Zunächst ein herzlichges hallo an alle die dieses Forum hier gestalten und aktiv wie passiv verfolgen.
zu meiner geschichte:
ich bin 31 jahre alt und seit 1 Jahr von meiner Ex getrennt. wir haben ein gemeinsamens kind ( 3,5 Jahre alt). Die räumliche distanz zwischen ihr und mir
beträgt 240 km. sie hat das alleinige Sorgerecht. der umgang mit meiner tochter ist so geregelt:
Ich habe meine tochter alle 3-4 Wochen zu mir geholt, 1-2 mal wurde sie auch von KM gebracht. dann war sie ca. 1 woche bei mir..manchmal auch 2 wochen. das ging jetzt ein jahr sehr gut so.
meine tochter hat eine unheimliche bindung zu mir und meinen eltern. das ist für sie hier ihr 2. zu hause wenn man so will (die bindungen die sie zu den leuten im dorf geschlossen hat usw..)
meine ex hatte sofort nach der trennung einen neuen freund, mit dem meine tochter nicht gut klar kommt. jetzt ist sie natürlich älter geworden und meine ex kommt mit ihr nicht
mehr so gut zurecht, grade die ersten 2-3 wochen nachdem ich sie wieder gebracht habe, sind sehr schlimm (kindergarten, anderer mann der im haus lebt usw)
daraufhin will meine ex jetzt die umgangszeiten so gestalten, daß ich mein kind jetzt nur noch aller 8 wochen haben kann. sie bot mir an, sie aber zwischendurch besuchen fahren, mir ein zimmer mieten usw und mit ihr dinge unternehmen.
zueletzt hatte ich mein kind vom 26.12.08 bis 10. januar 09 bei mir, als mein vater mit meiner schwester gemeinsam sie am 6.03. wieder abholen wollten wollte sie nicht mit. erst nachdem sie wieder gefahren sind
und meine tochter das sah wollte sie zu mir. vorher war das nie ein problem, sprich die zeit war einfach zu lange, es fällt ihr zunehmends schwerer sich zu trennen, da von ihr und hier wieder von mir weg, mama und papa
hat sie unheimlich gern. meine ex rechtfertigt die ausdehnung der zeit wo ich sie nicht zu mir nehmen kann damit, das sie bei ihr den geregelten umgang hat, da ihr zu hause ist und das ihr im kindergarten auch so gesagt wurde , das die kleine nicht dauern da rausgerissen wird.
nun meine frage: mein verhältnis zu meiner ex wird zunehmends schwieriger. sie ist immer mehr geprägt und steht unter einem gewissen druck durch ihren neuen freund. wenn er mit im haus ist redet sie ganz anders mit mir als wie wenn er nicht da ist. das macht das ganze ziemlich schwierig da ich immer mehr das gefühl habe es mit 2 leuten in einer person zu tun zu haben.
ich habe angst das sie das kind gar nicht mehr zu mir geben will, sie hat sowas auch schon angedeutet..und das nach einem jahr wo es gut geklappt hat und meine tochter unheimlich an mir und der ganzen umgebung hängt. ich schätze aber das ich das akzeptieren müßte und dann mein kind nur noch besuchen kommen kann. bzw kann ich "verlangen" das die abstände wieder kürzer werden wo sie nicht bei mir ist..? welche rechte habe ich da?
unterhalt habe ich immer lückenlos gezahlt.
ich danke euch vielmals im voraus für euer feedback.
hi,
ich auch 31 und kind fast 3,5 Jahre, aber ein Junge. 🙂
Umgangsrecht festlegen lassen, klingt hart muß aber sein, also die üblichen Gänge Jugendamt, Rechtsanwalt. Glaub kaum (und das wirst Du hier oft lesen) das es besser wird mit den Umgängen, dann lieber gleich vorsorgen und informieren.
