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 Lion
(@lion)
Rege dabei Registriert

Es geht immer weiter!

Heute habe ich von meiner EX ein Schreiben von ihren RA angekündigt bekommen.
Darin soll stehen, dass sie es nicht mehr wünscht, dass ich den Kleinen, jeden mittwoch mittag besuchen komme.

Ihre Gründe habe ich hier im Tread schon bekannt gegeben und werde nachdem ich das Schreiben erhalten habe nochmal detailiert darauf eingehen.

Zumindest sagte suie heute, dass der Stressfaktor für alle Beteiligten weniger werden würde und ich die Möglichkeit, durch ein längeres Umgangswochenende hätte, den Kleinen intensiver zu geniessen.

Es geschiet nur zum Besten des Kindes.

Wenn ich allen Stellen, Caritas, JA , Forenmitgliedern und Umgangsvätern in meinem Bekanntengreis, Glauben schenken darf, ist es so, dass ein häufiger und kontinuierlicher Umgang, besser ist als einer der nur alle 14 Tage stattfindet.

Was haltet ihr davon und wie kann Mann sich dagegen erfolgreich wehren.

Ich berichte weiter wenn ich das Schreiben habe.

Gruss
Lion


Liebe gibt es nur im Kino!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.03.2006 00:39
(@bm-rk)
Registriert

Hallo Lion!

Es gibt wohl durchaus mehrere Meinungen, welche Umgangsregelung für Kinder gut ist.
Daher gibt es ja auch die unterschiedlichsten Modelle. Kinder haben sehr lange kein wirkliches Zeitgefühl. Zeit ist etwas sehr abstraktes.

Du hattest doch deine Gründe hier geschildert, warum du an der Mittwochsregelung festhalten willst. Versuche das deiner Frau zu erklären, aber mache dir auch mal klar, ob diese Gründe so wichtig sind.

Eine Regelung mit lange WE (alle 14 Tage) hat auch Vorteile. Kannst du deinen Keinen nicht doch Freitags früher zu dir nehmen??
Kannst du deine Arbeitszeit nicht verlagern, dass du am Freitag früher daheim bist??
Überleg mal, ob das eine Möglichkeit ist, oft geht mehr als man(n) denkt.

Ansonsten, schade, dass deine Ex dir das über den RA sagt und es dir auch noch ankündigt.
Ich denke immer, dass doch nicht alles über die RA laufen muss.

Mach mal eine Plus/Minus - Liste, welche Vorteile und Nachteile, für deinen Kleinen entstehen, bei der neuen von deiner Ex gewünschten Regelung...und dann auch noch mal für dich das gleiche. Evtl. kommt da was neues raus.

Hättest du denn einen Gegenvorschlag zum Umgang?? Was gaaaanz anderes?

Vielleicht kommt da ja was raus??

Gruß BM RK


The Future is not set. --
There is no fate but what we make for ourselves.

AntwortZitat
Geschrieben : 02.03.2006 09:13
 Lion
(@lion)
Rege dabei Registriert

Wies geht?

Der 14tägige Umgang hat sich durchgesetzt.
Ich wollte mit meiner Ex darüber beim JA sprechen und eventuell noch eine Einigung zu meinen Gunsten erwirken.
Meine Ex hat einfach nicht auf die schriftliche Einladung des JA reagiert.
Nun war ich alleine beim JA. Allerdings ohne Erfolg.
Die Dame vom JA kann mich wohl verstehen, aber denoch keine Einigung erwirken, eine Empfehlung aussprechen oder meine Ex dazu zwingen ein gemeinsames Gespräch zu führen.

Nun ja, da ich momentan eh kein Fahrzeug mehr besitze, kann ich mittwochs gar nicht dort hinfahren.

Dieser Umstand, kein Fahrzeug zu haben, macht den 14tägigen Umgang auch nicht einfach.
Nur wenn ich ein Auto geliehen bekomme, funktioniert es nicht und der Kleine bleibt bei ihr.

