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Kinder instrumentalisieren - alle Achtung Frau Mama Diplomsozialpädagogin!!

 
(@ron67)
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Mit sehr viel Interesse habe ich die verschiedenen Beiträge in diesem Forum gelesen und bei allen unterschiedlichen Ausgangspunkten ist der Verlauf LEIDER fast überall ähnlich

:phantom:

Ich möchte gar nicht viel zur Vorgeschichte sagen:

ich kenne/kannte meine Ex- Frau seit frühester Kindheit und habe mir dann den Wunsch erfüllt, meine Jugendliebe zu heiraten.
Die Ehe hat gut 14 Jahre gedauert - gehalten hat sie glaube ich bei Weitem nicht so lange ...

Daraus hervorgegangen sind zwei ganz tolle Söhne - 16 und 11 Jahre alt.
Wir hatten ein Haus, zwei gute Einkommen und waren zu blöd, den Weg gemeinsam weiterzugehen!!

Auch wenn sie nicht alleinige Schuldige ist, die Idee, getrennte Wege zu gehen, kam von ihr. Um den Kindern ihr Umfeld zu lassen bin ich aus dem Haus ausgezogen und habe mir eine eignee kleine Wohnung gesucht. Mitgenommen habe ich drei Erbstücke und ein paar ältere Möbel aus dem Hobbykeller. Neben Miete und Lebenshaltungskosten habe ich mich fleißig an der Hausrate und sonstigen Finanzierungen zusätzlich beteiligt.

Während ich an der Trennung ordentlich zu knabbern hatte, blühte meine Ex so richtig auf. Ein sexy Outfit, ab und an ein neuer Freund und ganz offen die Aussage: mit dem Blümchensex der Vergangenheit sei nun Schluß ...

kleine Anmerkung: während der Ehe gab es diverse psychologische Behandlungen auf Grund einer Mißbrauchsgeschichte in ihrer Kindheit - verbunden mit der Tabuisierung des Thema "Sex" ...

Nach zwei Jahren Trauer trat dann auch in mein Leben eine neue Frau ... und VORBEI war der Frieden!!!

Zwischenzeitlich hatte ich auf alle Ansprüche an das Haus verzichtet und im Gegenzug die Zahlungen dafür eingestellt. Nun wollte sie in die große Stadt und meldete  kurzerhand ALLE Zahlungsverpflichtungen auf meinen Namen um - zuzüglich einer rückwirkenden Beteiligung an den Hausraten - hatte ich sie doch einfach so allein gelassen ...

Loslassen ist die beste Variante - ich nahm einen Kredit auf und zahlte ...

Vor ihrem Auszug sollte ich dann noch den "Rest" meiner Sachen holen, nachdem ich nur die guten Dinge rausgeschleppt hätte. Mit einem Freund fuhr ich hin und lud angebrochene Farbeimer, einen kaputten Videorekorder, zerbrochene Gartengeräte u.ä. ein! Die Bitte, vielleicht das ein oder andere Elektrogerät zu bekommen, wurde abgelehnt: schließlich hätte ich mir doch alles neu angeschafft ...
Selbst Fotoalben blieben bei ihr ... loslassen ...

Diesem Streit aus dem Weg gegangen, begann der Verkauf des Hauses ... Meine Maklerin sei eine Nutte - viel zu kurzer Rock ... das Geld solle doch erst mal auf ihr Konto überwiesen werden (das Haus wurde tatsächlich mit Gewinn verkauft!) - es folgte ein Rechtsstreit um die Auszahlungsmodalitäten ...
Die Kaution für den Makler zahlte sie vom Erlös - natürlich nur die Hälfte - ich nahm wieder einen Kredit auf um die Summe bis zur Auszahlung des Erlöses an mich vorzustrecken ...

Loslassen ...

Geld und Material waren dann irgendwann aufgeteilt - es begann der Streit um Unterhalt und Besuchsregelung und Umgang mit den Kindern.

Abgeholt und gebracht wird nur durch den Vater (ist gerichtlich auch so geregelt), Anrufen der Kinder nur bis 20.00 Uhr - danach können sie sonst nicht schlafen - kurzfristige Termine gehen gar nicht ...

Anmerkung: ich arbeite im Wechselschichtdienst bei der Polizei und hatte bis dato nur ein freies Wochenende ...