MfG Dibaa
PS: Mein Sohn durfte noch nie bei mir sein, aber ich arbeite dran.
hallo dibaa.
danke für deine antwort. ich bin in der sache echt ein newbie. was heißt umgangsrecht festlegen lassen? legt das ein gericht fest? ich wollte diesen weg immer vermeiden und mich mit meiner ex außergerichtlich einigen.
wir haben o.g. regelung des umgangs jetzt seit 1 Jahr. ohne irgendwelche ämter. wenn es von einem amt festgelegt wird, könnte es doch sein, das die kleine dann gar nicht mehr
zu mir kommt, sondern ich nur noch zu ihr hinfahren darf um sie zu besuchen. das wäre ein enormer verlust für das kind und für mich. ich will jetzt nicht gleich diesen weg gehen, das könnte sie als drohung auffassen und
komplett dicht machen. momentan ist es ja zum glück noch so, daß ich sie aller 6-8 wochen für 1 woche zu mir holen kann.
bevor ich da rechtsmittel einlege, wüßte ich gerne wie meine chancen sind, z.b. ob ein amt bzw ein gericht auch in meiner situation festlegen würde, das das kind wieder aller 4-5 wochen zu mir kommen muss, für diese eine woche. ich habe ja kein sorgerecht.
ich hoffe ihr (du) verstehst wie ich das meine..
hi,
ich bin ja auch ein newbie. Man wird aber jeden Tag schlauer. Habe auch immer gehofft das es eine friedliche Einigung geben wird. (Vergebens)
Mein ja auch nicht das Du gleich in die vollen gehen sollst, nur mach (wenns geht) immer den ersten Schritt und der heißt Informationen beim JA,RA einholen.
Ich wünsche es Dir das Ihr eine friedliche Einigung findet -garkeine Frage-. Aber ich bereue es jetzt das auch geglaubt zu haben.
Na das Umgangsrecht ist ja fest geregelt (Gesetze), aber um dieses auch durchzusetzen bedarf es Hilfe von JA und Gericht.
Ich hab auch kein Sorgerecht.
Mein Ziel ist, das ich nicht erst nach 8 vergangenen wochen mein kind 1 Woche zu mir holen kann. Ziel ist, das ich es so wie im vergangenen jahr Sie alle 3-5 wochen für eine woche haben kann.
Wenn das Jugendamt/gericht festlegt das Kindsmutter meine Tochter überhaupt nicht zu mir für eine woche geben muss, dann brauche ich keinen gerichtlichen weg,
ich schätze mir bleibt nur der weg zum anwalt der mir hier genaue auskünfte geben kann.
Hi Tamudo,
das JA kann nur Empfehlungen aussprechen. Aber bestimmen oder verbieten kann es nichts. Und das Gericht ist auch nicht gezwunden, sich daran zu halten.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
hallo lausebackesmama,
danke für die nachricht.
wenn das JA nur empfehlungen geben kann, dann brauche ich mich dahin wohl kaum wenden. wenn meine ex diesen empfehlungen nicht nachkommt, dann bringt das nix. ich möchte den umgang gerne festlegen lassen, wie oben beschrieben, das beide parteien sich dran orientieren und halten können bzw müssen.
danke.
Hallo Tamudo,
das Gericht wird dich aber mit einiger Wahrscheinlichkeit an das Jugendamt verweisen, wenn du da nicht schon vorher gewesen bist. Also bittest du am besten das Jugendamt, dass sie ein Vermittlungsgespräch zwischen dir und Ex begleiten mögen.
- Wenn du und Ex euch dort auf eine vernünftige Lösung einigen könnt - freu dich, und lass alles schriftlich festhalten, was für dich wichtig ist. Aber nichts sofort unterschreiben, sondern sage, dass du da noch mal 'ne Nacht drüber schlafen musst - du kannst den Text gerne anonymisiert hier einstellen, damit wir mal drüberschauen.
- Wenn Ex beim Jugendamt randaliert - freu dich ebenfalls, denn sie macht sich unglaubwürdig, und das kann dir vor Gericht eventuell von Nutzen sein.
- Und wenn sie trotz offizieller Einladung gar nicht erst beim Jugendamt erscheint - freu dich auch, denn dann ist sie vor Gericht diejenige, die das Jugendamt ignoriert hat, und nicht du.
Nur - erwarte keine Hilfe vom Jugendamt, die erhalten Männer nämlich eher selten. Bleibe ruhig, bleibe sachlich, stelle das Kindeswohl in den Vordergrund, und lass dich nicht provozieren. Vorwürfe an die Adresse der Ex bringen nix und werden nur gegen dich verwendet. Wenn dir das Theater zu sehr auf den Senkel zu gehen droht, dann betrachte es als eine lästige, aber notwendige Pflichtveranstaltung, die du vor dem Gang zum Richter über dich ergehen lassen musst.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Hi,
das Gericht verlangt einen Bericht vom JA.
