Neuer Umgang - oder...
 
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Neuer Umgang - oder gar keiner?

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 VoK
(@vok)
Schon was gesagt Registriert

Hallo an alle!

Ich lese nun schon seit geraumer Zeit die Beiträge in diesem tollen Forum und auf dieser informativen Homepage (Danke an die Betreiber!) und habe mich aufgrund der einfühlenden und kompetenten Antworten heute entschlossen, mich anzumelden und mein Anliegen zu schildern.

Kurz meine Eckdaten:
39 Jahre alt, männlich, verheiratet, eine Tochter (13 Monate alt).
Meine Frau wird mit unserer Tochter voraussichtlich zum 01.07.09 eine eigene Wohnung beziehen.

Mit dem Warum und Wieso möchte ich Euch nicht langweilen - zumal ich es selbst nicht verstehen kann -, dennoch scheint mir in dem Zusammenhang eine Information sehr wichtig:
Meine Frau ist die Oberglucke par Excellence und lässt bis auf ihre eigene Mutter niemanden an die Kleine ran.
(Daher auch mein Nick: VoK = Vater ohne Kind).
Fast schon systematisch wurde meine Kleine quer durch alle Schichten (Bekannte, Kollegen, Freunde, Familie) separiert und wie das persönliche Eigentum meiner Frau angesehen.
Dies ist in meinen Augen auch der Grund für ihren kommenden Auszug, da ich quasi als letztes Glied in einer logischen Kette übrig geblieben bin, und somit auch als menschlicher Störfaktor - nicht jedoch als Geldesel! - entsorgt werden muss.

Ich schwanke hin und her, ob nun meine Holde einen psychischen Knacks weg hat (Verlustängste) oder ob sie vielleicht nicht doch taktisch klug und gut überlegt vorgeht.

Die Kleine und ich haben ein inniges Verhältnis. Ich bin berufstätig und habe mich immer gefreut, wenn ich meine Freizeit mit meiner Kleinen verbringen konnte. Wickeln, Baden, Fläschchen machen, Füttern, Spielen, ins Bett bringen, in der Nacht aufstehen, Spazieren, usw
Aber - und das im Gegensatz zu meiner Frau - auch mal eher "alltägliche" Dinge, wie z.B. Wäsche aufhängen. Die Kleine saß dann in der Zeit nebendran... und hat sich nebenbei bemerkt köstlich amüsiert.
Bis dahin alles wunderbar - weil es sich noch in den eigenen vier Wänden abspielte, aber beim Verlassen der Wohnung (also ich mit meiner Tochter) fingen die Probleme an. Spazieren gehen ging gerade noch. Einkaufen war schon unmöglich.
Im Laufe der Zeit wurden auch alle anderen Bereiche beschnitten, begrenzt oder ganz abgeschafft. Die Vorschriften nahmen ebenso zu wie das Maßregeln. Kurz zusammengefasst: ich hätte alles getan - durfte aber nicht.
Oder mit den Worten meiner Frau: ich mache nix - dafür aber alles falsch.

Aus heutiger Sicht betrachtet würde ich ihr Verhalten als Kindesentzug werten. In den zurückliegenden Monaten war ich darüber natürlich nicht besonders erfreut, habe aber immer mit Verständnis reagiert, weil ich dachte/denke, dass sie ja den ganzen Tag mit der Kleinen zusammen ist und alleine schon von daher eine andere Sichtweise hat.
Schwangerschaft, Geburt, Hormonumstellung, neue Lebenssituation... nach einer gewissen Zeit würde sich alles einpendeln und "normalisieren"...
Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und es wird eher schlimmer denn besser. Mein Hoheitsbereich reduziert sich auf das zu-Bett-bringen der Kleinen - und das wahrscheinlich auch nur, weil uns das eine Kinderpsychologin vor einigen Monaten ans Herz legte.
Die Kleine entwickelt sich übrigens prächtig, allerdings stelle ich seit ein paar Wochen vermehrt fest, dass sie immer mehr auf ihre Mutter fixiert ist, so weint sie beispielsweise, sobald die Mutter den Raum verlässt.
Ich weiß nicht, in wie weit dies normal ist... oder ob ich es mir vielleicht aufgrund der Umstände einbilde...

Und in diesem Punkt liegt auch mein eigentliches Anliegen:
Wie wird das wohl sein, wenn die räumliche Trennung vollzogen ist?
Ich habe schlicht und ergreifend Angst davor, dass ich irgendwann ein wildfremder Mensch für meine Tochter sein werde.

