Hallo alle zusammen!
Folgende Situation:
Ich habe eine Tochter von 8 Jahren mit meiner früheren Lebensgefährtin. Wir haben uns vor 4 Jahren getrennt . Das Sorgerecht haben wir gemeinsam.
Zu meiner Tochter habe ich eine sehr enge Bindung, denn auch nach der Trennung hat sie fast 3 Jahre in der Nähe gewohnt und noch sehr viel Zeit bei mir verbracht. Leider sind die beiden vor gut einem Jahr 400km weit weg gezogen und bei allen Bemühungen schaffe ich es kaum häufiger als ein Mal im Monat und in den Ferien, sie zu holen.
Meine Ex-Partnerin hat bereits zu unserer gemeinsamen Zeit häufig versucht, ihre Probleme (die sie mir nie vermitteln konnte oder wollte) mit Hilfe von Alkohol zu verdrängen. Es ging oft bis zum völligen Kontrollverlust, verbunden mit starken Aggressionen. Dr. Jekyll und Mr. Hyde in Reinform. Zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten in einem Körper. Der Alkohol bringt ein Monster hervor, das NICHTS mit der eigentlich sehr liebenswerten anderen Person zu tun hat. An viele Dinge, die damals passiert sind, mag ich heute kaum noch denken.
Ich habe sie damals noch geschützt, es anderen gegenüber verschwiegen und alleine versucht, damit zurecht zu kommen.
Immer vor dem Hintergrund ihrer im besoffenen Kopf ausgesprochenen Drohungen, sie würde verschwinden und mir das Kind entziehen, wenn ich etwas unternehmen würde.
Zu dem Zeitpunkt, als es kaum noch erträglich war, hat sie mich damals verlassen, was zunächst irgendwie eine regelrechte Erleichterung war. Ich dachte, vielleicht lag es ja an mir und sie wird mit jemand Anderem glücklicher und sieht keine Notwendigkeit zur Betäubung mehr. Im Nachhinein sehe ich aber, dass es eine Flucht war, begründet durch die Angst, dass ich nicht länger nur zur reinen Schadensbegrenzung bereit war, sondern ihren Problemen zu nah gekommen war und aktiv etwas gegen ihre Aussetzer - für die ich es damals noch gehalten habe - tun würde. Sprich, das Jugendamt einschalten. Nach der Trennung gab es zwar noch einzelne Vorfälle, aber lange Zeit hatte ich das Gefühl, sie wäre mit sich ins Reine gekommen.
Gestern hat mich ihr neuer Lebensgefährte angerufen. Es war ein Notruf. Er ist inzwischen in der gleichen Situation wie ich damals, wenn nicht
schlimmer. Und er hat mit ihr ein gemeinsames Kind von gerade mal 14 Monaten. Sie trinkt regelmässig. 2-3 Tage ist Ruhe und dann wieder purer Exzess, von morgens an, wenn er aus dem Haus ist, bis er sie nachmittags völlig neben der Spur vorfindet.
Und die Kinder mittendrin. Teilweise muss meine Tochter sich mit ihren 8 Jahren um ihre kleine Schwester kümmern, wenn sie aus der Schule kommt, weil ihre Mutter dazu nicht mehr in der Lage ist...
Ganz schlimm. Ich habe große Angst um meine Tochter.
Ihr Partner hat, genau wie damals ich, sie lange (zu lange?) zu schützen versucht und geglaubt, er kommt allein damit zurecht. Und ich habe aus der großen Entfernung kaum etwas Greifbares mitbekommen. Aber nun müssen wir etwas unternehmen. Die Eltern der KM sind einbezogen und sehen das Problem ihrer Tochter. Sie wollen sie massiv zu einer Therapie drängen. Allerdings bezweifle ich den Erfolg.
Ihr Partner und ich werden in den nächsten Tagen gemeinsam zum Jugendamt gehen, die Situation schildern und uns Rat holen.
Ich möchte meine Tochter zu mir holen, aber das wird sicherlich kein einfacher Weg, auch wenn mein soziales Umfeld stimmig ist und ich die volle Unterstützung aller Angehörigen und Freunde habe.
Für mich zählt nur mein Kind. Meiner Ex bin ich nicht mehr verpflichtet, aber meiner Tochter schon, also werde ich alles tun, was notwendig ist.
Kennt jemand eine solche Situation? Welche Möglichkeiten und Chancen habe ich? Sollte ich eine einstweilige Verfügung versuchen zu erwirken, um meine Tochter sofort zu mir zu holen? Ist das der richtige Weg? Zeugen für ihr Verhalten gibt es inzwischen reichlich.
Vielen Dank für's Lesen und/oder Ratschläge!