Ich hatte meine Ex darum gebeten, wenn ich mal kein Auto habe, dass sie mir den Kleinen mal vorbei bringt.
Wäre zumindest eine feine Geste und würde mir zeigen, dass sie wirklich am Vater, Sohn Kontakt interessiert ist.
Wurde aber ihrerseits abgelehnt, da sie nicht die Spritkosten zahlen möchte.
Wie ihr wisst, hat sie ja genug Moos! Aber das zählt nicht. Sie hat ihre eigenen finanziellen Probleme und wie sie sagt, sind wir alle erwachsen und müssen eigenständig damit klar kommen.

Die Gerichtverhandlung wegen der angeblichen Bedrohung habe ich schadlos überstanden.
Allerdings hat die Rechtsanwältin knapp 800 Euro gekostet.

Meine Ex hat in diesem Zusammenhang mehrere Schreiben an die Staatanwaltschaft geschickt.
Ich konnte diese Schriftstücke bei meiner Rechtanwältin einsehen.
Was soll ich sagen. Sie zeichnet einen Menschen, den es so überhaupt gar nicht gibt.
Die Krönung war, das sie Angst hätte mir den Jungen über das WE zu geben, da ich irgendwann einmal Suizidgedanken geäussert hätte. Sie hat Angst, das ich mit dem Kleinen vor einen Baum fahre.
Es stehen noch mehr von diesen Dingen darin. Doch ist alles an den Haaren herbeigezogen.

Ich sollte eher Angst haben, wegen ihren Lover der eventuell mit seinem Drogenkopf, mit dem Kleinen an den Baum fährt.

Ich leide nicht mehr so stark darunter, dass der Kleine nicht den Alltag mit mir lebt, trotzdem fehlt er mir unheimmlich.
Informationen über den Kleinen bekomme ich von meiner Ex auch nicht.

Zudem beschäftigen mich zur zeit auch noch andere Dinge.
Der Job fordert mich unglaublich und meine Ma ist an Krebs erkrankt.
Es sieht diesbezüglich alles andere als gut aus.
Ich kümmer mich, so weit es eben geht um sie und versuche ihr Hoffnung zu geben.

Als meine Ex davon Wind bekommen hat, gab es ein paar Tränen und die Frage an mich, wie man so was und vor allem wieviel MANN aushält.
Meine Eltern ist nun auch die Möglichkeit, den Kleinen zu sehen genommen worden.
Erstens möchte meine Ma das gar nicht, da sie total depressiv ist und zweitens fällt sie als Zweitverdiener aus und die Spritkosten unm zu mir zu kommen wenn ich den Kleinen habe, können die beiden auch nicht aufbringen.

Ich denke schon, das meine Ex genau weiss wie mein Leben verläuft und das es nicht gerade rosig ist.
Aber bei ihr scheint es ja, dank meiner Hilfe doch super zu laufen.

Offensichtlich wird, wenn irgendwas aus dem Ruder läuft, ist immer der Kleine der Dumme.
Aber zum Glück ist er ja noch klein und spürt das nicht und hat sich mit seinem Leben und den Umständen arrangiert.

Gruss Lion


Liebe gibt es nur im Kino!

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Themenstarter Geschrieben : 19.05.2006 02:39
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Lion!

Ich hab gerade ein Dejavu .... Du hängst an denselben Stellen fest wie ich. Meine Ma bekam übrigens eine Gürtelrose über die Angelegenheit.

Sch....

Milan


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Geschrieben : 19.05.2006 10:27
 Lion
(@lion)
Rege dabei Registriert

Hallo Fories

Mein Schwiegervater ist in der letzten Woche verstorben und Morgen soll die Beisetzung sein.
Ich hatte zu diesem Mann ein sehr gutes Verhältnis und ich habe grossen Respekt vor ihm und es macht mich aufrichtig traurig, dass er nicht mehr da ist.
Für unser Kind, tut es mir auch sehr leid, da er jetzt nicht mehr von seinem Grossvater und dessen Erfahrungen, für das Leben lernen kann.
Mein Schwiegervater war ein Mann dem wirklich zuhören mochte und der immer gute Dinge gemacht hat.