Vor zwei Tagen waren meine Frau und ich bei einem Beratungsgespräch beim Jugendamt, um über den künftigen Umgang zu sprechen. Von meiner Frau kam (leider) kein Vorschlag - obwohl sie kurz zuvor noch meinte, ich könne die Kleine sehen, so oft ich will - und mein Vorschlag (zwei Mal unter der Woche, ein Mal am Wochende, jeweils ein bis zwei Stunden) war ihr zu viel.
Mir eigentlich zu wenig, aber ich bin mir auch unsicher, was denn nun "besser" oder "schlechter" für die Kleine wäre. Deshalb wollte ich auch dieses Beratungsgespräch beim Jugendamt, um eine Orientierung zu erhalten.
Mir geht es in erster Linie um einen regelmäßigen Umgang, d.h. die Abstände dazwischen sollten nicht zu groß sein, und meine Kleine soll darunter natürlich auch nicht "leiden".
Der Berater vom Jugendamt fand meinen Vorschlag vernünftig und schließlich haben wir uns darauf geeinigt, dass wir es zunächst auf die Weise versuchen werden.
Ob dies allerdings auch tatsächlich passieren wird, steht noch in den Sternen...

Mich würden nun Erfahrungen anderer brennend interessieren, die in einer ähnlichen Situation waren oder sind, d.h. Trennung und Umgang mit einem kleinen Kind. Worauf sollte man achten? Welche Fallstricke vermeiden? Wie kann man damit umgehen - kann man überhaupt damit umgehen? Ängste, Sorgen, Nöte, etc.

Vielen Dank fürs Lesen!


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 05.06.2009 13:44
 Loge
(@loge)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Vok,

ich kenne solch gluckenhaftes Verahlten auch von meiner Ex. Allerdings anderen gegenüber. Mich hatte sie dringend als Unterstützung gebraucht. Bei anderen Glucken diente das Verhalten dazu unbeliebte Dritte auszugrenzen. Diese Mütter haben sich dann auch von ihren Männern getrennt.

Wichtig finde ich, dass du einen kühlen Kopf bewahrst. Und wie ich finde gehst du die Sache auch richtig an. Soweit ich weiß ist es bei jüngeren Kindern wichtiger diese in kürzeren Zeitabständen zu sehen, längstens 2 Tage. Die Dauer der Begegnung ist dabei nicht so entscheidend. Aber die Intensität der Begegnung. Und von anderen Vorträgen weiß ich, dass eine Bezugsperson sich am Tag 2h intensiv mit dem Kind beschäftigen sollte. Also ich würde eine Regelung anstreben, bei der ich das Kind alle 2 - 3 Tage sehen kann und für die Dauer von min 3 h.

Ich habe mit dem JA nur wenig aber gute Erfahrungen. Ich mene aber festgestellt zu haben, dass das JA sehr viel Wert auf eine Einigung auf der Elternebene Wert legt. Eine Entscheidnug wird das JA nicht herbeiführen. Ich bin mir da aber nicht sicher.

Dir, Euch in der Zukunft viel Glück


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2009 16:43
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi VoK,

in Deinem Fall befürchte ich, dass die KM nur unter Zwang und nur scheinbar einer Besuchsregelung durch dich zustimmen wird.
Wie du schon schreibst, machst Du in Ihren Augen ohnehin nichts und zudem noch alles falsch.

Frage:
Wie sieht denn ihre Logistik für die nächsten Monate aus ?
Wovon wird sie leben ?
Geht sie arbeiten ?
Wer betreut das Kind ?
Wie weit zieht sie weg von Dir ?
Wer berät die KM in Richtung "böser schlechter KV"?

Am besten wäre es vielleicht, wenn sie auf Grund logistischer Schwierigkeiten den Umzug um einige Monate verschieben müsste und du Zeit gewinnen würdest für eine robuste Besuchsregelung.


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2009 18:58
(@zauberlehrling)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo VoK!

Ich deine Situation nur zu gut! Jede Minute mit deine Tochter ist etwas besonders! Jede! Und wenn du nur dasitzt und ihr beim Mitschlaf zusiehst!

Jede Umgnagsregelung ist anderst! Deine Tochter hat eine Bezug zu dir und du kannst sie versorgen!
Hier würde ich mal ansetzen: Am Wochenende 8h, unter der Woche einen Nachmittag oder 1 Nachmittag unter der Woche und jedes zweite Wochenende Samstag und Sonntag 8h!

Zum Vergleich: Seit meine Kleine 1J. alt ist habe ich sie einen ganzen Tag!

kann man überhaupt damit umgehen?

Abstand finden!

Welche Fallstricke vermeiden?

Keine Schlammschlacht anfangen! Wenn KM lügen möchte, bitte, ist egal auf solche Sachen nicht eingehen! Es geht um deine Tochter!

schließlich haben wir uns darauf geeinigt

Auf was genau hab ihr euch geeinigt? Hast du was schriftliches?

Gruß

Zauberlehrling

PS: Vorsicht für besitzergreifenden Müttern!


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2009 19:17
 VoK
(@vok)
Schon was gesagt Registriert

Vielen Dank für Eure Antworten!

Da waren einige nützliche Informationen dabei, z.T. auch unterschiedliche, aber das habe ich aufgrund unterschiedlicher Erfahrungen auch erwartet - und erhofft!