Hallo Vater aus OL,
Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl, denn ich habe die gleichen Erfahrungen wie Du, nur halt andersherum, der Vater von meinem Sohn ist alkoholkrank, ebenfalls Exzesse und Kontrollverlust, das volle Programm. Ich hatte es "einfacher", ich bin mit Kind gegangen, auch wenn ich über 2 Jahre dafür gebraucht habe und auch heute das alles noch nicht komplett vom Tisch ist.
Zunächst denke ich, dass eine Therapie in Form von Entgiftung und Entwöhnung keinen Sinn hat, wenn die KM nicht will. Sollte sie sich so in den Rausch trinken, dass sie nicht mehr ansprechbar ist, kann sie mit der Feuerwehr abgeholt werden und würde auch ins KH gebracht werden. Allerdings entlassen die sie wieder, wenn sie sich im nüchternen Zustand nicht weiter behandeln lassen will. Der Vorteil, der klar auf der Hand liegt ist, dass das ganze "offiziell" wird, das heißt aktenkundig. Daher würde ich das mehrfach durchziehen, wenn sie sich wirklich alle 2-3 Tage ins Koma trinkt und auch genau in dem Moment, wo sie im KH ist, das JA ins Boot ziehen, damit die nicht auf die Idee kommen, irgendeine mütterlastige Entscheidung zu treffen.
Du könntest auch alternativ zeitgleich mit einem RA eine einstweilige Anordnung bei Gericht erwirken, dass Deine Tochter zu Dir kommt. Das Problem was ich sehe, ist die Entfernung und dass Deine Tochter schulpflichtig ist. Daher sollte genau besprochen werden, zwischen den "zusammenhaltenden Erwachsenen", ob und in wieweit WER für beide Kinder sorgen kann. Denn auch der LG hat ja ein Problem mit dem Kleinkind. ich könnte mir vorstellen, dass das JA eine Lösung vorschlagen würde, bei der die Geschwister zusammen verbleiben würden.
Es sollte auf jeden Fall ein Anwalt sein, der sich mit der Thematik auskennt.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
@ Lausebackesmama
Vielen Dank für Deine Antwort!
Es ist sicher wichtig, dass nun möglichst viel aktenkundig wird. Andererseits kann auch schon beim nächsten Mal einem oder beiden Kindern etwas passieren...
Mit einem Anwalt sollte ich wahrscheinlich unabhängig von der weiteren Entwicklung schon mal sprechen.
Was die Situation noch verkompliziert und unter anderen Umständen fast schon Stoff für einen abendfüllenden Spielfilm wäre:
Sowohl ihr neuer Partner als auch ich haben je eine ältere Tochter aus einer früheren Beziehung, die nicht bei ihm bzw. mir leben.
Meine beiden Töchter sind Halbschwestern und seine beiden Töchter sind Halbschwestern.
Meine dort lebende Tochter hat also zwei Halbschwestern, die sie beide Schwester nennt. Wobei sie ihre Halbschwester von meiner Seite momentan nur noch sehr selten sieht, was sich wieder ändern würde, wenn sie bei mir wäre...
Eine Menge Stoff zum Nachdenken für das Jugendamt...
LG, Detlef
Hallo Detlef,
ich habe 2,5 Jahre mit einem Alkoholiker (allerdings noch ohne Kinder) gelebt und weiß, was so alles passieren kann und welche Ängste Du jetzt wohl durchmachst!
LBM hat Dir ja schon Tipps gegeben...
Wäre es evtl. möglich, dass sich die Eltern Deiner Ex verstärkt um die Kinder kümmern oder zumindest sehr häufig
nach dem Rechten sehen? Das würde Dir und dem jetzigen LG Deiner Ex vielleicht ein bißchen weiterhelfen.
Oder wenn da alle zu weit entfernt sind gibt es vielleicht eine gute Freundin....irgendjemand, der tagsüber ein Auge
darauf hat!
Ich glaube, es besteht eine große Gefahr für die Kinder!
Nicht nur wegen der Aggressionen Deiner Ex, auch weil sie in keinster Weise mehr fähig ist die Verantwortung für
die Kinder zu tragen.
Schnelles Handeln (so wie Du das ja selbst auch erkannt hast) ist nun angesagt!
Und:
Es ist schädlich für ein 8 jähriges Kind, Mutterersatz spielen zu müssen. Diese Verantwortung kann sie nicht
tragen! Ich erinnere mich mit Grausen daran, als meine 7jährige Tochter mal für eine halbe Stunde auf den Kleinen (2 Jahre) der LG meines Ex aufpassen musste. Sie war hinterher völlig mit den Nerven runter und hatte massive Ängste.
Ich wünsche Dir, dass Du schnell Hilfe findest!