Die Familie hat mir eine Traueranzeige zugesandt und ich war auch bei meiner Schwiegermutter und habe konduliert.
Meine Ex hat mich gefragt ob ich auch an der Trauerfeier und der anschliessenden Beisetzung dabei sein werde.
Ich habe das bejaht. Doch bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht besser, nach der Beisetzung auf den Fiedhof gehen soll um meinem Schwiegervater den Respekt zu erweisen.

Er hat mir vor vier Jahren seine Tochter anvertraut und ich hatte ihm damals versprochen, dass ich sie glücklich machen werde.Nun ist ja alles anders gekommen und der Neue meiner Ex hat Einzug in die Familie gehalten und wird auch bei den Feierlichkeiten dabei sein.

Ich weiss nun wirklich nicht, ob ich mir das antuen soll mir diesen Menschen, mit meiner Ex zusammen, sehen zu müssen.

Hat eigentlich gar nichts mit den eigentlichen Anlass zu tun, aber es wird mich höchstwahrscheinlich schmerzen und Schmerzen habe ich echt genug gehabt.

Wie würdet ihr das halten und was ist da die richtige Verhaltensweise?

Gruss Lion


Liebe gibt es nur im Kino!

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Themenstarter Geschrieben : 30.11.2006 23:39
 AJA
(@aja)
Registriert

Hallo Lion,

diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztlich musst du selbst wissen, was du deinem Schwiegervater "schuldig" bist, ob du die Trauerfeier für dich "brauchst", oder ob es dir reicht, später das allein zu machen.

Ich denke, du redest bei der Trauerfeier von den Ansprachen, den Pfarrerworten etc, die vor der Beisetzung statt finden, und nicht vom Leichenschmaus, bei dem alle gemütlich zusammen sitzen.
Bei dieser Trauerfeier wird keiner auf den anderen schauen, auch du nicht. Du wirst dir die Ansprachen anhören und nicht deine Ex händchenhaltend mit dem Neuen beobachten. Nach der Beisetzung kannst du dich direkt verabschieden.

Ich erzähle mal wieder von mir, weil ich es eben so erlebt habe  :wink:. Meine Schwiegermutter starb im Grunde in der Trennungsphase. Trennung Ende September, Tod Anfang November. Ich war schon wegen der Kinder dabei, da die vorher beim KV waren, bzw. bei seiner Schwester, wo die Oma auch gestorben ist. Er hat sie damals nicht heim gebracht, sondern bis zur Beerdigung einfach bei der Schwester gelassen. So war die Beerdigung als "Übergabe" geplant. Die Trauerfeier war tatsächlich eine Trauerfeier, wo kaum einer den anderen wahr genommen hat. Bei der Beerdigung selbst wurde es dann ein wenig persönlicher, was aber die Hölle war, und was ich dir empfehlen würde, auf keinen Fall mitzunehmen, eben der anschliessende Leichenschmaus.

Nun gut, meine Wahrnahme.

Mach was draus, vielleicht haben andere noch andere Ideen.

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 01.12.2006 00:04
(@bm-rk)
Registriert

Hallo Lion!

Zu meiner Schwiegermutter habe ich auch ein sehr enges Verhältnis. Ich persönlich würde an der Trauerfeier teilnehmen...und auch bei der Familie stehen.
Ich würde auch beim Leichenschmaus dabei sein. Das würde sich meine Schwiegermutter so wünschen...und ich mir auch.
Ich weiß auch gar nicht, ob "der Neue" sooo gerne bei der Familie gesehen wäre...keine Ahnung.

Auf der anderes Seite mache ich mir keine Gedanken WANN ich abschied nehme. Ich mache mir auch keine Gedanken über die Grabpflege. Ich glaube viel mehr, dass ein Umgang vor dem Tod...also ein schönes miteinander...in der Lebenszeit viel wichtiger ist, als super Grab oder ein super Abschied...

Lion! Mach das was DIR gut tut. Wenn du meinst, du tust dir damit weh...geh später ans Grab. Deinem Schwiegervater ist das egal!