Loge hat ein paar konkrete Fragen gestellt, die ich natürlich gerne beantworten möchte:

Wie sieht denn ihre Logistik für die nächsten Monate aus ?

Gute Frage. Bisher konnte ich noch nicht viel in Erfahrung bringen. Auf mich macht sie den Eindruck, als ob sie eher in ein Traumschloss umzieht als in ein Alleinerziehende-Leben (soll keine Abwertung sein). Ich habe sie beispielsweise mal gefragt, ob sie denn unsere Waschmaschine mitnehmen möchte. Schließlich denke ich bei der ganzen Geschichte auch an meine Tochter, die leider Gottes mitziehen wird (ihr kennt ja die Problematik zu genüge).
Darauf kam von ihr zurück: "Daran habe ich noch gar nicht gedacht"... was bei mir wiederum die Frage aufwirft, woran sie denn überhaupt gedacht hat.
Der Berater vom JA hat sie drei Mal gefragt, wohin sie denn zieht, und sie hat sich gewunden wie eine Schlange, um nicht die genaue Anschrift in meiner Gegenwart zu nennen. Dabei weiß ich es längst. Bin ja schließlich nicht vollends auf den Kopf gefallen.
Habe mir die Gegend letztes Wochenende sogar mal etwas genauer angesehen. Ehrlich gesagt: nicht schlecht.
Ca. 5 km von unserer jetzigen Wohnung entfernt. U-Bahn-Station ca. 200m entfernt. Bank, Bäcker, Friseur, Supermarkt direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Und was mir besonders gefallen hat: eine Tageseinrichtung für Kinder. Könnte ja evtl. in zwei Jahren ein spannendes Thema werden...

Wovon wird sie leben ?

Trennungsunterhalt + Kindesunterhalt + Kindergeld

Geht sie arbeiten ?

Ist noch ein Jahr in Elternzeit und möchte sich dann noch ein weiteres Jahr intensiv (noch intensiver???) um die Kleine kümmern. Anschließend ist Teilzeit geplant.
Das sind allerdings ihre momentanen Aussagen, die morgen schon wieder ganz anders lauten können. Meine Mutter wettet sogar, dass unsere Kleine nie einen Kindergarten von innen sehen wird und dass meine Holde auch nicht mehr arbeiten wird, solange sie von mir bzw. unserer Rechtssprechung Geld bekommt.
Ich bin echt gespannt, wie nun das neue Unterhaltsrecht in der Praxis umgesetzt wird...

Wer betreut das Kind ?

Wie ich eingangs schon geschrieben hatte: meine Holde und ihre Mutter (also die Oma) - ansonsten darf ja niemand an die Kleine ran. Diese Oma wohnt ca. 10 km entfernt... und meine Holde ist mit der Kleinen jeden(!) Tag dort.
Ihr müsst wissen: es ist ja alles soooo antsrengend - und nur dort kann sie sich mal etwas entspannen.
Deshalb läuft auch bei uns zu Hause nix, weil sie ja die Hälfte des Tages bei ihrer Mutter hockt.
Die meisten denken, dass es bei uns zu Hause (aufgrund der Gluckerei) wie geschleckt aussehen müsste. Leider nein, denn Holde gluckt so sehr, dass ansonsten für nichts mehr Zeit bleibt... und sie tut auch einiges dafür, dass es so bleibt.

Wer berät die KM in Richtung "böser schlechter KV"?

Ich vermute ihre komplette Sippschaft, wobei niemand live mitbekommt, was hier läuft. Wie denn auch, wenn Holde täglich bei Muttern weilt? Der "Meinungsaustausch" läuft hauptsächlich über Telefon... und da kann man ja viel erzählen...
Und dann hat sie natürlich noch einen eigenen Anwalt, der seinen Job bestimmt gut erledigen wird.
Aber meine Holde weiß noch nicht, dass meine Anwältin die Scheidung ihres Anwalts vor ein paar Jahren durchgeboxt hat.  ;-))
Ich weiß, das wird mir nicht viel helfen, find's trotzdem witzig... und in solchen Zeiten ist man ja froh, wenn man überhaupt noch ein bisschen lachen kann.

Ich erkenne meine Holde seit der Geburt unserer Tochter nicht wieder. Für mich ist das vergangene Jahr bzw. ihr Verhalten in dieser Zeit ein Mysterium. Aber ich falle deswegen nicht in emotionales Loch, weil ich wie gesagt zwar Vater war, aber trotzdem nicht sein durfte. Es tut weh, wenn einem zu Hause die Tochter regelmäßig weggenommen wird, und außerhalb wird man von allenmöglichen Leuten gefragt: "Mensch, wann dürfen wir denn mal Deine Kleine sehen?".