LG
Smilla
Moin Vater aus OL,
shice Situation.
Ich würde gerne deutlicher wissen, was die KM so treibt, wenn sie trinkt.
. . .
Gestern hat mich ihr neuer Lebensgefährte angerufen. Es war ein Notruf. Er ist inzwischen in der gleichen Situation wie ich damals, wenn nicht
schlimmer. Und er hat mit ihr ein gemeinsames Kind von gerade mal 14 Monaten. Sie trinkt regelmässig. 2-3 Tage ist Ruhe und dann wieder purer Exzess, von morgens an, wenn er aus dem Haus ist, bis er sie nachmittags völlig neben der Spur vorfindet.
Und die Kinder mittendrin. Teilweise muss meine Tochter sich mit ihren 8 Jahren um ihre kleine Schwester kümmern, wenn sie aus der Schule kommt, weil ihre Mutter dazu nicht mehr in der Lage ist...
Ganz schlimm. .. .
vöillig neben der Spur lässt mir zuviel Interpretationsspielraum.
Schaffft sie es die Kinder anzuziehen, Mahlzeiten zuzubereiten? Schularbeiten? Wohnung in Ordnung halten?
Je gravierender das ist, desto einschneidender müssen Deine Aktionen sein. Nimm keine Rücksicht, wenn sie therapieunwillig ist.
Es gilt die Kinder zu retten. . . aber da hast Du ja schon Deinen Fokusdrauf.
Ich würde Dir raten, mit dem aktuellen Partner von ihr zu sammeln, hier zu posten und dann mit Karacho sozusagen.
Die Idee von LBM find ich nicht schlecht, nur dafür muss sie wirklich fast im Koma liegen. . .
wenn sei nur lallt, stramm rumgröhlt oder so, nimmt sie keine Notarzt mit.
und Zwangseinweisung bekommst DU deswegen auch noch nicht hin.
Also gib uns noch etwas input. . .
Das schafft ihr beiden Väter !!!
LG E.
Die Zusammenhänge mit den SChwippschwappschwestern sind mir eine Nebenbaustelle, die bei der Rettung der Kids mir keine Rolle spielen dürften. . .
Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Hallo Elternteil_m,
nein, mit Zwang geht gar nichts. Weder Krankenhaus, noch Suchtklinik, noch Psychiatrie, wenn denn noch psychische Probleme hinzukommen sollten.
Es ist fast zu hoffen, dass sie bis zur Bewusstlosigkeit trinkt, weil sie eben dann keinen Willen mehr äußern kann und mitgenommen wird. Und dann bliebe nur zu hoffen, dass sie eine "Erleuchtung" bekommt, wenn sie in einem Krankenhaus wach wird.
@Vater aus OL:
Ich schließe mich aber E_m an, ein bißchen mehr Input wäre super.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin nochmal,
ist der aktuelle LP mit ihr verheiratet? bzw. hat er GSR für die Lütte? Will er die KM verlassen und das Kind zu sich nehmen?
Kann er das?
Falls ja. . . und nur falls wirklich alles mit lautem JA. . .
Dann kann ich mir auch vorstellen, das bei einem aktuen Aussetzer, also wenn ihr sie tatsächlich ins KrkHs schaffen könnt,
wenn ihr dann BEIDE die Töchter zu Euch nehmen würdet, wegen Gefahr im Verzuge .
Ist ja niemand da, der sich um die kids kümmern kann. . .
und dann am nächsten Morgen um 08:00 Uhr bei der Gerichtsantragsstelle des Wohnortes der KM steht
und 2 Anträge reinreicht von 2 Vätern. . .
aber dafür wäre zunächst einmal erforderlich, das sich der "Neue" auch von ihr trennen möchte und eine Wohnung / Bleibe hat. . .
Deshalb: AUch hier: Mehr input bitte....
LG E.
btw: LBM gab dezent den Hinweis, das wenn ihr das JA einbezieht, ohne das die KM im Koma liegt, dann habt ihr die A-Karte, den ndann wird ihr gaaaaanz sachte geholfen,
und ihr beide dürft zusehen wie die Entscheidungen fallen.
. . . und wenn ihr einen RA einschaltet, der euch rät: Nun stellen wir erstmal Anträge, dann sehen wir ja, und ich unterstütz sie dabei, das schaffen wir schon. . .
kommt ihr zum selben Ergebnis, zahlt nur mehr. . .
Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Ja, das möchte ich noch mal bekräftigen. Die Sorgerechtsthematik hatte ich beim ersten Beratungsgespräch mit meinem Anwalt auch besprochen und er sagte auch, dass Alkoholismus ein Grund für ein Sorgerechtsentzug sein kann, es aber nicht sein muss. Daher muss klar sein, dass die KM die Krankheit im Ernstfall nicht als "ich hab mal zur Feier des Tages ein Piccolöchen" darstellen kann.
Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit und von daher nicht unwahrscheinlich, dass erst mal der Mutter "geholfen" wird. Offizielle Stellen sind mit dieser Krankheit oft (noch) überfordert, so auch Ärzte zB, die gern um den Alkoholismus drumrumdoktorn, weil sie ihrem Patienten auch ungern ins Gesicht sagen: "Sie sind alkoholkrank!". Daher ist nicht unbedingt damit zu rechnen, dass sich jemand (=zB JA) drum reißen wird, das bei der KM zu "diagnostizieren", was ihnen ja auch nebenbei bemerkt gar nicht zusteht.
Das macht es eben so schwierig.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo Ihr!
Also "neben der Spur" heißt konkreter z.B.
- Meine Tochter kommt von der Schule nach Hause und findet ihre 14 Monate alte Schwester in eine Ritze hinter das Bett gerutscht vor, während die Mutter betrunken schläft und nicht von ihr erweckbar ist
- Gleiche Vorgeschichte, nur die Kleine hat sich den Kopf blutig gestoßen und meine Tochter steht alleine damit da, bis der LG der Mutter kommt
- Ich rufe an, meine Tochter weint und schreit verzweifelt ins Telefon, dass Mama betrunken ist und sie alleine mit der Kleinen ist, die auch schreit während Mama schläft... ich bin 400km entfernt... (Alleine während ich das schreibe zittern mir schon die Finger...)
- Früher ist sie auch betrunken mit Kind Auto gefahren, das wird sich nicht geändert haben
- Früher: Sie kommt morgens um 8 aus der Kneipe und will mich mit Gewalt daran hindern, unsere Tochter in den Kiga zu bringen. 30 Minuten Gezerre.
- Früher: ich komme nachmittags von der Arbeit nach Hause, Mutter und Kind liegen schlafend auf dem Sofa. Mutter betrunken, dem Kind läuft die Windel über
Diese Liste kann ich noch weit fortführen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob der Alkohol die Krankheit ist, oder ein Symptom für eine psychische Erkrankung. Der Verlauf ist nicht gerade typisch für Alkoholismus, denn sie hat dazwischen immer wieder mehrere Tage ohne jedes Problem und auch ihne Entzugserscheinungen.
Aber: Der Mutter zu helfen ist nicht meine Aufgabe. Ich muss mich um mein Kind kümmern.
@Lausebackesmama:
Der LP ist nicht mit ihr verheiratet, hat aber das GSR. Er möchte die Beziehung fortführen, ihr gerne helfen, aber auch für ihn hat sein Kind Priorität. Sie wohnen aber in seinem Haus, er kann nicht wirklich kurzfristig gehen.
Sie ist der Typ Mensch, der bei Problemem flüchtet. Wenn wir die Kinder nicht bekommen, wird sie wahrscheinlich nach dem, was jetzt passiert, irgendwo hingehen, wo keiner mehr ein Auge darauf haben kann...
Hat sie in früheren Beziehungen immer so gemacht.
Sie schafft es an ihren klaren Tagen ohne Weiteres, ihre Pflichten als Mutter zu erfüllen.
An ihren Sauf-Tagen geht gar nichts. Dann sind die Kinder auf sich allein gestellt. Das Problem ist halt auch: Sie trinkt hauptsächlich tagsüber. Sie schießt sich regelrecht ab. 1 Flasche Bacardi in 5-6 Stunden ist üblich.
Ich kann mir beim besten Willen unter solchen Umständen, die auch von vielen Menschen aus ihrem direkten Umfeld bestätigt werden können, nicht vorstellen, dass das Jugendamt "sachte" mit ihr umgeht!!??
Das wäre doch ein Hohn für das Kindeswohl!
Wer übernimmt die Verantwortung, wenn sie mit den Kindern betrunken vor einen Baum fährt? Das Jugendamt?
LG, Detlef
Hallo Detlef,
nur kurz, später ausführlicher:
Das von Dir geschilderte Trinkverhalten ist nicht unüblich bei Alkoholikern. Sie müssen nicht zwangsläufig jeden Tag trinken.
Bis gleich.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Nachtrag:
Das Schlimmste bei der Sache ist:
Egal, wie es ausgeht, die Kinder werden Schaden nehmen. Wenn sie bei ihr bleiben, werden sie es und wenn sie von ihrer Mutter getrennt werden ebenfalls.
Denn was auch passiert ist, natürlich lieben sie ihre Mutter abgöttisch.
Dieses Dilemma ist schier zum Verzweifeln...
