Hallo,
lese hier schon lange mit und da es in den dunkelsten Stunden hilft, schreib ich auch mal meine Geschichte auf.
Die basics vielleicht in Kurzfassung:
Meine Tochter wird bald 7, Trennung erfolgte vor 2 Jahren. Da zog die Mutter zurück in ihre alte Heimat ins Haus ihrer eigenen Mutter, die damals schon unsere Beziehung sehr stark belastete und auch verantwortlich für eine frühere Therapie der KM war. Ich bin dann nachgezogen, es gab ein bisschen Anwaltshickhack um das Umgangsrecht, aber letztendlich konnte man sich einigen bzw. es wurden auch stets die Wünsche meiner Tochter respektiert, d.h. sie entschied im Endeffekt oft was sie machen wollte.
Seitdem (also seit über 2 Jahren) ist es dennoch ein einziges Auf und Ab. Verstehen die KM und ich uns gut, ist sie auch seitens der Umgangszeiten (wohne 5 min weg) sehr entgegenkommend. Dann unternehmen wir auch gemeinsam etwas, umarmen uns, lachen und unser Kind freut sich auch sehr. Die Rollen sind aber klar verteilt: sie ist die Mutter mit Sorgerecht, die entscheidet und ich bin der Vaterdepp, der auf ihr Wphlwollen angewiesen ist.
Verstehen wir uns wegen nicht aufgearbeiteter Dinge auf der Paarebene nicht so gut, manipuliert sie das Kind wo es nur geht. Einzelheiten erspar ich Euch, ich denke ihr wisst was ich meine. Ich habe sie oft darauf hingewiesen dies doch wenigstens nicht vor unserem Kind zu machen, aber sie schafft es nicht sich zu kontrollieren. Dadurch wurden meiner Tochter und mir schon 2 gemeinsame Urlaube genommen und zwischendurch kommt es immer wieder vor, dass meine Tochter aus dem Nichts heraus mal 2 Wochen nicht zu mir will. Wenn sie bei mir ist ist es wunderschön, wir unternehmen viel, gehen reiten, haben Tiere usw.
Im Endeffekt machen uns diese extremen Schwankungen alle kaputt und unser Kind weiß (denke ich...) einfach nicht wo ihm der Kopf steht und entscheidet sich im Endeffekt für die Mutter, weil es da ja auch lebt.
Und damit kommen wir eigentlich zum größten Problem, er Oma meiner Tochter. Diese ist ein extrem vereinnahmender Mensch, gibt solange Ratschläge bis man sie annimmt und entscheidet im Endeffekt immer noch über das Leben ihrer 34-jährigen Tochter. Man kann sagen "OK, das ist doch typisch Oma", aber diese Oma setzt immer noch einen drauf. So wohnt z.B. der Onkel meiner Tochter mit über 30 auch noch in seinem Kinderzimmer, direkt neben der Oma und ohne eigenes Leben. Er hatte z.B. noch nie eine Freundin, geht nie aus, die Mama öffnet seine Post, macht seine Wäsche usw.
Sobald ich etwas gegen diese Familie und für mein Kind sage, rastet die Kindsmutter aus und dann sehe ich mein Kind wieder ein paar Tage nicht. Man kann jetzt sagen "dann sag doch einfach nix", aber das ist leichter gesagt als getan, weil diese Oma teilweise sehr krasse Sachen macht und da kann ich nicht einfach zusehen. Mein Kind lebte vorher relativ frei und nun lebst sie in einem "du-musst"-Besserwisserhaushalt ohne Intimsphäre.
Morgen begleitet sie meine Tochter zu ihrem letzten Kindegartentag. Ich habe mir extra freigenommen, aber nun hat sich die Oma reingedrängt. Na prima.
Und nun auch zu meinen Fehlern...
Ich kann es einfach nicht sein lassen dann böse sms zu schreiben. Diese beziehen sich in erster Linie gegen die Scheiss-Oma, auf die ich einen dermaßen unkontrollierbaren Hass verspüre.
