Helft meinem Mann
 
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Helft meinem Mann

 
(@sorgen)
Schon was gesagt Registriert

Hallo.
Hier darf ich meine Geschichte schreiben? Gut. Ich brauch nämlich hilfe. Bewusst habe ich mich hier angemeldet, da ich hoffe das Väter mir besser helfen können als Mütter.
So, ich bin seid 15 Jahren mit meinem Mann zusammen 10 davon verheirate. Wir haben 2 Söhne, 10 u. 4 Jahre alt.
Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Mann. Wir können alles zusammen machen. Arbeiten, Einkaufen Kid`s versorgen und, und ,und.
Doch ich habe schon seid langem keine Gefühle mehr für ihn. Ich mag ihn als Papa, als Freund. Aber ich liebe ihn nicht mehr. Ich kanns nicht erklären, doch ich fühle nichts!  es gibt auch keinen Hass. Wir schlafen auch schon seid Monaten nicht mehr miteinander. Er schläft auf der Couch, ich im Bett. Ich weiss, dass mein Mann mich noch liebt. Nun haben wir miteinander gesprochen. Ich habe ihm gesagt ich möchte die Trennung. Ich habe ihm auch ehrlich gesagt, was ich für ihn empfinde.
Ich weisss, dass das sehr verletzend für ihn ist, doch ich kann doch nicht einfach so tun als wäre nichts?  Ich würde doch auch ihn belügen. Das tu ich doch schon lange genug damit, das ich jedem sexuellen Kontakt aus dem Weg gehe.
Er ist traurig. Will das ich uns noch eine Chance gebe. Ich verstehs ja. Er tut mir wahnsinnig leid. Ich hassse mich dafür das ich das zu ihm sage, aber ich kann nicht so weiteermachen.
Jetzt war ich heute bei einer Beratungsstelle der Caritas. das weiss mein Mann. Er hofft, dass die mich umstimmen. So hat er es auch gesagt.
nun, ich bin dort hin um zu erfahren wie man sich überhaupt trennt. Was muss man tun, beachten ?
Meine Sorgen sind nun folgende. Wir haben ein Haus gebaut. Schulden die abbezahlt werden müssen. Das Haus ist so "verbaut", dass es sehr schlecht zu verkaufen ist. es hängt am Elternhaus mit dran (Heizung) Wir bewohnen sozusagen das Alte und das Neue zugleich.
Ich möchte unter keinen Umständen, dass mein Mann das Haus verkaufen muss. Er soll es behalten. Ich möchte auch keinen Unterhalt von ihm. Ich wünsche mir, das er weiter gut leben kann. Jetzt sag ich euch mal Zahlen: Darlehen:780.00€, Versicherungen:370,00€  Strom, Wasser, Tel, Grundst.: 330,00€
Macht ca.1480,00€ monatl. Fixkosten für ihn. Und da ist noch nichts gegessen, kein  Sprit .... dabei.   Einkommen: ca. 2300€
Wie um alles in der Welt kann er da noch leben??? da sind noch 900€! Wenn er für die Kinder Unterhalt zahlen sollte ist doch für ihn fast nichts mehr da!!
Ich gehe "nur" auf 400€ Basis arbeiten. Wenn die Kids(der Kleine) unterzubringen ist mach ich sofort mehr. Ich sitz mit Sicherheit nicht rum und geh nicht arbeiten.
Aber Ich habe so Angst, das trotz das ich von ihm nichts will dann der Staat kommt und es trotzdem von ihm holt. wir haben uns auch entschieden einen gemeinsamen Anwalt zu nehmen. Den abeer nicht zum streiten brauchen, sondern zum helfen.
Ich kann so langsam echt verstehen warum geschiedene Männer manchmal sehr erbost auf ihre Exfrauen sind.
gibt es irgendetwas das ich tun kann um meinem Mann so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig abzuverlangen???
DANKE!!


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 26.03.2009 23:19
(@papi74)
Registriert

Hallo,

gibt es irgendetwas das ich tun kann um meinem Mann so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig abzuverlangen???