Gruß BM RK


The Future is not set. --
There is no fate but what we make for ourselves.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.12.2006 10:46
(@bengel)
Registriert

hallo lion,

ehrlich gesagt, würde ich mir das nicht antun. schicke einen kranz mit einer persönlichen botschaft und wenn es dir so wichtig ist, geh anschliessend allein hin. ich habe für mich beschlossen, meine schwiegereltern werden weder zu lebzeiten noch danach ein wort von mir hören.

gruss

bengel


AntwortZitat
Geschrieben : 01.12.2006 11:57
(@bm-rk)
Registriert

hallo lion,

ehrlich gesagt, würde ich mir das nicht antun. schicke einen kranz mit einer persönlichen botschaft und wenn es dir so wichtig ist, geh anschliessend allein hin. ich habe für mich beschlossen, meine schwiegereltern werden weder zu lebzeiten noch danach ein wort von mir hören.

gruss

bengel

Hallo bengel,

hm ...warum denn das??
Die Trennung erfolgte doch zwischen dir und deiner Frau...nicht zwischen ihren Verwandten.

Ich denke es kommt darauf an, wie sie mit dem Kram umgegangen sind...also haben sie sich böswillig eingemischt...etc.
Dann könnte ich das verstehen...auch aus eigenschutz...klar!

Gruß BM RK


The Future is not set. --
There is no fate but what we make for ourselves.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.12.2006 12:26
(@bengel)
Registriert

ist zwar off-topic....

BMRK....exakt, dass war und ist der fall.

gruss

bengel


AntwortZitat
Geschrieben : 01.12.2006 13:03




(@babbedeckel)
Registriert

Hi Lion,

auch ich habe -noch- ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Schweigereltern, bzw.
zum Stiefschwiegervater (treffen uns bestimmt einmal im Monat und gehen Essen,
und/oder einen kleinen trinken).
Also, ich würde hingehen. Du mußt ja nicht an der anschließenden Trauerfeier teilnehmen.
Klar kann ich verstehen, daß du den NEXT nicht sehen möchtest...und dir das evtl. noch weh tut.
Es geht aber nur darum, einen Menschen den man ins Herz geschlossen hat, die letzte Ehre zu
erweisen. Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 01.12.2006 16:22
 Lion
(@lion)
Rege dabei Registriert

Ich war dort.

Die Nacht und den Morgen vor der Beerdigung habe ich schon mit mir gehadert, ob ich dort hingehen soll oder nicht.
Letztlich habe ich dann doch den schwarzen Anzug angezogen und bin gefahren.

Ich habe mich mit allen anderen, am elterlichen Haus getroffen und meine Ex und ihre Schwester haben mich zuerst begrüsst. Äusserst herzlich muss ich sagen.

Alle Anderen sind nach und nach zu mir gekommen und es war fast, als würde ich noch dazu gehören.

Der Neue hat natürlich keine Anstallten gemacht mit mir in Kontakt zu kommen. Gut so!

Ich bin dann, mit einem meiner Schwager zum Fiedhof gefahren.
Währendem wir darauf gewartet haben, in die Kapelle gelassen zu werden, sind viele aus der Familie zu mir gekommen, und haben mit mir geredet. Meine Schwiegermutter lag mir dann auch weinend in den Armen und ich habe ihr tröstend zugesprochen. Es war schon ein Jammer einige aus meiner Exfamilie zu sehen, wie sie leiden, doch habe ich mich nicht angebiedert. Wie schon beschreiben, ist man dort auf so einem Friedhof, obwohl alle anderen da sind, alleine mit sich und dem Verstorbenen.

In der Kaplelle habe ioch mich dann ganz hinten hingestellt, damit die älteren Leute einen Sitzplatz bekommen. Doch die Schwester meiner Ex hat mich dann nach vorne gewunken und ich hatte den Platz in der ersten Reihe, neben den Brüdern und der Mutter meiner Ex.

Es war sehr ergreifend und ich habe sehr tiefe Trauer empfunden.

Auf dem Weg zur Grabstätte ist meine Ex mit mir an der Seite und ihren Neuen gelaufen. Ich habe den Typen gar nicht wahrgenommen.

Wir haben dann alle noch eine Rose in das Grab geworfen, das "Vater Unser" gebetet un dann war es auch schon vorbei.