Heute mittag rief mich meine Exfreundin an, weil sie mit mir und unserer Tochter zusammen einen gemeinsamen Urlaub planen wollte. Für unser Kind wäre das toll und wir würden das als Eltern auch hinkriegen uns 7 Tage gut zu verhalten, keine Frage. Doch wer hängt dann gleich bei den lanungen drin? Die Oma... und als i-tüpfelchen wurde mir dann am Ende des Gesprächs mitgeteilt, dass die Oma morgen statt mir in den Kindergarten will. Und dann schicke ich 10 wütende sms..., die nichts bringen außer situativen Wutabbau.
Gespräche mit der Kindsmutter über die Oma blieben erfolglos. Sie wohnt gratis da, hat eh seit je her ein abhängiges Verhältnis zu ihrer eigenen Mutter und wird da keine Grenzen aufziehen können. Dass dies auch zu Lasten des Wohlbefinden unserer Tochter geht nimmt sie in Kauf. Gleichzeitig empfindet die Kindsmutter noch starke Liebe für mich (sagt sie...), ist eifersüchtig usw. Aber die Liebe zu ihrer eigenen Mutter ist stärker und ohne die geht es nicht. Die war während unserer 7-jährigen Beziehung auch immer irgendwie dabei und entschied mit...
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie das weitergehen soll, da die Strukturen so eingefahren sind. Es gelingt mir manchmal mich 3 Monate zusammenzureißen und der Mutter auch nach der Pfeife zu tanzen, aber dann gibt es auch immer wieder die anderen Tage.
Und natürlich überlege ich auch das Sorgerecht zu beantragen, da wir uns in den relevanten Themen unsere Tochter betreffend sehr einig sind. Leider gibt die Mutter es mir nicht freiwillig, da sie vor irgendetwas Furcht hat.
Meine größte Sorge ist aber, dass meine Tochter, zu der ich ein tolles Verhältnis habe mir Stückfür Stück entfremdet wird. Die haben da echt fiese Methoden (schlechtes Gewissen machen, traurig gucken bei Abschieden, extremes Weinen, Wut auf mich zeigen) gegen die ein kleines Kind nicht allzu viel machen kann.
Ich weiß, wir bewegen uns noch sehr auf der Paarebene. Hinzu kommt diese grässliche Oma. Das ist alles so ärgerlich, denn die ganze Energie würde ich lieber sonstwohin stecken, wo es mehr Sinn macht.
Danke fürs Zuhören, hab bestimmt die Hälfte vergessen:-)
Aus Prinzip was gegen Prinzipien.
p.s.
Alleiniges "Sorgerecht" zu beantragen, würde ich Dir nur empfehlen, wenn Du mögliche Rache der Schwiegermutter neutralisieren kannst.
(Wenn schon die KM bei Widerspruch ausrastet... Weißt Du wie/wo sie schon über Dich reden?)
Unabhängig vom Status: Hat die KM keinen gravierend schlechten Einfluß, den Schule und Vater & Co. nicht kompensieren können, gibt es keinen Grund,den Umgang zu bekämpfen.
Aber ihre "Liebe" ist - bestenfalls - Selbstbetrug. Auch Narzißten glauben manchmal, verliebt zu sein - und verleumden Dich nur Minuten später.
Die KM braucht andere - weibliche, männliche Einflüsterer - die ihre Krankheit verstanden haben, sie nicht attackieren, sondern die Vorteile eines guten Verhältnisses zu Dir oder gar des gemeinsamen Sorgerechts
(z.B. im Krankeitsfall) "einfließen" lassen.
Moin und herzlich willkommen,
das problem oma wirst du so schnell nicht lösen können - zumindest so lange nicht wie die KM sich von dieser abhängig macht. als schlussfolgerung musst du dann die dinge ändern die DU ändern kannst und das bist nunmal du selbst - keine SMSn mehr und keine ausraster - machst du damit weiter wird es nie aufhören - geh mal in dich und lass oma oma sein, es geht nicht um oma es geht darum, dass du einen regelmässigen und unbeschwerten umgang mit eurem kind hast - auch da bist du wohl auf das wohlwollen der km angewiesen - also ändere auch da was du ändern kannst.
ich würde dir eine vernünftige umgangsregelung vorschlagen die ihr bestenfalls als eltern gemeinsam erarbeitet, hält sich die km dauerhaft nicht dran, dann vermittlungsgespräch beim JA einleiten hilft das auch nichts muss dies eben ein richter entscheiden...