Meine Mutter hat ihre Enkelin dieses Jahr noch kein einziges Mal (live) gesehen, ihre Mutter jeden Tag.
Die ersten drei Monate durfte ich ja noch nicht einmal ein Foto machen... hab's natürlich trotzdem gemacht, wenn auch heimlich... ach, ich könnte ein ganzen Buch mit Beispielen füllen, die außerhalb der Normalität liegen.
Wie anstrengend das alles war, merke ich erstaunlicherweise jetzt erst. Von daher habe ich auch null Interesse an einer Schlammschlacht.
Aber was ich damit sagen will: für mich ist die Trennung in erster Linie eine Befreiung - und in Bezug auf meine Kleine sogar eine Chance, endlich mal gemeinsam etwas zu unternehmen, ohne ständig einen kreisenden Geier über uns zu spüren.
Natürlich habe ich mir mein Leben anders vorgestellt und ich kann zumindest im Moment leicht daherreden, weil die Kleine noch da ist. Spätestens wenn sie weg ist und ich nach der Arbeit nach Hause komme, ohne dabei auf eine krabbelnde Teppichratte achten zu müssen, wird mir vieles und neues bewusst werden.
Trotzdem muss ich nach vorne schauen und die Chance, die ich sehe, auich nutzen.

Das Gespräch beim JA war mir deshalb wichtig, damit dort einige Sachen in der Akte festgehalten werden. Der bisher vereinbarte Umgang ist noch nichts offzielles. Im Juli werden wir ja sehen, wie es in der Praxis aussieht - und Ende Juli wird jeder sein Freud und Leid damit berichten. Aber wie Loge schon schrieb: wenn wir uns nicht einigen, dann muss eben ein anderer entscheiden.
Mir ist es im Moment wichtig, den Kontakt zu meiner Tochter aufrecht zu erhalten, und zwar regelmäßig. Für sie ist es ja schließlich auch eine Umstellung. Wenn dann eine gewisse Routine vorhanden ist, werde ich versuchen, die Intensität zu steigern.
Natürlich alles unter der Vorraussetzung, KM wirft mir keine Knüppel zwischen die Beine.

Noch eine Frage an Zauberlehrling, da er offensichtlich in einer vergleichbaren Situation steckt:
War der Umgang bei euch von Anfang an so geregelt, oder hat sich das über einen gewissen Zeitraum eingespielt?

Grüße an alle und Danke nochmals!
Falls Euch noch etwas einfallen sollte: nur raus damit!  ;-))


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 06.06.2009 01:44
 Loge
(@loge)
Nicht wegzudenken Registriert

Danke für die Blumen VoK,

aber es war nicht ich sondern Zauberlehrling der dir die konkreten Fragen gestellt hat auf die du geantwortet hast.

LG


AntwortZitat
Geschrieben : 06.06.2009 09:25
 VoK
(@vok)
Schon was gesagt Registriert

Ne, Zauberlehrling war's auch nicht, sondern hamburg2000.
Ehre, wem Ehre gebührt!
(Jetzt haben wir ja alle durch...)  ;-))

Aber von Zauberlehrling erhoffe ich mir noch einen anregenden und intensiven Erfahrungsaustausch.

Welche Vorgehensweise würdet ihr empfehlen, falls der Umgang mal stocken sollte, beispielsweise:
ausgemacht waren zwei Stunden, KM fordert die Kleine jedoch nach einer Stunde wieder zurück.

Gleich an Ort und Stelle auf den Putz hauen und sämtliche Hebel in Bewegung setzen - oder erst zur Ruhe kommen und wohlüberlegte Schritte einleiten?

Danke und bis bald!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 06.06.2009 16:39
(@zauberlehrling)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo VoK!

Hier kurz meine Geschichte:

Trennung Mai 07
Geburt Sonnenschein Dezember 07
erstmal/letztesmal gesehen 10.01. / 19.01.08
dann rumgeeiere JA, Caritas: nichts gebracht
Mai 08 1. Gerichtstermin
02.07.08 1.Umgangstermin, das erste mal, daß ich eine Stunde mit meiner Tochter verbringen durfte! Betreuter Umgang
Regelung 1h 2x in der Woche
Hälfte hiervon ausgefallen
Oktober 08 zweiter Gerichtstermin: weiterhin betreuter Umgang, jetzt 2h einmal die Woche
Dezember 08: KM schlägt selbständigen Umgang vor!!! (Sie geht arbeiten)
Umgangshoch (Freitagsnachmittag 14-19Uhr und Samstag von 07.30-19Uhr) bis 14.02.
KM hört auf zu arbeiten
über 2,5Monate nur dreimal Umgang, diese werden noch von KM gekürzt!
April 09 Gericht Teil III
seither läuft es!
Regelung: Samstag von 09-17Uhr

Die lange findest du unter:
http://www.vatersein.de/Forum-topic-11302.html und die Fortsetzung http://www.vatersein.de/Forum-topic-14558.html
Wenn du mal ein paar Nächte Zeit hast, kannst du dich ja mal durchwühlen! 🙂

So, VoK!
Du hast einen Vorteil, deine Tochter hat schon einen Bezug zu dir! D.h. auf betreuten oder Umgang mit der KM brauchst du nicht eingehen! Würde ich auch absolut ablehen!
Selbständiger Umgang ist hier ein muß! Ein Tag in der Woche wäre hier ok, würde aber auf mehr pochen! Du wohnst in der gewohnten Umgebung deiner Tochter, du warst in die Versorgung mit einbezogen!