Jeep das gibt es...  suche Dir eine kleine Wohnung (evtl. in der Nähe) und suche Dir einen Job.
Dann kommst du bei und bezahlst den Kinsunterhalt an Deinen Mann und schon hat er die Möglichkeit das Haus zu halten und den Kindern das gewohnte Umfeld zu erhalten.

Mfg

papi74


Der Morgen ist immer klüger als der Abend.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 09:38
(@smilla)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Sorgen,

ich bin zwar kein Vater, schreibe aber trotzdem!

Seit Du gepostet hast, frage ich mich, was Du eigentlich willst...
"Helft meinem Mann"....warum schreibst Du das so?

Du bist diejenige, die es in der Hand hat, ob die Geschichte einigermaßen gut weitergeht oder nicht.
Du machst Dir Sorgen um Deinen Mann...
und "vergisst" dabei augenscheinlich Deine eigene Situation?!

Das kann ich nicht recht glauben.
Denn Du wirst mit 400 Euro Dich und Eure Kinder nicht ernähren können, von Miete und sonstigen Kosten
mal ganz abgesehen. Wenn Du nicht gerade mietfrei bei Deinen Eltern (oder neuem Freund) wohnen kannst,
steckst doch Du viel eher in der Klemme.

Du willst, dass Dein Mann das Haus behält (gehört es ihm alleine?), er keinen Unterhalt bezahlt usw.
Willst Du das finanziell ganz alleine stemmen und wenn ja: wie?
Oder vertraust Du auf die Steuerzahler?

Übrigens:
Auf Kindesunterhalt kannst Du  nicht verzichten, der steht Deinen Kindern zu!

LG
Smilla


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 09:49
(@papi74)
Registriert

Hallo Smilla,

im Moment weiß ich gar nicht was ich zu Deinem Post sagen soll.

Wie ich das aus Deinem Text herauslese bist du auch der Meinung die Kids gehören zur Mutter???

Sie kann sehr wohl auf KU verzichten...

A. im Wechselmodell
B. die Kids bleiben beim Vater und Sie zahlt KU.

Mfg


Der Morgen ist immer klüger als der Abend.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 10:10
(@cicero73)
Rege dabei Registriert

einfach das wechsel model praktisieren. sie schulden ihn keine KU und er ihnen auch nichts. da mit der trennung ist schon schwierig. seine einkommen wird sowieso runter gehen es sei denn am des folge Jahres rutscht er auf steuer klasse 1. also ich gehe davon aus er ist steuer klasse 3. d.h ab naechstes Jahr muss er noch an der fiskus 500 bis 700€ euro steuer mehr bezahlen.
übringens ziehen die kinder aus auch mit? und kriegt er Eigenheimzulage? da wird wieder das Gute Finanzamt sich freuen weil die eigenheimzulage wird nur zum hälfte ausgezahlt. die kinderzulage gehen an dem die mit die kinder wohnt.
alles in allem keine schone ergebnis. Sie mussen jetzt entschieden.
Aber nur ein Rat. Sie haben ihm beim Heirat doch geliebt oder? und habt 2 schone Kinder zusammen? also warum nicht versuchen eine Ehe beratung zu machen vielleicht kommt alles wieder. Es passiert sehr oft wann man lange zusammen ist dass gefühle weg fliegen. Aber man soll versuchen wieder zu versohnen. die kinder haben ein recht auf eine Familie und sie hatten es besser wissen können wann ihr die kinder gemacht haben.


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 10:18
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Sorgen!
Ich schliesse mich ´papi74´ weitestgehend an :
DU siehst in Euer Beziehung offensichtlich keine Zukunft mehr, ergo solltest Du die Konsequenzen daraus ziehen: packe Deinen Koffer und gehe DEINEN Weg, welchen Du für DICH gewählt hast.
Die Buben sollten alleine aus Gewohnheitsgründen in der gewohnten Umgebung (sprich im Haus) bleiben; ich könnte mir vorstellen, dass bei einer fairen und vernünftigen Trennung auch eine 50/50-Umgangsregelung zu Stande käme
Damit wäre das Thema Kindesunterhalt vom Tisch und die Sorgen um Deinen (Noch)Mann und KV ein Stück kleiner...