Bei mir war es sogar so das vorher noch ein Termin mit einer Familienberatung stattfinden mußte, Einfach um zu sehen ob alle friedlichen Lösungswege versucht wurden.
Es gibt da auch irgendwo einen Satz der das festlegt: (grober Inhalt) "...jeder Bürger ist dazu verpflichtet, von mehreren gleichwertigen Wegen denjenigen zu bestreiten, welcher die geringsten Kosten verursacht..."
Und wenn man diese Wege schon im Vorfeld in Betracht zieht, sehen alle das man sich schon mal schlau gemacht hat, was wiederum auch viel Zeit spart.
Mit der Hilfe vom JA ist es wirklich so, trotz mehrerer Beschlüsse ist das JA nicht Handlungsfähig,
"Wir wissen auch nicht mehr was wir machen können!" oder
"Einfach abwarten, nach dem nächsten Gerichtstermin wird alles besser..."
Sind Sätze die man sehr oft hört und nicht wirklich glauben kann.
MfG Dibaa
PS: Trotzdem immer freundlich bleiben.
hallo dibaa, hallo malachit.
vielen dank für eure Ausführungen. das hilft mir erstmal schon weiter.
gibt es noch erfahrungswerte die ihr mir mit auf den weg geben könnt? mich interessiert vor allem, wie die chancen sind das ich mein kind eben nicht erst nach 8 sondern wie im letzten jahr alle
3-4 wochen zu mir holen kann? ist es möglich, das meine ex recht bekommt wenn sie meint, du bekommst die kleine ab sofort gar nicht mehr zu dir sondern kannst sie nur noch besuchen?
ich kann mir eben gut vorstellen, das sie das aufgrund des alleinigen sorgerechts machen kann.
vielleicht hat jemand da erfahrungswerte.
hi,
ich will ja nix vermiesen aber, ich habe jetzt schon drei Beschlüsse vom Gericht, und ich war froh gestern meinen sohn gerade mal eine Stunde sehen zu dürfen.
Das heißt, momentan sch...t die KM auf die Beschlüsse vom Gericht und macht was Sie will und wie Sie es will. (natürlich alles im Interesse des Kindes laut KM). Aber jeder Fall ist anders, und da Du ja schon alleinigen Umgang hattest ist das schon ein wenig anders. Ich hoffe Deine KM ist da einsichtiger.
ist es möglich, das meine ex recht bekommt wenn sie meint, du bekommst die kleine ab sofort gar nicht mehr zu dir sondern kannst sie nur noch besuchen?
Nein, rechtlich ist es natürlich nicht möglich und vor Gericht wird Sie damit nicht durchkommen, aber wie geschrieben: ob Sie sich daran hält ist fraglich. Bei mir hift (bis jetzt) noch nicht mal das Zwangsgeld.
MfG Dibaa
Servus tamudo!
KM darf das Recht Eures Kindes und Deines auf geregelten und möglichst umfangreichen Umgang nicht nach ihrem Gusto ändern!
Ich würde evtl. mal so vorgehen (in Anlehnung an Malachits Ausführungen):
1. Du schickst EX einen schriftlichen Umgangsvorschlag, der sich im Wesentlichen auf den bisher durchgeführten anlehnt/stützt und kontunuierlcih fortgeführt werden
soll (im Sinne eures Kindes).
Diesen soll sie entweder gegengezeichnet (=einverstanden) oder mit ihren Änderungswünschen nach Ablauf von zwei Wochen ab Zustellung zurückschicken.
2. Macht sie es nicht, gehst Du mit Deinem Vorschlag zum JA und bittest um Vermittlung, mit der Argumentattion, dass die Kontinuität des bisherigen Umganges
zum Wohl des Kindes aufrecht erhalten werden soll.
3. Wenn das JA auch nicht funzt (weil sie KM zu nix zwingen dürfen), wird Dir der gerichtliche Weg zur Fest- und Umsetzung eines geregelten Umganges nicht erspart bleiben.
Beim Gericht ebenfals Maximalforderung beantragen, damit Du evtl. die eine oder andere Feder lassen kannst, ohne zu viel zu verlieren ...
Das ist der übliche Dreisprung bei Umgangsauseinandersetzungen....
Grüße ausm Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
vielen dank 82marco. vielen dank dibaa für eure ausführungen.