Gleich an Ort und Stelle auf den Putz hauen

Du bist ein Profi! Nicht provozieren lassen! Keine Diskussionen vor dem Kind!

KM fordert die Kleine jedoch nach einer Stunde wieder zurück.

Aus diesem Grund eine schrifliche Regelung! Möglichst mit JA oder deinem RA!

erst zur Ruhe kommen und wohlüberlegte Schritte einleiten

So handelt ein Profi!

Der bisher vereinbarte Umgang ist noch nichts offzielles.

Wie ist den der Umgang gereglt? Ist das ein Geheimnis?

Wichtig ist, daß du jetzt sofort handelst!
Schritt eins: Gespräch mit KM (hat sich schon erledigt)
Schritt zwei: JA einschalten (hast du getan)
Schritt drei: Umgansgregelung vor Gericht aushandeln

Meine Meinung: Schritt drei innerhalb von drei Wochen anstreben, wenn kein Umgang zum laufen kommt, ist auch der beste Weg (aus meiner Sicht) um die Sache vorran zu treiben!
Was deutlicheres gibt es nicht! Und wenn sie sich nicht daran hält, gleich noch mal! Beim dritten Mal bei mir (immer der gleiche Richter) hatte der Richter schon nach meiner Eröffnung sein Urteil gefällt und ich habe mehr bekommen, als eigentlich gehofft!

Kraft und Zuversicht

Zauberlehrling

PS: Meine KM ist auch so eine, die immer bei ihrer Mutter sitzt und die ihr auch sagt, was sie zu tun oder zu lassen hat! Aber am Ende muß ich KM rechtfertigen!


AntwortZitat
Geschrieben : 06.06.2009 20:19
 VoK
(@vok)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Zauberlehrling!

Deine Geschichte kenne ich schon. Sie war mit ein Grund dafür, dass ich mich hier angemeldet habe.
Übrigens: Deine Geschichte hat mir nicht ein paar Nächte abgerungen, sondern einen Tag im Büro. Erzähl's aber bitte nicht meinem Chef! ;-))

Du hast mit Sicherheit Recht damit, dass ich Dir gegenüber ein paar Vorteile habe. Und eben diese möchte ich nicht leichtfertig oder aus mangelndem Wissen / Willen verspielen.

Zum Geheimnis des "bisher geregelten Umgangs":
Ist weder ein Geheimnis noch geregelt. Bis jetzt nur mündliche Absprache (und dieses eine Mal beim JA).
Aber komisch:
Ich sitze gerade im Wohnzimmer und schreibe diese Zeilen, da kommt meine Holde (völlig untypisch) hinzu und gerät ins Plaudern. Ein Thema dabei war u.a. der zukünftige Umgang bzw. konkrete Umsetzung.
Wie Euch bereits beschrieben geht es mir in erster Linie um einen geregelten Rhythmus mit maximal einem Tag Pause dazwischen. Am allerliebsten natürlich täglich, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf die Dauer auch tatsächlich praktikabel und umsetzbar ist.
Meine Holde war eben relativ offen, kooperativ und gesprächig. Wir haben uns jetzt mal auf  Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag festgelegt, jeweils zwei stunden.
Ihr seht schon, noch alles relativ schwammig, aber ich finde es auch  schwierig, etwas im Vorfeld abzuklären, wenn man noch gar nicht genau weiß, was da überhaupt auf einen zukommt - sowohl logistisch, praktisch, rational, als auch emotional.
Nun gut, ich werte es jedenfalls schonmal als Fortschritt, dass wir überhaupt darüber gesprochen haben und so nebenbei sogar noch ein paar anderen Sachen klären konnten.
Falls ich dabei etwas euphorisch klingen sollte, dann liegt es allenfalls an dem Gläschen Rotwein, das ich mir nebenher gegönnt hatte - jedenfalls hat es nichts mit meiner Holden und ihren teils im Wind wehenden Ansichten zu tun.

Das Beste hoffen - und das Schlimmste erwarten.
Ich hab' sie übrigens für nächsten Donnerstag ins Kino eingeladen: Der entsorgte Vater!
Oder sollte ich das lieber nicht tun, weil sie da evtl. noch ein paar Anleitungen (für mein Unglücklich-sein) bekommen könnte?  ;-))

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten - und Dir, Zauberlehrling, zunächst einmal viel Erfolg beim Umzug!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.06.2009 01:56
(@vater1972)
Rege dabei Registriert

Hallo VoK!
Ich habe mir gerade die Preview in Berlin vom "entsorgten Vater" angeschaut. Auch der Regisseur war zugegen und nach der Vorstellung gab es eine nette Diskussion, u.a. mit Vertretern vom väteraufbruch e.V.