ASR? Spar dein geld und nerven für die umgänge...
viel kraft und erfolg - und werd ruhiger
gruss zahltag
Guten Morgen und danke für die Antworten.
Das mit dem Sorgerecht hatte ich nicht deutlich geschrieben, d.h. ich will ja nicht das alleinige Sorgerecht beantragen, sondern als lediger Vater erst einmal die Mitsorge. Da hoffe ich doch sehr auf "das neue Gesetz 2013".
Im Prinzip ist mir das Sorgerecht nicht mal so wichtig, aber bei dieser rigiden Kindsmutter/Oma wäre es so was wie ein identitätsstiftendes Zeichen, das man dann schwarz auf weiß hat. Alleine auch um denen und auch meiner Tochter zu zeigen, dass ich kämpfe, denn das Zusehen/Abwarten/Hinnehmen ist auch nicht unbedingt der Weg den ich einschlagen möchte.
In der Beziehung zu meinem Kind würde es auch etwas ändern, denn dann würde meine Tochter sehen, dass ich auch mit zu Kigafesten/Elterngesprächen kann, wenn ich der Kindsmutter mal nicht Honig ums Maul schmiere.
@zahltag
Klar Du hast Recht, dass man Ruhe bewahren soll. Aber man ist ja auch nur ein Mensch. Ich lebe von meinen Emotionen und wenn man komplett verarscht wird, dann ist das nicht immer so einfach ruhig zu bleiben. Ich arbeite da an mir...und das ganze hält sich angesichts der Provokationen auch im Rahmen.
Werde mich wohl auch einer Selbsthilfegruppe anschließen, alleine um die negativen Gedanken zu verringern. Es tut auf Dauer nicht gut, wenn man jemanden (der Oma) wünscht er möge auf der Stelle platzen.
Aus Prinzip was gegen Prinzipien.
Moin,
was bringt es dir GSR zu haben wenn die Umgänge nicht laufen? Danach bist Du genauso weit wie jetzt.
Du schriebst es gab schon Kontakt über Anwälte bzgl. des Umgangs. Ist es auch zu einem Gerichtsverfahren gekommen?
Oder wenn nicht, wie wurde sich damals geeinigt?
So wie ich es lese willst du geregelten Umgang haben ohne weiterhin jeder Laune der KM ausgesetzt zu sein.
Dann solltest Du ein Umgangsverfahren anstreben und nichts bzgl. GSR unternehmen. Das kannst Du später immer noch.
Jack
Das gemeinsame Sorgerecht wäre etwas für die Identität, denn es ist der Kindsmutter/Oma total wichtig, dass ich das nicht auf dem Papier habe. Die sind da so.
Was das Umgangsrecht angeht lief es zunächst in ein paar Schreiben über Anwälte. Das Ergebnis war der Klassiker alle 14 Tage ein Wochenende, halbe Ferien und 1 Mal die Woche ein Nachmittag.
Das hat sich in der Praxis allerdings schnell als untauglich erwiesen, da es a) nicht den Wünschen unserer Tochter entsprach und wir b) 5 Minuten Fußweg auseinander wohnen, so dass man ja schlecht seiner Tochter sagen kann, dass sie nicht spontan mal zu mir kann, weil es der Rechtsanwalt verbietet. Andere Väter wären sicherlich froh über solch großzügigen Umgang, aber bei uns haben sich die "Machtverhältnisse" so stark verschoben in der letzten Zeit. Und ich kann es z.B. nicht akzeptieren, dass diese Oma da so stark drin hängt, die geht sogar in die Schule mit etc.
Die hälftige Ferienregel hat die Mutter durch ihr Verhalten (heftiges Weinen bei den Abschieden, Anrufe dass sie traurig ist) komplett gesprengt, d.h. meine Tochter will nicht so lange zu mir. Außerdem steht in der nächsten Zeit die Oma ja als Aufpasserin parat (ich habe zum 4. Mal bereits Urlaub genommen, der einfach so verpufft) und kümmert sich in den Ferien um unser Kind. Da kann ich im Moment auch relativ wenig machen...