Ich habe - und das ist ganz wichtig und egal aus welcher Perspektive betrachtet, den Kindern gegenüber NIEMALS ein schlechtes Wort über die Mutter verloren!!!
Der Kleine dagegen erzählte frei heraus von Gesprächen zwischen Mama und der besten Freundin über die Papas (auch geschieden ...): Papa ist ein Arschloch, papa zahlt nicht, Papa soll auch mal was kaufen, der hat viel mehr Geld, Papa nimmt Euch nicht regelmäßig zu sich, da denkt er lieber an sich ...

Aber: wenn man durchhält und dieses Niveau NICHT betritt: die Kinder merken das und so kam es, wie es kommen mußte: der Kleine wollte nicht mehr nach Hause ...
Nach einem halben Jahr ging es also zum Jugendamt, mit der Idee, da wird geholfen ...
Ich weiß jetzt auch, warum in diesem Land Kinder in Tiefkühltruhen gefunden werden ... den Mann vom JA hat das Thema gar nicht interessiert - im Gegenteil - mit 10 Jahren wissen Kinder noch nicht, was gut für sie ist und im Übrigen müsse man sich mit der Mutter hinsetzen. Bei dieser hatte ich zuvor schon angefragt, mit der Bitte, wir mögen uns mal zusammensetzen und überlegen, woran diese Entwicklung den liegen könne

NEIN - mit mir werde sie nicht reden  und es kam zum Showdown beim JA.
Mutter und JA waren sich schnell einig: es muß mehr Planungssicherheit in die Beziehung zum Kind - Wechselschichtdienst?? - spielt keine Rolle, "andere" kriegen das auch hin!!! Beide stellten einen Plan auf, wie ICH mich zu verhalten hätte und fertig war das JA!! Die hohen Feiertage (Heiligabend, Geburtstag, Ostern gehören der Mutter ... Silvester kann man sich ja abwechseln!! Nun hatte ich in jenem Jahr Silvester frei, die GESAMTE Familie war eingeladen - die Kinder mußten allerdings nach Hause ... im nächsten Jahr dann (logischerweise muß ich dann arbeiten ... Wechselschichtdienst ...)

Das Problem "Kind" war damit natürlich nicht ansatzweise gelöst - ich habe weiterhin ein weinendes Kind zur Mutter zurückgebracht! Es blieb der Anwalt und der Versuch, das Sorgerecht alleinig zu bekommen. Das verfahren wurde also eingereicht und zog sich in die Länge ...
Mein Sohn brach in der Schule ein, aß wenig, wurde verhaltensauffällig ... schließlich erklärte er, es sei besser, doch bei Mama zu bleiben:

Originalton: "Mama hat mich unter Schmerzen zur Welt gebracht und will mich nicht verlieren - sie ist dann ganz traurig!!"

Um das Kind nicht zerbrechen zu lassen, habe ich alle Anträge zurückgezogen (die ja sowieso nur auf meinem Mist gewachsen sind ...)

Loslassen ...

Vor zwei Wochen ging alles wieder von vorn los: der Kleine wollte wieder nicht nach Hause ... ich habe ihm erklärt, dass es nicht immer hin und her ginge ...

Dann ging es ganz schnell: sie hat die Nerven verloren und ihn ziehen lassen - in einer Nacht und Nebel- Aktion habe ich ihn umgemeldet und zu mir geholt.

Er lacht jetzt wieder und das ist die Hauptsache!!!

Fazit: ich habe längst nicht alle Schikanen aufgezählt aber: Ruhe bewahren und Loslassen sind zwei sehr gute Ratgeber!!! Kinder spüren Ehrlichkeit und wirkliche Gefühle - es dauert nur etwas!!
JA - kann man vergessen - selbst ist der Mann/die Frau und ganz wichtig ist Unterstützung!!!!
Da darf ich hier ganz besonders meiner Melli danken!!!!!

Ach ja: mein Ex ist DIPLOMSOZIALPÄDAGOGIN

ich habe zwei Fragen:

1. Wie ist eine Mutter dazu fähig, ihre Kinder derart zu mißbrauchen wenn sie obendrein nicht nur Mutter, sondern auch noch in dieser Richtung studiert ist??

2. Sie hat eine Lebensberatung eröffnet - wer bitte wird dort beraten - und vor allem: WIE????

Ron


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 19.05.2008 06:56
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

2. Sie hat eine Lebensberatung eröffnet - wer bitte wird dort beraten - und vor allem: WIE????

Du! Oder willst du abstreiten, dass du jetzt klüger bist?  :phantom:

Herzlich willkommen bei Vatersein.de der Seite auch für Väter, die ihre Geschichte schon alleine zu Ende gebracht haben.