Ich bin dann wieder mit an das elterliche Haus gefahren.
Ich habe mit dem ältesten Bruder vorm Haus gestanden und eine Zigarette geraucht.
Als er dann sagte, das wir nun reingehen sollten,  habe ich ihm nur gesagt, das ich nun gehen werde.
Er fragte "Warum?" ich hab dann nur gesagt, " Ich kann nicht".
Er hat es verstanden und wir haben uns dann verabschiedet.

Ich bin ins Büro gefahren und habe bis spät gearbeitet um mich abzulenken.

Ich habe die richtige Entscheidung getroffen, denn verziehen hätte ich es mir nie, wenn ich nicht dort hin gefahren wäre.
Erst im nachhinein habe ich gemerkt wie wichtig es war.
Ich werde meine Schwiegermutter auf jeden Fall besuchen oder ihr einen Brief schreiben. Denn ich irgendwie habe ich sie ja schon, nach der Beisetzung, ein wenig alleine gelassen, . Aber alle Anderen waren ja dort.

Abgesehen von dem Anlass, habe ich natürlich auch noch andere Eindrücke mitgenommen.
Positiv, war die Tatsache, dass alle aus der Familie herzlich zu mir waren. Es wurde mir nicht das Gefühl vemittelt, nicht dazu zu gehören.
Ich habe mich distanziert und war zu keiner Minute aufdringlich oder ähnliches.

Was den Neuen angeht,.........................................., ich bin im Nachhinein sehr beleidigt!

Er hat sich derartig angebiedert, das es fast schon peinlich erschien.
Dann das gesamte Erscheinungsbild dieser Person. Einfach nicht zu glauben. Rein äusserlich ist da null Ausstrahlung und kein Charisma. Seine Eltern genau so wenig.
Ich konnte auch keine aufrichtige Trauer bei ihm feststellen.
Er war einfach dabei, weil er es als seine Aufgabe empfunden hat oder es einfach dazugehört.
Irgendwie ist er nicht echt..
Aber das sind meine persönlichen Empfindungen, die ja nicht stimmen müssen.

Doch sehe ich es seit diesem Tag noch mehr als Problem, das dieser Mensch täglich mit unserem Jungen zusammen ist.
Den die Lebensmaxime, auf Kosten anderer Menschen ein schönens Leben zu machen, scheint wahrlich, wahr zu sein. Das hatte ich ja schonmal aus einer ganz anderen Ecke bestätigt bekommen.
Aber die Fassade bröckelt noch nicht.

Ich mache einfach weiter wie bissher und mich um unseren Jungen kümmern.
Teilweise fällt mir das schon schwer, da ich den Jungen nicht sehen kann, wenn er traurig ist, wenn ich ihn wieder abgeben muss. Unser beider Gefühle sind immer sehr heftig und daran gewöhnen werde ich mich wohl nie.
Und alles nur wegen mir und meiner Unpässlichkeiten während den Burn Out.
Deswegen gibt es diese Situation und der Ritter in der schillerden Rüstung, der meine Ex dann erlöst hat, ist bis heute der Nutzniesser.

Gruss Lion


Liebe gibt es nur im Kino!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.12.2006 15:47
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Lion, moin bengel,

ich habe für mich beschlossen, meine schwiegereltern werden weder zu lebzeiten noch danach ein wort von mir hören.

Ich kann diese Einstellung gut nachvollziehen. Ich verstehe zwar, dass Blut dicker ist als Wasser, aber nicht, dass es nach der Trennung von zwei Menschen zwingend nötig sein sollte, Lager zu bilden. Meinen Schwiegereltern werfe ich zwar nicht vor, sich auf die Seite ihrer Tochter gestellt zu haben; sehr wohl aber, dass sie es - obwohl wir uns 20 Jahre kannten - zu keiner Zeit für nötig hielten, sich auch nur ein einziges Mal meine Version der Geschichte anzuhören und nicht nur die erfundenen Horror- und Lügengeschichten, die Töchterlein ihnen zur Rechtfertigung ihres eigenen Verhaltens auftischte: Ich wurde von heute auf Morgen zur Unperson erklärt. Einzige Erklärung (keine Entschuldigung!): Möglicherweise ahnten sie, dass die Geschichten ihrer Tochter über mich und unsere  Ehe so abseitig waren, dass das Verhältnis zur Tochter erheblich gelitten hätte, wenn auch meine Version der Geschichte auf den Tisch gekommen wäre. Also leben sie seither lieber mit der "familieneigenen Lüge". Das hat in dieser Familie durchaus Tradition...

