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(@sailor0207)
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Hier meine Geschichte zu der ich eure Hilfe benötige.
Heirat 1991, Geburt des 1. Kindes (m)1995 des zweiten (f) 1998. Meine Noch-Frau ist seit 1990 trockene Alkoholikerin, litt aufgrund ihrer familiären Situation als Jugendliche an Bulimie, war 1996 für 4 Monate im LKH wegen Angstzuständen und Depressionen (habe in der Zeit unseren Sohn alleine versorgt)und ist seit 1990 mit Unterbrechungen in therapeutischer Behandlung bei Psychiatern. Ferner leidet sie seit der Geburt unserer Tochter unter Migräneattacken und nimmt seit 1 ¾ Jahren Insidon zur Beruhigung.
Unsere Krise begann Anfang 2000, wo sie meinte wir müßten eine Eheberatung aufsuchen. Nach längerem Zögern habe ich dem zugestimmt, mit dem Ergebnis, dass der Berater beim Erstgespräch gleich feststellte, dass meine Frau, vielleicht aufgrund ihrer Vergangenheit (Alkohol) alles „kontrollieren“ muss, was auch eines unserer Hauptprobleme ist.
Anfang 2001 hatte meine Frau eine Fehlgeburt, alle drei Kinder waren Wunschkinder und nur mit ärztliche Hilfe entstanden. Die zweite Fehlgeburt im Jahr 2002 hatte ich erst 5 Monate später erfahren.
2001 habe ich unser Haus gebaut, wohl immer noch mit der Traumblase „Familie“ vor Augen. Anfang 2002 (3 Monate nach unserem Umzug) gingen unsere Probleme erst richtig los. Das Haus war noch nicht fertiggestellt und ich wollte nach Dienstschluß und am Wochenende weitermachen. Egal wann und wie ich es machte, es war nicht richtig. Kommentare wie: das ist nicht nötig, ich habe beschlossen, ich habe entschieden, wo ist das Problem, usw. waren an der Tagesordnung. Zwischenzeitlich war der Große wegen einer OP im Krankenhaus, ich bin bei ihm über nacht geblieben und morgens direkt in Büro und danach wieder zurück.
Mit dem Großen bekam meine Frau immer mehr Streit, ich denke vieles was sie mit mir nicht regeln konnte, ließ sie an ihm aus. Gemeinsame Mahlzeiten endeten im Chaos (meine Frau hat immer einen Teller mit eigenem Essen auf dem Tisch) und beim Großen wurde sofort bestraft, bei der Kleinen vieles durchgehen lassen.
Am Haus selber zeigte meine Frau keine Aktivität in Form von Mithilfe und nachdem sie im Sommer 2002 einen Halbtags-Job angenommen hatte kamen dazu noch Forderungen wie du mußt mir mit deinem Urlaub entgegenkommen, Hausarbeiten (Wäsche, einkaufen) werden geteilt. Gemeinsame und Parallele Urlaube waren aufgrund der Schulferien nicht mehr möglich. Der Streit ums Haus ging immer weiter, die Arbeit am Haus blieb alleine bei mir hängen und es es fielen Bemerkungen wie: hier ist viel zu tun (streichen), aber ich gehe lieber arbeiten und wenn ich ins Büro gehe habe ich mehr Anerkennung als wenn ich was am Haus mache.
Anfang 2003 eskalierte die Situation beim Frühstück dermaßen, dass ich aus Selbstschutz und Schutz für die Kinder meine Tasche gepackt habe und bei einer Kollegin übernachtet habe. Zurück ließ ich zwei weinende Kinder, was mir heute noch nachgeht. Nach 3 Tagen erhielt ich einen Anruf von meiner Frau, dass sie flach liegt, die Kinder krank sind (wußte ich bereits) und sie die Kinder nicht versorgen könnte. Ich bin dann wegen der Kinder zurück und wir haben dann bis Anfang 2004 nochmals Termine bei der Eheberatung wahrgenommen. Diese wurde dann von meiner Frau beendet mit dem Kommentar die Beraterin wäre nicht neutral, sie hätte nur auf ihr herumgehackt und von einer Person die nicht neutral ist könnte sie nichts annehmen.
Ich habe dann meiner Frau Anfang Juli gesagt, dass ich mich trennen und die Scheidung will. So kann und will ich nicht mehr weiterleben !. Seitdem hält sich meine Frau nicht mehr an Abmachungen, bestes Beispiel es war vereinbart mit den Kindern zusammen zu reden, der Große hat es von ihr alleine erfahren. Der Vorschlag eines befreundeten RA eine Mediation zu machen wird von meiner Frau abgelehnt.
Mein Vorhaben mit den Kindern im Haus zu bleiben, sie von abends bis morgens zu versorgen und nachmittags (nach Schule und Kg) sind sie bei meiner Frau, die eine Wohnung im selben Ort gemietet hat, will meine Frau nicht. Sie will die Kinder ganz zu sich haben (könnte sie besser versorgen als ich, die Kleine würde bei uns untergehen ect.) und ich könnte die Kinder sehen wann immer ich will (???). Alleine kann ich das Haus jedoch mit Unterhaltszahlungen nicht halten, ein Verkauf brächte uns Schulden in erheblichem Maße. Dieses Argument ist ihr egal, sie kann schon jetzt mit ihrem Gehalt allein die Mietwohnung (frei ab November) nicht bezahlen. Kommentar: „Dann gehe ich halt zum Sozialamt“.
Zwischenzeitlich ist der Große dermaßen durch den Wind, mit den beiden alleine ist Ruhe, sobald meine Frau anwesend ist, ist es kaum noch auszuhalten. Dies sagt sie genauso umgekehrt, jedoch sind schon mehrere Vorkommnisse zwischen den beiden passiert, wo ich nicht da war. Letztes Highlight war der Geb. des Großen. Er hatte von seinen Freunden einen Geschenkgutschein erhalten, der nach einem erneuten Streit zwischen den beiden von meiner Frau konfisziert wurde mit der Bemerkung: er müßte sich den Gutschein mit anständigem Verhalten erst erarbeiten !!!!!! :question:
Morgen habe ich erstmal einen Termin beim RA, nächste Woche bei der Erziehungsberatung, da ich überlege mit dem JA Kontakt aufzunehmen. So lasse ich mir meine Kinder nicht kaputt machen.
Die vielen anderen Dinge möchte ich jetzt nicht aufzählen, sonst bin ich morgen noch am tippen.... :yltype:

Wer kann helfen ???? bzw. ich bräuchte Ratschläge ....
Danke

Sailor 62


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 29.09.2004 16:07
 mel
(@mel)

hi du,
hab dir ne mail geschickt. dringend melden
mel


AntwortZitat
Geschrieben : 29.09.2004 18:31
 Papa
(@papa)
Rege dabei Registriert

erstmal hallo, und kopf hoch, ich denke du solltest auf jedenfall dich bei mel melden, er kann dir bestimmt ein paar ruhige worte sagen,
also melde dich bei mel
papa


AntwortZitat
Geschrieben : 29.09.2004 22:46
(@flyaway)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,
es kann nur eine sinnvolle Lösung geben. Du kümmerst dich alleine um die Kinder, und zwar u in ihrer gewohnten Umgebung. Beim dem pathologischen Hintergrund deiner Frau müßte das hofftenlich zu schaffen sein. mel wird schon wissen wie.... Meld dich mal wieder und ALLES GUTE
flyaway


Es ist besser beizeiten Dämme zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut Vernunft annimmt (E. Kästner)

AntwortZitat
Geschrieben : 01.10.2004 19:17