Hallo Detlef,
alles was früher war ist zwar traurig, aber heute nicht mehr "justiziabel". . . es juckt keinen mehr.
Bitte nochmal zurück zu den facts:
Ruft Dich dein Tochter an und erzählt Dir das ?
Was hast Du gemacht, als Dir Töchterchen berichtete, das die Schwester blutig geschlagen ist , und KM im Delirium liegt?
Was berichtete der Neue nun konkrekt aktuelles?
Scheib bitte nicht:
Diese Liste kann ich noch weit fortführen. . .
Andeutungen helfen uns nicht, die aktuelle SItuation beurteilen zu können. Gib uns bitte AKTUELLE FACTS.
Halt DIch fern von Diagnosen, ob die Frau nun ein Alkohol oder sonstwas Problem hat, das ist Aufgabe von Professionellen. . .
dazu viel später. . .
Dein Problem ist, nciht, sie zu heilen, sondern die kids z uretten, also Augen weg von ihr, Focus auf die Lösung.
Wenn Sie Teil der Lösung sein soll, sag es uns!
Wenn sie nach Deiner Meinung nicht mehr Teil der Lösung sein kann, sag es uns.
Aber nach Deinen SChilderungen scheint sie mir wirklich schon lange nicht an Lösungen interessiert zu sein.
von daher:
Aufstehen, sammeln und loslegen.
An ihren Sauf-Tagen geht gar nichts. Dann sind die Kinder auf sich allein gestellt.
geht s noch ? Leg los!
Liste der Aktuellen Fakten anlegen.
Gemeinsam mit dem neuen LG.
Er kann auch nicht mehr das Haus verlassen und die KM mit den Kids alleine lassen, wenn er sicher sein kann, das sie alle paar Tage sich die Hütte zukippt. . .
Weder JA noch wer anderes übernimmt Verantwortung, wenn etwas passiert. Ihr beiden Väter habt sie, wen nihr wisst, das die KM sie nicht wahrnimmt.
Ihr beide werdet mit der Belastung leben dürfen, wenn etwas passiert, die KM ist ja in Nebel. . .
Los, da geht was! Tu was für die Mädels! Erstmal weiter zusammenraufen mit dem Neuen!
LG E.
Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Moin,
dein weichspülerklärungssuchgejammere ist schwer auszuhalten...
Du bist Vater und hast damit einen Erziehungs- und Schutzauftrag. Kommst du dem nicht nach, dann liegt eine (Mit-)Verantwortung für Kommendes bei dir.
Egal, wie es ausgeht, die Kinder werden Schaden nehmen.
Die Kinder haben heute schon einen Schaden nebst Co-Abhängigkeit.
[ironie}Es natürlich besser, alles zu lassen wie es ist, anstatt das Risiko von Veränderungen einzugehen.[/ironie]
Der heutige LG kann dir vollkommen egal sein. Es geht ausschließlich um dein Kind. Wenn der Typ von Nutzen ist, dann nutze es. Aber warte nicht auf ihn. Deren Kind ist nicht dein Kind.
Wenn du nicht noch in dieser Woche aus dem Quark kommst, bist du gleichsam erziehungsunfähig wie die von dir kritisierte KM.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Was früher war, habe ich nur zur Verdeutlichung geschrieben, dass dies keine Sache ist, die erst ein paar Wochen läuft. Über so viele Jahre kann das niemand als Ausrutscher abtun.
Das dürfte auch für ihre Prognose interessant sein und damit auch für eventuelle Gerichtsentscheidungen. Denke ich zumindest...
Die Einzelfälle aus jüngster Zeit habe ich ja selber erst gestern am Telefon von ihrem LG erfahren. Das ist alles ganz frisch.
Alle Einzelheiten kenne ich noch nicht. Was ändert es denn für euch, wenn ich hier jetzt jedes Detail aufzähle?
Im Moment sind gerade ihre Eltern vor Ort und bearbeiten sie.
Ich spreche morgen wieder mit dem LG. und wir werden uns natürlich auf das Gespräch mit dem JA gut vorbereiten, denn das muss jetzt auf jeden Fall geführt werden.
Der eine Vorfall direkt mit meiner Tochter am Telefon war ein Zufall. Ich hab' sonst meistens nach meinem Feierabend angerufen, um mit ihr zu sprechen und wenn dann manchmal der LG ans Telefon geht und mich mit meiner Tochter verbindet, denke ich mir erstmal nichts dabei. Weder meine Tochter, noch der LG haben mir bis gestern was vom Umfang der Probleme erzählt.
Dieser Anruf war halt nachmittags, vor einigen Monaten. Ich habe Alarm geschlagen, aber der LG sagte mir dann, das wäre ein Ausrutscher gewesen. Ansonsten wäre alles bestens...
