hallo
mal zur kurzen vorstellung.. bin der manni, 38 jahre und seit februar 2000 vater einer tochter mit meiner damaligen freudin.
als ich anfang 1999 erfuhr das meine freundin in anderen umständen ist war mir schon längere zeit bewust das die beziehung langfristig nicht klappen konnte - zu groß der Alterunterschied (20/30).
Grundsätzlich war der Punkt gekommen an dem man sich eigendlich trennen sollte.
trotz der bedenken überliess ich ihr die entscheidung das kind zu bekommen oder eben nicht.
Wir haben die schwangerschaft gemeinsam durchgestanden, doch als , meine tochter, 7 monate war war aus meiner sicht kein gemeinsames miteinander wohnen nicht mehr möglich.
also suchten ich mir dez 2000 eine eigene wohnung und versuchte die beziehung weiterzuführen.
das klappte mehr oder weniger bis märz 2001.
Nachdem sie schon beim ersten freund nach mir forsierte das ihn "papa" nannte (was mich -verständlicherweise- verärgerte versucht sie dieses spielchen nun bei jeden folgen freund ebenso.
Bei jedem neuen Mann wiederholt sich das.
Wie oft ich versucht habe ihr klar zu machen wie schlecht das verwaschen des begriffes für unsere tochter ist, wie sehr es ihr die sicherheit raubt so oft zeigt sie sich einsichtig, nur um nach dem gespräch genau so weiter zu machen.
seit dem vorletzten freund fährt sie nun eine andere schine..
sie überlässt die pflichten die sie selbst wahrnehmen sollte (abholen, bringen, arztbesuche, hausaufgaben überwachen etc) ihren freunden und stellt so deren defaktostatus klar.
aus ihrern mütterlichen pflichen zieht sie sich immer mehr zurück, auch wenn klar zu sehen ist, das ihr jeweiliger freund die pflichten nicht wie es nötig wäre wahrnimmt.
Nötige Arztbesuche werden aufgeschoben oder kommen nicht oder zu spät zustande, Hausaufgaben werden unvollständig abgegeben und klärende Gespräche mit den Lehrern finden nicht statt, pünktliche und regelmässige Anwesendheit in der Schule sind eher zufall.
seit im dezember 2007 nun noch ein baby vom derzeitigen freund im haus ist spitzt scih die lage weiter zu.
da ich in einer anderen stadt wohne und es mir momentan finanziell nicht leisten kann öfters in der schule nach dem rechten zu sehen kam mir die idee meine tochter komplett zu mir zu nehmen.
seit 2007 haben wir gemeinsamens sorgerecht.
leider will das die mutter nicht.
Anm.: Realnamen entfernt (Forenregel Nr. 2 beachten!)
Hallo Manfred,
herzlich Willkommen.... 🙂
Schreib' doch noch mal ein bisschen mehr über Deine Tochter. Wie oft Du Umgang hast, wie das klappt, wie sie sich zu so einem Ansinnen stellen würde?
Das Deine Tochter zu den Freunden ihrer Mutter "Papa" sagen soll, finde ich auch etwas merkwürdig. Das aber ein Mann, der mit ihrer Mutter ein Kind hat und im gemeinsamen Haushalt wohnt, auch mal ein paar Pflichten übernimmt, finde ich persönlich völlig normal. Woher hast Du denn die Info darüber?
VG Wolkenhimmel
Hallo Manfred,
wie kam es dazu, dass ihr euch (wenn ich das richtig verstanden habe) nach 7 Jahren auf das gemeinsame Sorgerecht geeinigt habt? Gab es einen besonderen Anlaß?
Danke für Info und Gruß
adelante
Hallo Manfred,
herzlich Willkommen.... 🙂
danke 🙂
Schreib' doch noch mal ein bisschen mehr über Deine Tochter. Wie oft Du Umgang hast, wie das klappt, wie sie sich zu so einem Ansinnen stellen würde?
mein tochter war in den ersten jahren jedes wochenende bei mir.
als 2004 mein damaliger betreib schloss nahm ich die gelegenheit war und verbrachte ziel zeit mit ihr, war bis zu ihrerer einschulung 2006 normalerweise von donnerstag bis dienstag bei mir, die wir auch mit ausflügen, picknick und normalen familienleben nutzten.
seit das durch ihre einschulung nicht mehr möglich ist verbringen wir nur noch die wochenenden miteinander.
die KM hat den umgang immer gefördert (auch wenn ich da eher eigeninteresse unterstelle), in der zeit in der sie keinen freund hat haben wir auch schon mal etwas zu dritt unternommen.
die idee bei mir zu bleiben kam eigendlcih von . daraufhin haben ich mit der kindsmutter gesprchen.
Generell ist ** der Idee also sehr zugetan, auch wenn sie wert darauf legt weiterhin intensiven kontakt mit ihrer mutter zu halten.
die derzeitige situation umzukehren wäre also durchaus denkbar und machbar.