So lange ich verfügbar bin (telefonisch rund um die Uhr), nicht die geringste Kritik übe und keine neue Partnerin habe ist alles OK. Trifft ein Punkt nicht zu, gibt es die volle Breitseite. Und dann wird das Kind eben manipuliert und der Umgang fände trotz Regelung trotzdem nicht statt.
Aus Prinzip was gegen Prinzipien.
Was der KM/Oma wichtig ist ist hier vollkommen egal. Das GSR kannst Du - wenn es DIR wichtig ist - später noch nachliefern.
Aber verabschiede Dich von dem Glauben, dass das GSR die KM/Oma zur Vernunft bringen würde. Wenn man ein Verfahren einleitet stößt man bei der Gegenseite erstmal auf wenig "Freude und Verständnis". Und wenn die Gegenseite das Verfahren "verliert", wird sich das auch nicht unbedingt sofort ändern.
Hier geht es zunächst mal um Dich und Deine Tochter und wie ihr den Umgang miteinander ausüben könnt.
Wenn es damals schon eine Regelung gab an die sie sich nicht hält würde ich genau auf dieser Basis zum JA marschieren und um Vermittlung bitten.
Wenn das nicht möglich ist oder die KM sich weigert, leitest Du ein Umgangsverfahren ein bzw. wirst bei deinem RA vorstellig.
Ich würde auf weiteren Schriftwechsel zwischen deinem RA und ihrem RA verzichten. Kostet nur Geld und ist - wie du gerade merkst - nicht bindend. Dann lieber kostenneutral über das JA versuchen. Bringt genauso viel oder wenig.
Wie willst Du sonst Herr der Dinge werden und eine verlässliche Regelung finden? Bzw. was hindert Dich momentan daran ein Umgangsverfahren zu führen?
Die Hoffnung, dass alles irgendwann von alleine wieder besser wird? Vergiss es... die KM lauert nur auf Argumente die ihr die Laune verderben (beispiel neuer Partner).
Jack
Also ich ignoriere meine "Schwiegermutter". Es ist wirklich eine dieser Personen, die ich wie Luft behandel.
Ich hab es während der Beziehung und auch nach der Trennung versucht, dennoch höflich zu sein. Guten Tag, Guten Abend etc... Selbst das spar ich mir mittlerweile.
Ich sag auch kein schlechtes Wort mehr über sie, und erwähne sie auch in Gesprächen mit meiner Ex nicht.
Versuch nicht die Oma deines Kindes bei der Mutter deines Kindes schlecht zu machen.... Blut ist dicker als Wasser...
hi du,
kann es sein dass du dich ziemlich viel damit befasst was die oma tut und lässt.
und ziemlich wenig mit deinen eigenen rechten und pflichten?
lass dir von den drei damen nicht die butter vom brot nehmen!
damit tust du dir selbst keinen gefallen und eurer tochter erst recht nicht.
schlimm genug dass deine tochter von ihrer mutter nur das vorbild hat vor oma zu kuschen.
wenn du in die selbe kerbe haust tust du keinem gut. am wenigsten dem kind.
lass den umgang schnellstmöglichst gerichtlich klären und dann richte dich selbst danach.
die festen umgangszeiten mit dir stehen so wenig zur debatte wie die schulpflicht.
da hat oma schlichtweg nichts zu melden. und auch töchterchen nichts mitzuentscheiden.
wenn die km eurer tochter erlaubt dich zusätzlich außerhalb der umgangszeiten zu besuchen ist das ein sahnehäubchen.
so wie die mutter eines schulfreundes gemeinsam mit km entscheiden kann ob eure tochter zum spielen kommen darf oder nicht.
so entscheidest auch du mit km ob töchterlein außerhalb des geregelten umgangs kommen darf oder nicht.
das sahnehäubchen kannst du mitnehmen oder nicht. so wie es für dich und das kind am besten passt.
das recht deiner tochter auf umgang mit dir musst du bei gericht wasserfest besiegeln lassen
je eher es zum geregelten umgang einen beschluss vom gericht gibt desto eher kapiert die oma das sie nicht gott ist.
wenn du nicht deiner tochter zeigst das es auch menschen mit rückgrat gibt - von wem soll sie es lernen unter solchen verhältnissen?
es wird allerhöchste zeit das du aus der bittstellerrolle kommst und für eure rechte eintrittst. je eher desto besser.
für das kind und für deine selbstachtung. per sms rumjammern ist jämmerlich. zeig den mädels das du weißt was du willst und wie du es bekommst.
gruß horst
Wie willst Du sonst Herr der Dinge werden und eine verlässliche Regelung finden? Bzw. was hindert Dich momentan daran ein Umgangsverfahren zu führen?