Wie soll ich dass denn aus 400km Entfernung schlüssig beurteilen können?
Wenn ich hin fahre ist auch immer alles ok, schliesslich weiß sie ja, dass ich komme. Soweit reicht dann die Selbstkontrolle doch noch.
Heute weiss ich, dass sie einfach nicht ans Telefon geht wenn ich nun mal nachmittags anrufe und sie betrunken ist. Und dass sie bisher immer von Tochter und LG in solchen Fällen geschützt wurde.
Aber der kann nun einfach nicht mehr und hat sich seiner Umgebung und mir anvertraut. Endlich!
Man steht doch auch immer mit der Glaubwürdigkeitsfrage da....Wenn ich von hier aus die Welle mache und dort vor Ort sagt der LG, es ist alles OK, was denn dann?
Und: Ich sagte bereits: Sie ist nicht Teil meiner Lösung. Nur meine Tochter steht im Fokus.
Sie muss sich selber helfen oder ihr LG kann das tun. Ich nicht.
Ich suche keine Erklärungen und ich brauche keine für das Verhalten meiner Ex. Das ist irrelevant.
Nur WAS sie tut zählt. Und um das zu erfahren, bin ich auf ihr jetziges Umfeld angewiesen.
Natürlich komme ich aus dem Quark! Ich habe aber nicht vor, jetzt die UZI zu schultern und wie Rambo da rein zu marschieren.
Zögerlichkeit kann ich mir nicht erlauben, aber Fehler auch nicht.
Ich spreche morgen wieder mit dem LG. und wir werden uns natürlich auf das Gespräch mit dem JA gut vorbereiten, denn das muss jetzt auf jeden Fall geführt werden.
Liest Du auch was Dir geraten wird?
Oder willst Du Dir Deine weiteren Schritte nur absegnen lassen?
Meinst Du, in der Situation wirklich entscheiden zu können?
Wie willst Du Dich denn "gut vorbereiten"?
Du hast doch offensichtlich keinen Plan, was das JA für Möglichkeiten hat.
Sie streicheln die EX und du schaust zu. . .
Lesen verinnerlichen umsetzen sind halt DREI Schritte. . .
Pack Deine Wut in' Koffer, schmeiss ihn in die Hunte und konzentrier Dich!
Dein Tochter braucht Dich!
und nicht einen , der darauf wartet, das andere die Ex erstmal kennenlernen, ihr soz. päd Studium an ihr üben und dann . . . uuups, da war ja noch ein Kind, tja, das konnten wir ja nicht ahnen Herr . . .das tut uns leid.
so
LG E.
Es wird gekreuzt, wenn der Gegenwind zu stark ist, und das Spinnaker bei achterlichem Wind gesetzt. Es wird Containerschiffen ebenso wie einem Kanu Raum gegeben. Manchmal allein, manchmal mit Crew. Nur das Ziel darf nicht aus den Augen verloren gehen.
Hallo
@E_m
Liest Du auch was Dir geraten wird?
Oder willst Du Dir Deine weiteren Schritte nur absegnen lassen?
Meinst Du, in der Situation wirklich entscheiden zu können?
Wie willst Du Dich denn "gut vorbereiten"?
Manche Dinge entlocken mir ein schmunzel, manche ein grummeln und manche machen mich sauer!
Das hier macht micht sauer!
Du bist doch derjenige, der von ihm wissen möchte, wo der zweite Löffel von links denn genau liegt und ob es denn wirklich der zweite von links ist! 😡
Was soll der quatsch? Soll er auch noch nen Lebenslauf schreiben?
Hallo Detlef
Du hast ein massives Problem und eine Verantwortung, also handele endlich danach und hör mit dem Gejammer auf. Hol das Kind daraus und gut is. Natürlich kann das nach hinten losgehen, doch wenn du eine Garantie haben möchtest, dann musst du dir einen Toaster kaufen, da bekommst du eine.
Wenn du der Meinung sein solltest, dich in irgendeiner Form vorbereiten zu können, dann vergiss es. Das kanst du nicht, da du es mit unzähligen unbekannten Variablen zu tun hast. Das einzige, was keine unbekannte Variable ist, ist dein Kind und das ist in Gefahr! Wenn du dein Kind aus einem brennenden Haus retten müsstest, würdest du auch nicht lange überlegen, was denn alles schief gehen kann.
Also komm in die Socken, bevor aus einer blutenden Verletzung eine klaffende und lebensbedrohliche Wunde wird!
LG Thomas
Die Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil sie sich ausbreitet und Anklang findet. (Mahatma Ghandy)
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen (Edmund Burke).
Everybody wants to rule the World
Moin zusammen!