@ 82 marco
ich denke sie würde weder was unterschreiben noch was an mich zurück schicken.
ich fühle mich momentan in so einer zwickmühle..so hin und hergerissen. auf der einen seite sage ich mir, das sie nicht mit mir machen kann was sie will, das kind hat auch ein recht auf mich..und das nicht nur alle 8 wochen mal. auf der anderen seite habe ich schon angst vor dieser ganzen prozedur mit JA und Gericht. Meine Ex meinte im Trotz, ich solle ruhig zum JA gehn, es würde sich nix ändern. sie sieht es so das das kind dort bei ihr in den kindergarten geht und da geregelten ablauf braucht. die erzieherin im kindergarten hat ihr dazu geraten, frühestens aller 6-8 wochen darf die kleine wieder zu mir.
wenn ich diesen weg jetzt mache, wie z.b von dir 82 marco beschrieben, dann bringen doch beschlüsse vom gericht usw auch nix, wenn die KM mir das kind nicht alle 3-4 wochen geben will, dann wird sie das nicht tun. ich schätze sie so ein das sie dann in eine "jetzt erst recht" nicht phlegma verfällt. Zumal der weg sehr lang und steinig für mich ist. mein kind kommt mit 6 in die schule, also in 3 jahren. dann kann ich eh nur noch die ferien nutzen um dieses model beizubehalten.
ich denke, ich werde sie die entscheidung selber treffen lassen. für meinen teil ist das das ultima ratio mit dem gericht, ich werde ihr klarmachen das ich das auf keinen fall will, sie aber mich dazu zwingt diesen schritt zu tun.
wenn ich, oder mein daddy, die kleine zurück bringt, dann auch mal bei ihren eltern. die persönliche ebene ist da intakt. sie hat die kleine auch im letzten jahr 3-4 mal gebracht.
nur jetzt fängt sie diesen mist an und sie kommt mir vor wie fremdgesteuert durch ihren neuen partner. wenn er dabei ist, dann brauch man mit ihr nicht telefonieren. sie alleine ist alles ganz anders.
Hallo Tamudo,
ich kann zwar durchaus nachfühlen, was du da geschrieben hast, aber ... kann es sein, dass deine Ex gerade dabei ist, dich schleichend aus dem Leben deines Kindes hinauszukomplimentieren? Wer sagt dir denn, dass es wirklich bei dieser Acht-Wochen-Regelung bleibt - wenn sie merkt, dass du dich erfolgreich auf diese Regelung hast herunterverhandeln lassen, was kommt dann als nächstes? Denn all dieses hier ...
nur jetzt fängt sie diesen mist an und sie kommt mir vor wie fremdgesteuert durch ihren neuen partner. wenn er dabei ist, dann brauch man mit ihr nicht telefonieren. sie alleine ist alles ganz anders.
mein verhältnis zu meiner ex wird zunehmends schwieriger. sie ist immer mehr geprägt und steht unter einem gewissen druck durch ihren neuen freund. wenn er mit im haus ist redet sie ganz anders mit mir als wie wenn er nicht da ist. das macht das ganze ziemlich schwierig da ich immer mehr das gefühl habe es mit 2 leuten in einer person zu tun zu haben.
ich habe angst das sie das kind gar nicht mehr zu mir geben will, sie hat sowas auch schon angedeutet..
... könnte durchaus ein Hinweis darauf sein, dass du durch einen anderen "Papa" ersetzt werden sollst. Wäre weiß der Geier nicht das erste Mal, bemühe mal die Suchfunktion mit so schönen Begriffen wie "Entfremdung", "Umgangsboykott" oder "PAS".
Eine ganz andere Frage: Lässt sich an den 240 Kilometern Entfernung irgendwas ändern - d.h. kannst du eventuell in die Nähe von Ex und Tochter umziehen? Muss ja nicht in der gleichen Straße sein, kann ja gerne in einem anderen Stadtviertel, im Nachbardorf oder sonstwo in der Nähe sein, jedenfalls so nahe, dass der "übliche" Wochenendumgang möglich ist. Ich weiß, ich weiß, das heißt für dich: Neuer Job, neue Wohnung, und ob die Ex dann nicht noch ganz andere Geschütze auffährt weiß man auch erst hinterher, aber ... hey, es geht um deine Tochter! Denk' doch zumindest mal darüber nach ...
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Servus tamudo!
ich denke, ich werde sie die entscheidung selber treffen lassen.