Die Hoffnung, dass alles irgendwann von alleine wieder besser wird? Vergiss es... die KM lauert nur auf Argumente die ihr die Laune verderben (beispiel neuer Partner).
Jack
Das ist ein weiteres Problem. Für meine Exfreundin ist es gerade nahezu perfekt. Wenn alles mit mir (war ihr einziger Mann mit 34) läuft hat sie mich als den fürsorgenden (und eigentlich netten) Vater, sie lebt bei ihrer geliebten Mama, hat nen Haufen Kohle, da keine Miete, Job, plus Unterhalt.
Für mich bedeutet der Start in ein neues Leben das "Killen" dieser ganzen Illusion. Manchmal lässt sie anklingen, dass es doch eigentlich so schön sein könnte (leider auch VOR unserer Tochter) oder plant Urlaube zu dritt. Auch da wird das Kind eingebunden und am Ende geht es eh schief...
So lebe ich mit irgendeiner Illusion, stehe mir selbst im Weg, falle wieder und wieder auf ihre Freundlichkeit rein, bis sie mir wieder einen in Kooperation mit der Oma reinwürgt. Das ganze Umfeld (Kiga und bald auch Schule) ist eh auf ihrer Seite, da sie sich geschickt als alleinerziehende und arme Mutter verkauft. Wenn ich diese Illusion beende komme ich mir wie ein Verräter an meinem Kind vor und so bleibt mir fast nur der Weg eines zweiten geheimen Lebens. So viel zu den Emotionen...
Umgangsrecht einzuklagen war ich auch schon kurz davor, habe aber dann wieder einen Rückzieher gemacht. Mit dem Jugendamt gab es auch Gespräche, die Mutter wurde zu dem Vermittlungsgespräch eingeladen, lehnte dies aber ab. Und dann lief es wie gewohnt weiter (auf und ab...).
Wahrscheinlich hast Du Recht und ein erneuter Versuch wird die einzige Möglichkeit sein. Durch meinen Umzug (neuer Job, neue Wohnung) muss ich mir erst mal wieder die neuen Rahmenbedingungen schaffen, sprich nochmal umziehen, da meine Wohnung für mich und meine Tochter zu klein ist.
und @marko
Das mit dem Ignorieren geht eigentlich auch gut. Bei uns ist es so, dass die Mutter der verlängerte Arm der Oma ist. Planen wir z.B. einen Ausflug plant die Oma im Hintergrund mit. Dann ruft die Tochter an, hat ihre Meinung geändert, weil die Oma z.B. sagt, dass es in Österreich sicherer als in Griechenland ist, weil da nicht so viele Kriminelle rumrennen. Argh.
und @horst
das sehe ich im Prinzip genauso. Habe aber Angst, dann meine Tochter noch mehr zu verlieren, weil der Einfluss der beiden so groß ist und die sie totlabern.
Aus Prinzip was gegen Prinzipien.
Ich fasse zusammen:
- vor einigen Jahren außergerichtliche Einigung über Anwälte => wird nicht eingehalten
- Bemühungen Deinerseits zur Konfliktlösung über das JA => wird abgelehnt
- andere Bemühungen von Dir in diesem Bereich => wird abgelehnt
Du hast also für einen Außenstehendern (und das wird der Richter ja auch sein) schon sehr viel außergerichtlich getan und versucht.
Versuchs nochmal über das JA. Wenn die KM wieder nicht will, hast Du wirklich keine andere Wahl mehr als ein Umgangsverfahren einzuleiten.
Mach Dich mal frei von den ganzen Gedanken über die Oma und die KM die vllt. noch Gefühle für Dich hat.
