe jeweils der Lastschrift widersprochen, und die KM habe ich schriftlich (per Email) aufgefordert, dies zu unterlassen. Sie hat geantwortet, dass sie das nicht tun wird, solange ich ihr Geld schulde. Zusätzlich hat jemand 2x durch Falscheingabe der PIN meinen Kontozugang gesperrt. => Ich werde mir also morgen ein neues Konto besorgen, alle Zahlungen umstellen, und das alte Konto kündigen.

- Freitag werde ich einen zweiten Briefkasten anbringen. Allerdings überlege ich, ob ich nicht zusätzlich morgen bereits die Posts umleiten lasse. An die meisten Briefkästen kommt man ja trotzdem ran.

- Ich habe meinen Anwaltstermin auf Montag vorverlegt. Ich wollte das Auto erst nach Rücksprache mit der Anwältin wegschaffen.

- Im abendlichen Streitgespräch hat sie mir folgendes eröffnetÖ

-- Solange ich ihr Geld schulde wird sie unsere Tochter gegen mich "aufhetzen". => 🙁 / Ich hatte ihr zugesagt, freiwillig 3.000,- in 2 Raten zu überweisen. Sie hat mir gestern erst ihre IBAN mitgeteilt. Nachdem sie mich allerdings versucht hat, mit dem Wegzug zu ihren Eltern zu erpressen, habe ich noch kein Geld überwiesen.

-- Sie kann das Auto selber verkaufen. Scheinbar meint sie, dass es kein Problem ist, dass ich im Fahrzeugschein als Halter drin stehe und die Bank den Fahrzeugbrief besitzt. => Ich bezweifle, dass sie das Auto verkaufen kann.

-- Sie hat angeblich mit der Bank telefoniert und ihnen mitgeteilt, dass sie aus dem Hausdarlehen aussteigen möchte. => Ich bezweifle, dass die Bank sich darauf einlässt.

-- Sie meint, dass sie meinetwegen auf alles verzichtet hat. Sie kann sich nur deshalb das Haus nicht leisten, weil sie nur 30h / Woche arbeitet, um sich mehr um unsere Tochter kümmern zu können. Sie hat für mich alles aufgegeben. => Ich arbeite 40h / Woche. Bis zur Trennung haben wir beide gut vom gemeinsamen Geld gelebt. Und uns so weit es ging, gemeinsam und abwechselnd um unsere Tochter gekümmert.

Sei bei jedem **tsts - ID 1** im KiGa dabei (Elternabende, Basteln, Aufräumaktionen).

Bisher war ich gemeinsam mit der KM bei jedem Elternabend, Elterngespräch, Kuchenverkauf, Sommerfest und den Veranstaltungen, die manchmal sonntags in der Kirche stattfinden, mit dabei. Das möchte ich auch weiterhin machen! Aber ...

Bau Deine Arbeitzeit so um, dass Du flexibel bist, und bring das Kind ab jetzt JEDEN Morgen in die KiGa.

Die KM lässt mich nicht mehr / kaum noch an unsere Tochter ran. Sie sagt z.B., dass sie heute unsere Tochter badet. Auf meine Bitte, dass ich das gerne machen möchte, sagt sie nur, dass ich das "nicht verdient" hätte.

Ich will mich um unsere Tochter kümmern, aber was soll ich machen, wenn sie mich nicht lässt. Ich möchte definitiv nicht, unsere Tochter von der KM wegzerren o.ä. Das wäre schlimm. Ich weiß nicht weiter. Ich werde so immer mehr weggedrängt. 🙁 🙁 🙁

Gruß Vater76


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.01.2017 21:39
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

wieso schuldest du der KM Geld?
Ich würde gar nichts überweisen solange sie das Auto nicht zurückgibt bzw. du das wegschaffst.

Das mit dem neuen Konto ist eine gute Idee.