Das Deine Tochter zu den Freunden ihrer Mutter "Papa" sagen soll, finde ich auch etwas merkwürdig. Das aber ein Mann, der mit ihrer Mutter ein Kind hat und im gemeinsamen Haushalt wohnt, auch mal ein paar Pflichten übernimmt, finde ich persönlich völlig normal. Woher hast Du denn die Info darüber?
VG Wolkenhimmel
die information habe ich eher nebenbei von meiner tochter.
wenn ich mich darüber informiere ob nötige arztbesuche oder ähnliches satttgefunden haben oder ob es mitden hausaufgaben nun klappt kommt -falls es jemand gemacht hat- der name des freundes.
Die titulierung habe ich zufällig im hintergrund beim telefonieren mit meiner tochter mitbekommen "der papa macht nachher noch hausaufgaben mit dir" und ähnliches.
Hier kommen dann geschichten "als ich mit meinen eltern einkaufen war hat papa..."
Die KM bestritt das zu beginn, dann behauptete sie es wäre auf iniziative meiner tochter.
*** berichtete dann das die KM sagt, das sie heiraten (was sie übrigens bei jedem freund einschliesslich mir vorhatte) und er dann eh ihr papa wäre.
natürlich sicherte die KM mir -wieder einmal- zu das nicht zu fördern
das ihr freund meine tochter mal abholt oder bringt, mal im notfall einspringt sehe ich auch als normal an.
das er allerdings zur hauptbezugsperson avansiert kann ich nicht gut heissen.
Anm.: Quoting lesbar gemacht und Realnamen entfernt.
Bitte lass den Namen deinerTochter weg, beim nächsten mal lösche ich das vollständige posting
Hallo Manfred,
wie kam es dazu, dass ihr euch (wenn ich das richtig verstanden habe) nach 7 Jahren auf das gemeinsame Sorgerecht geeinigt habt? Gab es einen besonderen Anlaß?
Danke für Info und Gruß
adelante
sie war damals in der dritten woche mit ihrem zweiten kind schwanger.. sonst gab es eigendlich keinen grund.
war auch von ihr angeregt, nicht von mir
Hallo Manfred,
du selbst weißt es natürlich, nur wenn ich so etwas lese ...
*** berichtete dann das die KM sagt, das sie heiraten (...) und er dann eh ihr papa wäre.
... dann sag doch der KM einen Gruß von mir: Sie kann heiraten, sie kann in ein Kloster gehen, sie kann auch sonst tun oder lassen was sie will - allerdings ändert das nichts, aber auch rein gar nichts an der Tatsache, dass du der Papa deiner Tochter bist, und niemand sonst.
Viele liebe Grüße,
Malachit,
dessen Würzburger Zeit schon verdammt lange her ist 😉
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Moin,
ich betrachte das Ganze jetzt mal aus einer anderen Ecke: Ein "Verbot", das nicht sanktioniert werden kann, ist auch nichts wert. Sprich: Wenn ich als Vater nicht verhindern kann, dass mein Kind im Haushalt/Umfeld der Mutter jemand anderen "Papa" nennen soll, ist das einfach so. Selbst im (theoretisch denkbaren, praktisch nicht vorkommenden) Fall, dass ich ein Gerichtsurteil in der Hand hätte, das das verbietet: Wie wollte ich beweisen, wer im Haushalt der Mutter wen wie nennt und wie wollte ich es unterbinden? Hier ist die Vernunft der beteiligten Erwachsenen gefragt.
Andererseits: Für Kinder ist Papa zunächst mal keine biologisch-einzigartige Bezeichnung, sondern die Bezeichnung für das männliche Familienmitglied, mit dem es zusammen wohnt. Bei den anderen Kindern aus Kindergarten oder Schule ist das ja auch so. Noch grösser wird das Problem aus Kindersicht, wenn Mutter und LG/neuer Ehemann weitere gemeinsame Kinder bekommen: Die dürfen zu diesem Peter oder Karl-Heinz dann Papa sagen und ich nicht? Bin ich schlechter als die "neuen" Kinder?
Ich persönlich würde das ganze daher nicht zu hoch aufhängen; notfalls ist man als "richtiger" Papa dann halt der Vater oder Paps oder Dad, "der andere Papa" oder sonst irgendwas, was dem Kind hilft, das Durcheinander zu sortieren. In jedem Fall sollten die persönlichen Befindlichkeiten und Verletzlichkeiten nicht über das Wohl des Kindes gesetzt werden, das mit diesem ganzen Kuddelmuddel zurechtkommen muss.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Andererseits: Für Kinder ist Papa zunächst mal keine biologisch-einzigartige Bezeichnung, sondern die Bezeichnung für das männliche Familienmitglied, mit dem es zusammen wohnt. Bei den anderen Kindern aus Kindergarten oder Schule ist das ja auch so.
