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Man fühlt sich mehr als allein....

 
(@frank746)
Schon was gesagt Registriert

Der Sinn des schreibens ist mir zwar noch nicht klar aber ich tue es trotzdem..Wieviel andere auf der Welt hat es mich jetzt auch erwischt. Das ich mal hier landen würde wäre mir im Traum nicht eingefallen. Meine kleinste Tochter singt mir gerade in einem Dikitiergerät vor das ich schnell noch mitnehmen konnte als ich meine Sachen von dem Ort der auch mal mein Zuhause war , abholen durfte. Der blick ins lehre Kinderzimmer die süße kleine Stimme auf dem Gerät alles das zieht mir die füße weg. Ich rutsche auf den Boden und weine wie ein kleines Kind. Mein Kumpel setzt sich neben mich und weint mit. Ich hasse mich selbst dafür das ich in den letzten Tagen und Wochen durch meine Wut anfälle die ganze Familie genervt habe. Ich spürte das was nicht stimmt das meine Frau sich immer mehr , mehr mit den Kindern zurückzieht. Keiner sagt dir warum und weshalb. Du fühlst dich allein und verlassen obwohl die Familie da ist. Ich hätte einfach den Mund halten sollen dann wäre es vieleicht wieder besser geworden..... Nachdem ich nicht mehr in die Wohnung zurück durfte verlor ich den halt wanderte tagelang draußen im Schnee rum, froher hatte Hunger, kein Geld schlief im Wald und dachte einfach nur noch an suizid. Das teilte ich auch noch jeden mit und vergass das ich mir damit warscheinlich alles versaue. Aber die Körperliche verfassung hat mich einfach fast um den verstand gebracht. Ich wollte nie zu Freunden gehen müssen,jetzt bin ich hier bei einer Familie und weiß das ich hier nicht lange bleiben kann...Wohin, was tun und die Angst die Kinder nie wieder zu sehen. Das kennen viele nun bin ich auch einer von DENEN.......


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 17.03.2013 19:04
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Frank,

willkommen hier im Forum. Wir können Dir hier viele hilreiche Tipps geben und Dich auch sonst wieder etwas aufrichten. Ja, Trennungen sind hart - es geht danach aber auch wieder aufwärts. Wichtig ist dabei, dass Du (so schwer das auch ist am Anfang) von der emotionalen Ebene zur Sachebene zurückfindest. Ja, das ist schwer - aber Du kannst das mit Hilfe schaffen.

Was mir auffällt:

- Um Deine Situation einschätzen zu können:

- Wie alt ist Deine Tochter?

- Besteht GSR (Gemeinsames Sorgerecht) für die Tochter? Dies hast Du wenn Euer Kind in einer Ehe geboren wurde oder Ihr beim Jugendamt eine Urkunde dazu unterzeichnet habt.

Nachdem ich nicht mehr in die Wohnung zurück durfte verlor ich den halt wanderte tagelang draußen im Schnee rum, froher hatte Hunger, kein Geld schlief im Wald und dachte einfach nur noch an suizid

Warum bist Du konkret aus der Wohnung raus? Freiwillig? Oder wegen Gewalt durch die Polizei nach draußen befördert?
Zunächst einmal raten wir dazu, NICHT die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Wenn Du als Mieter dort eingetragen bist, hast Du jederzeit das Recht, diese auch wieder zu betreten. Wenn gegen Dich ein Annäherungsverbot ausgesprochen wurde, sieht die Sache natürlich anders aus.

Obdachlosigkeit ist auf jeden Fall zu vermeiden. Wenn Du mittellos bist, hast Du dich umgehend bei der örtlichen ARGE zu melden und unmittelbare Hilfe anzufordern. Hast Du einen Beruf?

Das kennen viele nun bin ich auch einer von DENEN

Fast jeder, der hier dabei ist hat die harten Zeiten erlebt und kann Deine Gefühle nachvollziehen. Du kommst aber aus der Situation raus, wenn Du mit den vielen hilfreichen Tipps der Mitglieder arbeitest.

Sprich Deine Schritte hier an und melde Dich bevor Du irgendetwas unterschreibst oder tust. Es werden immer Mitglieder online sein, die Dir konkrete Tipps für die nächsten Schritte geben können. Nur so kannst Du viele Fettnäpfchen umgehen, die das FamRecht so für Dich bereithält. Gruß Ingo

P.S. Zitieren kannst Du mit dem Sprechblasen-Knopf über dem Schreibfeld.

In einer ruhigen Minute lies Dir bitte den Trennungs-FAQ als "Erste-Hilfe" durch: www.trennungs-faq.de


AntwortZitat
Geschrieben : 17.03.2013 19:20
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin

Langsam, bitte langsam - so wie bisher - und von nun an selbstehrlich. Das wird weh tun, und zwar verdammt. Etwas ähnliches habe ich hinter mir und weiss heute, dass ich mein grösster Feind war - perspektivisch betrachtet. 😉 Ja, ich kann inzwischen Lachen darüber - und es tut dennoch immer noch weh. Such' Deine Familie (Eltern, Geschwister) wenn möglich oder auch nur irgendwie machbar: sie wird Dich vielleicht nicht verstehen, aber sie bietet Dir höchstwahrscheinlich Sicherheit für die nächsten Tage, Wochen, Monate. Das ist zumindest eine Option. Und Suizid ist keine Lösung, das wäre nur ein Eingeständnis auf totales Versagen in Deiner Situation. Das Blöde dabei ist - Du kannst das gar nicht wissen. Und noch schlimmer ist, Du weisst um Deine Unwissenheit, und vermutlich um gegenteilige Wahrheit. Sie an Dich heran zulassen ist eine Herausforderung. Naja, hierrüber kann philosophiert werden. Hast Du Lust?

Von daher: langsam, ganz langsam. Bitte.

Gruss oldie

PS: Und Du schreibst hier nicht, weil Du Langeweile hast. Das dürfte klar sein.


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 17.03.2013 19:39