Ich persönlich werde bei einem Sterbefall in dieser Familie jedenfalls weder Blumen noch eine Karte schicken - diese Menschen sind für mich nämlich schon viel früher gestorben: Vor etwa 5 Jahren, sämtlich rückgratlos und feige. Ich habe sie deshalb als "für mich überflüssig" abgehakt. Ihnen eine "letzte Ehre" zu erweisen erübrigt sich.

Gruss
Martin

PS: Die Ex-Schwiegermutter meiner Lebensgefährtin (also die Mutter ihres Ex-Mannes) hat mich - aus welchem Grund auch immer - in ihr Herz geschlossen. Sie ist eine ganz liebe und gütige alte Frau, die sich unsäglich darüber freut, das ihre Ex-Schwiegertochter in mir einen neuen Partner gefunden hat. Wenn diese Frau einmal stirbt, werde ich an ihrem Grab stehen. Solche Menschen haben diese letzte Ehre verdient.


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 04.12.2006 01:04
 Lion
(@lion)
Rege dabei Registriert

Hallo Vater-Sein

Es ist nun schon einige Zeit her, dass ich mich zu Wort gemeldet habe.
Ich hatte zudem auch den Verdacht, dass meine Ex mitliest.

Ob sie das jetzt tut oder nicht ist mir mittlerweile aber egal. 😉

Zwischenzeitlich ist wegen dem Kleinen nicht viel passiert.
Wir sehen uns regelmäßig und haben ein gutes Verhältnis. Ich bin der Papa und der aus vollem Herzen geliebt!!!!!! 🙂

Meine momentane Aufgabe ist, dem Jungen das Radfahren beizubringen.
Er weigert sich, den Exkurs mit Ex oder dem neuen Lover zu machen.

So oder so bin ich des Öfteren, wenn der Junior aus dem Leim geht und Mama es nicht mehr packt, dazu aufgefordert, ihn wieder einzunorden.
Klappt mal mehr und mal weniger, aber es hilft. Sagt auch die Ex.

Die Ex ist auch immer nett und freundlich, motzt nicht mehr so sehr, wenn wir an einem Umgangswochenende eine halbe Stunde zu spät sind und findet die Beziehung Vater – Sohn insgesamt gelungen. (Der Kleine ist ganz wild auf seinen Papa und erzählt es jedem).

Noch mal zu den Aufgaben. Ich habe da noch eine andere die gerade zu erledigen habe.
Ich möchte gerne den EU minimieren und habe seit 2007 auch das Recht dazu.
Das wurde am Tag der Scheidung, schriftlich, so festgelegt.

Ich habe über die ganzen, bald nun drei Jahre, alles festgehalten, was darauf schließen lässt, das meine Ex in einem eheähnlichen Verhältnis lebt.
Bin zum Einwohnermeldeamt und habe nach einer Meldebescheinigung von dem neuen Lover gefragt und die auch erhalten. Er ist bei der Ex gemeldet.

Also auf zum RA.
Das Säbelrasseln hat begonnen und wir haben die Zahlungen (800 Euro) eingestellt.
Begründung:
Ex lebt in einem eheähnlichen Verhältnis und meine finanzielle Situation hat sich um mehr als 10% geändert.
 

Die Antwort hat nicht lange auf sich warten lassen.
Androhung von Pfändung, (sie darf das den es gibt einen Titel gegen mich).
Meldebescheinigung das der neue Lover gar nicht mehr bei ihr wohnt (war dort, angeblich, nur 3,5 Monate gemeldet), es besteht  keine Beziehung mehr, man wird sich aber weiterhin freundschaftlich begegnet. :knockout:
Zudem wird meine momentan, dargestellte finanzielle Situation in Frage gestellt und man möchte gerne die letzten 12 Gehaltszettel bis zum 15.06 einsehen.
Zudem soll ich die Rückzahlung von 670 Euro, die meine Ex, 2006 an das Finanzamt zahlen musste, überweisen.
Gut, ich hatte auch eine Anlage U eingereicht und bin dazu verpflichtet. Denke ich.