Zum Film: Ja, Deine Holde kriegt da gewissermaßen eine Anleitung, denn der Film handelt von der kompletten Machtlosigkeit der Väter bei umgangsverweigernden Müttern. Die Anleitung für Deine Holde: Einfach das machen, was ihr passt, der Vater kann eh nichts machen.

Der einzige Lichtblick im Film: Eine Mutter, die scheinbar die Rolle einer fürsorglichen Mutter verkörpert, aber tatsächlich den Umgang zum Vater komplett unterbindet. Wenn Deine Holde das auch erkennt, hast Du gute Chancen, womöglich "frohlockt" aber auch die "Macht", die sie über Dich in der Rolle des Vaters ausüben kann.

Ich hab mir Deinen bisherigen Thread nicht komplett durchgelesen, finde aber, dass für "nicht-wohlwollende Mütter" aus dem Film ersichtlich wird, dass der Vater dem nichts entgegenzusetzen hat. Schau Dir den Film also nur mit ihr an, wenn Du überzeugt davon bist, dass Deine Holde zum Wohle des Kindes handeln will.

Gruss und gute Nacht
vater1972


AntwortZitat
Geschrieben : 07.06.2009 02:10




(@zauberlehrling)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo VoK!

Wir haben uns jetzt mal auf  Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag festgelegt

Warum so oft und so kurz?

Meine Erfahrung haben gezeigt, daß selbst einen Monat nicht sehen in diesem Alter schon nichts mehr aus macht!
Mein Tipp: Lieber mal einen ganzen Tag in der Woche 9-17Uhr! Denn hier erlebt deine Tochter auch mal den Alltag bei Dir! Mittagessen und -schlaf, Du kannst mal was größeres Unternehmen, z.B. ich war gestern Morgen im Baumarkt. Hab zwar nur ein parr Schrauben gebraucht war aber gute zwei Stunden da drin. Meiner Kleinen mal die Sachen so gezeigt!
Und glaub mir, die zwei Stunden sind sehr schnell rum gegangen!
Deinen Tochter wird sehr schnell älter! Lege jetzt schon den Grundstein für später! Dann wird es nähmlich heißen:"der Umgang kann nicht ausgeweitet werden, da Tochter von VoK den Alltag bei VoK garnicht kennt. Sie wird dort nicht schlafen, geweigeden essen. Das macht sie nur Zuhause!"
Und dann wird es schwierig! Besonders mit den Übernachtungen!

Da du ja meine Geschichte kennst (Respekt für so viel Ausdauer) weißt du ja auch, daß sich bei mir ab August die Regelung ändert auch jedes zweite Wochenende Samstag und Sonntag, die andere Woche Freitag Nachmittag. Das war für mich sehr wichtig, da ich dann einfach die Übernachtung mit reinschieben kann. Wenn mal die Zeit dafür gekommen ist!

Und eben diese möchte ich nicht leichtfertig oder aus mangelndem Wissen / Willen verspielen.

Also dann schau zu, daß du einen ganzen Tag in der Woche mit deiner Tochter verbringen kannst! Alleine, ohne KM!
Jetzt hast du es noch in der Hand, wenn mal die zwei Stunden Umgänge am laufen sind, wird es sehr schwierig!

Hast du schon mal zwei Stunden mit deiner Tochter verbracht? Du holst sie ab und gehst die Enten füttern und schon ist die erste Stunde um. Noch kurz zur Bäckerei, einmal Windeln wechseln, bischen knuddeln und toben und dann kannst du sie schon wieder zurück bringen!

Denk mal darüber nach!

Gruß

Zauberlehrling


AntwortZitat
Geschrieben : 07.06.2009 15:49
(@wertyha)
Rege dabei Registriert

Toll und jetzt mal meine Erfahrung!

Vielleicht bin ich auch immer noch entäuscht ,aber meine ex verhält sich genauso wie deine und ist die Oberglucke der Mutterglucken 😡

JA war bei mir nur gelaber hat nichts gebracht ,ausser das die Km anschließend ,die Umgangsregelung gekippt hat.Jetzt ist JA auf meiner Seite

Paralell habe ich RA eingeschaltet und bin dabei einstweilige Verfügung zu erwirke. Kann mein Kind im Moment nicht sehen.

Also Gas geben gege die Frau verliert man sonst und nicht lange tollerieren und immer druck machen.


AntwortZitat
Geschrieben : 07.06.2009 17:30
 VoK
(@vok)
Schon was gesagt Registriert

Hallo zusammen - und Danke für Eure Beiträge!