Dieser Thread ist zwar schon steinalt, aber immerhin heisst das Forum "Deine Geschichte" und diese Geschichte will ich nun zumindest bis zu ihrem vorläufigen Ende weiter erzählen.
Was damals passierte, steht in meinem ersten Posting. Kurz: Die Mutter meiner Tochter hat ein Alkoholproblem und meine Tochter war dem zusammen mit ihrer 2-jährigen Halbschwester ausgesetzt.
Was danach passierte: Es gab trotz regelmässiger Besuche durch das Jugendamt, die Betreuung durch eine Familientherapeutin und massiven Druck aus dem Familien- und Bekanntenkreis immer wieder alkoholbedingte Totalausfälle bei der Mutter. Die Krönung war eine Trunkenheitsfahrt mit dem 2-jährigen Kind. Sie hat die Kleine mit über 2 Promille vom Kinderhort abgeholt, woraufhin die Betreuerinnen die Polizei gerufen haben. Was bisher nur von zwei besorgten Vätern behauptet wurde, war nun amtlich und aktenkundig.
Wir beiden Väter haben nach dieser Aktion gleichzeitig bei Gericht je einen Antrag auf Sorgerechtsübertragung für unsere Kinder gestellt. Die Verhandlung fand wenige Tage später statt, wobei die Verfahren zuammengelegt wurden. Ich bin ohne Anwalt gegangen, der andere Vater ebenfalls. Die KM hatte eine Anwältin, die aber offenbar genau wusste, wie die Lage steht und deswegen hauptsächlich auf Schadensbegrenzung bedacht war.
Das Alkoholproblem wurde zugegeben und es wurde zugestimmt, das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf die Väter zu übertragen. Das Sorgerecht hat die KM also nicht verloren. Darauf konnte ich mich einlassen, denn effektiv bedeutet das keinen entscheidenden Unterschied. Das Jugendamt wurde gehört und hat sich ebenfalls auf unsere "Väter-Seite" gestellt.
Meine Tochter (9 Jahre) wurde auch vom Richter angehört und hat gewünscht, zu mir zu kommen. Ich habe sie nach der Verhandlung direkt mitgenommen.
Nun ist sie also seit 5 Monaten bei mir und meiner Frau und deren Kinder in einer richtig großen Patchworkfamilie...
Meine Tochter ist inzwischen super integriert und fühlt sich sehr wohl.
Natürlich verblasst langsam die Erinnerung an die schlimmen Vorkommnisse, was einerseits gut ist, aber andererseits auch von Zeit zu Zeit dazu führt, dass sie wieder zu ihrer Mutter möchte wenn diese "wieder gesund ist" . Oft vermisst sie besonders auch ihre kleine Halbschwester. Die KM wohnt zur zeit vorübergehend wieder bei ihren Eltern und unter dieser "Aufsicht" habe ich mich auch mit einer Besuchsregelung einverstanden erklärt.
Die KM macht nun eine 4-monatige stationäre Therapie. Wahrscheinlich wird sie versuchen, danach die Kinder wieder zu bekommen. Das wird sie aber über das Gericht machen müssen, denn von den Besuchen abgesehen gebe ich meine Tochter freiwillig nicht mehr in ihre Hände. Diesen Termin werde ich dann auf jeden Fall mit einem Anwalt besuchen.
Der Rückfall ist doch bei langjährigen Alkoholproblemen vorprogrammiert und es wäre nur eine Frage der Zeit, bis alles wieder von Neuem beginnt. Keinen Bock darauf. Ich will meiner Tochter nun endlich eine dauerhafte Sicherheit geben.
Das ist also die Fortsetzung von meiner Geschichte. Das Ende ist noch nicht in Sicht....
Wie seht ihr das? Hat die Mutter vor Gericht eine Chance, die Kinder zurückzubekommen?
Viele Grüße, Detlef
Hallo Detlef,
gut, dass Deine Tochter bei Dir ist. Hat sie denn regelmäßig Kontakt zu ihrer Schwester?
Weißt Du, ich stehe diesen Entwöhnungsbehandlungen äußerst kritisch gegenüber. Nachgewisenermaßen wird ein Großteil der Abhängigen wieder rückfällig. Mein Ex hat diese Behandlung zwei Mal mitgemacht, der Rückfall kam unmittelbar nach der Rückkehr in den Alltag. Ohne dass im Anschluss an den Reha-Aufenthalt eine engmaschige Betreuung durch suchtberatende Stellen stattfindet, sehe ich die Rekonvaleszenzrate als minimal an. Genaue Zahlen habe ich nicht, kann man aber sicher ergoogeln oder an öffentlichen Stellen abfragen. Auch die behandelnden Kliniken haben oft Informationen über die Rückfallquoten.