So eine richtige Frage, auf die man auch richtig antworten könnte finde ich bei dir nicht.
So erstaunt sind wir über deine Geschichte auch nicht, denn sie ist leider nicht ungewöhnlich.
Du klingst aber so, als ob die Wunden bei dir schon recht gut verheilt wären.
Gut so!

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 19.05.2008 08:30
(@babbedeckel)
Registriert

Hi Ron,

erstmal herzlich willkommen, bei vs und als AE-Papa.
Hast du denn das ABR schon beantragt ? bzw. hast dieses vor ?

zu Deinen Fragen:

1.) "unsere Sorten" Frauen die merken das nicht mal. Es ist alles ihr Recht...steht ihnen zu....werden unterstützt von Freundinnen, RAtten etc. Bgeben sich damit in eine Art Dunstwolke, in der sie nicht merken, was sie den Kids antun. Dann glauben die ihre Lügen ihrgendwann selber.  Immer ist  keine Trennung zw. Paar- und Elternebene vorhanden.
Das hat nix mit dem ausgeübten Beruf zu tun. Außerdem Sozialpädagogik kann jeder studieren ... ist eh nur ein Laberstudium.  😉

2.) Hmmmm, vlt. berät sie die nächsten Kandidatinnen....  :knockout:

Gruß
babbedeckel


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 19.05.2008 10:16
(@ron67)
Schon was gesagt Registriert

für die wirklich nette Aufnahme hier bei "Euch"!!! :thumbup:

Ich habe meinen Sohn jetzt erst mal überall an- und umgemeldet, Kontakt mit dem JA aufgenommen - Gott sei Dank ist jetzt eine andere Sachbearbeiterin an der Reihe!!!! ... ich hatte ein richtig konstruktives Gespräch!!!

Mein RA hat auch Kenntnis und wir werden dann alle wichtigen Fragen - ABR usw. regeln!!

Am Donnerstag ist erst mal ein gemeinsames Gespräch beim JA - mit der Ex - angesagt - ich bin schon total begeistert ... :gunman:

Ich werde berichten!!!

Danke für Deine schnelle Antwort!!

Ron


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 20.05.2008 14:14
(@Angel26)

Hallo Ron67,

darüber dass du dich wunderst, wie eine Frau trotz so einem Beruf so handeln kann, kann ich nur lachen (oder weinen)  ;(

Würdest du nur 10 min in einem entsprechenden Seminar in der Uni verbringen, in dem eine Horde alleinerziehender Mütter und Hyperemanzen über unsere "männerdominierte Welt" zetern wäre dir klar, dass das kein Einzelfall ist!

Ich persönlich empfinde es als Schande, wie diese "Wesen" den Berufszweig, dem ich (trotzdem aus vollem Herzen) auch angehöre, verunstalten und in ihrem "pädagogischen Wahnsinn" gerade Männern das Leben zur Hölle machen können!!!

Bedenke einfach, dass für Sozialpädagoginnen das Gleiche gilt wie für Psychologen: Den größten Schaden haben die selber  :rofl2:

LG von Angel, die beschlossen hat, sich für Männer und gegen Frauen stark zu machen


AntwortZitat
Geschrieben : 21.05.2008 18:30
(@angela)
Rege dabei Registriert

Hallo

Zum Thema Sozialpädagoginnen oder Psychologinnen kann ich nur aus eigener bzw berufl. kenntnis sagen, die brauchen teilweise selber einen guten Psychiater.
Ich habe im Dienst eine Psychologin erlebt, die einem Kinderschänder die Hand hielt, traurig mit ihm weinte und über die böse Ehefrau jammerte die ihn aus, meiner Meinung nach logischen Gründen, nicht mehr mit dem Kind besuchen wollte.
Ich musste Aufsicht führen und hätte fast gereihert. Sorry böses Wort, aber anders beschreiben geht nicht, ich könnt immer noch k.....!
Lieber Ron
Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, selbst wenn die Kinder total vereinnahmt werden, irgendwann wachen sie auf und meutern, du kannst eigentlich nur gegensteuern indem du zeigst ich bin da für euch, führe  ein Tagebuch, in dem du deinen Frust loswirst.
Und wenn alle gütl. Umgangsversuche scheitern, dann geh zum JA und weiter zum FG, kann ich nur raten, denn auch wir als Justivollzugsbeamte hatten immer Probleme wegen, der Dienstzeiten.
Grüße
ANGELA


AntwortZitat
Geschrieben : 21.05.2008 18:54
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Rin67,
beklemmende Geschichte.