AntwortZitat
Geschrieben : 04.01.2017 21:53
(@vater76)
Schon was gesagt Registriert

Hallo AnnaSophie,

ich schulde der KM kein Geld. Sie meint, dass Ihr die Hälfte des Autos und meines Sparbuchs gehören.

Für das Sparbuch hatte ich ihr eine freiwillige Zahlung zugesagt. Danach hat sie mir ihre IBAN nicht gegeben und mich mit Wegzug zu ihren Eltern (1h Fahrzeit vom jetzigen Haus) versucht zu erpressen damit ich ausziehe und sie sich in Ruhe eine neue Wohnung suchen kann.

Die IBAN habe ich dann erst gestern erhalten. Nach Rat hier im Forum habe ich noch nichts überwiesen. Eigentlich wollte ich ihr entgegenkommen.

Gruß Vater76

P.S.: Das Haus gehört uns beiden zu gleichen Teilen. Ich habe Ihr immer wieder gesagt, dass das so ist und ich das auch nicht in Frage stelle. Wenn wir das Haus verkaufen, dann bekommt jeder die Hälfte dessen, was nach Abzug der Kosten (Makler, Notar) übrig bleibt.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 04.01.2017 22:01




(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Bring zunächst und zwar sofort das Auto weg!!
(sonst hat es morgen Schrammen, Dellen usw. weil sie leider beim Rückswärtseinparken Gas und Bremse verwechselt hat - kann ja schon mal passieren...  😡 )

Dieser Dame so wie Du sie schilderst traue ich alles zu...


AntwortZitat
Geschrieben : 04.01.2017 22:07
(@susi64)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

- Ich habe meine Situation mit meinem AG geklärt und habe dort erst einmal die nötige Unterstützung zugesichert bekommen.

:thumbup:

- Die KM bestellt Dinge im Internet und lässt sie von meinem Konto abbuchen. Ich habe jeweils der Lastschrift widersprochen, und die KM habe ich schriftlich (per Email) aufgefordert, dies zu unterlassen. Sie hat geantwortet, dass sie das nicht tun wird, solange ich ihr Geld schulde. Zusätzlich hat jemand 2x durch Falscheingabe der PIN meinen Kontozugang gesperrt. => Ich werde mir also morgen ein neues Konto besorgen, alle Zahlungen umstellen, und das alte Konto kündigen.

  :thumbup: völlig richtig und auf keine Fall kirre machen lassen.

- Freitag werde ich einen zweiten Briefkasten anbringen. Allerdings überlege ich, ob ich nicht zusätzlich morgen bereits die Posts umleiten lasse. An die meisten Briefkästen kommt man ja trotzdem ran.

Auf alle Fälle sichert Dir die Umleitung den Zugriff auf die Post. Alles, was man leider nicht umleiten kann, geht dann in den neuen Briefkasten.

- Ich habe meinen Anwaltstermin auf Montag vorverlegt. Ich wollte das Auto erst nach Rücksprache mit der Anwältin wegschaffen.

  :thumbdown:

Ich sehe es wie Toto, das Auto gehört Dir, Du hast es ihr nur überlassen und das widerrufst Du mit sofortiger Wirkung.
Sie hat keinen Anspruch auf das Auto. Anders wäre es nur, wenn ihr verheiratet wärt.

-- Solange ich ihr Geld schulde wird sie unsere Tochter gegen mich "aufhetzen". => 🙁 / Ich hatte ihr zugesagt, freiwillig 3.000,- in 2 Raten zu überweisen. Sie hat mir gestern erst ihre IBAN mitgeteilt. Nachdem sie mich allerdings versucht hat, mit dem Wegzug zu ihren Eltern zu erpressen, habe ich noch kein Geld überwiesen.

Sie sucht nach einer Legitimation für ihr Verhalten, die nicht geben ist.