Es ist schon toll wie so eine Unterhaltberichtigte Frau, ihr neuer Lover und RA, es verstehen durch Mithilfe der deutschen Gesetzsprechung einen Mann fertig machen zu wollen. :gunman:

Ich bin nun gespannt, was meine Rechtsanwältin daraus macht.
Zur Not müssen halt einige Leute aus ihrer und seiner Familie in den Zeugenstand.
Den ich kann mich erinnern, das es ein Gerichtsurteil, Az.: 13 UF 567/03, gibt, das helfen könnte, dass sich die Sache für mich regelt.

Soll sie mich doch endlich in Ruhe lassen mit ihren ewigen Forderungen. Ich bin auch nur ein Mensch und möchte von meinen erbrachten Leistungen in Job leben.
Ich hätte alles für meine kleine Familie gegeben, aber sie wollte das nicht mehr und ein Anderer ist aufgestanden und  hat mir gegenüber erklärt, er würde alles regeln und ich bräuchte mich nicht um mein bisschen Geld zu sorgen.

Da hatte ich jetzt wirklich lange genug darauf gewartet und nun muss endlich mal Schluss sein. :esreicht:

Ich habe in den letzten Jahren so viel Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit von meiner Ex erfahren, dass ich oft daran zweifele, dass ich wirklich diesen Menschen, den ich mal geheiratet hatte, vor mir habe.
Zudem frage ich mich wie viel Anteil der neue Lover an diesen ganzen Dingen hat.
Denn soviel Boshaftigkeit hätte ich meiner Ex alleine gar nicht zugetraut.

Wahrscheinlich ist es wirklich die Gesetzsprechung die unsere Exfrauen glauben lassen, dass sie vollständig im recht sind und der Neue aus all dem herauszuhalten ist.
Denn wenn der Neue auf einmal in die Pflicht genommen werden würde, könnte die Beziehung ja eine unerwartete Wendung erfahren und es wäre nicht mehr alles rosarot.
Da lässt die Ex doch lieber den Ex ausbluten, denn der muss ja zahlen, aber er soll sich auch bitteschön ums Kind kümmern und es dem Kind noch angenehm wie möglich machen.

Wir Männer sind die Deppen der Nation.
Normal müssten wir geschlossen auf die Strasse gehen und diesen Ungerechtigkeiten den Gar ausmachen.

Gruß Lion
(Abgeliebter, alimentierender Exehemann)


Liebe gibt es nur im Kino!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 06.06.2007 03:18
(@babbedeckel)
Registriert

Hi Lion,

schön das du mal wieder da bist.  🙂
Bzgl. EU würde ich sagen, daß du weiter zahlen mußt, aber nicht in dieser
Höhe, da KM mit LG zusammenwohnt.
Weiterzahlen deshalb, weil EX noch euer Kind betreuen muß.

Das das alles ungerecht ist, ist schon klar  😡
Was sagt denn dein RA ?

Ach ja Lion: Stöbere mal unter "Aufsätze, Urteile" hier auf der Seite.

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 06.06.2007 12:02
 Lion
(@lion)
Rege dabei Registriert

Hi

Das ich nicht vollständig aus der Nummer rauskomme ist mir klar. Aber es muß ja nicht weiterhin so viel sein.

Schade ist, das ich nicht mit meiner Ex über Geld reden aknn. Sie macht da einfach zu.
Lieber wäre mir das Alles gütlich zu regeln, aber sie wir schon ihre Gründe haben, weshalb es immer auf die harte Tour gehen muß.
Eventuell gibt es eine Triebfeder die wird, wie auch immer, ständig aufgezogen.

Ich verliere so langsam den Glauben an die Gerechtigkeit und an Werte, die einem eigentlich ein sauberes Leben , ohne schlechtes Gewissen, ermöglichen.