Aber mal ganz unabhängig davon: ich vermisse in Deinen Ausführungen Deinen Willen, Deine Hoffnung und Bereitschaft, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen (z.B. mit einer Ehe-/Paarbareatung anstatt einer Trennungsberatung).

Grüße ausm Süden
Marco
(der übrigens der Meinung ist, dass BEIDE Eheleute an einer -welche-auch-immer- Beratung gleichberechtigt in einem Raum teilhaben sollen)


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 10:42
(@pappasorglos)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Jetzt war ich heute bei einer Beratungsstelle der Caritas ... ich bin dort hin um zu erfahren wie man sich überhaupt trennt.

Na, das würde mich glatt mal interessieren, was die Dir gesagt haben. Wenn man nämlich deren Zielsetzung:

"Die Ziele des Caritas-Verbandes leiten sich von der Lehre der römisch-katholischen Kirche ab."
( http://de.wikipedia.org/wiki/Caritas )

Mit eben diesen Lehren kombiniert:

"Mit dem gegenseitigen Versprechen vor dem Priester, den Trauzeugen und der Gemeinde spenden sich die Brautleute das Sakrament der Ehe gegenseitig.

Sie gründen damit den sakramentalen Bund und stiften untereinander eine Gemeinschaft für das ganze Leben: Mann und Frau versprechen, einander in guten und in schlechten Tagen die Treue zu halten, bis dass der Tod sie scheidet. "
( http://www.augustinus.de/bwo/dcms/sites/bistum/glauben/sakramente/ehe.html)

kannst Du dort statt der Trennungs-Anleitung eigentlich nur ein Prospekt über deren Eheberatung bekommen haben?

Zu Deinem Anliegen: Dein "Mitleid" ist sehr irritierend. Es spiegelt zwar Dein schlechtes Gewissen, hält aber nicht lange, und dann kommen meist die Kinder unter die Räder, die erschreckenderweise garnicht Teil Deiner Erwägungen sind.

Dass der finanzielle Schaden durch das überschuldete (?) Haus im geimeinsamen (?) Eigentum Dich vielleicht härter trifft als ihn hast Du noch garnicht realisiert. Was denn, wenn seine Eltern es bei einer Zwangsversteigerung für Appel und ein Ei kaufen, Du den Rest Deines Lebens an Deinem Teil der Schulden knabberst und zum Leben auf Hartz-4 Niveau verdammt bist, an dem Du Deine Kinder beteiligen willst, die Du anscheinend als Dein Eigentum betrachtest?

Dreh erstmal einen Gang zurück und macht eine Eheberatung. Ihr wärt nicht die erste katholische Ehe ohne Sex. (Ist das da nicht sowieso nur zum Zweck der Fortflanzung erlaubt?)


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 11:08
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Guten Morgen, liebe Sorgen...

Also erstmal, ich freue mich, dass du da bist und die richtigen Fragen an der richtigen Stelle stellst.  🙂

Auch wenn vielleicht nicht alle Antworten und Gegenfragen die sind, die du erwartet oder erhofft hast.

Dennoch sind sie richtig.
Das was uns hier am allerwichtigsten ist, den Kindern Vater und Mutter in gleicher Weise zu erhalten.
Weil es richtig und wichtig ist und obwohl der Staat, die Justiz und viele andere "Helfer" und "Ratgeber" das leider anders sehen.Meist aus egoistischen Gründen.

Neben diesen moralischen Gründen gibt es aber durchaus auch materielle Gründe dafür und die will ich mal ein wenig beleuchten:

Euer Einkommen ist mit 2.700,- und 1.480,- Fixkosten jetzt schon nicht gerade üppig.
Jetzt kommen mindestens noch 200,- € höhere Steuern und die Miete für eine Wohnung plus diverse andere Dinge (Auto?) hinzu.
Auch wenn du wolltest, würdest du vermutlich nicht so schnell eine Stelle finden, die es dir erlaubt mit 2 Kindern diese Lücke von vieleicht 1.000,- zu schließen.