-- Sie kann das Auto selber verkaufen. Scheinbar meint sie, dass es kein Problem ist, dass ich im Fahrzeugschein als Halter drin stehe und die Bank den Fahrzeugbrief besitzt. => Ich bezweifle, dass sie das Auto verkaufen kann.

-- Sie hat angeblich mit der Bank telefoniert und ihnen mitgeteilt, dass sie aus dem Hausdarlehen aussteigen möchte. => Ich bezweifle, dass die Bank sich darauf einlässt.

Nein und nochmals nein. U.U. weiss sie das aber auch.

-- Solange ich ihr Geld schulde wird sie unsere Tochter gegen mich "aufhetzen". => 🙁 / Ich hatte ihr zugesagt, freiwillig 3.000,- in 2 Raten zu überweisen. Sie hat mir gestern erst ihre IBAN mitgeteilt. Nachdem sie mich allerdings versucht hat, mit dem Wegzug zu ihren Eltern zu erpressen, habe ich noch kein Geld überwiesen.

-- Sie meint, dass sie meinetwegen auf alles verzichtet hat. Sie kann sich nur deshalb das Haus nicht leisten, weil sie nur 30h / Woche arbeitet, um sich mehr um unsere Tochter kümmern zu können. Sie hat für mich alles aufgegeben. => Ich arbeite 40h / Woche. Bis zur Trennung haben wir beide gut vom gemeinsamen Geld gelebt. Und uns so weit es ging, gemeinsam und abwechselnd um unsere Tochter gekümmert.

Bisher war ich gemeinsam mit der KM bei jedem Elternabend, Elterngespräch, Kuchenverkauf, Sommerfest und den Veranstaltungen, die manchmal sonntags in der Kirche stattfinden, mit dabei. Das möchte ich auch weiterhin machen! Aber ...

Die KM lässt mich nicht mehr / kaum noch an unsere Tochter ran. Sie sagt z.B., dass sie heute unsere Tochter badet. Auf meine Bitte, dass ich das gerne machen möchte, sagt sie nur, dass ich das "nicht verdient" hätte.

Auf diese Weise bringt sie das Kind in ihre Gewalt und Du hast dem sehr wenig entgegenzusetzen, wenn Du es nicht genauso machen willst. In diesem Fall würde es aber vermutlich zur Eskalation kommen und Du wärst der Dumme!
Deine einzige Möglichkeit ist, Dich an das JA um Vermittlung zu wenden. Zum einen ist unklar, wie das JA zu Dir steht, andererseits kann die KM sich dem voll entziehen, da das JA hier eben nur vermitteln kann. Trotzdem zeigst Du damit, dass Du Dich um Dein Kind kümmern willst.

VG Susi


AntwortZitat
Geschrieben : 04.01.2017 23:00
(@vater76)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Susi, hallo Toto,

Deine einzige Möglichkeit ist, Dich an das JA um Vermittlung zu wenden. Zum einen ist unklar, wie das JA zu Dir steht, andererseits kann die KM sich dem voll entziehen, da das JA hier eben nur vermitteln kann. Trotzdem zeigst Du damit, dass Du Dich um Dein Kind kümmern willst.

Ich habe mich bereits an eine Beratungsstelle des JAs in meinem Bezirk gewandt. Ich habe am Montag einen Termin vor Ort. Ehrlich gesagt bin ich sehr gespannt / aufgeregt, wie der Termin ablaufen wird.

Bring zunächst und zwar sofort das Auto weg!!

Ich weiß, dass Du / Ihr Recht habt. Bisher habe ich das noch nicht gemacht, weil ich mir sicher bin, dass es den Streit weiter eskaliert. Davor habe ich zurückgescheut.

Gruß Vater76


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 05.01.2017 00:19
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Vater,

wir können Dir nur Tipps geben. Du hast nun bereits von mehreren (!) Mitglieder gehört, dass Du mal aktiv werden musst und das viele von Deiner Planungen (insb. der KM sinnlos Geld zu überweisen) kontraproduktiv sind.