Du hast wohl Recht, vater1972, und ich werde meine Holde besser nicht durch diesen Film auf dumme Gedanken bringen. Sie ist übrigens Dein Jahrgang.
Zu Zauberlehrling's Frage: warum so oft und so kurz?
Ich würde bei allen anders lautenden Vorschlägen auf erbitternden Widerstand stoßen.
Achja, übrigens, die gemeinsame Kino-Aktion scheitert sowieso an der Tatsache, dass wir die Kleine nicht zwei Stunden am Abend bei der Oma lassen können. Tagsüber wahrscheinlich auch nur möglich, wenn die Sterne günstig stehen...

Dein Vorschlag ist mein Ziel, Zauberlehrling. Aber zum jetzigen Zeitpunkt wäre es von Null auf Hundert, oder besser gesagt - aus der Sicht meiner Holden - eine Vollbremsung von Hundert auf Null.
So würde sie es empfinden und dementsprechend reagieren.

Einen Monat nicht sehen... meine absolute Horrovorstellung...
Noch wohnen wir ja wie eine glückliche, harmonische Familie zusammen... ok, getrennte Schlafzimmer, aber dafür auch kein tieffliegendes Geschirr... auch keine wahnsinnig großen Spannungen, da wir letzten Endes beide die Trennung wollen. Der entscheidende Punkt ist eben: jetzt kann / will sie nicht loslassen - nach der Trennung muss sie es aber.

Das wird ihr zunächst sicherlich leichter fallen, wenn sie mir die Kleine nicht für eine halbe Ewigkeit überlässt (die ja bei ihr spätestens nach drei Stunden einsetzt). Und wenn es in der Anfangszeit funktioniert, dann kann man es hoffentlich ausbauen.
Und falls es nicht funktionieren sollte, dann bin ich der Naivität überführt.

Jedenfalls bin ich über jeden eurer Beiträge froh und ich werde über vieles noch oft und lange nachdenken.
In den nächsten Tagen wird sich wahrscheinlich eh noch einiges ändern... ich halte Euch auf dem Laufenden.
Grüße und bis bald!


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 07.06.2009 23:17
(@zauberlehrling)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo VoK!

ich würde bei allen anders lautenden Vorschlägen auf erbitternden Widerstand stoßen.

Hör auf so zu ticken, wie es die KM will! Setze die Ziele und gehe den Weg, den KM vorgibt!

Aber zum jetzigen Zeitpunkt wäre es von Null auf Hundert
Noch wohnen wir ja wie eine glückliche, harmonische Familie zusammen

Ein wieder spruch in sich! Jetzt seit ihr zusammen und da darft du die Kleine sehen! Nach der Trennung seit ihr nicht mehr zusammen und du darft die Kleine nur noch selten sehen!

So würde sie es empfinden und dementsprechend reagieren.

Und jetzt?

dann kann man es hoffentlich ausbauen.

Ich habe das hoffen aufgegeben und das kämpfen begonnen!

Und falls es nicht funktionieren sollte, dann bin ich der Naivität überführt.

Wir treffen uns mal in einem halben Jahr auf ein Bier und dann wirst du mir recht geben! (Was ich eigentlich nicht hoffe!

Einen Monat nicht sehen... meine absolute Horrovorstellung...

Du hast doch den entsorten Vater gesehen!? Die Waffe im geschlechter Krieg!
Wenn deine KM das weiß, dann wird sie es nutzen!

Mein Vorschlag wäre jetzt, daß du mal was mit deiner Tochter unternimmst, so alla: "Ich geh kurz in den Baumarkt"! Dann bist du aber zwei bis drei Stunden weg!
Mal schaun wie KM darauf reagiert und deine Tochter!

Ich würde hoch ansetzen, weil jede Stunde mehr bedeutet Krieg, besonders bei besitzergreifenden KM´s! Meiner KM habe ich die Richtung klar gemacht (hoffe ich mal)!

Gruß

Zauberlehrling


AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2009 11:07
(@zauberlehrling)
Nicht wegzudenken Registriert

PS:
Schau mal kurz hier rein:

http://www.vatersein.de/Forum-topic-15990-start-msg170105.html

Dann kannst du sehen, wie es laufen kann!

Gruß
ZL


AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2009 11:16
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi VoK,

hier noch ein paar kurze Fragen:

- in welchem Rahmen bewegt sich Dein Einkommen derzeit  ?
- wie sieht die Rechnung für Unterhalt etc. bei Euch aus ?
- ab wann seid ihr geschieden ?

Nach Auszug der KM hat diese die Bombe (Kind) in der Hand !
Dieses im wahrsten Sinne des Wortes.
Zudem hat sie auch noch die beratende Oma / Sippe im Hintergrund.

Ich persönlich kann mir bei diesem Szenario einige böse Schwingungen vorstellen ...


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2009 14:27
 VoK
(@vok)
Schon was gesagt Registriert

Hallo zusammen!