Aber wo kein Gewissen ist, kann auch nichts schlecht werden.

Meine Rechtsanwältin hat bis jetzt noch nicht von sich hören lassen.
Ich soll zu dem Schreiben der Gegenpartei, Kenntnis und Stellung nehmen.
Habe ich gemacht und um einen Termin gebeten. Bis jetzt keine Reaktion.

Komisch ist, das während den Telefonaten zwischen mir und der Ex, das Thema Änderungsklage von keiner Seite angesprochen wird.
Es geht immer ums Kind und die Dinge die laufen oder auch nicht laufen.

Mir geht es nicht gut mit dieser ganzen Sache und es belastet mich sehr. Nicht nur das wir wieder ein Berg von Geldern den Rechtsanwälten in den Rachen schmeissen, sondern auch weil ich es so was von satt habe.

Jeder hat so seine Vorstellungen vom Leben und auf einmal ist von den vielen Plänen kaum noch etwas zu verwirklichen.
Irgendwann hat man sich ja mal saniert und kann Pläne verwirklichen, aber da hat einen vielleicht ne fiese Krankheit überrascht, oder Mann ist schlichtweg zu alt um gewisse Vorhaben umzusetzen.

Was mich am meisetn anko...t ist die Tasache, das der Junge so an mir hängt, er eigentlich sich eine komplette Familie wünscht (er sagt es fast immer) und ich nichts machen kann.
Der Kleine wird jeden Tag älter, ich bekomme zwar zeitversetzt alles mit, doch das richtige ist es doch nicht.

Jeder hat so seine schlimmsten Befürchtungen.
Meine war, irgendwann einmal ein Umgangsvater zu sein und wie ein Vollidiot, mit einer Kamera, auf dem Fussballplatz zu stehen und den Sohnmann zu filmen. Auf der anderen Seite steht die Ex  mit dem neuen Lover und nimmt das Kind nach dem Spiel wieder mit nach hause.
Mir als Umgangsvater bleibt nur, mir die Bilder zuhause anzusehen.

So habe ich das bei meinem Freund aus dem Fussballverein mitbekommen und ich habe seinen Vater zutiefst bedauert und hatte mir eigentlich zur Aufgabe gemacht, das mir solche Dinge nie passieren werden.
Der Vater meines Freundes ist nach ca. 5 Jahren gestorben. Ich weiss nicht genau weshalb aber diese Scheidungssch...hat wohl ihr möglichstes dazu getan.

Gruss
Lion


Liebe gibt es nur im Kino!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 06.06.2007 21:27
(@bengel)
Registriert

hi lion,

es tut mir sehr leid für dich, dass du nach doch geraumer zeit immernoch nicht aus deiner leidensecke rausgekommen bist. tritt dir endlich malselber in den allerwertesten. meinst du der kleine merkt nicht, was ein jammerlappen du bist?

soryy aber das musste mal raus.

gruss und ab in die zukunft.

bengel


AntwortZitat
Geschrieben : 06.06.2007 22:45
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi "Jammerlapppen",
also irgendwie machst Du deinem Namen keine Ehre. Ich sehe nicht, dass Du gekämpft hast, wie ein Löwe.

Ich habe mein Bestes versucht und liege bei einem deutlich höheren Einkommen als du bei 199€ (KU) +185€ (TU); grob 15% meines Netto

Du bist immer noch ein getroffener Hund der bellt und damit nicht beisst und gibst jeden Monat 50% ab. So verschieden können sich Geschichten entwickeln.

Höre also endlich auf zu jammern und wehre dich. Ideen findest du hier zu Genüge.

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2007 03:20
 Lion
(@lion)
Rege dabei Registriert

@weisnich

Was glaubst Du denn, was ich hier gerade mache? 
Wenn Bei Dir es so gut gelaufen ist, dann wäre es eventuell hilfreich, wenn Du darüber berichten würdest wie es dazu kam.

Gruss Lion


Liebe gibt es nur im Kino!

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 08.06.2007 09:54
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

OK. Wir sehen uns auf dem Usertreffen.  😉


AntwortZitat
Geschrieben : 08.06.2007 10:43




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