Das Problem vergrössert sich, wenn die Kinder alleine bei dir leben, vielleicht sogar in grosser räumlicher Distanz erstens um das Problem der Betreung während deiner Arbeitszeit und den Kosten des Umgangs.

Wenn dagegen die Kinder in seinem Haus blieben, und du in der Nähe bräuchtes zum Einen keine ganz so große und teuere Wohnung.
Zweitens könnte er, als potentiell besser Verdienender durch Steuerklasse 2 mehr Steuern sparen.
Damit wären die Lasten erstens gleichmäßiger und vor Allem Geldbeutel schonender verteilt.

Wenn du jetzt innerlích aufschreist und sagst "Nein, niemals ohne meine Kinder" dann wirft das erstens die Frage auf, warum du ihm das zumuten möchtest und bringt uns zweitens zum oben schon genannten Wechselmodell.
Dieses hat den Riesenvorteil, dass den Kindern beide Eltern erhalten bleiben, aber auch den dass, sich die Unterhaltsforderungen gegeneinander aufheben.
Und selbst wenn man sich einvernehmlich auf eine gegenseitige Unterstützung einigt, könnte man diese als Ehegattenunterhalt steuerlich geltend machen.

Du siehst, das Modell hat sehr viele Vorteile, das Hauptproblem ist, dass es eine gute Kooperationsfähigkeit der Eltern voraussetzt und sehr vielen Anfechtungen von aussen ausgesetzt ist.
Andererseits bietet es, gerade durch seine Gerechtigkeit und Ausgewogenheit die beste Möglichkeit sich sauber und friedlcih als Eheleute zu trennen, aber Eltern und Freunde zu bleiben.

Denkt mal drüber nach. Am besten gemeinsam.

LG Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 11:10
(@horschti)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Sorgen,

ich hätte mich gerfreut, wenn meine EX mit einer ähnlichen Überschrift sich in diesem Forum gemeldet hätte. Besser hätte ich allerdings gefunden: "Helft unseren Kindern" - denn um diese geht es wohl hauptsächlich in diesem Forum.

Die Antwort, die mir mein ältester Sohn mal auf die Frage, was er sich wünscht gab, war: "... dass Mama und Papa wieder zusammen leben!" ;( Solche Sätze hörst Du erst recht, wenn es vorher (wie bei Euch wohl auch) niemals ernsthaften Streit zwischen den Eltern gab.
Alles was Du zusätzlich an finanziellen Aspekten anführst, betrifft natürlich auch in erster Linie Eure Kinder!

Du befindest Dich in einer großen Lebenskriese, bist Unzufrieden und möchtest Dir selber am Ende Deines Lebens nicht vorwerfen, es vertan zu haben? - Du schreibst hier, was Du nicht willst bzw. kannst: Du liebst Deinen Mann nicht mehr, fühlst keine familiere Einheit mehr mit ihm.
Entschuldige, wenn ich mal so indiskret frage: Weißt Du denn, was Du "Anderes" willst? Bist Du Dir darüber im Klaren und wenn ja - warst/bist Du so fair, dies mit Deinem Mann vernünftig aufzuarbeiten? Einfach nur zu sagen: "Ich liebe Dich nicht mehr!" erscheint mir da zu einfach! Das ist vielleicht die Chance, die er meint! Aber es wird Ihm auch helfen, eine Trennung besser zu verarbeiten. Erlichkeit gegen sich und den Partner hilft Euch, Euer gutes Verhätlnis zu erhalten und damit am Ende auch Euren Kindern.

Wenn es denn aber nicht anders geht, scheint mir ...

...  suche Dir eine kleine Wohnung (evtl. in der Nähe) und suche Dir einen Job.
Dann kommst du bei und bezahlst den Kinsunterhalt an Deinen Mann und schon hat er die Möglichkeit das Haus zu halten und den Kindern das gewohnte Umfeld zu erhalten.