Mir geht es -neben der Tatsache das mir das persönlich gegen den Strich geht- eher darum das der Begriff eben nicht wie du sagtest für den Mann an Mamas Seite steht.
Im Umkehrschluss müsste dann der Begriff "Mutter" dann auch als Synomym für die Frau an Papas Seite stehen.
Mutter und Vater sind aus meiner Sicht Bezeichungen für die Hauptbezugspersonen des Kindes.
Bezug bzw eine Vertrauensbasis also der vielbeschworene "Anker",der den Kindern eine feste, sichere Ausgangsbasis und Rückzugspunkt
für ihren Lebensweg bietet kann nur auf langfristige Beziehung fusen.
Der Freund der KM übernimmt die Aufgaben zudem nicht aus eigener Iniziative sondern wird von der KM immer beauftragt.
Also ist "Papa" dann der, dem Mutter Aufgaben aufträgt die sie selbst nicht machen will?
Das kann es aus meiner Sicht auch nicht sein.
Noch grösser wird das Problem aus Kindersicht, wenn Mutter und LG/neuer Ehemann weitere gemeinsame Kinder bekommen: Die dürfen zu diesem Peter oder Karl-Heinz dann Papa sagen und ich nicht? Bin ich schlechter als die "neuen" Kinder?
Auch das sehe ich anderst.
Die Kinder meiner Schwester nennen mich Onkel, meine Tochter nennt mich Papa.
Es ist für die Kinder ja kein Vorzug jemanden Papa nennen zu dürfen der es nicht ist - mein Kind hat eine Familie, auch wenn KM und KV nicht in einem Haushalt leben. Diese Konstellation leben wir bereits seit sieben Jahren.
Sieben Jahre in denen beide Elternteile Partner hatten dessen Status wir (oder zumindest ich) immer klargestellt haben.
Allerdings muss man hier auch klar differenzieren zwischen Erzeugern und Vätern.
Wenn ein biologischer Vater seine soziale Aufgabe nicht wahrnimmt und der neue Partner schon würde ich auch eher dem sozialen als dem biologischen Vater den Titel zugestehen
Moin Manfred,
Deine Einwände sind hier in anderen Fällen schon vielfach diskutiert worden. Daher von meiner Seite die Gegenfrage: Welche Möglichkeiten hast Du als Gelegenheits-/Umgangsvater, auf die Verwendung der "richtigen" Bezeichnungen hinzuwirken, wenn Deine Ex das nicht möchte? Kannst Du sie irgendwie zwingen, für ihren LG ausschliesslich seinen Vornamen und die Bezeichnung "Papa" exklusiv nur für Dich zu verwenden bzw. eine falsche Verwendung wieder und wieder zu korrigieren ("...der Peter ist nicht Dein Papa, sondern der Manfred...")?
Da die vorhersehbare Antwort lautet "Es gibt keine Möglichkeit, sie dazu zu zwingen", ist es unsinnig, hier einen Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen: Kriege, die man nicht gewinnen kann, sollte man auch nicht führen.
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Die einzige -wenn auch vielleicht falsche- Möglichkeit die ich sehe gehe ich zur Zeit.
Ich habe mit meiner Tochter gesprochen um Ihr meine Sicht zu verdeutlcihen.
Ich fragte was den der Begriff Papa für sie bedeutet.
Nach einigem Überlegen sagte sie das ich das bin da sie mich liebt und und weiss das sie zu mir gebört, da ich immer für sie da bin.
Ich habe klargestellt das es vollkommen in Ordnung ist wenn sie den neuen Partner lieb hat und auf ihn hört, ihre Eltern allerdings immer die höhere Autoriät sind.
Das ist leider nötig da er sich leider nicht verantwortungsvoll verhällt.
(Kleines Beispiel: Letztes WE berichtete meine Tochter das der Freund der Mutter wärend sie im Auto sitzt Kunststücke übte (drehung mit angezogener Handbremse)
Leider wird von der KM solch Verhalten auch noch tolleriert auch wenn sie es nie zugeben würde.
Das einschalten staatlicher Kontrollorgane (z.B.Familienhilfe) würde also bereits daran scheidern.
Mir ist bewust das der Weg das zusammenleben nicht einfacher macht, allerdings muss ich mich von solch Verhalten klar abgrenzen.
Moin,
entweder ist der Typ oder Spinner (dann wird's nicht lange halten) oder es das (typische) häufig zu beobachtende Imponiergehabe zu Beginn einer Beziehung. Das lässt nach und damit findest du auch wieder deine Ruhe.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
dein wort in gottes ohr..
wenn das imponiergehaben nun nach ...hmm..1,5 jahren beziehung.. abebben sollte würd ich das bestimmt gegrüssen