Wenn Du nicht handelst, wird mit Dir gehandelt. Und das tut die KM bereits, da sie schon beginnt Dich mit Eurem Kind zu erpressen.

Meine Prognose: Dein Auto wird von der KM irgendwo geparkt wo Du nicht mehr dran kommst bzw. mutwillig beschädigt. Oder durch einen Verkehrsunfall unbrauchbar gemacht. Viel Spass mit der Abwicklung bei Bank und Versicherung.

Deine abwartende Haltung bringt Dich nicht weiter Vater. Warum meinst Du haben viele Kindsbesitzerinnen zu Beginn die Oberhand? Richtig, weil sie Fakten schaffen. Diesen Punkt solltest Du berücksichtigen. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 07.01.2017 16:43
(@vater76)
Schon was gesagt Registriert

Hallo allerseits,

hier ein kurzes Update:

- Die Beratung beim JA hat nicht sehr viel gebracht. Immerhin weiß ich nun, dass die Beratungsstelle es schon so sieht, dass ein Kind beide Elternteile braucht und dies sich auch nicht ändert, weil wir uns getrennt haben. Sie stehen also einer wechselseitigen Betreuung positiv gegenüber. Wobei man sagen muss, dass das eine Beratungsstelle des JAs war und nicht das JA selber.

- Ich habe der KM bisher kein Geld überwiesen. Das werde ich auch weiterhin nicht machen.

- Bzgl. des Autos rät mir die RÄ, mich mit der KM zu einigen. Sie schlägt vor, eine Quote für die Anteile am Auto zu errechnen, weil es einen Autokredit gibt, der von zwar von meinem Konto bedient wurde (und auf meinen Namen läuft), aber die KM auf mein Konto immer einen Teil ihres Gehalts überwiesen hat (für den Hauskredit, Strom, Gas, etc.).

- Ich konnte mich mit der KM bisher auf keine Umgangsregelung einigen. Daher schickt nun meine RÄ ein Schreiben, worin der KM mein Vorschlag unterbreitet wird: Wechselseitige Betreuung jeweils von Mittwochnachmittag bis Mittwochmorgens in der nächsten Woche. Ich denke nicht, dass die KM darauf eingehen wird. Aber dann liegt jetzt wenigstens ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch. Ich habe diese Regelung schon mit meinem AG geklärt. Ich bekomme hier die nötige Unterstützung, dass die Regelung funktioniert.

- Ich werde parallel dazu noch einmal versuchen, die KM zu überzeugen, dass wir in eine Beratung bzw. Mediation gehen.

Gruß Vater76


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 09.01.2017 20:19
(@totohh)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

- Bzgl. des Autos rät mir die RÄ, mich mit der KM zu einigen. Sie schlägt vor, eine Quote für die Anteile am Auto zu errechnen, weil es einen Autokredit gibt, der von zwar von meinem Konto bedient wurde (und auf meinen Namen läuft), aber die KM auf mein Konto immer einen Teil ihres Gehalts überwiesen hat (für den Hauskredit, Strom, Gas, etc.).

Ich denke nicht, dass Dir jmd hier ragen wollte, die KM bzgl. des Kfz übers Ohr zu hauen. Aber
ihr zunächst einmal den Zugriff zu entziehen, damit sie keinen Unfug damit betreibt... Dein Risiko...

Den Entwurf der Umgangsvereinbarung würde ich an Deiner Stelle 1. kontrollieren, ob es passt und 2. selbst der KM unterbreiten - Post vom gegnerischen Anwalt kommt sicherlich nicht gut an.

Und dann liegt nicht nur ein Vorschlag auf dem Tisch. Vielmehr muss die KM dann erklären, warum sie ihn nicht akzeptieren will. Und das solltest Du gut archivieren.

toto


AntwortZitat
Geschrieben : 09.01.2017 23:20
(@nadda)
Registriert

Hi,

schreib das selbst, sobald du einen Anwalt ins Spiel bringst geht sie auch zu einem und dann beginnt die Schlammschlacht!!!