... für die Kinder keine schlechte Lösung zu sein. Hört sich jetzt zwar hart für Dich an, die übliche Art der Trennung könnte für Eure Kinder jedoch das größeres Jammertal bedeuten.

Mein Frau hat sich damals von mir getrennt, weil sie gemerkt hat, dass sie sich zu einer Frau hingezogen fühlt. Mein drei Söhne haben mich irgend wann gefragt, warum ich damals eigentlich ausgezogen bin und nicht Mama. Ich kann ihnen und mir bis heute keine vernünftige Antwort darauf geben! Vermutlich war es der größte Fehler, den ich je gemacht habe.

Also: Was willst Du wirklich und wieviel bist Du bereit, für Deine "Freiheit" zu geben?

Gruß Horschti


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 12:31
(@sorgen)
Schon was gesagt Registriert

Hallo erstmal.
Nein, ich erhebe keine Besitzansprüche auf die Kinder. Das wird mir ja von vielen hier nachgesagt. Die Kids sind die meines Mannes UND mir!
Natürlich weiss ich das die Kids durch eine Trennung von Vater u. Mutter leiden.- Das muss mir keiner erzählen. ( Bin selbst ein perfekt herumgereichtes Scheidungskind)
Jetzt kommt mit sicherheit von einigen : da musst  doch wissen wie sch.... das für Kinder ist.
Sicher, ich habe immer die Einstellung vertreten, dass das meinen Kindern nie so gehen soll. Abe nun sieht es halt doch anders aus als ich wollte.
Das mal zu den Kindern. Ich werde die Letzte sein, die den "Umgang" mit den Kindern unterbindet. Wir haben auch schon darüber gesprochen. Und werd geht hier davon aus, dass der Große(10) mit mir mitgeht??? Er sagt vielleicht ich soll doch selber weg? Er geht hier nicht weg! Hier wohnt er schließlich. Das habe ich auch genau so zu meinem Mann gesagt. Man kann nie wissen wie er,unser Kind, reagiert. Noch haben wir die Kinder noch nicht angesprochen.
Zur Caritas. Ich dachte auch, dass die eher die Ehe erhalten wollen. Habe auch sehr lange mit dem Mann geredet. Es war keine Frau!!
Doch dem war nicht so. Wie soll ich meinem Mann liebe vormachen wo keine ist? Das geht auf dauer nicht gut. Er hat uns geraten eien gemeinsamen Anwalt zu nehmen, wenn es soweit ist.
Doch er schlug auch eine Mediation vor. Also einen "Vermittler" für uns beide. Gute Idee. Er meinte es sei für meinen Mann wichtig, dass er erkennt das ich wirklich die Trennung will.  Wir reden viel. Ich habe nichts alleine Entschieden. Alle Gedanken äußere ich gegenüber meinem Mann. Es braucht hier keiner denken ich lasse ihn außenvor.
Das mit dem geteilten Sorgerecht hört sich gut an. Da der Anwalt eine "beratende" Stellung einnehmen soll werde ich das mal vorbringen.
Der Große könnte wirklich beim Papa wohnen. Er ist soweit Selbstständig( soweit man das von einem Kind in seinem Alter verlangen kann).
Beim Kleinen siehts anders aus. Mein Mann kann seine Arbeit nicht so einfach aufgeben. Er mag seinen "Job". Er hat auch super Glück dass er ihn vor 8 Jahren bekam.
Schichtbetrieb und Kiga geht nicht. Der Kleine müsste bei mir bleiben.
Zum Haus. Läuft auf beide. Doch der vom Caritas hat gesagt ich könnte von allen Ansprüchen zurücktreten. Also nicht die Hälfte fordern. Wenn das was bringt, sofort. Ich wills nicht.
Soll jetzt nicht heissen wegen den Schulden sondern das mein Mann mir kein Geld ausbezahlen muss. Also nicht verkaufen und Schulden abbezahlen.
Es ist auch noch eine Mietwohnung da. Die machen wir gerade gemeinsam fertig( nach 9 Jahren bauzeit) Sie wird ab 1. Juni vermietet.
Heisst 350€ zusätzliches Einkommen.
Fragt nicht ob ich da einziehe. Die Wohnung ist zwar wunderschön, doch dies würde kein Lösen voneinander bedeuten. es wäre wie jetzt. Brüderchen und Schwesterchen.
Das wäre für meinen Mann auch nicht gut. Er hätte ständig die Hoffnung wir finden uns wieder.
Ach was schreib ich euch das eigentlich. Das Beste wird sein wir lassen uns gemeinsam bei einem Anwalt beraten. Denn so wie es aussieht zoffen wir uns nicht. Ich mag ihn ja und will ihm auch nicht unnötig weh tun. Nur die Liebe. Die ist weg.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 27.03.2009 14:58