Deine Baustelle ist erstmal bei Dir selbst und Deiner Tochter. Führe Dir vor Augen, was eine weitere Umgangsreduzieren für Dich und Deine Tochter für Konsequenzen haben könnte.
Damit öffnest Du der KM Tür und Tor über längere Zeiträume die Tochter gegen Dich zu impfen. Von einer Entfremdung mal ganz abgesehen.
Du führst ein Umgangsverfahren nicht weil Du die KM/Oma ärgern willst, sondern zum Wohle Deiner Tochter! Denn es ist IHR Recht regelmäßigen Umgang mit beiden Elternteilen haben zu dürfen.
Jack
Servus was_nun,
ich kann mich den Vorschreibern auch nur anschließen...
Kläre zuvörderst den Umgang und dränge auf eine glasklare Umgangsregelung mit allem drum und dran, damit es künftig keine Spirenzchen mehr geben kann. Was Du und Deine Tochter benötigen ist regelmäßige, ausreichende und ungestörte Zeit für Eure Beziehung. Dazu gehört dann auch eine saubere Ferienregelung, da Tochter ja in die Schule kommt und die amtlich festgelegten Ferienzeiten ja nicht gerade spärlich sind.
Ggfs. ist in Zukunft auch das GSR anzustreben. Taktisch solltest Du m.E. da noch warten, bis das hoffentlich demnächst kommende Gesetz durch ist...(durch das Kabinett wurde der Entwurf schon gebilligt), denn die Gesetzesbegründung wird voraussichtlich schon zu einer Erleichterung für Väter führen, bei der gewisse KM bislang immer nur "Nein" gesagt haben.
Bei Oma würde ich, auch wenn es schwer fällt, meine Ohren auf Durchzug stellen...und zum Kiga-Abschied in jedem Fall auch hingehen...
Viele Grüsse
und @horst
das sehe ich im Prinzip genauso. Habe aber Angst ...
du kannst blödes gelaber nicht verhindern indem du dich zum hampelmann machst.
im gegenteil. kopf hoch und zeig das du ein mann bist auf den deine tochter sich verlassen kann.
@jack-no7 und bagger1975 :applaus1: 100% zustimmung
gruss horst
OK, ich denke ich werde das nochmal in Angriff nehmen und das Jugendamt nochmal kontaktieren (die letzte Einladung zu einem Gespräch ist ca 1 Jahr her).
Großer Haken bei der Sache ist, dass meine Tochter z.B. nicht mehr bei mir übernachten will, was sie früher gerne tat. Habe ihr ein Hochbett besorgt, ihre geliebte Katze ist auch hier, aber sie will einfach nicht mehr. Das würde dann eine Umgangsregelung ohne Übernachten (war uns immer wichtig das ganze Drumherum wie Geschichten vorlesen/frühstücken usw) bedeuten.
Und von dieser Oma loslassen ist schwierig. Ich gebe Euch noch ein Beispiel (eins von 1000den). Wir haben hier eine Katze, ich sauge wirklich fast täglich. Unser Kind findet die Katze supertoll. Kommt es allerdings zurück wird es jedesmal nach Katzenhaaren und Zecken abgesucht. An diese Prozedur hat es sich mittlerweile gewöhnt, aber nun ist es so, dass sie auch manchmal sagt sie wolle nicht zu mir wegen der Katzenhaare. Das ist ja nicht die Meinung des Kindes, denn es kuschelt mit der Katze ohne Ende und da stören die Haare dann überhaupt nicht.
Es wurden und werden immer Gründe in ihren Mund gelegt, warum sie nicht zu mir will. Da kann ich wohl nur auf das Jugendamt hoffen. Aber für eine Übernachtung hab ich erst mal miese Karten, da müsste ich schon eine gefließte, geschniegelte Topwohnung aus dem Hut zaubern. Aber ich kann doch meinen Lebensstil (Altbauwohnung usw) nicht dem der Oma anpassen. Ohne Mithilfe der Mutter bin ich da geliefert, aber die ist da super extrem (Kind darf bei Regen zB auch nicht raus und so ein Müll). Und gehe ich dann mal mit ihr bei Regen (natürlich mit Regenjacke) raus, dann heißt es "dein Papa ist unverantwortlich, da kannst du schwer krank werden". Klingt übertrieben, es ist aber leider so. Und das machen die den ganzen Tag in verschiedenen Bereichen. Anderers Beispiel: unsere Tochter ist 7 und wird noch gefüttert dort, das Glas zum Trinken wird ihr festgehalten, weil es ja runterfallen könnte. Telefonieren darf sie nur per Lautsprecher mit mir (Familie hört mit). Sage ich was dagegen--> Ausraster der Mutter.