Niemals zuerst den Anwalt schreiben lassen. Noch hast du die Chance das sie sich mit dir einigt z.B. in der Beratungsstelle.
Sie sucht sich garantiert einen Anwalt der ihr von irgendwelchen Freundinnen empfohlen wird und Anwälte erzählen einem teilweise alles was man hören will.
Sie verdienen am Streit nicht an einer friedlichen Einigung.

Mein erster Anwalt hat mir doch glatt erklärt, dass ich Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt bekommen kann, und das in einer Höhe die beim Gehalt meines Ex absolut unrealistisch war (der hatte netto knapp 1000€, das hätte nicht mal für den Mindestunterhalt ganz gereicht). Mir wurde beim gegenrechnen schon klar, dass er da niemals seine Wohnung halten hätte können. Habe den Anwalt dann sofort gewechselt, wurde für mich sauteuer. Der hat mir auch gleich erklärt, wenn er die Scheidung einreicht kosten diese Schreiben im Vorfeld nix, wenn nicht zahl ich. Das Schreiben waren dann mehrere Hundert Euro Rechnung. Die meisten Frauen bleiben bei dem Anwalt der am meisten verspricht, glauben das, wollen das glauben, leben dann mit unrealistischen Vorstellungen und bestehen auf "ihrem Recht".

Anwaltschreiben in der jetzigen Situation sind also eine ganz, ganz schlechte Idee.

Gib ihr den Umgangsvorschlag selbst, lass dir eventuell unterschreiben das sie ihn erhalten hat auf einem zweiten Exenplar. Und dann bitte sie nochmal zu einem Termin in die Beratungsstelle. Wenn da nix geht dann musst du  zum JA, die laden sie dann freundlich ein. Und wenn dann immer noch nichts geht, dann brauchst du einen Anwalt, bitte nicht vorher!

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 11.01.2017 08:02
(@vater76)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Toto, hallo Nadda,

Ich denke nicht, dass Dir jmd hier ragen wollte, die KM bzgl. des Kfz übers Ohr zu hauen.

Keine Sorge. Das hatte ich auch nicht so verstanden. 😀

Zum Thema Anwälte habt ihr natürlich Recht. Ich bin alleine nicht weitergekommen. Und ich hatte auch schon mehrmals mit der KM über das Umgangsrecht gesprochen. Wir konnten uns in den Gesprächen aber nie einigen, und sie endeten für gewöhnlich im Streit (Zitat: "Du kannst Deine Tochter 1x im Monat sehen. Wenn Dir das nicht passt, dann verklagt mich doch.").

Die KM hatte auch bereits einen Anwaltstermin für diese Woche ausgemacht.

Ich möchte das alles nicht durch Anwälte und vor Gericht klären. Da verlieren für gewöhnlich nur alle Beteiligten.

Ich habe meine RÄ das Schreiben trotzdem zustellen lassen. Ich wollte zeigen, dass ich notfalls auch bereit bin, diesen Schritt zu gehen.

Unabhängig davon konnte ich unsere Tochter jetzt 1x zum Kindergarten hinbringen und 2x abholen. Vorgestern waren wir noch rodeln. Und gestern sind wir dann nach dem Kindergarten zu Nachbarn gegangen. Dort hat unsere Tochter mit dem Nachbarsjungen gespielt, und wir haben alle gemeinsam zu Abend gegessen.

Der Besuch bei den Nachbarn zusammen mit dem Anwaltsschreiben kam nicht gut bei der KM an. Vor dem Schritt mit dem Anwalt hattet ihr mich ja gewarnt. Insofern war das zu erwarten. Als wir nach dem Abendbrot zurückkamen hat die KM dann leider unserer Tochter erzählt, dass sie sich von nun an nicht mehr um sie kümmern kann, weil Papa das nicht erlaubt. 🙁

Unsere Tochter hat natürlich bitterlich geweint. Ich habe ihr erklärt, dass ich nur möchte, dass sich Mama und Papa abwechselnd um sie kümmern können. Ich konnte sie einigermaßen beruhigen und habe sie dann ins Bett gebracht.