Wie die Chancen aussehen weiß ich nicht. Ist euch denn das ABR vorläufig übertragen worden? Wenn nicht, sehe ich da keine großartige Chance für. Die KM wird - wenn ihre Abhängigkeit schon so weit fortgeschritten war, eine ganze Weile brauchen, um sich wieder ins Leben zu integrieren, sei es im häuslichen Alltag, als auch im beruflichen Leben. Außerdem sind die meisten Alkoholabhängigkeiten keine Ursache, sondern Wirkung. Das heißt, wenn die Ursache für das Abrutschen in die Sucht nicht entdeckt und auch aufgearbeitet ist, sieht es für das Abstinentbleiben sehr schlecht aus.
Vom Prinzip ein Würfelspiel. Aber Reha absolvieren ist auf keinen Fall gleichzusetzen mit "geheilt". Daher würde ich mich auch mit allem zur Verfügung stehenden gegen die Rückkehr des Kindes zur Mutter sperren.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo zusammen,
hier nun wieder mal ein Update zu meiner Geschichte.
Meine Tochter lebt nun seit 1,5 Jahren bei mir, geht inzwischen auf das Gymnasium, nachdem sie trotz Wechsels zu mir aus einem anderen Bundesland mitten im 4. Schuljahr die Grundschule mit einem glatten 2er-Zeugnis abgeschlossen hat und entwickelt sich sehr gut. Vorher ein verschlossenes, einzelgängerisches und ängstliches Kind, jetzt ein selbstsicheres weitgehend unbeschwertes Mädchen von 10 Jahren.
Und nun wieder ihre Mutter: Antrag auf Rückführung meiner Tochter bei Gericht gestellt... Die Verhandlung ist am 19.03., also übermorgen.
Ich bin hervorragend vorbereitet. Der Verfahrensbeistand meiner Tochter hält einen Verbleib bei mir für richtig. Meine Tochter hat sich der "Beiständin" (?) gegenüber trotz des schlimmen Loyalitätskonfliktes in die gleiche Richtung geäussert. Das Jugendamt kennt nur mich, weil sich die Mutter dort noch nie hat blicken oder hören lassen, genau so wie sie bei keiner der für ein Kind wichtigen Ereignisse trotz Kenntnis der Termine dabei war (Abschlussfeier Grundschule, Einschulung Gymnasium etc)
Ich habe schriftliche Dokumente der Lehrer, die eine sehr positive Entwicklung belegen und dringend von einem weiteren Schulwechsel abraten (Sie ist in der 5. Klasse und hat bisher 4 verschiedene Schulen besucht.). Bedingt durch Umzüge der KM hat meine Tochter seit 2003 (als sie 4 war) nie länger als 1,5 Jahre an einem Ort gewohnt.
Ausserdem hat sich die KM selber dadurch disqualifiziert, dass sie lediglich eine dreiwöchige "Akutbehandlung" durchgeführt hat. Und das nach vieljährigem Alkoholmißbrauch...
Zur Erinnerung: Der Höhepunkt ihrer "Trinkerkarriere" war, dass sie mit über 2 Promille ihren Füherschein abgegeben musste, nachdem sie ihre einjährige Tochter in diesem Zustand mittags vom Kinderhort angeholt hat. Angeblich ist sie seit diesem Ereignis clean, aber ihre eigene Mutter hat mich noch fast ein Jahr danach informiert, dass sie immer noch trinken würde. Einmal sogar am Besuchswochenende der Kinder (KM lebt wieder bei ihren Eltern). Ich selber habe noch vor 3 Monaten einen wüsten, betrunkenen Beschimpfungsanruf von ihr erhalten. Es existiert ein Gutachten aus dem Umgangsverfahren bezügl ihrer anderen Tochter, in dem ihr "suchtypische Verhaltensweisen" bescheinigt werden.
Und jetzt wieder das Gericht.... Was denkt sich diese Frau? Das ist doch kompletter Realitätsverlust, oder?
Der Effekt ist lediglich, dass meine Tochter sich WIEDER den Ängsten von damals stellen muss, wieder mit Jugendamt, Richter und wer weiß wem darüber sprechen muss. Wieder zwischen Mama und Papa hin- und hergerissen wird.
Das kann NICHT dem Kindeswohl entsprechen. Nicht unter diesen Voraussetzungen. Wir werden sehen...
Was mich hier besonders interessiert:
Hat jemand Erfahrung mit Verfahrensbeiständen? Inwieweit folgen die Gerichte der Empfehlung des Verfahrensbeistandes?
Wie schätzt ihr hier die Lage ein. Muss ich Angst haben, dass die KM recht bekommt?
Ansonsten: Am Freitag weiß ich es genau und werde selber berichten!
Grüße, Detlef