Ich will Euch aber nicht langweilen. Die Tipps zum Umgang werde ich beherzigen und das wieder angehen.
Aus Prinzip was gegen Prinzipien.
Servus was_nun,
wie konntest Du dies hier:
Großer Haken bei der Sache ist, dass meine Tochter z.B. nicht mehr bei mir übernachten will, was sie früher gerne tat. Habe ihr ein Hochbett besorgt, ihre geliebte Katze ist auch hier, aber sie will einfach nicht mehr. Das würde dann eine Umgangsregelung ohne Übernachten (war uns immer wichtig das ganze Drumherum wie Geschichten vorlesen/frühstücken usw) bedeuten.
überhaupt zulassen? Ich hoffe, es ist bei Dir noch nicht "zu spät" und Du merkst langsam, dass hier ganz dringender Handlungsbedarf besteht...d.h. Umgang und v.a. Ferienzeiten mit Übernachten(!) ehestmöglich wieder einzuführen.
Denn wie willst Du mit Tochter jemals so in den Urlaub fahren?
Viel Erfolg
@ bagger
Ja..., das war ein schleichender Prozess. Kam alles zusammen (Umzug, neuer Kindergarten, neue Wohunungen, Trauer von allen) und dann wollte ich keinen Druck auf sie ausüben bei mir zu übernachten. War ein Fehler.
Hinzu kam, dass es der Mutter nicht recht war und sie dies auch deutlich zeigte.
Nun ist mein Kind drin in dem Schlamassel, beobachtet meine Wohnung nach Haaren (wie es die Mutter/Oma tun würden) und berichtet dann abends davon auch 2 Haare gefunden zu haben, woraus die Mutter dann ein Drama macht und sofort bei mir anruft. Wenn ich dann auf 7 Millionen Katzen in der BRD verweise bringt das auch nix.
Und gemeinsamer Urlaub? Dem steht ja noch mehr entgegen. Wir dürfen nicht mal nach Mallorca (Ausland! und fliegen zu gefährlich), lange Touren (4Std.) mit dem PKW seien für das Kind zu anstrengend und ein Besuch in ihrer "alten Heimat" (unserem alten Haus) wurde ihr auch schon ausgeredet und die andere Oma (die ihren Enkel seit 1 Jahr nicht mehr sah) wird permanent schlecht gemacht.
Jetzt wo ich das gerade schreibe kann ich es nicht fassen. Muss unbedingt zum Jugendamt.
PS: Neuestes Ding: am Montag darf mein Kind keinen Ausflug mit mir machen, da ich laut der Mutter da ein anstrengendes Sexwochenende hinter mir habe (schön wärs...). Einfach nur krass. Und leider ist sie so schlau und sagt mir solche Dinge nur am Telefon. Und sie weiß dass ich mich darüber aufrege...
Es gibt viel zu tun, viel zu ändern. Aber es gibt ein Ziel.
Aus Prinzip was gegen Prinzipien.
Moin Was_nun,
ich schliesse mich meinen Vorrednern an: Du machst Dich zum Kasper; nicht zuletzt, weil Du Dich fortlaufend über Dinge aufregst, die Du sowieso nicht ändern kannst. Und weil Du Dich für ein paar Bröckchen Umgang von Ex und Oma am Nasenring durch die Manege führen lässt.
Daran wird auch das Jugendamt nichts ändern; das ist ein zahnloser Tiger, der nichts zu entscheiden hat. Oder dachtest Du, die nehmen sich Deine Ex und die Oma mal richtig zur Brust und sagen denen, was Sache ist? Das JA ist lediglich ein - meist unvermeidlicher - Schritt auf dem Weg zu einer gerichtlichen Umgangsregelung, die Du anschliessend aber auch konsequent durchziehen musst, ohne Dich wieder um den Finger wickeln zu lassen. Ob Du eine Katze hast oder mit dem Kind mal in den Regen kommst: Who cares?