Ich lese raus, dass Du Eure Tochter entscheiden lassen möchtest; würdest Du dies auch machen wollen, falls sie in drei Jahren keinen Bock hat, in die Schule zu gehen? Mann, sie ist erst drei, sie KANN und DARF nichts in der Richtung entscheiden, das ist alleine ELTERNsache
Eure Tochter hat das Recht auf Umgang gemäß BGB §§1684 folgende, Du und KM seid BEIDE verpflichtet, diesen zu fördern und zu ermöglichen, damit Eure Tochter (und auch DU) zu dem Umgangsrecht gelangt.
Ein Umgangsurteil hat die Nebenwirkung, dass es vollstreckbar ist, von mir aus beantrage Zwangsgeld im Fall von Umgangsvereitelung, um damit KM zu zeigen, wo die Grenzen sind.
Nichts tun ist der falscheste Weg überhaupt, ich stell mich mal neben Malachit und schubs Dich mal a bisserl an....
Grüße ausm Süden
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi,
und immer wieder dieser "Ersatz-Papa", ich frage mich welche männlichen Personen es einfach aktzeptieren können das das Kind eigentlich von jemanden anderem ist. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, außer die "Ersatz-Papa´s" wurden von Anfang an belogen. (wollt nur mal kurz loswerden. sorry!)
Wenn Deine KM diese LMAA Meinung auch so vorm JA,RA und Gericht rüberbringt kann es für Dich nur positiv sein.
MfG
PS: Bloß nicht aufgeben, "Erfolg ist nicht vermeidbar" 🙂
Hi,
und immer wieder dieser "Ersatz-Papa", ich frage mich welche männlichen Personen es einfach aktzeptieren können das das Kind eigentlich von jemanden anderem ist. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, außer die "Ersatz-Papa´s" wurden von Anfang an belogen. (wollt nur mal kurz loswerden. sorry!)
@Dibaa:
Ich glaube, Du verwechselst da was.
Es geht ja keinesfalls darum einem anderen Mann ein Kind als sein leibliches unterzumogeln.
Es geht darum, dass es getrennte Partner gibt, die ihren Kindern "neue Elternteile" verpassen wollen, warum auch immer (verletzte Gefühle, Hass, Gleichgültigkeit, whatever).
Und der richtige Elternteil stört da natürlich gerne mal :knockout: D.h. es wird versucht den Kontakt zum richtigen Elternteil zu vermeiden und den neuen Partner als Ersatz zu installieren. Da wird dann der Neue zu "Papa" und der richtige Vater beim Vornamen genannt. etc etc.
Im übrigen bin ich durchaus der Ansicht, dass man Kinder als "die seinen" annehmen kann, wenn man das möchte, auch wenn man genetisch nicht verwandt ist.
VG WH
So mein ich das ja auch, das die KM aus reiner Rache das so möchte, aber das der neue LG das einfach so aktzeptiert, kann ich nicht verstehen.
Vom Prinzip habe ich ja auch nichts dagegen "das annehmen" der Kinder, aber es sollte auch in beider Interessen sein.
Denk mal, ich hab zuviel an mein Beispiel gedacht und es falsch ausgedrückt.
Entschuldigung.
MfG Dibaa
Moin,
ich behaupte mal: Kein Mann sucht sich bewusst eine Frau mit Kind; er trifft eben auf eine Frau, die ein Kind (oder auch mehrere) hat und macht das Beste daraus. Der Weg zur Mutter führt dann nun einmal über's Kind.
Daraus kann man etwas Gutes machen, indem man eine schnuckelige Patchwork-Familie gründet - oder man kann die "fremden" Kinder der Partnerin mit einer Art Katerinstinkt betrachten. Schliesslich sind sie eine fortlaufende Erinnerung daran, dass die eigene Partnerin "second hand" ist. Was bei Menschen mit nicht besonders ausgeprägter Intelligenz durchaus zur Folge haben kann, dass sie denjenigen wegzubeissen versuchen, der mit ihrer Holden schon das Lager geteilt hat. Es könnte ja sein, dass man verglichen wird...