Bierchen mit Zauberlehrling: kein Problem - höchstens eine Kostenfrage.  ;-))
"Der entsorgte Vater" habe ich bisher noch nicht gesehen. Lediglich die Homepage und den Bericht in Stern TV. Der Film läuft bei mir im Kino am Donnerstag.
Mal kurz in den Baumarkt... als ich das letzte Mal "mal kurz mit der Kleinen einkaufen" gehen / fahren wollte, hat mir meine Holde mit der Polizei gedroht. Es blieb bei der Drohung und Papa und die Kleine hatten im Supermarkt ihren Spaß.
Danach wurde das Thema zwar noch ein paar Mal angesprochen, wobei sich jedoch meine Holde immer zwischen verschiedenen Ausreden bewegt hat. Mal wäre es zu früh gewesen, mal hätte die Kleine etwas essen müssen... alles Mumpitz, zumal ich ja noch nicht einmal eine Stunde fürs Einkaufen brauche. Ne, sie hatte / hat einfach Schiss, dass etwas passieren könnte.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es wesentlich besser läuft, seitdem wir uns mit der Trennung "arrangiert" haben. Es kommt mir manchmal sogar so vor, als ob wir jetzt schon den zukünftigen Umgang üben würden.
So "durfte" ich beispielsweise das vergangene Wochenende schier endlos mit meiner Kleinen verbringen.

Aber (und das ist mir bewusst!): noch wohnen wir zusammen - und es wird anders, wenn dies nicht mehr der Fall sein wird.
Ich stehe deshalb wohl am Anfang meiner Geschichte.
Meine Hoffnung, dass alles "gut" laufen wird, ist im Moment ebenso groß wie meine Befürchtung, dass es dies eben nicht wird. Wie berichtet, haben wir uns jetzt auf eine Regelung geeinigt und ich möchte daher lieber keine Aktionen starten, um den Feind nicht (zusätzlich) zu verwirren.

Zur Scheidung kann ich noch nichts sagen, da wir ja noch das Trennungsjahr abwarten müssen. Dieses beginnt wohl jetzt zum 01.07., ich hätte jedoch auch nichts dagegen, wenn wir den Starttermin vordatieren könnten.
Was ich genau abdrücken muss, weiss ich auch nicht, da die Berechnung von ihrem Anwalt noch aussteht (kommt vielleicht heute). Bis jetzt habe ich nur die Berechnung meiner Anwältin und nach der bin ich mit summa summarum 1500.- Schleifen mittendrin und voll dabei.

Jaja... die Bombe in ihrer Hand... oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben....  ;-))


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 08.06.2009 15:21
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin VoK,

als ich das letzte Mal "mal kurz mit der Kleinen einkaufen" gehen / fahren wollte, hat mir meine Holde mit der Polizei gedroht. Es blieb bei der Drohung und Papa und die Kleine hatten im Supermarkt ihren Spaß.

ganz ehrlich: An dieser oder ähnlicher Stelle empfiehlt sich eine wischende Bewegung Deiner Hand vor Deinem sich gleichzeitig schüttelnden Kopf... Hey, Ihr seid verheiratet und habt das gemeinsame Sorgerecht; da ist nichts zu erlauben oder zu verbieten. Und da kommt auch keine Polizei.

Wenn Du aber anfängst, aus Angst vor irgendwelchen Konsequenzen auf solchen Unsinn einzugehen, wird er sich steigern. Menschen gehen immer genauso weit, wie sie gehen können - wie schon vor fast 50 Jahren im >>>Milgram-Experiment<<< bewiesen wurde. Es ist Deine Aufgabe, hier laut und vernehmlich "Stop!" zu sagen!

Befreie Dich möglichst schnell von dem Gedanken, dass Deine DEF bezüglich Eures (!) Kindes irgendwelche weitergehenden oder überlegenen Rechte hätte als Du. Das einzige, was sie kann und Du nicht, ist Stillen (nach 13 Monaten vermutlich kein Thema mehr); in allen anderen Fragen seid Ihr beide ABSOLUT gleichberechtigt. Würde sie sich von Dir in Bezug auf Euer Kind irgend etwas verbieten lassen?

Es ist übrigens auch kein Gesetz, dass Eure Tochter beim Auszug Deiner Ex zwingend mit umziehen muss; Kinder sind NICHT das Eigentum ihrer Mütter. Habt Ihr schon mal über das Wechselmodell nachgedacht?

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2009 15:37
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

@brille007:

das GSR scheint hier in der bisherigen Lagebeschreibung von VoK vergessen worden zu sein.


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2009 16:20
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@ HH2000,

das GSR scheint hier in der bisherigen Lagebeschreibung von VoK vergessen worden zu sein.

nö, da

39 Jahre alt, männlich, verheiratet, eine Tochter (13 Monate alt).

steht es

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2009 16:55




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