Merksatz: Frauen haben keinen Respekt vor Männern, mit denen sie machen können, was sie wollen. Gilt auch für Omas.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Muss unbedingt zum Jugendamt.
und denk dran: die sind keine klagemauer.
auch kein beichtstuhl. auch keine oma-besserungs-anstalt.
machs kurz und knackig: du willst den umgang deiner tochter mit dir verlässlich geregelt haben.
1. und hauptgrund: das kind hat ein recht auf umgang mit beiden eltern.
2. und nebengrund: du als berufstätiger mann musst planen können.
kein gejammer, kein geheule und kein böses wort gegen mutti und omi.
kind hat mutti und omi lieb. das findest du ganz prima.
kind hat vati lieb. das ist auch ganz prima und soll so bleiben.
alle haben sich lieb. und du bist auch ein ganz lieber.
ende der durchsage. das lernst du auswendig und wiederholst es bei jedem gespräch.
jugendamt, gericht, anwalt ... immer dieselbe leier. kein wort mehr, kein wort weniger.
du willst nur schriftlich was dem kind zusteht.
voraussichtlich wird die km dich vor dritten provozieren wollen.
das scheint ja recht einfach zu sein.
das wichtigste für dich: bleib cool und lass sie reden.
ihr ganzes geblubber ändert nichts an der rechtslage.
außer du rastest aus. dann bist du plötzlich der böse.
und das amt wird dein kind vor dir schützen.
lass dich nicht unterkriegen. :thumbup:
gruss horst
Je länger Du darüber nachdenkst desto mehr Beispiele werden Dir einfallen. Das bringt aber alles nichts das hier zu erzählen... es sei denn du willst Dir was von der Seele schreiben.
An der Situation wirds nichts ändern. Du musst nun handeln. Ich kann dich ein Stück verstehen, wie gesagt ich war in einer ähnlichen Situation und habe auch lange überlegt ob ich den Schritt über das Familiengericht gehen soll.
So blöd es sich anhört, aber seit mein Anwalt den Antrag rausgeschickt hat bin ich viel gelassener. Ich weiß nun, dass es in absehbarer Zeit klare Regelungen geben wird und diese ganze Planungsunsicherheit und Willkür der KM ein Ende hat.
Oliver Kahn würde sagen: "Eier, wir brauchen Eier" und das sollte nun auch für die gelten 😉
Dass eure kleine sagt sie will nicht bei dir schlafen ist schade. Aber bewerte das mal nicht über. Wenn sie dann bei dir ist, wird sie es doch toll finden.
Aber das Argument wird von der KM 100% kommen. Bereite dich also darauf vor.
Versuchs also nochmal übers JA. Wenn die nichts erreichen können, gehst Du entweder sofort zum RA oder schreibst nochmal einen freundlichen aber bestimmenden Brief.
Mein Tipp: drohe nie mit Konsequenzen. Schreib Deine Forderungen nieder und beende das ganze mit sowas wie "wenn ich bis zum xxxx nichts von Dir höre muss ich leider davon ausgehen, dass meine Forderungen nicht akzeptierst"
Dass du zum Anwalt gehst und der das Verfahren eröffnet kann sie postalisch mit der Vorladung zum Gericht erfahren. Ansonsten riskierst du ggf. unnötig frühen Umgangsboykott.
Umgangsverfahren sind beschleunigt. I.d.R. hast binnen 6 Wochen einen Termin.
Geh die Sache am Montag ruhig und strukturiert an. Dann wird das schon 🙂
Jack
Es gibt da einen Spruch: "Wem du die Schuld gibst, gibst du die Macht."
Was ich von den Jungs hier im Forum gelernt habe ist wirklich.
LASS DIR VON DEINER EX und schon gar nicht von deren Mutter nicht auf der Nase herum tanzen!!
Ich bin erst zum JA gegangen, brachte nix..Also direkt zum Gericht und Umgangsklage eingereicht.
Meine Ma versucht sich auch ab und zu einzumischen. Auch ihr setze ich klare Grenzen.