Heute hat die KM unsere Tochter wieder selber in den Kindergarten gebracht. 🙁

Ich habe ihr noch einmal vorgeschlagen, dass wir zusammen zu einer Familienberatungsstelle für eine Mediation gehen. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich das alles ohne Anwälte und Gerichte klären möchte. Bisher gab es keine Reaktion.

Gruß Vater76


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.01.2017 12:13
(@nadda)
Registriert

Hi,

deine Ex zieht hier die absolut unterste Schublade auf: so etwas sagt man seinem Kind niemals! Sie richtet mit diesem Verhalten großen Schaden an.
Sag ihr das und mach einen gemeinsamen Termin in der Beratungsstelle, lad sie dazu ein, lass sie vom JA dazu einladen, wie auch immer. Stelle klar, du bist Vater
und es führt kein Weg daran vorbei mit dir über eurer Kind zu reden und gemeinsam eine Lösung zu finden. Entweder sie ist bereit zügig mit dir da hin zu gehen
oder du sorgst dafür das sie hingehen muss weil ein Richter sie hinschickt.

Im Normalfall passiert nämlich bei einem Gerichtsantrag genau das. Es wird gefragt ob ihr schon beim JA oder in einer Vermittlung wart. Gab es keine Vermittlung schickt euch der Richter hin.

Du musst dich als starken Mann präsentieren der sich hier nichts bieten lässt und darauf besteht jetzt gemeinsame, erwachsenen Lösungen zu finden.

Mir ist klar das das schwierig ist, aber das ist deine Chance. Du darfst dir von ihr nicht die Richtung aufzwingen lassen und du hast als Vater die Aufgabe euer Kind zu schützen. Und euer Kind braucht jetzt Schutz vor eurem Konflikt, euer Kind braucht Eltern die sich trotz eigener Probleme zusammenreißen und ihre Probleme eben erwachsen lösen.

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 12.01.2017 12:25
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

Der Besuch bei den Nachbarn zusammen mit dem Anwaltsschreiben kam nicht gut bei der KM an. Vor dem Schritt mit dem Anwalt hattet ihr mich ja gewarnt. Insofern war das zu erwarten. Als wir nach dem Abendbrot zurückkamen hat die KM dann leider unserer Tochter erzählt, dass sie sich von nun an nicht mehr um sie kümmern kann, weil Papa das nicht erlaubt. 🙁

Typische Spielchen, die die Kinder zu Spielbällen werden lässt ...
Ihr lebt in einem Haushalt, sie hat nicht die alleinige Deutungshoheit was das Kind darf und was nicht ... und vielleicht gehst Du auch mit einem falschen Ansatz heran ...
Ihr habt die gemeinsame Sorge, da musst Du nciht um Umgang betteln. Im Grunde seit ihr gleichberechtigt und müsstet Euch einigen. Ist die KM nicht bereit irgendwas zu besprechen, dann nimmt die Kleine und unternehme etwas mit ihr. Auch wenn Du Dich beschwerst, dass die KM die Kleine in den Kindergarten bringt, dann steht einfach zeitiger auf und bring Du sie in den KiGa ... nicht betteln, sondern einfach machen.

Wie Nadda bereits schrieb, mache eigenständig Termine bei einer Erziehungsberatung, Jugendamt. Teile der KM die Termine mit (am Besten schriftlich) und schreib auch rein, dass sie Dir bescheid geben soll, wenn ihr ein Termin nicht zusagt. Du musst Nägel mit Köpfen machen, ansonsten führt sie Dich im Ring herum ...

Gruß
Kasper


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 12.01.2017 12:49




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