Ich beschäftige mich auch gerade mit Umgangsboykott. Meine Ex ist zwar nur Erzieherin, hat aber ein ähnliches Selbstverständnis.

Dummerweise ist mein Sohn nur deutlich kleiner. Gerade 4.

Fazit: ich habe längst nicht alle Schikanen aufgezählt aber: Ruhe bewahren und Loslassen sind zwei sehr gute Ratgeber!!! Kinder spüren Ehrlichkeit und wirkliche Gefühle - es dauert nur etwas!!

Das funktioniert halt nur bei größeren Kindern.

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 22.05.2008 13:48
 elwu
(@elwu)

Dann ging es ganz schnell: sie hat die Nerven verloren und ihn ziehen lassen - in einer Nacht und Nebel- Aktion habe ich ihn umgemeldet und zu mir geholt.

Hallo,

Gratuliere, und alles Gute euch beiden!

Zum Verhalten deiner Exfrau braucht man kaum ein Wort verlieren, denn abgesehen von Kleinigkeiten verhalten sich offenbar die meisten Exen der hier gelandeten Männer praktisch identisch. Kennst man eine, kennt  man viele... Zu den Jugendamtlern: das Jugendamt bzw. der ASD beschäftigt offenbar fast nur solche Koryphäen, die ausweislich ihrer Handlungen einzig den Interessen der Mütter verpflichtet sind. Schönen Gruß in diesem Kontext an die Dipl. Sozialpädagogin (FH) Weber-Paltins vom ASD Augsburg, deren grotesk parteilichem Agieren und inkompetenten 'Arbeit' es zu verdanken war, dass mein mit Fakten und Beweisangeboten hervorragend begründeter, dringender und im Kindesinteresse sehr eiliger Antrag auf das ABR chancenlos wurde und ich ihn daher schon aus Selbstschutzgründen zurückziehen musste. Meine Tochter ist einige Monate danach dennoch zu mir gezogen. Aber die ASD-Dame hat ihr unterm Strich zusätzliche neun Monate in den in jeder Hinsicht katastrophalen Verhältnissen bei ihrer Mutter verschafft, möge sie dafür alsbald elendiglich *self-censored*.

Zu den juristischen Dingen: du brauchst kein ABR. Schließlich sind Fakten geschaffen, die lassen sich nicht mehr wegdiskutieren. Wenn dein Sohn bei dir bleiben will, holt ihn da auch niemand mehr heraus. Bei dem JA-Termin mit deiner Ex sollte es daher IMO nur um die tatsächliche Ausgestaltung der neuen Situation gehen. Schule, Sportverein, Ärzte, Umgang usw. Bleib bei dem Termin trotz allem was war cool, positiv, freundlich.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 22.05.2008 15:55
(@ankor)
Schon was gesagt Registriert

Tja Ron,

offensichtlich ist es so, dass gerade in unserem Berufsstand diese Dinge immer wieder so laufen.
Ich kenne das Thema mit dem Wechselschichtdienst ziemlich gut, hat über zwei Jahre gedauert,
bis ich einen Dienstposten im Tagesdienst bekommen konnte.

Als meine Ex merkte, dass damit ein regelmäßiges WE möglich war hat sie mit kurzerhand
mitgeteilt, meine beiden Girlies wollen nicht zu mir. Und der Kindeswille ist entscheident.

Aber ansonsten kann ich den anderen nur beipflichten. Wenn Du hier regelmäßig weiter
mitliest wirst Du noch div. dieser Dinge finden, in den unterschiedlichsten Formen.

Es hat bei mir auch eine ganze Zeit gedauert, aber ich habe festgestellt, dass es mir
besser geht, wenn ich einen gewissen Grad an Gelassenheit an den Tag lege, und
manche Dinge nicht so an mich heranlasse, dass sie mich kaputt machen.

Das Leben spielt einem manchmal Streiche, deine Geschichte ist eine Episode davon.

Nun denn, viel Spaß bei dem was noch auf Dich zu kommt, ich werde mich jetzt mal
mit der Klage meiner Ex auf mehr Unterhalt auseinander setzen.
Ach ja, dass kommt ja noch, wenn sie Dich nicht mehr schädigen kann, dann
versucht sie es über die Kohle. In der Phase bin ich jetzt.

Viele Grüße

Andreas


AntwortZitat
Geschrieben : 23.05.2008 17:24