Wären diese Männer wirklich klug, wäre es in vielen Fällen eine gute Idee, mit dem Vorgänger/Nachfolger mal ein Bier trinken zu gehen. Zum einen, um eine Art der männlichen Solidarität zu begründen, die sinngemäss lautet "ich habe Deine Kinder zwar die ganze Woche um mich rum - aber ich stelle Dich als Vater nicht in Frage". Und zum zweiten, um sich vielleicht auch mal darüber auszutauschen, woran die gewesene Partnerschaft oder Ehe denn gescheitert ist. Aber das erfordert natürlich eine gewisse menschliche Grösse bei allen Beteiligten, die schwieriger umzusetzen ist als Hass und Wut auf jemanden, den man gar nicht kennt...
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Servus tamudo!Ich lese raus, dass Du Eure Tochter entscheiden lassen möchtest; würdest Du dies auch machen wollen, falls sie in drei Jahren keinen Bock hat, in die Schule zu gehen? Mann, sie ist erst drei, sie KANN und DARF nichts in der Richtung entscheiden, das ist alleine ELTERNsache
Eure Tochter hat das Recht auf Umgang gemäß BGB §§1684 folgende, Du und KM seid BEIDE verpflichtet, diesen zu fördern und zu ermöglichen, damit Eure Tochter (und auch DU) zu dem Umgangsrecht gelangt.
Ein Umgangsurteil hat die Nebenwirkung, dass es vollstreckbar ist, von mir aus beantrage Zwangsgeld im Fall von Umgangsvereitelung, um damit KM zu zeigen, wo die Grenzen sind.Nichts tun ist der falscheste Weg überhaupt, ich stell mich mal neben Malachit und schubs Dich mal a bisserl an....
Grüße ausm Süden
Marco
nein nein, meine kleine tochter kann mit 3,5 jahgren nicht entscheiden. zumindest nicht das. ich meinte damit, das ich meine ex entscheiden lasse. ich werde mit ihr nochmal reden und ihr meine sicht der dinge darlegen. ihr klarmachen, das ich diesen weg nicht will. wenn es dann kein einlenken gibt, dann bin ich dazu gezwungen mir hilfe vom amt oder rechtsanwalt zu suchen und dann hat sie diese entscheidung indirekt getroffen und später auch zu verantworten.
vielen dank auch für deine ausführungen. ich denke schon das diese gefahr des wegkomplimentieren und ersatz papa schaffen besteht. ich kann ja nicht in ihren kopf gucken, aber diese Äußerungen lassen diesen verdacht zumindest zu. ihr neuer ist von anfanf an im haus gewesen. nach 2 wochen des kennen lernen hat er angefangen das dachgeschoss auszubauen und dort wird jetzt auch ein kinderzimmer für meine tochter gebaut. er definiert sich sehr stark darüber, zu bauen (haus mit großem grundstück) er ist der neue platzhirsch, so schätze ich ihn ein, so stellt es sich dar. ich kann mir sehr gut vorstellen das er der neue chef im haus ist, das was er sagt, sagt sie, zumindest beginnt sie das zu tun. das ist mir im vergangenen jahr auch schon aufgefallen, diese 2 personen in meiner ex, die eigentlich, wenn sie alleine ist auch ganz anders kann. wir sind jetzt seit 12/2007 getrennt, die ersten 3 monate war es von ihrer seite ein wahnsinniges hin und her, sie konnte sich nicht entscheiden, ob sie bei mir oder dem neuen gehen soll. sie hat mir sogar bestätigt, das ihr neuer ihr letztlich diese entscheidung abgenommen hat, indem er sie wahrscheinlich massiv be-bzw gedrängt hat. meine ex ist ein eher schwacher charakter. im november des letzten jahres, ich hatte meine tochter wieder bei ihrem haus abgeliefert, sagte sie ganz offen zu mir, ich währe immer noch ihre große Liebe und daran wird sich auch nichts ändern, egal was kommt. ich wäre für sie immer noch ein ganz besonderer mensch, sonst hätte sie mit mir kein kind gezeugt. ich war total baff, weil ich mit ihr abgeschlossen habe, abschließen mußte, denn sie hat eine neue beziehung. ich denke das sie in irgendeiner form abhängig ist von ihm, sicher nicht finanziell da sie nen job hat, aber indirekt wird sie stark geprägt. ich erkenne sie dann nicht wieder, denn dann sagt sie sachen die ich nicht von ihr kenne und die auch nicht zu ihr passen. ich nehme das aber sehr ernst..ich kann es mir nicht leisten 2 versionen meiner ex zu betrachten. ich muss mir die schlechte rauspicken und darauf meine vorgehensweise stützen.