(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Sorgen

Das mit dem geteilten Sorgerecht hört sich gut an.

Das habt ihr als Eheleute sowieso. Das meinten wir nicht.

Wir sprachen vom Wechselmodell.
Das geht davon aus, dass die Kinder bei beiden Eltern gleichermassen und im Wechsel leben.
Es gibt hier im Forum Einige (Mütter und Väter) die das erfolgreich praktizieren.

Dabei ist auch nicht die Rede davon, dass einer von euch nicht arbeitet, denn das wird einfach nicht gehen.
Schon jetzt fehlen euch 1.000,- pro Monat, d.h. ihr könnt nicht weniger, sondern müsst mehr arbeiten, damit ihr 2 Haushalte bezahlen könnt.

Dass ihr zukünftig 350,- € Mieteinnahmen haben werdet ist sicher hilfreich, wird aber nicht reichen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 15:09
(@smilla)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Papi74,

da hast Du mich aber gründlich missverstanden  🙂

Als ich diesen Post gelesen hatte, dachte ich erst:
Was bezweckt sie mit der Schilderung der extremen Rücksichtnahme auf ihren Mann?
Ich konnte nicht glauben, dass sie ihre Ausführungen wirklich so gemeint hat, wie sie es schilderte.
Ich hatte den sehr starken Eindruck, dass sie sich hier von Männern den Rücken stärken lassen und
Sätze hören wollte:
"Denk doch auch an Dich....lass ihm doch nicht alles...."
um dann "guten Gewissens" doch von ihm fordern zu können.

Und nachdem sie geschrieben hat, dass sie keinen Unterhalt für die Kinder von ihm will, bin ich automatisch
davon ausgegangen, dass sie ihm die Kinder sowieso nicht lassen würde.
Diesbezüglich habe ich mich allerdings wohl geirrt...

Natürlich wäre es das Beste für die Kinder, wenn sie in gewohnter Umgebung bleiben könnten....keine Frage!

LG
Smilla


AntwortZitat
Geschrieben : 27.03.2009 15:16
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin,

Auf Kindesunterhalt kannst Du  nicht verzichten, der steht Deinen Kindern zu!

Es kann sehr wohl darauf verzichtet werden, so lange nicht der Staat für die Kinder aufkommen muss.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 28.03.2009 01:18
(@smilla)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Deep Thought,

wieder was gelernt.... :redhead:

Ich habe hier schon oft gelesen dass auf Kindesunterhalt
nicht verzichtet werden kann...
nun habe ich nach Deiner Belehrung gegoogelt und bin schlauer:
Man kann zwar tatsächlich nicht auf KU verzichten, den Ex jedoch davon freistellen,
was ja letztendlich auf das Gleiche hinausläuft!

Danke für die Richtigstellung.

LG
Smilla


AntwortZitat
Geschrieben : 28.03.2009 10:27
(@objektiv)
Schon was gesagt Registriert

Grüss Dich, und einen recht schönen Sonntag 🙂

Du wirst merken, sobald es auf dem weg geht zum behörden, das sie sorge tragen dass dein ehemann
alles zahlen musst ! klar kann man viel untereinander regeln, aber stell es dir nicht soo einfach vor !!
es beginnt damit alleine das evt deine neue wohnung teurer ist als du es dir je leisten kannst, lebensunterhaltkosten etc etc
im übrigen sind mir die von caritas bestens bekannt, die werden dir unterschwellig klar machen -wiso wollen sie WIRKLICH auf unterhalt verzichten!?-
das geld können sie doch gut gebrauchen 😉 sicherlich wirst du nun denken, mich kann man da nicht umstimmen..
Ich sage dazu nur -abwarten...-
du wirst spüren welche macht der staat hat !
wenn wir nichts mehr von dir lesen, erahne ich wie die einigung verlaufen ist...

die sache geht nach hinten los !!

und jeder der wirklich realistisch ist, würde mir zustimmen !!

ich bin eigentlich in einem anderen forum... konnte es nicht lassen eben meine erfahrung zu posten !


AntwortZitat
Geschrieben : 29.03.2009 13:35
(@sorgen)
Schon was gesagt Registriert

Hallo. ihr werdet sicher noch von mir hören.  Also, in 2 Tagen gehts zum Anwalt. dieser nimmt in unserem Fall eine beratende Tätigkeit ein.
Er wird so handeln, dass keiner am Hungertuch nagen muss. Ich will meinem Mann nicht schaden. Denn dann schade ich doch gleichzeitig meinen Kindern. Das tut man als Mutter nicht!!!
Ich habe Angst, dass ich es nicht schaffe. Ich habe nun schon einige male von euch gehört, dass der Staaat trotzdem meinem Mann an den Geldbeutel geht. Ich hoffe das wird nicht geschehen.
Ob der Große mit mir mitgeht ist ja schließlich auch noch nicht geklärt.
Und was sicher ist, wir werden im selben Ort bleiben. Denn dann haben die Kids jederzeit die Möglichkeit zu ihrem Papa zu gehen.
Vorausgesetzt er hat Zeit und lust auf sie.
Also mal soweit die Gedanken und Entwicklungen.
Liebe Grüße


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.03.2009 23:25
(@starschnuppe)
Schon was gesagt Registriert

:question: Als erstes hallo
wenn Du dich wirklich trennen möchtest und Ihn keinen Finanziellenruin wünscht bleibt nur eins
Das ein Kind oder beide Kinder bei Ihm offiziel leben bei einem ist der KU schon gegenseitig aufgehoben,

Denn ansonsten tritt das Amt bei Ihn auf das er für Dich auch UH zahlen muß weil das AA nicht für eine Geschiedene oder Getrenntlebende Frau aufkommt brauchst das nicht versuchen den dann bekommst Du kein Geld.
Und er muß dein ganzenn UH.

Aber nach diesen Jahren EHE schläft das halt ein glaub ich Du hast halt auf das alte keine Lust mehr alles
eingelaufen nichts umgarnendes mehr, der Alltag du siehst in Deinem Mann nnicht mehr denn Du kennen und lieben gelernt hast,
mußt einen anderen weg gehen hast Du mal daran gedacht einmal in der Wo Tanzen gehen ich meine damit nicht Disco
sondern Salsa lernen oder so ohne Ihn, wo Du erzählen könntest.

Und bist Du sicher das Du Ihn nicht mehr liebst macht Ihr beide nur ein kleinen Urlaub und denk mal daran was dich damals dich so verliebt gemacht hat und rede über die dinge oder soll er sich optisch ändern oder Dich neu erobern,
rollenspiel ausgehen sich neukennen lernen,
aber für sowas muß man dann auch offen sein.

Und du kannst von glück sagen das Du so einen Mann hast der Dich immer noch liebt und ich glaube er würde alles tun
um das mit euch zu retten also überlege es Dir wirklich gut heutzutage findet das man nicht mehr glaube mir.

Wenn Du Ihn mit einer anderen sehen würdest wärst Du eifersüchtig und da sei erlich zu dir selbst,
denn so würde es dann zwangsläufig kommen und ob Du dann doch nicht auf alles was angeblich dir zusteht
auch nicht willst ist dann auch dahin gestellt.

Überlege es Dir gut auf alle Fälle wünsche Ich Dir viel glück egal wie Du dich entscheidest.


AntwortZitat
Geschrieben : 31.03.2009 22:02